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Immobilien und ihre Finanzierung: Kauf oder Miete?


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Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb URicken:

Unsere Devise für JEDE gekaufte Immobilie:

  • 20% Eigenkapital
  • Tilgung in 10 Jahren muss gewährleistet sein.

 

Wir haben immer mit 7 - 10% getilgt.

Guten Morgen @URicken, das wäre auch exakt meine Vorliebe in Sachen Kredit.

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb KFMH:

Guten Morgen @URicken, das wäre auch exakt meine Vorliebe in Sachen Kredit.

 

Das ist aber eine Menge Holz monatlich...

 

Ein Darlehen von 500.000 € mit 4 % Zinsen und 8 %. Tilgung läuft ziemlich genau zehn Jahre bis zur Restschuld 0 € und da hast du eine schlanke Monatsrate von 5.000 €.

 

Das gleiche Darlehen mit 2 % Tilgung kostet nur 2500 € im Monat läuft aber 27 Jahre mit Risiko der Anschlussfinanzierung nach 10 Jahren. 

 

So oder so muss man das erst mal leisten können und jeder mag sich für seine Situation ausrechnen, wie weit man für 500.000 € rein aus dem Darlehen kommt. 

 

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Geschrieben

 

vor 31 Minuten schrieb chip:

So oder so muss man das erst mal leisten können und jeder mag sich für seine Situation ausrechnen, wie weit man für 500.000 € rein aus dem Darlehen kommt. 

Szenario B im Falle einer Vollfinanzierung:

 

Darlehen 500k plus 4% (Kauf-NK aus Eigenkapital): 520k

Bei einer Rate von 1.500 € im Monat (um auch Geld für Nebenkosten und Rücklagen zu lassen) wären das etwa 28 Jahre.

 

Beginnt man jetzt mit einem leeren Depot und legt jährlich zusätzlich um 100 €/Monat wachsend im ersten Jahr 500 € monatlich in ETFs und geht ganz stupide gutgläubig von 7 % Wachstum im Jahr aus....

 

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...könnte man den Kredit schon in etwa 12-15 Jahren ablösen oder mit der Gewissheit, dass man das Geld bereits hat, laufen lassen (ich habe mein Rentenjahr, ab dem ich nicht mehr einzahlen würde, rot markiert). Die Sparrate lässt sich als Angestellter natürlich nur bewältigen, wenn man sich mindestens 12 Jahre auf etwa 3 % Gehaltssteigerung im Jahr und Jobsicherheit verlassen kann. 

 

So - und jetzt könnt ihr meinen Denkfehler zerpflücken 🤣

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb KFMH:

So - und jetzt könnt ihr meinen Denkfehler zerpflücken

Naja, also hier gibt es keinen wirklichen Denkfehler, sondern nur ein Logikfehler.

Der ist: Die Bank bzw. keine Bank  wird einen ETF Sparplan als Tilgungsaussetzung akzeptieren.

 

Den machst du dann lieber frei und unabhängig und dann musst du zumindest auf die 500.000 € Darlehen bei 4 % Zinsen 1 % Tilgung rechnen und hast eine Rate von knapp 2100 € monatlich.

 

Allerdings wirst du es auch schwer haben  im Moment die 4 % Zinsen für eine 100 % Finanzierung bekommen (da sind eher 4,5%) und die minimale Tilgung von 1 % bieten auch nur ganz wenige Banken an. Die meisten haben eine Mindesttilgung von 2 % und dann bist du schon wieder bei meinen 2.500 € als monatliche Rate (mit dem Beispiel 4 % Zinsen) 

 

Und ob der ETF seine kontinuierlichen 7 % Rendite macht ??? Da habe ich keine Antwort drauf.

Das erinnert ein bisschen an die früheren Modelle, wo man mit Tilgungsaussetzung gegen Lebensversicherung finanziert hat. Und da haben die doch tatsächlich den Wertzuwachs der Versicherung mit 7%  oder 9%  teilweise sogar  mit 11 % jährlich gerechnet. Das waren Riesenablaufsummen in der Prognose und in den letzten zehn Jahren haben alle Kunden, die so ein Modell hatten am Ende eine Lücke von 50-100.000 € gehabt statt dem Riesenüberschuss, den man ihn ausgerechnet hat, der danach Ablösung des Darlehens verbleiben sollte. woran das lag ist denke ich auch klar...

