Renault Twingo R.S. Gordini – Blauer Rennfloh mit weißen Streifen

Neben dem normalen Twingo R.S. feiert auf dem Genfer Salon auch die Neuauflage des Renault Twingo R.S. Gordini seine Weltpremiere. In Anlehnung an historische Gordini-Modelle findet sich auch auf dem Twingo wahlweise blauer Lack mit zwei feinen weißen Streifen über Motorhaube und Dach. Unter der Haube arbeitet ebenfalls der 133 PS starke 1,6 Liter Motor, der auch den Twingo R.S. antreibt.

Renault Twingo R.S. Gordini

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Gordini – dieser Name klingt für Franzosen ungefähr so gut wie Abarth für die Italiener oder Melkus in Ostdeutschland. In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts veredelte er brave Renault-Limousinen zu sportlichen Fahrzeugen, die in ihren Rennklassen durchaus für Aufsehen sorgten. Seit einiger Zeit bringt die französische Marke diesen wohlklingenden Namen Stück für Stück wieder zurück und mit ihm die historische Farbgebung der damaligen Gordini-Fahrzeuge. Auf dem Genfer Salon steht nun die überarbeitete Version des Twingo R.S. Gordini.

Wie schon am normalen Twingo R.S. wird die Optik auf das neue Renault-Design angepasst und erhält neben einem mittig herausgestellten Logo die neue Scheinwerferoptik mit zusätzlichen Rundleuchten. Diese sind im Gegensatz zum normalen R.S. beim Gordini in Chrom eingefasst. Auch die Kotflügelverbreiterungen, der Dachspoiler und die sportlicher gestaltete Heckschürze wird vom normalen Twingo R.S. auf die Gordini-Variante übertragen. Farblich dürfte es dieses Fahrzeug normalerweise nur im historisch korrekten Malta Blau mit weißen Streifen geben. Da jedoch nicht alle Kunden auf blau lackierte Autos stehen, gibt es neben diesem Lack noch Vif Rot, Gletscher Weiß oder Perlglanz Schwarz zur Auswahl. Die 17 Zoll großen Fünfstern-Doppelspeichen-Leichtmetallräder gibt es nur für den Gordini.

Das Interieur trägt wahlweise schwarzes Leder mit blauen Akzenten oder sportives Grau. In die Sitzlehne ist der Gordini-Schriftzug eingeprägt. Der obere Bereich des Lenkrads ist blau bezogen und trägt die von außen bekanten beiden weißen Streifen eingestickt als Nullstellenmarkierung. Auf der Lenksäule sitzt der Drehzahlmesser, der im Gordini ebenfalls blau trägt und mit einem weißen Rand rund ums Ziffernblatt versehen wurde. Ein blauer Schaltsack und eine Gordini-Plakette auf dem Schalthebel runden den sportlichen Eindruck ab. Vor dem Schalthebel sitzt unten an der Mittelkonsole eine durchnummerierte Metallplakette.

Quelle: Renault

Autor: Matthias Kierse

19. Februar 2012|Categories: Magazin|