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Stig

Jaguar XJ220 - Erfahrungsbericht

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chip
Geschrieben

Sehr emotionaler aber auch realistischer  Bericht sehr schön geschrieben vielen Dank !!!

ein echtes Traumauto das Design ist für die Ewigkeit. 

Wenn die nach heutiger Ansicht etwas unmodernen Felgen nicht wären, könnte man zumindest von außen  denke es handelt sich um einen aktuellen Supersportwagen. Verkaufen oder nicht das kann ich nicht beantworten es ist halt immer eine individuelle Entscheidung.

 

vw-fahrer
Geschrieben

Ein sehr schöner Bericht über ein Fahrzeug welches auch in meiner Jugend in meine "Traumgarage" gehörte. Da du eine sehr emotionale Bindung zu diesem Fahrzeug hast, würde ich es mir sehr gut überlegen, ob ein Verkauf das Richtige ist.

 

Gut Möglich, dass du bei einem Sinneswandel in ferner Zukunft nicht noch einmal die Gelegenheit bekommst, ihn zurückzukaufen.

 

Gruß - Stefan

Dany430
Geschrieben (bearbeitet)

Danke für diesen Bericht....

Wenn finanziell egal, natürlich behalten. 

bearbeitet von Dany430
993RS
Geschrieben

Ein sehr aufschlussreicher Bericht für ein wirkliches Traumauto.

netburner
Geschrieben

Toller Bericht, danke. Er führte mich gedanklich direkt zu meiner ersten Begegnung mit einem XJ220 zurück. Ich kann das Jahr nicht mehr genau einkreisen, aber es war kurz vor dem Ende von Auto Becker in Düsseldorf. Wir waren auf Klassenfahrt in der Stadt und hatten "Freigang", was ein Schulfreund und ich für einen ausgedehnten Spaziergang im Schnellgang zu Auto Becker genutzt haben (vom Hauptbahnhof aus war das schon ein echtes End zu laufen). Dort angekommen kannten wir uns natürlich nicht wirklich aus in dem Gewirr an Schauräumen, waren kurz bei Ferrari drin und gingen dann durch ein Parkhaus mit Gebrauchtwagen. Da Auto Becker bekanntlich nicht nur mit den Nobelmarken handelte, sondern auch Allerweltsautos im Angebot hatte, reihten sich dort Nissan Micra an Opel Kadett, aber in gefühlten 50 Metern Entfernung ragte eine flache Schnauze aus der sauber wie Perlen auf der Schnur geparkten Reihe. Also hin da und erkunden: Ein XJ220. Wie dein Fahrzeug in Le Mans Blau, gebraucht, guter Zustand, aber leicht eingestaubt. Ein Wahnsinnsanblick, speziell zwischen den 08/15-Angeboten ringsum.

Anschließend dauerte es viele Jahre, bis ich wieder einen XJ220 gesehen habe, inzwischen sind es schon einige geworden und ich freue mich jedes Mal, wenn ich wieder vor einem stehe :)

fridolin_pt
Geschrieben

Schöner Bericht, viel gelernt. Leider habe ich nie einen gefahren.

lambodriver
Geschrieben

Ein sehr schön geschriebener Bericht.

 

Ich kann mich auch glücklich schätzen, dass ich in meiner Jungend mit den Traumautos der 80/90er in Kontakt kam und oft mitfahren und auch säubern durfte. Mclaren F1, 959,F40,EB110,XJ220, Diablo SE30 Jota einfach wunderbare Fahrzeuge, die alle für sich einen ganz eigenen Charakter haben. 

Wie Ronnie schon oben geschrieben hat, sind die Ausmaße eines XJ220 wirklich extrem. Gerade die massive Front lässt ihn um einiges wuchtiger und breiter wirken als z.B. einen Diablo, der vorne er schmal und hinten breit wird. Insgesamt bin ich 3x verschiedene XJ220 mitgefahren. 1x silber-grau, 1x blau-grau, 1xblau-beige. Ich meine es gab ab Werk verschiedene Felgenfarben, ein silber und ein anthrazit. 

