Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY

e-mobile Grundsatzdiskussion


Empfohlene Beiträge

Letztendlich wird das induktive Laden während der Fahrt das Problem mit den Batterien lösen. Ich glaube nicht, dass die Batterietechnologie sich schneller auf ein neues Niveau hebt.

 

https://www.auto-motor-und-sport.de/news/electroad-strasse-induktives-laden-elektroautos-tel-aviv-11656489.html

 

https://www.goingelectric.de/2017/05/19/news/qualcomm-demonstriert-laden-waehrend-der-fahrt/

 

Die Straßen werden eh dauernd aufgerissen.

Mal schauen, wer als erstes ein Geschäftsmodell draus macht.

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
  • Antworten 2k
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Aktivste Mitglieder

  • Thorsten0815

    363

  • mASTER_T

    294

  • Andreas.

    256

  • Eno

    97

Aktivste Mitglieder

  • Thorsten0815

    Thorsten0815 363 Beiträge

  • mASTER_T

    mASTER_T 294 Beiträge

  • Andreas.

    Andreas. 256 Beiträge

  • Eno

    Eno 97 Beiträge

Beste Beiträge

kkswiss

Ich finde es spannend,  wie Ihr euch die Argumente um die Ohren hat, und warum wer, was für einen Standpunkt einnimmt.   Ich bin sicher hier im fortgeschrittenen Alter, und bin mit benzinget

Eno

Wann kommt dann der Thread: "Vom gesparten Geld einen Pista gekauft?"   Werd das mal den Freunden erzählen, die sich mit nem 20 Jahre alten Clio von Monat zu Monat kämpfen - in der Hoffnung,

skr

Wegwerfartikel und jedes Jahr ne neue Karre, so wird das nix mit der Weltverbesserung. 

Am 30.11.2017 um 15:50 schrieb amc:

Mein Verdacht ist daß sowas nur dann klappt, wenn man sowas wie die modulweise tauschbaren Akkus des i3 nimmt, den Tausch automatisierbar macht und diese Module von Formfaktor, Anschlüssen und Kühlung normiert. Und dann hast Du "Tankstellen", die Dir passend auf Deine Akkugröße eine variable Anzahl dieser Module durchtauschen. Die Module bekommt man im Mietmodell.

 

 

Logistisch ist das bestimmt vorteilhaft. Technisch dagegen ist es äußerst anspruchsvoll, passende Kontakte zu entwickeln. Da die Module in Deinem Beispiel sicher wie üblich (elektrisch) in Reihe geschaltet werden, fließt durch alle der selbe hohe Strom (mehrere 100 A).

 

Die Kontakte müssen daher einen sehr geringen Widerstand besitzen, da sie sonst überhitzen. Außerdem müssen sie zuverlässig verbinden. Fällt einer aus, steht das ganze Auto.  Und sie müssen sehr haltbar sein: Ich kenne den durchschnittlichen Leistungsdurchsatz einer Batterie über ihre Lebensdauer leider nicht. Aber es werden sich daraus am Ende sicher >500 Wechsel- und folglich Kontaktierungsvorgänge ergeben. Das alles müssen die Kontakte aushalten und innerhalb ihrer Spezifikation bleiben. (Es gibt noch weitere Themen wie HV-Sicherheit, Bauraum, Wartung etc.)

 

Fazit: die Kontakte werden sehr teuer. Wenn also eine einzelne Batterie getauscht wird und deshalb zwei hochwertige Kontaktpaare notwendig sind, ist das kostenseitig ggf. noch machbar. Das ganze aber nun für eine Vielzahl von Modulen zu machen, halte ich für (derzeit) nicht darstellbar.

  • Gefällt mir 1
Am 29.11.2017 um 20:39 schrieb Thorsten0815:

Ladezeitbegrenzung in Berlin????? O:-) 

 

An kostenlosen innerstädtischen Ladesäulen fände ich eine Ladezeitbeschränkung (30min bei 50kW CCS, 2 Stunden bei 11kW Typ2) äußerst sinnvoll. Das sollte doch reichen, um zur nächsten Bezahlstation zu kommen.

