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Immobilien und ihre Finanzierung: Kauf oder Miete?


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Geschrieben

@Ben B. Wo liegt den Dein gutes Häuschen?

 

Was bisher nicht angesprochen wurde ist die Infrastruktur der Immobilieninvestition.

Ein Wohnklo mit Kochnische in München kann rentabler sein, als ein Haus in der Pfalz.

 

Ein Mehrfamilienhaus in S- Bad Cannstatt war früher ein Filet, kann heute schon Brennpunkt sein/werden.

 

"Gehende Lagen" haben ein anderes Gefüge als "kommende Lagen". 

 

Ein selbst erbautes 6 Familienhaus, in 3 minütiger Erreichbarkeit, ist in Selbstverwaltung die ruhigste Rendite.

Und bei Rendite spreche ich auch von einer gesunden (gesundheitlichen nachhaltigen) Rendite.

 

Wenn man sich dann nicht völlig geirrt hat, kann man darauf ein Zweites Mehrfamilienhaus Bauen.

 

 

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Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb KFMH:

Für die 735k müsste zudem locker ein schicker Neubau drin sein.

Die 735k brauchst Du schon im bayerischen Wald für ein ansprechendes Häuschen mit Grund, wenn es etwas über Standard sein soll - also über 600k sicher.

Das Haus hinter Deinem Link ist wirklich ansprechend und das wurde wirklich gut geplant um aus dem kleinen Grundstück alles auf sinnvolle Weise rauszuholen - aber kann man im Alter im EG auch ein Schlafzimmer einrichten? Denke gibt keine weiteres Zimmer, also müsste das im Wohnzimmer stattfinden.

 

vor 11 Stunden schrieb Lagu:

Ein Wohnklo mit Kochnische in München kann rentabler sein, als ein Haus in der Pfalz.

Das Wohnklo mit 23 - 28 m2 kostet in gutem Zustand und guter Lage ohne Investitionsstau am Haus auch schon 300k. Meine Tochter studiert aktuell in Passau, da wäre es viel viel günstiger, aber dort ist mein Interesse an Wohneigentum zu gering gewesen. Was war die Konsequenz --> keine Wohnung in Muc, dafür 512TR. Beides kann man vererben, aber das Auto macht mehr Spaß.

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Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb JoeFerrari:

Eigentlich kann man da auch nur auf junge Schnäppchen hoffen und wirklich ein defacto abbruchreifes Haus (wie oben) erwerben und dann sanieren lassen (mit ungewissem Ausgang).

Eine Alternative zu sowas ist immer der Neubau ein schönes Grundstück vorausgesetzt. 

 

Vorteile sind da:

  • Kaufnebenkosten nur auf Grundstückkauf und nicht auf gesamte Projekt.
  • Neubau wie z.B. Fertighäuser sind häufig fix kalkuliert und zum Festpreis
  • in der Regel Bester energetischer Standard 
  • Eigene Planung bzw. Grundrisse kann in Grenzen berücksichtigt werden 
  • modernste Gebäudetechnik 
  • eigene Materialauswahl für Innenausbau
     

Ich persönlich bin ein großer Freund von Fertighäusern wobei fertig heute heißt,  die Hülle das Dach und die Geschossdecken sind Fixe Teile aber der Innenausbau wird häufig konventionell hergestellt und das dauert dann bis Einzug auch schnell ein Jahr. Die Branche ist zwar ein Haifischbecken aber es gibt durchaus Anbieter mit wirklich guter Qualität aber dann ist auch der Preis kein Schnäppchen. 

 

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Geschrieben

Genau... Gute Fertighäuser (sagen wir mal Baufritz) sind eher teurer denn konventionell gebaute und auch bei Massivhaustyphäuser (sagen wir mal Town & Country) kommt ordentlich was zusammen. Wir haben uns das mal für einen 128qm und einen 110qm Bungalow mit 4 Zimmern in guter Ausstattung kalkulieren lassen und landeten auch in der Region von 500 TEUR (Grundstück eingeschlossen).

