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vor 2 Stunden schrieb Kai360:

Das kann ich nun nicht wirklich nachvollziehen.

Der öffentliche Nahverkehr in meiner momentanen Wahlheimat funktioniert hervorragend, ist günstig , pünktlich und schnell bei Taktfrequenzen von meist nur 5 Minuten. Mein "Kasten" steht hier nur noch rum!

Tja, da hast Du dann wohl extrem viel Glück. Probier das mal im Großraum Stuttgart. Innerhalb des Kessels geht es ja noch - einigermaßen - bei allerdings sehr hohen Preisen. Großraum hört der Spaß dann auf, außerhalb von reinen Berufsverkehrszeiten wird es extrem dünn, und selbst das nur auf Hauptrouten. Such Dir die falsche 4km Luftlinie-Strecke, und die schnellste Verbindung ist plötzlich 45 Minuten mit 3x umsteigen.

 

Zitat

Und alle meine letzten Fahrten mit der Bahn waren ebenfalls pünktlich und bequem, ok, an der Qualität des Kaffees könnte man noch arbeiten, aber der ist in D auf den BAB`s auch nicht besser.

Meine nicht. Und was die Qualität des Kaffees angeht musst Du ja erstmal einen bekommen, was keineswegs sicher ist. Im Zug arbeiten statt im Stau langweilen? Soso. in 5/10 meiner letzten Fahrten hatte ich einen Stehplatz, in dreien davon weil meine Reservierung irgendwie verloren ging ("könnse sich erstatten lassen"). Keine "CD bekommen" oder so. Mobilfunkverbindung über weite Strecken nein oder unfassbar langsam weil die Züge so klasse abschirmen, WLAN nix (mal sehen wann das neue WLAN ausgerollt und in halbwegs sicherem Zustand ist).

 

Und ohnehin klappt das alles nur halbwegs auf den ICE-Verbindungen. Da ist die Bahn nicht einen Hauch weiter als vor 20 Jahren, im Gegenteil, außerhalb der Hauptrouten ist vieles weggefallen.

 

 

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kkswiss

Ich finde es spannend,  wie Ihr euch die Argumente um die Ohren hat, und warum wer, was für einen Standpunkt einnimmt.   Ich bin sicher hier im fortgeschrittenen Alter, und bin mit benzinget

Eno

Wann kommt dann der Thread: "Vom gesparten Geld einen Pista gekauft?"   Werd das mal den Freunden erzählen, die sich mit nem 20 Jahre alten Clio von Monat zu Monat kämpfen - in der Hoffnung,

biturbo i

Vielleicht solltest Du Deine Weisheiten mal in Deiner Firma anbringen, sofern Du den A.  dazu in der Hose hast. Wenn Du dort allerdings genauso penetrant auftrittst wie hier, wäre das allerdings vermu

Um das in Perspektive zu setzen: natürlich habe auch ich sehr positive Reiseerfahrungen mit der Bahn, und bei der Verkehrsdichte hier in der Gegend ist es immer sehr naheliegend die Zeit sinnvoller einzusetzen. Aber es ist wirklich so daß jenseits der 08/15 Verbindungen nichts wirklich funktioniert. Kaum mal eine meiner regionalen geschäftlichen Fahrten könnte ich auch nur annähernd mit ÖPNV erledigen, da reden wir immer gleich von 1 Std 30 Minuten ÖPNV "Best case" zu 30 Minuten Auto "worst case". 

 

Die Pendelstrecke eines geplagten Mitarbeiters? Undenkbar. 1:20 Idealverbindung eine Strecke statt 30-40 Minuten Auto zur Rush Hour.

 

Ganz schlicht: in der Fläche funktioniert ÖPNV nach wie vor nicht, vielleicht sogar weniger als früher. Und das nicht nur in der Pampa nicht, sondern auch im Ballungsraum nicht. Innerhalb der Großstädte schon eher.