 

Viele Versicherungen haben etliche jahrelang eben nur mit  2,5 bis 3,5 % rentiert und dann bricht die schöne Prognose schnell zusammen. 

 

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Nein, ich rede davon, das unabhängig von der Bank zu „züchten“ und in der Hinterhand zu haben. Die 7% Wachstum sind natürlich nicht garantiert. Aber was ist es schon?


So oder so: Ohne ausreichend Eigenkapital beim Darlehen ist man am Ende nur der Verlierer. Wenn man im Falle von Krediten überhaupt gewinnen kann. Am Ende gewinnt die Bank. Und dann sind nicht einmal die Reparaturen mit eingerechnet, für die die Leute dann nach 20 Jahren wieder Kredite aufnehmen. Generationen von Menschen unterschreiben seit Jahrzehnten mit einem Lächeln und Vorfreude Darlehensverträge und zahlen zuverlässig 20-30 Jahre lang monatlich für das vermutlich beste Produkt, was ein Unternehmen je auf den Markt bringen könnte… das ist Peak Kundenbindung. Und die empfehlen das dann an ihre Kinder weiter. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

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Geschrieben

Bitte bei allen Berechnungen in Sachen Anlage/ETFs auch die Steuern nicht vergessen.

 

Wir überlegen auch ob wir die Immobilie (DHH, seit Beginn an Schuldenfrei) nochmals gegen einen Bungalow weiter ländlich / Alleinlage, tauschen, aber zum einen sind 95% der angebotenen Immos Schrott oder stark modernisierungsbedürftig, was locker inkl. Heizung dann mal 150 TEUR schluckt und der Turn-Around Verlust vor allem durch Makler und Grunderwerbssteuer schlägt meist mit 12/13% zu Buche. Da wirft man glatt mal einen hohen fünfstelligen Betrag quasi dem Staat oder Dritten hinterher. 

 

Das wäre für mich auch der einzige Aspekt, der dann doch für eine Miete sprechen würden, wann man davon ausgeht, dass man die neue Immo auch max. 10 Jahre nutzen wird können...

 

Als erstes gehört für mich die Grunderwerbssteuer auf max 3% bundeseinheitlich gesenkt und dann bitte auch am Grundsteuermeßbetrag orientiert. 

 

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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb chip:

Allerdings wirst du es auch schwer haben  im Moment die 4 % Zinsen für eine 100 % Finanzierung bekommen (da sind eher 4,5%)

Dann ist hier ausnahmsweise Deutschland teurer als Österreich. Ich habe vor ein paar Wochen eine alte Wohnung gekauft und die Bank hat unverhandelt 2,8% Zinsen (100% finanziert) vorgeschlagen. Fixverzinst auf 10 Jahre glaube ich wären es 3,2% oder sowas.

 

vor 40 Minuten schrieb JoeFerrari:

Das wäre für mich auch der einzige Aspekt, der dann doch für eine Miete sprechen würden, wann man davon ausgeht, dass man die neue Immo auch max. 10 Jahre nutzen wird können...

Ich überlege auch in letzter Zeit vermehrt mein Eigenheim zu verkaufen und in Miete zu gehen. Die immobilienpreise hier in Tirol stagnieren und das Geld das im Eigenheim steckt ist damit ohne nennenswerte Rendite blockiert.
Verwendet man das Eigenkapital alternativ zum Investieren/Traden erscheint mir das aktuell in manchen Lagen sinnvoller als ein Eigenheim.

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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb chip:

Ein Darlehen von 500.000 € mit 4 % Zinsen und 8 %. Tilgung läuft ziemlich genau zehn Jahre bis zur Restschuld 0 € und da hast du eine schlanke Monatsrate von 5.000 €.

Da hast Du vollkommen recht.

