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Wie sieht die Zukunft für leistungsstarke Verbrenner mit ordentlich Hubraum aus?


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Geschrieben

Ich hätte noch eine Frage in die Runde:

 

Wie schätzt ihr die nähcsten 5–10 Jahre für leistungsstarke Verbrenner mit ordentlich Hubraum ein?

Mir ist natürlich bewusst, dass hier niemand die berühmte Glaskugel hat – mich würde rein interessehalber einfach eure persönliche Einschätzung interessieren.

 

Ich denke dabei vor allem an die politische Entwicklung: Glaubt ihr, dass durch neue Gesetze, höhere Abgaben, strengere Vorgaben oder mögliche Nutzungsbeschränkungen der Besitz und Betrieb solcher Fahrzeuge zunehmend erschwert werden könnte?

 

Oder seht ihr das relativ entspannt und glaubt, dass wir unsere alten Dickschiffe auch in zehn Jahren noch weitgehend unbehelligt aus der Garage holen können? 😄

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Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb juengi:

Ich denke dabei vor allem an die politische Entwicklung: Glaubt ihr, dass durch neue Gesetze, höhere Abgaben, strengere Vorgaben oder mögliche Nutzungsbeschränkungen der Besitz und Betrieb solcher Fahrzeuge zunehmend erschwert werden könnte?


Kurz und knapp - ja!
Und nicht nur für die Sportwagen sondern auch für Verbrenner allgemein.
Politisch wird sich leider nichts ändern und die auf den Weg gebrachte Ideologie wird weiter vorangetrieben.
Es glaubt doch auch nicht wirklich jemand daß wie wieder Vorkriegsbenzinpreise sehen werden?

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Geschrieben

Solange noch so viele Verbrenner unterwegs sind, um die Malocher zur Arbeit zu bringen, habe ich eigentlich wenig Angst vor Einschränkungen.

Aber die Benzinpreise werden so hoch bleiben, da gebe ich @buggycity recht. Wir Verbraucher haben uns ja „schnell“ dran gewöhnt. 🙈

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Geschrieben

Wenn die Steuerquelle aus Sprit geringer wird durch Wechsel auf E-Mobilität wird das passieren:

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Zapfen doch eh gerade alles an um die Party am laufen zu halten. Der deutsche und ukrainische Haushalt müssen am Leben erhalten werden, damit sich die Taschen gewisser Eliten füllen lassen.

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Geschrieben

So wie Deutschland keine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Autobahn hat und die Ausländer hier her gepilgert kommen, um mal schnell fahren zu können, so wir es Länder geben, die Verbrenner mit grossem Hubraum zu lassen. Die kann man da dann mieten und mal kräftig auf die Tube drücken - so ähnlich wie auf Kuba, nur aus anderen Gründen. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb chris321:

Wenn die Steuerquelle aus Sprit geringer wird durch Wechsel auf E-Mobilität wird das passieren:

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Zapfen doch eh gerade alles an um die Party am laufen zu halten. Der deutsche und ukrainische Haushalt müssen am Leben erhalten werden, damit sich die Taschen gewisser Eliten füllen lassen.

Wow, soweit hab’ ich noch gar nicht gedacht.

Aber eigentlich ein logischer Schritt.

Wenn tatsächlich mal der grüne Idealfall eintreten sollte und nur noch E-Autos unterwegs wären, gingen dem Staat ja rund 30 Mrd. an Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer verloren.

Die Regierung schmeißt zwar im Moment mal schnell mit 100 Mrd. für Dieses und Jenes um sich herum, egal wo sie herkommen (oder auch nicht), aber das wäre trotzdem ein erheblicher Steuerausfall. Den muss man irgendwie ausgleichen.

Warum dann nicht bei den Autofahrern bleiben. Also das sehe ich durchaus auch für D nicht als unrealistisch an.

 

(Ergänzt)

Verbrenner im Allgemeinen werden es zunehmend schwieriger haben.

Es wird teurer (aber das E-Fahren wird auch teurer) und es wird vielleicht irgendwann unmöglich werden mit einem Verbrenner in Städten unterwegs zu sein. So was wie eine neue E-Plakette für Umweltzonen in Städten könnte ich mir vorstellen.