Wenn ich an eine kostenlose innerstädtische Ladesäule rolle und dort ein Tesla sich über 5 Stunden vollsaugt, dann finde ich das nicht lustig. Der hat doch spätestens nach 2 Stunden genügend Saft um zum nächsten Supercharger zu kommen.

An Bezahlstationen kann man das anders regeln, wobei ich die Pauschaltarife bei be emobil für den Alltag nicht so toll finde. Wenn mein i3 30% Restkapazität hat und ich ca. 20kWh zu 6€ nachlade, dann ist das günstig, doch wenn mein Akku 70% Restkapazität hat und ich vor einer längeren Fahrt noch vollladen möchte, dann würde sich der Preis pro kWh glatt verdoppeln. Ein "leerer" Tesla könnte für 6€ in 4 Stunden mindestens 40kWh laden, das ist doch kein durchdachtes Tarifmodell. :-o

Es ist halt eine Mär daß es die richtigen Produkte nicht gibt und die supidupi Quereinsteiger einfach schlauer und toller sind. Bereinigt kostet der e-go kaum weniger als ein Smart Electric Drive mit gleich großem Akku und realistischer Ausstattung (Klima sind gleich 1700 Euro beim E-go). Die beiden trennen am Ende vielleicht 2500 Euro, nur daß der Smart FourFour kein 2+2 Sitzer ist und jetzt zu haben anstatt - vielleicht - im Spätsommer 2018. Kaufen die Leute wie bekloppt? Nö.

 

 

vor 17 Stunden schrieb amc:

Es ist halt eine Mär daß es die richtigen Produkte nicht gibt und die supidupi Quereinsteiger einfach schlauer und toller sind. Bereinigt kostet der e-go kaum weniger als ein Smart Electric Drive mit gleich großem Akku und realistischer Ausstattung (Klima sind gleich 1700 Euro beim E-go). Die beiden trennen am Ende vielleicht 2500 Euro, nur daß der Smart FourFour kein 2+2 Sitzer ist und jetzt zu haben anstatt - vielleicht - im Spätsommer 2018. Kaufen die Leute wie bekloppt? Nö.

 

 

 

Du musst es anders herum betrachten: Der Clou ist nicht, dass Smart so günstig bauen kann, wie ein Neuling. Sondern ein Neuling schafft es, einen vergleichbaren Preis zum Smart zu bieten! Wo gibt es das bei konventionellen Antrieben? Im Massenmarkt sind die Namen seit Jahren die Selben! Abgesehen von Dacia (wo Renault dahinter steckt) und den Supercars (die allerdings nicht günstiger sind) gibt es nichts neues in Europa.

 

Normalerweise müsste der e-go beides sein: Qualitativ schlechter und gleichzeitig teurer als der Smart. Und obwohl ich davon ausgehe, dass Ersteres zutreffen wird, ist er eines nicht: teurer!

  • Gefällt mir 1

"Sondern ein Neuling schafft es, einen vergleichbaren Preis zum Smart zu bieten!"

 

Das ist Deine Story, aber nicht die, die erzählt wird. :wink: Natürlich ist es beachtlich was sie vorhaben zu schaffen. Erzählt wird aber: die Großen schaffen es nicht bezahlbare E-Fahrzeuge hinzustellen und deswegen wird das nix. Nur ist eben der Punkt daß sich in Wirklichkeit beim Preisniveau nicht viel tut und die Leute sich zurückhalten. Das Problem ist einfach daß es einen Smart Verbrenner Neuwagen nach Rabatt für 10.000 Euro Brutto gibt. Der noch dazu in endlicher Zeit auf Landstraßengeschwindigkeit kommt anstatt 35s wie das E-go Basismodell zu brauchen und bei einer Winterreichweite von vielleicht 60km zu enden. Und diese ungefähre Preisparität gibt es auch nur noch solange die Prämie noch läuft - das wird nur den ersten paar Tausend Käufern des e-go helfen. Danach gibt's für den Preis des Basis-E-go mit Klimaanlage einen Golf Trendline. Schmälert die Leistung der Firma nicht - zeigt aber daß sehr wohl noch ein großer Preisabstand besteht.