@amc

 

Schön, dass Du das geschrieben hast, hatte ich gehofft! :P

Alles Bestätigungen meiner Ansicht, dass in all den Jahren der Mobilität etwas dramatisch schief gelaufen ist...

in der Gesellschaft, der Politik, der Wirtschaft und den Köpfen...

Kai, das Problem ist doch - ich kann mir auch nicht ohne weiteres ein Konzept vorstellen das ohne Individualverkehr halbwegs funktioniert - außerhalb der Großstädte. 

 

Bei der Bahn könnte man eine Menge machen, aber regional? Das wird doch erst wieder spannend mit vollautonomen Fahrzeugen. Car2Go & Co. kann dann plötzlich wirklich funktionieren anstatt eine Nischenanwendung zu sein. Wenn der Wagen bestellbar ist und dann kommt, und sich selber irgendwo lädt, und der Wagen eine entsprechende Auslastung hat, dann wird das plötzliches alles sinnvoll - von den Kosten, ökologisch, von der Verkehrsdichte, vom Stellplatzbedarf.

vor 2 Stunden schrieb amc:

Kai, das Problem ist doch - ich kann mir auch nicht ohne weiteres ein Konzept vorstellen das ohne Individualverkehr halbwegs funktioniert - außerhalb der Großstädte. 

 

 

Nur das wir es uns nicht vorstellen können, heißt noch lange nicht, dass es nicht hervorragende Lösungen gäbe!;)

Wir sind halt alle in unserem System gefangen, beeinflußt von dem Lobbiismus, der KFZ - Industrie, usw., und bequem ist es ja auch noch. Nicht zuletzt DAS ist eine nicht zu vernachlässigende Motivation! :P

 

Und natürlich geht es, gibt es doch in etlichen Staaten. Korrektur - in fast allen Staaten der Welt ist der Individualverkehr nicht so stark ausgeprägt wie in D, und zum Teil sogar so gut wie nicht vorhanden!

 

vor 5 Minuten schrieb Kai360:

Nur das wir es uns nicht vorstellen können, heißt noch lange nicht, dass es nicht hervorragende Lösungen gäbe!;)

Wir sind halte alle in unserem System gefangen, beeinflußt von dem Lobbiismus, der KFZ - Industrie, usw. usw.

 

Und natürlich geht es, gibt es doch in etlichen Staaten. Korrektur - in fast allen Staaten der Welt ist der Individualverkehr nicht so stark ausgeprägt wie in D, und zum Teil sogar so gut wie nicht vorhanden!

So so. Dann mal her mit etwas Konkretem.

 

Welche Lösungen gibt es denn zumindest auf dem Papier? Oder ist das nur Wunschdenken der Form "wenn wir nur fest genug denken wird uns schon was einfallen"? Das Grundproblem ist doch daß Du wenn Du die Siedlungsstruktur nicht grundlegend ändern kannst oder willst es erst zu einer Lösung kommen kann wenn Du die Fahrer aus dem Spiel nimmst. Weil sonst immer das Verhältnis von Fahrern zu Passagieren zu niedrig ist um bezahlbar zu sein oder Du Reisezeiten einführst die keiner von uns will.

 

Und in welchen Industrieländern die auch nur ansatzweise etwas mit unserer Siedlungsstruktur zu haben haben wir es mit so viel weniger Individualverkehr zu tun? 

Wie decke ich mit sowas einen Ballungsraum ab? Autonome On-Demand E-Fahrzeuge müssen da fast automatisch billiger sein daß es einen wesentlichen Teil der Infrastruktur (Straße und Stromnetz) schon gibt.

vor 1 Stunde schrieb Kai360:

 

Nur das wir es uns nicht vorstellen können, heißt noch lange nicht, dass es nicht hervorragende Lösungen gäbe!;)

Wir sind halt alle in unserem System gefangen, beeinflußt von dem Lobbiismus, der KFZ - Industrie, usw., und bequem ist es ja auch noch. Nicht zuletzt DAS ist eine nicht zu vernachlässigende Motivation! :P

 

Wie sehen denn die Maßnahmen konkret aus, die du für dich und dein Umfeld bereits umgesetzt hast?

vor 1 Stunde schrieb mASTER_T:

Wie sehen denn die Maßnahmen konkret aus, die du für dich und dein Umfeld bereits umgesetzt hast?

