Arash AF10 – Wer hat da gerade Enzo gesagt?

Seit 2006 arbeitet man in Großbritannien am Arash AF10, im kommenden Jahr rollt er endlich auf die Straße. Angetrieben wird er von einem 550 PS starken 7-Liter-V8-Motor aus der Corvette Z06, der den Wagen auf über 330 km/h beschleunigen soll. Die Karosserie und das Chassis bestehen aus Kohlefaser, um das Gesamtgewicht niedrig zu halten. Preislich wird sich der Arash AF10 bei rund 370.000,- Euro einpendeln.

Arash AF10

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Im Sommer 2005 zeichnete Firmengründer Arash Farboud das erste Mal an seinem neuen Prunkstück, dem AF10. Ein Jahr später stand der erste Prototyp auf der Birmingham Motorshow und die Welt hielt den Atem an. Vielfach hörte man ein hingehauchtes „Enzo“, da das Design in der Tat dem Supersportwagen aus Italien sehr ähnlich sieht. Dies nimmt Herr Farboud jedoch nicht als Beleidigung sondern eher als Kompliment auf.

Drei Jahre sind seitdem vergangen, in denen es doch eher ruhig um die junge Sportwagenmarke aus Südost-England geworden ist. Nun soll der Arash AF10 soweit fertig sein, dass er im kommenden Jahr in Großbritannien auf den Markt kommt und im Anschluss nach und nach auch den Rest der Welt erobern soll.

Das gesamte Fahrzeug, also sowohl Karosserie wie auch das Chassis bestehen aus ultraleichtem und stabilen Kohlefaserverbundwerkstoff. Das Carbon-Chassis wiegt dank ausgeklügelter Fertigungstechnik gerade einmal 98 Kilogramm. Die Heckscheibe und die Trennscheibe zwischen Fahrgast- und Motorraum bestehen aus kratzfestem Kunststoff, die Seitenscheiben und die Frontscheibe aus laminiertem Glas. An die Sicherheit wurde auch gedacht: im Innenraum ist serienmäßig ein Überrollkäfig verbaut.

Angetrieben wird der Arash AF10 vom 7-Liter-V8 aus der Corvette Z06, hier 405 kW/550 PS und 555 Newtonmeter stark. Arash verspricht eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 330 km/h-Marke. Die Kraft wird mittels eines 6-Gang-Schaltgetriebes auf die Hinterreifen im Format 335/30 ZR 20 gebracht. Vorne sorgen 265/35 ZR 19er Reifen für ordentliches Kurvenfahrverhalten. Große Bremsen (vorn 380 mm, hinten 362 mm Scheibendurchmesser) sorgen für die nötigen Verzögerungswerte.

Gefertigt wird der Arash AF10 in Handarbeit und wirklich viele wird es in der nächsten Zeit auch nicht geben: Die Produktion für die kommenden 5 Jahre liegt bei gerademal 70 Fahrzeugen insgesamt. Beim Grundpreis von umgerechnet etwa 370.000,- € also ein äußerst rares Gerät.

Quelle: Arash Cars

Autor: Matthias Kierse

18. November 2009|Categories: Magazin|

One Comment

  1. Vincentonator 22. November 2009 at 22:19

    Von Vorne sieht er ganz okay aus, eine Heckansicht interessiert mich sehr.