Abarth 695 Tributo Ferrari

Eine Verbindung zwischen Skorpion und Pferd, wie kann denn das denn gutgehen? Man nehme einen Fiat 500, gehe zur hauseigenen Tuningabteilung mit dem Skorpion, Abarth, und lasse beiläufig das Wort „Ferrari“ fallen. Heraus kommt der Abarth 695 Tributo Ferrari, ein F430 Scuderia im Hosentaschenformat. 200 Stück dieses exklusiven Sportflohs sollen gebaut werden, am Interesse der Fans wird es wohl kaum scheitern.

Abarth 695 Tributo Ferrari

Bild 1 von 8

Bereits 1953 gab es die erste Vereinigung von Skorpion und Rennpferd. Damals wurde der bis heute einzige Ferrari mit Abarth-Karosserie, der 166/250 MM gebaut, der im Anschluß einige sportliche Erfolge einfuhr. Im Anschluß erhielten viele Ferrarimodelle Auspuffsysteme des Österreichers Carlo Abarth.

Anfang diesen Jahres wurde die alte Verbindung mit dem Abarth 500 Courtesy Car neu belebt, einem nur 200 mal gebauten Fahrzeug exklusiv für europäische Ferrari-Autohäuser. Nun folgt der Abarth 695 Tributo Ferrari. Die 695 ist dabei eine Erinnerung an ein erfolgreiches Abarth-Modell aus den 1960er Jahren auf Basis des damaligen Fiat 500. Das passt natürlich auch heute noch, denn der neue 695 basiert wieder auf dem 500er Fiat, wenn auch auf dem aktuellen Modell.

Der 1,4 Liter große Turbomotor leistet mehr als 180 PS und gibt diese über ein Paddle-Shift-Fünfgang-Getriebe an die Vorderräder ab. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 211 km/h. Mit 284 mm großen Bremsscheiben wird der kleine Renner schnell wieder zum Stillstand gebracht. Der Auspuff hört auf den Namen „Record Monza“, was ebenfalls an die Historie von Abarth erinnert. Oberhalb von 3000 U/min verschärft er nochmal den Sound und sorgt somit für eine individuelle Note gegenüber den normalen Abarth 500ern.

Lackiert ist der 695 in der typischen Ferrari-Farbe Rosso Scuderia mit zwei grauen Streifen, die von der Motorhaube bis zum Kofferraum reichen. Diese kennen Ferrari-Fans vom F430 Scuderia. Die Einsätze im vorderen Lufteinlass und die Felgen sind im selben Farbton wie die Streifen lackiert. Xenon-Scheinwerfer und Carbon-Außenspiegelgehäuse runden die Optik ab.

Im Innenraum finden sich Sabelt-Sportsitze aus Kohlefaser mit schwarzem Leder bezogen. Sie wiegen 10 Kilogramm weniger als die normalen Seriensitze des Fiat 500. Das schwarze Lederlenkrad des normalen 500 Abarth wird mit rotem Leder und einem dreifarbigen „Fadenkreuz“ aufgepeppt. Eine Plakette gibt die individuelle Nummer des Autos an.

Quelle: Abarth Presseserver

Autor: Matthias Kierse

9. September 2009|Categories: Magazin|Tags: |

3 Comments

  1. Muhviehstar 9. September 2009 at 15:20

    Hauptsache eine 4-Rohr-Auspuffanlage mit eigenem Namen an einem Fiat 500 :crazy:

  2. netburner 9. September 2009 at 16:31

    Warum? Mehrleistung gegenüber dem Abarth 500 esseesse, veränderte Ausstattung, limitiert, ist doch in Ordnung, wird auf jeden Fall seine Abnehmer finden.

  3. brobox 10. September 2009 at 12:05

    Die Masche mit dem Sondermodell, das es schafft nicht wie eine Abverkaufshilfe, sondern wie ein "Geschenk" an besonders treue (und zahlungskräftige) Kunden zu wirken, funktioniert halt immer wieder. Siehe Gallardo Balboni, siehe 911 Sport Classic, siehe Ferrari 16M Spider, siehe SLR 722…

    Bei Limited Editions ticken Autokäufer halt nicht anders als Modellautosammler.