Die Preise sind in den vergangenen 5 Jahren, wenn man den Autoplattformen glauben schenken darf, wieder gestiegen. Ich weiß noch, 2014 war auf der Essen Motorshow ein silber-graues Exemplar für knapp unter 200.000€. Zu dem Zeitpunkt hatte ich wirklich mit dem Gedanken gespielt, mir einen neben den Diablo zu stellen.  Hätte ich es mal gemacht...hätte....

Stig
Geschrieben

Vielen Dank für Eure Feedbacks.

 

Ergänzend kann ich Euch noch ein Paar Fakten zum XJ220 aufzählen, einfach mal so wie es mir gerade in den Sinn kommt ohne logische Reihenfolge oder Zusammenhang:

 

  • Tiefe Preise deuten meistens auf einen Wartungsstau hin; Zahnriemen/Tank/Service kann schnell sechstellig kosten.
  • Die Rückspiegel (übrigens vom Citroen CX) sind unterschiedlich montiert; fahrerseits auf der Türe, beifahrerseits auf dem Kotflügel.
  • Reifen in Originalgrösse waren langezeit ein leidiges Thema; seit kurzem bietet Bridgestone eine Neuauflage an, welche das Auto viel besser zum fahren macht.
  • Weltweit gibt es noch zwei ausgewiesene XJ220-Spezialisten: DonLaw aus England und ROOS in der Schweiz.
  • Ersatzteile sind mittlerweile leider auch teilweise rar geworden; Jaguar hat sein grosses (nicht benötigtes) Lager vor einigen Jahren geräumt. Das meiste davon hat DonLaw aufgekauft. Oft kriegt man Ersatzteile nur in ganzen Paketen und nicht einzeln.
  • Es gab fünf verschiedene Aussenfarben: Spa silver, Le mans blue, Monza red, Silverstone green und Daytona black.
  • Auf dem offiziellen Schlüsselanhänger von Jaguar Sport ist hinter der Plakette die Chassisnummer eingraviert.
  • Optional gab es ein das S-Upgrade, mit welchen vermutlich fünf Stück ausgestattet wurden.
  • PininFarina gestaltete einige XJ220 auf Wunsch des Sultans von Brunei um. Ein heute guter Freund von mir hat dieses Projekt dazumal geleitet. Einer dieser Pininfarina-XJ220 befindet sich nach wie von in Italien.
  • 1993 starteten drei XJ220 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Eines der Autos gewann in seiner Klasse, allerdings wurden alle drei nachträglich disqualifiziert, weil sie ohne den inzwischen obligatorischen Katalysator fuhren.
  • Im extra für den XJ220 gebauten Werk in Bloxham wurde nach dessen Produktion der Aston Martin DB7 produziert.
  • Aufgrund der explosiven Charakteristik und des gewaltigen Schubs sind viele XJ220 verunfallt. Nicht selten auf Probefahrten durch Mechaniker, ich selber kenne zwei davon denen das passiert ist.
  • Die Modellbezeichnung XJ220 kommt von der avisierten Höchstgeschwindigkeit: 220 MPH (352km/h).

 

MVThomas
Geschrieben

Hallo Stig,

 

danke für den schönen Bericht. Ein wirklich faszinierendes Auto, wohl auch, weil man es recht selten zu Gesicht bekommt. Bis vor einiger Zeit stand in der Klassikstadt in Frankfurt ein Exemplar, ich meine in silber im 2. Stock.

 

Die von Dir genannte Breite von 2,20 m schockt mich fast, das hätte ich nicht gedacht. Gibt es überhaupt breitere zugelassene Sportwagen?

 

Grüße

Thomas

PoxiPower
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Stig:

Tiefe Preise deuten meistens auf einen Wartungsstau hin; Zahnriemen/Tank/Service kann schnell sechstellig kosten.

