Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY
eisenwalter

Panamera Turbo S Hybrid 0-200 km/h in 8,3 sec.?

Empfohlene Beiträge

eisenwalter
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

diese Fahrleistungen dürften zu lange Lieferzeiten führen :applaus: ab jetzt heißt es sparen 8-)

 

porsche-panamera-turbo-s-e-hybrid.jpg

Bild: Porsche

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
kkswiss
Geschrieben

Danke. Das ist von Porsche die richtige Richtung.

Der Erfahrung aus dem 918 in die Serie einfliessen lassen, und richtig schnelle Alltagsautos zu bauen.:-))!

Ultimatum
Geschrieben

ab 185.000.- euro

 

F400_MUC
Geschrieben

Langsam wird's knapp für die reinen Verbrennungsmotoren und bald sicher überhaupt für Verbrennungsmotoren, egal ob man das gut findet oder nicht...

kkswiss
Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Ultimatum:

ab 185.000.- euro

Fahrleistung ähnlich F12. Wieviel kostet der mehr, und der Nutzwert?

Ich denke, dass ist der erste Schritt von Porsche. Da kommen auch noch andere schnelle Hybridmodelle. 

Marc W.
Geschrieben

Danke, Danke, Danke PORSCHE!!! Dieser Weg ist schon seit drei Jahren mein Reden und er macht für eine Power-Limousine noch sehr viel mehr Sinn, als für einen reinrassigen Sportwagen.

Eno
Geschrieben (bearbeitet)

Von 0-200 in 8,3 sec wäre dann doch etwas sehr schnell.
Die 8,3 sec sind von 100-200.

Die elektrische Leistung beträgt 136 PS, der Rest kommt von einem V8.
Dass da etwas für Verbrennungsmotoren gefährlich werden soll, sehe ich hier beim besten Willen nicht.

Der Wagen wiegt dann mal eben lockere 2,3t.
"Gefährlich" wird da maximal etwas für Autobahnbomber ohne elektrischen Zusatzmotor. Wo das abseits von den Papierleistungen (wie oft kann ich beschleunigen, bevor der Akku leer ist und der V8 die 2,3t allein bewältigen muss?) ein Schritt in die richtige Richtung ist, muss man mir noch erklären.

Ich für meinen Teil (wenn ich denn vor der Wahl stünde, ~200k Euro für ein Auto auszugeben) würde da wohl eher auf die 140 Elektro PS verzichten, und dafür 500 kg Gewicht sparen.

Beeindruckende Zahlen immer noch, keine Frage - aber alles in allem aus meiner Sicht wohl eher ein Schritt in die falsche Richtung.

Viele Grüße,
Eno.

bearbeitet von Eno
kkswiss
Geschrieben

Ich weiss nicht, wer das Märchen von dem leeren Akku beim Hybrid aufgebracht hat. Auf jeden Fall war es einer, der keine Ahnung hat und noch nie einen Hybrid gefahren hat.

Gerade wenn ich in Deutschland schnell unterwegs bin, viel mit Volllast beschleunige und wieder abbremse, ist die Batterie immer knallvoll.

Nur in der Stadt, mit rein elektrischer Fahrweise leere ich die Batterie, aber sobald weniger Strommenge vorhanden ist, läd der Generator wieder.

Es gibt nie "kein Strom mehr um zu beschleunigen".

Eno
Geschrieben (bearbeitet)

Die Frage ist halt, was dann beim Fahren so passiert und wie die Akkus dann je nach Fahrsituation wieder geladen werden. Die Akkus müssen dabei sogar aktiv gekühlt werden, denn Ladung als auch Entladung erzeugt munter recht viel Wärme.

Das Transferieren von (Verbrennungsmotor-)Energie in die Akkus ist ökologisch gesehen eh ein SuperGau.
Dazu kommt, dass man egal in welchem Betriebsmodus man unterwegs ist, das Zusatzgewicht immer mit Beschleunigen und Abbremsen muss. (Juhu, auch beim Bremsen kann ich die Akkus laden, super toll, da lohnen sich die 2,3t mal so richtig!)