 

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Geschrieben

Wer sagt denn, dass die E-Autos Steuerfrei bleiben. Irgendeine Formel werden die sich überlegen, bei der auch mehr ins Säckchen kommt. Garantiert!!!

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Geschrieben

Mein alter Chef und Lehrmeister (Metzgermeister) sagte immer "das Auge isst mit"!
Kann man auf alle Bereiche übertragen.

Geschrieben

Rational betrachtet sind wir - vielleicht abgesehen vom lautstärken-emotionalen-Effekt - an dem Punkt, an dem Verbrenner im Alltag keinerlei echte Vorteile mehr bieten. Auch Ladegeschwindigkeit und Reichweite sind m. E. in einem Bereich angekommen, die für 95% des Alltages der meisten Nutzer genügen. Da auch finanziell unter den aktuellen Rahmenbedingungen (Steuer, Kraftstoffpreise) der Gleichstand mindestens erreicht ist, wird die Quote an E-Fahrzeugen im Neuverkauf und damit langsam auch im Bestand weiter zunehmen.

 

Hier lohnt dann ein Blick in Länder, die Vorreiter sind. Aktuell immer noch Norwegen mit einer Neuzulassungsquote nahe 100% und einem Bestandsanteil von ca. 1/3, aber auch Schweden.

 

Hier wird unweigerlich der Absatz vor allem an Benzin (Diesel vermutlich verzögert) abnehmen und damit auch das konventionelle Tankstellennetz.

 

Davon sind wir hierzulande noch ein gutes Stück entfernt.

 

Ich denke auch, solange unser demokratischer Rechtsrahmen existent bleibt, wird man den Besitz niemals verbieten können. Mit der Betriebserlaubnis auf öffentlichen Straßen mag dies anders aussehen. 

 

Ich vermute, dass wir im kommenden Jahrzehnt auf jeden Fall keine neuen Typenzulassungen von Verbrennern im klassischen PKW-Segment mehr sehen werden oder erlaubt sein werden. Die Neuzulassung von Fahrzeugen als solchen wird sicher noch etwas länger möglich sein, aber es gibt ja auch andere Vorschriften, die darauf einzahlen. 

 

Ich gehe davon aus, dass - ähnlich der Analogfotografie - es einen gewissen Bodensatz von Fahrzeugen und Liebhabern geben wird, die Verbrenner noch hobbyistisch betreiben werden, auch wenn es den Kraftstoff dann ggf. nur noch an wenigen Spezialtankstellen geben wird, wie eben heute Celluloid-Filme auch ordentlich teuer geworden sind.

 

Ganz generell würde ich mir daher weniger Sorgen um den Betrieb auf Sicht von 10-15 Jahren machen, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass m.E. gerade für Fahrzeuge, die nicht  gerade sammelwürdig sind, die potentielle Nachkäuferschaft immer weiter abnehmen wird.

 

 

 

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Geschrieben
vor 51 Minuten schrieb JoeFerrari:

Rational betrachtet sind wir - vielleicht abgesehen vom lautstärken-emotionalen-Effekt

Nein. Dann stell mal die Institutionen auf Strom um, die wir im Notfall brauchen. Der E-Heli bringt dich nach dem Schlaganfall nicht ins KH. Alles mit Maß und Ziel - aber das geht in dem aktuellen D nicht!!

Handwerk und Logistik klappt auch noch lange nicht.

...und ich fahre im Alltag einen Stromer seit 5 Jahren...

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo juengi,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Verschiedenes über Autos (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb juengi:

leistungsstarke Verbrenner mit ordentlich Hubraum

Welcher Definition folgst du hier? 

Turbo-Motoren unter 4L Hubraum bekommst du leistungsstark auch mit heutigen Rechtsrahmen zugelassen. Ohne Zwangsbeatmung wird es schwieriger bis unmöglich werden, einen 6.000ccm+ Motor >600PS als Neuware zu bekommen.

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Geschrieben

Ab 2028 bekommen Autos mit mindesten 7 Liter Hubraum (beispielsweise 7,2 Liter, wie der Jensen Interceptor III) den Sprit bei uns gratis. Weil es sich um lebende Fossile handelt, die den besonderen (Arten-) Schutz durch die Zivilgesellschaft verdienen.

