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Immobilien und ihre Finanzierung: Kauf oder Miete?


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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Kazuya:

nicht vor 20 Jahren auf dem freien Markt, sondern nur an die Gemeinde zu dem ursprünglichen Kaufpreis verkaufen dürfte

Sprich, wenn ihr dort aufgrund veränderter Lebensumstände mal unter 20 Jahren wegziehen wollt, verkaufst du mit Verlust, berücksichtigt man Nebenkosten, Reparaturen, Inflation, etc.? 

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Geschrieben

@KFMH Das hast du richtig erfasst. Um auf deine Frage zu antworten sag ich mal... es war deutlich mehr Begeisterung und Wille, "dass das jetzt klappen soll" vorhanden, als kritisches Denken was alles schief gehen kann und welche Details dann wann, wo und wie in welchem Grad wirken. Nenn mich naiv, aber Stand jetzt schreib ich aus besagtem Haus. :) Die "Experten" dürfen sich jetzt darüber auslassen. Ich finde weiterhin, trotz allem, war es die richtige Entscheidung. 

Geschrieben
vor 35 Minuten schrieb Kazuya:

Nenn mich naiv

Hey, es ist dein Leben. Über dich zu urteilen bringt mir persönlich nichts.
 

Nur: 

vor 36 Minuten schrieb Kazuya:

Begeisterung und Wille

funktioniert auch in andere Richtungen, solltest du dich da mal herauskämpfen wollen. 
Alles Gute dir und deiner Familie!

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Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb URicken:

Lieber @herbstblues,

 

das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Unser Eigenheim besteht aus 3 Wohneinheiten (Souterain, EG und OG).

Das Haus habe ich - spasseshalber - mal vor 5 Jahren mit einer App schätzen lassen: 1,3 Mio (Speckgürtel von FFM).

 

Seitdem haben wir ca. 200.000 € investiert:

  • Pool im Garten
  • Gartenneugestaltung
  • PV-Anlage auf dem Dach (13 KWp)
  • Batteriespeicher (E3DC)
  • Wallbox
  • Alle Fenster und Zugänge in den Garten wurden von 2-fach-Holzfenster auf 3-fach-Aluminiumfenster gewechselt
  • Vollständige Modernisierung (Bad, Wohnung) der Souterain-Wohnung

...

 

Das hört einfach nicht auf. Tatsächlich habe ich mir "Hauseigentum" auch etwas anders vorgestellt. Verkaufen kommt nicht in Frage - wir wollen das Haus an die Kinder vererben, die dann die 3 Wohnungen vermieten können.

 

Wir werden noch einmal Geld in die Hand nehmen müssen, sobald die Mutter meiner Frau gestorben ist. Dann werden wir in die EG-Wohnung ziehen. Davor stehen jedoch ettliche Renovierungsarbeiten an (Wände raus, neue Küche, Streichen, ...).

Gleichwohl möchte ich die Eingangstür nach mehr als 40 Jahren ebenfalls modern gestalten und den Zugangsbereich in die Wohnungen müssen auch modernisiert werden.

 

Alles in allem noch ein mittellanger Weg. Lohnt sich das für ein Haus von 1983? Ich weiß es nicht, aber ich wohne hier mit meiner Frau schon mehr als 30 Jahre. Nennt es Sentimentalität :)

 

Euch allen einen guten Start in die Woche...

 

Genau das meinte ich mit meinem Kommentar "kein Eigentum", ich sehe es ja an meinen Eltern, sie wurden quasi Sklaven ihres Hauses, des Garten etc und dann noch der Erbgedanke on top...

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Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb TonyKa:

Genau das meinte ich mit meinem Kommentar "kein Eigentum", ich sehe es ja an meinen Eltern, sie wurden quasi Sklaven ihres Hauses, des Garten etc und dann noch der Erbgedanke on top...

Wenn Deine Eltern das auch als "Sklaverei" empfinden, bin ich zu 100% bei Dir.

Bei meinem Investitionswillen war Komfort der Antrieb.

