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Marc W.

Warum klappern Hydrostössel?

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Marc W.
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Letzter Beitrag:

Die Frage beschäftigt mich eigentlich schon sehr lange. Nur auch bei dieser bin ich nie dazu gekommen sie mal auszuformulieren:

 

Warum klappern Hydrostössel?

In der Regel - wenn alles technisch heil ist - hört man von den Hydrostösseln ja nichts. Wenn diese aber kaputt gehen (z.B. durch zu hohe Drehzahlen, zu wenig Öl) fängt meist zunächst erst mal ein Hydrostössel an zu klappern/tackern. Aber wieso tut er das? Was ist da mechanisch passiert, daß dieser Hydrostössel aus seiner akustischen Versenkung plötzlich aufbegehrt und die erste Geige spielt?

 

Die nächste Folgefrage wäre dann, wie schlimm ist das, wenn man einen Hydrostössel tackern läßt? Mit einem früheren Auto bin ich damit mal noch 100Tkm gefahren, ohne das es weitere Folgeschäden gab. Daraus ließe sich schließen, daß es nur ein akustisches Geräusch, aber kein mechanisches Problem ist. Aber dann könnte man ja auch gleich komplett drarauf verzichten, was ich mir auch nicht vorstellen kann.

 

Kann da mal jemand ein bißchen Licht ins Dunkel bringen?

 

Hydrostössel

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FutureBreeze
Geschrieben

die stössel halten einfach das gute öl nicht mehr, und fangen dann an zu tackern.

Das Öl läuft im stand hinaus und muss dann erst mal wieder rein laufen.

Das braucht eben zeit, und deshalb klappern bei älteren autos eben die hydros ;-)

Eine abhilfe könnte dickflüssigeres öl sein, welches einfach nicht herausfliest ;-)

Grundsätzlich füllen manche autohändler die motoren ihrer gebrauchtwagen mit hoher laufleistung mit dickflüssigem 15W40, um diese geräusche für die probefahrt zu unterbinden.

Des weiteren geht dickflüssiges öl auch schlechter durch die dichtungen und simmerringe, was den motor augenscheinlich als dicht erscheinen lässt.

Nach einem Ölwechsel auf 10W oder gutes 0W machen die motörchen dann gerne mal unter sich ;-)

mecki
Geschrieben

Hydrostößel. oder auch Tassenstöxsel bzw hydr. Hydros

 

Das Funktionsprinzip ist immer gleich. Ein Druckbolzen wird mit geringem Spiel in einer becherförmigen Führungshülse geführt und bildet mit ihr den Arbeitsraum. Eine Spielausgleichsfeder (Schraubendruckfeder) im Inneren beaufschlagt den Bolzen, so dass der Hebel bzw. der Stößelkörper (beim Tassenstößel) immer spielfrei am Nocken anliegt. Im Druckbolzen befindet sich eine kleine Bohrung, die bei auflaufendem Nocken von einem Kugelventil (Rückschlagventil) verschlossen wird.

 

Dadurch entsteht im mit Öl gefüllten Arbeitsraum zwischen Bolzen und Führungshülse eine hydraulisch starre Verbindung. Das gesamte Element verhält sich wie ein starrer Körper und drückt auf den Ventilschaft (Tassenstößel) bzw. auf den Hebel. Beim Ablaufen des Nockens drückt die Ausgleichsfeder den Druckbolzen nach oben. Im sich dadurch vergrößernden Arbeitsraum entsteht eine Sogwirkung, das Kugelventil öffnet und durch die Bolzenbohrung strömt Öl aus dem darüber liegenden Vorrats- oder Füllraum nach bis der Bolzen wieder spielfrei anliegt.

 

Im Betrieb auftretende Temperaturänderungen können bei den Bauteilen des Ventiltriebs geringe Größenänderungen (Wärmeausdehnung) verursachen. Diese werden ausgeglichen durch den so genannten Ringspalt, der durch den etwas kleineren Durchmesser des Druckbolzens mit der Führungshülse gebildet wird. Durch ihn kann überschüssiges Öl in geringen Mengen austreten. Als Hydraulikflüssigkeit dient das Motoröl, das ohnehin über die Druckumlaufschmierung dem Ventiltrieb zugeführt wird.