 

Zu den Eigenschaften des E-go halte ich mich zurück weil das Fahrzeug ja noch nicht homologiert ist, es keine Fahrzeuge im Serienstand gibt und niemand wirklich mehr sagen kann als in den Broschüren steht. Insofern ist das momentan ein offener Punkt inwieweit ein Smart und der E-go vergleichbar sind. Wenn der StreetScooter ein Maßstab ist, wird man damit rechnen müssen daß es kein Murks ist, aber auch Abstriche gegenüber aktuellen Großserien zu erwarten sind.

 

Thorsten0815
vor 44 Minuten schrieb amc:

Das Problem ist einfach daß es einen Smart Verbrenner Neuwagen nach Rabatt für 10.000 Euro Brutto gibt

Äpfel und Birnen? Es geht doch um kleine, bezahlbare Elektroautos für den Nahbereich.

Was bitten die Grossen denn da in dieser Preisklasse an? Das Angebot ist doch sehr mager und überschaubar.

 

 

DHL produziert nun einen "Nahbereich-Sprinter-Ersatz" und benutzt diesen selbst. Auch verkaufen sie diesen Kleintransporter mit verschieden Aufbauten. Der ist zwar ca. 25% teurer in der Anschaffung als der Benziner vom Grosskonzern, wird aber doch gekauft, weil im Unterhalt deutlich billiger. 

 

Wo bleiben Autokonzern da?

vor 6 Stunden schrieb Thorsten0815:

Äpfel und Birnen? Es geht doch um kleine, bezahlbare Elektroautos für den Nahbereich.

Was bitten die Grossen denn da in dieser Preisklasse an? Das Angebot ist doch sehr mager und überschaubar.

Der Vergleich mit dem Verbrenner erfolgte um aufzuzeigen warum die Nachfrage doch sehr begrenzt ist. Weil eben der Kostenabstand weiterhin hoch ist.

 

Ich habe mit dem Smart Electric Drive (als 2- und 4 Sitzer, Festdach und Cabrio) eine jetzt lieferbare (statt Q3/4 2018) Alternative aufgezeigt. Die wie gesagt jetzt preislich nur minimal über dem liegt was der e-go in einem Jahr kosten soll. Und ob es wirklich darüber ist und die Fahrzeuge wirklich in Funktion und Qualität vergleichbar sind wird man sehen wenn alle Details bekannt sind. Auch welche Art Akkugarantie es gibt wird ein Aspekt davon sein.

 

Und natürlich unter der Prämisse daß das zeitlich klappt. Paketausfahrern die am alleruntersten Ende der "ich hab was zu sagen"-Kette stehen ein Fahrzeug hinzustellen und sie halt im Winter frieren zu lassen ist eins. Anspruchsvollen Privatkunden die sowas wie einen Smart oder Up gewöhnt sind einen Neuwagen zu verkaufen und in ausreichender Qualität zu liefern eine andere. Ich traue den Aachenern das durchaus zu und würde mir wünschen daß es klappt, aber noch ist es nicht geschafft, und der E-go hat noch keine Homologation und keinen Serienstand. Von Produktionsanlauf ganz zu schweigen. Also, mal schauen.

 

vor 9 Stunden schrieb amc:

Natürlich ist es beachtlich was sie vorhaben zu schaffen. Erzählt wird aber: die Großen schaffen es nicht bezahlbare E-Fahrzeuge hinzustellen und deswegen wird das nix.

 

Lassen wir ruhig beiseite, was in manchen Medien zur Unterhaltung erzählt wird. Und wir lassen auch gerne beiseite, was der Markt fordert und was er dann wirklich kauft.

