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Umwelthilfe will Tempolimit 120 einklagen


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Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb JoeFerrari:

Z. B. auf der Neubaustrecke der A4 zwischen Düren und Köln.


aha, wenn man die Artikel liest:
https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/nach-unfaellen-tempolimit-auf-a4_aid-24479185
 

Zitat

dass 15 Prozent der Verkehrseilnehmer auf diesem Abschnitt mit Geschwindigkeiten jenseits von 140 Kilometern pro Stunde unterwegs sind.


Und:
https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/das-tempolimit-auf-der-a4-wird-zur-dauereinrichtung_aid-24564719

 

Zitat

dass die gedrosselte Geschwindigkeit von 85 Prozent der Fahrzeuge nicht überschritten worden sei


Vorher 15% Schneller als 140
Nachher: 15% überschreiten die 130
Aha...

 

und das "unauffällige Unfallaufkommen" zeigt sich dann hier (im Oktober letzten Jahres):
https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/auto-ueberschlaegt-sich-auf-a4-bei-dueren_aid-33586927

Mit 2 schwereren Unfällen an einem Tag auch deutlich.

Ich bin dafür, die Geschwindigkeit auf 80 zu begrenzen, dann fahren LKW und PKW gleich schnell und Unfälle werden vermieden! Dagegen kann man doch nun wirklich nicht sein! Und Opa Wilhelm ist auch viel entspannter unterwegs! (Ich fahre ja zum entspannen eher Zug oder gehe in die Badewanne - andere wollen das scheinbar unbedingt auf der Autobahn)
Und die Umwelt erst, was da an CO2 eingespart werden würde! sicher mindestens zweihunderttausend Tonnen! (Wichtig: niemals die Promille angeben, es muss eine große Tonnen Zahl sein, damit alle staunen, wie viel das ist!)

Gruß,
Eno.

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Geschrieben

Leider habe ich die Quelle nicht parat, ich meine der Straßenverkehr sei für 12 % des CO2 in Deutschland verantwortlich. 

Ein Tempolimit würde eine Einsparung von 0,5 Prozentpunkte bringen. Wenn es stimmt ist das geradezu lächerlich. 

 

Bei den Unfalltoten soll es wohl um rund 25% gehen. 

 

Der Verkehrsminister hat sich wohl auch bereits gegen das Tempolimit und die Steuererhöhungen positioniert.

Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb corniche:

Auch die evangelische Kirche will Tempo 130 km/h

Die Schutzengel sind nicht schneller O:-)

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Geschrieben

Ab 250 kommt auch der Teufel nicht mit ?

Alsi Mindestgeschwindigkeit 250 und die Kirche ist glücklich.

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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb erictrav:

Bei den Unfalltoten soll es wohl um rund 25% gehen.

?!

 

Da schauen wir doch mal in die frei verfügbaren Statistiken:
Verkehrsunfaelle_Fehlverhalten.png;jsess

2017 sind also 13% der Personenschäden (nicht Toten, die toten also weniger als 13%) aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit passiert.

Wenn man jetzt auf der Autobahn die Geschwindigkeit auf den freigegebenen Strecken begrenzt, werden 25% der Verkehrstoten reduziert?
OK, da sind offensichtlich nicht die Gesamtverkehrstoten gemeint, sondern wahrscheinlich 25% der Verkehrstoten auf Autobahnen.

Wozu gibts die Statistiken - schauen wir uns doch einmal an, was die so sagen:
Verkehrsunfaelle_GetoeteteBeteiligungsar

 

Rechnen wir einmal zusammen:
Landstraße: 1726 (~58,7%)
Autobahn: 283 (~9,6%)
Innerorts: 932 (~31,7%)
Gesamt: 2941

Wir sehen, dass auf der Autobahn weniger als 10% aller Verkehrstoten zu verzeichnen sind. Leider finde ich jetzt auf die Schnelle keine Statistik über den Anteil der Toten auf freigegebenen Strecken.

Nehmen wir einmal vollkommen übertrieben an, dass ALLE Autobahntoten auf freigegebenen Strecken umgekommen sind, würde man die Gesamtanzahl der Verkehrstoten um ~2,4% senken.

Realistisch sind es aber wahrscheinlich deutlich weniger als die Hälfte (also 1,2%)

Egal - bleiben wir bei unseren vollkommen übertriebenen 2,4% Anteil und schauen uns einmal die Entwicklung der Verkehrstoten in den letzten Jahren an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstod#Deutschland


Jahr    Tote    Veränderung zum Vorjahr

2014   3.377   +1,1 %

2015   3.459   +2,9%

2016   3.214   −7,1%

2017   3.177   −1,1 %

2018   2.941   - 7,4 %

Schon in den letzten Jahren sieht man, dass die jährliche Schwankung schon größer als unsere übertriebenen 2,4% sind.

