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Verkehrsdelikte: Kleinigkeiten - oder doch nicht?


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burkhardrandel

Vorab: Ich bin für das konsequente Verfolgen von Verstößen, insbesondere wenn diese zu Gefährdungen führen. Die uralte Regel "Wehret den Anfängen" ist total in Vergessenheit geraten. In diesem Zusammenhang fallen mir seit längerem folgende Verhaltenswesen auf:

 

1. Nicht-Blinken bei Verlassen des Kreisverkehrs

 

Es scheint den meisten schnurz  zu sein, dass das Blinken in diesem Fall Pflicht ist. Ergebnis: Alle müssen länger warten, um in den Kreisverkehr einzufahren, schlechtere Nutzung des knappen Verkehrsraumes.

 

2. Nicht-Beachten des Gebots des Anhaltens bei Hindernis auf der Seite des Haltepflichtigen, um den Gegenverkehr durchzulassen.

 

Ergebnis: Gefährliche Situationen an der Engstelle. Leider ist die Rechtsprechung hierzu kompliziert und fördert das Fehlverhalten (Stichwort "Gegenseitige Rücksichtnahme weiterhin erforderlich").

 

3. Viel zu dichtes Auffahren

 

Das reicht von 1 Meter im Stadtverkehr bis zu 10 Meter bei Tempo 160. Jeder, der einmal ein Fahrtraining absolviert hat oder anderweitig den Anhalteweg eines Autos testen konnte, weiß, dass der Einschlag bei solchem Verhalten nicht zu verhindern ist.

 

4. Nahezu selbstmörderisches Verhalten von Zweiradfahrern

 

Ob Rad- oder Motorradfahrer, alle scheinen zu glauben, unverwundbar zu sein. Da gelten weder Vorfahrts- noch Abstandsregeln, es wird gefahren, wie einem gerade ist. Das Anzeigen von Fahrtrichtungsänderungen wir in 90% unterlassen.

 

So, jetzt seid Ihr dran, weitere Beispiele zu nennen. Wenn Ihr meint, ich sei kleinlich/spießbürgerlich - auch recht. Jedenfalls ärgern mich die genannten Punkte täglich.

 

Grüße

 

burkhardrandel

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Um die Liste weiter zu führen:   Auf der BAB die mittlere Spur benutzen, obwohl rechts frei ist (oder in 10 KM ein LKW zu sehen ist) Auf der BAB keinen Blinker verwenden Verwe

tollewurst

Grundsätzlich allen den Führerschein wegnehmen und neu machen lassen.  Den Andrang über versteigern der Fahrstunden reduzieren und wer es sich nicht leisten kann hat Pech. Es sind zu viele Auto

Jarama

Hier in Deutschland macht sich Jeder, der auf dem Beschleunigungsstreifen stark beschleunigt, strafbar, und zwar wegen eines illegalen "Rennens gegen sich selbst". Daher muss wegen der allgemeinen Pfl

Um die Liste weiter zu führen:

 

  • Auf der BAB die mittlere Spur benutzen, obwohl rechts frei ist (oder in 10 KM ein LKW zu sehen ist)
  • Auf der BAB keinen Blinker verwenden
  • Verwendung des Smartphones
  • Bei Stau Lücken von mehreren 100 Metern lassen und - obwohl erkennbar ist, dass sich der Stau auflöst - langsam weiter fahren
  • Bei Radarkontrollen möglichst nur die Hälfte der erlaubten Geschwindigkeit fahren

 

Die von Dir genannten Punkte fallen mir auch immer wieder auf.

Mit 30 habe ich mich noch massiv darüber aufgeregt. Heute nehme ich es locker(er).

 

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ce-we 348

Volle Zustimmung !
 

Ergänzung zu 1.: es wird fast überhaupt nicht mehr geblinkt, auch an normalen Straßenkreuzungen nicht. Dabei fällt mir besonders auf, dass meistens jüngere Fahrer nicht blinken. Die kommen doch gerade erst von der Fahrprüfung und sollten es erst recht drauf haben ..

 

Ergänzung zu 4.: Überholverbote, durchgezogene Linien und Geschwindigkeitsbegrenzungen werden in den meisten Fällen von Motorradfahrern nicht beachtet.

 

Gruss

Christoph

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Nun ja das Problem ist in Deutschland gibt es tausende Regeln und Vorschriften aber bis aufs Tempolimit kaum Überwachung und Prüfung geschweige denn knallharte Strafen.  Bestens Beispiel Handy am Steuer ich sehe fast  täglich LKW Fahrer mit Handy am Ohr wild gestikulieren  oder sogar vorm Gesicht im Gegenverkehr.  Lebensgefährlich  aber null Überwachung.  Würde es hier drastische Strafen im hohen tausender Bereich geben ggf. Fahrverboten und weitern Sanktionen, dann würde man ein Umdenken erzwingen aber man muss das dann eben auch engmaschig überwachen und daran scheitert es nun mal massiv. 