 

Mein Punkt ist, makroskopisch betrachtet, folgender: Beim konventionellen Antrieb schafft es kein Neuling, sich neben den Platzhirschen am Markt zu etablieren. Neue (Sub-)marken werden von den bestehenden Konzernen geschaffen (VW I.D.), es finden Fusionen statte (FCA) oder Marken wechseln den Besitzer (Opel). Aber immer stecken die bekannten Konzerne dahinter. Das ist nichts Schlechtes, aber man spürt schon sehr deutlich, dass der Fortschritt leidet. Am Beispiel Audi sieht man das sehr deutlich: Turbo-Diesel, 5-Zylinder, Procon-ten, UFO-Bremse, Aluminium Karosserie - was waren sie damals innovativ! Und dann kamen die 2000er. Die  letzte große Erfindung von Audi war vermutlich der Single-Frame Grill, hurra! Ich übertreibe.

 

Mit dem E-Antrieb kommt endlich Schwung in den Markt. Wenn wir hier ein Start-Up ernsthaft mit einem etablierten Hersteller vergleichen, dann finde ich das schon "schlau" und "toll", um bei diesen Adjektiven zu bleiben. Denn eigentlich wäre zu erwarten, dass die Etablierten hier Lichtjahre voraus sind. Denn an der Elektromobilität haben sie seit Ewigkeiten geforscht (eigene Aussage) und sollten daher größeres Know-How haben als irgendein Emporkömmling.

  • Gefällt mir 2
vor 8 Stunden schrieb JazP:

Am Beispiel Audi sieht man das sehr deutlich: Turbo-Diesel, 5-Zylinder, Procon-ten, UFO-Bremse, Aluminium Karosserie - was waren sie damals innovativ! Und dann kamen die 2000er. Die  letzte große Erfindung von Audi war vermutlich der Single-Frame Grill, hurra! Ich übertreibe.

Bedauerlicherweise keine so arg große Übertreibung. Audi ist allerdings ein Extrem - in der Tat eine einzige Enttäuschung, und wenn sieht mit welchen unfassbaren Rabatten sie aktuell versuchen im Flottenleasinggeschäft noch ihren Marktanteil zu kaufen kann der Knall nicht mehr weit sein.

vor 8 Stunden schrieb JazP:

Mit dem E-Antrieb kommt endlich Schwung in den Markt. Wenn wir hier ein Start-Up ernsthaft mit einem etablierten Hersteller vergleichen, dann finde ich das schon "schlau" und "toll", um bei diesen Adjektiven zu bleiben. Denn eigentlich wäre zu erwarten, dass die Etablierten hier Lichtjahre voraus sind. Denn an der Elektromobilität haben sie seit Ewigkeiten geforscht (eigene Aussage) und sollten daher größeres Know-How haben als irgendein Emporkömmling.

Sicher - wobei man hier auch relativieren muss daß der gesamte Antriebsstrang von Bosch fix und fertig zugekauft wird, einschließlich der Sensorik und allem drum und dran. Das was die Firma macht ist das Chassis, Paketierung und Assembly. Das ist wirklich beachtlich wenn es klappt, aber im Grunde ist es ein 60% Bosch-Fahrzeug. Auch die Wartung wird ja über Bosch erfolgen. Und Bosch hat da ja nicht weniger Kompetenz oder Skaleneffekte als die Fahrzeughersteller - das Ergebnis ist also nicht ganz so magisch wie es zunächst erscheinen mag.

 

 

Was es sicher zeigt: daß nun andere Spieler im Markt etwas bewegen können.

 

 

Thorsten0815
vor 10 Stunden schrieb JazP:

Mein Punkt ist, makroskopisch betrachtet, folgender: Beim konventionellen Antrieb schafft es kein Neuling, sich neben den Platzhirschen am Markt zu etablieren

Interessante Beobachtung. Sehe ich auch so.

vor 10 Stunden schrieb JazP:

Denn eigentlich wäre zu erwarten, dass die Etablierten hier Lichtjahre voraus sind. Denn an der Elektromobilität haben sie seit Ewigkeiten geforscht (eigene Aussage) und sollten daher größeres Know-How haben als irgendein Emporkömmling.