Wer sich angesichts dieser Zahlen ernsthaft hinstellt und irgendwie etwas von Senkung der Verkehrstotenzahlen durch  Geschwindigeitsbegrenzungen auf der Autobahn erzählt, führt absichtlich in die Irre und manipuliert die Zuhörer / Leser.
 

Um den Gesamtblick zu schärfen muss man ebenfalls beachten, dass die Gesamtzahl seit der Wiedervereinigung 1991 von über 11.000 auf unter 3.000 in 2018 gefallen ist. Und das trotz viel schnellerer Autos, trotz viel höherem Verkehrsaufkommen usw...

Ich kriege einen Ruhepuls von 180, wenn ich so ein Geplapper von "Geschwindigkeitsbegrenzung für weniger Verkehrstote" lesen oder hören muss.

Viele Grüße,
Eno.

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Geschrieben

In obiger Statistik müsste man wohl zu hohe Geschwindigkeit und ungenügender Abstand addieren... beides hängt oftmals zusammen. Allerdings bezweifel ich, dass diejenigen, die aufgrund "unangepasster" Geschwindigkeit, in schwere Unfälle verwickelt werden, sich an ein Limit halten würden.

 

In jedem Fall würde wohl die Zahl der schweren Unfälle sinken.

Auch die Statistik der Verkehrstoten ist mit Vorsicht zu geniessen. Die Verletzten überleben wohl heute oftmals länger, eben mehr als die 30 Tage, die die Grenze für "Verkehrstote" bilden.

 

Aber hier geht es ja auch mehr um den Umweltschutz...

 

In jedem Falle fände ich eine Angleich der Kraftstoffsteuer in Relation zum Energiegehalt schonmal ein guter erster Weg. Inhaltlich zu erklären sind die Unterschiede schon lange nicht mehr.

Geschrieben

Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Auf den Straßen mit Limit verunglücken 25% weniger Menschen tödlich auf x Personenkilometer als auf Autobahnen ohne Limit.

Wenn das stimmt, ist es nicht wenig.

Geschrieben

Ja, es gibt viele Gründe für den Abwärtstrend, auch die Autos sind ja viel sicherer geworden in der Zeit.

Es ändert aber nichts daran, dass man durch Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den paar km freigegebenen Strecken die Verkehrstotenzahlen statistisch nicht signifikant senken kann. Selbst wenn ab dann sofort gar keine Leute mehr auf der Autobahn sterben würden, hätten wir eine Änderung von 10% - die Schwankungsbreite aus den letzten Jahren wird also nur recht verhalten überschritten.

Zum Umwelteinfluss hatten wir schon einmal etwas gerechnet.

Wieviele km vom Gesamtnetz sind freigegeben?

Wieviele Autos fahren da statt 120/130 deutlich schneller?

Wieviel CO2 wird da bei diesen Autos in Zukunft eingespart?

Das dividiert sich bis zur Lächerlichkeit herunter.

Ich unterstelle bei derartigen Forderungen einfach mal statt absoluter Dummheit des Fordernden eine Absicht, und damit Manipulation.

Wollte man wirklich für die Umwelt etwas tun, setzte man bei Ozeandampfern / Transporten an, wollte man die Verkehrstoten senken, setzte man bei den Landstraßen an und reduzierte dort auf 80.

 

Aber nein, es muss die Autobahn sein, wo jeder, der mag schon 120 fahren kann - ist ja nicht so, als wird man gezwungen zu fahren, was das Auto hergibt.


180er Puls!

Gruß,
Eno.

Geschrieben

... unangepasste Geschwindigkeit ist auch z.B. 80km/h mit Aquaplaning ... klar ist jeder Tote einer zuviel, aber mit Umweltschutz hat das dennoch nichts zu tun.

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo standort48,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb erictrav:

Wenn das stimmt, ist es nicht wenig. 

Diese Aussage ist ohne Zahlen aber nichts wert.
Bei der Aussage wird die 25% genutzt, Die sich für den ungeübten zu manipulierenden sehr hoch anhört.
Es ist wie wir in der mit Zahlen hinterlegten Werten gesehen haben einfach ein nicht signifikanter Anteil und mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung wird man keine Änderung in der Gesamtstatistik herbeiführen.

Kleine Analogie aus der Praxis zu dieser manipulativen Vorgehensweise:
In meinem idyllischen Heimatdorf (Einwohnerzahl 2015: 163) wurde vor ein paar Jahren der Imker ermordet.