 

Fehlt das Öl weil es ausgelaufen ist, klappern die Hydros!

lg

mecki

Marc W.
Geschrieben
Fehlt das Öl weil es ausgelaufen ist, klappern die Hydros!

Naja, es gibt aber auch Hydros die klappern, obwohl ausreichend Öl vorhanden ist...

FutureBreeze
Geschrieben

im motor mag das öl genug vorhanden sein, aber aus den hydros läuft es eben raus!

die liegen ja nicht ständig im ölbad ;-)

mecki
Geschrieben
Naja, es gibt aber auch Hydros die klappern, obwohl ausreichend Öl vorhanden ist...

...es könnte das Öl zu dünnflüssig sein, ...es könnte zu heißes Öl sein ("thermisch unstabiles", dann zu dünn), ...es könnte die Ölpumpe zu wenig Druck aufbauen, ...es könnte in Kurvenfahrten von der Ölpumpe Luft gefördert worden sein, ...es könnte ein Ölkanal verstopft sein, ...es könnte durch Fertigungstoleranzen abweichenende Hydros sein, ...es könnte verschlissene Hydros sein.

Such dir was aus!

Marc W.
Geschrieben
...es könnte verschlissene Hydros sein.

Ok, das habe ich mir ausgesucht, damit sind wir wieder beim Thema. :D:wink:

Was kann an den Dingern verschleisen und wie gefährlich ist das für den Rest des Motors, wenn ein Hydorstössel tackert?

Infantrie
Geschrieben

Meinen Senf möchte ich auch noch dazu geben. O:-)

Als Einführung kurz was über die Funktion der Hydrostößel.

Bei Motoren die einen hydraulischen Ventilspielausgleich haben, ist das Einstellen des Ventilspiels nicht mehr erforderlich. Der Ventilspielausgleich gleicht Längenänderungen der Bauteile durch hydraulisch betätigte Übertragungselemte aus. Dadurch wird das Ventilspiel bei laufendem Motor auf Null gehalten.

 

Aufbau:

Das Spielausgleichselement befindet sich im Tassenstößel. Der hydraulische Tassenstößel ist an den Ölkreislauf des Motors angeschlossen. Der Ölzulauf erfolgt über eine seitliche Bohrung im Stößel in den Ventilstößelraum und von dort über die Aussparung im Stößelboden in den Vorratsraum über dem Druckbolzen.

 

Wirkungsweise:

Ablaufender Nocken:

Der Druckbolzen wird entlastet. Die Spielausgleichsfeder drückt den Druckbolzen nach oben, bis der Tassenstößel am Nocken bzw. Nockengrundkreis anliegt. Durch Raumvergrößerung unter dem Druckbolzen strömt Öl aus dem Vorratsraum durch das Kugelventil in den Arbeitsraum.

 

Ablaufender Nocken:

Der Druckbolzen wird belastet, das Kugelventil schließt und die Ölfüllung im Arbeitsraum wirkt wie eine starre Verbindung (Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren). Über die Führungshülse wird das Einlass- bzw. Auslassventil geöffnet. Durch den Ringspalt zwischen Druckbolzen und Führungshülse kann überschüssiges Öl entweichen, z.B. bei Wärmeausdehnung der Steuerungsteile.

Im Schwinghebelauflager findet man genau das selbe Prinzip wie im Tassenstößel vor.

 

Mögliche Ursachen des Klapperns:

- Der Tassenstößel/Schwinghebelauflager läuft leer, da der Verschleiß am Ringspalt zu groß ist.

- Ölruckhalteventil im Schmierölkreislauf defekt

Infantrie
Geschrieben

Zu der Frage, ob das Klappern irgendwelche Folgen für den Motor hat, habe ich eine Antwort nur passt dazu die Aussage von Marc nicht ganz.

