IMSA S 63L 4M – Doping für die S-Klasse

Der ansonsten für Lamborghini-Veredelungen bekannte Tuner IMSA zeigt erstmals ein Produkt auf Mercedes-AMG-Basis. Der S 63 mit langem Radstand entstand eine faszinierende Sportlimousine. Das V8-Biturbo-Triebwerk umfangreiche Änderungen auf eine Spitzenleistung von 720 PS gesteigert. Zusätzlich werden an der Karosserie diverse Bauteile aus hochwertigem Carbon verbaut, die wahlweise in Sichtcarbon oder Wagenfarbe bestellt werden können.

IMSA S 63L 4M

IMSA S 63L 4M
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Der eigentlich eher für Lamborghini-Veredelungen bekannte Tuner IMSA präsentiert erstmals ein getuntes AMG-Produkt, den S 63L 4M.

IMSA – diese vier Buchstaben verbinden Rennsportfans mit amerikanischem Motorsport, während Lamborghini-Fahrer die Ohren spitzen und an diverse veredelte Fahrzeuge mit dem Kampfstier denken. Letztere Gedanken gehen in die richtige Richtung, auch wenn die Firma IMSA GmbH in diesem Fall keinen Supersportwagen aus Sant‘ Agata, sondern eine Luxuslimousine aus Affalterbach unter ihre Fittiche nahm. Was beim ersten Lesen komisch wirken mag, bekommt seinen Sinn, wenn man den Hintergrund kennt: 2005 übernahm IMSA den angeschlagenen Mercedes-Tuner Kleemann.

Während andere Tuner sich optisch stark austoben, hält sich IMSA beim S 63L 4M angenehm zurück. Vorn kommen eine doppelte Spoilerlippe und Aufsätze an den äußeren Lufteinlässen zum Einsatz, die sich in das AMG-Design passend einfügen. Die Seitenlinie wird durch neu gestaltete Schwellerverkleidungen unterstrichen, die wie alle Karosserieanbauteile aus hochwertigem Carbon gefertigt werden. In den Radhäusern sind 21 Zoll große Leichtmetallräder mit einer Bereifung in 255/30 R 21 vorn und 295/30 R 21 hinten montiert. Am Heck findet sich ein überarbeiteter Diffusoreinsatz in der Schürze, in den auch die aus Aluminium gefrästen und speziell beschichteten Auspuffendrohre integriert sind.

Durch diese atmet das 5,5 Liter große V8-Biturbo-Triebwerk vernehmbar aus. Neben den Endstücken wurde von IMSA nämlich auch die gesamte restliche Abgasanlage durch ein hauseigenes System ersetzt, durch das die Akustik etwas prägnanter wird. Zudem sorgen eine neue Motorsoftware, größere Luftschläuche an den Turboladern, ein Sportluftfilter und ein Zusatzkühler vor dem Intercooler für eine Leistungssteigerung auf 529 kW/720 PS und ein maximales Drehmoment von 1.080 Newtonmetern.

Das Interieur wird direkt auf die Wünsche und die Persönlichkeit des jeweiligen Kunden abgestimmt. Diesem steht somit die Wahl offen, ob er lieber Leder, Alcantara oder einen Mix aus beidem möchte und ob die Dekorleisten lackiert, in Holz oder Sichtcarbon gearbeitet werden sollen.

Quelle: IMSA GmbH

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Kategorie: Magazin

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