Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY

Deutschland in der Rezession - Erfahrungen


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Ich las, daß in den USA keine Junior Entwickler mehr eingestellt werden, weil kleineAufgaben, die man denen zum Lernen gegeben hat, von der KI erledigt werden. Gibt eine Problem, wenn die älteren Herren weggehen/aufhören. Dann gibt es keine erfahren Entwickler mehr.

Nur angelesene Information: Fehler im Code sind schwerer zu finden, weil der ja nicht mehr im Haus produziert wurde. 

  • Gefällt mir 3
Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb chip:

ansonsten hast du recht es gilt die die Jahres Regel für steuerfrei verkaufen, wobei das interessant ist. Du musst quasi vom 1. Januar nur im Monat zwölf im Haus wohnen das zweite Jahr voll und im dritten Jahr nur im Monat eins d.h. ideal  muss man. Ingmar.  nur 14 Monate irgendwo wohnen und kann dann steuerfrei verkaufen. 

 

Das ist so nicht korrekt. Bei ausschließlicher Eigennutzung gibt es keine Frist und du kannst die Immobilie jederzeit steuerfrei veräußern. Dein Beispiel muss man nur anwenden, wenn die Immobilie zuvor vermietet wurde. 

  • Gefällt mir 5
Geschrieben

wer sich nur auf Technik verläßt ist schon verlassen ....  

  • Gefällt mir 1
Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb s-r-boom:

Das ist so nicht korrekt. Bei ausschließlicher Eigennutzung gibt es keine Frist und du kannst die Immobilie jederzeit steuerfrei veräußern. Dein Beispiel muss man nur anwenden, wenn die Immobilie zuvor vermietet wurde. 

 

Korrektur und Ja Du hast Recht. Hier ist der richtige Paragraph. Der Teil nach dem Oder bezieht sich auf die Vermietung vor Eigennutzung. 

 

Eine Ausnahme aber gilt, wenn die Immobilie im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde (§ 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG).

 

 

  • Gefällt mir 3
Geschrieben

Danke für den Exkurs zu Baufinanzierung und Verkauf/Miete, aber nur so viel... wir dürfen laut Vertrag mit der Gemeinde, das Haus nicht vor Ablauf von 20 Jahren (!!) am freien Markt verkaufen, sondern nur zum damaligen Kaufpreis an die Gemeinde. Ok.. bezieht sich auf das Grundstück, aber ich will mir diesen Ernstfall gar nicht durchdenken. Ich bin erst vorletztes Jahr eingezogen und will nicht schon wieder weg, vorallem nicht weil wir hier viel selbst gemacht haben. Sorry für Off-top, aber das wollte ich nur noch als Info dazu geben. 

 

Bzgl. KI: Ich hatte ja u.a. auch den Job verloren, da meine Prüfung der Montage (was ich übrigens am ersten Tag vor 7 Jahren meinen Chef vorausgesagt hatte :D ) nun komplett maschinell von der Software durchgeführt wird. Ich bin da so zwiegespalten. Einerseits bin ich total offen für KI-Anwendungen, nutze die privat auch sehr gerne für Texte, zum Erstellen von Bildern, Musik, Videos oder als Sparringspartner für Diskussionen und Ideen. Andererseits sehe ich schon auch die Chance/Gefahr, dass wir alle ersetzbar sind durch Maschinen und KI. Und ich bin auch der festen Überzeugung, dass auch das Handwerk sich nicht ewig sich sicher fühlen kann, den von KI gesteuerte Androiden sind keine Science-Fiction sondern schon Realität. Nur eben noch sehr behäbig, langsam und teuer. Aber das waren alle neue Technologien zu beginn. Wenn Soft- und Hardware verschmelzen werden wir Menschen in unserer Arbeitsleistung generell ersetzbar sein. 