Fuhrpark reduziert.

In der Stadt nur noch öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, zu Fuß.

Bei Mittel- bis Langstrecke (Deutschland) die verstärkte Nutzung der Bahn. (war ehemals für mich undenkbar)

Flugzeug nur noch bei echter Langstrecke (z.B. innerdeutsche Flüge gestrichen).

Anmeldung bei Drive Now (früher auch undenkbar für mich).

vor 3 Stunden schrieb amc:

So so. Dann mal her mit etwas Konkretem.

 

Welche Lösungen gibt es denn zumindest auf dem Papier? Oder ist das nur Wunschdenken der Form "wenn wir nur fest genug denken wird uns schon was einfallen"? Das Grundproblem ist doch daß Du wenn Du die Siedlungsstruktur nicht grundlegend ändern kannst oder willst es erst zu einer Lösung kommen kann wenn Du die Fahrer aus dem Spiel nimmst. Weil sonst immer das Verhältnis von Fahrern zu Passagieren zu niedrig ist um bezahlbar zu sein oder Du Reisezeiten einführst die keiner von uns will.

 

Und in welchen Industrieländern die auch nur ansatzweise etwas mit unserer Siedlungsstruktur zu haben haben wir es mit so viel weniger Individualverkehr zu tun? 

Ändern könnten wir Menschen alles, wenn wir wollen!

 

Konkret fällt mir sofort ein:

1. Autobahnen zu Schienenstrecken umbauen

oder

2. Autobahnen elektrisieren, auf der linken Spur fahren "Triebköpfe" mit durchgängig 300 km/h + an die sich die Individualfahrzeuge elektronisch ankoppeln nachdem si automatisch auf der  ittleren Spur beschleunigt wurden, dann den eigenen Antrieb abschalten.... gemütliches dahnidüsen im "Zugmodus".

Die letzte Meile bis zum Zuhause dann wieder per eigenem E-Antrieb mit kleiner Batterie...

 

Ach es gäbe so unendlich viele Möglichkeiten.

 

Vielleicht hlft es auch die "westliche" Lebensweise in Frage zu stellen. Immer schnell, mobil, vernetzt...? Wozu?

Kurzurlaub mal hier, mal da...die Kinderchen in den 300 Meter entfernten Kindergarten fahren müssen...

Mutt dat den wen? Macht das glücklich?

 

Ich stell vor allem auch den Kapitalismus in Frage, die vorherrschende Vermögensstrucktur, den Glauben an ewiges Wachstum, den Umgang mit den Ressourcen, den Umgang mit diesem ach so schönen Planeten, die überbordene Umweltverschmutzung, den zunehmenden Egoismus - das führt unweigerlich in die Katastrope

 

ABER

am Ende ist das Hauptproblem doch

.

.

.

die Menge an kleinen Scheißerlein (ca 7,5 Milliarden zur Zeit).

Da müßte rangegangen werden. DAS verkraftet die Erde nicht

 

Ja, ich weiß hat in China nicht funktioniert, aber vielleicht sind die Menschen ja heute reifer.

Ist ein globales Thema, wir würden nun Visionäre benötigen,

und keine Nein- Sager und Verwalter in der Politik!

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vor 3 Stunden schrieb Kai360:

Fuhrpark reduziert.

Von was auf was? Weniger als 2 Fahrzeuge für vierköpfige Familie?

Zitat

In der Stadt nur noch öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, zu Fuß.