:-o

 

 

Als Kleinverdiener hoffe ich hier ja noch auf einen Schreibfehler. Ansonsten stürze ich mich im Angesicht meiner Armut lieber gleich aus dem Fenster :-(((°

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lambodriver
Geschrieben

Anbei einige Fotos aus meinem Archiv:

1991 XJ220 Production Bloxham.PNG

1992-jaguar-xj220-03.jpg

umriss.gif

XJ220 production at Abbey Panels.jpg

weitere:

444.jpg

IMG_8519.JPG

Apropos Brunei:

3303922g.jpg

3303922h.jpg

3303922i.jpg

3303922j.jpg

3303922k.jpg

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Brunei collection (4).JPG

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Jaguar XJ220 Brunei (1).PNG

Jaguar XJ220 Brunei (2).PNG

Jaguar XJ220 Brunei (3).PNG

Jaguar XJ220 Brunei (4).PNG

Jaguar XJ220 Brunei (5).PNG

Prototyp mit dem eigentlichen V12 Konzept:

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1024_3966616231663362.jpg

1024_6165373732633738.jpg

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Markus Berzborn
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb MVThomas:

 Gibt es überhaupt breitere zugelassene Sportwagen?

 

Sehr gute Frage. Nachdem ich jetzt über eine Stunde darüber nachgedacht habe und sämtliche Marken im Kopf durchgegangen bin, ist mir keiner eingefallen. :)

 

Gruß

Markus

Luimex
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Stig:

Aufgrund der explosiven Charakteristik und des gewaltigen Schubs sind viele XJ220 verunfallt.

einen davon hatte ich hier.....

 

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rx7cabrio
Geschrieben

der brauch aber bisschen Politur.....  :cry:

S.Schnuse
Geschrieben

Der XJ220 begleitet mich auch schon mein ganzes Autoleben, leider nur in meinen Träumen. Drei Anekdoten dazu fallen mir dennoch ein.

 

- als Jugendlicher sah ich einen dunkelblauen bei Auto Becker stehen, könnte der gleiche wie beim netburner gewesen sein

- am Olivaer Platz in Berlin stand lange Zeit einer Nachts unter der Laterne geparkt. War wohl ein daily driver.

- In der Classic Remise beim Michael Groß hab ich mal einen auf der Hebebühne bewundert. Moskauer Kennzeichen auf dem Weg nach London in Berlin gestrandet. Da hatte wohl jemand Flugangst.

Stig
Geschrieben

Motiviert durch Eure Beiträge bin ich vorhin den Unterlagenordner meines Autos (#176) durchgegangen; nebst der Neuwagenrechnung habe ich sogar noch die VIP-Einladung zur Präsentation gefunden.

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Markus Berzborn
Geschrieben (bearbeitet)

Sehr intereressantes Zeitdokument. 👍

 

Ich überlege gerade: Was waren im Oktober 1992 wohl "weitere Neuheiten aus dem Jaguar-Programm"?

Der überarbeitete XJS kam ja schon 1991 und der neue Zwölfzylinder mit 6 Litern erst Anfang 1993, wenn ich mich richtig entsinne.

 

Gruß

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn
F40org
Geschrieben

@Stig

 

Sind das alle Boardbücher die es zum Fahrzeug gab?

 

 

CIMG5863.jpg

Stig
Geschrieben

Müsste ich nachsehen, meine Ledermappe ist allerdings beige. Eventuell hängt dies mit der Innenfarbe der Ausstattung zusammen.

Ich erinnere mich an eine dieser Betriebsanleitung, wo explizit darauf hingewiesen wird, dass es sich hierbei um eines der schnellsten Autos handelt und sehr auf einen vorsichtigen Umgang damit hingewiesen wird 🙂

 

Übrigens ist der "Kofferraum" ja lachhaft klein; ein Tester schrieb mal, da passe bloss die Zahnbürste sowie eine Kreditkarte rein. Etwas mehr ist es schon, immerhin passt ein schmaler "Weekender" rein.

