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Deutschland in der Rezession - Erfahrungen


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Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb Andreas.:

Staatskonsum ist böse?

Nicht per se. Aber wenn man überall Schattenhaushalte aufbaut und "Sondervermögen`" und dabei dann trotzdem kein Wirtschaftswachstum generiert wird, dann wird es wirklich bedenklich - was wenn diese Stimuli auslaufen?

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Gibts nen neues Label - „Österreich II“ oder so :D 

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vor 4 Minuten schrieb Andreas.:

Man fürchtet ja immer, abzurutschen. Deswegen regen wir uns halt alle auf, nach dem Motto "wehret den Anfängen."

 

Wir haben heutzutage mehr als früher, aber das Lebensgefühl ist ein anderes. Defnieren wir mal einen Lebensstandard mit 100%. In den 70ern/80ern/90ern war man dann vielleicht bei 80% und der Weg führte nach oben, Richtung 100%. Irgendwann vielleicht hatte man die 100% erreicht,

 

Danach jedoch geht es seit Jahren gefühlt bergab. Das liegt ganz sicher auch daran, dass Nachrichten mittlerweile eine Ware sind, da ist Aufmerksamtkeit um jeden Preis gefragt und schlechte Nachrichten erzeugen mehr Aufmerksamkeit als gute. Klima, Klima, Klima, die demografische Entwicklung versus Rentenversicherung, Staatsverschuldung und und und.

 

Man hat das Gefühl, es geht bergab. Selbst wenn man jetzt wieder bei 80% wäre, hätte man ja noch nichts verloren gegenüber - sagen wir - 1980. Aber von oben nach unten zu schauen macht mehr Angst als von unten nach oben. Das Lebensgefühl ist im Eimer. 

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vor 44 Minuten schrieb Il Grigio:

 der Einzelhandel konzentriert sich auf große Ketten. Was bleibt, sind Dienstleistungen, Friseure, Berater (Rechtsanwalt, Steuerberater), IT etc.

Auch bei diesen Dienstleistungen findet diese Konzentration statt. Beispiele sind Ärzte oder Rechtsberatung. Eigene Unternehmen werden an "Grosse" verkauft und die ehemals Selbstständigen werden Angestellte der "Grossen". Oder ziehen sich ganz zurück.

 

Rate mal, warum ich hier soviel Zeit verplempern kann. 😛. Wir waren glücklicherweise gross genug, dass wir für die richtig "Grossen" offenbar richtig interessant waren ... 😎. Die "Kleinen" heute werden sich glücklich schätzen, wenn sie wenigstens ihre Akten loswerden und die nicht auch noch nach dem Zusperren 10 Jahre vorhalten müssen (= für Umme "verkaufen")

 

Warum? Weil nur noch "Grosse" mit eigenen Abteilungen beispielsweise für IT in der Lage sind brauchbar zu arbeiten, also nicht nur gratis Dienstleistungen für Behörden etc. zu erbringen. Du hattest vemutlich nur mit Elster zu tun. Wir "durten" uns mit insgesamt 8 völlig verschiedenen amtlichen oder gerichtlichen Systemen beschäftigen, an denen auch noch permanent noch herum gebastelt wurde, ganz absehen von den Systemabstürzen. Da ging bei uns zuletzt rund die Hälfte der Arbeitszeit drauf, in der wir - bei weiter laufenden Kosten - null Umsatz machen konnten. Hinzu kommt, dass "moderne" Leute bei Behörden und Gerichten zunehmend KI benutzen, und wir uns dann mit dem dabei oft entstehenden Schwachsinn auch noch auseinander setzen durften.

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vor 4 Minuten schrieb Jarama:

Du hattest vemutlich nur mit Elster zu tun

Vom Grundsatz ja, vielleicht noch Handelsregister, Bundesanzeiger und das vertrackte Überbrückungshilfe-Portal (wir als "Prüfender Dritter"), wo ich 2023 die letzten Schlussabrechnungen gemacht habe und jetzt die Rückfragen kommen. :crazy:

 

Aber Euren Kampf gegen System-Windmühlen hatten wir nicht. 

 

vor 6 Minuten schrieb Jarama:

zunehmend KI benutzen, und wir uns dann mit dem dabei oft entstehenden Schwachsinn auch noch auseinander setzen durften.