Den Pool möchte ich nicht mehr missen, er hat dein "Wohlfühlcharakter" um 100% erhöht.

Die PV-Anlage war Ausdruck des erhobenen Mittelfingers in Richtung Versorger :)

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Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb TonyKa:

Genau das meinte ich mit meinem Kommentar "kein Eigentum", ich sehe es ja an meinen Eltern, sie wurden quasi Sklaven ihres Hauses, des Garten etc und dann noch der Erbgedanke on top...

Also das ist ja jetzt eine sehr persönliche Erfahrung und es ist immer die Frage wie viel Stress man sich mit der Immobilie macht.

 

Schönes Beispiel ist die Gartengestaltung.

 

Ich kann mir hunderte Blumen kaufen und zig Bäume und darf mich natürlich dann nicht wundern, dass man das alles pflegen muss. Man muss jetzt im andern Extrem natürlich keinen Steingarten haben, aber man kann sich das Ganze auch sehr pflegeleicht machen mit ein paar widerstandsfähigen Sträuchern und etwas Rasen, den man vielleicht sogar noch automatisch mäht und bewässert.

Letztendlich gibt es immer eine gigantische Bandbreite an Möglichkeiten.

 

Wie Uwe das vorher schon schreibt, der Wohlfühlcharakter und Freizeitwert einer eigenen Immobilie ist nicht zu unterschätzen- Ich baue mir in eine gemietete Immobilie jetzt keine aufwändige Sauna ein und schon gar nicht einen versenkten Pool.

 

Und eine PV Anlage macht ja auch keinen Sinn und bei der neuen Küche, die man auf Maß anfertigen muss, überlegt man dann auch schon, ob sich das bei einem gemieteten Haus lohnt ???

 

Ganz nebenbei ist allerdings auch hier in Düsseldorf in der Regel die Miete für schöne Häuser so hoch wie eine Rate für eine Baufinanzierung, wenn man die Tilgung rausrechnet. 

 

Ja, und was das Thema mit dem Erben betrifft, das ist ja ein Luxusproblem. Wenn es Vermögen gibt, dann hat sich das noch nie in Luft aufgelöst. Am Ende hat es immer jemand bekommen und ich finde, es gibt nichts leichteres, als das Erbe zu Lebzeiten zu regeln wenn man sich mal ein wenig mit dem Thema befasst.    Immobilien lassen sich zu Lebzeiten schon übertragen. Hier kann man sich gut vom Notar beraten lassen und die Themen Nießbrauch und/oder Wohnrecht erläutern lassen und gegebenenfalls beim Übertrag auch vereinbaren.

 

 

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Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb TonyKa:

Genau das meinte ich mit meinem Kommentar "kein Eigentum", ich sehe es ja an meinen Eltern, sie wurden quasi Sklaven ihres Hauses, des Garten etc und dann noch der Erbgedanke on top...

Ich bin lieber Sklave meines Eigentums, als dem Mietmarkt in Ballungszentren ausgeliefert zu sein.

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Geschrieben

Nun ja, ums Vererben mach ich mir nur insofern Gedanken, als das es mein Ziel wäre bei angenehm gestalteter Restlebenszeit möglichst mit einem Euro Restvermögen irgendwann mal zu versterben und bis dahin nicht an der Hitze einzugehen...

 

Familiäre Erben gibt es nicht und nach Pflegezuzahlung, so sie uns treffen sollte, wird eh nix übrig bleiben. Und falls doch bekommt es ein Tierschutzverein.

 

 

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Geschrieben

Die hängen derartig voll mit Geld, da würde ich nochmal drüber nachdenken 😉

Ansonsten bin ich da absolut bei dir.

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Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb Kazuya:

Wir haben ja von unserer Gemeinde einige Auflagen bekommen, so dass man z. B. nicht vor 20 Jahren auf dem freien Markt, sondern nur an die Gemeinde zu dem ursprünglichen Kaufpreis verkaufen dürfte und auch, dass wir nicht untervermieten dürfen.

