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Jaguar XE SV Project 8 schnellste Limousine auf dem Ring

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guzzi97
Geschrieben

..tjo..

hat der Rekord der Giulia QV ja nicht lange gechalten..:(

 

p.s. herrlich dieser V8 Kompressor Klang

 

James Hunt
Geschrieben

habe ihn vor Kurzem selber fahren können.

Der stellt in allen Bereichen jeden Konkurrenten in den Schatten...

GT_MF5_026
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb James Hunt:

Der stellt in allen Bereichen jeden Konkurrenten in den Schatten...

Bei aller Sympathie für Jaguar: aber wenn das so ist, wer ist dann die Konkurrenz??

Rekordfahrt mit einem Prototypen??

bearbeitet von GT_MF5_026
James Hunt
Geschrieben

Alfa Quattroformaggio / M3 / M4 / RS4 / C63 AMG

 

Wobei der Alfa dem XE noch am nächsten kommt.

 

Man muss wirklich zugeben, dass das Auto phänomenal ist.

 

 

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GT_MF5_026
Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb James Hunt:

Man muss wirklich zugeben, dass das Auto phänomenal ist.

Ok - das mag jeder sehen wie er will.

Ich finde das Auto grottenhässlich und einfach nur peinlich. Mit einem Jaguar wie ich ihn kenne und lieb(t)e hat das definitiv nichts mehr zu tun. Null Eleganz - nur Proll. Ausgestellte Radhäuser und ein Heckspoiler im Dragster-Look - für einen Tuner mag das gehen, aber an einem JAGUAR!!!!

Caremotion
Geschrieben

So schlimm finde ich die Kiste gar nicht und ne alternative zum M4 und Co. Was die Marke angeht hast Du allerdings recht. 

James Hunt
Geschrieben

Bin auch ein klassischer Jaguar XJR 350 Fahrer.

Momentan verlangt der Markt eher den XE Project 8 statt noch einem modernisierten Relikt aus vergangenen Zeiten.

 

Ist so ähnlich wie mit Schallplatten und dem Ipod.

Die Schallplatten klingen besser...

 

aber der XE ist der Ipod 

James Hunt
Geschrieben

PS : Mir wäre es auch lieber, wenn die von Jaguar die moderne Technik in meinen X350 verpflanzen würden... aber da bin ich wahrscheinlich Einer von 1000.

 

 

matelko
Geschrieben

Und wie beurteilen die "Kritiküsse" das historische Pendant, den XJ 12-C Broadspeed von 1976?

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(Man beachte neben dem Front- und Heckspoiler und den ausgestellten Radhäusern auch die Vierfach-Sidepipes auf jeder Fahrzeugseite...)

 

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James Hunt
Geschrieben

😍 Ich bin verliebt 

hugoservatius
Geschrieben

Es ist ganz einfach:

Dieses Auto hat mit einem Jaguar gar nichts zu tun.

Schon der X350 war kein richtiger Jaguar mehr, zu groß, zu hoch, zu ungelenk.

Die letzte richtige Jaguar-Limousine war der X300, schon der Achtzylinder im X308 war grenzwertig.

Das, was jetzt unter dem Label Jaguar verkauft - falsch, vermietet - wird, das sind sicher sehr schnelle Autos.

Aber wenn ich schnell fahren möchte, nehme ich keinen Jaguar, sondern einen Porsche.

Ein Jaguar darf nicht von dieser Welt sein, er muß etwas überirdisches haben, elegant, fein, unerreichbar besonders.

Ein Jaguar, der sich mit einem M3 messen möchte, der gehört nicht wirklich zur Familie. Es ist einfach vorbei. Die Autos gibt es nicht mehr, und die Kunden auch nicht.

 

Schluß, Ende, Aus, Jaguar ist tot und sollte sich umbenennen in Tatatiger oder was auch immer. Jedenfalls sollte solch eine Prollkarre nicht den großen Namen Jaguar tragen, Sir William Lyons wird im Grab rotieren.

Und, ja, er wird sich verkaufen. Nur an die falschen Leute.

Die richtigen pflegen ihre alten Jaguare und/oder fahren inzwischen Golf oder Phaeton.