Mit einem früheren Auto bin ich damit mal noch 100Tkm gefahren, ohne das es weitere Folgeschäden gab

Mit der Zeit verschleißen die Hydros und somit kann zuviel Öl aus dem Arbeitsraum entweichen. Da nun zuwenig oder gar kein Öl mehr im Arbeitsraum ist, wird Luft komprimiert (es herrscht keine starre Verbindung mehr).

Als Beispiel kann man seine Fahrradpumpe zur Hand nehmen. Wenn man die Öffnung zuhält und pumpt kann man die Kolbenstange trotzdem noch etwas bewegen. Wäre nun Wasser, Öl oder eine andere flüssigkeit in der Fahrradpumpe, könnte man drücken wie verrückt, es würde sich nichts bewegen.

Wenn man das Luftpumpenprinzip nun auf unseren Hydrostößel übeträgt, lässt sich folgends schlussfolgern.

Das Ventil öffnet später und es schließt früher. Dadurch verringert sich der Durchströmquerschnitt und die Motorleistung nimmt ab. Motorschäden können deswegen auch auftreten.

ette
Geschrieben

Also, zur Funktionsweise der Hydros wurde ja schon alles gesagt.

Auch, was passiert, wenn sie verschlissen sind oder nicht mehr richtig funktionieren.

Nun noch definitiv die Antwort, warum es dann klappert:

Die Nocken haben eine sehr steile Ventilerhebungskurve, damit sie sehr schnell öffnen und wieder schließen. Jedoch muß das Vetill erst einmal sanft an diese heran geführt werden.

Sonst würde die Nockenwelle einem Hammerwerk gleichen.

Dazu geht die Nockenform vom Grundkreis erst einmal mit eine so genannte Anlauframpe los, bevor sie richtig steil wird.

Wenn nun der Stößel defekt ist beginnt die Ventilerhebung erst im steilen Bereich des Nockens. Das könnte man fast damit vergleichen, wenn eben ein Hammer drauf schlagen würde. Auch beim Schließen wieder holt sich das. Das Ventil wird nicht sanft in den Sitz abgesetzt, sondern schlägt mit hoher Geschwindigkeit in Ihn.

Sofern die Stößel sich aber nach dem Start wieder mit Öl füllen und Ihrer Funktion nachkommen, trit der beschriebene Effekt nur beim starten / warmlaufen auf und ist nicht ganz so schlimm, wie wenn es immer und eben auch bei hohen Drehzahlen aufträte.

Grüße aus dem Pott

Passionist
Geschrieben

Ui, was wurde denn da für ein interessanter Thread ausgegraben ?

Stössel mit automatischem hydraulischen Ventilspielausgleich (Hydrostössel) können aus zwei Gründen klappern:

  1. wenn Luft / Luftblasen drin sind
  2. wenn das Ventil oder eine andere innere Komponente nicht dicht hält

In den meisten Fällen von nicht dichthaltenden Ventilen ist Dreck verantwortlich, weniger häufig ist eine Komponente im Stössel tatsächlich verschlissen oder defekt.

McDonalds76
Geschrieben

Hallo!

ich grabe mal diesen Thread wieder aus um nicht gleich einen neuen zu öffnen.

Folgendes Problem liegt vor.

Das Hydroklappern wurde schon beschrieben, jetzt wie folgt!

Wir hatten 04/2012 durch einen Keilriemenschaden verursachten Zahnriemenschaden. Kurz darauf hörten wir einen klackern im Motorraum welches immer lauter wurde! Ergo zur Werkstatt hin und die Hydrostössel wurden für schlappe 480 € ausgetauscht. So nun das komische, das klappern ist weiterhin vorhanden aber nicht wenn der Motor kalt ist sondern erst wenn er sich erwärmt.

 

Kurz nach Reparatur hatten wir einen leckenden Motor. Nach Aussage Werksatt waren beim einbau die Simmerringe an der? Nockenwelle? beschädigt worden. Dieses wurde wieder behoben, jetzt keine zwei Monate später haben wir wieder Ölverlust an der gleichen Stelle!!!!

 

Frage:

Warum klappern die Hydrostössel erst wenn Sie warm sind?

