Porsche 911 GT3 (997 GT3 Mk II)

Der neue Porsche 911 GT3 wird auf dem Genfer Autosalon im März seine Premiere feiern. Er bildet vorerst die sportliche Spitze der 911er Baureihe. Der interessierte Kunde wird sich allerdings noch bis Mai gedulden müssen, da der neue GT3 erst ab Mai ausgeliefert wird. Der Hubraum wurde auf 3,8l erhöht, die Leistung steigt um 20 PS, auf nun 435 PS. Diese Leistung reicht aus, um den GT3 in 4,1 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 312 km/h errecht. Ganz billig wird der Spaß erwartungsgemäß nicht, denn der Basispreis liegt bei € 116.947,-.

Porsche 997 GT3 Mk II

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Neben der Leistung und dem Preis soll selbstverständlich auch die Fahrdynamik erhöht werden. Die weiterentwickelte Aerodynamik soll den Anpressdruck im Vergleich zum Vorgänger verdoppeln. Auch das PSM (Porsche Stability Management) wurde modifiziert und noch etwas sportlicher abgestimmt. Stability- und Traction Control lassen sich stufenweise abschalten. Das PASM-Fahrwerk geht im Sportmodus noch direkter zur Sache, ohne dabei aber den Restkomfort all zu sehr zu reduzieren. Neue Bi-Xenon-Scheinwerfer, sowie LED-Heckleuchten gehören ebenso zu den optischen Veränderungen, wie die neuen Luftein- und auslässe. Nicht zu vergessen sind auch die Leichteren Felgen mit Zentralverschluß, inkl. UHP-Bereifung.

Um die noch 1x schneller und dynamischer gewordene Fuhre auch wieder sicher zum Stillstand zu bringen, verbaut Porsche auch entsprechend größere Bremsscheiben. Auf Wunsch gibt es natürlich auch noch immer die nicht ganz billige Keramikbremse. Wer zu Hause eine steile Garagenzufahrt hat, kann seinen neuen GT3 optional mit dem neuen Liftsystem für die Vorderachse ausstatten. Dieses neue Liftsystem erhöht die Bodenfreiheit auf Knopfdruck um 30 mm.

Auch für die Freunde der Rennstrecke hat Porsche etwas Neues im Angebot. Für den neuen GT 3 gibt es optional eine dynamische Motorenlagerung namens PADM (Porsche Active Drivetrain Mount). Dieses System erkennt, ob der GT3 sich auf der Rennstrecke befindet und verhärtet automatisch die Motorenlagerung, welche normalerweise elastisch ist.

Quelle: www.porsche.de

Autor: Stefan Schuldt

29. Januar 2009|Categories: Magazin|Tags: , , |