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e-mobile Grundsatzdiskussion


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Aber unabhängig davon schwillt mir schon wieder der Kamm, wenn ich so etwas über diese verdammte Quersubventionierung lese. :evil:

Um es mal überspitzt auszudrücken:

Gute Produkte pusht der Markt, Schlechte der Staat :???: .

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kkswiss

Ich finde es spannend,  wie Ihr euch die Argumente um die Ohren hat, und warum wer, was für einen Standpunkt einnimmt.   Ich bin sicher hier im fortgeschrittenen Alter, und bin mit benzinget

Eno

Wann kommt dann der Thread: "Vom gesparten Geld einen Pista gekauft?"   Werd das mal den Freunden erzählen, die sich mit nem 20 Jahre alten Clio von Monat zu Monat kämpfen - in der Hoffnung,

PoxiPower

Vielleicht mal einfach weniger hämisch lachende Smileys verteilen, schon gibt es weniger Nebenkriegsschauplätze.   Dann müsste ich bei Dir auch nicht immer an den hier denken:  

CountachQV
Das halte ich für ein Gerücht. Wozu sollte man sich eine Drehstromanschluss ausserhalb der E-Auto Anwendung in die Garage legen, für einen Herd?
Zum Beispiel für einen Autolift O:-)

Die Argumente stimmen alle, zu teuer, zu schwer, Reichweite mangelhaft, Akku-Entsorgung etc.

Nur als Benz vor > 100 Jahren auf seinen Bock hockte, dachte er wohl kaum im Traum daran dass die Firma mit seinem Namen je einen SLR im Programm haben wird...

Ich würde einen Tesla brauchen wenn er nicht mehr kosten würde als eine Elise, die 150km reichen für meinen Arbeitsweg, Drehstrom habe ich in der Garage sowieso...

Hier noch ein interessanter Erfahrungsbericht über die Mini E von einem Ami

http://bazonline.ch/auto/kompaktwagen/Mini-E-200-Kilometer-und-204-PS-ohne-Emissionen/story/25358879

Nur als Benz vor > 100 Jahren auf seinen Bock hockte, dachte er wohl kaum im Traum daran dass die Firma mit seinem Namen je einen SLR im Programm haben wird...

Diese Vergleiche sind falsch, da das E-Auto schon vor dem Auto mit Verbrennungsmotor auf dem Markt war.

Insofern sollte man erwarten das konventionelle Autos mal die Reife von E-Autos erreichen und nicht umgekehrt. Dummerweise wäre das ein riesiger Rückschritt.

Gute Produkte pusht der Markt, Schlechte der Staat .

Oder sie weren dadurch zur Marktreife / Marktführerschaft gebracht (könnte das vielleicht sein bei Photovoltaik, Windenergie oder sooooo X-)X-))

Ich kauf sofort ein E-Auto, nur HÄSSLICH darf es nicht sein!

100 - 150 km Reichweite reichen mir völlig, ach und Drehstrom hab ich auch in der Garage für den Kompressor, das Schweißgerät und alles was Power braucht :-))!O:-):-))!O:-)

.......

9. Mir fällt nichts weiter Sinnloses mehr ein...

leider kann ich dem nicht zustimmen 49.gif]49.gif

Gute Produkte pusht der Markt, Schlechte der Staat .

Oder sie weren dadurch zur Marktreife / Marktführerschaft gebracht (könnte das vielleicht sein bei Photovoltaik, Windenergie oder sooooo X-)X-))

Ich kauf sofort ein E-Auto, nur HÄSSLICH darf es nicht sein!

100 - 150 km Reichweite reichen mir völlig, ach und Drehstrom hab ich auch in der Garage für den Kompressor, das Schweißgerät und alles was Power braucht :-))!O:-):-))!O:-)

59.gif]59.gif
  • 4 Wochen später...

Die Entwicklung bleibt halt nicht stehen..

Gestern kam da auch was auf arte, ein Solarzellen-Werk, dass einen

jaehrlichen Ausstoss von 100MW an Photovoltaik-Zellen bringt.

Ein Werk!

