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cavallino 360

Das Ferrari-Händler-Sterben geht weiter

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crazyblack
Geschrieben
Zulassungszahlen 2013 Deutschland:

2) Das ist was für Mehrmarken-Händler. Komplett eigener Markenauftritt nach aufwändigen Ferrari-Vorgaben geht nur mit sehr kleiner Händlerschaft oder mit sehr gehobenen Händlermargen (ich denke Karl wird hier einen Hustenanfall spendieren).

Ich denke mal, es läuft eher auf Mehrmarkenhändler hinaus. Ferrari hat die Händlermargen mit Sicherheit nicht erhöht. Im Gegenteil. Der California hatte (zumindest am Anfang, 2010, als ich einen Händlervertrag gelesen hatte) weniger Marge für den Händler als das übrige Sortiment. Mag eventuell heute anders sein.

Zusätzlich kommt jetzt noch, wer kauft heute noch einen Ferrari ohne einen Nachlass? (Abgesehen von LaF und anfänglich Speciale) Umkehrschluss, wo liegt der Gewinn im Verkauf eines FF (nach Abzug Nachlass und Deckungsbeitrag Verkauf eher negative Marge) bzw. eines F12?

Dann das 7-Jahre Maintenance-Paket. Ein wahres Fest für den Händler. Original Rechnungsbetrag 458 Spider erste Jahresinspektion: 397,93 Eur netto, fakturiert an Ferrari SpA. 22,5 AW zum Arbeitslohn von 99,00 Eur/h = 222,75 Eur zzgl. 131,10 Eur Öl, 22,04 Eur Ölfilter und 22,04 Eur Pollenfilter. (alle Werte netto) Da müssen schon einige Fahrzeuge kommen, damit die Investition bezahlt werden kann. Neben den Mitarbeitern, die auch noch ständig teuer im Werk geschult werden müssen. Was passiert. Man versucht den Umsatz bei den Fahrzeugen zu generieren, die nicht der 7-Jahre Maintenance unterliegen. Sind diese aus der Gewährleistung ergibt sich aber eine ganz andere Wettbewerbssituation.

Aus all diesen Gründen kann ich verstehen, dass ein Haus wie Tamsen sich auf einen Standort konzentriert. Die werden auch einen Teufel tun, sich einen weiteren Standort anzutun. Penske hat sicherlich andere Möglichkeiten mit Italien zu verhandeln, als jeder andere Händler, trotzdem ist das Eis sehr dünn.

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stelli
Geschrieben

Den An- und Verkauf von Gebrauchtwagen sollte man nicht vergessen. Da steckt ja auch viel Geld drin.

WiWa
Geschrieben
...Nimm einen Wagen von 250TEURO... dann hat der Händler als Spielmasse zwischen 50/60TEURO und 75/80TEURO je Auto...

:???:

Solltest du eine Marke oder ein Autohändler mit solch' einer Marge (bei diesem Umsatz i.H.v. 250k) kennen, bitte ich um umgehenden Kontakt. Ich beteilige mich noch heute am Geschäft/Unternehmen.

Ich bitte um Beweise per PN.

WiWa
Geschrieben

Ich habe in den letzten 10,5 Jahren nicht ein Serienfahrzeug bei Ferrari mit einem VK von 250k mit einer Marge von mind. 50k gesehen - auch nicht mit dem Jahresendbonus. Ich schaue übrigens täglich auf diese Zahlen. Und selbst das Handgeld für einen LaFerrari oder Enzo gehen nicht über die 80k hinaus.

kkswiss
Geschrieben
:???:

Solltest du eine Marke oder ein Autohändler mit solch' einer Marge (bei diesem Umsatz i.H.v. 250k) kennen, bitte ich um umgehenden Kontakt. Ich beteilige mich noch heute am Geschäft/Unternehmen.

Ich bitte um Beweise per PN.

Hoi Holger

Schön das du wieder da bist.

@Dailydriver

Die Gewinnmage wäre ohne Rabatte 2-stellig. Da es aber heute nicht mehr ohne Rabatt geht, können die Händler froh sein, wenn sie genug verdienen.

Und mal ehrlich, ich möchte keinen Job mehr wo meine Kunden erwarten, dass ich von von Montagmorgen bis Samstagnachmittag erreichbar bin. Und am Monatsende muss ich für die schei.. Buchhalter bereit stehen.

Nein, das Autogewerbe ist kein Zuckerschlecken. Wer in dem Gewerbe gut Geld verdient hat es sich wirklich verdient, da er einen top Job macht.

tollewurst
Geschrieben

Bei den Kosten und Aufgebot der Händler brauchen die auch die 50k pro Auto. So viel verkaufen die nicht und die Kosten sind auch nicht ohne für die heutige Schi Schi Kundschaft.

