Nissan GT-R – Mehr Fahrspaß für 2010

Nissan führt zum nächsten Modelljahr ein kleines Feintuning am Nissan GT-R durch. Neben einer anderen Fahrwerksabstimmung und einem besseren Automatikmodus des Getriebes, wurde die Kühlung des Heckbereiches und die Bremskraftverteilung modifiziert. Im Innenraum wurde die Rückbank besser isoliert, was das Geräuschlevel senkt. So soll der Andrang auf den Wagen gehalten werden, bereits mehr als 1.600 Autos sind in Europa ausgeliefert worden.

Um den GT-R stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten, führt Nissan gerne kleine Anpassungen unter dem Blechkleid durch. Ein erstes Update gab es heimlich, still und leise bereits im September. Seitdem werden alle europäischen GT-R mit einem 40 GB großen Festplatten Navigationsgerät ausgeliefert. In Kombination mit einem deutlich höher auflösenden Touchscreen-Monitor wurde damit der Innenraumkomfort deutlich erhöht. Nun kommt zusätzlich eine 9,3 GB große Festplatte für Musik dazu. Theoretisch lassen sich darauf die 300 Lieblings-CDs speichern. Sollte das immer noch nicht reichen, kann man aber auch einen Ipod oder über USB einen MP3-Player anhängen.

Die vorderen Feder- und Dämpfereinheiten erhielten ein Feintuning, wodurch Abrollkomfort und Handling des Fahrzeugs deutlich besser wurden. An der Hinterachse wurde zur Unterstützung die Querlenkerbuchse steifer ausgelegt.

Im Diffusor finden sich nun zwei NACA-Öffnungen, die eine bessere Kühlung des Getriebes und der Abgasanlage gewährleisten. Die Kühlwasserleitung vom Kühler zum Getriebe wurde vergrößert, wodurch je nach Außenbedingung die Getriebeöltemperatur um 5 bis 10 Grad Celsius niedriger liegt, als vor der Modifikation. Um Volllast-Vibrationen des Getriebes entgegen zu wirken, wurde das vordere Getriebelager verstärkt.

Das Getriebesteuergerät wurde neu programmiert. Der Wechsel vom sechsten in die fünfte Fahrstufe im Automatikmodus ist nun verzögert, die Wechsel von vier auf drei und von drei auf zwei sind jedoch deutlich beschleunigter ausgelegt.

Schließlich widmeten sich die Ingenieure noch den Bremsen. Die elektronische Bremskraftverteilung wurde geringfügig hecklastiger ausgelegt, Bremsgeräusche wurden reduziert und durch neu geformte Ablenkbleche an der Hinterachse werden die hinteren Bremsscheiben effektiver gekühlt.

Eher ins Auge fallen die wenigen optischen Retuschen. Front- und Heckschürze erhalten ab jetzt eine zweite Schicht Klarlack, wodurch der Farbton mehr glänzt. Im Innenraum erhalten der Tacho und der Drehzahlmesser neue Einfassungen im Farbton Gun metallic. Um das Geräuschniveau zu senken, wurde die Rückbank neu isoliert.

Der Grundpreis des bislang in Europa mehr als 1.600 mal verkauften Nissan GT-R bleibt bei 83.500,- €, allerdings verbunden mit der guten Nachricht, dass der Wagen nun die Abgasnorm Euro5 erfüllt.

Quelle: Nissan Presseserver

Autor: Matthias Kierse

17. November 2009|Categories: Magazin|Tags: , |