Pogea Abarth 500 Ferrari Edition – Teuflischer Kleinwagen

Die Erfolgswelle des Fiat 500 greift nun auch in die Tuningbranche über und so bringt Pogea Racing seine Vorstellung in die Kaufentscheidungslisten ein. Am Bodensee gelegen, mag es an einem kalten Bad gelegen haben, dass Pogea Racing auf die Idee gekommen ist, der Ferrari-Dealers Edition des kleinen Flitzers von Werkstuner Abarth 268 PS zu verpassen. Denn das richtig hinzubekommen verlangt auf jeden Fall einen klaren Kopf.

Pogea Abarth 500 Ferrari Edition

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Abarth stellt mit der Ferrari-Dealers Edition des 500 den Kunden der Ferrari Händler weltweit ein besonderes Ersatzfahrzeug zur Verfügung. Nun sind Ferraristi aber nicht gerade Kleinstwagen gewohnt, möchten es gerne auch mal schneller haben. Da verschafft Pogea Racing in Markdorf am Bodensee Abhilfe.

Zunächst wird dem 122 kW/163 PS starken Sondermodell auf Basis des Abarth 500 esse esse per Chip-Tuning eingeheizt. Hierbei verwendet man allerdings kein neues Steuerelement, denn das könnte im Allgemeinen zu Problemen oder unnötigen Hindernissen führen. In diesem Fall wird das vorhandene Material verwendet und per Computer neu beschrieben. Dadurch verträgt sich die Umstellung auf die schließlich erreichten 197 kW/268 PS und 330 Nm Drehmoment zumindest schonmal elektronisch besser mit den gegebenen Umständen.

Um nun tatsächlich diese irren Werte zu erreichen, wird die vorhandene Beatmungsanlage durch einen eigens hergestellten Turbolader ergänzt, sowie das Ausatmen nun durch eine aus Edelstahl gefertigte Abgasanlage geleitet. Der Kunde kann für diese aus vielen, verschieden designten Endtöpfen auswählen. Damit die Brennkammern auch im heißen Sommer immer mit frischer Luft versorgt werden können, werden die beiden kleineren Ladeluftkühler, wie auch deren Leitungen, durch eine große Kühleranlage ersetzt. Die auf die Karosserie treffende Luft wird ausserdem von neu angeordneten Kohlefaser-Anbauteilen, die man auch an der Abarth-Rennversion Assetto Corse wiederfindet, besser in den Motorraum geleitet. Zu guter Letzt werden dem Antriebsaggregat noch neue Einspritzventile und Kraftstoffdruckregler gespendet, sodass nun ein runder Betrieb mit ordentlich Dampf vorzufinden ist.

Da der Umbau auf dem von Abarth verfeinerten 500er-Modell basiert, braucht am Fahrwerk nicht geschraubt werden, um die Leistung auch in Vortrieb umsetzen zu können.

Allerdings treibt so viel Leistung auch die Geschwindigkeiten schnell in die Höhe. So findet man sich, festgeschnallt in zwei, ebenfalls aus dem Assetto Corse stammenden, Rennschalen, recht schnell vor einer Kurve wieder, die es nun zu bewältigen gilt. Damit es nicht mit Überschuss geradeaus geht, beißt eine 4-Kolben Pogea-Racing-Bremsanlage auf die Metallscheiben. Das Gewicht bleibt mit den neuen Stoppern dabei an allen vier Ecken gleich, wie bei der Serienvariante.

Wem das alles noch nicht extrem genug ist oder wem sein normaler Fiat 500 nicht fesch genug ausschaut, dem bietet Pogea auch TÜV-freundliche original Abarth Assetto Corse Anbauteile direkt aus dem Werk in Italien. Die Preise für Umbauten beginnen bei 3.400,- €, was einen kleineren Leistungsschub beinhaltet. Die 268PS Variante stellt das Topmodell dar und dürfte somit preislich ein wenig darüber liegen. Genauere Infos erhalten Sie unter www.pogea-racing.com.

Quelle: Pogea Racing

Autor: Michael Müller

1. Juli 2010|Categories: Magazin|Tags: |

2 Comments

  1. R-U-F 1. Juli 2010 at 11:05

    Vollkommen pervers ! 😮

  2. JeffG 1. Juli 2010 at 11:11

    find ich cool O:-)
    Die Frage ist: wie schnell geht er und wie schnell beschleunigt er 0-100?
    :-))!