Von DonLaw gibt es die Möglichkeit, das Kofferraumvolumen deutlich zu vergrössern. Ein Freund von mir, dessen Vater dazumal auch einen XJ220 hatte, hat diese Modifikation bei seinem machen lassen.

IMG_6127.JPG

AC/DC_Gallardo
Geschrieben

Danke Stig, wunderbarer Beitrag und ganz tolle Informationen!

 

Habe den Wagen schon ein paarmal im Autobau in Romanshorn bestaunt und finde die Kombination aus diesem futuristischen, gradliniggen Design und gleichzeitig wieder simplen (naja eher "billigen") Lösungen wie zB die Rückleuchten echt genial und halt "britisch".

 

Magst du noch etwas zur Invoice mit den jährlichen Aufpreisen für 90-93 erzählen?

Wurden da jährlich steuern auf das Auto gerechnet von Bestellung bis Auslieferung?

Mit der Teuerung kanns ja kaum zu tun haben, ganz so extrem dürfte diese ja dann doch nicht gewesen sein.

 

 

 

Gruess us Winti

 

 

Roman

993RS
Geschrieben

@AC/DC_Gallardo

soweit ich das richtig verstanden hatte, wurde das Fahrzeug beim Importeur gelagert, somit sind die Kosten wohl daher!

Stig
Geschrieben

Nein, das ist tatsächlich eine Indexierung, an welche der ursprüngliche Kaufpreis von 290'000£ geknüpft war (vermute Landesindex für Konsumentenpreise).

 

 

Stig
Geschrieben

Noch etwas zum Motor: vielmals wird erzählt bzw. geschrieben, der Motor stamme aus dem MG Metro Rallyecrossauto. Dies ist nur "die halbe Wahrheit", korrekt ist:

 

TWR erwarb 1989 die Rechte an dem Motor von MG (Austin Rover) und entwickelte einen völlig neuen Turbomotor mit dem Codenamen JV6, der konstruktiv dem MG zwar ähnelt, aber für Sportwagenrennen besser geeignet war.

Der neue JV6 Motor wurde zuerst in den Rennwagen XJR-10 und XJR-11 eingesetzt und gelang dann in die Serienversion des XJ220.

Übrigens liess sich JaguarSport bei der Konstruktion des JV6 auch vom Cosworth DFV Formel-1-Motor inspirieren.

Ultimatum
Geschrieben

ja, die liste der verpassten Chancen wird erneut um eine Episode erweitert:

der autosalon grünwald hatte den xj220 in dunkelblau jahrelang in der hintersten ecke stehen und erfolglos zum verkauf angeboten. das dürfte so um das jahr 2000 herum gewesen sein. an den preis kann ich mich nicht mehr genau erinnern, ich meine so um die 150.000 DM. danach hat der wagen bei weiteren händlern gestanden bevor er verschwand. er hatte am vorderen spoiler einen kleinen riss, den nie jemand repariert hatte.

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      Danke im voraus für Eure Tipps
       
      Grüsse aus der Schweiz
    • mvagusta
      Hallo Zusammen,

      das Audi Zentrum meinte ich soll doch über's Weekend mal R8 fahren. Nun habe ich das Fahrzeug auf Autobahn, Landstrasse, Stadt ca. 400 Kilometer bewegt.
      Fazit: Es hat mich null begeistert.

      - Motor hat nicht wirklich Power und beim hochdrehen hat der R8 im Innenraum
      einen fürchterlichen Sound :-((

      - DKG schaltet wann und wie es will im Normalmodus und dreht im Sportmodus auch
      dann in hohe Drehzahlregionen wenn man es nicht braucht.
      Fazit dann lieber schalten.

      - Fahrwerk ist gut und die Bremsen sind klasse

      Habe dann meinen Vantage V12 daneben gestellt und Design verglichen.