Das macht eine Mordrate von ~613 pro 100.000 Einwohner.
In Gesamtdeutschland ist die Mordrate 1,2 auf 100.000
In El Salvador ist die Mordrate ~83 auf 100.000 Einwohner.

Für das entsprechende Jahr gilt also:
In El Salvador, dem Land mit der höchsten (statistisch erfassten) Mordrate der Erde ist die Mordrate also um ~85% geringer, als in meinem Heimatort!
In ganz Deutschland ist die Mordrate sogar um 98% geringer, als in meinem Heimatort.

Warum tut da niemand etwas? - Weil die Zahl nicht statistisch relevant ist und einfach in der Schwankungsbreite untergeht.

Genauso verhält es sich mit den Toten auf freigegebenen Abschnitten - Das runterbrechen auf Personen km usw. um auf hohe % Zahlen zu kommen, ist genauso manipulativ, wie meine Analogie mit der Mordrate.

Gruß,
Eno.

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Geschrieben

Nja, auch wenn es nur einer ist, der kann sich freuen wenn er es wüßte.

 

Geschrieben

Mal ernsthaft, wen interessieren die Verkehrstoten? Egal was wir machen die Realität ist das es immer Tote geben wird und ab einer bestimmten Grenze steht der zu betreibende Aufwand in keinem Verhältnis mehr!

Woher kommen diese ganzen Vollidioten in unserem Land die ständig die ganze Welt retten wollen? Umweltschutz und alles ist ja gut aber doch nicht ohne Rücksicht auf Verluste! Denn was scheinbar alle nicht begreifen ist das wir den Umweltschutz nur vorantreiben wenn wir Geld investieren, und das kommt in der Regel aus der Wirtschaft! Wenn wir die aber komplett gegen die Wand fahren ist gar nix mehr mit Unweltschutz! Das was hier gerade veranstaltet wird ist doch pure geballte Dummheit (oder Interessen die ich noch nicht verstanden habe)Was machen die ganzen Umweltschützer wenn Sie die Industrie, Autos und Heizöl abgeschafft haben? Lagerfeuer geht ja nicht wegen Feinstaub und NOx!

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Geschrieben

Hiermit ist doch (fast) alles gesagt:

 

Postfaktische Politik

 

Als postfaktische Politik wird schlagwortartig ein politisches Denken und Handeln bezeichnet, bei dem Fakten nicht im Mittelpunkt stehen. Die Wahrheit einer Aussage tritt dabei hinter den emotionalen Effekt der Aussage vor allem auf die eigene Interessengruppe zurück.

Das Kommunikationsideal der Aufklärung fordert nach dem Philosophen und Soziologen Habermas für einen sachlichen und ethischen Ansprüchen genügenden Diskurs Argumente, darunter vor allem auch belegbare Fakten: Validierungsfähigkeit als Teil der Diskursivität.[1] In einem so genannten postfaktischen Meinungsstreit werden hingegen Tatsachen abgestritten, von ihnen abgelenkt oder ihr Sachgehalt verwässert, ohne dass dies entscheidende Relevanz für das Zielpublikum hätte. Entscheidend für die von postfaktischer Politik angesprochene Zielgruppe ist, ob die angebotenen Erklärungsmodelle eine Nähe zu deren Gefühlswelt haben.[2]

 

Quelle: Wikipedia

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Geschrieben

Postfaktische Politik ist gleich Ablenkungspolitik von den wichten Themen die hier über Jahre sträflich vernachlässigt wurden.

Geschrieben

Hi

 

Man muß das Thema nur alle 4 Wochen erneut in den Medien breit treten,

irgend wann glauben alle "es ist Tatsache und muß sein..............."

( wie mit der unbezahlbaren Rente in den nächsten Jahren )

 

 

Tom

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Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb tollewurst:

Woher kommen diese ganzen Vollidioten in unserem Land die ständig die ganze Welt retten wollen?

Das sind die Nutznießer eines Wohlstandes, die sich aber nicht aktiv daran beteiligen. Theoretische Highflyer, manche könnten wahrscheinlich Klimamodelle beweisen. Die Meisten kosten jedoch nur Zeit, Geld und fordern eine Toleranz ein, welche sie selbst nicht erfüllen.

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Geschrieben

Es sind die Leute die selbst keinen Führerschein haben, sich fahren lassen oder eben den Flieger benutzten,

oder die immer "entspannt" ankommen wollen, also mit Mittelspurfahrer mit 110 dahingleiten und dösen.

