Honda Civic Type R Concept II – Kampfsportler

Mit dem Civic Type R Concept II gibt Honda auf dem Pariser Autosalon einen weiteren Ausblick auf die kommende Topversion des hauseigenen Kompaktmodells. Unter der Haube arbeitet ein mehr als 280 PS starker Turbo-Motor mit intelligenter Nockenwellenverstellung. Optisch macht das Fahrzeug schnell klar, dass es hier um sportliche Bestwerte auf Straße und Rundkurs geht. Dabei helfen auch die adaptiven Dämpfer und eine Lenkung, die dem Torque-Steer entgegenwirkt.

Honda Civic Type R Concept II

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Für den Pariser Autosalon hat Honda das Civic Type R Concept II aufgebaut. Durch den leuchtend blauen Lack fällt es sofort ins Auge.

Eigentlich wurde für Paris die Produktionsvariante des Civic Type R erwartet. Was genau Honda nun dazu bewogen hat, erneut lediglich ein Conceptcar, wenn auch in überarbeiteter Form auszustellen, ist nicht bekannt. Allerdings verraten die Japaner endlich etwas mehr zur Technik, die unter dem sportlichen Gewand des Kompaktrenners stecken wird.

Wie bereits vielfach vermutet wird der kommende Civic Type R von einem i-VTEC-Vierzylinder-Motor mit zwei Litern Hubraum und Turbo-Aufladung angetrieben. Honda gibt eine Nennleistung von mehr als 280 PS an. Der rote Bereich im Drehzahlmesser beginnt erst bei 7.000 Umdrehungen pro Minute. Als Kraftübertragung wird ein manuelles Sechsgang-Getriebe montiert.

Gemeinsam mit adaptiven Dämpfern mit vier Einstellungen und einem Lenksystem, das dem so genannten Torque-Steering – also den ungewollten Lenkbewegungen, die durch die Motorkraft auf den Vorderrädern ausgelöst wird – entgegenwirkt, soll das Gesamtpaket im neuen Honda Civic Type R eine bisher unbekannte Performance und ein sportliches Handling hervorbringen. Damit sollen alle bisherigen Type R-Modelle, egal ob Civic, Integra oder sogar NSX, geschlagen werden. Für die Rundstrecke kann der Fahrer den „+R“-Modus aktivieren, der das Fahrzeug zusätzlich nachschärft.

Das Type R Concept II für Paris zeigt sich in auffälligem leuchtenden Blau mit einzigartiger Grafik auf den Fahrzeugseiten. Außer der Neulackierung hat sich an der auffällig verbreiterten Karosserie jedoch nichts gravierendes getan. Weiterhin findet sich vorn eine Spoilerlippe mit seitlich hochgezogenen Enden und am Heck ein großer Flügel, in dessen seitlichen Stützen die Rückleuchten integriert sind. Wieviel von dieser marzialischen Optik am Ende in Serie geht, bleibt abzuwarten.

Quelle: Honda

29. September 2014|Categories: Magazin|Tags: |