Oh Gott, mir reichten schon die neunmalklugen Oberstudienräte, die meinten, "es steht doch alles im Gesetz." :lol:

 

Ich denke, wir beide könnten Bücher schreiben. Aber wir schweifen ab. 🙈

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Apropo KI, mittlerweile gibts ja auch spezialisierte anwaltliche KI. Da hauen sich dann zwei KIs den Schwachsinn um die Ohren.

 

Zu Elster eine Anekdote aus diesem Jahr. Man kann darüber ja auch Eingaben machen. Also kein Widerspruch, sondern sozusagen "niederschwellig". Auf eine telefonische Nachfrage dazu wurde mitgeteilt, das beim FA solche Mitteilungen "verwaltet" würden. Aber nicht gelesen ... 🤣

 

P.S.: nein, das ist kein Abschweifen, vielmehr Wiedergabe was im Detail falsch läuft ...

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vor 52 Minuten schrieb Thorsten0815:

sogenannten dritten Welt zu vergleichen

Ich vergleiche innereuropäisch.

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Außerdem meine ich einen ziemlich gefährlichen Trend zu erkennen. Immer häufiger wollen mittlerweile Mid-Ager aus ihrer Vollzeit raus und in Teilzeit wechseln. Bei Männern ist das sogar häufiger der Fall als bei Frauen. 

 

ja stell dir mal vor... ich habe meine Arbeitszeit reduziert, damit meine Frau auch wieder in ihrem Beruf einsteigen kann und gleichzeitig unsere Kinder ausreichend betreut sind.  

Dadurch, dass wir beide arbeiten, ist unsere gemeinsame Arbeitszeit höher als zuvor. Trotzdem arbeiten wir beide nicht 40h / Woche und sind dadurch natürlich Low-Performer, wenns nach irgendwelchen Thinktanks geht. 

Ich hab keinen Bock mir anhören zu müssen ich würde zu wenig arbeiten, nur weil jemand meine Lebensumstände nicht kennt. 

Und die Kollegen in meinem Betrieb, die ebenfalls ihre Stunden reduziert haben, machen das aus ähnlichen Gründen wie ich. 

So ein haltloses Gerede, man würde zu wenig leisten wenn man nicht jeden Tag 3 Überstunden hinlätzt geht mir dermaßen auf den Senkel. 

Vor allem wird doch die Produktivität davon nicht besser, aber das will ja keiner zugeben.

 

 

vor 9 Stunden schrieb tollewurst:

Und ich habe gerade ganz viele Bewerber die Gehaltsvorstellungen haben die jenseits von Gut und Böse sind. 

die wollen halt auch was vom Delta haben. 

 

vor 9 Stunden schrieb tollewurst:

jetzt ist es ein AG Markt und das bekommen nun mal auch die AN zu spüren.

ja was jetzt? ich dachte, du musst zuviel zahlen um AN zu bekommen?

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vor 21 Minuten schrieb Il Grigio:

Man hat das Gefühl, es geht bergab.

Einige Jahrzehnte ohne Krieg wirken sich aus … 1945-1985 im Vergleich 1985–2025 … irgendwann wird es richtig dünn und wenn man am Wohlstand (zu lange?) festhält, fallen gesellschaftliche & technologische Weiterentwicklungen zurück. Die Millionen Sozialschmarotzer und wegbrechende Moral/Ethik in der Gesellschaft tun Ihr übriges. Aber diese Probleme betreffen ganz Europa, nicht nur Deutschland.

 

vor einer Stunde schrieb s-r-boom:

In Stuttgart gab in letzter Zeit mehrfach Verspätungen bei der Müllabholung

Gab es wieder Streik oder woran lag es diesmal? 😕 

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Kazuya,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Logische Konsequenz, wir brauchen mal wieder einen zünftigen Krieg mit allem Schnickschnack?

 

Ich hoffe mal nicht ...

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Exakt - die Kriege „anderswo“ sind schon zuviel. Konflikte will ich nicht, auf keiner Ebene. War eher „vom Boden nach oben schauen“ - Deutschland war komplett am Boden und bis Mitte der 80er ausschliesslich im Aufwärtstrend.