 

Wir hatten neulich ein interessante erscheinendes Objekt mit tollem Garten, gut modernisiert, auf dem Land (aber nur ca. 1/2h bis 3/4h von Köln) im Blick für 350 k€. Aber auch wenn das heute noch im Web steht, haben sie die Vermarktung schon nach weniger als einer Woche gestoppt, weil viel zu viele Anfragen. 

 

Heute muss man schon mit dem Geldkoffer (in Form eines Finanzierungsnachweises) zum Besichtungstermin erscheinen und direkt einen Reservierungsvertrag unterschreiben, falls man solche Gelegenheiten (die auch nicht 100% perfekt sind) wahrnehmen will.

 

Ich rechne mittlerweile für ein ca. 120qm Haus/Bungalow aus den vor 2000er Jahren mit Energieeffizienz schlechter C, maximal besseres D, immer direkt mal mit 50.000 € für den Austausch der Heizung (Gas, Öl) und meist nochmal ca. 75-100.000 € für den Rest, weil meist alles raus muss inkl. Türen, Böden, Sanitär. Manchmal hat man Glück und wenigstens Fenster und Dach sind noch tragbar.

 

Ganz "traurig" finde ich immer die Objekte, die zwar gut modernisiert sind und dem Zeitgeschmack auch entsprechen, aber bei denen man energetisch nix gemacht hat.

 

Grundstücke, die nicht gerade in Neubaugebieten liegen, findet man auch nur über den Dorffunk und der reicht eben auch nur bis zur Dorfgrenze. Und Neubaugebiete kommen nicht in Frage.

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Geschrieben

Fertighausproblematik: Wenn man etwas von nassen Telefonbüchern versteht, versteht man die Kapilarwirkung von Nässe im Fertighaus.

 

Früher oder später hat jedes Haus einmal einen kleinen oder größeren Rohrbruch oder nur ein defektes Syphon. Beim Massivhaus trocknet sowas nach Behebung aus, beim Fertighaus beginnt es zu stinken und krebserregend zu schimmeln. Auf unserem Wohngebiet werden aktuell durch Generationenwechsel, 40 jährige Fertighäuser verkauft, abgerissen und im Massivbau neu errichtet.

 

Der Kindergartenneubau in Fertigbauweise im Nachbarort, hat nach 1 Jahr einen Wasserschaden. Kann nichtmehr benutzt werden, wegen Schimmelbildung. Schaden ca. 5-6 Mio.

 

Im Endeffekt sind Massivhäuser  + - 10% teurer als Fertighäuser.

Aber: Nach 50 Jahren kauft man ein altes Fertighaus zum Grundstückspreis, abzüglich Abbruchkosten.

 

 

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Geschrieben

Verwechselst Du gerade Fertighaus mit Holz Ständerbau?

vor 10 Stunden schrieb JoeFerrari:

Ganz "traurig" finde ich immer die Objekte, die zwar gut modernisiert sind und dem Zeitgeschmack auch entsprechen, aber bei denen man energetisch nix gemacht hat.

Die energetische Sanierung ist oft eine Milchmädchenrechnung. Das holt man eben oft nicht wieder rein.

Genau wie eine funktionierende Öl/Gasheizung ersetzen keinen Sinn macht. Wenn die defekt ist ggf ja aber oft ist dann ein neuer Kessel/Therme die günstigere Lösung.

 

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Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Lagu:

m Endeffekt sind Massivhäuser  + - 10% teurer als Fertighäuser.

Ich habe gestern mal das hier kontaktiert. Für 609k + Garage durchaus interessant. Ich wurde heute angerufen und habe Exposé plus Baudokumente erhalten. Laut Ansprechpartnerin am Telefon sei das ein Massivhaus, Baubeginn Herbst 2026.