 

Vielleicht ist das jetzt sehr dystopisch, aber es könnte wirklich darauf hinaus laufen, dass es in 10-30 Jahren einige wenige extrem Reiche und ansonsten nur die große Masse an verarmte Menschen gibt. (noch extremer als heute). Da es letztlich dann keine bezahlte Arbeit mehr für 0815 Menschen gibt, die nicht von Androiden/KI/Robotern genauso oder sogar noch besser erfüllt werden kann. 

  • Gefällt mir 3
  • Traurig 1
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Jarama:
vor 2 Stunden schrieb TomSchmalz:

Hi

 

Interessant wird es wenn die KI die Regierung ersetzt. 😜

 

Tom

Eine der wenigen KI Anwendungen, die wirklich sinnvoll sind 🙃😆

Das wäre mal ein Experiment - ist doch bisher jegliche Form von Intelligenz dort eher spärlich (freundlich formuliert) vertreten.

  • Gefällt mir 4
Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb Kazuya:

Danke für den Exkurs zu Baufinanzierung und Verkauf/Miete, aber nur so viel... wir dürfen laut Vertrag mit der Gemeinde, das Haus nicht vor Ablauf von 20 Jahren (!!) am freien Markt verkaufen, sondern nur zum damaligen Kaufpreis an die Gemeinde. Ok.. bezieht sich auf das Grundstück, aber ich will mir diesen Ernstfall gar nicht durchdenken. Ich bin erst vorletztes Jahr eingezogen und will nicht schon wieder weg, vorallem nicht weil wir hier viel selbst gemacht haben. Sorry für Off-top, aber das wollte ich nur noch als Info dazu geben. 

20 Jahre ist echt heftig lange. In der Regel sind es maximal 10 Jahre. In der Bewilligungsurkunde (Kaufvertrag) ist aber sicherlich vereinbart, dass auf dem Grundstück errichtete bauliche Anlagen auch ersetzt werden müssen. Da die Gemeinden in der Regel kein Geld haben, würde die Gemeinde mit 99 % Sicherheit Ihr Wiederkaufsrecht sowieso nicht ausüben (können). Zudem wäre bei einem Verkauf aufgrund Jobverlust sicherlich vorab alles im Einvernehmen regelbar. Dies nur als Einordnung, da ich natürlich verstehe, dass ihr nicht schon wieder ausziehen wollt und eine Miete möglicherweise auch nicht günstiger kommt als die Rate. 

  • Gefällt mir 5
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Kazuya:

Da es letztlich dann keine bezahlte Arbeit mehr für 0815 Menschen gibt, die nicht von Androiden/KI/Robotern genauso oder sogar noch besser erfüllt werden kann. 

Diese Tendenz gabs übrigens auch schon vor KI. In einem Großkonzern gabs für administrative Abteilungen sogenannte BürobotInnen Grinsen.gif.9071b1ea48643cc823cc9eb9990181fd.gif. Die waren dafür zuständig Akten herauszusuchen und den SachbearbeiterInnen Grinsen.gif.9071b1ea48643cc823cc9eb9990181fd.gifzur Verfügung zu stellen. Das waren einfache Leute ohne besondere Ausbildung. Und waren in dem Job meist glücklich und hatten ihr Auskommen.

 

Die wurden durch das "Controlling" eingespart. Jetzt mußten vergleichsweise hochbezahlte SachbearbeiterInnen Grinsen.gif.9071b1ea48643cc823cc9eb9990181fd.gifsich die Sachen selbst zusammen suchen und heranschaffen, oft aus abgelegenen Archiven. Hat sich sicherlich nicht wirklich "gerechnet", aber der einfache Job des Büroboten war weg. Und die Leute arbeitslos. Und die "ControllerInnen" Grinsen.gif.9071b1ea48643cc823cc9eb9990181fd.gifbekamen vermutlich einen Bonus ob der "eingesparten" BürobotInnen Grinsen.gif.9071b1ea48643cc823cc9eb9990181fd.gifGehälter.