Und genau das ist der Punkt. Es ist überdeutlich zu erkennen, dass die "Etablierten" keine Elektromobilität möchten!

 

Deswegen bringen sie kein "vernünftiges" Elektroauto auf den Markt, oder nicht in ausreichender Stückzahl, zu teuer, oder nur zum Mieten, oder ähnliches. Diese Lücke am Markt füllen jetzt neue Namen und Konzepte. 

 

Ich kann das auch verstehen. Das Elektroauto greift etablierte Geschäftsmodelle an und die Freunde der Öl Industrie möchten ihr Öl auch noch weiter verkaufen, bevor es, übertrieben gesagt, zu wertlosen Dreck im Boden wird. 

vor 33 Minuten schrieb Thorsten0815:

Freunde der Öl Industrie möchten ihr Öl auch noch weiter verkaufen, bevor es, übertrieben gesagt, zu wertlosen Dreck im Boden wird. 

Das Öl ist nur zu 20% an der KFZ-Sparte beteiligt. Es wird auch Öl für die Stromerzeugung, CNC-Bearbeitung für Metalle, Chemieindustrie (Kunststoffe) etc. verwendet.

 

Beim LKW sind es wohl 15% und Luft- und Seeverkehr 10%. Also ca. die Hälfte für alle Transportmittel.

 

vor 2 Stunden schrieb amc:

Bedauerlicherweise keine so arg große Übertreibung. Audi ist allerdings ein Extrem - in der Tat eine einzige Enttäuschung

Hmm, wo ist da z.B. Mercedes, BMW besser? Das letzte von BMW ist der Großeinsatz von CFK, aber eigentlich nur beim i3, der 7er und i8 sind ja keine Volumenmodelle.

Es geht nicht darum, ob die Innovation ein wirtschaftlicher Erfolg war. Beim Beispiel von Audi haben sich weder Procon-ten noch die UFO-Bremse durchgesetzt. Trotzdem hat das Unternehmen gezeigt, dass es eine funktionierende Forschungsabteilung hat sowie den Mut, Dinge in Serie zu bringen. Und manche Treffer, die unsere Mobilität voran gebracht haben, hatten sie ja dabei.

 

Bei BMW fallen mir seit der Jahrtausendwende durchaus einige Innovationen ein. Beispielsweise das iDrive Bedienkonzept. Damals war das eine riesige Sache, die auch viel Kritik hervorgerufen hat. Heute nimmt man das gar nicht mehr als einen Meilenstein war, weil es doch ganz klar ist, dass es so am Besten funktioniert. Dann haben sie die Efficient Dynamics Maßnahmen eingeführt, allem voran mit der Start-Stopp Automatik. Es gab den Wasserstoff-Verbrennungsmotor im 7er. Sie haben 2010 die Submarke BMW i gegründet und darunter den i3 und i8 entwickelt (so weit haben sich damals nicht viele Autohersteller vorgetraut). Zuletzt haben sie beispielsweise die Wassereinspritzung zur Serienreife gebracht. Oder das LASER-Fernlicht.

 

Die Modelle i3 und i8 muss ich als Innovation hoffentlich nicht extra erwähnen. Und den Einsatz von CFK hast Du bereits schon genannt.

 

 

Bei Mercedes fallen mir als Highlights der Abstandsregeltempomat Distronic ein. Sie hatten die erste elektrohydraulische Bremse (SBC). Beim V12 gab es die Zylinderabschaltung. Sie haben die Crash-Prognose Pre-Safe eingeführt. Oder das vorausschauende Aktivfahrwerk (Magic Body Control).

vor 3 Stunden schrieb JazP:

Beispielsweise das iDrive Bedienkonzept.

Naja, zur selben Zeit gab es auch das MMI Bedienkonzept von Audi. Und schon etwas früher das Command von Mercedes. Jeder Autohersteller kocht immer noch sein eigenes Süppchen. Somit kann man nicht sagen, dass das Sytem von BMW das Beste ist. Ich finde das iDrive von allen drei auch das Beste, gerade damals, aber heute sind doch alle total überholt. Ist eben eine persönliche Meinung. Was sich durchgesetzt hat bestimmt auch nicht wirklich der Kunde sondern eher der Hersteller. Nur wegen dem Bedienkonzept hat niemand einen BMW gekauft.

