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Deutschland in der Rezession - Erfahrungen


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Geschrieben

@Il Grigio Sind die Baustoffe etwa nicht DIN genormt? :D 

 

Hm, hier De:

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Hier CHF:

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Da hab ich mich bei der Standortwahl wohl in Zug gut aufgestellt, aber privat mit Wohnort Bern an den deutschen Wurzeln orientiert. :D 

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Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb double-p:

Wir gleichen die Einkommensteuer auf 25% an - bamm, weil gerecht und so!

Es gab von Kirchhoff in der Tat ein sehr umfangreiches Modell mit diversen Angleichungen und Umveteilungen von Steuerarten und Spitzensteuersätzen. Leider kam es nie dazu.

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Geschrieben
Am 10.2.2026 um 16:56 schrieb Il Grigio:

Man fürchtet ja immer, abzurutschen. Deswegen regen wir uns halt alle auf, nach dem Motto "wehret den Anfängen."

 

Wir haben heutzutage mehr als früher, aber das Lebensgefühl ist ein anderes. Defnieren wir mal einen Lebensstandard mit 100%. In den 70ern/80ern/90ern war man dann vielleicht bei 80% und der Weg führte nach oben, Richtung 100%. Irgendwann vielleicht hatte man die 100% erreicht,

 

Danach jedoch geht es seit Jahren gefühlt bergab. Das liegt ganz sicher auch daran, dass Nachrichten mittlerweile eine Ware sind, da ist Aufmerksamtkeit um jeden Preis gefragt und schlechte Nachrichten erzeugen mehr Aufmerksamkeit als gute. Klima, Klima, Klima, die demografische Entwicklung versus Rentenversicherung, Staatsverschuldung und und und.

 

Man hat das Gefühl, es geht bergab. Selbst wenn man jetzt wieder bei 80% wäre, hätte man ja noch nichts verloren gegenüber - sagen wir - 1980. Aber von oben nach unten zu schauen macht mehr Angst als von unten nach oben. Das Lebensgefühl ist im Eimer. 

Lieber Michael, liebe CPler, normal halte ich mich aus solchen Diskussionen heraus, da ich eigentlich schreibfaul bin ...😉😀. Weiter ist es immer sehr schwierig, mit nur wenigen Sätzen komplett auf dieses komplexe Thema zu antworten.  Mir und meiner Familie geht es wirtschaftlich eigentlich sehr gut (vor allem sind wir auch gesund!). Aber jetzt möchte ich mich doch kurz an dieser Diskussion und deinem Statement melden...

 

Möchte nur deinen Satz herausnehmen ..."Man fürchtet ja immer, abzurutschen." 

...fürchtet? Ja, keiner möchte abrutschen, klar.... aber schau mal nur die letzten ca. 5-10 Jahre zurück... ich denke da sind wir in Deutschland definitiv immer mehr Richtung Abgrund gerutscht...und es ist noch kein "Stop" in Sichtweite. Das ist nicht nur mein Gefühl, dazu gibt es viele, viele Fakten, die nicht nur aus der Presse kommen, sondern einem klar werden, wenn man mit offenen Augen durch das Leben geht.....

Hier einige einfach ungeordnete Beispiel...

 

* Überproportionale Entlassungen in der Automobilbranche

* Handwerker finden keinen geeigneten Lehrlinge, Mitarbeiter mehr 

* ein Freund ist insolvent und hat viele Aufträge, nur keiner zahlt mehr seine Rechnungen...

* bin privatversichert muß ab 04/2026 plötzlich 200€/Monat mehr zahlen

* VW Manager finden für 2026 doch noch 6 Mio €

* Zustand der Straßen in Niederbayern

* Spritpreise

* steigende Kosten eines Restaurantbesuches. Nein, keine Sterneküche nur normales Essen ...du kennst unseren  Italiener

* Steuergelder die unsere Entscheidungsträger einfach so ins Ausland schieben

* Kosten Hausbau bei unseren Kindern (du kennst Florians Haus)

* Rentner die Deutschland aufbauten aber nun Flaschen sammeln

* meine Frau bekommt einen Hals, wenn Mamas mit ihrem 2 jährigen diskutiert, welches Brot sie kaufen soll 

* mein Einkommen verglichen mit den Einkommen der Kinder (sind beide Führungskräfte) 

* viele sagen es gibt nur Kriegsverlierer aber keiner in unserer Führungsriege versucht wirklich etwas dagegen zu unternehmen

* ...