Wo das Abseits von den Zwischenspurts auf der Autobahn (in denen man dem Ferrarifahrer mal grinsend zeigen kann, wo der Hammer hängt) irgendwie ein Schritt in eine richtige Richtung sein soll, erschließt sich mir deshalb nicht.

In der Realität wird die Elektroleistung dann wahrscheinlich wegen Überhitzung zurückgenommen und der Ferrarifahrer lacht sich eins. Aber was solls, am Stammtisch ist man ein Held, und nur darum gehts hier ja anscheinend.

Ganz zu schweigen vom Akkuwechselintervall. Was die aktuelle Akkutechnik vom ständigen switch (laden / entladen) hält, dürfte hinlänglich bekannt sein - aber was solls, die 3 Jahre Leasingdauer halten sie schon durch!

Super Auto, DANKE DANKE DANKE Porsche!

Gruß,
Eno.

bearbeitet von Eno
Eno
Geschrieben

Zum Vergleich mal die Zeiten des normalen Panamera Turbo:

0-100: 3,7s
0-200: 12,9s
100-200: 9,2s

Der "S" machts mit 200 kg mehr Gewicht in:
0-100: 3,4s
0-200: 11,7s
100-200: 8,3s

 

Da sind die 40k Euro Mehrkosten ja total super investiert. Toller Wagen, einfach wegweisend!

Ich habe auch die Quelle des 0-200 in 8,3s gefunden - Autobild. (Noch Fragen?)
Die Auto Motor Sport legt das richtig dar.

 

Der aktuelle M5 macht die Übung 0-200 übrigens in 11,8s. Ein kleines Grinsen kann ich mir da nicht verkneifen. (Wobei die Quelle für diese Zeit auch die Autobild ist - da muss man also vorsichtig sein)
http://www.autobild.de/bilder/0-200-km-h---die-40-besten-sprinter-5223217.html#bild53



Gruß,
Eno.

P.S.: Man verzeihe mir den Zynismus, solch unreflektierten Jubelausbrüchen setze ich zu gern etwas entgegen. Vor allem wegen der falschen Autobild Darstellung...

 

kkswiss
Geschrieben

Ich fahre jetzt 4 Jahre einen leistungsstarken Hybrid. Obwohl schon vier Jahre alt macht er noch immer Spass, noch nie hatte ich, oder die Batterie thermische Problem. Man kann imm Leistung voll abrufen. Die Bremse, kein Problem, ist schliesslich Porsche.

Und auf der Batterie sind 10 Jahre Garantie. Nach 10 Jahren ist das Auto auch nicht mehr viel wert. 

 

Und bezüglich Mehrkosten, dass muss jeder selber entscheiden. Der eine Käufer  wägt Kosten Nutzen ab, und der andere Käufer möchte mit Vorreiter sein und investiert halt mehr. Jeder wie er mag.

Gut gibt es aber Vorreiter, sonst würden wir alle noch mit der Kutsche fahren.

Eno
Geschrieben

Die Mehrkosten beim Kauf mal außen vor - mich würden Erfahrungs / Vergleichswerte interessieren Benzin + Strom vs. reiner Verbrenner. Ist das aus Deiner Sicht ein deutlicher Unterschied, oder reduziert sich das am Ende des Tages auf die Technologieunterstützung?

Keine Frage, was das Vorantreiben eben der Technologie angeht, da bin ich vollkommen bei Dir.

Wenn ich könnte wie ich gern würde, würde bei mir als Spassauto auch z.B. ein i8 in der Garage stehen. Leider reichts nur für konventionelle Autos. ;)

Ein gesundes Maß an Skepsis bei übereifrigen Jubelarien aufgrund von Falschinfos in der Autobild ist aber in Ordnung hoffe ich - falls sich jemand vor den Kopf gestoßen fühlen sollte, bitte ich um Verzeihung meines ebenso eifrigen "gerade Rückens" in die Gegenrichtung.

Gruß,
Eno.

F400_MUC
Geschrieben

Kann mal jemand den Thread Namen ändern? 

 

Immer noch kein schlechtes Auto, aber ganz so isses dann ja doch nicht...

kkswiss
Geschrieben

Bei mir müsste man den Cayenne V8 als Gegenstück sehen.