      - Vantage einfach schöner
      - besser verarbeitet da nix aus Kunststoff oder Plastik sondern alles in
      hochwertigem Leder, Alu oder Carbon
      - Motor des Vantage V12 im Vergleich eine klasse für sich was Power und Sound
      betrifft
      - Spritverbrauch, na ja hier braucht der Vantage 4 Liter mehr auf 100 KM aber das
      ist es mir wert.
    • RC
      Hallo Leute,
       
      Wie ihr ja inzwischen mitbekommen haben dürftet, fahre ich meinen Huracan Performante, ausgeliefert als Neuwagen Anfang Mai 2019 und frisch produziert in Sant'Agata Bolognese Ende April 2019, seit fast zwei Monaten. Inzwischen hat das Fahrzeug bereits 6000 km hinter sich. Ja, wirklich!
       
      Ich habe das Fahrzeug bis 2500 km penibel eingefahren, laut Bordbuch.
       
      Deshalb hier, in Stichpunkten, meine Erfahrungen mit dem Fahrzeug:
       
      1. Probleme: Null. Nichts. Nada. Nix. In Italien waren bis zu 38°C, bin Stunden(!) herumgefahren, teilweise auch nur im Schritttempo (leider, um den Gardasee herum) und der Motor hat nicht mal kurz geächzt, alle Temperaturen waren im absolut grünen Bereich, nicht einmal wirklich leicht erhöht. Alle Achtung!
       
      2. Motor: Läuft und läuft, atmet offenbar immer freier, leistungsmäßig dürfte er an der oberen Grenze liegen, jedenfalls im Vergleich zu anderen Fahrzeugen. Bei km Stand 3000 mal zwei kurze 1/4 Meile Werte gemessen (Dragy), dabei sind einmal 10.79 und 10.80 Sekunden herausgekommen. Vollgetankt, mit Beifahrer, auf einer öffentlichen Straße und bei 30°C Außentemperatur. Nicht übel. Die mechanischen Geräusche des Motors, vor allem im Corsa Modus, sind einfach nur göttlich. Man kann es einfach nicht beschreiben aber es knistert und knackt und zischt und klackt, es ist einfach nur ein Genuss. Die Drehfreudigkeit ist ebenfalls ein Genuss, man muss vor allem im ersten und zweiten Gang immer aufpassen, dass man nicht in den Drehzahlbegrenzer rutscht. Das Drehmoment ist akzeptabel und besser als gedacht aber wirklich fühlbare Kraft bietet der Motor erst ab ca. 6000 U/min an. Mir gefällt dieses Setup ungemein und ich schalte in der Regel zwischen 8000 und 8300 U/min hoch. Mir ist allerdings nicht ganz klar, wann man wirklich hochschalten sollte um den idealen Schaltzeitpunkt zu erwischen, vielleicht hat ja jemand einen Tipp?! Vom Gefühl her sind es um die 8200-8300 U/min.
       
      3. Ölverbrauch: Bei etwa 4500 km habe ich einen halben Liter nachgefüllt. Finde das nicht übel. Von meinen früheren Porsche 911 Turbo Modellen bin ich auch 1-1.5 l je 1000 km gewöhnt. 
       
      4. Getriebe: Blitzschnell, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Fast schon telepathisch schnelle Schaltvorgänge. Ein Vergnügen manuell im Corsa Modus zu schalten, nicht so toll im Automatikmodus im Strada Modus.
       
      5. Fahrmodi: Corsa ist der einzige Fahrmodus, den ich nutze. Bei längeren Fahrten im tempolimitierten Ausland, wie z.B. erst neulich in Österreich und Italien, auch im Strada Automatikmodus, was dem Verbrauch sehr dienlich war. Der Sport Modus ist mir zu hecklastig, Corsa ist für meine Fahrweise genau richtig. Viele Performante Fahrer sind der Ansicht, dass Corsa Modus zu sportlich bzw. zu gefährlich ist (ESP) aber meine Erfahrung zeigt, dass der Corsa Modus eigentlich sehr einfach und beherrschbar zu fahren ist. Neutraler als im Sport Modus und das ESP arbeitet noch ausreichend mit, ohne den Fahrspaß zu dämpfen oder den Fahrer in gefährliche Situationen zu bringen.
       