Haette man mir das zu Zeiten meiner Diplomarbeit am FhG-ISE gesagt

haette nicht nur ich laut gelacht (das war so 1998).

  • 3 Wochen später...

Innerhalb der letzten vier Jahre hat die Lebensdauer und Zyklenfestigkeit der Lithium-Batterien markant zugenommen. Da China ungemein grossen Wert auf die Elektro-Mobilität legt konnten "unsere" Lobbyisten diesmal den Durchbruch nicht mehr verhindern und verzögern...

Jeder Tropfen Oel der so nicht mehr verbraucht wird entlastet unsere Handelsbilanz und macht uns von den Oelscheichen weniger abhängig!

Schaut Euch aml alte Testberichte und die dortigen Verbräuche an, wer hätte denn vor zwanzig Jahren geglaubt, mit wie wenig Treibstoff bereits heute ein gescheites Auto gefahren werden kann?

Die wenigsten werden mit einem E-Mobil von Hamburg nach Rimini fahren wollen, aber für den alltäglichen Pendelverkehr ist die Akzeptanz doch bereits vorhanden. Die Industrie muss nur noch liefern, denn sonst liefern die Chinesen!

Jeder Tropfen Oel der so nicht mehr verbraucht wird entlastet unsere Handelsbilanz und macht uns von den Oelscheichen weniger abhängig!

Jo, da fühle ich mich beim Energie,--> Kartell gleich besser aufgehoben.

  • 2 Monate später...

Im Bereich der Speicherung wird sich in den nächsten Jahren vermutlich noch sehr sehr viel tun, denn ohne Reichweite wird es eine sehr sehr kleine Nische bleiben. Ich kenne es aus einem anderen Bereich der alternativen Treibstoffe, dort wurde die anfängliche Reichweite von 200 - 250 km auch nie toleriert obwohl immer noch Benzin als "Reserve" für mindestens 100 km an Board war. Erst als sich die Reichweiten auf etwa 400 km einpendelten gab es die notwendige Akzeptanz.

Somit denke ich, dass eine etwaige größere Verbreitung der e-Mobilität erst Fuss fassen kann wenn die Reichweiten sich bei mindestens 500 km einpendeln.

Somit denke ich, dass eine etwaige größere Verbreitung der e-Mobilität erst Fuss fassen kann wenn die Reichweiten sich bei mindestens 500 km einpendeln.

Ja dem stimme ich zu. Aber darauf hatten wir uns doch schon geeinigt?

Zumal die Reichweite von um die 500 km nicht massiv eingeschränkt werden darf von Klimatisierung, Licht, Kälte, Radio & Scheibenwischer etc. X-)

Somit denke ich, dass eine etwaige größere Verbreitung der e-Mobilität erst Fuss fassen kann wenn die Reichweiten sich bei mindestens 500 km einpendeln.

Aha? Also ich bin schon ein paar Benziner gefahren, die keine 500km schaffen ;-)

Versteh ich nicht - der erste Schritt ist "City Flitzer". Wieso sollten da 200km nicht reichen?

An die Euphorie um Lithium-Ion Akkus will ich mich nicht anschliessen.

Was leider völlig vernachlässigt wird ist die Tatsache, daß Lithium auf der Erde nur in sehr begrenztem Umfang vorhanden ist und vorwiegend in politisch instabilen Regionen. China forciert die Entwicklung von Elektroautos weil sie selbst auf riesigen Vorkommen sitzen. In Zukunft wären wir daher von chinesischen Lieferanten abhängig.

Die Japaner verwenden nicht ohne Grund selbst in den jüngsten Hybridautos NiMH Akkus die zwar über weniger Speicherkapazität verfügen ansonsten aber ökonomisch wie ökologisch wesentlich mehr Sinn machen. Ein Honda CR-Z ist heute schon zu 92% recyclingfähig inkl. der Akkus.

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Wo hast Du denn das her? Aktuelle Foerderung und Lagerstaetten sind auch zwei Dinge.

Das ZSW spricht von >130 Mio Tonnen in Chile & Bolivien.