Ich habe bei meinem Cayenne einen Durchschnittsverbrauch auf 120'000 km von 10,4l.

V8 Werte habe ich nicht. Glaube aber, dass der V8 mehr benötigt.

Wertverlust ist beim Cayenne Hybrid deutlich geringer.

Ich weiss nicht mehr, wie gross der Preisunterschied damals war, aber mit der Spritersparnis und dem geringeren Wertverlust mache ich sicher vorwärts. Ist mir aber egal.

Und ich habe vier Jahre absolut keine Probleme gehabt. Nur ein Rückruf war dabei, und der betraf den Benzinmotor! Ein absolut empfehlenswertes Auto.

matelko
Geschrieben

Die Falschinfo (ich bin ja froh, daß Du nicht "fake News" geschrieben hast ;)) wurde zwar exzessiv von Lesern der Auto-Bild  verbreitet. Aber die Auto-Motor-Sport hat die Werksinfo (und um nichts anderes handelt es sich) auch nicht glasklar ausgedrückt:

Zitat

in 3,4 Sekunden auf 100 und/oder in 8,3 von 100 auf 200.

http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrberichte/mitfahrt-porsche-panamera-turbo-s-e-hybrid-11825839.html

 

Joogie
Geschrieben (bearbeitet)

unser m6 gc braucht laut liste auch nur 11,2 von 0 auf 200

3,9 sec 0->100 7,3 sec 100->200

noch nicht messtechnisch bestätigt aber das teil geht schon höllisch

(auf 38k km durchschnitsverbrauch von 13,4)

bearbeitet von Joogie
hohenb
Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Eno:

Da sind die 40k Euro Mehrkosten ja total super investiert. Toller Wagen, einfach wegweisend!

Porsche baut für nicht nur Autos für Germany, ich bin sehr froh über das neue Modell. Da er in meinem Markt, durch den niedrigen co2 Wert und den hieraus niedrigeren Steuern, billiger als der normale Turbo ist. Als Komi (Ab Herbst) ist das Auto für mich zB. die klar bessere Wahl als der normale Turbo.

Muhviehstar
Geschrieben

Kann bitte ein Mod die Überschrift anpassen, denn sie ist definitiv falsch oder wie man heute sagt: Sie beinhaltet alternative Fakten!

patsnaso
Geschrieben

0-200 in 8,3 sek sind fake news. believe me

matelko
Geschrieben

Warum sollen wir die Überschrift anpassen? So hat es die Auto Bild in Umlauf gesetzt, in diversen anderen "Fach"-Foren wird es so verbreitet und nach diesen Werten wird im I-Net gesucht. Hier, in dieser Diskussion, wird der Sachverhalt klar gestellt. Was ist daran verkehrt?

Muhviehstar
Geschrieben

Oh, wir lassen uns auf Bild Niveau herab... Applaus!

matelko
Geschrieben

Inwiefern? Wir zitieren die Bild und stellen es richtig. Ich verstehe das Problem immer noch nicht.

Muhviehstar
Geschrieben

Das Problem mit dieser Überschrift nennt sich Click Bait - aber hey, ist ja gerade Trend...

Das Fragezeichen macht es auf jeden Fall geringfügig besser.

Marc W.
Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb Eno:

Der Wagen wiegt dann mal eben lockere 2,3t.
"Gefährlich" wird da maximal etwas für Autobahnbomber ohne elektrischen Zusatzmotor. Wo das abseits von den Papierleistungen (wie oft kann ich beschleunigen, bevor der Akku leer ist und der V8 die 2,3t allein bewältigen muss?) ein Schritt in die richtige Richtung ist, muss man mir noch erklären.

Eno, ich war da tatsächlich genauso skeptisch, wie Du. Vor ca. 10 Jahren durfte ich mal einen leistungsstarken Hybrid-Pionier fahren (Lexus L600h) und habe dessen Batterie innerhalb von 50 sehr schnellen Autobahn-Kilometern auf 0% gebracht.

 

Aber!

 

Das ist inzwischen 10 Jahre her. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich seit dem mehrere Cayennes mit Hybrid und einen 918 fahren durfte. Die Erkenntnis über dieses aktuelle Generation ist eine total andere, sie funktioniert, sie ist extremst leistungsstark, sie ist erstaunlich sparsam (große Reichweite!!!), sie ist total unkompliziert und sie ist in der täglichen Nutzung und Nutzbarkeit total unauffällig.