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Geschrieben

Kurz zur Erklärung, worauf meine etwas blöd formulierte Frage eigentlich hinauswollte. 😄

 

Es geht um den bereits erwähnten 458 Italia.

Ich habe mir mittlerweile einen kleinen Schlachtplan für die nächsten Jahre zurechtgelegt. Mein Ziel ist es, die im Bericht erwähnten Restschulden innerhalb der nächsten drei Jahre komplett zu vernichten.

Der Plan ist allerdings so straff kalkuliert, dass künftig jeder eingelöste Pfandbon auf direktem Wege als Sondertilgung dient. 😄

 

Der Plan hätte allerdings einen kleinen Schönheitsfehler: Dafür würde ich voraussichtlich auch mein Depot weitgehend bzw. komplett auflösen. Danach wäre ich zwar schuldenfrei, würde beim liquiden Eigenkapital aber faktisch wieder bei null anfangen.

Anschließend würde ich mir noch einmal ein bis zwei Jahre geben, um wieder entsprechendes Kapital aufzubauen. Realistisch reden wir beim 458 für mich also eher über einen Zeithorizont von vier bis fünf Jahren und nicht über nächste Woche.

Wenn unterwegs nicht alles nach Plan läuft, muss ich im Worst Case eben noch die eine oder andere Verlängerungsrunde einlegen. 😄

 

Ich würde mich grün und blau ärgern, wenn ich diesen Plan über Jahre verfolge und mir auf den letzten Metern irgendeine politische Hürde den Traum doch noch zunichtemacht.

 

Ich möchte mir gar nicht ausmalen, mit welcher völlig unvernünftigen Ersatzhandlung ich das dann kompensieren müsste. 😄

 

Wobei … ich habe hier in einem anderen Thread etwas von wunderschönen Mahagoni-Booten mit V8 Motor gelesen. Kann ja auch nicht ganz so übel sein😁
 

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Geschrieben

Bei den Restschulden wäre die Frage zu welchem Zinssatz diese noch zu verzinsen sind und ob es sich rechnet diese in den kommenden drei Jahren abzutragen.

 

Und dann müsstest Du ja sicher gut 150-200 TEUR in Jahr vier und fünf wieder ansparen, um Dir dann einen gebrauchten ("alten") Ferrari  zu kaufen? Soweit richtig interpretiert?

 

Falls das der Plan ist, so bleibt doch eh die kommenden drei Jahre, kein Cent zum Ansparen. Also würde ich mir um den Ferrari oder ein anderes Spassauto konkret auch keine Gedanken machen, sondern wirklich erstmal Phase 1 zu Ende bringen und mir dann überlegen was Sinn und Spass macht.

 

 

Vielleicht noch ein Einwurf zu oben: 

In der Logistik, sowohl im Verteilverkehr, aber auch langsam auf Strecke, nimmt die E-Mobilität langsam aber deutlich Fahrt auf. Hinter den Kulissen und auch davor tut sich da sehr viel. IHK Veranstaltungen zum Thema E-LKW haben viel Zulauf und für die Logistiker (auch Typ Pfennigfuchser) ist das ein reines Rechenexempel. Und fürs Depotladen brauchts nicht unbedingt Megawattcharging. Handwerker könnten und tun dies in Teilen auch, aber - außer im Elektrohandwerk - scheint mir der E-Ducato oder E-Sprinter noch nicht so wirklich angekommen zu sein. Wobei gerade bei deren oftmals kurzen Strecken wäre der E-Transporter absolut sinnvoll.

 

 

 

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Ein E LKW rechnet sich aber nur durch Förderung/Subvention denn die kosten in der Anschaffung Faktor 4

Und wenn du 160 LKW hast und die dann alle Laden willst rechne mal den Strombedarf aus. 

Aktuell würde ich meine Vermutungen über die Zukunft auf maximal 1 Jahr planen, alles danach hängt von den ********** ab die uns regieren. 

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vor 4 Stunden schrieb tollewurst:

die uns regieren

Die sehe ich im Vergleich zum Rest der Chaoten in Ost/West eher entspannt. ;) 

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@juengi Ähnliche Gedanken mache ich mir tatsächlich auch. Ich bin mit 37 gänzlich unverschuldet und stehe nur vielmehr vor der Frage, ob zuerst Immobilie oder Sportwagen. Aktuell wohnen wir sehr gut zur Miete und planen eher einen Umzug in eine ruhigere Umgebung mit vernünftiger Parksituation.