Außer für zu schnelles Fahren und ab und an mal einen Alkoholtest zu Karneval hat der Staat anscheinend  kein Interesse an Korrektur von Fehlverhalten im Straßenverkehr. 

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fridolin_pt
vor 32 Minuten schrieb chip:

Bestens Beispiel Handy am Steuer

Der Rekordhalter bei der Kontobehörde in Flensburg ist Handy am Steuer

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Andreas.
vor 2 Stunden schrieb burkhardrandel:

Ich bin für das konsequente Verfolgen von Verstößen, insbesondere wenn diese zu Gefährdungen führen.

Ein klares Jein :) 

 

Mir sind bestimmte Regeln gar nicht mehr klar, dass diese "strafwürdig" sind - z.B. Kippe aus dem Fenster schnippen. Klar, ist Kacke und besonders bei Trockenheit total hohl, aber der normale Sachverstand sollte das ja schon erledigen. Heute gibt es ein Verbot dafür. So geht es mir beim lesen diverser Verbote, ich käme gar nicht auf solchen Unfug 😕 

Oder dass ein Nummernschild exakte Positionsvorgaben erfüllen muss, ich ging immer davon aus, es muss klar sichtbar (und blitzbar) sein ;) 

 

Was mich stört, ergänzend zu oben Genannten:
- Mangelhafte aktive Teilnahme am Verkehrsgeschehen allgemein, egal durch was verursacht.

- Egoistisches "Lücke suchen" und Aggressivität untereinander, statt einfach mal "italienisch" jedem genug Platz lassen, dass man selber nicht blockiert wird. 

 

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Was mir mächtig auf den Keks geht sind die Spacken,  die von der Auffahrt der AB sofort auf die linke Spur ziehen. 

Da gab es bei uns schon zwei mal Unfälle mit Personenschäden. 

Es kann passieren,  dass wegen dieser Vollidioten grundsätzlich an Auffahrten Tempo 100 oder gar 80 kommt.

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Am Rande eine Sache, die mir bis letztes oder vorletztes Jahr gar nicht klar war.

 

Wenn auf der AB ein Tempolimit ist, es kommt eine Auffahrt und das Tempolimitschild wird nicht wiederholt, was gilt? Zuvor dachte ich logischerweise immer, dann sei freie Fahrt, weil Auffahrende ja davon nichts wissen können. Habe das mit einem befreundeten RA diskutiert. Er war sich nicht sicher, aber wir beide haben unabhängig voneinander Folgendes herausgefunden.

 

Es gilt weiterhin das Tempolimit für die bereits auf der AB befindlichen Fahrzeuge, ein "Wiederholungszeichen" ist dafür nicht nötig. Aber was ist mit den Auffahrenden, was gilt für die? Die Rechtsprechung sagt dazu, dass ortskundige Auffahrende wissen müssen, dass dort ein Tempolimit ist, die müssen sich also natürlich auch daran halten. "Entschuldigt" ist man nur, wenn man nachweist 1) aufgefahren zu sein und 2) keine Ortskunde zu besitzen.

 

Analoges gilt übrigens in der Stadt bei Straßen, die in eine beispielsweise mit Tempo 30 Schild tempobeschränkte Strasse einmünden. Nach der Einmündung bedarf es keines "Wiederholungszeichens", alle müssen also sich an die 30 halten, auch wenn sie aus der Seitenstraße (ohne Tempo 30) kommend einbiegen und kein Tempo 30 Schild zu sehen bekommen.

 

Noch etwas Einfaches, wer weiss welche Höchstgeschwindigkeit für Lkw über 7,5 Tonnen auf Landstrassen gilt? Ohne Googeln? Nein, falsch, nicht Tempo 80. Es ist 60. Wer hat schonmal einen solchen Lkw auf der Landstrasse vorschriftsmäßig fahren gesehen? Ist auch nicht ganz egal, ein Pkw kann einen 60 fahrenden Lkw viel sicherer überholen, als einen, der 80-90 fährt.

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tollewurst

Grundsätzlich allen den Führerschein wegnehmen und neu machen lassen. 
Den Andrang über versteigern der Fahrstunden reduzieren und wer es sich nicht leisten kann hat Pech.

Es sind zu viele Autos und Überforderte Leute unterwegs. Und da gibt es nur 1 Lösung und die ist unbequem.