 

Diese Kurve flachte ab, ging in den Abschwung, stabilisierte sich wieder.  Wir leben dennoch richtig weit oben in den Bereichen sozialer Frieden, Lebenserwartung, finanzielle Stabilität. Ebenso mit allen Nachteilen, z.B. Wohlstandsunzufriedenheit ;) https://www.wissenschaft.de/geschichte-archaeologie/zu-viel-geld-macht-unzufrieden/

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die neue Selbstständigkeit mit 1,05 Millionen Erwerbstätigen zeigt doch eine positive Entwicklung im Bereich der Pfandflaschensammler !  Es geht bergauf in der BRD 

😂

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vor 1 Minute schrieb Jerry88:

BRD

Dachte, die DDR gibts nicht mehr? 

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wüßte nicht das früher in der DDR Flaschen gesammelt wurden um sich den Lebensunterhalt aufzubessern 

Geschrieben

Es hat nicht direkt mit dem Thema Rezession zu tun, ein wenig aber dann doch. Ich habe etwas positives entdeckt. Nicht alle Politiker sind in Starre verfallen.

Im Landtag NRW wurde eine Neufassung der Landesbauordnung eingebracht.

Sinngemäß soll ein Passus drin stehen, der sagt, dass DIN-Normen nicht mehr automatisch anerkannter Stand der Technik sind.

Damit werden rund 90% der Normen nicht mehr Bestandteil des Baurechts, lediglich noch Sicherheitsrelevantes.

Zum Verständnis, so ist beispielsweise die Anzahl der Steckdosen nicht mehr vorgeschrieben. Trittschalldämmung auf Balkonen kann entfallen, Decken dürfen wieder ein wenig dünner werden etc..

Ich habe Hoffnung, noch ist nicht alles verloren.😁

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vor 8 Minuten schrieb Jerry88:

wüßte nicht das früher in der DDR Flaschen gesammelt wurden um sich den Lebensunterhalt aufzubessern 

Weil niemand wagte den wertvollen Rohstoff Glas in die Mülltonne zu werfen😎😉

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vor 3 Stunden schrieb Andreas.:

Von Rezession steht hier nix … weiter oben werden auch regionale Unterschiede aufgeführt. Evtl. das Faß nicht zu groß aufmachen und vermeintliche Sündenböcke suchen, wo es nur noch mühsam und unübersichtlich wird.

 

Da Problem Deiner Betrachtung ist dass es bei den großen läuft siehe DAX Höchststände u.a. durch Energie und Rüstung und Software.  Aber untenrum wird es dafür umso schwerer.  Im Schnitt sieht das dann noch Ok aus aber wenn man genau hinschaut kommt das dabei raus: 

 

Zitat Creditreform

 

Die Anzahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland hat 2025 mit schätzungsweise rund 23.900 Fällen den höchsten Stand seit über einem Jahrzehnt erreicht, was einem Anstieg von über 8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung, getrieben durch wirtschaftliche Herausforderungen und hohe Kosten, betraf besonders das Baugewerbe, das Gastgewerbe und den Handel. 

 

Klar hier sind Leute dabei die wären sicher aufgrund von persönlicher Inkompetenz auch im höchsten Boom Pleite gegangen. Aber dennoch sollte die Zahlen zu denken geben. 

 

Und ganz nebenbei ist das auch kein einheimisches Phänomen 

 

Zitat Creditreform

 

USA: Die Insolvenzen erreichten 2025 ein Niveau, das seit der Finanzkrise 2009/2010 nicht mehr gesehen wurde, getrieben durch hohe Zinsen, Schuldenlast und veränderte Konsumgewohnheiten. 

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Für ist das Problen eine Mixtur aus 2 Dingen. Einerseits die Retoure der Globalisierung von der Deutschland mit am meisten profitiet hat.

Andererseits die teils! mangelnde Arbeitsmoral, besonders bei jumgen Leuten.

Mit 24 Jahren hatte ich DM 200.000,- Schulden, tolle Geschäftsidee, leider gescheitert.

Danach mit üblen Jobs recht schnell wieder Schuldenfrei gewesen.

Klassischer Fall, aus Niederlagen lernt man, seither hatte ich nie mehr Geldprobleme.

Die Rettung war, dass in den 80er Jahren  Banken noch Banken waren. 

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vor 14 Minuten schrieb chip:

Aber dennoch sollte die Zahlen zu denken geben

Im Gegenteil - genau hinschauen hilft.