Kann die Ölpumpe das Klappern verusachen?

Welche Hersteller von Hydrostösseln gibt es?

 

Auf der Rechnung für den Zahnriemenschaden steht zwar Ventil erneuert und eingeschliffen Preis 247,50€ und ein Stück Einlass und ein Stück Auslassventil für je 19,50 und 25,63 €. Ich habe aber 16 V sowie diverse Kleinteile und der Zahnriemkit.

 

Kann es sein das die Werkstatt statt der nach meinen Wissen erforderlichen austausch der 16V nur den einen ausgetauscht hat und jetzt durch min. unwuchten das klappern sowie den wiederholten Ölverlust verursachen? Noch kommt dazu das, dass klappern wieder lauter wird und langsam zum hingucker auf der Strasse wird?

Würde mich über Antworten freuen, kann das Auto in diesem Zustand schlecht verkaufen? (Renault Senic 2,0 16V BJ 2001 Benziner

ette
Geschrieben

Hallo McDonalds76,

 

Das hört sich nach Beschiss an.Falls Du eine Rechtsschutzversicherung hast, empfehle ich Dir, sofort zu einen KFZ-Gutachter zu gehen.

Fakt ist, bei einer vernünftigen Rep. hätte das nicht passieren dürfen.

 

Es kann z.B. sein, dass man Dir zwar neue Stössel berechnet, aber die alten drin gelassen hat. Wer will das schon erkennen.

 

Wenn bei 16V nur ein EV und ein AV gewechselt wurde, ist das schon bedenklich. Denn wenn, dann müssten sie paarweise beschädigt werden.

 

Reisst der Zahnriemen, dann bleibt die NW, je nach Drehzahl, in der Regel recht schnell stehen. Dann kommt es zur Kollision der Ventile, welche gerade zufällig geöffnet blieben mit den zugehörigen Kolben, da dieser länger nachläuft.

 

Je nach konstruktion kommt es dann dazu, das diese Ventile verbiegen. Das kann dann natürlich auch die betreffenden Stößel arg belasten. Auch auf die NW wird der Druck weiter gegeben. Dehnschrauben der Lagerböcke könnten überlastet werden oder abreißen.

 

Moderne Motoren sind da in der Regel sehr empfindlich.

Wurden tatsächlich neue Stößel eingebaut, und hatte das Fahrzeug schon eine Hohe Laufleistung, sollte ein Gutachter das erkennen können.

 

Wenn nur 2 Ventile, wieviel Stößel wurden dann gewechselt?

Es könnte auch sein, das die Stößel nicht entlüftet wurden. Auch das hat die Werkstatt zu verantworten.

Viel Erfolg wünsche ich Dir, aber lass Dich nicht von der Werkstatt belatschern! Die haben offensichtlich Misst gebaut und werden das nie freiwillig zugeben.

Gehe zu einen Gutachter und lass Dich erst mal unverbindlich beraten.

Grüsse aus RE, E.T.

Hessenspotter
Geschrieben

Ich wollte noch etwas zum Thema Hydrostössel hinzufügen, ich bin gerade dabei einen Pajero MK.1 zu restaurieren. Der hat einen V6 3L Motor mit Hydrostössel. Nach einem Zylinderkopfschaden (gerissen) mussten gebrauchte Köpfe vom Schlachter drauf, der stand 3 Jahre. Naja egal, also Motor das erste Mal angelassen, und was haben die Stössel geklappert, hat sich echt wie ein Diesel angehört (ist aber ein Benziner). Dann mal fix das Buch Werkstatt Handbuch von Mitsubishi für den Motor aufgeschlagen.

 

Zum Thema Hydrostössel und Geräusche stand da grob folgender Satz:

 

"Wenn das Fahrzeug längere Zeit gestanden hat, ist es normal dass die Hydrostössel deutlich hörbar sind. Dieses Geräusch sollte sich nach ein gefahren Distanz von 500km spätestens gelegt haben."