Unser erstes Objekt hatte in 1994 exakt 185.000 DM gekostet und wurde mit 4,3% finanziert

Wir haben aber unser zweites Objekt in 2013 für 310.000,00 € gekauft. Zinssatz damals: 1,84% und KFW

Unser drittes Objekt haben wir 2016 für 270.000 € gekauft und mit 1,06% finanziert

 

Unser Haus in Kroatien ist mit 0,87% finanziert.

Wir hatten halt Glück, dass wir noch in der Niedrigzinsphase gekauft haben.

 

Aktuell werden bei uns Hütten verkauft, bei denen man sich wundert, wie die Leute das noch finanzieren können:

 

Grundstück: 750,00 €/qm oder Pacht an die Templer - hängt vom Grundstück ab.

 

https://www.immowelt.de/expose/be45460f-a494-42c2-af94-ecb68a274e7b

 

Nur mal ein Beispiel. Die Häuser werden auf Grundstücken der Templer gebaut. Somit ist der Preis OHNE Grundstück!

Ich würde persönlich dieses Risiko mit den aktuellen Zinssätzen nicht mehr eingehen, da die zu verlangende Miete in diesem Fall asozial und nicht durchsetzbar wäre.

 

Aktuell sind noch keine dieser "Angebote" verkauft worden, obwohl hier im Rhein-Main-Gebiet Mangel herrscht.

 

PS: Die Immobilien sind ihren Preis auch deswegen nicht wert, da die Flugrouten vom Flughafen FRA geändert wurden.

Somit gehen - vor allen Dingen - die Nachtflieger nach Asien und die Frühflieger gen Osten mit einem erheblichen Lärmzuwachs für die Bevölkerung in die Berechnung mit ein. Die Flieger gehen DIREKT über unseren Ort.

 

Lasst Euch von der schönen roten Linie nicht verwirren. Tatsächlich gehen die Flieger gnadenlos ÜBER den Ort.

Ein Schelm, wer Böses denkt, wenn man die alte Flugroute sieht.

 

Darmstadt hat für Arheilgen/Wixhausen neue Baugebiete angekündigt :D

 

 

flugrouten-104~_t-1752135801115_v-16to9.

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vor einer Stunde schrieb JoeFerrari:

Das wäre für mich auch der einzige Aspekt, der dann doch für eine Miete sprechen würden

Für mich ist das der Grund schlechthin für Miete, abgesehen von Flexibilität und Freiheit von jeglichen Renovierungs- und Reparaturkosten. 

 

Ich entscheide nach folgendem Maßstab:

Momentan liegen meine gesamten Fixkosten inkl. Warmmiete bei unter einem Drittel des Netto-Grundeinkommens, das zweite Drittel geht in ETFs und das letzte Drittel ermöglicht ein ziemlich gutes Leben mit gut Reisen, Essen und Einkaufen und ein wenig Rücklagen ohne Pennyflipping.

Würde ich jetzt einen Kredit für ein Haus aufnehmen oder irgendwo anders mehr Miete zahlen, wäre das Lebensgenuss-Drittel immer fix, das ist die eiserne Regel. Ich würde nur das Verhältnis zwischen Fixkosten und Sparrate ändern. Wird das gesprengt, sprich geht das doch in die Lebensqualität oder reduziert die Sparrate zu stark, ist es ein klares Nein. Damit bin ich bisher immer gut gefahren, eine anständig gepflegte Excel-Tabelle gibt die Indikatoren klar aus und eignet sich perfekt für Prognosen bei Anpassung der bekannten Faktoren. Die Sparrate ist damit das Pufferkissen, das Lebensqualität von Fixkosten schützt.

 

vor 26 Minuten schrieb URicken:

Jetzt weißt du mal, womit wir uns hier seit Wochen herumschlagen. Die Preise in Mülheim an der Ruhr sind jenseits von gut und böse. Egal, ob alt oder neu. Und Neubaufirmen haben teilweise dubiose Bewertungen, von "Keiner mehr erreichbar" bishin zu "Hohe versteckte Kosten". Die "gebrauchten" Grundstücke fangen bei 700-800k € an, wenn die Umgebung stimmen und die Renovierungsarbeiten Geschmacksache sein sollen.

 

Das z.B. wäre mein Geschmack, aber überleg mal, was man da noch in Arbeit und Einrichtung reinstecken muss, bis es auch nur ansatzweise zeitgemäß wirkt.