 

Es gibt sehr schmerzhafte Insolvenzen aufgrund fehlgeleiteter Politik und Ukraine zwischen 2020-2024, welche in 2025 noch Auswirkungen hatten, speziell bei Zulieferern der Industrie. Und es gibt einen sehr großen Anteil an Dampfblasen, welche nun insolvent gingen, beschleunigt durch unnötige Mindestlöhne und Lohnnebenkosten im Niedriglohnsektor. Wo CDU/CSU bereits Anfang 2025 gegensteuern wollten und SPD erfolgreich dagegen war. Der Preis des Sozialstaates geht zu Lasten der Betriebswirtschaftlichkeit. Ich bewerte das nicht, das sind Aussagen von M&A und WP.

 

Mittelstand hat es schon sehr lange sehr hart, aber auch die größte Schicht der Arbeitgeber und Erfolgsträger.

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vor einer Stunde schrieb Jerry88:

wüßte nicht das früher in der DDR Flaschen gesammelt wurden um sich den Lebensunterhalt aufzubessern 

Nö, aber mir hat es meine Modelleisenbahn als Kind und als Jugendlicher meine MU finanziert.

Also wenn man keine Ahnung hat einfach mal….

Das waren Wertstoffe die in einem Kreislauf waren. Wenn ich heute das Thema Nachhaltigkeit höre kann ich nur lachen.

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vor 1 Stunde schrieb Jerry88:

wüßte nicht das früher in der DDR Flaschen gesammelt wurden um sich den Lebensunterhalt aufzubessern 

Es gab den Begriff BRD nur in der DDR und seit der Wiedervereinigung sollte dieser Unsinn auch gut sein. Wer immer noch in BRD denkt, denkt auch noch in DDR. Kurzer Ausflug innerdeutscher Geschichte.

 

Habe nichts zum Pfand zitiert ;) 

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vor 6 Stunden schrieb Andreas.:

Stimmt. Dann wirds halt theoretisch und ideologisch, da kenne ich mich nich so gut aus ;) 

Staatskonsum ist böse? Bin froh, in einem Staat zu leben, der mich grundversorgt und ich lebenswerte Umstände vorfinde. Punktuell gibt es immer Verbesserungen, aber statt Trinkwasser abkochen zu müssen, auf die Müllabfuhr mehrere Wochen warten zu müssen, regelmäßige Stromausfälle einzukalkulieren, HomeOffice ohne arbeitsrechtliche Einschränkungen … ich gestehe: Deutschland ist am Ende.

Stimmt, so schlimm ist es noch nicht. Aber wenn man sich den falschen Weg schön redet kommt man immer noch nicht am richtigen Ziel an.

Staatskonsum ist wie selbstverarsche, kurz geil aber langfristig eher Totalausfall.

Wo soll denn die Wertschöpfung die ja der Wohlstand ist in einer Dienstleisungsgesellschaft herkommen?

Ich verstehe warum Politiker das wollen, dann können die paar Arbeitenden die Alten pflegen.

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Am 9.2.2026 um 14:45 schrieb Jarama:

@Kazuya: Deine Kündigung, betriebsbedingt, ist natürlich betrüblich. Aber Du wirst da als relativ junger Mensch noch vor ganz anderen Herausforderungen stehen

Danke für die Blumen, aber ich bin Jahrgang '78... jaja.. "man ist so jung wie man sich fühlt" Da gibts leider ne Diskrepanz zwischen dem geistigen und körperlichen Alter :D 

 

Am 9.2.2026 um 17:44 schrieb BWQ:

Ich habe nur versucht es nicht politisch werden zu lassen. So, wie es vom TE gewünscht war.

Ich kenne halt die Forums-Regeln, und das politische Diskussionen unerwünscht sind. Ich wäre sonst sofort für solche Diskussionen offen, aber ja... ich will nicht, dass der Beitrag gleich auf den Schrottplatz deportiert wird. 

 

Am 9.2.2026 um 17:53 schrieb URicken:

Dir wünsche ich, dass Du bald wieder eine Anstellung findest, damit Du dir weniger Sorgen machst. Kopf hoch; solche Krisen gab es schon in den '70er und '80er...

