Opel GTC Paris – Blitz und Donner

Auf dem Pariser Salon zeigt Opel Ende diesen Monats ein zweitüriges Sportcoupé auf Basis des Astra. Mit dem Opel GTC Paris gibt man einen ersten Ausblick auf den neuen Astra GTC, der vermutlich Anfang 2011 zu den Händlern rollen dürfte. Dank der sportlichen Linienführungen und der mit Sicherheit kommenden OPC-Variante, darf der neue GTC als würdiger Nachfolger von Calibra und Manta, aber auch dem Kadett GSi gehandelt werden.

Opel GTC Paris

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Die Studie Opel GTC Paris, die auf dem Autosalon in der französischen Hauptstadt am 30. September ihre Weltpremiere feiern wird, entstand durch eine klare Aussage vom Opel-Designchef Mark Adams an sein Team: „Zeigt mir die emotionalste Ausprägung der neuen Opel-Designsprache aus skulpturhafter Eleganz und deutscher Präzision.“

Mit einem Blick auf die heute veröffentlichten Fotos kann man bestätigen: Wunsch erfüllt. Die gesamte Karosserie wirkt wie aus einem Guss, ohne dabei zum Einen ihre Herkunft vom Astra zu verleugnen oder zum Anderen auf sportliche Optik zu verzichten. Dies wird auch durch eine bewusste Reduzierung auf das Wesentliche erreicht. Nicht viele ineinander verschachtelte Linien formen den GTC Paris, sondern stattdessen wenige gekonnte gesetzte Rundungen und Kanten.

Dass aus der Studie Opel GTC Paris der neue Astra GTC wird, dürfte kaum einen Leser verwundern. Interessanter ist die Frage: Was bleibt vom Konzeptstadium im Serienfahrzeug übrig? Beim Blick auf den GTC Paris kann man bereits sehen, dass sich die Karosserie nicht durch Anbauteile auszeichnet, die man sonst von Konzeptautos kennt. Weder Rückfahrkameras, noch besondere LED-Lampen oder TFT-Monitore an unsinnigen Stellen findet man. Stattdessen wirkt der Wagen beinahe so, als könne er direkt in den Showroom abbiegen.

Unsere Vermutung lautet daher, dass lediglich die angebauten Front- und Heckschürzen Einzelstücke für den GTC Paris sind und allenfalls in ähnlicher Form an der kommenden OPC-Variante in den Handel kommen könnten. Die tolle Linienführung der Grundkarosserie dürfte uns also demnächst im Showroom des freundlichen Opel-Händlers erwarten.

Unter der Haube des Opel GTC Paris arbeitet ein 2 Liter großer Turbomotor, dessen Leistungsdaten die Rüsselsheimer bislang nicht ausgeplaudert haben. Es könnte sich jedoch durchaus um das kommende OPC-Triebwerk handeln, das auf rund 250 PS geschätzt wird. Damit würde die rassige Karosserieform auch einen adäquaten Antrieb erhalten, der mit einer passenden Abgasanlage für genügend Donner am Heck sorgen könnte, während an der Front der Blitz im Wind steht.

Quelle: Opel

Autor: Matthias Kierse

8. September 2010|Categories: Magazin|Tags: , |

2 Comments

  1. Anonymous 9. September 2010 at 10:30

    Noch ’n Grund, kein neues Auto mehr zu kaufen. 😥
    Warum müssen sich denn alle Autos so sehr gleichen, dass nur noch die Leiter der betreffenden Entwicklungsabteilungen
    eine Unterscheidung der einzelnen Marken und Typen wahrnehmen können?
    Gibt es denn wirklich nur noch emotionslosen Einheitsbrei, der bestenfalls noch über einige Gimmicks und Motorleistung locken kann?
    Gegen diesen Wagen waren Manta A+B, sogar der Calibra, ja revolutionäre Designikonen.

  2. Murcielag0 9. September 2010 at 10:54

    Also ein neuer Calibra wird das sicherlich nicht.. auch kein neuer Manta. Der Wagen sieht einfach aus wie ein etwas aufgemotzter Astra und das wird er auch werden. Wirklich schade dass es wohl nie einen Würdigen Nachfolger für den Calibra geben wird.
    Sogar die Motorisierung ist nicht wirklich weit fortgeschritten. Der Wagen hat dann gerademal 46 ps mehr als der Calibra vor fast 20 Jahren hatte und schätzungsweise keinen allradantrieb. Das nennt man dann Fortschritt. :-(((°
    Wenigstens sind schöne Sitze verbaut!