 

https://www.immobilienscout24.de/expose/169615760?utm_medium=social&utm_source=whatsapp&utm_campaign=expose_sharing&utm_content=expose_buttonbox&referrer=taf

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Derzeit ist der Angebotspreis inzwischen meilenweit entfernt vom Verkaufspreis. Abgesehen von deinem persönlichem Geschmack ist das Haus solide und erstmal bewohnbar. Einziehen und sukzessive Küche bzw. Bäder erneuern.

Über die Möglichkeit der Zwischentilgung kann man die Laufzeit deutlich verkürzen und die Ratenhöhe erträglich halten.

Deine Finanzplanung ist durchaus solide. Bei einer Anschaffung wie einem EFH wirst du irgendwo Abstriche machen müssen.

Es lässt sich Freizeit auch ohne 5* Hotel und Schaumkleckserei auf Tellern verbringen.

 

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo chip,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb BWQ:

Es lässt sich Freizeit auch ohne 5* Hotel und Schaumkleckserei auf Tellern verbringen.

Zustimmung! Die Schaumkleckse kann man aber auch durch Benzingeruch an den Fingern ersetzen 😉.

vor 15 Minuten schrieb BWQ:

ist das Haus solide und erstmal bewohnbar

Daher gefällt es mir ja so gut. Aber in alles, was über 500k liegt, würde ich nur mit EK reingehen, das deutlich mehr abdeckt als die Kaufnebenkosten.

 

vor 15 Minuten schrieb BWQ:

Über die Möglichkeit der Zwischentilgung kann man die Laufzeit deutlich verkürzen

Die Option ermöglicht auch eine niedrigere Rate bei Beibehaltung der Lebensqualität, laut @chip hängt das aber wohl stark von der Bank ab.

 

 

Verdammt, das Haus war nur schnell als Beispiel herausgesucht... und jetzt habe ich mich glatt verliebt. Ich muss mit meiner Bank reden. Und mit meiner Frau. Nur mit wem zuerst? 🤣

 

 

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Geschrieben
vor 59 Minuten schrieb KFMH:

Würde ich jetzt einen Kredit für ein Haus aufnehmen oder irgendwo anders mehr Miete zahlen, wäre das Lebensgenuss-Drittel immer fix, das ist die eiserne Regel.

Hier musst du allerdings bedenken, wenn du mit 2 % Tilgung bei der Bank arbeitest, dann ist das ja auch einer Sparrate gegenüber der Miete und dann darf  die Finanzierung theoretisch auch etwas mehr kosten als die aktuelle Miete. 
 

Das von dir gepostet. Der Haus ist eine typische Immobilie, wo Leute die letzten 20-30 Jahre gewohnt haben und nur das nötigste gemacht haben, weil einfach aus deren Sicht nichts zu tun war. Schönes Beispiel dafür sind die Fotos vom Bad absolut funktionell bestimmt noch zu benutzen aber eben überhaupt nicht zeitgemäß.

Aber Baujahr 1937, da werde  ich hellhörig. Da hast du häufig eine alte Substanz, kleine Fenster und alles mögliche, was man vielleicht heute nicht mehr als modern empfindet. 
Wie hier im Beitrag schon geschrieben

du kannst sofort einziehen. Ich skizzieren mal die Möglichkeiten.

 

1. Aktuellen Zustand akzeptieren, weiter nutzen und nur das nötigste renovieren, wenn was kaputt geht.

2. Konzept erstellen, einziehen und nach und nach oder sofort und dann nach und nach konsequent renovieren.

3. Kernsanierung durchführen dabei eben erst mal nicht einziehen und warten, bis alles fertig ist.

4. Abreißen und neu bauen.

 

aber jetzt kommt die Crux die haben zum Beispiel schon eine neue Gasheizung eingebaut. Die wollen die im Verkauf bezahlt haben ist ja Logo. Du willst jetzt auf Wärmepumpe umstellen und alles ändern dann zahlst du quasi die fast neue Gasheizung und musste wieder rausreißen. Das ist eben immer der Nachteil bei gebrauchten Immobilien, wo mal etwas gemacht wurde aber nicht alles. 