Diese ganzen Verbote und  Regeln sind doch Schwachsinn, genau wie der Ruf nach härteren Strafen.

Wer mal 5 Minuten Nachdenkt kommt zu dem Ergebnis das man sich höchstens selbst damit schadet und nicht etwas an der Situation ändert.

Aber auch das passt ja in mein Bild, alle spielen den Oberlehrer und haben dann auch noch eine persönliche Meinung die als Fakt gesehen wird.

Mir ist herzlich egal was andere machen, ich fahre so das ich es verantworten kann und nicht wie andere meinen wie ich zu fahren habe.

Dieses Gartennazihafte des Deutschen alle und alles zu regeln werde ich eben nie verstehen.

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vor 8 Minuten schrieb tollewurst:

Gartennazi

Id dat denn??? Eine Kreuzung aus Habeck und Höcke? *lol*

 

Aber im Ernst, genau dasselbe wie Du denken sich alle Anderen. Der wesentliche Unterschied ist aber, dass Du fahren kannst, die meisten Anderen aber nicht (bzw. nicht annähernd so gut, mich selbst einschließend). Was zu kollosalen Fehleinschätzungen führt, bei gleicher "Grundeinstellung".

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tollewurst

Deswegen würde ich anraten das einfach allgemein und pauschal zu überprüfen wenn ich dann durchs Raster falle habe ich halt Pech aber dann muss ich mich nicht mehr über die andern Idioten ärgern

Eigentlich ist es auch gar nicht so wichtig wie gut man fahren kann sondern nur dass man seine Fahr Künste selber einschätzen kann und vor allem dass man Rücksicht nimmt ich kann auch Rücksicht nehmen wenn ich schnell fahre ich kann aber auch asozial sein wenn ich langsam fahre

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Kurt_Kroemer

Das Wetter ist einfach zu schön; ich fahr mal ne Runde....🤗

Zum Ärgern über andere habe ich im Moment so gar keine Lust.

Und mal ganz ehrlich:

Warum sich über Themen aufregen, die man nicht im mindesten beeinflussen kann.

 

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...ich betrachte die Verkehrsregeln lediglich als unverbindliche Empfehlungen und fahre so, wie ich es in der jeweiligen Situation für richtig halte, klappt ganz gut.

Gruß, Georg

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IronMichl

Tja.

 

Die Spielregeln sind meist klar.

Meist?

Naja es gibt genügend Verkehrsteilnehmer (alle Sorten!) welche ja auch z.B.(!!!) nicht mal wissen wie man an einer abknickenden Vorfahrtstrasse zu blinken hat (Tipp: "Fahrtrichtungsanzeiger" benutzen).

Also nur "meist" die Regeln kennen.

 

ABER?!?!?????

Der Schiedsrichter taugt halt nix.

 

Die besten Spielregeln, egal wie umfangreich und/oder detailliert diese sind, taugen nix wenn der Schiedsrichter das Spiel nicht im Griff hat.

 

Ich denke es wäre gut wenn JEDER mal etwas mehr "miteinander" am Strassenverkehr teilnehmen dät und nicht gegeneinander oder gar "ich mach eh was ich will".

 

Ist aber nur meine kleine persönliche Meinung aus meiner niedrigen Froschperspektive.

 

Michl

herbstblues

hätten wir keine regeln , würde das blanke chaos herrschen auf den strassen .

 

ich bin für regeln und auch das sie eingehalten bzw. geahndet werden .

 

gruss

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nero_daytona
vor 2 Stunden schrieb Jarama:

Id dat denn??? Eine Kreuzung aus Habeck und Höcke? *lol*

 

Aber im Ernst, genau dasselbe wie Du denken sich alle Anderen. Der wesentliche Unterschied ist aber, dass Du fahren kannst, die meisten Anderen aber nicht (bzw. nicht annähernd so gut, mich selbst einschließend). Was zu kollosalen Fehleinschätzungen führt, bei gleicher "Grundeinstellung".

Das Problem ist das 80% der Leute denken sie fahren besser als 80% der Leute.:D

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vor 15 Stunden schrieb herbstblues:

hätten wir keine regeln , würde das blanke chaos herrschen auf den strassen .

So ist es - ich war 2018 geschäftlich in Bangalore. Solche Zustände möchte in ich D nicht haben :)

Anderer Vergleich: Singapur.

OK - einige werden nun sagen, dass ich das durch die rosarote Brille sehe, aber...