Bei Mittel- bis Langstrecke (Deutschland) die verstärkte Nutzung der Bahn. (war ehemals für mich undenkbar)

Flugzeug nur noch bei echter Langstrecke (z.B. innerdeutsche Flüge gestrichen).

Anmeldung bei Drive Now (früher auch undenkbar für mich).

Tja nun, das sind ja alles Standardmaßnahmen. Wir haben die Jahresfahrleistung schon seit Jahren von 30 TKM auf knapp 10 TKM runter.

Zitat

Konkret fällt mir sofort ein:

1. Autobahnen zu Schienenstrecken umbauen

oder

2. Autobahnen elektrisieren, auf der linken Spur fahren "Triebköpfe" mit durchgängig 300 km/h + an die sich die Individualfahrzeuge elektronisch ankoppeln nachdem si automatisch auf der  ittleren Spur beschleunigt wurden, dann den eigenen Antrieb abschalten.... gemütliches dahnidüsen im "Zugmodus".

Die letzte Meile bis zum Zuhause dann wieder per eigenem E-Antrieb mit kleiner Batterie...

Sorry Kai, das ist alles schon seit vielen Jahren durchgerechnet und scheitert an so vielen Punkten. Unterhalt Dich mal mit einem Bahner über Mindestabstände der Züge. Autonomer Individualverkehr im Ballungsraumbereich mit Fahrzeugen die einem überwiegend nicht gehören ist da einfach um so vieles realistischer. Das ist Kategorie: "20 Jahre". Alles andere ist Kategorie "vielleicht ein Modellversuch in 20 Jahren".

 

Denk das mal durch, was damit alles möglich wird. Genau mit dieser Kombination kannst Du Dir bedarfsgerecht das richtige Fahrzeug holen. Genau dann kann der überwiegende Teil des Innenstadtverkehrs mit zweisitzigen 3m-Fahrzeugen erfolgen. Genau dann muss ich keinen Viersitzer mit Kofferraum mehr vorhalten weil ich für alle familiären Anwendungen gerüstet sein muss.

Zitat

Ach es gäbe so unendlich viele Möglichkeiten.

Nur benennt keiner eine die zumindest die Chance hat funktionieren zu können. Auch Du nicht, und solange man nichts benennen kann ist es nicht hilfreich zu unterstellen daß es einfach nur am Willen derer fehle die das irgendwie richten müssten. :P

Zitat

Vielleicht hlft es auch die "westliche" Lebensweise in Frage zu stellen. Immer schnell, mobil, vernetzt...? Wozu?

Nun kommen wir leider zu ... Quatsch? Vernetzung hat mir ermöglicht mindestens 10 TKM im Jahr zu kappen. Vernetzung ermöglicht einem Mitarbeiter 1-2 mal die Woche von zuhause zu arbeiten anstatt die 40km pro Strecke ins Büro zu fahren. Vernetzung ermöglicht mir Bücher zu lesen, CDs zu hören und Filme zu schauen ohne daß die Waren zu mir transportiert werden müssen.

 

Das was die Straßen heute hier dichtmacht sind primär: 

- Im Nahbereich: Verkehr zur Arbeit und zurück

- Auf den Autobahnen: Warentransport (auch Transit natürlich) 

 

Das sagen Dir auch Leute wie mein Schwiegervater der in den letzten 6 Jahren 700.000 Kilometer runtergerissen hat am Steuer seines Transporters. 

 

Immer schnell, mobil? Weiss ich nicht, machen die Leute doch gar nicht. Die müssen halt zur Arbeit kommen und wollen Zeit mit der Familie verbringen und nicht für netto 8 Stunden Arbeit 14 Stunden unterwegs sein. Das sind völlig irdische Bedürfnisse.

 

An die obigen beiden Punkte muss man ran - das sind die Knackpunkte, nicht unterstellte Mobilitätswünsche.