 

Klar, mit den elektronischen Akten - wenn die alle digitalisiert worden sind - hat sich das (endlich) gerechnet. Mit KI werden allerdings jetzt die meisten SachbearbeiterInnen Grinsen.gif.9071b1ea48643cc823cc9eb9990181fd.gifebenfalls obsolet.

 

Bezüglich des klassischen Handwerkes bin ich da weniger pessimistisch. Vorausgesetzt die HandwerkerInnen Grinsen.gif.9071b1ea48643cc823cc9eb9990181fd.gif arbeiten mit guten Kenntnissen und wissen was sie tun. Was allerdings mit den Jahren weniger wurde, so dass einzelne HandwerkerInnen Grinsen.gif.9071b1ea48643cc823cc9eb9990181fd.gifsich da gerade jetzt Alleinstellungsmerkmale erarbeiten können, Stichwort: Instandsetzen statt (oft unfundiertes) Austauschen. Das wird m.E. absehbar kein Android leisten können, jedenfalls nicht zu Kosten, welche sich Kunden (noch) leisten wollen.

 

Beispiel: Gastherme des Nachbarn. Steuereinheit hinüber, und auch nicht mehr lieferbar. Lösung: 20 Jahre alte Elkos aus der Platine auslöten und durch Neue ersetzen (war mein Tipp, wegwerfen könne man die Therme ja immer noch, wenns am Prozessor o.ä. gelegen hätte). (Material-) Kosten: unter 5€. Ergebnis: Therme lief wieder wie eine 1. Kostenvergleich: eine neue Therme hätte rund 6000 € gekostet. Ersparnis: 5995 €. Das muss man erst einmal nach Steuern und Abgaben verdienen.

 

Ich bin mir allerdings auch bewußt, dass der Wust an regulatorischen Bestimmungen einem Handwerksbetrieb eine solche Reparatur in Strenge verunmöglichen (wenn er für eine Reparatur die Kenntnisse hätte/hat). Und da kommen dann wieder die Reptiloiden ins Spiel ... :ph34r:

  • Gefällt mir 6
Geschrieben
Am 10.2.2026 um 23:29 schrieb Kazuya:

Wenn man mit dem vorherigen Gehalt (...) über die Runden gekommen ist und dann nur noch 67% vom früheren Lohn bekommt, "blutet" man kontinuierlich finanziell aus.

Dazu habe ich einen kleinen Einwand bitte. Deine Rechnung berücksichtigt einen wesentlichen Faktor meines Erachtens noch nicht - die berufsbedingten Kosten. Denn Nettoeinkommen ist ja nicht gleich frei verfügbares Einkommen. Die von dir aufgeführten 67% beziehst du auf dein vorheriges Nettoeinkommen. Als Berufstätiger bringst du in der Regel (Ausnahmen bestätigen die Regel) allerdings selten die vollen 100% Nettoeinkommen mit nachhause.

Für die Ausübung deines Berufs fallen eigentlich regelmäßig Ausgaben an, beispielsweise um überhaupt zur Arbeit zu gelangen, sich während der Arbeitszeit zu verpflegen und wieder nach Hause zu kommen. Allein schon für Mobilität werden hierzulande durchschnittlich etwa 5% des Nettoeinkommens aufgewendet. Für Verpflegung außer Haus (u.a. Kaffee, Bäcker, Mittagspause/Kantine etc.) kommen häufig noch einmal rund 5% hinzu. Eher mehr, je nach Anspruch eben. Damit landen -gemessen am durchschnittliches Nettoeinkommen in der BRD- nicht selten nur etwa 90% des Nettoeinkommens tatsächlich in der Haushaltskasse.