Ich könnte ohne Probleme noch viel mehr Punkte hier auflisten, bin aber schreibfaul und außerdem die findet einejeder selber, der mit offenen Augen durch sein Leben geht. Wollte diese ungeordenten Situationen als Beispiele zeigen... es gibt bestimmt auch positive Nachrichten....aber die muss ich noch finden 😉

 

Bitte kommt mir jetzt nicht und fragt "...geht es dir schlecht"... !!! Viele von uns haben auch Kinder, die wieder Kinder wollen....und wir haben hiefür auch noch die Verantwortung !!!!

 

Grüße aus Niederbayern vom Tom

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Geschrieben

Lieber Tom, ich kenne dich als positiven Menschen. Deshalb gehörst du auch nicht zu den Jammerern, die ich eigentlich mit meinem Beitrag ansprechen wollte. Allerdings scheinen mir diese hier im Forum tatsächlich unterrepräsentiert, hier wird weniger gejammert als in der tatsächlichen Welt. Was vielleicht auch daran liegt, dass es uns Usern hier im Durchschnitt vermutlich besser geht als den Leuten im Land im Durchschnitt.

 

Ich gebe dir recht, es gibt vieles, was einem Angst machen kann. Ich bin nicht Voltaires Candide

https://de.wikipedia.org/wiki/Candide_oder_der_Optimismus

 

aber dennoch ein Mensch, dessen Optimismus offenbar nicht zu zerstören ist. Es scheint mir ein Naturgesetz zu sein, dass jede Generation über die folgende denkt, sie sei der Untergang des Abendlandes. Mein Großvater hat das über die Generation meines Vaters gedacht, mein Vater hat das über meine Generation gedacht. Und dennoch irrten sie. Das beste Beispiel ist ein Jugendfreund, dessen Vater hier im Dorf ein kleines Transportunternehmen mit 2 Lkw hatte und der auch gelegentlich zweifelte, ob sein Sohn das wohl weiterführen könne. Sohnemann hat heute 16 Vierzig-Tonnen-Züge, fast alle nicht fremdfinanziert (ich kenne seine Bilanzen ;) )

 

Zum Zustand der Straßen: auch hier im Münsterland gibt es Schlaglöcher. Ich erinnere mich aber noch an Zeiten, wo die Straße zu meinem jetzigen Wohnviertel aus gestampftem Lehm bestand, und das war kein Provisorium. Heute ist sie asphaltiert und ja, auch schon wieder löchrig, und es ist dennoch noch immer ein Fortschritt zu damals.

 

Auch ich ärgere mich, dass in meinem Einkaufswagen kaum der Boden bedeckt ist und der Kassierer trotzdem 100 Euro haben will. Und da ist kein Kaviar oder Schampus dabei. Ich erinnere mich noch gut an Spritpreise unter 1 DM (ja, damals habe ich bereits Auto gefahren). Da verdiente ich aber 2.000 DM brutto.

 

Man hat das Gefühl, alles gehe den Bach runter. Genau aber das ist das, was ich meine. Es geht runter? Selbst wenn, dann doch auf ein Niveau, das noch immer über der "guten, alten Zeit" liegt.

 

Wir sind halt nur ängstlich, weil wir nichts von dem verlieren wollen, was wir haben. Besitz macht abhängig, auch mich. Ich möchte meine Autos ebenso behalten wie mein Haus. Aber vielleicht haben wir lange Zeit über unsere Verhältnisse gelebt mit Schuldenpolitik in fetten Zeiten. Man macht doch eigentlich Schulden in mageren Zeiten, um sie in fetten Zeiten zurück zu zahlen. Wir aber haben auch in den fetten Jahren Schulden gemacht. Mit "wir" meine ich zunächst die Regierung, aber wir alle haben es zugelassen, ohne es bei der nächsten Wahl per Stimmzettel zu vergelten.

 

Wie sagte schon der Kabarettist Volker Pispers? "Seit 80 Jahren wählen wir immer die gleichen Parteien in wechselnder Konstellation (=Koalition). Wie soll sich da etwas ändern?"