 

Deswegen kann ich Deine Argumentation nur dann akzeptieren, wenn Du solche Hybrids mal gefahren bist, Du wirst erstaunt sein, versprochen. Für mich ist es die lang ersehnte eierlegende Wollmilchsau unter den Power-Limousinen.

 

Die 300kg-Mehrgewicht bei einem solchen Fahrzeugkonzept sind nur dann relevant, wenn man auf dem Track unterwegs ist, Eigentümer solcher Fahrzeuge haben aber für genau solche Anlässe spezialisiertere Spielzeuge. :wink:  

Eno
Geschrieben (bearbeitet)

Die Besteuerung beim Kauf in anderen Ländern hatte ich nicht bedacht. Das ist in der Tat ein gutes Argument für diese Version.

Bei Wagen wie den 918 / P1 usw. muss man denke ich nicht diskutieren. Die wären auch ohne Elektro extrem schnell. Die zusätzliche Elektroleistung für die Fahrzustände, in der der Verbrennungsmotor nicht ganz so gut ist, machen diese Autos dann um das Stück perfekter als einen reinen Verbrenner.
Ich habe die Videos von Chris Harris unzählige Male gesehen und freue mich für jeden, der die Möglichkeit hat(te) mit so einem Wagen (mit) zu fahren.

Das erhitzen der Akkus habe ich wegen der "Flüssigkühlung" selbiger hergeleitet. Zumindest scheint das ein Problem zu sein, welches sie mit der Kühlung verringern / ganz vermeiden.
Dazu aus Beiträgen, dass bspw. Tesla bei starker Beanspruchung auch drosselt. Beim Hybrid ist das sicher nicht so wild, das stimmt. (Und wenn, dann merkt man es kaum, da der V8 auch allein genug Dampf hat.)

Im Allgemeinen halte ich Hybride aber für Augenwischerei. Deutlich ökologischer ist der S im Vergleich zum normalen Turbo am Ende sicher nicht.

Da habe ich so meine Vourteile bezüglich der Rohstoffe für Akkus, und den Strom, der auch irgendwo produziert werden muss. Dazu kommen die ~250 kg mehr Gewicht, die den Verbrauch nach oben trieben. Das scheint nirgends gegengerechnet zu werden.
Was den Preis angeht, kommts jedoch wie ich gelernt habe, auf das Land an, in dem man den Wagen kaufen / zulassen möchte. Das wäre für mich dann z.b. ein zulässiges schlagendes Argument.

Bleiben die Fahrleistungen - hier kann ich nur anhand der zusammengesuchten Zahlen beurteilen und sehe dort in der Elastizität einen Vorteil, der aber wiederum nicht überragend erscheint.

Freilich kann ich mangels eigener Fahrerfahrung den Erspürbaren Unterschied zum normalen Turbo nicht beurteilen. Falls jemand mit seinem Hybrid irgendwann in der Nähe von Dresden ist... ein zünftiges Zwickel im Waldschlösschen bei einem PS Gespräch wäre sicher drin.

(Das Ergebnis dieses Gesprächs ist dann aber, dass frei atmende V8 das nonplusultra darstellen - andernfalls gibts das Zwickel nicht spendiert!) 8-)

Gruß,
Eno.

bearbeitet von Eno
typo

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später registrieren. Wenn du bereits einen Account hast, kannst du dich hier anmelden, um einen Beitrag zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Ähnliche Themen

    • Marc W.
      So, heute ist mein 993turbo endgültig in Deutschland angekommen, sprich er hat eine deutsche Zulassung! :bet:
      Ich hatte ja schon in dem Thread, wo ich das Auto gesucht hatte, angekündigt, daß ich sobald alles in trockenen Tüchern ist, einen alles umfassenden und detallierten Erfahrungsbericht erstelle. Damit sollen viele Fragen und Halbweißheiten, die im Raum stehen endgültig geklärt werden.
      Vorab möchte ich noch zwei Anmerkungen machen:
      Dieser Bericht ist hoffentlich komplett fehlerfrei, dennoch kann es sicherlich einige individuelle Abweichungen geben. Durch gesetzliche Veränderungen (Steuer/Zoll/TÜV/Zulassung) hat sich in den letzten Monaten einiges geändert. Mein Bericht dürfte momentan (Mai 2007) aktuell sein. Dennoch wäre es schön, wenn dieser Thread immer wieder mit neuen Erfahrungen gefüttert wird, damit er auch immer auf dem jeweils aktuellen Stand bleibt.  
      Nun gehts los:
       