      6. Auspuffklang: Gibt es hier wirklich noch etwas zu sagen? Nur kurz: Infernalisch. In jeder Hinsicht. Ich wage zu behaupten, dass der Performante klanglich in den Top 3 der modernen Serienfahrzeuge liegt. Schon knapp über Leerlaufdrehzahl macht der Auspuff bereits Laune, selbst bei 2000 bis 3000 U/min röhrt das Teil wie die Hölle. Einfach nur fantastisch! In Häuserschluchten oder Tunneln wird der Sound, rein gefühlt, 2fach verstärkt, man kommt aus dem Verzücken einfach nicht mehr raus. Praktisch: Umgeschaltet in den Strada Modus, spart man sich unnötigen Ärger mit Nachbarn und Nachbarschaften in den Nachstunden. Es ist unglaublich, wie leise der Performante sein kann, wenn man denn will.
       
      7. Qualität (Innenraum, Geräusche, Verarbeitung, etc.): Keine Probleme. Selbst nach 6000 km klappert nichts im Innenraum obwohl ich immer im Corsa Modus fahre und das Fahrwerk entsprechend hart ist.
       
      8. Fahrwerk: Da ich vornehmlich im Corsa Modus fahre, befindet sich das Fahrwerk immer im sportlichsten Modus. Ja, es ist schon sehr hart aber ich liebe es. Genau so. Es dürfte weder härter noch weicher sein, meiner Ansicht nach ist die Härte perfekt, da auch auf schlechten Straßen das Auto in der Regel nicht springt bzw. aus der Spur gerät. Der Performante fährt sich wie auf den sprichwörtlichen Schienen, es ist einfach nur ein Vergnügen dieses Fahrzeug zu fahren, vor allem auf Landstraßen oder auf engen Passstraßen. Auf der Autobahn kann es schon mal mitunter vorkommen, dass das Fahrzeug bei einer größeren Bodenwelle "springt" aber die Lenkung fängt das ab, man spürt es kaum und es kommt auch nicht zum Versetzen oder irgendwelchen anderen unangenehmen Fahrreaktionen. Bei Tacho 290 fuhr ich mal über eine Bodenwelle und das Fahrzeug sprang richtig aber in der Lenkung spürte ich faktisch nichts, das Fahrzeug setzte wieder problemlos auf und folgte weiter brav der Straße. Kein Stress, wirklich gutmütiges Fahrverhalten. Nur mit dem Reifendruck muss man aufpassen, ist er zu niedrig kann man nicht zu schnell fahren (die Angaben im Bordbuch zum Vmax Luftdruck sind leider etwas schwammig) und ist er zu hoch, dann ist das Kurvenverhalten nicht so der Hit und die Reifentemperatur steigt deutlich über 70°C an, vor allem bei hohen Außentemperaturen. 
       
      9. Lenkung: Im Corsa Modus sehr direkt, angenehm schwergängig und mit einer messerscharfen Präzision. Da ich vornehmlich im Corsa Modus fahre, stört mich die dynamische Lenkung überhaupt nicht. Stöße von schlechten Straßen werden kaum in die Lenkung übertragen, was erstaunlich ist. Sehr gute Abstimmung.
       
