Volkswagen Golf GTI – Nummer 7 mit 2 Leistungsstufen

Auf dem Genfer Autosalon präsentiert Volkswagen die siebte Auflage des Golf GTI. Erstmals wird es neben der normalen Variante mit 220 PS auch eine Performance-Version mit 230 PS geben, die serienmäßig auch eine Vorderachs-Differenzialsperre bekommt. Sportliche Optik und das berühmte Karomuster auf den Sportsitzen verdeutlichen die Zugehörigkeit zur GTI-Familie. Ab Mai steht der Wagen bei den Händlern.

Volkswagen Golf GTI

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Die siebte Generation des Volkswagen Golf GTI feiert auf dem Genfer Automobilsalon seine Publikumspremiere. An Front und Heck wird er mittels neu gestalteter Schürzen sportlicher aufgestellt.

Seit 1976 ist mit dem Volkswagen Golf GTI ein sportlich orientierter Kompaktwagen im Modellprogramm der Wolfsburger, der sich weltweit hoher Beliebtheit erfreut. Dabei hat das berühmte Buchstabenkürzel sogar einen Tiefpunkt überstanden, als in der vierten Generation lediglich eine Ausstattungsvariante ohne jeglichen sportlichen Gedanken als „GTI“ bezeichnet wurde. Zum Glück besann man sich am Mittellandkanal auf die Außenwirkung und die Fans und setzt seit der fünften Generation wieder die Sportlichkeit in den Mittelpunkt. Auf dem Genfer Autosalon rollt nun GTI Nummer 7 ins Rampenlicht und wird wohl erneut viele Fans finden.

Wie üblich wird die Rohkarosserie der aktuellen Golf-Generation nicht angerührt, sondern mittels neu gestalteter Schürzen und sportlicher Schwellerverkleidungen optisch verändert. Am Heck sind zwei runde, verchromte Auspuffendrohre in den Diffusoreinsatz integriert, während ein Dachkantenspoiler ebenfalls für Abtrieb sorgt und schwarz abgedunkelte LED-Rückleuchten die Optik zusätzlich nachschärfen. Die Radhäuser werden mit 17 Zoll großen Leichtmetallrädern im neuen Brooklyn-Design ausgefüllt, hinter denen sich rot lackierte Bremssättel verbergen.

Das Interieur erhält Sportsitze mit Stoffbezügen im Clark-Karomuster, einen schwarzen Dachhimmel und eine rote Ambientebeleuchtung, die auch die Einstiegsleisten umfasst. Sportlenkrad, Schalthebel, Dekorleisten, Pedalerie und Kombi-Instrument sind GTI-spezifisch gestaltet und werden durch eine umfangreiche Serienausstattung mit Soundsystem „Composition Touch“, Klimaautomatik, Bi-Xenon-Scheinwerfern, Park-Pilot vorn und hinten und eine Müdigkeitserkennung ergänzt. Die Serienlackpalette umfasst neben Schwarz auch Pure White und Tornado Rot.

Antriebsseitig arbeitet ein 2 Liter großer Vierzylinder-TSI-Motor mit 162 kW/220 PS und 350 Newtonmetern Drehmoment unter der Haube, der seine Kraft wahlweise über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Vorderachse überträgt. Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 dauert 6,5 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 246 km/h. Erstmals in der GTI-Geschichte gibt es das Fahrzeug auch in einer Performance-Version, bei der die Motorleistung auf 169 kW/230 PS ansteigt, die Beschleunigungszeit um eine Zehntelsekunde sinkt und die Höchstgeschwindigkeit mit 250 km/h angegeben wird. Zusätzlich wird ein Vorderachs-Sperrdifferenzial verbaut, um die Kraft auch auf kurvigem Geläuf besser auf die Straße bringen zu können.

Mit Beginn des Genfer Salons am kommenden Dienstag beginnt auch die Bestellphase für den VW Golf GTI. Ab Mai steht der Kompaktsportler zu Preisen ab 28.350,- € bei den Händlern.

Quelle: Volkswagen

Autor: Matthias Kierse

1. März 2013|Categories: Magazin|