      1. Vorbereitung:
      Am 01. Mai 2007 habe ich hier über das Forum einen Kontakt in die Schweiz vermittelt bekommen. Nach kurzem Kontakt stellte sich heraus, daß das Auto für mich hoch interessant ist. Darauf hin habe ich mit dem Verkäufer per Fax eine Vereinbahrung getroffen, die folgenden Inhalt hatte:
      Unfallfreiheit Kilometerstand glaubhaftes Serviceheft event. Mängel Ausstattungsmerkmale Preis inkl. 7,6%-MwSt. als Verhandlungsbasis und Akzeptanz von Zahlung in EUR kein Zwischenverkauf bis 15:00 des Folgetages  
      2. Bargeld in die Schweiz:
      Als gelernter Steuerfachangestellter bin ich mir der Problematik sehr bewußt. Ursprünglich war meine Vorstellung, daß ich bei der Einreise in die Schweiz beim deutschen Zoll das Bargeld deklariere. Falls ich das Auto also nicht kaufen sollte, hätte ich damit den Nachweis, daß ich am selben Tag mit dem Bargeld in die Schweiz eingereist bin. Leider geht meine Idee aber nicht, weil es dafür keinen Paragraphen gibt und somit ein deutscher Beamter auch niemals etwas macht, was nicht schriftlich vorgesehen ist.
      Der Weg war dann viel banaler, die Service-Hotline hat mir empfohlen, Nachweis zu führen, wo das Geld herkommt (Abhebung bei der Bank) und wofür es benötigt wird (Autokauf, Korrespondenz mit dem Verkäufer). Außerdem muß man es logischer Weise deklarieren, wenn man am Zoll darauf angesprochen wird. Sprich, wenn ich ohne Autokauf mit dem Bargeld wieder nach Deutschland einreise, kann ich belegen, daß ich es am Tag zuvor in Deutschland abgehoben habe und das ich es zum Zweck eines Autokaufs mit in der Schweiz hatte.
       
      3. Kauf und Fahrzeugübernahme in der Schweiz:
      Wenn man sich nach der Besichtigung, einer Probefahrt und eventueller Nachverhandlung handelseinig wurde, kann man nun das Auto kaufen. Ähnlich wie in Deutschland beinhalten in der Schweiz nur Neuwagen und Firmenfahrzeuge die Mehrwertsteuer (7,6%), Privatfahrzeuge sind somit brutto=netto.
      In meinem Fall war es zum Glück ein Firmenfahrzeug mit ausweisbarer Mehrwertsteuer, entsprechend hatte ich die Möglichkeit - gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland - das Auto ohne die schweizer MwSt. netto zu kaufen!
       
      Wichtig ist, daß man den schweizer Fahrzeugausweis vom Verkäufer mitbekommt, diesen benötigt man für die Vollabnahme in Deutschalnd.
      In meinem Fall hatte ich deutsche, rote Nummern dabei. Damit bewegt man sich in der Schweiz im Graubereich, bis jetzt habe ich noch keine offiziellen Informationen gefunden, ob man damit in der Schweiz fahren darf, oder nicht. Auf Anfrage bei der schweizer Polizei wurde mir allerdings mündlich gesagt, daß es tolleriert wird, wenn man auf dem kürzesten Weg ausreist.
       