 

Naja, ich muss dazu gestehen, zum spülen lief der Motor erst Mal mit 20W50 (davon standen 25L hier rum), dann hat er einen Ölwechsel auf 10W40 bekommen (Markenöl der Marke Amateure treiben Unfug), das Klappern wurde danach schon leiser, was sie aber jetzt schlussendlich zu Schweigen gebracht hat, war das Öl-Additiv von Liqui Molly (speziell für Hydros). Jetzt ist seit ca. 1500km Ruhe.

McDonalds76
Geschrieben

Hallo ette!

Danke für deine Antwort! Also Stössel wurden wohl alle 16 getauscht, ich habe die neuen selber gesehen und direkt nach der Montage einige alte auf dem Werkzeugwagen liegen sehen. Laut dem Meister, der hatte mich angerufen, er von mir einen bitter bösen Brief erhalten, wurden alle 16 V getauscht. Auf der Re stehen laut Meister jedoch nur 1 Stck da er uns einen KV gemacht hat(daran hat er sich auch gehalten) und dieses mit seinen Rechnungsprogramm sonst nicht irgend wie abgleichen kann, halte ich zwar für ein Gerücht da man fast mit jeder Handwerkerrechnung Stck und Preise manuell anpassen kann. Ich habe Montag oder Dienstag wieder einen Termin bei Ihm, er behält den Wagen dort bis er seinen F..... beseitigt hat. Der Wagen sollte jetzt eigentlich als Anzahlung dienen, auf dem Markt würde man noch ca. 1800 bis 2200 kriegen. Mit dem Geräusch waren gerade mal 1000 drin! Und das lasse ich so nicht zu. Insbesondere nach folgender Aussage nach der letzten Reparatur....ihr habt jetzt fast einen kompletten neuen Motor, der läuft jetzt wie geschmiert! ...schlechter Witz oder!!!

Manni308
Geschrieben

Bevor ich jetzt jemandem raten würde zum Sachverständigen,oder zum Anwalt zu rennen, würde ich zuerst mal prüfen, wo das Geräusch her kommt!

 

Fall 1: Es klappern nicht die Hydrostössel, sondern die Pleullager wurden beim Zahnriemenschaden mit beschädigt. Mit steigender Motoröltemperatur wird das Öl dünnflüssiger und die Lager machen Geräusche.

 

Fall 2: Die Hydrostössel klappern wirklich,obwohl sie erneuert wurden, weil.... mit zunehmender Öltemperatur das Motoröl dünnflüssiger wird und die schadhafte Ölpumpe zu wenig Öldruck produziert, bzw. der Öldruck an den Schmierstellen verloren geht!

 

Also, zuerst mal den Öldruck kalt und warm prüfen und dann ...nachdenken...und dann vielleicht zum Anwalt rennen!

Gruß Manni308

Marc W.
Geschrieben

Auch wenn mein Thema inzwischen sehr alt ist, kann ich es doch mit Erfahrungswerten zu Ursprungsfrage füttern. In 2007 habe ich meinen 993turbo gekauft, inkl. des angeführten Tackerns eines Hydrostössels, das Auto hatte damals 64Tkm gelaufen. Ich habe dann in 2008 eine große Motorrevision machen lassen, weil mich das Tackern sehr genervt hat. Seit dem läuft der Turbo wie ein Kätzchen, inzwischen mit einer Laufleistung von 101Tkm, am 24. Mai 2017 hat er dann 10-Jähriges bei mir!

996gt2rs
Geschrieben

Ein glücklicher 993 turbo, der viel Strasse sehen darf:-))!

Cora1987
Geschrieben

Hallo die tollen Hydrostössel 

😔

 

Habe im Januar meinen Golf 4 1.9 tdi bj 2001 ca 280tkm zur Werkstatt gebracht.

Da er einfach nicht mehr angesprungen ist.

Dann kam raus es liegt an den hydrostössel es wurde erst auf normalem wege funktioniert mit Reinigung was gott sei dank auch geklappt hat.

Mein Auto lief wieder allerdings bis Montag und jetzt geht wieder nichts mehr. 

Nach einem Telefonatgespräch hatte der herr von damals (werkstatt) dann gesagt ok dann sind die hydros nun doch beschädigt.