 

https://www.immobilienscout24.de/expose/169519142?utm_medium=social&utm_source=whatsapp&utm_campaign=expose_sharing&utm_content=expose_buttonbox&referrer=taf#/

 

 

Geschrieben

Das Objekt hat mehrere Schrägen und bei der Angabe der Wohnfläche wurde bestimmt versehentlich DIN dauernd vergessen. Habe zwar nicht viel Ahnung von den Sachen, aber über diese "Besonderheit" habe ich mal ein Gespräch mitbekommen.

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Geschrieben

Lieber das kleine schnuckelige alleinstehende als die DHH wenn man die Wahl hat...

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Geschrieben

Bei einer Doppelhaushälfte kaufst Du Deinen Nachbarn gleich mit.

 

Du grillst gerne Fleisch, und Dein Nachbar hat nach seiner kürzlichen Scheidung eine militante Veganerin geschwängert.

 

Du stehst auf HSV, Dein Nachbar auf St. Pauli Ultra.

 

Du stehst auf Nachbar´s Mustang, Dein Nachbar steht auf Deinen Sohn. 😬

 

Das Grundstück ist ein bißchen größer als ein Badetuch.

 

https://www.zdf.de/play/serien/doppelhaushaelfte-102/darum-gehts-284

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo chip,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Lagu

 

😆😂😂

 

Ich kann nicht mehr!

Dein Humor gefällt mir 👏

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Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb Lagu:

Bei einer Doppelhaushälfte kaufst Du Deinen Nachbarn gleich mit.

 

Du grillst gerne Fleisch, und Dein Nachbar hat nach seiner kürzlichen Scheidung eine militante Veganerin geschwängert.

 

Du stehst auf HSV, Dein Nachbar auf St. Pauli Ultra.

 

Du stehst auf Nachbar´s Mustang, Dein Nachbar steht auf Deinen Sohn. 😬

 

Das Grundstück ist ein bißchen größer als ein Badetuch.

 

https://www.zdf.de/play/serien/doppelhaushaelfte-102/darum-gehts-284

Ein Arzt und sein türkischer Nachbar bauen zwei exakt gleiche Häuser nebeneinander. Als der Nachbar stolz verkündet, sein Haus sei mehr wert, erklärt er dies schlicht damit, dass er neben einem Doktor wohnt, der Arzt aber nur neben einem Türken

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Leute 🤣 mir ist der Nachteil eines Nachbarn durchaus bewusst. Ich bin ja auch kein Freund von und hätte lieber 

vor einer Stunde schrieb chris321:

das kleine schnuckelige alleinstehende

Die Auswahl ist aber momentan wirklich mies. Und mit meiner Erfahrung kann ich mich weder vor versteckten Großmängeln bei "Gebrauchten" schützen, noch vor der Heimtückischkeit (gibt's das Wort überhaupt?) von Neubau-Unternehmen. Eure Horrorgeschichten hier machen es nicht besser 🤪.

Ich bin aktuell wirklich froh, dass ich keine Not habe. Jeder Monat, in dem wir keine Entscheidung treffen, lässt das Budget wachsen. 

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vor einer Stunde schrieb Lagu:

Das Grundstück ist ein bißchen größer als ein Badetuch.

Wir sind und bleiben zu zweit, da braucht es keine Landesgartenschau vor der Haustür.

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Aber Platz und Distanz entspannt manchmal sehr😉

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vor 20 Minuten schrieb BWQ:

Aber Platz und Distanz entspannt manchmal sehr😉

Das ist schwer zu widerlegen. Aber in NRW beziehungsweise im Ruhrgebiet ist Platz und Abstand zum Nachbarn ein größeres Luxusgut als in Süddeutschland. Zudem habe ich als gebürtiger Berliner vermutlich auch nicht das Mindset dazu. Aber ich arbeite dran. 🙂

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Lagu:

Bei einer Doppelhaushälfte kaufst Du Deinen Nachbarn gleich mit.

@Lagu, DANKE - Tag gerettet. Gerade aus Kundentermin und Dein Statement gelesen; muss gleich erst mal Wäsche wechseln :)

 

@all: Serie "Doppelhaushälfte" - HAMMER. Muss man gesehen haben (schon allein wegen den Schauspielern).
Die letzte Folge kann man sich schenken - aber selten so gut bei einer deutschen Komödie so gut amüsiert...