 

Audi hat z.B. mit den aufgesetzten iPads im Auto angefangen, sehr flach und fast randlos. Jeder andere Autohersteller hat es übernommen, Mercedes und BMW. Ob man das gut findet sei mal dahingestellt. Aber im Gegensatz dazu war hier Audi führend, da die Anderen es abgeschaut haben. Beim iDrive nicht wirklich.

 

vor 3 Stunden schrieb JazP:

Zuletzt haben sie beispielsweise die Wassereinspritzung zur Serienreife gebracht. Oder das LASER-Fernlicht.

Das nennst du Serie?? Die Wassereinspritzung gibt's doch nur bei einem limitierten Modell. Und das Laserlicht wurde gleichzeitig bei BMW und Audi entwickelt bzw. eingeführt. Gerade in der Lichttechnik ist Audi führend. Die ersten Autos mit LED (2008), dann Matrix-Licht und nun Laserlicht. Matrixlichter haben ja auch andere Hersteller übernommen. Bei BMW gab es zuerst extrem spät LED-Lichter (2012).

 

vor 3 Stunden schrieb JazP:

Efficient Dynamics Maßnahmen

Auch Audi hat Anfang der 1980er Jahre ihre erste Start-Stop-Automatik vorgestellt. Toyota hatte Sie schon in den 70er Jahren. Audi hatte aber zu der Zeit andere Probleme und musste sich darauf konzentrieren. Nur weil man es nicht verbaut bzw. nur vereinzelt, heißt das ja lange noch nicht das daran nicht geforscht wird oder kein Know-how besteht. BlueEFFICIENCY von Mercedes war ab 2007/8 im Einsatz.

 

Bei Audi gibt's ja noch viel mehr, wie z.B. der von dir genannte Audi Space Frame (ab 1994), V12 Diesel im R8 (aufgrund der Finanzkrise aber nicht weiterentwickelt), R8 e-Tron (Know-how ist vorhanden, auch wenn es nur eine Kleinserie gab) und vieles mehr. Musst dich nur mal genauer damit beschäftigen. Ehrlich gesagt nehmen sich BMW, Mercedes und Audi nicht viel.

 

Schau einfach mal auf die Seite und informiere dich zuerst mal: https://www.audi-technology-portal.de/

Thorsten0815
vor 4 Stunden schrieb BMWUser5:

Das Öl ist nur zu 20% an der KFZ-Sparte beteiligt. Es wird auch Öl für die Stromerzeugung, CNC-Bearbeitung für Metalle, Chemieindustrie (Kunststoffe) etc. verwendet.

 

Beim LKW sind es wohl 15% und Luft- und Seeverkehr 10%. Also ca. die Hälfte für alle Transportmittel.

Ohne die Zahlen zu prüfen. 50% !!!

Das ist ca. die Menge von 22 Supertankern täglich weltweit! 

 

Welchen Einfluss hätte das wohl auf den Ölpreis? :D 

vor einer Stunde schrieb BMWUser5:

Naja, zur selben Zeit gab es auch das MMI Bedienkonzept von Audi. Und schon etwas früher das Command von Mercedes. 

Nein, beide haben damals nicht das Konzept des iDrives gehabt. Bordcomputer zum scrollen gab es natürlich schon lange. Aber ein einziges, zentrales Bedienelement, mit dem sich per Menüstrukturen sämtliche Fahrzeugdaten und -einstellungen abrufen und konfigurieren lassen - das war neu! Das Audi MMI kam zudem ein Jahr später auf dem Markt. Das Risiko, der Erste zu sein, haben sie damit nicht getragen. Du schreibst noch an anderer Stelle

 

vor einer Stunde schrieb BMWUser5:

Nur weil man es nicht verbaut bzw. nur vereinzelt, heißt das ja lange noch nicht das daran nicht geforscht wird oder kein Know-how besteht.