- vollständige Verkehrsüberwachung

- drastische Strafen

 

Dort sieht man kaum nennenswerte Verkehrsdelikte; selbst die Sportwagenfahrer (Ausnahme der zugedröhnte Fahrer eines 599 GTO, der ein Taxi in zwei Teile gerissen hatte: 3 Tote) verhalten sich an die geltenden Verkehrsregeln.

 

In D sind wir zur WM/EM alle Bundestrainer, bei COVID sind wir alle Experten - wenn das vorbei ist, sind wir alle halt wieder die besten Autofahrer der Welt :)

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Ich sehe das Problem beim Führerschein auch darin, dass es auf Lebzeiten erteilt wird / wurde. Wo gibt es da Kontrolle für Fortbildung bei neuen Regeln ? Keine. regelmäßige Kontrolle der Sehschärfe keine Kontrolle der allgemeinen Fahrtauglichkeit ? keine usw.  Aber dafür muss sich z.B. den Wasserzähler bei mir im Garten (spart mit die Abwassergebühr für das im Garten verbrauchte Wasser)  alle 5 Jahren tauschen und gegen einen neu geeichten verplombten wechseln. Dazu kommt dann hochoffiziell sogar noch ein Beamter der Stadt raus um die Plombe anzubringen. Das ist Deutschland das Land der Gegensätze völlig unwichtige Dinge wie mein Wasserzähler werden drakonisch kontrolliert aber die Tauglichkeit für den Straßenverkehr nur einmalig bei Erteilung der Fahrerlaubnis. 

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Mal unabhängig von "ich kann fahren" (und angenommen es stimmt sogar) und unabhängig vom gesunden Menschenverstand (wo man ja bei COVID sieht, dass der bei einem Großteil nicht mehr vorhanden ist). Wer informiert sich schon (ohne großes Auto-Interesse) aktiv über neue Regeln im Straßenverkehr. So wenige sind das gar nicht über die Zeit, vor allem wenn man mal 60/70 Jahre alt ist und die Führerscheinprüfung schon gute 40 bis 50 Jahre her.

 

Auch deshalb bin ich neben einem TÜV für Fahrzeuge für eine Nachprüfung für jegliche Führerschein-Inhaber. Alle 5 Jahre eine theoretische Prüfung mit Fokus auf die Neuheiten, gerne Online und mit einem "Strike". Wer zweimal durchfällt, der muss eben mind. 5 Theoriestunden in einer Fahrschule besuchen, bevor er wieder fahren darf. Alle 10 Jahre gerne auch eine praktische Prüfung und auch hier einmal Strike und dann heißt es Fahrstunden nehmen und erneute Prüfung, bis zum Bestehen und bis dahin darf man nicht fahren.

 

Ich glaube das würde das Fahren für alle sicherer machen. Man muss nur drauf achten, dass sowas a) kein Verwaltungshorror wird und b) kostenmäßig im überschaubaren Rahmen bleibt, immerhin sind auch viele Personen ohne großem Einkommen auf den Führerschein angewiesen.

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herbstblues

guten morgen ,

 

wenn opa oder oma mit 70 jahren mal wieder gas und bremse verwechselt hat und in der glasversade vom supermarkt gelandet ist nebst auto , nimmt die diskussion führerschein im alter wieder fahrt auf.... !

 

raser werden massiv angegangen von der obrigkeit bei uns im lande ( siehe § 315 ) .

 

für mich nur eine frage der zeit bis einem in brüsel ( ggf. verkehrskommisar ) einfällt sich der sache mit den " alten führerscheininhabern " anzunehmen und eu weit eine regelung kommt .

 

ps , spare bereits auf den rollator mit ferrari aufkleber .

 

fun muß sein

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Thorsten0815

Hm, mir sind drei generelle Themen durch den Kopf gegangen, als ich den Thread gelesen habe:

 

1. Warum ist die Führerscheinprüfung so leicht?

2. Das Miteinander im Strassenverkehr

3. Gutmenschen ohne Verständnis der Situation

 

Zu 1.

Ich denke es ist aus wirtschaftlichen Gründen gewollt, dass möglichst viele Menschen einen Führerschein besitzen sollen. Deswegen diese laschen Prüfungen. 

 

Zu 2.

Das Miteinander auf der Strasse. Mal ganz banal zum Blinken: Warum sollen wir das tun und wie tun wir es?

Ich denke der Fahrtrichtungsanzeiger soll die zukünftige Richtung und Absicht des Fahrers anzeigen. 

 

Nicht wie fast ausschliesslich beobachtet, dass bei der schon durch die Fahrtrichtung des Fahrzeuges für andere Verkehrsteilnehmer ersichtlichen Richtung, der Fahrtrichtungsanzeiger "begleitend" betätigt wird. Den Blinker beim Lenken also nur vorschriftshalber mitziehen.

