Porsche Boxster S – Auf in den dritten Roadster-Frühling

Mit der dritten Generation des Porsche Boxster S kommen die Zuffenhausener pünktlich zum Frühling auf die Straßen. Etwas mehr Leistung trifft auf weniger Gewicht als beim Vorgänger und macht den Neuling somit zu einem äußerst effizienten Roadster. Ein Durchschnittsverbrauch von 8 Litern im Boxster S mit PDK-Getriebe kann sich definitiv sehen lassen. Dank 315 PS beschleunigt er in 5 Sekunden auf Tempo 100.

Porsche Boxster S

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Seit 1997 zählt der Boxster zu den erfolgreichsten Roadstern weltweit. Porsche hatte damals den richtigen Riecher zur richtigen Zeit und erweiterte das Modellprogramm in der passenden Lücke. Dank Mittelmotorbauweise und genügend Leistung gibt es nur wenige wahre Gegner. Im April rollt bereits die dritte Generation zu den Händlern. Mehr Platz im Innenraum wird mit etwas mehr Motorleistung und deutlich verbesserter Effizienz kombiniert und macht den Sport-Roadster erneut zu einem sehr interessanten Angebot.

Porsche hat die Hausaufgaben, die von Kunden und Testern der ersten beiden Boxster-Generationen aufgegeben wurden, erledigt und zeigt mit dem dritten Boxster S ein durchtrainiertes Fahrzeug, das den Roadster-Markt angreifen wird. Durch einen längeren Radstand mit verbreiterter Spur wird im Innenraum mehr Platz für die Passagiere geschaffen, die sich zusätzlich über die ansteigende Mittelkonsole mit verbesserter Ergonomie freuen können. Dazu unterstützt eine neue elektromechanische Servolenkung den Fahrer dabei, die verbesserte Fahrdynamik noch mehr zu genießen. Diese begründet sich im komplett neu abgestimmten Fahrwerk und dem Porsche Torque Vectoring (PTV) in Verbindung mit einer mechanischen Hinterachs-Quersperre. Optional wird der Boxster S durch das Sport Chrono Paket erstmals mit dynamischen Getriebelagern ausgestattet.

Mittig in den Tiefen der Karosserie schlummert ein 3,4 Liter großes Sechszylinder-Aggregat in Boxerbauweise, das auf Abruf eine Höchstleistung von 232 kW/315 PS und ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmetern zur Verfügung gestellt. Serienmäßig ist das Triebwerk mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe verknüpft, kann jedoch auf Wunsch auch mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. So gerüstet spurtet der Roadster in glatten 5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht maximal 272 km/h. Gleichzeitig wurde der Durchschnittsverbrauch gegenüber dem Vorgänger um rund 15% auf 8,0 Liter pro 100 Kilometern gesenkt.

All das verpackt Porsche in eine neue Karosserie, die zwar unzweifelhaft die Verwandtschaft zur ersten und zweiten Boxster-Generation klarstellt, aber auch neue Elemente einbringt. Auffällig ist zum Beispiel der Heckspoiler, der sich seitlich bis in die Heckleuchten fortsetzt. Das Flügelelement zwischen den Leuchten fährt ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h ein Stück weit aus und senkt somit wirksam den Auftrieb an der Hinterachse ab. Die geduckte Grundform mit großen Lufteinlässen an der Front und in den Seiten, sowie der flach stehenden Windschutzscheibe rezitieren sowohl die Vorgänger, als auch den letzten Porsche-Supersportler, den Carrera GT. Der Boxster S ist wahlweise in 14 Lackfarben zu haben und ist mit einem besonders leichten Stoffverdeck ausgestattet, in dem Magnesiumplatten für mehr Steifigkeit verbaut sind. Es kann in 9 Sekunden geöffnet oder geschlossen werden – auch während der Fahrt bis Tempo 50 oder im Stand bequem per Schlüsselfernbedienung.

Der neue Porsche Boxster S und sein Bruder, der Boxster mit seinem 2,7 Liter großen, 195 kW/265 PS starken Boxermotor stehen ab dem 14. April 2012 beim Porsche-Händler bereit. Die Preise beginnen bei 48.291,- € für den Boxster und 59.120,- € für den Boxster S (je inklusive Mehrwertsteuer). Porsches dritter Roadster-Frühling kann beginnen.

Quelle: Porsche

Autor: Matthias Kierse

13. Januar 2012|Categories: Magazin|Tags: , |