Lese ich in vielen Kaufverträgen, aber ob das Ende rechtlich so einfach durchsetzbar ist und die Gemeinde es auch wirklich will, würde ich mal stark bezweifeln. Bei machen Verträgen steht auch schon drin, dass bei Wegzug durch Jobverlust usw. die Klausel nicht gilt.

 

Wie sagte der Leiter vom Gutachterausschuss der Frankfurt am Main mal auf einem Seminar: Wenn die Leute wüssten, dass die Gemeinde und Städten in der Regel eh kein Geld haben, würden Wieder- und Vorkaufsrechte noch viel weniger Schrecken verbreiten. 

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo chip,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

gruss an uricken,

 

wir haben uns bewusst gegen einen pool im garten entschieden,da der nachbar einen hat und oft viele kids a.d. nachbarschaft dort sind.die verantwortung liegt dann immer beim nachbarn nebst frau über die ganze rasselbande....!

 

meistens sind sie ohne elternteil da und werden noch verköstigt und vor allem beaufsichtigt...,mein fall ist das nicht.

basta

vor allem weil sie meinens erachtens von den eltern dort geparkt werden aus sonstigen gründen.

als poolinhaber trage ich die verantwortung und kann die rasselbande beaufsichtigen,verköstigen etc. ,nicht mein fall.

 

schauen wir mal wie der sommer endet.

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb herbstblues:

viele kids a.d. nachbarschaft dort sind.die verantwortung liegt dann immer beim nachbarn nebst frau über die ganze rasselbande....!

?? Hast noch nie von "Eltern haften für ihre Kinder" gehört? Tatsächlich wollte ich schon schreiben, dass die Nachbarn keine Aufsichtspflicht für fremde Kinder am eigenen Pool haben, aber da meinte die KI, dass dies wohl in Deutschland (spezifische Gefahrenquelle) doch gegeben ist. Wie auch immer, blindlinks würde ich nicht einfach das Leben meiner Kinder an die Nachbarschaft abwälzen, Rechtslage hin oder her! Insbesondere bei sowas wie einem Pool (und abhänging vom Alter der Kinder).

Geschrieben

Eure Erzählungen erinnern mich irgendwie an eine uralte Episode der Simpsons, als die gesamte Nachbarschaft bei Homer & Co. in dessen neuen Pool abhängen wollte...

SimpsonsPool.thumb.png.b650d035149a2c2f60d6eb9a013c43a9.png

Ach ja, 90er-Jahre Nostalgie...:rolleyes:

 

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Kazuya:

Tatsächlich wollte ich schon schreiben, dass die Nachbarn keine Aufsichtspflicht für fremde Kinder am eigenen Pool haben, aber da meinte die KI, dass dies wohl in Deutschland (spezifische Gefahrenquelle) doch gegeben ist.

Tja, da hat die KI ausnahmsweise mal recht. Und weisst Du was? Ab einer bestimmten Poolgröße wirst Du gesetzlich sogar dazu verpflichtet, einen Bademeister zu engagieren...

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Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb matelko:

Ab einer bestimmten Poolgröße wirst Du gesetzlich sogar dazu verpflichtet, einen Bademeister zu engagieren...

Als jemand, der vor zwei Jahrzehnten mal Rettungsschwimmer ausgebildet hat, klingt das zunächst nach einem lukrativen Geschäft... aber es ist so lange her, dass ich nicht einmal mehr weiß, ob ich noch schwimmen kann bzw. Angst habe, es, wenn es drauf ankommt, mit Radfahren zu verwechseln.

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Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb herbstblues:

gruss an uricken,

 

wir haben uns bewusst gegen einen pool im garten entschieden,da der nachbar einen hat und oft viele kids a.d. nachbarschaft dort sind.die verantwortung liegt dann immer beim nachbarn nebst frau über die ganze rasselbande....!

 

meistens sind sie ohne elternteil da und werden noch verköstigt und vor allem beaufsichtigt...,mein fall ist das nicht.

basta

vor allem weil sie meinens erachtens von den eltern dort geparkt werden aus sonstigen gründen.

als poolinhaber trage ich die verantwortung und kann die rasselbande beaufsichtigen,verköstigen etc. ,nicht mein fall.