 

Wenn Mütter mit ihren Kindern diskutieren, welche Brotsorte gekauft wird, sollte man den Eltern eigentlich eine MPU ("Idiotentest") verordnen. Auch meine Bürokollegen fahren ihre Kids zur Schule, obwohl die in der Stadt keine 2 km entfernt liegt. Was läuft falsch in diesem Land? Kinder zu Eigenverantwortung zu erziehen, auch zu "das tut man nicht", was ja heutzutage verpönt ist, weil es an die muffigen fünfziger Jahre erinnert, als alles spießig war. Manchmal wünschte ich mir etwas Spießigkeit zurück, was eigentlich zu einem Gutteil simpel und einfach Gemeinsinn war. Wenn natürlich unsere verwöhnten Kids ihrerseits Kinder erziehen, werden sie sie dann weniger verwöhnen? Können sie sie noch herunterholen von diesem Verwöhntsein?

 

Ich habe des Öfteren schon junge Leute sagen hören, sie wollen in diese verrückte Welt keine Kinder mehr setzen. Ich frage mich manchmal, wie es dann sein kann, dass es Menschen Jahrgang 1944 gibt. Damals gab es Tod und Verwüstung, und dennoch haben die Leute Kinder gekriegt. Und es lag nicht nur daran, dass heute die Verhütung fortgeschrittener ist. ;) 

 

Was ist denn jetzt mein Punkt? Ich finde, generell sehen wir unsere Situation zu negativ. Wir (weniger hier im CP, sondern "draußen im Land") sind von einer Nation von Anpackern zu einer Nation von Jammerern geworden. Anpacken und machen. 

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Geschrieben

In Deutschland sind die Arbeitslosenzahlen schon seit Jahren schöngerechnet.

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Geschrieben

In den anderen Ländern aber nicht? ;) Es geht um den europäischen Vergleich & da wir weder isoliert von Wirtschaft oder Politik existieren, muss man den Vergleich halt auch sehen wollen. Oder eben nur die Nachteile in den Vordergrund stellen, kann jeder machen, wie er will. Ohne Ukraine, Covid, China-Expansion, USA Wirtschaftskrieg wäre es bedeutend einfacher.

 

Aber da DE eh alles schei§§e ist und nur korrupte Vollidioten an der Macht sind, geht alles den Bach runter. Kann man als Mantra tagtäglich runterbeten, auch wenn es a) falsch und b) gesundheitsschädlich ist.

 

Nicht böse gemeint, aber das ist schon sehr viel Populismus hier mittlerweile 😕 

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Geschrieben

Dann rechnest Du mal alle Staats-Bezahlte (speziell) ueber die Jahre mit rein. Die Staatsquote in DE ist voellig absurd -

100.000 Staatsbuettel haengen irgendwie anders im Wirtschaftsgefuege denn 100.000 Industriearbeiter/Handwerker/..

 

 

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Geschrieben

Man wünscht sich warmes Wetter bis zu den Wahlen im März. :D 

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb double-p:

Dann rechnest Du mal alle Staats-Bezahlte (speziell) ueber die Jahre mit rein. Die Staatsquote in DE ist voellig absurd -

100.000 Staatsbuettel haengen irgendwie anders im Wirtschaftsgefuege denn 100.000 Industriearbeiter/Handwerker/..

 

 

Nochmal: Was machen andere Länder abweichend davon, um solche internationalen Vergleiche abzubilden?
 

@Thorsten0815 Unterstellst du mir wieder Lobbyarbeit und Vertreter politischer Interessen? Falls ja, ist das genau die Art von Bullshit-Verschwurbeleien, die mich anwidert.

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Kazuya,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Sie machen es halt NICHT? Oder haengen in den gleichen Problemen.

 

Machen wir TakaTuka-Land.. bin weg

Geschrieben

Ich dachte, ihr könnt alle mit Zahlen umgehen. tomp schrieb: "VW Manager finden für 2026 doch noch 6 Mio €"

das müssen Mrd € sein. Wegen Millionen regt sich doch keiner mehr auf.

Geschrieben

Hier der Link zur Statistik > https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160142/umfrage/arbeitslosenquote-in-den-eu-laendern/

 

Also entweder fechten wir generell Statistiken an und ignorieren das, was bleibt als Resumee?

Das nur DE sich alles schön rechnet, um besser da zu stehen?