Es ist einfach vorbei.

 

Resignierte Grüße, Hugo.

 

P.S.:

Matelko, der Broadspeed XJC war ein Rennwagen ohne Straßemzulassung und trotz des ganzen Renngedöns hochelegant.

Damals der schönste Rennwagen überhaupt, vergleichbar mit dem Aston Martin DBR 9, auch einem wirklich schönen Rennwagen.

Das hat mit diesem aufgepoppten Mittelklasse-Jaguar - ein Widerspruch in sich - nun wirklich gar nichts zu tun.

Thema verfehlt.

 

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matelko
Geschrieben

Tja, wenn Schönheit vor Funktion gehen soll...

Der Broadspeed war auch kein "echter" Jaguar, er wurde von Eric und Ralph Broad auf die Piste gebracht (wenngleich im Jaguar-Auftrag). Und war ein glatter Fehlschlag in jeder Beziehung: Viel zu schwer, viel zu durstig, viel zu ungelenk und konnte nur geradeaus fahren, obendrein völlig unzuverlässig um auch nur ansatzweise einen Blumentopf gewinnen zu können. Dementsprechend war bereits ein Jahr später Schluß, das Projekt wurde ersatzlos eingestampft. Ein Desaster so typisch, wenn Schönheit vor alles andere gestellt wird. "Thema verfehlt" wäre deshalb an dieser Stelle wesentlich zutreffender.

 

F430Matze
Geschrieben

Schaut auf jeden Fall sehr fein und modern aus, spricht auch mich an als jüngere Generation. 
Nur den Spoiler finde ich too much, da hätte es sicher eine dezentere Lösung auch getan.



Preislich puuuh... an sich ist der Preis nicht schlimm, wenn ich in der RS6 / E63S / M5 Liga spielen möchte.
Dieser hier will jedoch wohl in der C63S & M3 GTS Liga mitmischen, dafür ist er halt mal 60 bis 70 K zu teuer.

 

 

 

James Hunt
Geschrieben

Ein 911 GT3 kommt ( ausser mit dem Touring Pack ) mit einem riesigen Heckflügel.

Schön ist definitiv was anderes... haben die bei Porsche auch gemerkt und verkaufen jetzt das selbe Auto , ohne den Heckflügel werkseitig , teuerer als der mit Heckflügel....

 

Der Project 8 ist garantiert ein gutes Auto und zeigt was Jaguar kann. 

Der Heckflügel ist wie beim 911, Geschmacksache.... ändert aber Nichts an der Tatsache, dass Jaguar die schnellste Limo auf dem Nürburgring und wahrscheinlich auch im Alltag, gebaut hat. Ein M5, E63 AMG , RS6 gehören halt auch zur Limousinen Welt dazu.

 

Ist aber egal....

 

Jaguar hat aber auch gemerkt, dass es zwar (noch) viele Leute gibt, die gerne Schallplatten hören, ihr „Leitungswasser“ aus dem Brunnen im Garten holen und statt an der Espresso Maschine nen Knopf zu drücken, lieber den Kaffee mit einer manuellen Kaffeemühle mahlen... ( dann noch den alten Jaguar putzen und Alles Moderne als Werkzeug des Teufels nennen )

... die Leute sterben aber aus.

 

Es sind zwar schöne nostalgische Gedanken... damit verdient man aber kein Geld.

 

Jaguar hat mit dem XE Project 8 das selbe gezeigt, wie danals mit dem E-Type , dem XK SS,  oder auch mit dem XJR.

 

Die haben ein sauschnelles Auto gezeigt, welches polarisiert.

 

 

PS: Fahre auch nen XJC 😇

hugoservatius
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb matelko:

Tja, wenn Schönheit vor Funktion gehen soll...