 

Das mag dem Ordnungshüter reichen, aber es geht am Ziel vorbei. Blinken ist Kommunikation mit den anderen Verkehrsteilnehmern! Mit dem Ziel das wir alle einfacher und flüssiger vorankommen. Kommunikation zur effizienten Nutzung der gegeben Strassen und besser einschätzbaren Verkehrssituationen für alle. Also bitte früher blinken! 

 

Zu 3.

Ich weis nicht mehr wie es in Deutschland gelebt wird, aber hier in der Schweiz ist es auch so, dass der Verkehr auf der Autobahn Vorfahrt hat und der Auffahrende sich in den fliessenden Verkehr einzuordnen und der Geschwindigkeit anzupassen hat. Gerade auf der A1, Bern- Zürich, hat ja jedes Dorf an der Strecke gefühlt seine eigene Autobahnauffahrt.

 

Hier beobachte ich permanent wie Fahrzeuge auf der Beschleunigungspur sich nicht dem fliessenden Verkehr anpassen, also nicht ausreichend beschleunigen, oder so verzögern, dass sie einfädeln können. Aber sofort blinken und schon zum Beginn der Beschleunigungsspur raus ziehen.

 

Begünstigt durch den Gutmensch, der hier, wenn er eine Auffahrt sieht, auf der ein Auto sich einfädeln möchte, sofort nach links wechselt um Platz zu machen, ohne sich der Geschwindigkeit der Fahrzeuge links hinter ihm anzupassen, damit alle Fahrzeuge ausbremst und verdichtet. Das meistens unnötig. Warum? Keine Ahnung aber ich vermute weil hier solche dynamischen Geschwindigkeitsunterschieden scheinbar nicht im Kopf im Voraus projiziert werden können. Verkehrs- und auch umwelttechnisch eine Katastrophe in meinen Augen. 

 

Dann wechselt der Auffahrende oft noch gleich nach Links und beginnt erst auf der linken Spur mit der Beschleunigung, wenn überhaupt, aber bleibt bis auf Höhe seiner Ausfahrt links und lässt niemanden mehr vorbei. Hier machen solche Menschen die Überholspur zur Fahrspur. 

 

Beim Abfahren genauso schlimm zu beobachten, wie auf der Linken Spur verlangsamt, oder gar gebremst wird, um sich auf den letzten Metern auf höhe der Ausfahrt noch nach rechts zu drängeln, weiter zu bremsen um dann auf der Verzögerungsspur der Autobahnausfahrt entspannt dahin zu rollen. 

 

So führen Gutmenschen und jene Autofahrer ohne Hintergrundverständnis der einfachsten Verkehrsregeln fast immer zu stockendem Verkehr in grossen, dicht fahren Gruppen mit schnell wechselnden Geschwindigkeiten zwischen 70km/h bis 110 km/m auf gut 100km Autobahn. 

 

Nachfrage an Euch: Im Kreisel links blinken ist hier fast schon Alltag. Beobachtet ihr das auch? 

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vor 52 Minuten schrieb Thorsten0815:

1. Warum ist die Führerscheinprüfung so leicht?

In Berlin lag die Durchfallerquote in der Theorie die letzten Jahre im Bereich 40-50%. Trotz Mehrsprachigkeit der Testbögen (Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Kroatisch, Spanisch, Türkisch, Hocharabisch).

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vor einer Stunde schrieb Thorsten0815:

Ich weis nicht mehr wie es in Deutschland gelebt wird, aber hier in der Schweiz ist es auch so, dass der Verkehr auf der Autobahn Vorfahrt hat und der Auffahrende sich in den fliessenden Verkehr einzuordnen und der Geschwindigkeit anzupassen hat.

Hier in Deutschland macht sich Jeder, der auf dem Beschleunigungsstreifen stark beschleunigt, strafbar, und zwar wegen eines illegalen "Rennens gegen sich selbst". Daher muss wegen der allgemeinen Pflicht zur Rücksichtnahme der auf der rechten Spur Fahrende diese unverzüglich und unter allen Umständen nach links verlassen, um dem Auffahrenden kriminelles Verhalten zu ersparen. Außerdem gilt ohnehin "rechts vor links" und "wer blinkt hat Vorfahrt".

 

Ich bin jetzt nicht ganz sicher, ob das Satire oder zutreffend ist. Meine Theeorieprüfung liegt lange zurück und die neuesten Regeln kenne ich daher nicht wirklich alle.

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tollewurst

Deutschland ist Rentnerland. Ihr glaubt doch nicht wirklich das die Politiker die Hauptwählergruppe benachteiligen.

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