Chevrolet Camaro Hot Wheels – Für große kleine Jungs

Als 1968 die ersten Hot Wheels-Modellautos auf den Markt kamen, gehörte ein spezieller Chevrolet Camaro dazu. Welcher kleine Junge hätte damals nicht davon geträumt, sein Spielzeug im Maßstab 1:1 zu besitzen? Dieser Traum wird nun Realität. Die Chevrolet Camaro Hot Wheels Edition kommt mit einem 432 PS starken V8-Triebwerk in Verbindung mit einzigartiger Optik und Bicolor-Lackierung.

Chevrolet Camaro Hot Wheels

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Mit der Chevrolet Camaro Hot Wheels Edition rollt erstmals ein Modellauto im Maßstab 1:1 zu den Händlern.

Viele kleine Jungen spielen in ihrer Freizeit mit großer Freude mit ihren Modellautos. Ob im Sandkasten oder im Kinderzimmer, meist stellen sich schnell Lieblingsmodelle heraus, die man aus Crashrennen heraushält und möglicherweise sogar gesondert aufbewahrt. Nachts gehen die wilden Fahrten weiter, dann jedoch träumend am Steuer des Fahrzeugs. Diese heißen Modelle stammen seit 1968 nicht selten von Hot Wheels, deren Erstauflage aus veredelten Sportwagen bestand, die bei der Umsetzung einige Anbauteile erhielten, die es in der Serie nicht gab. Darunter befand sich auch ein Chevrolet Camaro, der heute zu den gesuchtesten Hot Wheels-Modellen zählt. Eine Umsetzung in die Realität erschien vielen Kindern von damals zwar erstrebenswert, aber wohl auf alle Zeiten traumhaft.

Auf der SEMA in Las Vegas rollte im vergangenen Jahr auf Basis des aktuellen Camaro ein Conceptcar auf die Showbühne, das in Zusammenarbeit mit Hot Wheels entstanden war und deutliche Anleihen am historischen Modellauto nahm, gleichzeitig jedoch auch als Modellauto auf den Markt kam. Direkt gingen Anfragen bei Chevrolet ein, ob eine Serienumsetzung möglich wäre und eventuell eine Sonderserie des Camaro aufgelegt würde. Und genau dies geschieht nun zur SEMA 2012. Damit wird erstmals ein Hot Wheels-Modellauto von einem Automobilhersteller im Maßstab 1:1 umgesetzt und offiziell zum Kauf angeboten. Allerdings wird es lediglich eine kleine Auflage geben, die im ersten Vierteljahr 2013 produziert wird und für die das Gleiche gilt, wie für die Modelle: Wenn ausverkauft, dann ausverkauft.

Die Chevrolet Camaro Hot Wheels Edition kann wahlweise mit dem 318 kW/432 PS und 569 Newtonmeter starken V8-Triebwerk und manueller Schaltung oder mit 298 kW/405 PS und 556 Newtonmetern Drehmoment in Verbindung mit Automatik bestellt werden. Kombiniert wird diese Leistung mit Grill und Heckspoiler des Camaro ZL1, sowie dem Ground Effect Paket mit Frontsplitter und Diffusor in der Heckschürze. In den Radhäusern finden sich 20 Zoll große Leichtmetallräder mit fünf breiten Speichen, die ein mattschwarzes Finish in Verbindung mit glanzgedrehter Oberfläche auf den vorstehenden Speichenteilen tragen. Ein roter Ring dient als optischer Übergang zwischen Felge und Reifen. Auf der Lackierung in Kinetic Blue findet sich eine zweifarbig-matte Grafik, die sich von der Motorhaube über das Dach bis hin zur Kofferraumklappe zieht. Dazu gibt es auf den hinteren Kotflügeln eine kleine Flammengrafik, die an die Hot Wheels-Modelle erinnert.

Das berühmte Hot Wheels-Logo findet sich auf den vorderen Kotflügeln, an der Heckklappe und im Kühlergrill ebenso wieder, wie als Stickerei auf den lederbezogenen Sportsitzen. Diese tragen wie der restliche Innenraum zusätzlich rote Kontrastnähte. Auch auf den Türverkleidungen und den Edelstahl-Einstiegsleisten finden sich Hinweise auf die Hot Wheels Edition. Der Fußraum wird mit Camaro-Fußmatten mit roter Keder-Einfassung ausgelegt. Dazu gibt es eine Musikanlage mit Bluetooth-Einbindung, sieben Zoll großem Farbmonitor und Audio-Streaming-Funktion.

Passend zur Weltpremiere der Camaro Hot Wheels Edition präsentiert Chevrolet nicht nur das passende Modellauto in Kinetic Blue, sondern auch eine Realumsetzung des Ur-Hot Wheels-Camaro von 1968, der ebenfalls auf dem SEMA-Messestand zu sehen sein wird. Das exklusive Sondermodell bleibt übrigens mitnichten dem US-amerikanischen Markt vorbehalten, sondern ist ab dem 8. November auch bei den europäischen Chevrolet-Händlern zu bestellen. Die Preise stehen bislang jedoch noch nicht fest.

Quelle: Chevrolet

Autor: Matthias Kierse

30. Oktober 2012|Categories: Magazin|Tags: , |