Das wäre ja ein grundsätzliches Thema dann - wir glauben nur noch selbst erhobenen Daten und verweigern öffentlich zugänglichen Ihre Gültigkeit und stellen damit die Prüfung durch andere Interessensgruppen ebenfalls in Frage?

Stellen somit alle behördlich gestützten Aussagen als unwahr dar im Sinne des „cui bono“, weil es unserer aktuellen subjektiven Wahrnehmung entspricht?
 

Das ist ein Prüfstein unserer Demokratie, wenn dem so ist, korrekt?

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Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Andreas.:

Also entweder fechten wir generell Statistiken an und ignorieren das, was bleibt als Resumee?

Das nur DE sich alles schön rechnet, um besser da zu stehen?

Dann zeig mal bitte wieviele Menschen in den anderen europäischen Ländern Arbeitslosengeld 2/Bürgergeld erhalten.

  • Gefällt mir 9
Geschrieben

Da bin ich sofort bei dir - deshalb werden auch einige Altlasten dieser Regelungen gerade aufgeräumt, und das ganze Prozedere dauert in unserem System mit politischem/medialem Interesse gefühlt auch viel zu lange. Bürgergeld per se ist ein Schlag ins Gesicht jedes Steuerzahlers, die Regelung per ALG/ALG 2 (Hartz4) war wirtschaftlich noch tragbar. 

  • Gefällt mir 7
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Andreas.:

Bürgergeld per se ist ein Schlag ins Gesicht jedes Steuerzahlers

Es führt zu Faulheit. "Wieso soll ich arbeiten gehen, wenn ich dafür "nur" ein paar Euro mehr bekomme?" Und nein, das ist kein Vorurteil. Ich habe es selbst mehrfach von Bürgergeldempfängern gehört. Auch die stellen uns Steuerberatern schon mal eine Frage, und diese Aussage kam des Öfteren, außerdem schwingt sie bei den Beratungen ja mit ("lohnt es sich, arbeiten zu gehen?").

 

Ich gebe zu, dass das nun nicht täglich oder wöchentlich vorkommt, und sicher ist unsere Kanzlei nicht repräsentativ. Aber dennoch: wie lange will ich mich von Fremden aushalten lassen statt für mich selbst zu sorgen? Denn der Staat gibt nur das Geld seiner Steuerzahler aus, die sind für den Bürgergeldempfänger Fremde. Und viele finden es unter ihrer Würde, unterhalb ihrer Qualifikation zu arbeiten. Warum aber eigentlich nicht? Bevor ich nichts zu essen habe, mache ich doch lieber das. Aber halt, es gibt ja Bürgergeld.

 

Den Linken geht das noch nicht weit genug. Umverteilen von den bösen. bösen Reichen. Und die arbeiten natürlich weiter so hart wie bisher, riskieren ihr Kapital und geben ihr Hirnschmalz, damit sie weiter ihr Geld umverteilen lassen können. :crazy: Nö, der Reiche stellt irgendwann auch das Arbeiten ein, stellt sich auch in die Schlange und hält die Hand auf. [/Ende der Polemik].

 

Ach herrje, ich eskaliere schon wieder. :lol:

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Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb Il Grigio:

Ach herrje, ich eskaliere schon wieder

 

Ja wir sollten nicht zu politisch werden auch wenn es einem verständlicherweise in den Fingern juckt. 
Daher gerne zurück zum Thema des TE.

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Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb chip:

Daher gerne zurück zum Thema des TE.

Wir sind im Arsch

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Geschrieben

genau :-))! demnächst heißt es Chef gesucht ... wenn es so weiter geht, was ich so in meinem Umfeld mitbekomme, gibt es nämlich bald keine mehr :wink2:

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Geschrieben
Am 20.2.2026 um 23:17 schrieb Il Grigio:

Ich empfinde es so, dass Deutschland sich schon seit etlichen Jahren im Kampf Pragmatismus gegen Gutmenschentum/Prinzipienreiterei befindet.

Sehe ich genauso. In diversen Diskussionen, off-wie online stelle ich aber immer wieder fest, dass manche Menschen eine Ideologie- bzw. Anti-Realitätsbrille aufhaben und pragmatische Argumente nicht gelten lassen, da es sowas in ihrer idealen Welt nicht sein kann.