Der Broadspeed war auch kein "echter" Jaguar, er wurde von Eric und Ralph Broad auf die Piste gebracht (wenngleich im Jaguar-Auftrag). Und war ein glatter Fehlschlag in jeder Beziehung: Viel zu schwer, viel zu durstig, viel zu ungelenk und konnte nur geradeaus fahren, obendrein völlig unzuverlässig um auch nur ansatzweise einen Blumentopf gewinnen zu können. Dementsprechend war bereits ein Jahr später Schluß, das Projekt wurde ersatzlos eingestampft. Ein Desaster so typisch, wenn Schönheit vor alles andere gestellt wird. "Thema verfehlt" wäre deshalb an dieser Stelle wesentlich zutreffender.

 

Du argumentierst etwas wenig konsistent.

Erst führst Du den Broadspeed als historisches Vorbild für diesen XE an, was etwas gewagt erscheint, da er ja ein reiner Rennwagen und dennoch so viel schöner als der XE war, dann argumentierst Du ihn andererseits in Grund und Boden.

 

Broadspeed arbeitete in der Tat im Auftrag von Jaguar, da diese keine eigene Rennabteilung mehr hatten, nichts ungewöhnliches in dieser Zeit.

Genauso war es später mit dem sehr erfolgreichen XJS-Rennwagen, der wurde ebenfalls außer Haus bei Tom Walkinshaw Racing entwickelt.

 

Und es ging John Broad sicher nicht darum, das Schönheit das Hauptentwicklungsziel war, das dürfte Dir auch klar sein, es war einfach so, daß die Ausgangsbasis dieses Autos mit Abstand die schönste Karosserievariante des XJ überhaupt war, die selbst mit Spoilern und ausgestellten Radhäusern noch extrem elegant war.

 

Daß das Auto wenig erfolgreich war, lag größtenteils am viel zu geringen Budget für das Projekt und andererseits an der wirklich lausigen Qualität der Ausgangsbasis, dieses war wirklich die schlimmste Zeit für Jaguar, eingebettet in den British Elend-Konzern, von Gewerkschaften gequält, als Luxusautohersteller im taumelnden Großbritannien der frühen Siebzigern vor sich hin vegetierend versuchte man sich mit dem Projekt ein schärferes Profil zu geben, immerhin erschien das Auto rund um die Welt in der Fachpresse und war in aller Munde.

 

Und Dein etwas süffisantes "Thema verfehlt" trifft auf das Auto ebenso wenig zu, wie auf den AMG-6,3, auch ein zum Rennwagen umgebautes, schweres Luxusauto was aber gerade aus diesem Widerspruch heraus einen Teil des Reizes ausmacht.

Allerdings trifft es auf den XE zu, jedenfalls wenn das Thema "Jaguar" lautet...

 

Katzenfreundliche Grüße, Hugo.

Kai360
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb James Hunt:

Jaguar hat aber auch gemerkt, dass es zwar (noch) viele Leute gibt, die gerne Schallplatten hören, ihr „Leitungswasser“ aus dem Brunnen im Garten holen und statt an der Espresso Maschine nen Knopf zu drücken, lieber den Kaffee mit einer manuellen Kaffeemühle mahlen... ( dann noch den alten Jaguar putzen und Alles Moderne als Werkzeug des Teufels nennen )

... die Leute sterben aber aus.

Das ist wohl in der Tat so,

und Fortschritt,

auch wenn es in Teilbereichen ein Rückschritt sein kann,

ist nicht aufzuhalten.

vor 10 Stunden schrieb James Hunt:

Ist so ähnlich wie mit Schallplatten und dem Ipod.

Die Schallplatten klingen besser...

 

aber der XE ist der Ipod 

Und mir wurde letztens nahegelegt, dass ein Ipod "so was von gestern" sein.;)

Nun bin ich denn doch etwas verwirrt. :P

 

Back to Topic.

Ich kann mit all diesen gepimpten Limousinen in den seltensten Fällen etwas anfangen,

höchstens wenn es verborgen unter dem Bleche geschah,

dezent, schön, überraschend.

 

bearbeitet von Kai360
James Hunt
Geschrieben

Ich sehe es an meinen Kindern...

da ich Jaguar mag, mögen meine Kinder die Marke auch irgendwie.

Meine Kinder sind aber eher von Digitalen Displays statt vom Wurzelholz begeistert.

 

Kinder von Heute sind potentielle Käufer von Morgen...