Die Zahl klingt im ersten Moment ziemlich gigantisch - ist aber zu realtivieren wenn plötzlich "alle" solche Akkus für ihre Fahrzeuge benötigen.

NISSAN z.B. setzt intern überhaupt nicht auf e-Mobilität. Die sagen klar, dass dies ihre franz. Tochter (Renault) machen soll da die sowieso von EDF dazu "gezwungen" werden.

Eventuell werden über kurz oder lang andere Energieträger/-erzeuger auftauchen die dann u.U. doch den Durchbruch für die e-Mobilität auf breiter Front ermöglichen könnten. Wir werden sehen.

Wo hast Du denn das her? Aktuelle Foerderung und Lagerstaetten sind auch zwei Dinge.

Das ZSW spricht von >130 Mio Tonnen in Chile & Bolivien.

http://www.zsw-bw.de/index.php?id=107&0=

Das mag sein, Kanada sitzt auch auf gigantischen Ölvorkommen, die aber für den Abbau viel zu teuer sind.

Die Frage ist doch mit wieviel Aufwand kann das entsprechende Lithium abgebaut werden und in welcher Qualität? Der ökonomische Nutzen von niedrig mineralisiertem Gestein ist meistens gleich 0 auch wenn die Vorkommen insgesamt riesig sind.

Die Chinesen sind diesbezüglich im Vorteil, zumal sie sich um entsprechende Umweltvorschriften nicht scheren. Die Errichtung neuer Minen hat fast immer die Zerstörung von Landstrichen zur Folge, das interessiert China freilich herzlich wenig. Die Chinesen treten seit geraumer Zeit als strategischer Käufer von Industriemetallen auf. Einige Aquisitionen wurden dabei bereits von politischer Seite verhindert, Australien z.b. wehrt sich vehement gegen Beteiligungen aus China.

So oder so wandert die Abhängigkeit nur von einem Rohstoffland zum anderen. Wenn Chile eine bedeutende Lithium Mine irgendwann ausheben sollte, dann werden die schneller mit China gemeinsame Sache machen und die Preise bestimmen als wir Europäer das Wort "Lithium" überhaupt aussprechen können.

Nickel ist diesbezüglich eine betrachtenswerte Alternative, vor allem weil es sich so gut wiederverwenden lässt und die Preisstruktur viel transparenter ist. Nur lässt sich damit der Traum vom reinen Elektroauto schwer erfüllen. Immerhin aber fährt bereits ein Prius rein elektrisch und schaltet den Verbrenner bei Bedarf hinzu. Im Grunde nichts anderes als ein Elektroauto mit Range Extender.

Viele Argumente pro und contra sind ja nun schon ausgetauscht worden.

Ihr solltet aber auch zukünftige regulatorische Maßnahmen in wohlhabenden und hochverdichteten Siedlungsräumen ins Auge fassen.

In Stuttgart beispielsweise haben die Grünen und verwandte Parteien mittlerweile etwa 30 % erreicht. Wenn das so weitergeht, dann ist es durchaus denkbar, dass in mittlerer Zukunft eine Citymaut erhoben wird und Elektrofahrzeuge bevorzugt werden. Davon kann man nun halten was man will, aber es ist nicht unbedingt unrealistisch.

London wäre auch ein Beispiel dafür. EDF in Frankreich wurde ja schon angesprochen. In Dänemark könnte ich mir solche Maßnahmen vorstellen. In Teilen der Schweiz vielleicht, falls ein Leuenberger 2 oder 3 käme.

  • 3 Monate später...

Habt ihr eigentlich etwas von der Rekordfahrt des lila-gelben Audi A2 gehört? Dieser soll ja die 600km zwischen Berlin und München mit einer Akkuladung bewältigt haben, was der ADAC anscheinend anzweifelt. Tragischer Weise ist der Wunder-Wagen nun auch noch einen Brand zum Opfer gefallen.

Die Reichweite wäre ja schon mal klasse, aber irgendwie stinkt mir die Geschichte. Was haltet ihr davon?

Link: http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/e-auto-weltrekord-raetsel-um-das-weltrekord-auto-3301708.html

Gruß,

Felix

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