Und Marge ist nicht gleich Gewinn, das ist aber scheinbar ein generelles Verständnis Problem.

kkswiss
Geschrieben
Also machen wir die Rechnung andersrum. Ich bekomme bei Ferrari 10% (und das kann ich auch belegen), ausser beim LaFerrari. Ich weiß, darf man ja offiziell alles nicht zugeben.

Der Händler wird bestimmt nicht unter 10% verdienen wollen. Also bist Du schon bei 50/60 TEURO bei einem 250.000TEURO Wagen. Und wenn der Händler genug Wagen verkauft kommen noch einmal einige % dazu am Jahresende.

Klar - vor dem Finanzamt sieht das anders aus und man hat wieder gerade so die Gewinnschwelle geschafft.

Aber lasst uns doch nicht selbst belügen. Die Gewinnmarge bei Ferrari ist gut.

Und kkswiss ich gebe dir recht. Ich habe auch keine Lust mehr dafür Mo-Sa erreichbar sein.

Ne, ne, ne.

Wenn du bei Ferrari 10 % bekommst, kaufst du einen Cali, oder einen FF, wenn überhaupt.Ohne Gute Beziehungen zweifel ich aber dran.

Realistisch sind 10% für den Händler. Also das was wirklich nach Rabatt übrig bleibt.

Aber dafür muss er ja noch deinen alten Wagen in Zahlung nehmen. Und das zum Durchschnittspreis von Autoscout, oder Mobile, denn du hast dich ja kundig gemacht.

Und für die 10% erwartet man das man wie ein König behandelt wird, zumindest die meisten.

Ich habe schon mehr neue Ferraris gekauft, als ich Finger an meinen Händen habe (bin Hobbyschreiner), müssten nicht also 10 sein.

Aber über die Laufzeitdauer bin ich immer besser gefahren, einen Händler nicht auszuquetschen.

Im Unterhalt lohnt sich das.

Mal weg von Ferrari, sondern zu Porsche.

Mit meinen (ist es wirklich mein Eigentum?) Ferrarihändler bin ich gut bekannt. Mal ein Nachtessen, mal ein Messebesuch, oder mal ein gemeinsammes Event.

Mit meinem Porsche Händler bin ich besser dran. Mit dem fahre ich in die Ferien, die schlafen bei uns im Haus, da ist es wirklich privat.

Letztendlich wird eine Gegenrechnung gemacht. Wenn man weiss, dass der Kunde in den Service kommt, kann mehr Nachlass gegeben werden.

Die Garagisten wollen Stammkunden, keine Laufkunden.

Bist du Stammkunde, hast du bessere Leistungen.

Und ich möchte mich wohl fühlen und nicht das billigste Auto kaufen.

cavallino70
Geschrieben

Also ich hab hier schwarz auf weiss Differenz EK zum VK beim 16M von 106000 euro.

cavallino70
Geschrieben

Also ich hab hier schwarz auf weiss Differenz EK zum VK beim 16M von 106000 euro.

Gast amc
Geschrieben
Ich habe in den letzten 10,5 Jahren nicht ein Serienfahrzeug bei Ferrari mit einem VK von 250k mit einer Marge von mind. 50k gesehen - auch nicht mit dem Jahresendbonus.

Danke - ich kenne die Ferrari-Zahlen nicht konkret, aber das was ich weiß sagte mir daß die genannten Zahlen nicht stimmen können (oder jemand hat EK netto auf VK brutto angeschaut X-)).

crazyblack
Geschrieben
Also machen wir die Rechnung andersrum. Ich bekomme bei Ferrari 10% (und das kann ich auch belegen), ausser beim LaFerrari. Ich weiß, darf man ja offiziell alles nicht zugeben.

Der Händler wird bestimmt nicht unter 10% verdienen wollen. Also bist Du schon bei 50/60 TEURO bei einem 250.000TEURO Wagen. Und wenn der Händler genug Wagen verkauft kommen noch einmal einige % dazu am Jahresende.

Klar - vor dem Finanzamt sieht das anders aus und man hat wieder gerade so die Gewinnschwelle geschafft.

Aber lasst uns doch nicht selbst belügen. Die Gewinnmarge bei Ferrari ist gut.

Und kkswiss ich gebe dir recht. Ich habe auch keine Lust mehr dafür Mo-Sa erreichbar sein.