Zitat

Ich stell vor allem auch den Kapitalismus in Frage, die vorherrschende Vermögensstrucktur, den Glauben an ewiges Wachstum, den Umgang mit den Ressourcen, den Umgang mit diesem ach so schönen Planeten, die überbordene Umweltverschmutzung, den zunehmenden Egoismus - das führt unweigerlich in die Katastrope

Nur was hat das bitte mit "Was ich damit sagen möchte, dem Individualverkehr wird alles in unserer Gesellschaft untergeordnet." zu tun? Nichts.

 

Zitat

die Menge an kleinen Scheißerlein (ca 7,5 Milliarden zur Zeit).

Da müßte rangegangen werden. DAS verkraftet die Erde nicht

Wir sind aber hier ein winziger Teil der kleinen Scheißerlein und haben schon seit Jahrzehnten Bevölkerungsrückgang. Was willst Du eigentlich? Wenn ich bös wäre würde ich sagen: Okay, der Kai hat gesagt wir haben ja hier viel zu viel Individualverkehr, woanders geht das besser. Gut, dann machen wir das halt, wir erhöhen die Bevölkerungsdichte auf die von sagen wir mal Großraum Tokio. Klar, dann bekommen wir viel mehr ÖPNV hin. Vielleicht gehen wir nicht ganz so weit und vermeiden die U-Bahn Stopfer zur Rush Hour. Also ist Bevölkerungsdichte rauf, Individualverkehrquote hoch. 

Zitat

Ist ein globales Thema, wir würden nun Visionäre benötigen,

Ganz ehrlich - ich lese aus all dem nur das diffuse Gefühl daß es irgendwie besser gehen müsste und irgendwie es scheinbar am Willen fehlt. Nur ist das vielleicht gar nicht so und die Sache ist vielleicht einfach komplizierter als manche sich das wünschen? 

 

Thorsten0815
vor 17 Stunden schrieb Kai360:

die Menge an kleinen Scheißerlein (ca 7,5 Milliarden zur Zeit).

Da müßte rangegangen werden. DAS verkraftet die Erde nicht

Kai, ich stimme Dir in vielen Punkten zu :-))! , aber wenn Du Deine Gedanken umgesetzt wüsstest, dann sind auch 7,5 Milliarden Menschen zu ernähren.


Trotzdem sollten wir uns nicht weiter so extrem vermehren.

Ich kenne auch die Forderung nach max. 500.000 Menschen (Georgia Guidestones und ähnliche), aber hier geht es dann um die Kontrolle, nicht Ernährung. :D 

 

vor 11 Stunden schrieb erictrav:

Wo gerade Warentransport angesprochen wird, kann mir jemand sagen, wieso Schwertransporte nicht per Binnenschiff transportiert werden? Ist das soviel teurer?

Hm, da kenne ich mich nicht aus, aber es ist bestimmt ein längerer Weg, inkl. Lieferung und Abholung am Hafen, langsamer und mit zwei mal mehr Umlagen verbunden. Mit ausreichend Zeit könnte es für die Umwelt besser sein, für den just in Time Markt? Schwertransport? Also mehr wie Kiesel? Hm, gute Frage!

vor 15 Stunden schrieb amc:

 

Ganz ehrlich - ich lese aus all dem nur das diffuse Gefühl daß es irgendwie besser gehen müsste und irgendwie es scheinbar am Willen fehlt. Nur ist das vielleicht gar nicht so und die Sache ist vielleicht einfach komplizierter als manche sich das wünschen? 

 

 

Eben, und deswegen - was wir - unsere Gesellschaft -, nun benötigen sind Visionär, Ingenieure, verantwortungsbewußte Menschen, Politiker die in der Lage sind das Ganze zu betrachten (und nicht nur eine Batterie in ein Autochen zu schrauben, als ein paar Windmühlen aufzustellen und zu meinen das würde alles regeln),

und eben keine Nein - Sager, ewigen Zweifler, Lobbiisten usw.

