Mercedes-Benz ML 63 AMG – Mehr Sport im Utility Vehicle

Die neue M-Klasse steht noch nicht ganz beim Händler, schon schlagen die Schwaben wieder zu. Der neue Mercedes-Benz ML 63 AMG kommt ab April 2012 in die Showrooms. Zu sehen ist er erstmals auf der Los Angeles Motor Show. Unter der Haube kommt der neue 5,5 Liter große V8-Biturbo-Motor mit 525 PS zum Einsatz. Mit dem optionalen Performance Package steigt die Leistung auf 557 PS und 800 Newtonmeter maximales Drehmoment.

Mercedes-Benz ML 63 AMG

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Während am kommenden Samstag, 19.11., bei den Mercedes-Benz-Händlern in Deutschland die Präsentation der neuen M-Klasse stattfindet, dreht sich auf der Los Angeles Motor Show auf der anderen Seite des großen Teichs der stärkste Ableger des neuen SUV-Modells. Die Variante, die nach der Vorankündigung von Mercedes-Benz das Wort „Sport“ in „Sports Utility Vehicle“ deutlicher als bisher betonen soll. Vorhang auf für den neuen Mercedes-Benz ML 63 AMG, der ab April 2012 nach Deutschland kommen wird.

Die komplett neue Karosserie des ML wird bei der AMG-Variante mit sportlichen Schürzen vorn und hinten versehen. In der Frontschürze sind ein großer zentraler und zwei seitliche Lufteinlässe verbaut, die an der Unterkante durch eine Chromleiste abgeschlossen werden. Über den kleineren Lüftungsöffnungen sind waagerechte LED-Tagfahrleuchten verbaut. Auch die Unterkante der Heckschürze zeigt sich in Chrom und umfasst die vier Endrohre der Abgasanlage ebenso, wie den Diffusoreinsatz. An der Dachkante findet sich ein Spoiler und auch die Schwellerleisten zeigen sich im sportlichen Design. 20 Zoll große Leichtmetallräder mit 265/45 ZR20er Bereifung werden serienmäßig in den großen Radhäusern verbaut. Auf Wunsch sind jedoch auch 21 Zoll-Räder mit 295/35er Gummis erhältlich.

Unter der Motorhaube arbeitet das bereits aus den neuesten 63er AMG-Modellen bekannte, 5,5 Liter große V8-Triebwerk mit doppelter Turboaufladung. 386 kW/525 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment stehen zur Verfügung, um das Power-SUV im Bedarfsfall in nur 4,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu katapultieren. Wie bei allen großen Fahrzeugen aus deutscher Produktion endet der Vortrieb elektronisch begrenzt bei 250 km/h. Die Fakten, dass sich Porsche nicht an das Agreement hält und dass die M-Klasse in den USA gefertigt wird, lassen wir mal außen vor. Mittels eines einfachen Kreuzchens in der Aufpreisliste steigt die Leistung auf 410 kW/557 PS und 800 Newtonmeter an. Zu finden ist das Feld für besagtes Kreuz neben der Beschreibung „AMG Perfomance Package“. Als äußeres Erkennungsmerkmal erhält der ML 63 AMG dadurch rote Bremssättel, die Beschleunigungszeit auf 100 km/h sinkt um eine Zehntelsekunde.

Die Kraft des V8-Biturbos läuft durch eine Siebengang-Automatik (7G-Tronic) permanent zu allen vier Rädern, wobei sie im Verhältnis 40:60 zwischen der Vorder- und der Hinterachse aufgeteilt wird. Über einen Drehschalter im Cockpit kann der Fahrer Einfluss auf die Gangwechsel nehmen. Im „C“-Modus (Controlled Efficiency) schaltet die Automatik besonders weich, während über eine Eco-Taste an der Mittelkonsole der Start-Stopp-Modus des Motors aktiviert werden kann. So eingestellt liegt der Durchschnittsverbrauch des ML 63 AMG bei nur rund 11,8 Litern pro 100 Kilometern, was einer Ersparnis von etwa 30% gegenüber dem Vorgänger entspricht. In den Modi „S“ (Sport) und „M“ (Manuell) sind die Schaltzeiten deutlich kürzer und der Fahrer kann über Wippen am Lenkrad selbst schalten. Gleichzeitig ist die Start-Stopp-Funktion komplett deaktiviert.

Innen warten Ledersportsitze, Zierteile in Aluminium oder mit Klavierlack, sowie ein unten abgeflachtes Sportlederlenkrad auf die Besatzung. Das Kombiinstrument verfügt im ML 63 AMG über einen Farb-TFT zwischen den Rundinstrumenten. Komfortoptionen wie eine Klimaautomatik oder Navigationssystem zählen zur Serienausstattung. Wie gesagt: Wer sich den neuen Mercedes-Benz ML 63 AMG live anschauen möchte, muss entweder zur Los Angeles Motor Show reisen, oder bis zum April 2012 warten. Die Preise beginnen bei 108.885,- €, zu bestellen ist der Wagen ab Ende November.

Quelle: Mercedes-Benz

Autor: Matthias Kierse

15. November 2011|Categories: Magazin|

One Comment

  1. el_mariachi 15. November 2011 at 17:59

    Ist das ein Toyota?