Genau so werden Innovationen zurückgehalten. Und das werfe ich Audi vor: Erstmal schauen, was die Konkurrenz macht und nur wenn sie erfolgreich ist, zieht man nach. Wenn das von der Industrie auf breiter Front getan wird, führt es zum Stillstand.

 

 

vor einer Stunde schrieb BMWUser5:

Audi hat z.B. mit den aufgesetzten iPads im Auto angefangen, sehr flach und fast randlos. Jeder andere Autohersteller hat es übernommen, Mercedes und BMW. Ob man das gut findet sei mal dahingestellt. Aber im Gegensatz dazu war hier Audi führend, da die Anderen es abgeschaut haben. Beim iDrive nicht wirklich.

Ich erkenne da keinen technologischen Fortschritt. Dass Audi bei Form und Design sehr stark ist, bestreite ich nicht. Aber wie bringt das die Mobilität weiter? Nichts wird dadurch besser, nur anders.

 

vor einer Stunde schrieb BMWUser5:

Das nennst du Serie?? Die Wassereinspritzung gibt's doch nur bei einem limitierten Modell.

Du meinst, es ist keine Großserie. So wie der V12 Diesel im R8 ebenfalls nicht. Und von dem von Dir eingebrachten e-tron hat es noch nicht einmal eine Kleinserie gegeben, kein Fahrzeug wurde meines Wissens ausgeliefert

 

 

vor einer Stunde schrieb BMWUser5:

Ehrlich gesagt nehmen sich BMW, Mercedes und Audi nicht viel.

Das sehe ich anders. Und selbst der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der VW AG kritisierte Audi ebenfalls einmal in dieser Weise.

vor einer Stunde schrieb Thorsten0815:

Welchen Einfluss hätte das wohl auf den Ölpreis? :D 

 

vor 6 Stunden schrieb Thorsten0815:

zu wertlosen Dreck im Boden wird. 

 

Natürlich sinkt der Preis, aber nicht ins wertlose:P

Thorsten0815
vor 10 Minuten schrieb BMWUser5:

Natürlich sinkt der Preis, aber nicht ins wertlose:P

Z.B. Saudi Arabien ist ja jetzt schon in Bedrängnis bei dem aktuellen Preis. Wie würde sich das auch auf das Fracking auswirken? 

50% Nachfrageeinbruch.....

vor 20 Minuten schrieb JazP:

das war neu!

Heute total veraltet, man braucht ein gutes UI welches per Touch gesteuert wird. Einfach und Intuitiv aufgebaut, wo ist da die Vorreiterrolle von BMW. Nur der 5er und 7er hat ein Touchdisplay, hat BMW total verschlafen. Und nun ja 1 Jahr hin oder her, beide wurden 2001 vorgestellt, bei BMW war es halt schon in Serie.

 

vor 20 Minuten schrieb JazP:

Genau so werden Innovationen zurückgehalten.

So pauschal kannst du das nicht sagen, das war in den 80er Jahren, da hatte Audi ganz andere Probleme. Außerdem ist es immer eine Frage der Rentabilität. BMW und Mercedes verbauen auch nicht alles was sie entwickeln!

 

vor 20 Minuten schrieb JazP:

V12 Diesel im R8 ebenfalls nich

Bitte informiere dich doch, das war keine Serie, sondern nur Konzept, was zu der Zeit noch in der Entwicklung war. Kam nie in Serie, aufgrund der Finanzkrise! Von dem R8 e-Tron wurden welche ausgeliefert (~100), aber das ist auch unerheblich. Sie haben gezeigt, dass Sie auch ein Sport-Elektroauto bauen können, im Gegensatz zu BMW, die nur ein Hybrid hinbekommen, welcher dadurch aber auch günstiger im Verkaufspreis ist.

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später registrieren. Wenn du bereits ein Benutzerkonto hast, melde dich zuerst an.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



×
×
  • Neu erstellen...