Einen Sportwagen in der Liga 458 könnte ich mir mit mit meiner aktuellen Sparrate in einigen Jahren grundsätzlich leisten, auch der Unterhalt wäre machbar. Für mich gehört dazu aber auch das passende Umfeld – idealerweise eine Garage und die Gewissheit, dass das Auto nicht ständig irgendwo an der Straße steht. Deshalb hängt das eine für mich vom anderen ab.

Gleichzeitig frage ich mich wie du auch, wie die politische Entwicklung in fünf oder zehn Jahren aussieht. Genau deshalb überlege ich manchmal, ob man so einen Traum früher verwirklichen sollte, statt ihn immer weiter nach hinten zu schieben.

Es muss für mich aber auch nicht zwangsläufig der große Traumwagen als erstes sein. Vielleicht ist der vernünftigere Schritt zunächst eine Corvette oder ein anderer alltagstauglicher Sportwagen, den man einige Jahre genießen kann, während man finanziell weiter entspannt bleibt. Ein Ferrari oder Lamborghini läuft einem – hoffentlich! – nicht davon. Das ist auch der Grund, warum ich bei Berichten wie deinen über den R8 aufhorche. Ich sammle solche Kandidaten :-).

Mir ist am Ende wichtiger, dass sich so eine Anschaffung selbstverständlich anfühlt und wir im Alltag nicht plötzlich überlegen müssen, ob wir uns Restaurants, Reisen oder schöne Hotels noch leisten wollen. Das macht die Entscheidung ehrlich gesagt nicht einfacher... ich habe bei der aktuellen Entwicklung das Gefühl, gegen die Zeit entscheiden zu müssen. 

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vor einer Stunde schrieb KFMH:

Ähnliche Gedanken mache ich mir tatsächlich auch. Ich bin mit 37 gänzlich unverschuldet und stehe nur vielmehr vor der Frage, ob zuerst Immobilie oder Sportwagen.

Ich war tatsächlich 40 beim ersten Pferd...das Erste ist das Schwierigste...dann läuft es 🙃

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vor 2 Stunden schrieb KFMH:

zunächst eine Corvette oder ein anderer alltagstauglicher Sportwagen, den man einige Jahre genießen kann, während man finanziell weiter entspannt bleibt

 

Das ist ganz sicher ein guter Plan !

Wer die amerikanischen V8 kennt, der weiß, dass die Motoren, Fahrwerke und auch das Tuning heutzutage super sind !

Bei den Corvetten oder Camaros braucht es meist nur eine geilere Nockenwelle und Software um richtig Dampf und Spaß zu haben !

Seit ca 2000 kann man eigentlich fast jedes amerikanische Musclecar kaufen, egal ob Chevrolet, Cadillac, Ford oder Dodge...

Corvette ab der C5, Camaro ZL1 mit Kompressor, Cadillac CTS mit Kompressor, Ford Mustang oder Challenger...

Zu einem Bruchteil der Kosten gibt es Spaß, richtig Power und auch sehr wenig Spritverbrauch im Vergleich zu den Italienern.

Natürlich ist mehr Kunststoff im Innenraum und manche Dinge sind anders gelöst, aber dafür standfest und günstig zu haben und zu unterhalten.

Sicherlich ist für Viele noch das Image aus den 80ern vorhanden, aber nur bei Leuten , die keine Ahnung haben. 

 

Ferrari ist natürlich immer ein Event und alleine der Name läßt einem schon die Haare senkrecht stehen, kostet halt auch ein paar Taler...🤙

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Geschrieben

Ich bin froh um meinen Ferrari und dem Image, welches ihn umgibt.  🤩

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Geschrieben

Dein Plan ist ja ziemlich durchdacht und macht auch völlig Sinn.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich genauso denken. Und auch handeln.

Das bedeutet aber: In fünf Jahren fließt noch viel Wasser den Rhein runter. Mach einen Dornröschenschlaf, wach nach fünf Jahren wieder auf, schau dir die allgemeine Lage dann in Ruhe an und treffe dann deine Entscheidung.

