40 Jahre Range Rover – Sondermodell zum Jubiläum

Von welcher Marke stammte der erste „SUV“ und wann war das? Es war auf jeden Fall weit vor der Einführung der Begrifflichkeit des „Sports Utility Vehicle“ und das Fahrzeug stammte aus Großbritannien. Vor 40 Jahren erschien der Range Rover auf dem Markt und begründete eine Fahrzeugklasse, die erst viel später die Konkurrenten auf den Plan rief. Zum Jubiläum beschenkt Land Rover die Fans mit einem limitierten Sondermodell.

Range Rover

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Tatsache, der Range Rover wird tatsächlich schon 40 Jahre alt. Bei seiner Präsentation im Juni 1970 hätte mit einem solchen Erfolg wohl kaum jemand gerechnet. Man musste dieses Auto erst einmal verstehen, denn er sollte ein Geländefahrzeug sein, das zeitgleich auch eine Portion Luxus bietet. Anfangs war diese Portion noch stark abgespeckt, mittlerweile ist ein Range ein wahrer Luxusliner.

Anfangs gab es den Range Rover nur als zweitürige Variante. Diese erste Version wurde über mehr als 25 Jahre mehr oder minder unverändert gefertigt, allerdings übernahm man im Jahr 1982 die Produktion der viertürigen Variante von Peter Monteverdi, der vorher in der Schweiz rund 170 viertürige Range Rover gebaut hatte.

Außerdem entstanden viele Sonderversionen, wie zum Beispiel für Rettungsdienste und Polizei oder ein Papamobil für den Vatikanstaat. Das Fahrzeug selbst entwickelte sich immer weiter ins Luxussegment und wurde nun nicht mehr nur von Farmern und Jägern sondern vermehrt von Bankern und Managern gefahren. So traf man den Range nun weniger im Gelände und mehr im Straßenbild der Metropolen an. Damit begründete man den heute noch anhaltenden SUV-Trend.

1994 erschien die zweite Generation des Range Rover mit Luftfederung. Kurz zuvor hatte BMW den Rover-Konzern übernommen und so erhielt das Fahrzeug unter anderem den bayrischen 2,5 Liter Turbodieselmotor. Die Laufzeit dieses Modells war nicht einmal halb so lang, wie die des Vorgängers, obwohl es auch hier interessante Sonderversionen, wie den Sechstürer gab. Bereits 2001 lief das letzte Exemplar der zweiten Serie vom Band.

Seitdem ist die dritte Generation im Programm, die schon einige Facelifts hinter sich hat. Anlässlich des runden Jubiläums gibt es nun das Sondermodell „Autobiography Black“ in einer limitierten Auflage von 700 Fahrzeugen weltweit, von denen 40 nach Deutschland kommen sollen.

Als Motorisierung des Sondermodells kommt ein neuer 4,4 Liter großer V8-Turbodiesel zum Einsatz, der ab jetzt auch im normalen Range Rover erhältlich ist und den bisherigen 3,6 Liter Turbodiesel ersetzt. Das Aggregat leistet 230 kW/313 PS und schiebt gigantische 700 Newtonmeter Drehmoment auf alle vier Räder. Ehrensache, dass so ein neuer Motor die Euro5-Abgasnorm erfüllt.

Gegenüber seinen normalen Seriengeschwistern bekommt der Autobiography Black eine Sonderlackierung in „Barolo Black“, die mit 20 Zoll großen, diamantgedrehten Leichtmetallfelgen unterstrichen wird. Der Kühlergrill und die Gitter der seitlichen Luftauslässe sind verchromt, was mit dem schwarzen Lack optimal zusammenpasst.

Im Innenraum gibt es zwei exklusive Lederfarbkombinationen zur Wahl: „Jet/Ivory“ oder „Jet/Pimento“. Edelholz-Dekorleisten und beleuchtete Einstiegsleisten mit Range Rover-Schriftzug heben den Autobiography Black optisch noch weiter hervor. An wenigen ausgesuchten Stellen findet sich ein entsprechendes Sondermodell-Logo, um für Fachleute eine Zuordnung zu ermöglichen.

Das Sondermodell Range Rover Autobiography Black kann ab sofort bei jedem Land Rover-Händler bestellt werden und kostet ab 125.300,- € (inkl. MwSt.). Auch der normale Range Rover mit dem neuen Turbodieselmotor ist dort nun erhältlich.

Quelle: Land Rover

Autor: Matthias Kierse

18. Juni 2010|Categories: Magazin|Tags: |

2 Comments

  1. Markus Berzborn 18. Juni 2010 at 23:02

    Seit es den Monteverdi Safari nicht mehr gibt (und das ist immerhin schon 28 Jahre her), war der Range Rover für mich immer mit einigem Abstand der stilvollste "Luxus-Geländewagen" – OK, den Mercedes G müsste man noch nennen, aber der hat ja ursprünglich eher "richtige" Gelände-Gene und fährt oder fuhr somit in einer anderen Kategorie.
    Ich hoffe nur, dass die charakteristischen Formen auch bei künftigen Range-Generationen erhalten bleiben und nicht modisch aufgeweicht und verwässert werden.

  2. 3NZ0_660 19. Juni 2010 at 15:35

    Der Innenraum dürfte unserem hugo doch recht gut gefallen O:-):wink: