39 gute Gründe, zur IAA zu fahren

Die IAA hat für Autonarren wie uns eine magische Anziehungskraft. September in ungeraden Jahren, da ist Frankfurt Mekka. Ein Mal, 1985, hat es für Lutz nicht geklappt, keiner hat ihn hingefahren, er war erst 14. Matthias war 1997 mit 13 das erste Mal da. Seitdem regelmäßig. Jetzt steht die bedeutendste europäische Automobilausstellung wieder unmittelbar bevor. Der Termin ist schon lange rot im Kalender angestrichen. Einige autobegeisterte Freunde erzählten, sie wollten tatsächlich zuhause bleiben. Sie befürchten eine Flut von Ökokonzepten, Hybridkrücken, Elektrowägelchen.

Ja, die wird es geben, denn die Autoindustrie kann es sich nicht leisten, ökologische und ökonomische Zwänge zu ignorieren. Gerade in Zeiten, in denen manche Konzerne Kredite vom Staat fordern, macht sich simples PS-Geprotze nicht so gut. Und dennoch, auch diese IAA ist wieder eine Show für Fans, Liebhaber, Geniesser und Kaufinteressenten von Autos, die Spass machen, Autos die viel, zum Teil extrem viel Geld kosten, die furchtbar schnell beschleunigen und in der Praxis irrelevante Höchstgeschwindigkeiten erreichen. Autos, die wirklich noch nach Leder riechen, Autos, die noch weitgehend handgemacht sind. Autos, die herrlich unpraktisch sind, furchtbar gross, oder so selten dass man sie vielleicht nach der IAA nie wieder zu sehen bekommt. Kurz: diese IAA ist auch für uns von Carpassion.com wieder eine Anlaufstelle, um unserem Lieblingshobby zu frönen. Unser Messebericht folgt in spätestens einer Woche, wenn wir es schaffen sollten, lassen wir euch live Infos zukommen.

Hier mal eine Zusammenfassung von dem, was die IAA dieses Mal Interessantes zu bieten hat, ein paar Überraschungen, die wirklich erst zu den Pressetagen enthüllt werden, sind wie immer nicht ausgeschlossen. Wir gehen alphabetisch nach Marken einmal durch unsere persönlichen Messe-Highlights:

Abarth 695 Tributo Ferrari

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Abarth zeigt ein limitiertes Sondermodell der Wuchtbrumme auf Basis des Fiat 500. Der 695 Tributo Ferrari legt eine Schippe Leistung zu und trägt selbstbewusst Farbe und Dekor der grossen Konzernbrüder aus Maranello.

Und wem das immer noch nicht reicht, der fährt halt wegen der zahlreichen, sich zufällig auf Ledersitzen und Motorhauben räkelnden Schönheiten hin. Aber zuhause bleiben ist nicht. Basta!

Autoren: Lutz Abel und Matthias Kierse

13. September 2009|Categories: Magazin|Tags: |