Sich jetzt einen Schlachtplan zu machen, ob dann vielleicht ein 458 in der Garage steht, halte ich für viel zu früh. Heute kann dir doch keiner mit Gewissheit sagen, was dann im Land so abgehen wird.

 

Verbrenner wird man dann immer noch fahren dürfen. Auch sportliche Verbrenner. Unter welchen Bedingungen wird man dann sehen.

 

Den Zwischenschritt mit einem US-Musclecar kann man natürlich machen. Ob du das, von R8 kommend, wirklich ins Auge fasst, musst du selber beantworten. Ich finde das ist ein bisschen eine andere Disziplin. Klar kann man damit auch schnell fahren. Heutzutage nicht nur geradeaus, auch durch Kurven.

 

Aber ein Pony ist nun mal kein Pferdchen.

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Also, ich würde die Frage in drei Teilen beantworten:

 

1. Gibt es in 10 Jahren noch neue hubraumstarke Autos?

 

Wahrscheinlich nur noch in Nischen, etwa bei Hypercars oder klassischen Sportwagenherstellern. Die Nachfrage wird von vielen Faktoren beeinflusst – etwa von der finanziellen Situation, dem Lebensstil, gesellschaftlichen Trends oder Nachhaltigkeitsaspekten. Der Markt für hubraumstarke Fahrzeuge dürfte deshalb deutlich kleiner werden. Ob dies Ursache oder Folge des Wandels ist, lässt sich diskutieren. Tatsache ist jedoch, dass sich die Automobilindustrie weltweit in Richtung Elektromobilität bewegt. Auch neue Marktteilnehmer wie chinesische Hersteller setzen überwiegend auf Elektrofahrzeuge und nicht auf grosse V8-Motoren. Am Ende entscheiden die Kundinnen und Kunden – und deren Kaufverhalten zeigt bereits heute deutlich in diese Richtung.

 

 

2. Werden bestehende Autos weiterhin fahrbar bleiben?

 

Davon gehe ich klar aus. Verbrenner werden zwar an Bedeutung verlieren und vermutlich in der Minderheit sein, verschwinden aber nicht. Vieles wird stärker durch den Markt als durch politische Eingriffe geregelt – ein Gedanke, der sich auch mit der Systemtheorie von Niklas Luhmann erklären lässt. Wenn der Anteil der Verbrenner am gesamten Fahrzeugbestand weiter sinkt, reduziert sich auch ihr Beitrag zu CO₂-Emissionen und Luftschadstoffen. Dadurch dürfte der politische Druck auf bestehende Fahrzeuge eher abnehmen als zunehmen. Entwicklungen wie die teilweise Aufhebung von Umweltzonen in Deutschland und Frankreich zeigen, dass Regelungen auch wieder gelockert werden können.üä

 

 

3. Was wird die Zukunft bringen?

 

Der Rückgang der Einnahmen aus der Mineralölsteuer wird langfristig Auswirkungen auf die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur haben. Diese Abgaben hatten neben ihrer Finanzierungsfunktion auch eine Lenkungswirkung und wenn immer mehr Fahrzeuge elektrisch unterwegs sind, stellt sich die Frage, wie die wegfallenden Einnahmen ersetzt werden. Gleichzeitig verändert der Ausbau der Photovoltaik den Energiemarkt. Immer mehr Haushalte produzieren ihren Strom selbst und werden in zukünftig in Batterien speichern. Damit laden sie ihre Elektrofahrzeuge kostengünstig und die Abhängigkeit (und die Willkür mit Zuschlägen) vom Strompreis wird sinken. 

Es ist deshalb gut möglich, dass künftig stärker auf nutzungsabhängige oder fahrzeugbezogene Abgaben  über die Strassenverkehrssteuer  gesetzt wird, um die Finanzierung der Infrastruktur sicherzustellen. Die Frage bleibt natürlich, ob diese Bestrafung des gewollten Verhaltens politisch legitim ist. 

 

 

Wie sicher ist diese Einschätzung?

 

Ich würde ihr eine Wahrscheinlichkeit von rund 80 % geben. Deshalb würde ich mir aus Angst vor eher unwahrscheinlichen Entwicklungen das Traumauto nicht madig machen. Wer Freude an einem besonderen Fahrzeug hat, sollte diese auch geniessen.