      10. Reifen: Die serienmäßigen Pirelli PZero Corsa sind wirklich nicht übel, sie bieten vor allem bereits ab 30°C Reifentemperatur einen guten Grip. Ab 50°C legt der Grip nochmals deutlich zu, allerdings muss man auf öffentlichen Straßen immer bedenken, dass die Reifen nicht viel wert sind, wenn die Asphaltqualität nicht passt. Bei hohen Asphalttemperaturen kann es schon mal sein, dass der Asphalt etwas schmierig wird und die Reifen trotz hoher Temperaturen leichter Grip verlieren. Hier ist Vorsicht angebracht! Auch bei Nässe sind die Corsa nicht immer vertrauenswürdig. Wenn die Straße nass ist aber sich noch kein richtiger Wasserfilm gebildet hat, dann leisten die Corsa Reifen eigentlich eine ordentliche Arbeit bei Nässe. Wehe aber, wenn das Wasser steht. Dann fühlen sich die Corsa Reifen bereits bei 110-120 km/h schon unsicher an. In dieser Hinsicht sollte man auch mit dem Strada Automatikmodus und dem Kickdown aufpassen: Ich habe bei Nässe und etwa 100 km/h mal Vollgas (Kickdown) gegeben, auf gerader(!) Strecke und das Heck wollte partout ausbrechen, konnte es gerade noch einfangen. Wohlgemerkt: Im Strada Automatikmodus auf gerader(!) Strecke. Das ist mir bisher noch mit keinem Allradler passiert. Die optionalen Trofeo R Reifen wären, meiner Ansicht nach, für den öffentlichen Straßenbetrieb viel zu gefährlich und auch unsinnig.
       
      11. Navigations- und Unterhaltungssystem: Mittelprächtig. Das Navi funktioniert gut, besser als erwartet (auch im Vergleich zu dem modernen System im E63 S). Allerdings kann man keine eigenen POIs setzen (beim Audi R8 ist das möglich), leider. Die Bedienung ist mittelprächtig und wenn man im Corsa Modus einen Anruf bekommt oder auch nur mal kurz die Modi im System umschalten will, dann geht das leider nicht. Man muss hierzu immer auf den Sport oder Strada Modus umschalten, was ein wenig unverständlich ist. Das serienmäßige Soundsystem klingt gut und somit besser als gedacht aber selbst im Strada Modus ist das Geräuschniveau so hoch (Reifen, Wind), dass ein angenehmer Musikgenuss fast unmöglich ist. Wenn man die Anlage laut genug dreht, ist der Klang jedoch akzeptabel. Ich denke aber mal, dass man sich Sensonum ruhig sparen kann, da ich nicht sehe, wie der Sound aufgrund der Geräuschkulisse wirklich deutlich verbessert werden kann. Oder um es kurz zu machen: Das Navi macht Sinn, alles andere (bis vielleicht auf den Verkehrsfunk) eher nicht. Hätte ich nochmals die Wahl hätte ich allerdings sowohl auf Navi wie auch auf alles andere verzichtet. Man kann ein mobiles Navi installieren, das oft auch moderner ist und selbst Blitzerdaten bietet.
       
      12. "Neuralgische Punkte" am Fahrzeug: Die niedrige Fahrzeughöhe ist definitiv ein Problem. Wer sein Fahrzeug liebt, der sollte es auf keinen Fall tieferlegen. Der Lift ist ein Muss, ein Huracan Performante ohne Lift ist meiner Ansicht nach im öffentlichen Straßenverkehr nicht zu fahren. In Italien musste ich mehrmals während der Fahrt(!) den Lift aktivieren, da auf vielen Straßen künstliche "Bodenwellen" installiert worden waren. Ohne Lift hätte ich ein sehr großes Problem gehabt. Der Lift ist ein absolutes Muss!!! Auch bei Tankstellenausfahrten ist die Ausfahrt oft abgesenkt, so dass ich ohne Lift aufsetzen würde. Mir ist das ein einziges Mal passiert, es war kaum absehbar und dabei habe ich mir wohl die Gummilippe vorne etwas zusammengestaucht. Keine Ahnung was das Ding kostet und keine Ahnung, ob man das überhaupt wechseln muss aber es ist ärgerlich. Ein weiteres Problem sind die Felgen und der niedrige Querschnitt der Reifen. Man muss bei Bordsteinen aber auch bei kleinen Straßenschäden oder auch etwas abgesetzten Kanaldeckeln höllisch aufpassen. Eine Beschädigung kann teuer werden. Ansonsten ist der Performante wirklich alltagstauglich, die Übersicht ist gut und im Strada Automatikmodus kann man entspannt mit dem übrigen Verkehr mitschwimmen, wenn man denn mag.
       