 

schauen wir mal wie der sommer endet.

Hi,

 

das ist natürlich völlig nachvollziehbar, schließlich ist jeder Privatpool automatisch öffentlich. Das Hausrecht gibst du somit automatisch an jedwede vorbeilaufende Passanten ab. Als ich meinen Pool bauen lies dachte ich doch glatt ich könnte selbst entscheiden wer da so badet, aber Pustekuchen. 

 

Auch mit dem verköstigen hast du Recht. Allerdings hat das nichts mit dem Pool zu tun, sondern mit dem Grill. Denn wer einen Grill im Garten hat, ist automatisch für die Verköstigung der vom Pool angezogenen Gäste verantwortlich.

 

Oder man setzt einfach ein Tor in den Zaun, schließt den Garten ab und sagt den Nachbarn freundlich, aber bestimmt, dass man kein öffentliches Freibad betreibt. Aber das wäre vermutlich zu einfach.

 

Viele Grüße

 

Oliver Welke

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vor 3 Stunden schrieb Kazuya:

blindlings würde ich nicht einfach das Leben meiner Kinder an die Nachbarschaft abwälzen

Anders herum wird ein Schuh draus: Sofern mein Enkelsohn Freunde zum Schwimmen einladen würde, müsste im Vorfeld klar gestellt sein, dass die Kinder schwimmen können. Ansonsten dürfen die Kinder nur dann ins Becken, wenn mindestens ein Elternteil anwesend ist.

Ach ja - ich würde das unseren Nachbarn jederzeit erlauben bei den aktuellen Temperaturen.
Es festigt die Nachbarschaft, zeigt soziale Verantwortung und macht Kinder glücklich.

Wenn dann am Abend alle mithelfen, den Poolbereich und Garten wieder auf Vordermann zu bringen, ist es eine Win-Win-Situation :)

 

vor einer Stunde schrieb matelko:

Ab einer bestimmten Poolgröße wirst Du gesetzlich sogar dazu verpflichtet, einen Bademeister zu engagieren

Aber doch bestimmt nicht für private Pools ohne öffentlichen Zugang. Deutschland ist in seinen Regelungen sicherlich ein Spießer - aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
 

Es gibt keine gesetzliche Mindestgröße des Pools, ab der ein Bademeister vorgeschrieben ist.

Die Pflicht entsteht durch:

  • Art der Nutzung
  • Zugang für die Öffentlichkeit
  • Verkehrssicherungspflicht
  • Gefährdungsbeurteilung

Nicht durch die Quadratmeterzahl. Aber ich irre mich gerne, wenn Du die gesetzliche Grundlage zeigst, die das belegt.

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Geschrieben

Bei uns ging es um ein Hallenbad im Tiefgeschoß mit großen Schiebefenstern zum Garten, kein Gartenpool. Ein irgendwie gearteter, öffentlicher Zugang wäre also zu keiner Zeit gegeben. Wie die gesetzliche Lage im Detail aussieht bzw. aussah, weiß ich nicht mehr und es mag durchaus sein, daß sich die Regeln von Bundesland zu Bundesland unterscheiden und evtl. auch über die Jahre geändert haben. Unser Architekt kannte sich mit dem Thema allerdings bestens aus (wenn der nicht, wer sonst?). Bei gegebener Tiefe (auch die ist reguliert gewesen) durfte unser Becken damals, als wir gebaut hatten, max. 4 x 8 Meter betragen, wenn wir es ohne Bademeister betreiben wollten. Nun, wir haben gemerkt, das reicht aus, da kann man auch zu sechst noch immer prima Wasserball spielen. Und anderen Blödsinn anstellen...