Gute Fahrt!

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vor 8 Stunden schrieb KFMH:

ob zuerst Immobilie oder Sportwagen

Bin zuerst auf Immobilie, dafür auch keinen Ferrari im Stall, Prios sind wichtig ;) Ferrari oder ähnliches kann man mieten, sich ausleihen, Kurzzeitleasing etc. etc. Die (richtge) Immobilie bleibt, Autos können kommen und gehen. Auf Trackeinsätzen sehr selten mit dem eigenen Auto unterwegs, zwar teurer, aber dafür ohne Folgekosten/erhöhter Wertverlust am eigenen Fahrzeug.

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Genauso ist es. Autos sind Spielzeuge und Hobby. Wenn ich ehrlich mein Anforderungsprofil betrachte, genügt mir letztlich ein SUV als Daily und mein Mini JCW Cabrio für die Stadt. Alles andere ist Hobby, Leidenschaft und auch Spleen, ähnlich wie bei meinem Nachbar seine rund 3000 guten Weine in Keller oder Schuhe/Taschen bei Frauen. Wir waren gerade 1 Wo in Südtirol im Urlaub und sind jetzt noch 1 Wo am Wörthersee. Auf der Fahrt hierher durchs Pustertal, ist die ganze Zeit das gleiche Mini Cabrio sogar in der selben Lederfarbe offen vor uns hergefahren. Da dachte ich, dass selbst so ein kleines schnelles Kurvenräuber-Auto zu zweit während der Urlaubsfahrt, dank der Rücksitze, viel Freude bereiten kann. Bevor man sich also Gedanken über einen V8 Sauger aus Maranello macht, sollte vorher der Fokus auf Wohneigentum liegen, dann das bleibt und gehört einem für immer (wenn man anständig wirtschaftet)… Wenn dann das Grundbuch lastenfrei ist, macht es um so mehr Freude, die Garage mit einer italienischen Diva zu dekorieren. 

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Geschrieben

Also bevor ich das Thema komplett okkupiere, lege ich mein Dilemma einmal offen:

 

Option 1: Weiter mieten, investieren und sparen

Ziel wäre, in wenigen Jahren zunächst einen günstigeren Sportwagen (z. B. Corvette oder ähnliches) zu kaufen und in etwa 10 Jahren eine gute Immobilie (ca. 600.000 €) oder in etwa 20 Jahren eine hochwertige Immobilie nahezu oder vollständig schuldenfrei.

 

Vorteile:

-Hohe Flexibilität und Mobilität

-Eigenkapital bleibt investiert

-Sparrate bleibt hoch bzw. wird höchstens durch eine höhere Miete reduziert

-Keine Sorgen um größere Reparaturen oder unvorhersehbare Kosten am Eigentum

 

Nachteile:

-Mietzahlungen bauen kein Eigentum auf

-Geeignete Mietwohnungen mit Stellplätzen für Daily und Sportwagen sind selten

-Niemand weiß, wie sich Immobilienpreise entwickeln

 

 

Option 2: Jetzt kaufen

Immobilie jetzt erwerben. Sportwagen erst, wenn Renovierung, Einrichtung und ausreichende Rücklagen erledigt sind.

 

Vorteile:

-Vermögensaufbau über Wohneigentum

-Oft mehr Platz und bessere Parkmöglichkeiten

 

Nachteile:

-Eigenkapital wird zunächst für Kaufnebenkosten, Rücklagen und Einrichtung gebunden

-Die Auswahl richtet sich nach dem heutigen Budget

-Sportwagen vermutlich erst in einigen Jahren realistisch

-Langfristige Finanzierung und geringere Sparrate

 

 

Option 3: 1–2 Jahre warten

Füße stillhalten, weiter sparen und dann kaufen.

 

Vorteile:

-Mehr Eigenkapital

-Größere Auswahl

-Mehr finanzieller Spielraum

 

Nachteile:

-Die aktuelle Wohnsituation bleibt vorerst bestehen oder ein Zwischenumzug kostet zusätzlich Geld

-Die Frage nach dem Sportwagen verschiebt sich ebenfalls

 

 

1, 2 oder 3? Oder gibt es eine Option 4, die ich übersehe?

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