      13. Öffentliche Wahrnehmung: Wesentlich positiver als ich dachte. Überall sehe ich nur Daumen hoch oder lächelnde Gesichter. Bisher habe ich in Deutschland(!) keine negative Erfahrungen gemacht, selbst nicht mit der lieben Polizei, die mich bereits zwei Mal angehalten hat (angeblich Lautstärke, beide Male). Dagegen war meine Erfahrung in Italien eher durchwachsen, entweder sind alle Italiener Ferrari Fans oder sie sind zu stolz. Einige Italiener taten ihre Begeisterung durch "Bella Macchina" und "Lamborghini" kund, andere fühlten sich offenbar eher provoziert und reagierten mit teilweise abenteuerlichen Fahrmanövern um mich zu überholen. Was ich in dieser Hinsicht erlebt habe, würde man in Deutschland wohl als kriminell bezeichnen aber egal, so ist das nun mal. Die größte Begeisterung kam von Touristen in Italien, vornehmlich Deutsche oder Skandinavier. Kleiner Tipp: Als Single kann man schnell sehr viele weibliche Freundschaften mit so einem Auto schliessen, meine Frau war da nicht so begeistert, meine Tochter schrie sogar einmal aus dem Fenster "er ist verheiratet", nachdem eine junge Blondine, die mit ihren Freundinnen über einen Zebrastreifen lief, die Bluse hoch nahm. 😂 Man hat auf jeden Fall viel (positiven) Spaß in diesem Auto, solange man kein Arsch ist und andere Leute provoziert. Wer natürlich an der Ampel mit dem Gas spielt oder mit 100 Sachen durch kleine Ortschaften rast, der darf keine Begeisterung erwarten. Ich habe auch absichtlich immer sehr viel Rücksicht auf Radfahrer und Fussgänger genommen, was offenbar gut angekommen ist. Irgendeiner muss ja Markenbotschafter spielen. 😉
       
      14. Kritikpunkte: Mir fallen eigentlich nur die Blinker sowie die Fensterheber ein. Keine Ahnung, wie man das Problem mit den Blinkern (am Lenkrad) lösen könnte, vor allem bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr nerven die Dinger ungemein. Bei den Fensterhebern wäre das Problem leicht lösbar aber offenbar ist es Tradition, dass die Fenster beim Runterdrücken(!) hochfahren. Auch wäre ein digitaler Ölstandanzeiger wünschenswert, wie beim R8. Man muss beim Performante ja fast schon raten, wann aufgefüllt werden muss. 
      Die schwarz glänzenden Aussenspiegel lenken ein wenig beim Fahren ab, weil sich die Fahrtbewegung in ihren glänzenden schwarzen Rahmen spiegelt, so dass man aus den Augenwinkeln heraus manchmal den Eindruck hat, es würde sich etwas im Spiegel bewegen. Nicht wirklich ein Problem und ich habe mich daran gewöhnt aber vielleicht doch interessant.
       
      Fazit: Der Huracan Performante ist ein Traum. Ohne Wenn und Aber. Wer Sportwagen liebt, der wird dieses Auto vergöttern. Man kann es kaum besser machen. Selbst im Leistungsbereich würde ich mir nicht mehr wünschen, weil so eine Mehrleistung vermutlich nicht wirklich im Alltagsbetrieb besser fahrbar wäre. Der V10 Saugmotor ist einfach nur fantastisch, die Gasannahme perfekt und die Drehfreude jenseits von Gut und Böse. Vom Klang will ich erst gar nicht anfangen, hier fehlen einem die passenden Worte. Erneut muss ich das Wort infernalisch benutzen, mehr braucht man nicht sagen. Das ESP im Corsa Modus ist perfekt abgestimmt, bisher habe ich keinen Moment erlebt, in dem mich das ESP zurückhalten wollte. Wunderbare Abstimmung!
       
      Falls ihr irgendwelche Fragen zum Performante habt, meldet euch. Inzwischen, so glaube ich, kenne ich dieses Fahrzeug ganz gut. 






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