 

Ich hab nun keine andere wahl als dies reparieren zu lassen.

Kostenpunkt ca 400-600€ 😥

Was meint ihr so dazu?

Zwecks betrag etc

 

1. kann ich mir halt kein neues Auto erstmal leisten...

2.wenn ich sag ich kauf mir eins für 500€ bringt au nix kenn das fremde Auto ja nicht 

3.Meins hab ich nun schon ca 9 jahre hab es nämlich damals mit 90tkm gekauft und bin die 2.besitzerin 

So war immer verlass auf das Auto 

 

Ach  😫

 

Was meint ihr ?

 

Lg corina 

 

Ulf.M
Geschrieben (bearbeitet)

Moin,

bei 280.000 km Laufleistung würde ich keinen Cent mehr in den Motor investieren.

Wenn bei der Laufleistung "obenrum" alles neu gemacht wird, wird spätestens nach 4- 5000 km der Motor "untenrum" kaputtgehen, da das alte Komponenten sind.

Ich an deiner Stelle würde mich mal bei Autoverwertungen umsehen, durch die Diesel- Abwrackprämie gibt es die TDI- Motoren wie "Sand am Meer". Durch die hohe Anzahl an Gebrauchten Motoren werden diese billig samt Einbau Angeboten, damit fährst du, glaube ich, am günstigsten.

MfG Ulf.

bearbeitet von Ulf.M
Schreibfehler
Amateur21
Geschrieben

Das mit den Hydos hatten wir schon öfter in der Werkstatt. Denke das die Reparatur bei so einem Fahrzeug sich nicht mehr lohnt.

IMG_2433.JPG

IMG_2434.JPG

Cora1987
Geschrieben

Ja da habt ihr defintiv recht so gesehen lohnt sich das nicht mehr😥

Mein guter alter Golf 

 

Aber hab natürlich keine 10000....von € für ein gebrauchten 

 

Also mich würde die sache nun 500€ kosten 

Ulf.M
Geschrieben (bearbeitet)

Moin,

nochmal:meiner Meinung nach wären die 500 Euro bei der Laufleistung rausgeschmissenes Geld!! Lege ein paar Euro dazu, hole dir einen gebrauchten Motor (gibt es, wie gesagt, schon für 6-700 Euro incl. Einbau). Sonst ist der Golf 4 gar nicht so verkehrt, werden im laufenden Zustand manchmal noch höher gehandelt, als z.B. Golf 5, kann also so verkehrt nicht sein.

MfG Ulf.

PS: Für das Geld kriegst du kein anderes Auto, bei deinem weist du, was du hast.

bearbeitet von Ulf.M
Ergänzung
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  • Verwirrt 1
Kai360
Geschrieben
Am 4.3.2020 um 10:20 schrieb Ulf.M:

Moin,

bei 280.000 km Laufleistung würde ich keinen Cent mehr in den Motor investieren.

Wenn bei der Laufleistung "obenrum" alles neu gemacht wird, wird spätestens nach 4- 5000 km der Motor "untenrum" kaputtgehen, da das alte Komponenten sind.

 

Das ist eine "recht gewagte" Aussage. Woher nimmst Du denn die Gewissheit, das dann nach weiteren 5000 km der Motor untenrum kaputtgehen sollte?

 

280`km sind bei anständiger Behandlung keine Laufleistung für einen Haus- und Hof Diesel! (Vermeidung Kurztrecken, auch mal ein Ölwechsel).

In Australien z.B. bezeichnet man Fahrzeuge unter 300`km als gerade mal gut eingefahren...

Dieses Angst vor höheren Laufleistungen ist auch nur in Deutschland verbreitet, man braucht nur etwas nach Westen (Frankreich) oder Osten  zu fahren und schon denkt man vollkommen anders darüber, oder auch gleich gar nicht!

Ist wohl ein Teil der "German Angst".

 

Lass die Schlurre reaprieren und hab Spaß damit!

 

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E12
Geschrieben

Habe aktuell auf meinem 3 Zylinder VW-tdi 390tkm. Ungeöffnet.

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