  • Gefällt mir 3
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Il Grigio:

Und viele finden es unter ihrer Würde, unterhalb ihrer Qualifikation zu arbeiten. Warum aber eigentlich nicht? Bevor ich nichts zu essen habe, mache ich doch lieber das. Aber halt, es gibt ja Bürgergeld.

Das kann ich (leider) beantworten. Also ich habe mich bis vor kurzem nur auf Jobs beworben die mindestens das Niveau meiner alten Stelle haben. Gehaltsmäßig bin ich da schon deutlich unter dem was in München Standard ist. Das sollte also kein Hinderungsgrund sein. Aber... ich hatte mich bisher nicht auf Stellen unter dem alten Niveau beworben, einfach aus der Sorge heraus, dass dies ja dann letztlich auch wieder in meinem CV drin ist und ich auch nicht los werde. Eben nur durch einen neuen Job. Da aber "die Hütte brennt" bewerbe ich mich jetzt eben doch unter meinem Niveau. Idealerweise, schaffe ich dann intern den Aufstieg (aufs alte Niveau) und habe nicht diesen Makel in meinem letzten Job. 

 

"Ja aber dann erklär dich doch in einem Vorstellungsgespräch!". Gerne, nur soweit komme ich ja nicht, weil man ja schon vorher automatisch aussortiert wird. Alles was in einem Lebenslauf erklärungsbedürftig ist, fliegt raus. Einfach weil sich das Recruiting nicht mehr dafür minutenlang die Zeit nimmt (hat).  

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Geschrieben
Am 11.2.2026 um 20:00 schrieb VC_Mike:

Ich bin selber Gründer einer Software-Entwicklungsfirma mit dem Fokus auf eigene SaaS Produkte. Stand heute schreibt KI bereits 80-90% unseres Codes.

So sieht der dann auch aus.

 

Darf ich fragen, was diese SaaS Produkte genau sind? Handy Apps? Scriptbasierte Frontendspielereien?

Heute stellst Du dafür keine Junior Entwickler mehr ein, und in ein paar Jahren kennt sich dann niemand mehr aus bei den KI generiertem Bloat, der dann schon irgendwie funktioniert...

 

Filmempfehlung dazu: Idiocracy.

Wünsche Dir trotzdem viel Erfolg mit deinem Startup mit den 2 Leadentwicklern und 90% KI generiertem Code.

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Geschrieben

Will zwar in Berlin keiner hören, aber die Regierung treibt Deindustrialisierung seit etwa 2018.

Nur mal eine Kennzahl von vielen: 

Im Jahr 2025 wurden in der deutschen Industrie massiv Stellen gestrichen.

Die Zahl der Beschäftigten sank um ca. 124.000 Personen. 

 

Nebenbei so durch die Hintertür hat die Regierung Deutschland de facto zum Einwanderungsland gemacht.

 

Was diesen beiden Transformationen volkswirtschaftlich an negativen Konsequenzen folgt, kann sich jeder ausmalen. 

Aktuell geht es der Mittelschicht an den Kragen. Sie wird ausgequetscht wie die Zitrone.

Die Gesellschaft ist polarisiert wie nie zuvor, was sich an den Rändern der Parteienlandschaft ablesen lässt. 

Soziale Marktwirtschaft ist nicht mehr zu erkennen. Und kaum einer macht sich noch für dieses Modell stark. 

Die Wirtschaftsliberalen der Mitte sind verdrängt worden von Schuldenmachern, Regulierern und von linken Leuten, die einfach nur verteilen wollen, was noch gar nicht erwirtschaftet ist. 

 

Nach einer ewigen Abfolge von Fehlentscheidungen hätte es mich erstaunt, wenn weniger als eine Rezession dabei herausgekommen wäre. Und es kam schlimmer.

Wäre es nur eine Rezession, don't panic.

Aber dies hier ist strukurell und hausgemacht. Da können sie sich nicht konjunkturellen Effekten, Zöllen oder Covid etc. herausreden. Das Ding ist auf Talfahrt und keiner zieht die Notbremse. Jobsuchende sehen das. 

 

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Geschrieben

es geht voran oder besser gesagt es nimmt Fahrt auf ,  

VW verlagert den Golf nach 50 Jahren die Produktion nach Mexiko .....     

  • Wow 1
  • Traurig 1
Geschrieben

war das beim Käfer nicht auch so?

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