Vielen Dank! Tatsächlich wurde das Haus im Frühjahr 2024 gebaut, dann durften wir im Juni/Juli diverse Eigenleistungen (Malen, Böden, Türen) erledigen (anstrengend aber war ne tolle Zeit), dann der Einzug im August und Ende November kam die Kündigung. Yeah! 😕 

 

Wäre es jetzt zu plump wenn ich mein Linked-In Profil hier poste? Von mir aus kann das ganz Deutschland kennen, aber gut.. ich will niemanden vor den Kopf stoßen. 

 

Am 9.2.2026 um 18:31 schrieb 360erfreak:

Es war teilweise brutal (Mobbing inklusive, auch wenn es das Wort damals noch nicht gab) sich als Hauptschüler in einem Akademikerumfeld zu behaupten.

😕 oh... Mobbing, Hauptschul-Abschluss bis Diplom hab ich auch zu bieten. Wäre glatt spannend für einen anderen Thread, aber wie hast du es raus geschafft? aber ja.. aufgeben ist keine Option (bin ja auch Vater und Ehemann)

 

Am 9.2.2026 um 19:46 schrieb Sarah-Timo:

Mit den staatlichen Leistungen geht es den meisten finanziell und lebenspraktisch doch kaum schlechter als zuvor

Hm, sorry, aber da muss ich widersprechen. Wenn man mit dem vorherigen Gehalt (samt dem der Frau) so grade über die Runden gekommen ist (Mein Hausbau zuvor verschärft das ganze natürlich), und dann nur noch 67% vom früheren Lohn bekommt, "blutet" man kontinuierlich finanziell aus. Ich will nicht jammern, uns geht es (noch) gut, aber die Hütte brennt schon massiv. Die Sache ist, ich wollte meinen Ex-Arbeitgeber schon aus eigenen Stücken (aus diversen Gründen) verlassen, und hatte als ich noch angestellt war, bei meinen wenigen, sporadischen Bewerbungen immer wieder auch ein Vorstellungsgespräch. Seit 2025 ist das aber praktisch komplett eingebrochen und bis vor kurzem, hatte ich dies im CV noch nicht mal erwähnt. Daher auch meine Frage, ob die schlechte Lage nur meine subjektive, eigene Wahrnehmung ist oder eher die Mehrheit betrifft. 

 

Danke für die vielen interessanten Rückmeldungen! Generell hoffe ich, dass mein Sohn irgendwann in einer (Arbeits-) Welt leben wird, in dem die, die wollen und gas geben dafür auch den verdienten großen Lohn bekommen, aber Leute die genügsamer sind auch über die Runden kommen können. Ich weiß, das ist bewusst unklar gehalten ;) Love and peace for everyone!

 

 

vor 13 Stunden schrieb tollewurst:

berspitzt müsste in 15-20 Jahren ja jeder der arbeitet in der Pflege sein um die Alten zu pflegen, wie soll das denn gehen. Da spricht nur keiner drüber.

Also ich hätte nichts dagegen, wenn mir als alter Mann ein KI-gesteuerter Android (Roboter) mir den Hintern... Ja gut.. ich denke, es ist klar worauf ich hinaus will. Schade, dass es auch in dem Bereich aus Deutschland nix gibt, was in 10-15 Jahren marktreif ist.

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vor 2 Stunden schrieb tollewurst:

Aber wenn man sich den falschen Weg schön redet kommt man immer noch nicht am richtigen Ziel an.

Zum Nachdenken für einen selbst: Gibt es ein richtiges Ziel, welches für Alle gilt und wenn nicht, wer bleibt „auf der Strecke“ und kann ich ein objektives Ziel überhaupt definieren?

 

Ich fokussiere mich auf die Themen, die ich selbst beeinflussen kann. Negatives Mindset bremst mich in meiner Leistungsbereitschaft aus. Und wenn ich mich mit Kollegen/Personen/Bekannten/Freunden aus anderen Ländern unterhalte, kommt selten ein „bei uns im TakaTukaLand (Synonym für irgendwo) ist alles Schlaraffenland“. Am Nähesten kommt noch Schweden ran, aber da willst du kein Petrolhead sein und wetterfeste Resilienz ist wichtig. Wenn dann in den Unterhaltungen verglichen wird, schaut Deutschland nicht wirklich so düster aus - wie gerne in der Öffentlichkeit propagiert. Und das ärgste Tal haben wir erstmal hinter uns gebracht. Das sage nicht ich in blinder Hoffnung, sondern Institute, deren Job es ist :) 

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