Fällt die Erwerbstätigkeit weg, dann entfallen solche Kosten ganz oder zumindest weitgehend. Dadurch ist dein tatsächliche Delta zum ALG I geringer als es die 67%-Zahl zunächst vermuten lässt. Vergleicht man 67% ALG I mit 90% real verfügbarem Einkommen, dann entspricht das schon nicht mehr einem Verlust von über einem Drittel des bisherigen Einkommens, sondern der kleineren Differenz von round about 23%. Auch wenn ich deine Lage hier bitte keinesfalls relativieren oder gar verharmlosen möchte, aber die Einbußen scheinen bei genauer Betrachtung hierzulande weniger erheblich zu sein als es die nackten Zahlen erstmal suggerieren. Aber am Tagesende bleibt die Lage natürlich dennoch schwierig.

  • Gefällt mir 3
  • Haha 2
Geschrieben

Stimmt. Käsespätzle zuhause selbst machen kostet pro Portion grad mal 1 €. Und ist fleischlos, also gesund. Da kann keine Kantine mithalten, abgesehen davon, dass Currywurst mit Pommes (oft das einzig Genießbare in der Kantine) auf Dauer ungesund ist.

 

Gübele jetzt grad, ob ich einen clown.gif.cb1295315839b25c55edd581f0c29bc8.gif setzen soll, oder nicht ... :D

 

Anmerkung im Ernst: zumindest Angestellte in besseren Positionen haben neben dem Gehalt oft erhebliche geldwerte Vorteile, welche beim Berechnen des ALG nicht berücksichtigt werden. Aber auch "einfache" Angestellte (wie bei uns damals) bekommen oft eine Jahreskarte für die Öffis. Und haben sich in der zur Verfügung stehenden Gemeinschaftsküche meist das Mittagessen selbst zubereitet, trotz (wegen?) Kantine. Haben also die vermuteten 10% "Arbeitskosten" eher nicht gehabt.

  • Gefällt mir 5
Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Kazuya,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

  • Gefällt Carpassion.com 1
Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Kazuya:

wir dürfen laut Vertrag mit der Gemeinde, das Haus nicht vor Ablauf von 20 Jahren (!!) am freien Markt verkaufen, sondern nur zum damaligen Kaufpreis an die Gemeinde.

Ist ja fast wie wenn man sich aktuell einen neuen Ferrari kauft.😉

  • Gefällt mir 2
  • Haha 5
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Kazuya:

wir dürfen laut Vertrag mit der Gemeinde, das Haus nicht vor Ablauf von 20 Jahren (!!) am freien Markt verkaufen

Das ist schon heftig aber Hintergrund ist zu 100% dass man Spekulanten rauskicken möchte und insofern nicht ganz unverständlich der Vergleich zum Ferrari wie zuvor aufgeführt  ist schon ganz passend. 

 

Die Thematik die Sarah beschreibt ist auch richtig. Allerdings ist das Hauptproblem glaube ich die kurze Bezugszeit vom Arbeitslosengeld eins mit zwölf Monaten wenn ich richtig informiert bin. Da muss dann schnell ein Job her bevor man ins ALG  2 kommt. 

 

Der Bericht hier von Heute im Focus macht da aber nicht gerade Mut... 

 

https://www.focus.de/finanzen/news/3-085-millionen-arbeitslose-darum-stellen-firmen-kaum-noch-ein_c18f8fd2-f1b9-422f-a85c-171445e154ca.html

  • Gefällt mir 1
  • Haha 1
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Sarah-Timo:

Dazu habe ich einen kleinen Einwand bitte. Deine Rechnung berücksichtigt einen wesentlichen Faktor meines Erachtens noch nicht - die berufsbedingten Kosten. Denn Nettoeinkommen ist ja nicht gleich frei verfügbares Einkommen. Die von dir aufgeführten 67% beziehst du auf dein vorheriges Nettoeinkommen. Als Berufstätiger bringst du in der Regel (Ausnahmen bestätigen die Regel) allerdings selten die vollen 100% Nettoeinkommen mit nachhause.