De XE Project 8 fasziniert Kinder. 

 

SO WIE MICH DAMALS EIN Jaguar XJC fasziniert hat...

 

Wichtiger ist für mich, dass meine Kinder noch echte V8 Power erleben können 😇😇😇

Luimex
Geschrieben

@James Hunt irgendwie hab ich den Eindruck, dass du für oder bei Jaguar arbeitest......... :wink:

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James Hunt
Geschrieben

Nee... nur begeisterter Fahrer

matelko
Geschrieben

Hugo,

 

ich würde es auch lieber sehen, wenn der XE SV Project 8 in den Tourenwagensport eingreifen würde. So, wie der Broadspeed damals, und diesmal sein Potential auch im Konkurrenzumfeld des reinen Rennsports beweisen könnte, nicht nur unter Idealverhältnissen. Du schreibst weiter oben zum XE so schön: "Ein Jaguar, der sich mit einem M3 messen möchte" - genau das sollte der Broadspeed in den 1970er Jahren auch, nur waren die BMWs seinerzeit im Tourenwagensport nicht zu schlagen. Selbst die AMGs konnten es nicht, allenfalls die profanen Fords schafften es, ernsthaft an der BMW-Erfolgsspur zu kratzen. Es mag sein, daß das Budget limitiert war, aber dann sollte man sich auch nicht so großspurige Ziele sezten... AMG hatte auch kein Budget (zu dieser Zeit nichtmal Werksunterstützung) und hatte trotzdem Achtungserfolge geschafft. Das Ausgangsmaterial mag sicher eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt haben, dem stimme ich vorbehaltlos zu.

 

Aber woraus leitest Du ab, daß ich den Broadspeed als "historisches Vorbild" für den XE sehe? Ich habe "Pendant" geschrieben, also von einem (neuzeitlichen) Gegenstück, im Sinne von Ergänzung, gesprochen. Ein Auto, welches seiner Aufgabe gerecht wird und das gesetzte Ziel nicht verfehlt hat, ganz im Gegensatz zum "schönen" Broadspeed. Das meinte ich mit "Thema verfehlt".

 

F40org
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb James Hunt:

Alfa Quattroformaggio / M3 / M4 / RS4 / C63 AMG

 

Wobei der Alfa dem XE noch am nächsten kommt.

 

Man muss wirklich zugeben, dass das Auto phänomenal ist.

 

 

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Optisch komplett daneben. Old-school-Jaguarfreunde wie z.B. @hugoservatius werden hier nicht mal noch ein müdes Lächeln überhaben dafür.

 

Der Auftritt dieses Jaguars ist noch etwas peinlicher als dieses ganze Black Series Zeugs.

 

Für mich auch immer wieder amüsant - da sitzt ein Rennfahrer im Renndress mit einer Limousine mit reißen Flügel hinten drauf in einem perfekt vorbereiteten Auto (incl. PR-Team im Rücken) und im Vergleich fuhr damals irgendein Alfa-Testfahrer im T-Shirt und Jeans in einer normalen Giulia QF 7:32. 

 

Ich persönlich finde diesen Jaguar nur lächerlich - auch wenn er offensichtlich ganz flink ist. 

Markus Berzborn
Geschrieben (bearbeitet)

Es kommt doch auch immer auf die Vergleichsmaßstäbe an.

Natürlich hat ein aktueller XE oder XF nicht die Eleganz der alten Jaguar-Modelle.

Wenn man ihn aber der Konkurrenz von heute gegenüberstellt, sieht es schon ganz anders aus.

 

Gruß

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn
locodiablo
Geschrieben

ist das ein Serienfahrzeug oder ein Prototyp?

matelko
Geschrieben (bearbeitet)

Das ist ein sogenanntes "Special Vehicle" in einer Auflage von 300 Exemplaren.

 

Nachtrag:

Jaguar spricht in diesem Zusammenhang von einer "Performance-Ikone" - das ist lächerlich! Alleine schon deshalb, weil der Begriff "Ikone" heutzutage inflationär für alles Mögliche gebraucht wird. Das erinnert mich an die 1980er Jahren, wo alles "exclusiv" (mit c, wohlgemerkt) sein mußte.