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Als Landei bin ich mal allergisch auf Miete zahlen. Dazu noch die genossene Erziehung. Leider hat der Staat das System erstmal sparen und dann kaufen zerstört. Zweitens ist dein Geld am Ende der Sparzeit nur noch die Hälfte wert. Geld am Konto bringt nicht viel - du brauchst ja schon Renditen von 5 - 7 %, um die Kaufkraft zu erhalten. Also raus mit den Kohlen 💵🤠💵 und rein in Sachwerte aller Art.

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vor 3 Minuten schrieb chip:

Hier musst du allerdings bedenken, wenn du mit 2 % Tilgung bei der Bank arbeitest, dann ist das ja auch einer Sparrate gegenüber der Miete und dann darf  die Finanzierung theoretisch auch etwas mehr kosten als die aktuelle Miete. 

Natürlich, das habe ich auf dem Schirm. Dazu kommt dann noch Hausgeld plus die Sekundärkosten, die eventuell steigen, wie z.B. Hausratversicherung, Strom, etc. Um den Gesamtanstieg ggü. jetzt würde ich in Anwendung meines Systems die ETF-Sparrate kürzen, sie aber weiterhin jährlich um 100 €/Monat erhöhen, um meinen Gehaltsanstieg nicht rein für Konsum verpuffen zu lassen. Das angelegte Geld ist dann entweder Rücklage für besonders große Reparaturen, die Möglichkeit, den Kredit notfalls abzulösen oder eine saftige Rente.

So stelle ich mir das zumindest in meiner infantilen Naivität vor. 

vor 10 Minuten schrieb chip:

Das ist eben immer der Nachteil bei gebrauchten Immobilien, wo mal etwas gemacht wurde aber nicht alles. 

Für die 735k müsste zudem locker ein schicker Neubau drin sein.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb KFMH:

Das z.B. wäre mein Geschmack, aber überleg mal, was man da noch in Arbeit und Einrichtung reinstecken muss

Ich kenne Mülheim/Ruhr bis Essen Frohnhausen sehr gut, da ich am Niederrhein aufgewachsen bin und mein Onkel in Mülheim wohnt, während meine Großmutter in Essen Frohnhausen wohnte.

Der aufgerufene Preis ist "sportlich" - aber auf Grund der Lage (Zentrum Ruhrgebiet) sicherlich begehrt.

Ich kann mich noch erinnern, als die Bundesministerien aus Bonn wegzogen, welche Katerstimmung bei den Kollegen war.

Und schau dir heute diese wunderschöne Stadt an.

 

Ist leider so - Eigenheim war für viele früher ein Traum, der sich mit einem Zinsatz von 7 - 11% irgendwie trotzdem realisieren lies.

Heute ist Wohneigentum für "Normalverdiener" aus meiner Sicht nicht mehr möglich, vielleicht noch in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern. In Ballungsgebieten habe selbst ich keine realen Chancen mehr, eine vernünftige Immobilie zu erwerben.

 

Ehrlich gesagt würde ich es jetzt auch nicht mehr machen. Allein die Maklerkosten erzeugen Brechreiz bei mir.

PS: Die letzte Immobilie haben wir direkt vom Eigentümer gekauft. Ein Vorteil, wenn man "auf dem Land" wohnt :)

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vor 22 Minuten schrieb KFMH:

Für die 735k müsste zudem locker ein schicker Neubau drin sein.

 

Auf jeden Fall ist das Hirschgeweih im Flur mit drin,,, 🙃

 

Aber Scherz beiseite da in der Gegend hast du ja einen Bodenrichtwert von 600-700 € gehen wir mal von dem höheren Wert aus, dann entfallen ca. 350.000 € aufs Grundstück und der Rest geht fürs Haus drauf... Das ist schon ein stolzer Preis

Ich hab mir die Fotos noch mal angeschaut mich würde für die minimale Lösung definitiv stören

die Farbe der Fensterrahmen innen.  Wenn es soweit passt, könnte man die weiß folieren.
Die Bäder sind fürs erste ja okay.

Küche müssten wohl  neu und dann erst mal einziehen und über die Jahre nach und nach sanieren...