 

Tom

 

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb JoeFerrari:

Um die CO2 Ziele zu erreichen muss insbesondere der Verkehrssektor in allen Bereichen seinen Beitrag leisten.

Das finde ich auch. Wann kommen endlich Tempolimit 120 für den ICE und wann werden endlich Flüge auf Strecken <500km verboten? Einfach unglaublich, diese energiefressenden Raser nur um 30 Minuten früher in Berlin zu sein.

 

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb erictrav:

Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Auf den Straßen mit Limit verunglücken 25% weniger Menschen tödlich auf x Personenkilometer als auf Autobahnen ohne Limit.

Wenn das stimmt, ist es nicht wenig.

Vorsicht. Aus Korrelation Kausalität abzuleiten geht meistens schief. Man müsste die gleichen Strecken oder mindestens in Bezug auf Verkehrsdichte und Verkehrszusammensetzung vergleichbare Strecken nehmen. 

Geschrieben

Ideal wäre zum Vergleich eine Strecke die erst unbegrenzt und begrenzt wird. Wie die A1 in Bremen. 

Da finde ich aber keine Daten.

Bei den LKWs gab es auf der A2 Richtung Hannover immer schwere Unfälle. 

Erst wurde für LKW auf 60 km/h reduziert, dann für Pkw auch auf 120, 100 und 80.

Es hat nichts gebracht, die Unfallserie ging weiter. 

Wie es jetzt ist weiß ich nicht, die Strecke fahre ich schon länger nicht mehr.

 

Gerade dazu gefunden:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Elfen-und-Trolle-befriedet-Keine-A2-Unfaelle-mehr,elfen110.html

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb erictrav:

Wie es jetzt ist weiß ich nicht, die Strecke fahre ich schon länger nicht mehr.

Wahrscheinlich ist es dadurch ENDLICH besser geworden....  X-)

  • Haha 1
Geschrieben

Also Unfälle durch Raser gibt es auf der A2 nicht ( Raum BS, HE, PE )

 

Der letzte tödliche Unfall war am 11.01.2019 wobei eine 48 jährige Frau gegen 05:00

Uhr unter einen fahrenden LKW gefahren ist ( rechte Spur, Sekundenschlaf !? )

 

Donnerstag zu 16 Uhr war ich Richtung Hämelerwald auf der A2 unterwegs

und mit 150 hin und zurück war ich einer der Schnellsten von gefühlten 3 schnelleren KFZ.

 

Alles Andere dümpelte mit 100-130 da rum

 

Die meisten Toten gibt es durch Auffahren auf,s Stauende

 

Tom

Geschrieben

Schwierig zu deuten sind die Statistiken ohnehin immer.

vor 1 Stunde schrieb erictrav:

Erst wurde für LKW auf 60 km/h reduziert, dann für Pkw auch auf 120, 100 und 80.

Es hat nichts gebracht, die Unfallserie ging weiter. 

Wenn man die Überlegung daß jeder Tote einer zuviel ist mal kurz ausblendet und rein auf die Zahlen schaut, sind 400 Tote auf Autobahnen pro Jahr in Deutschland einfach nicht viel - gemessen an der enormen Verkehrsdichte. Wenn man das jetzt auf einzelne Autobahnen runterbricht, sind die Zahlen so klein daß es fast unmöglich ist, statistisch aussagekräftige Zahlen zu bekommen, ganz zu schweigen davon nach Unfallursache zu differenzieren.

 

Und noch ein Punkt dazu: Tempolimit der Sicherheit zuliebe zu fordern ist ein Eingriff in die Freiheit des einzelnen. Wenn die Abwägung zwischen den Rechten des einzelnen und der Allgemeinheit hier sagt daß die Allgemeinheit siegt, warum fordert dann keiner bei Führerscheininhabern über 65 Jahren Alter eine medizinische Bewertung der Fahrtüchtigkeit alle 2 Jahre? Ach so, Eingriff in die Freiheitsrechte, politisch nicht vermittelbar und so. ?

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb JoeFerrari:

Aber hier geht es ja auch mehr um den Umweltschutz...

Wenn es wirklich um den Umweltschutz geht, dann zählt vor allem eines:

 

WENIGER FAHREN!

 

 

Eigenheim im Grünen mit täglicher 40 km Pendelstrecke (einfach) ist das Problem. Nicht die Frage ob auf den 20 Autobahnfahrten im Jahre abschnittsweise 200 statt 120 gefahren wird. 

 

Und wer irgendeine Flugreise ohne wirklich sehr triftigen Grund antritt (auf Malle ist es im Januar wärmer als in Deutschland zählt nicht) braucht gar nicht mitzudiskutieren.

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