 

Der Mensch ist in der Lage sich mittels hochmoderner Maschinen präzise gegenseitig umzubringen, zum Mond (im übrigen nach heutigen Maßstäben ohne nennenswerten Computer) zu fliegen, und sogar den Mars zu erkunden,

aber schafft es nicht ein umweltfreundliches, nachhaltiges Verkehrskonzept zu entwickeln, noch die wirklich dringenden Probleme auf der Welt ENDLICH einmal Global, umfassend anzugehen?

 

Sorry, aber DAS ist lächerlich!

vor 12 Stunden schrieb erictrav:

Wo gerade Warentransport angesprochen wird, kann mir jemand sagen, wieso Schwertransporte nicht per Binnenschiff transportiert werden? Ist das soviel teurer?

Bin gerade ein paar Tage selbst auf einem Binnenschiff mitgefahren, hab mir das mal etwas angeguckt!

 

Nein es ist nicht teurer, es ist günstiger.

Die Verkehrswege sind naturgemäß beschränkt, anschließend folgt meist ein Transport auf der Straße, ausser bei Schüttgütern, die häufig direkt am Kanal weiterverarbeitet werden. Und damit haben wir auch die Domände der Binnenschiffe - Schüttgüter.

Ein normales Binnenschiff fasst im übrigen ca. 1500 Tonnen, entspricht also 60 LKW.

 

Und in unser ach so modernen, schnellebigen Zeit scheitert eine Verlegung des Transportes häufig auch an der Unflexibilität des Beauftragenden.

Das Binnenschiff ist halt langsam. 10 km / h Reisegeschwindigkeit + Schleusen usw., das muss man einkalkulieren...

Will aber in Zeiten des schnell, schnell keiner, da müßte man ja planen, oh je wie uncool!

 

Ach, und so ganz umweltfreundlich ist es auch nicht.

Foto bei Wolfsburg, weil es gerade so schön passte! :P

P1160032.jpg

vor 28 Minuten schrieb Thorsten0815:

Kai, ich stimme Dir in vielen Punkten zu :-))! , aber wenn Du Deine Gedanken umgesetzt wüsstest, dann sind auch 7,5 Milliarden Menschen zu ernähren.


Trotzdem sollten wir uns nicht weiter so extrem vermehren.

Ich kenne auch die Forderung nach max. 500.000 Menschen (Georgia Guidestones und ähnliche), aber hier geht es dann um die Kontrolle, nicht Ernährung. :D 

 

Ich bin der Überzeugung, dass die 7,5 Milliarden bereits viel zu viel sind.

Und jetzt bitte nicht falsch verstehen. Ich bin ein absoluter Kriegs- und Gewaltgegner.

 

Aber, der Mensch schafft es mit einer vollständigen Selbstverständlichkeit sich mit hochmodernen Waffen umzubringen, und das wird sogar weitgehend gesellschaftlich akzeptiert, aber soll es nicht schaffen mittels Aufklärung, Erziehung, globalen Gesprächen zu einer Geburtenrate von 1,5 bis 2 Kindern pro Frau zu kommen?

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Günstiger, dass finde ich ja interessant.

Den langsameren Transport kann man ja durch Planung wieder ausgleichen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Windkraftanlagen oder die riesiegen Transformatoren JIS oder JIT sind.

 

Die Schwertransporte verursachen ja auch noch einen volkswirtschaftlichen Schaden, durch Staubildung und Abnutzung der Verkehrswege.

 

vor 36 Minuten schrieb Kai360:

Ich bin der Überzeugung, dass die 7,5 Milliarden bereits viel zu viel sind.

Und jetzt bitte nicht falsch verstehen. Ich bin ein absoluter Kriegs- und Gewaltgegner.

 

Puh...,

 

bin der gleichen Meinung habe mir aber schon in einem anderen Forum mit ähnlicher Aussage einen Schiefer eingezogen - und ich bin in keinster Weise ein Menschenfeind. Meiner m.M. nach werden solche oder ähnliche Themen, und sollten damit tatsächlich positive Umweltverbesserungen bewirkt werden, nicht zielführend sein wenn das Bevölkerungswachstum (oder auch Stillstand) sich nicht gravierend ändert.

