Wimmer RS Golf R Red Devil V – Golf auf Steroiden

Red Bull verleiht Flügel. Red Devil auch. Der Solinger Tuner Wimmer RS schaufelt dem Volkswagen Golf 6 R eine dicke Ladung Kohlen nach und erreicht durch Materialtausch fast doppelt so viel Leistung wie im, nur noch optisch gleichen, Serien Golf R. Mit dem knapp 480 PS starken Wimmer RS Red Devil V lässt sich auf der Autobahn dann schonmal der eine oder andere Sportwagen der gehobenen Klasse vor sich her scheuchen.

Wimmer RS Golf R Red Devil V

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Vor gut einem Jahr stellte Wimmer ein Tuningprogramm für den frontgetriebenen VW Golf GTI auf rund 380 PS ins Portfolio. Nun gibt es daneben auch den Golf 6 R mit Allradantrieb, dem sich die Solinger auch wieder annehmen. Getauscht wird so ziemlich alles, was aus dem Wolfsburger Werk herausrollt, bis auf den sportlichen Aluminium-Mantel. Unter der weitgehend unveränderten Serienoptik verbirgt sich der Turbo Vierzylinder mit neu programmiertem Motormanagement, verändertem Turbolader inklusive dessen Zu- und Abfuhrsystems, aufgewerteten Einspritzdüsen, Pleuelstangen, Zylinderköpfen, Nocken- und Kurbelwelle, Luftein- und auslass, Ölpumpen, handgemachter Sport-Abgasanlage…puh…

Sie sehen, außer dem Motorblock wurde eigentlich alles getauscht, so dass auf die vier Antriebswellen nun 353 kW/478 PS und 610 Newtonmeter einwirken. Fast die doppelte Serienleistung und nahezu doppeltes Drehmoment. Diese Power hilft dem Golf R auf 291 Stundenkilometer – vorsichtshalber von Wimmer RS elektronisch begrenzt. Damit diese, durch ein verändertes Fahrwerk stabile, Geschwindigkeit im Notfall auch schnell wieder reduziert werden kann, verbaut Wimmer ein Hochleistungsbremssystem, welches der Leistung entsprechend verzögert, aber auch im geregelten Alltagsverkehr kein ruppiges oder „digitales“ Bremsen verursachen soll.

Wie üblich können Sie sich für weitere Informationen über Ausstattungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel den optionalen Rädern in dem abgebildeten Vorführwagen, an Wimmer in Solingen unter www.wimmer-rst.de wenden.

Quelle: Wimmer RS

Autor: Michael Müller

3. Oktober 2010|Categories: Magazin|Tags: , , |

2 Comments

  1. tomekkk 8. Oktober 2010 at 21:46

    Der Wagen hat doch keine vier Antriebswellen!

  2. netburner 10. Oktober 2010 at 06:54

    Ähm… Allradantrieb = vier angetriebene Räder, wieviele Antriebswellen sind dann wohl verbaut? 😉