 

bearbeitet von matelko

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      Wir waren hin- und weg ab diesem Auto, der Kauf dann eine schnell beschlossene Sache. Der einzige Hacken: Das Auto musste zuerst noch in Betrieb genommen werden. Wir gingen davon aus, dass die Inbetriebnahme wegen der Konservierung keine allzu grosse Sache sein wird. War es aber: Ich glaube 80‘000 Franken kostete es zusätzlich, bis wir das erste Mal unseren 220er fahren konnten… Ich erinnere mich noch wie ich nach Hause kam und plötzlich in unserer kleinen EFH-Zweiplatz-Garage dieser Supersportwagen stand: ein ultrakrasses Bild!
       
      Gefahren sind wir ihn dazumal schlussendlich nur sehr wenig, bereits schon drei Jahre später verkaufte ihn mein Vater – natürlich gegen meinen Willen – an einen Deutschen Sammler weiter.
       Zu gross war die Angst vor unglaublich hohen Unterhaltskosten, zumal wir dazumal auch etwas wollten, was man ab und zu unkompliziert auf einer Rennstrecke fahren konnte. Aufgrund dessen, das eigentlich bis dato praktisch niemand einen XJ220 regelmässig fuhr, fehlte dafür auch die Erfahrung. Die meisten dieser XJ220 wurden nämlich gar nie immatrikuliert, zudem standen noch viele Neuwagen im Werk (Bloxham) rum, die keinen Käufer fanden. Offiziell fanden übrigens 20 der 275 gebauten Stück den Weg in die Schweiz. Schweizer Autos verfügen angeblich noch über etwas mehr Leistung (Ladedruck), es sollen über 600 PS sein.
       
      Die Jahre vergingen und ich selber wuchs ebenfalls zu einem Sportwagensammler heran. Die Preise der XJ220 fielen dann wirklich ins Bodenlose, die wenigen Autos auf dem Markt wurden zu einem Bruchteil des Neupreises gehandelt. Irgendwann stand dann bei meinem Mechaniker, welcher einige meiner Autos wartete, plötzlich so ein spektakulärer XJ220 auf dem Lift. Dieser wurde sogar regelmässig gefahren und verfügte meines Wissens über mehr als  20‘000km. Ich hatte gerade meinen ersten Testarossa da im Service als der Mechaniker mir erzählte, dass er den Unterhalt bzw. die Wartung dieser XJ220 als gar nicht so als grosse Herausforderung betrachte; dieser, welchen er da gerade gewartet hatte, lief stets problemlos (regelmässige Wartung vorausgesetzt), zudem sei die Ersatzteilversorgung auch kein Problem. Logisch – die von Jaguar gelagerten Teile wurden ja nicht gebraucht, da praktisch niemand seinen XJ220 fuhr.
       
      In mir entflammte dann wieder die etwas vergessen gegangene Begeisterung für dieses Geschoss, so dass ich mich selber auf die Suche machte nach einem XJ220. Siehe da, ein blaues Fahrtzeug mit knapp 2‘000km, also praktisch im Neuzustand, war sogar bei einem Schweizer Händler inseriert – selbe Kombination wie wir ihn Jahre zuvor schon hatten. Bereits mit einer gewissen Vorahnung hatte ich dann nach einem Telefonat Gewissheit: bei diesem Auto handelte es sich tatsächlich um „unseren XJ220“!! Der Deutsche Sammler ist ihn kein einziges Mal gefahren, das Auto stand die Jahre nur bei ihm rum. Für mich war klar: ich will unseren XJ220 wieder zurück! Hierfür musste ich u.a. zwei andere Autos eintauschen, die Sache war es mir aber wert, zumal ich noch „frisch ab Service“ einhandeln konnte.
       