 

 

 

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@KFMHÄhem, da sprichst du mit dem Falschen 😉😂

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vor einer Stunde schrieb BWQ:

Aber Platz und Distanz entspannt manchmal sehr😉

In unserem Haus in der "Kala" von Crikveniza bekommst Du "Platz und Distanz", wenn Du die Fenster zum Hof zumachst :)

Aber es hat auch seinen Charme...

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Am 27.7.2026 um 19:33 schrieb URicken:

Unsere Devise für JEDE gekaufte Immobilie:

  • 20% Eigenkapital
  • Tilgung in 10 Jahren muss gewährleistet sein.

 

Wir haben immer mit 7 - 10% getilgt.

Bei uns ist es eher so:

  • 0,9 % Eigenkapital
  • Tilgung in 50 Jahren (wenns gut läuft :D), wobei wir in 7 Jahren 100k durch eine Bank neu finanzieren müssen, bzw.  getilgt sein muss, was nicht der Fall sein wird. 
  • Wir tilgen 1 % + 2 % Zinsen. 

 

 

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Geschrieben

Servus Harry,

 

das ist natürlich übel (aber in der aktuellen Situation sicherlich die beste Möglichkeit).

Ich will ehrlich sein - bei Deiner Eigenkapitalquote wäre ich dieses Wagnis nicht eingegangen.

Bei einer Tilgung von 1% - 2% liegt der Vermittler wahrscheinlich gerade lachend irgendwo am Pool.

 

Diese Tilgungsrate bedeutet, dass Du den Kaufpreis Deiner Immobilie gleich nochmals als Zinsen bezahlst.

Ich drücke Dir wirklich die Daumen, dass sich das alles bei Dir entspannt.

Hoffen wir mal, dass wir in 7 Jahren wieder eine EURO-Krise haben, dann wird Dir der nächste Kredit wohl auch wieder zu einer guten Quote angeboten.

 

Viel Glück in der aktuellen Situation und bei diesem Balanceakt einer Finanzierung!

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@Kazuya da haben deine Enkelkinder auch noch etwas davon. Ich hätte es auch sein lassen in dieser Liga und mit einem günstigen Einstieg begonnen, dann arbeitet die Immobilie für Dich und nun knechtet sie dich wie der Ring bei Herr der Ringe.

Alternativ denk ich an Baby Schimmerlos und Mario Adorf - "und irgendwann nimmst Du sie, und dann gehörste mir..."

Sorry für die Klarheit.

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Geschrieben

@Kazuya irgendwie möchte ich dir dazu eine Frage stellen, aber mir fällt keine ein, mit deren Antwort ich zurechtkäme… okay: Wie bekommt man diesen Kredit überhaupt? Was sind bzw. waren die Sicherheiten?

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Geschrieben

Mir ist es ein Rätsel welche Bank bei den Richtlinien so etwas bewilligt. Gerade in Hinsicht des KN ist das wirklich übel. Zumal, wenn ich das richtig erinnere, das Grundstück Erbpacht ist.

Auweia🙈

Geschrieben

Eine Bank hat 8 Stockwerke. Stockwerk 1 hat die Bank am liebsten, gleicht sein Konto immer mit dem Gehaltseingang aus und verhandelt den Dispo nicht. Bisschen Versicherungen und Bausparer. Im Stockwerk 2 bekommst Du dann schon Apfelschorle und Mineralwasser. Du finanzierst etwas überschaubares mit genug Sicherheiten - das kleine Glück. Dann kommt Stockwerk 3 - du bist die Treppen hochgekommen und musst abgeholt werden an der Stockwerkstür, bekommst einen Cappucino oder am letzten Termin ein Weißbier und bekommst Produkte, die es in den ersten beiden Stockwerken nicht gibt und man will Dich als Kunde behalten. Ja, und wie es in den Stockwerken 4 - 8 aussieht weiß ich leider nicht.

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