 

Das würde ich so aus der Ferne als Minimallösung für mich persönlich favorisieren.
Immer vorausgesetzt vor Ort ist alles okay und es gibt keine Leichen im Keller und die Sanierungen der letzten Jahre sind dokumentiert und nachweisbar und die Baugenehmigung ist nachvollziehbar, so dass alles genehmigt ist und es keine Lasten und Beschränkungen in Abt. 2 im Grundbuch gibt die die Bewertung des Hauses beeinflussen. 

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vor 5 Minuten schrieb chip:

Das würde ich so aus der Ferne als Minimallösung für mich persönlich favorisieren.

Nenn mich pikiert, aber für eine Minimallösung finde ich den aufgerufenen Preis viel zu hoch. Das wäre eher mein „Komm wir gönnen uns das jetzt, damit wir uns um nichts mehr einen Kopf machen müssen.“-Preis.

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vor 7 Minuten schrieb KFMH:

Nenn mich pikiert, aber für eine Minimallösung finde ich den aufgerufenen Preis viel zu hoch. Das wäre eher mein „Komm wir gönnen uns das jetzt, damit wir uns um nichts mehr einen Kopf machen müssen.“-Preis.

Dazu ein klares JAEIN 
Ich würde mal sagen, der Eigentümer hat für Dach und Heizung und andere Dinge sicherlich in jüngster Zeit auch einen ordentlichen fünfstelligen Betrag investiert. Dazu sind die Außenanlagen recht gepflegt die gibt’s auch nicht für ein paar Euro so, wie das da angelegt ist- Dazu kommt noch die Garage und am Ende heißt ja auch nicht, dass man nicht irgendwo verhandeln kann...? 
Das wichtigste ist auf jeden Fall, dass die Lage stimmt auch in Relationen zur Nachbarschaft aber das kannst du natürlich nur vor Ort selbst beurteilen.

 

vor 16 Minuten schrieb URicken:

Ehrlich gesagt würde ich es jetzt auch nicht mehr machen. Allein die Maklerkosten erzeugen Brechreiz bei mir.

PS: Die letzte Immobilie haben wir direkt vom Eigentümer gekauft.

Die Maklerkosten sind ein typisches Beispiel für ein komplett in die Hose gegangenes Gesetz, die müssen sich Käufer und  Verkäufer ja teilen und anstatt dass man jetzt 3 % plus Steuer durch zwei teilt, nimmt der Makler von jeder Seite 3 % plus Steuer..

Das ist eine Frechheit. Hier hätte der Gesetzgeber die Maklerkosten per Gesetz begrenzen müssen. Ich bin jetzt nicht wirklich für Regulierung im Markt, aber da wäre es dringend nötig gewesen.

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vor 2 Stunden schrieb URicken:

 

Lasst Euch von der schönen roten Linie nicht verwirren. Tatsächlich gehen die Flieger gnadenlos ÜBER den Ort.

Ein Schelm, wer Böses denkt, wenn man die alte Flugroute sieht.

 

 

 

 

flugrouten-104~_t-1752135801115_v-16to9.

Keine der offiziellen departure routes geht da lang wo der schwarze oder rote Strich sind. Und so einen Schlenker kannst knicken im Steigflug, macht kein Mensch, bzw wird die Flugsicherung bestimmt nicht so eintragen. Zumal die von Fra kommend da schon so hoch sind das die meisten von Unten gar nicht sehen ob er auf der schwarzen oder roten Linie ist. 

Irgendwer hier im Forum hat mal geschrieben, Auto kauft man in Höhe des3 fachen des Monatsgehalt und Haus vom 3fachen des Jahresgehalt. Klingt irgendwie krass aber real betrachtet passt das wenn man sich nicht übermäßig belasten will.

Immobilien sind aktuel zu teuer bze entkoppelt vom Realwert. Neubauten sind künstlich durch Auflagen verteuert und treiben damit die Preise. Das wird aber einbrechen und in German Detroit fangen die Preise ja schon an zu purzeln. 