Für die Ausübung deines Berufs fallen eigentlich regelmäßig Ausgaben an, beispielsweise um überhaupt zur Arbeit zu gelangen, sich während der Arbeitszeit zu verpflegen und wieder nach Hause zu kommen. Allein schon für Mobilität werden hierzulande durchschnittlich etwa 5% des Nettoeinkommens aufgewendet. Für Verpflegung außer Haus (u.a. Kaffee, Bäcker, Mittagspause/Kantine etc.) kommen häufig noch einmal rund 5% hinzu. Eher mehr, je nach Anspruch eben. Damit landen -gemessen am durchschnittliches Nettoeinkommen in der BRD- nicht selten nur etwa 90% des Nettoeinkommens tatsächlich in der Haushaltskasse.

Fällt die Erwerbstätigkeit weg, dann entfallen solche Kosten ganz oder zumindest weitgehend. Dadurch ist dein tatsächliche Delta zum ALG I geringer als es die 67%-Zahl zunächst vermuten lässt. Vergleicht man 67% ALG I mit 90% real verfügbarem Einkommen, dann entspricht das schon nicht mehr einem Verlust von über einem Drittel des bisherigen Einkommens, sondern der kleineren Differenz von round about 23%. Auch wenn ich deine Lage hier bitte keinesfalls relativieren oder gar verharmlosen möchte, aber die Einbußen scheinen bei genauer Betrachtung hierzulande weniger erheblich zu sein als es die nackten Zahlen erstmal suggerieren. Aber am Tagesende bleibt die Lage natürlich dennoch schwierig.

Fahrtkosten kann man steuerlich geltend machen, Kantinenessen wird meist vom AG bezuschusst. Leute die mittags in der Kantine essen werden als Ersatz daheim sicher auch etwas essen müssen. Daher ist Deine Auflistungen etwas sehr merkwürdig. Aber wenigstens Chip hats gefallen 👍

 

Grundsätzlich kann ich (geht ja auch um das Thema Immobilie) es nicht verstehen, wie man so knapp auf Kante eine Immobilie finanzieren kann. Dass man in der heutigen Arbeitswelt damit rechnen muss, auch mal entlassen zu werden, ist doch nichts Neues. Dann sollte man sich halt dementsprechend ein Polster auf die Seite legen. Wenn man das nicht kann, vielleicht so ehrlich sein, dass man das mit der Immobilie lässt oder verschiebt..

 

 

  • Gefällt mir 2
Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb S-D-A:

Daher ist Deine Auflistungen etwas sehr merkwürdig. Aber wenigstens Chip hats gefallen 👍

Ich fand den Hinweis gut speziell die Fahrkosten sind heute nicht zu unterschätzen ggf. auch der Parkplatz  und die steuerliche Absetzung ist ja bei weitem nicht kostendeckend je nachdem wo man hin muss und wie weit man zu fahren hat.

 

Wer sagt uns, dass jede kleine Firma eine Kantine hat? Ich sehe hier bei mir morgens beim Rewe im integriertem Bäcker immer große Schlangen von Leuten teils Büromenschen teils Handwerkern. Da gibt’s auch mittlerweile Mittags eine heiße Theke. Auch die ist sehr beliebt. Insofern denke ich, dass die Leute schon sehr viel Geld für die Verpflegung im Job ausgeben speziell wenn sie eben keine Kantine haben, E ist halt bequem, sich morgens das belegte Brötchen für 3,50 € mitzunehmen statt selbst ein Brot am Arbeitsplatz zu schmieren sofern das möglich ist.

vor 26 Minuten schrieb S-D-A:

Dass man in der heutigen Arbeitswelt damit rechnen muss, auch mal entlassen zu werden, ist doch nichts Neues. Dann sollte man sich halt dementsprechend ein Polster auf die Seite legen.

Hier bin ich  zu 100 % mit dir einer Meinung. Zumal man sich auch heute im Rahmen einer (Bau) Finanzierung auch gut gegen Arbeitslosigkeit und andere Risiken versichern kann, speziell wenn man eben kein Polster hat.

  • Gefällt mir 4
Geschrieben
Am 12.2.2026 um 10:50 schrieb chip:

oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde (§ 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG).