      4. Vorbereitung Export/Import:
      Hierfür benötigt man doch so einige Dokumente. Meine Empfehlung ist, sich hier auf Profis zu verlassen, die soetwas regelmäßig vorbereiten. In meinem Fall war das die Spedition Frederick & Stähli direkt am Grenzübergang in Kreuzlingen/Konstanz. Diese hat folgende Dokumente vorbereitet:
      Ausfuhrbescheinigung Einfuhrbescheinigung Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 Unbedenklichkeitsbescheinigung  
      Für diese Vorbereitung sollte man ca. 1 Stunde einkalkulieren. Die Dienstleistung kostet EUR 90. Ein Doppel der Ausfuhrbescheinigung hat die Spedition direkt dem Verkäufer zugeschickt, damit er bei seinem schweizer Finanzamt einen Nachweis hat, warum er das Auto netto verkauft hat.
      Ein besonders Augenmerk gilt hier der Warenverkehrsbescheinigung, dies dient als Nachweis, daß der Ursprungsstaat auch gleich dem Bestimmungsstaat ist (in diesem Fall Deutschland). Nur mit dieser Bescheinigung und dem Nachweis, daß man ein deutsches Produkt wieder nach Deutschland einführt braucht man keinen Zoll (10%) bezahlen. Früher mußte man sich die Warenverkehrsbescheinigung von dem jeweiligen Hersteller besorgen (dauerte teilweise Wochen), inzwischen konnte die Spedition dies auch online und augenblicklich abfragen. Eine böse Falle ist z.B., wenn man sich einen Mercedes ML in der Schweiz kauft. Der ML ist zwar von einem deutschen Hersteller, wird aber in den USA produziert, ergo muß man 10% Zoll zahlen, weil man eben keine Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 für dieses Auto bekommt.
       
      4. Export aus der Schweiz:
      Wenn man nun alle Dokumente zusammen hat, geht man in das Zoll-Abfertigungsgebäude. Dort gibt es schweizer Export-Schalter und Deutsche-Importschalter. Als erstes muß man das Auto logischer Weise exportieren. Das geht sehr schnell, dauert ca. 5 Minuten und ist unkompliziert.
       
      5. Import nach Deutschland:
      Hier sieht es noch mal ein bißchen anders aus. Wartezeit 30 Minuten, dann beim ersten Blick vom Zöllner festgestellt, das die Trackingnummer von der Spedition fehlt, also noch mal zur Spedition und noch mal 40 Minuten anstehen. Das Arbeitstempo - naja, möchte ich öffentlich kein Wort drüber verlieren. Für so Sonderfälle, wie den Import eines Porsches kam dann der Abteilungsleiter, um den Vorgang zu bearbeiten. Dieser hatte sich zuvor schon mit Hilfe des Internets informiert, ob der Kaufpreis einigermaßen dem Marktwert entspricht, damit man gar nicht in Versuchung kommt den Staat um einen Teil der EUSt. zu beschei...
       
      Der Abteilungsleiter hat dann auch höchstpersönlich die Fahrgestellnummer kontrolliert, noch ein paar Fragen gestellt und dann die Papiere fertig gemacht. Wichtig dabei ist, daß er ein Siegel auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung setzt. Vergißt er dieses Siegel, kann man das nie mehr nachbessern und somit das Auto auch nie mehr zulassen! Sind die Papiere fertig, darf man zur Kasse gehen und vor Ort die 19% Einfuhrumsatzsteuer (= MwSt.) in bar entrichten, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von EUR 25. Neben dem oben genannten Siegel ist außerdem wichtig, daß man genügend Zeit mitbringt. Die Zollschalter haben nur bis 17:30 geöffnet, egal wie viele Leute noch vor dem Schalter stehen!!!
       
      Herzlich willkommen in Deutschland!
       
      6. Vorbereitungen für die Vollabnahme beim TÜV:
      Ein gebrauchtes Auto, welches noch nie in Deutschland zugelassen war, muß zur Vollabnahme, ein Neuwagen hat dafür sogenannte COC-Papiere, dann benötigt man keine Vollabnahme. War das Auto in den letzten 7 Jahren schon mal nachweislich in Deutschalnd zugelassen, reicht auch eine normale TÜV-Abnahme.
       
      In meinem Fall mußte es die Vollabnahme gem. §21 sein, hierfür sollte man sich vorbereiten und z.B. alle Gutachten für Besonderheiten (z.B. Abgasanlage) zur Hand haben, hatte ich aber auch nur in Kopie. Eigentlich gilt am besten, immer alle Unterlagen mit nehmen, die sich bislang gesammelt haben!
       