Thorsten0815
vor 36 Minuten schrieb erictrav:

riesiegen Transformatoren JIS oder JIT sind.

Ja, gerade diese Güter werden nicht auf Vorrat gebaut und nur bestellt wenn es Ersatz braucht.

Das sollte dann nicht noch Monate mit der Lieferung dauern.

 

vor einer Stunde schrieb Kai360:

Aber, der Mensch schafft es mit einer vollständigen Selbstverständlichkeit sich mit hochmodernen Waffen umzubringen, und das wird sogar weitgehend gesellschaftlich akzeptiert, aber soll es nicht schaffen mittels Aufklärung, Erziehung, globalen Gesprächen zu einer Geburtenrate von 1,5 bis 2 Kindern pro Frau zu kommen?

Nun ja, das eine ist für bestimmte Personengruppen sinnvoll, oder mindestens gewinnbringend. Diese wird mit viel Werbeaufwand der Bevölkerung "verkauft".

 

Das Andere, der Wachstum (Kinder, neue Käufer) ist für das System notwendig. Der Markt wird das mit der Überbevölkerung wohl nicht richten, denn dieser Markt fordert ja das Wachstum. Die Entwicklung ist also völlig nachvollziehbar, wenn auch erschreckend.

 

Anmerkung: Und bevor das mit "der Werbung für den Krieg" hier als übertrieben oder politisch gemassregelt wird, bitte mal die Aufträge/Budgets der USA Administration an die Werbeagenturen für den Irak Krieg nachlesen. Hier war der klare Auftrag die Akzeptanz für eine Krieg in der Bevölkerung der USA zu erzeugen. Der normale Amerikanern will nämlich keinen Krieg, genau wie alle anderen Menschen. Und zur aktuellen "Berichterstattung" will ich erst gar nichts sagen, da es dann politisch wäre. Das oben erwähnte ist geschichtliche Wahrheit aus freigegeben Akten der USA.

 

Wenn eine gewählte Regierung eine Werbeagentur bezahlt um die wählende Bevölkerung zu den Zielen der Regierung zu bekehren, dann hat das, besonders wenn es um Krieg und Gewalttaten ohne rechtlichen Hintergrund und auf einer Lügen begründet ist, aber auch gar nichts mit unserer Vorstellung von Demokratie zu tun. Meistens ist es einfach imperiales Handeln unter dem Deckmantel von "Friedens Einsätzen"..... unsere Werte halt. :angry:

Dann ist es ja gerade nicht JIS/JIT.
Sollte doch passen. Es sei denn, es sind Unterschiede von Wochen, wobei ich mir das nicht vorstellen kann. Auf der Straße können sie ja nur in der Nacht fahren.

Ganz interessant wie man immer wieder chemische Verfahren ganz nebenbei entdeckt. Das Verfahren baut auf dem Prinzip des Katalysators auf, der verwendet wird um die Reaktion zu beschleunigen bzw. erst zu ermöglichen. Dabei wird das klimaschädliche Gas CO2 zu dem als bekannten Treibstoff Ethanol umgewandelt. Der Katalysator besteht aus Kupfernanopartikel, welcher in einem Wasserbad unter Strom gesetzt die CO2-Moleküle zerlegt und es mit den H2-Molekülen zu Ethanol neu verbindet. Der Wirkungsgrad der Reaktion ist mit 63% erzeugtem Ethanol relativ hoch.

 

Quelle: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/slct.201601169/abstract;jsessionid=6B0B428127F6A743A67CF19A3FB68675.f03t03

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Thorsten0815

Das grundsätzliche Problem, knapp und gut erklärt von einem der e-Mobilität auch privat umgesetzt hat:

 

 

Ja, der Titel passt nicht zum Thema, aber der Inhalt in den ersten Minuten des Videos!!

 

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