Detail am Rande: das oberste deutsche Finanzgericht, der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem Urteil entschieden, dass es nicht einmal drei volle Kalenderjahre sein müssen. Zöge man z.B. im Dezember des Jahres eins ein,  würde es für eine Befreiung genügen, wenn man im Januar des Jahres drei wieder auszöge. Man muss also die im Gesetz genannten drei Jahre quasi nur „berühren“. Und wirklich die Immobilie komplett alleine nutzen, also nicht vermieten. Vermietet man Teile der Immobilie, sind diese Teile von der Steuerbefreiung ausgenommen, machen den Rest der selbst genutzten Immobilie steuerlich aber nicht kaputt.

 

Wobei das Problem unseres Freundes hier ja nicht ein steuerliches ist, sondern das Veräußerungsverbot seitens der Gemeinde. 
 

Ich wollte halt nur ein paar steuerliche Details ergänzen. Mein Steuerberater-Monk meldet sich halt immer noch, trotz Ruhestand. ;) 

  • Gefällt mir 8
Geschrieben

diese 3 Jahresgrenze habe ich auch gehört , leider zu spät ......  Wissen ist Macht.... 

Geschrieben

zwei Erfahrungsfelder dazu: 

 

1: Es herrscht eine umfassende Verunsicherung, die dazu führt, dass Kunden Investitionen vertagen. Das betrifft sowohl klassische Automobile, wo meiner Wahrnehmung nach grad gar nichts geht, weil alle abwarten, als auch den Immobiliensektor, wo ebenfalls abgewartet wird, ob sich Konditionen oder alternative Anlageformen nicht doch noch irgendwie anders entwickeln (Der unglaubliche Papierkrieg ist natürlich auch nicht hilfreich, aber Ämter wollen ja beschäftigt sein. Hier in B wird ja nähe Alex gerade eine veritable Kleinstadt zum Finanzamt umgebaut).

 

Außerdem kauft es sich leichter wenn man weiss, dass man auch wieder verkaufen kann. Diese Gewissheit hat man gerade gar nicht.

Da wird viel schlechtgeredet, was sich dann auf Kaufentscheidungen auswirkt. 

 

2: Thema Migration haben wir zwei Aspekte: für ein Projekt habe ich zB einen Kollegen aus Ägypten ins Boot geholt. Der Mann kommt aus wohlhabender Familie, spricht deutsch, ist perfekt qualifiziert und ist auch sonst ein super Typ. Ihn ins Land zu holen war eine ewig währende endlose Geschichte, die Kafka nicht besser hätte schreiben können.

Wir haben auch Mitarbeiter aus zB Vietnam und Indonesien. Das sind Zt Leute, die anstatt Wohngeld zu beantragen lieber noch einen zweiten Job annehmen, die also von Tag 1 einzahlen, deutsch sprechen und da sind, wenn man sie braucht.

Die rennen allesamt. alle. drei. Monate. im LABO von Pontius zu Pilatus, um weiter arbeiten und Steuern zahlen zu dürfen. Wenn die mit der Ausbildung fertig sind und regulär arbeiten, wird es richtig spaßig, das dauert dann gern mal Monate bis das bearbeitet ist. 

Ich weiss nicht, warum man da so ein Theater drum machen muss. Wir brauchen eben auch Leute, die mit ihren Händen physisch was machen und nicht grad Gender studies oder postcolonial studies im 17. Semester studieren.

 

Auf der anderen Seite haben wir in Teilen Berlins Straßenzüge, über die regelmäßig bei Spiegel TV berichtet wird, da ist das alles scheinbar nicht annähernd so kompliziert.

 

Das ist eigentlich weniger ein politisches Thema, sondern eine Frage von common sense und Pragmatismus.