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vor 3 Stunden schrieb tollewurst:

Irgendwer hier im Forum hat mal geschrieben, Auto kauft man in Höhe des3 fachen des Monatsgehalt und Haus vom 3fachen des Jahresgehalt. Klingt irgendwie krass aber real betrachtet passt das wenn man sich nicht übermäßig belasten will.

Also dann komme ich aber nicht weit. Das wir nicht mal ein ausgebrannter Unfaller-Ferrari. Nach der These, könnte man nach 3 Jahren und 3 Monaten mit dem dann zur Verfügung stehenden Geld der Prinz aus Zamunda sein.

Ab Mitte 40 und wenn man normalsterblich ist, gibt es nur noch zwei Gründe für ein langfristiges Invest - entweder für die Altersvorsorge investieren oder für die Kinder. Ansonsten - raus mit den Kohlen 💵🤠🤠

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vor 33 Minuten schrieb chris321:

Also dann komme ich aber nicht weit. Das wir nicht mal ein ausgebrannter Unfaller-Ferrari.

Ich frage mal, als wäre es relevant: Brutto oder netto? Das würde bei mir etwa zwischen einem voll ausgestatteten Dacia Duster und einem unausgestatteten Basis Golf unterscheiden 🤣🤣🤣

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vor 4 Stunden schrieb tollewurst:

uto kauft man in Höhe des3 fachen des Monatsgehalt und Haus vom 3fachen des Jahresgehalt

Tatsächlich gibt es Banken,  die geben Dir (wenn sonst alles passt)  das 100 fache regelmäßige Nettoeinkommen als Darlehen für eine Baufinanzierung. Da zählt dann aber auch das Familieneinkommen bzw. des Einkommen von 2 Kreditnehmern sofern vorhanden. 
Allerdings stammt die Aussage noch aus Zeiten wo wir nicht den Zins für hohe Beleihungen von 100%  im Bereich 4%  bis 4,5 % hatten so wie aktuell.... 

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Naja, 100 faches Monatsgehalt sind nur 2,5x mehr als das was ich geschrieben habe. Wenn man dann das Brutto nimmt was ich meinte passt es ja schon fast wieder. Und was Banken alles mitmachen muss nicht gesund sein.

Bei den Immobilien sehe ich aber eben die Entkopplung des Wertes von der Realwirtschaft. Und da bin ich immer der Meinung das ist dann überbewertet.

Wir sprechen hier immer noch von normalen Wohnimmobilien und nicht Luxusimmobilien.

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Hat jetzt nichts mit dem Thread zu tun aber man kann aus einer alten Bude auch was machen. Die Hütte hab ich 2019 für ein Butterbrot gekauft. 2025, und von mir über 6000 Stunden Arbeits/Lebenszeit investiert, ist sie fast fertig.

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Geschrieben

Topp die Hütte heute ;)

 

Leider bin ich handwerklich nicht so begabt mit 6x auch nicht mehr so fit und konnte immer eher gut projektieren und verhandeln und kleinere Dinge selber machen.

 

Wir haben (leider?) in unser Haus (BJ 2000, gekauft 2005) in diesem Jahrzehnt und etwas davor min. einen sechsstelligen Betrag in Modernisierung (Gäste-WC, Bad, hochwertige Türen, PV, Fenster, Gasheizung) und auch Schönheit (Böden) (über-)investiert. Es fehlt nur noch wenig, dann wäre es einmal komplett modernisiert. Das bekommen wir jetzt natürlich nur noch zum Teil wieder.

 

Das Haus brächte zwar nominal heute nach gut 20 Jahren doppelt so viel wie es 2005 gekostet hat, aber dennoch kann man nach Verkauf und Abzug sämtlicher "Wegwerfkosten und -steuern" für der Erlös kaum annähernd etwas vergleichbares als freistehendes Haus erwerben. Wir haben halt nicht nah der Cities gekauft und ziehen jetzt in die Eifel oder Bergisches Land, sondern vom etwas teureren Randgebiet ggf. weiter aufs Land (oder auch nicht). Und unter den aktuellen Standard will ich auch nicht gehen.

 

Eigentlich kann man da auch nur auf junge Schnäppchen hoffen und wirklich ein defacto abbruchreifes Haus (wie oben) erwerben und dann sanieren lassen (mit ungewissem Ausgang).

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