      Seit dem Kauf sind nun bald sechs Jahre vergangen und ich habe ihn immer noch. Mittlerweile habe ich knapp 7‘000km auf dem Tacho und darf behaupten, nie grössere Probleme damit gehabt zu haben. Jede Fahrt mit diesem Auto ist wirklich ein Erlebnis und eine besondere Herausforderung; dies ist auch der Grund, warum ich nicht viel damit fahre. Einfach so eine kurze spontane Tour macht man damit nicht, eine Ausfahrt mit diesem Auto will geplant sein. Wie erwähnt, handelt es sich beim XJ220 um ein nahezu ungezähmtes Gruppe-C-Rennauto mit Strassenzulassung, die man irgendwie so hingekriegt hat. Die Bezeichnung „Rennwagen für die Strasse“ trifft bei keinem anderen Auto so zu wie beim XJ220, auch wenn dessen Optik und vor allem das Interieur etwas anderes vormachen. Ein F40 fährt sich im Vergleich dazu unkompliziert wie ein 348.
       
      Dazu kommt die schiere Grösse dieses Gefährts (5m lang, 2,2m breit), schmale Landstrassen sind wegen der enormen Breite kaum zu befahren. Als ideale Strasse sehe ich eine grosszügige und verkehrsfreie Passstrasse oder eine leere kurvige Autobahn. Stau oder Stadtverkehr ist der Horror, die Bedienkräfte von Kupplung, Bremse und Lenkung sind überirdisch.
      Hat man einmal freie Fahrt muss man zuerst einmal mit der unglaublichen Leistung und der explosiven Motorcharakteristik zurecht kommen. Die Fahrleistungen sind auch nach heutigem Massstab für Supercars ENORM, haben die Turbos erst einmal Druck, geht die Wildkatze unglaublich heftig zur Sache – untermahlt von wilden Turbogeräuschen und mittlerweile einem tollen Rennwagensound – dank eines Sportauspuffs von DonLaw, den ich montieren liess. Seither klingt der XJ220 im Leerlauf nicht mehr so nach kaputter Kaffeemaschine und hat nochmals deutlich mehr Leistung dank mehr Durchsatz. Der EB110 wirkt im direkten Vergleich geradezu lahm gegenüber dem Jaguar, dazu muss man sagen, dass der XJ220 auch abseits der Strasse unglaublich schnell war: die Rundenzeit auf der Nordschleife wurde 1992 ja bekanntlich mit 7:46min gemessen, was vor 26 Jahren eine unerreichbare Sensation war.
      Anfänglich immer etwas gewöhnungsbedürftig ist die Sitzposition; eher ist es nämlich eine „Liegeposition“. Dafür sind die Sitze sehr komfortabel, wenn auch extrem schmal.
      „Alltägliches“ wie Klimaanlage und Elektrik funktioniert problemlos wie bei einem Alltagsauto. Ebenso ist das Getriebe schön zu schalten.
      Ein bekanntes Problem, über welches viele Tester berichteten, sind die Bremsen: Es ist nicht so, dass diese unterdimensioniert wären, ganz im Gegenteil. Diese stammen nämlich auch direkt aus dem Gruppe-C-Rennauto. Problem: sind die Bremsen kalt, ziehen sie praktisch gar nichts. Es ist fast schon gefährlich, damit so rumzufahren. Haben Sie jedoch einmal etwas Temperatur, geht es ganz ordentlich damit im Strassenverkehr.
      Interessant ist auch immer wieder die Reaktion der Leute auf der Strasse; die meisten sind nämlich völlig überfordert und wissen gar nicht, was dies sein soll. Meistens wird dann fragend festgestellt: "Jaguar??" (was ist aus dieser Marke nur geworden...)
       
      Mittlerweile bin ich etwas an einem Scheidepunkt angelangt und weiss nicht, ob ich ihn noch weiter behalten soll. Einerseits hängt mir gerade dieser XJ220 besonders am Herzen, kann man nämlich irgendwie sagen, dass er sich noch „im Erstbesitz“ befindet. Zum anderen ist es schon immer etwas ein spezielles Highlight, damit ab und zu eine Ausfahrt zu machen, lässt er mich nicht wie letzte Woche wegen einer Kleinigkeit stehen…
       
      Falls Ihr euch hier auch für dieses Auto begeistern könnt: nur zu, haut in die Tasten. Ich beantworte Eure Fragen gerne.
       
      Gruss, R.











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