No Front 🖖

 

 

 

 

 

 

  • Gefällt mir 18
Geschrieben

Wie leider so oft - ein fauler Apfel verdirbt den Korb. Und dass es genügend Sozialschmarotzer gibt, egal ob importiert oder hier geboren, steht ausser Frage. Durch unsere Rechtsstaatlichkeit und dem unbedingten Willen, Verfassung und andere Rechtsnormen zu respektieren, sind wir in einem Dilemma aus Kontrollpflicht und gesundem Menschenverstand gelandet.

 

Es wird (finde ich) schon sehr viel an Fördergeldern gestrichen und der berufliche Einstieg hierzulande versucht zu erleichtern > aber dann kommt wieder Hatschipur aus Kleindorf ums Eck (in die Presse), wo seine 25x Kinder und 300x Cousins (virtuell!) mit importiert wurden und die Bande auf verzweigten Konten monatlich mit zigtausenden EUR versorgen lassen.

 

Solche Gestalten (egal woher oder welcher Profession) gehören aus dem System, dann ginge es den Ehrlichen besser. Da wir hier aber sehr hohen Schutzstandards folgen, ist das eine Sisyphus-Arbeit.

  • Gefällt mir 17
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb kmdx:

2: Thema Migration ...

Ich war auch mal mit einem industriellen Produktionsbetrieb selbstständig - hier (m)eine Erfahrung mit dem Thema:

 

Habe nach 2015 auch mal an einem Programm teilgenommen, das "Flüchtlinge" in Arbeit bringen sollten. Da habe ich die verschiedensten Menschen aus vielen Teilen der Welt kennengelernt. Mein Credo war dabei: Egal wo jemand herkommt, wichtig ist wo jemand hin will.

1. Erfahrung:

Nur ganz wenige davon - und ich habe davon Dutzende "ausprobiert" - wollten sich offensichtlich in Deutschland produktiv im Rahmen unserer gesellschaftlichen Normen beteiligen - in meinen Augen also in Deutschland "ankommen". Ich hatte welche dabei, die haben sich mit den Kollegen angefreundet, haben sich getroffen, sind mit zum örtlichen Fußballverein gegangen, haben die Sprache gelernt, hätten beruflich gefördert werden können. Wollten also "ankommen".

2. Erfahrung:

Bei diesen wenigen gab es zum Auslaufen der Programme IMMER behördliches Theater, meistens rund um die Themen Aufenthaltsberechtigung und/oder Arbeitserlaubnis. Ende vom Lied war, dass diese wenigen am Ende für mich nicht mehr zur Verfügung standen, einer wurde sogar abgeschoben (ja, das gab es immer schon ab und zu...) und war "von heute auf morgen" einfach nicht mehr da. Am Ende war jedenfalls keiner der "wenigen" mehr da, dafür sollten immer wieder neue "ausprobiert" werden. Ich habe das Programm dann verlassen.

Den einen oder anderen der "vielen anderen" sehe ich jedoch immer mal wieder bei uns in der Fußgängerzone, gut rechtlich betreut von den einschlägigen gemeinnützigen Organisationen die mit dieser Art der "Betreuung" nicht wenig ihrer Einkünfte generieren.

 

Stundenlang könnte ich schreiben, warum ich vor ein paar Jahren keinen Bock mehr auf "Selbstständigkeit" in diesem unseren schönen Deutschland hatte und die Bude schlußendlich an einen "Großen" verkauft habe. "Migration" und wie wir diese für unseren Arbeitsmarkt (eben allzu oft nicht...) nutzbar machen ist dabei nur ein Aspekt.

Jedenfalls habe ich jetzt Muße mir mit kleineren Geschäften (die ich dann wirklich auch komplett "selbst" abwickle) die Zeit zu vertreiben, das Leben ohne ~60 Stunden-Woche genießen zu können und vor allem mir nicht dauernd die Probleme anderer zu meinen Problemen machen lassen zu müssen.

 

Ein Thema, das einige andere in meinem Umfeld auch so gelöst haben, dass sie eben keine Arbeitsplätze mehr anbieten (müssen).