 

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Geschrieben

Hm, ich hab nen Bach im Grundstück, da spielen Nachbar’s Kinder drin … DLRG Schein hab ich, hilft aber nichts gegen Loch im Kopf, wenns an die Steine knallt. Oder ich gar nicht daheim bin … Darwin regelt das 😇😅

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Geschrieben

Ist mir schon bewusst, dass ich quasi der "Jehova" 😉 bin mit meiner Einstellung, Eigentum ist mE mehr ein emotionales als rationales Thema. Miete muss man sich halt leisten können und wollen, solange mein EK Stock stärker/schneller steigt als die Immobilienpreise (natürlich Inflation-bereinigt), fühle ich mich sauwohl als Mieter...der jederzeit zum Immobilienbesitzer switchen könnte. Aber gut, hab auch keine Erben, macht diese Entscheidung deutlich einfacher und rationaler. 

Und ein weiterer Aspekt, ich bin gerade umgezogen und habe etwas Stress mit den neuen Nachbarn wegen meinem Zigarrenqualm. So what, wenns mir zu blöd/stressig wird, ziehe ich halt weiter, mit Eigentum etwas komplizierter...

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Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb TonyKa:

fühle ich mich sauwohl als Mieter...der jederzeit zum Immobilienbesitzer switchen könnte. Aber gut, hab auch keine Erben, macht diese Entscheidung deutlich einfacher und rationaler. 

So ganz allein bist du hier nicht, falls das beruhigt 🙂

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vor 16 Stunden schrieb URicken:

Aber doch bestimmt nicht für private Pools ohne öffentlichen Zugang. Deutschland ist in seinen Regelungen sicherlich ein Spießer - aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Leider indirekt oft doch. Wenn länger als 8m und tiefer als 1,5m dann braucht man eine Baugenehmigung und dann gibt es zwar keine gesetzliche Pflicht aber die Kommunen koppeln die Genehmigung oft an eine Aufsichtspflicht, sprich Bademeister.

Allerdings reichen 8m und 1,5m privat völlig.

 

Wir haben aber keinen Pool denn die Nachbarn haben einen.

Allerdings haben wir einen großen Grill, also gleicht sich das aus 😉

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vor 6 Stunden schrieb tollewurst:

die Kommunen koppeln die Genehmigung oft an eine Aufsichtspflicht, sprich Bademeister.

Die Kommunen werden Dir - natürlich erst auf Nachfrage - schon belegen, auf was sie sich dabei beziehen.

Geschrieben

Tatsächlich haben wir einen sehr großen Willkür Bereich bei den Kommunen bzw bei allen Behörden, erlebe ich leider sehr oft. 

Da wird einfach etwas beschlossen/auferlegt und auf Nachfrage kommt dann ein „wir haben das beschlossen, sie können ja Klagen. Das dauert zwar 5 Jahre aber bis dahin machen Sie was wir Ihnen sagen“

 

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Geschrieben

Jetzt bin ich doch etwas arg verwundert...  Denn eine solche Reaktion  

vor 1 Stunde schrieb tollewurst:

auf Nachfrage kommt dann ein „wir haben das beschlossen, sie können ja Klagen. Das dauert zwar 5 Jahre aber bis dahin machen Sie was wir Ihnen sagen“

habe ich persönlich bis dato noch nie erlebt. Auf eine freundliche Frage habe ich bislang jedoch noch immer erlebt, daß sich die Behördenmitarbeiter sogar gefreut haben, daß sich mal jemand für deren Arbeit und v.a. die Hintergründe einer Entscheidung ernsthaft interessiert. Egal, ob Bürgeramt, Zoll, Finanzamt (ja, auch mit dem FA komme ich prima zurecht!), was auch immer.

Was ich allerdings häufiger erlebe, ist, wenn jemand gegenüber Behördenmitarbeitern griesgrämig oder gar pampig auftritt und meint, als Steuerzahler habe man schließlich ein Recht auf dies und das, tja, dann stellen sich die Behördenmitarbeiter gerne und schnell mal stur. Einfach, weil sie es sich leisten können...

 

Übrigens, diesen Begriff

vor 1 Stunde schrieb tollewurst:

Willkür

würde ich im Zusammenhang mit Behördenentscheidungen lieber durch "Ermessensspielraum" ersetzen - und den kann man durchaus zu eigenen Gunsten nutzen!

 

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