      7. Vollabnahme beim deutschen TÜV:
      Dies entspricht eigentlich einer normalen TÜV-Prüfung, mit dem Unterschied, daß ein besonderes Augenmerk auf die Fahrgestellnummer gelegt wird und der TÜV-Ing. ein Gutachten anfertigt, was wie in den Fahrzeugpapieren zu stehen hat. Wenn man gerade beim TÜV ist, sollte man auch gleich eine Abgas-Untersuchung (AU) machen lassen, die benötigt man nämlich logischer Wiese auch für die deutsche Zulassung.
       
      8. Zulassung bei der Zulassungsstelle:
      Auch hier gilt wieder, alles mit nehmen, was man inzwischen an Dokumenten gesammelt hat. Die Zulassungsstelle hat so ziemlich alles eingescannt, den schweizer Fahrzeugausweis, die Exportbescheinigung, die Importbescheinigung, die Quittung über die gezahlte EUSt., die Unbedenklichkeitsbescheinigung inkl. Siegel, das Gutachten des TÜVs und die AU-Bescheinigung.
      Früher mußte man für eine solche Zulassung beim Kraftfahrtbundesamt noch eine zweite Unbedenklichkeitsbescheinigung anfordern, die dazu dient, nachzuweisen, daß das Auto nicht als gestohlen gemeldet ist. Alleine dies hat teilweise Wochen gedauert. Seit 01. März 2007 kann zumindest unsere Zulassungsstelle dies online abfragen! Noch ein kleines Detail, ab dem 01. Mai 2007 kann man nur noch ein Auto zulassen, wenn man in das Lastschrifteinzugsverfahren für die Kfz-Steuer einwilligt!
       
      DAS WARS!!! Herzlichen Glückwunsch zum schweizer Porsche mit deutscher Zulassung!
    • CR Germany
      Auf RennTeam.com steht ein ausführlicher Vergleichstest zwischen dem Porsche GT2 (996) und dem Turbo (996) bereit.
       
      Enjoy!
    • Silentfan
      Hallo,
       
      ich fahre einen 991.2 Turbo S und interessiere mich für die Techart-AGA. Scheinbar schafft sie einen größeren akustischen Unterschied zwischen Komfort- und Sport-Modus. Ich finde den Sound im Innenraum im Sport-Modus schon sehr gut, aber wenn es evtl. noch besser geht....
       
      Zwei Fragen hierzu:
       
      1) Hat die jemand drunter? Würde gerne mal hören... 
      2) Macht die Porsche Garantie evtl. irgendwelche Probleme, wenn man von Techart eine AGA drunter hat?
       
      Danke
       
      MfG
    • chris-wien
      Hab den Wagen schon seit 2014 und hier möchte ich Euch einmal die ersten Umbauten vorstellen. Außerdem soll diese Ecke hier auch einmal belebt werden, pff.de interessiert mich nicht wirklich.
       
      Von den aller ersten Umbauten (Sport Chono Lenkrad und Auspuffanlage) habe ich leider keine Fotos mehr
       
      Umbauaktion Winter 17/18
      Hier kam einmal der PCM 3.0 Umbau..
       
       
      Vorher:

       
      währenddessen:






       
      ——
      Vor drei Wochen (ich weiß etwas verspätet) hab ich dann auch noch das untere Fach gewechselt..

       
      ——
      Ein paar Wochen danach kamen dann auch rote Gurte dran um Akzente zu setzen:
       


       
      ——
      Im Sommer 2018 war es dann soweit, ich beschloss H&R Federn einzubauen. Die Tieferlegung ist zwar nur 30mm aber sieht verdammt gut aus 😍
       


       
    • BMWUser5
      So wird wohl der zukünftige Mittelmotorsportwagen von Aston Martin in der Serienproduktion aussehen.
       
      Motor: V6 Hybrid-Turbo
      Serienproduktion: ab 2022
       








       
      https://www.autocar.co.uk/car-news/motor-shows-geneva-motor-show/vanquish-vision-heads-trio-new-aston-martin-concepts

×
×
  • Neu erstellen...