 

  • Gefällt mir 11
  • Traurig 1
Geschrieben

Selbstständigkeit in D ist ein Thema, Selbstständigkeit in B ist nochmal ne ganz andere Nummer. Ich sag nur 13 Tiefenprüfungen in 13 Jahren. Darfst raten, wieviel dabei in Summe für den Steuerzahler rauskam, dass sich zwei Sachbe“arbeit“er 13 Jahre Vollzeit mit meinen Tankquittungen beschäftigt haben.

Spoiler: in Summe dreistellig und vorn steht ne 3, inkl. Säumniszuschläge.


Ein guter Freund hat das mal auf Sat1 erklärt,evtl find ich das noch iwo in der Mediathek….

 

Wir sehen uns auf Malle!

  • Gefällt mir 3
Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb kmdx:

weniger ein politisches Thema, sondern eine Frage von common sense und Pragmatismus.

Ich empfinde es so, dass Deutschland sich schon seit etlichen Jahren im Kampf Pragmatismus gegen Gutmenschentum/Prinzipienreiterei befindet.

 

Beispiel: Zinsabschlagsteuer (ZASt) auf Kapitalerträge.

Gutmensch/Prinzipienreiter: "Es kann doch nicht sein, dass Millionäre mit 25% Steuern auf Kapitalerträge davon kommen! Wo sie sonst 50% Steuern zahlen müssten."

Pragmatiker: "Durch die ZASt zahlen sie aber wenigstens Steuern. Statt auch dieses restliche Geld noch ins Ausland zu schaffen und Zinsen "schwarz" zu kassieren!"

 

Beispiel: 

Gutmensch/Prinzipienreiter: "Es kann doch nicht sein, dass der Bundeskanzler 360.000 EUR verdient!" (Quelle: https://oeffentlicher-dienst-news.de/gehalt-bundeskanzler-so-hoch-sind-die-amtsbezuege-2021/)

Alternativ: Dienstwagen als Luxus brandmarken: https://www.msn.com/de-de/auto/luxus/gepanzerte-limo-das-ist-der-neue-luxus-dienstwagen-für-bundeskanzler-merz/ar-AA1W88Mj

Pragmatiker: "Ich würde dafür nicht meine Firma aufgeben und in die Politik gehen, um mich täglich verbal verprügeln zu lassen. Da würde ich mehr haben wollen."

 

 

 

  • Gefällt mir 5
Geschrieben

Wir gleichen die Einkommensteuer auf 25% an - bamm, weil gerecht und so!

  • Gefällt mir 3
  • Haha 1
Geschrieben

Aus verschiedenen Gründen verfolge ich aktuell das Thema DIN, Normierung und Normenausschüsse etwas intensiver.

Mit welcher Intransparenz die Ausschüsse arbeiten, wie stark sie von Lobbyisten besetzt sind, die Regelungen einsetzen um ihren Betrieben größere Umsätze zu bescheren.

Das hat so unglaublich viele Auswirkungen und trägt enorm zu dem bei, was in diesem Land gerade schief läuft.

Die selben Typen regen sich dann anderswo über Bürokratie und die Idioten in Brüssel auf.

  • Gefällt mir 7
Geschrieben

Ich hatte gehört, dass beim Bau der Ramede-Talbrücke das Genehmigungsverfahren auch bürokratisch lange gedauert hat. Angeblich musste auch ein Umweltgutachten erstellt werden. Meine vielleicht etwas naive Einstellung dazu: "Hä, das war eine Brücke, da kommt eine neue hin. Was muss da umwelttechnisch begutachtet werden? Ob inzwischen neue seltene Lurche dort siedeln? Und wenn schon!"

 

Oder geht es um die Umweltverträglichkeit z.B. der neu verwendeten Baustoffe? Ob da Schadstoffe verbaut werden. Asbest hat man ja auch nicht sofort als schädlich erkannt.

  • Gefällt mir 1

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Jetzt registrieren

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


×
×
  • Neu erstellen...