Welcher durchschnittliche Ferrari kostet denn TEUR 250 netto? Das wären TEUR 297,5 brutto. Dann eine Grundmarge von 24%. Mit Verlaub, ich glaube du hast von dem Geschäftsmodell von Ferrari-Händlerbetrieben rein gar keine Ahnung.

crazyblack
Geschrieben
@kkswiss - Da bin ich bei: Leben und Leben Lassen!

Die 10% sind für California, 458er und Berlinetta .... (Und glaube mir, alle Händler haben ihren Gewinn)

Aber ich weiß, dass jeder sich besser fühlt, wenn er glaubt, er hat einen guten Preis bekommen. Also soll jeder glauben was er wahr haben möchte.

Also bekommst du auf die gesamte Palette von Ferrari-Serienfahrzeuge, außer dem sehr gut verkaufenden FF, 10% Nachlass. Von deutschen Vertragshändlern. Auf bestellte Wunschfahrzeuge.

Respekt!

Es zeigt leider noch mehr, dass du wirklich keine Ahnung vom Geschäft eines Ferrari Händlers hast. Mich wundert auch nicht mehr, dass du mit dem Händler in Berlin nicht zurecht kommst. Da sehe ich die Schuld aber nicht bei diesem.

crazyblack
Geschrieben
Also ich hab hier schwarz auf weiss Differenz EK zum VK beim 16M von 106000 euro.

Auch das kann nicht stimmen. Das wären ca. 50% Marge, da das Fahrzeug ca. 215 TEUR netto VK hatte.

Ich kenne den 2009 gültigen Ferrari-Händlervertrag genau. Dieser sagt definitiv anderes aus.

Wenn du mir eine Fahrzeug Rechnung von Ferrari Deutschland per PN vorlegen kannst, die dies bestätigt, dann werde ich hier Abbitte leisten. Ich glaube aber nicht, dass dies bei normalen EK-Preisen zu offiziellen LP möglich ist.

Ich jedenfalls hatte eine vorliegen, die anderes aussagt.

crazyblack
Geschrieben
Deshalb sage ich, dass es kein Verlustgeschäft sein muss.allerdings verkaufst du nicht jeden Tag einen 458.... 1 pro Monat muss das Minimumziel.

Händler mussten mir schon in abgeschlossenen Verfahren ihre Margen für Luxusmarken offen legen. Die Unterlagen verschicke ich selbstverst. NICHT! Immer ein beliebtes Thema bei Schadensersatz und entgangenen Gewinn.

Wie gesagt, für Umme macht das keiner.

Das ist jetzt wirklich das letzte Mal, dass ich dir antworte.

Wenn das Minimumziel 1 458 pro Monat sein soll, dann erlebst du nichtmal Auslieferung 12.

Wenn ich deine falschen Margen mal zu Grunde lege, dann sprichst du von einem durchschnittlichen VK und ich nehme schon einen 458 spider, von ca. 220 TEUR. Wären bei 24% Marge und 12 Fahrzeugen ein Deckungsbeitrag von TEUR 633. Halleluja!

Hast du eine Vorstellung, was das CI von Ferrari pro m2 kostet. Ohne das Gebäude, in das es eingebracht wird. Ohne Werkstatt, die geht extra. Da kommst du mit den 633 aber nicht weit. Das ist, übertrieben gesagt, der Eingangsbereich.

crazyblack
Geschrieben

Und ich würde davon ausgehen, dass das Ferrari CI nicht in Jahr sein Break Even haben muss. Wenn du nur auf 3 Jahre investiertest komme ich mit deinem 24% auf 10-18mio.

Und wie gesagt. Es gibt nicht nur Ferrari und nicht nur 458er... Die Welt ist breiter.

Grundsätzlich solltest du dir mal den Unterschied zwischen brutto und netto erklären lassen.

Der 458 spider fängt bei TEUR 187 an. Da habe ich mit TEUR 220 die Rechnung schon stark optimiert.

Natürlich gibt es mehr als Ferrari. Aber keiner betreibt ein Geschäft, auch, wenn er mehr Marken verkauft, wenn er mit einer keinen Gewinn erzielt. Daher ist das Modell Ferrari getrennt zu sehen.

Außerdem konterkarierst du mit dieser Aussage deine Behauptung, ein Ferrari-Händler verdient sich dumm und dusselig.

erictrav
Geschrieben

Zumindest reicht es bei einem Händler nicht für zwei Standorte, sonst würde er ja nicht schließen.

Was mich wundert, früher gab es bei Tamsen und anderen immer eine Menge Fremdfahrzeuge aus Inzahlungnahmen. Ich dachte immer, da liegt immer ein kleiner Topf Gold drin, da die Angebote bei Inzahlungnahme eher Mau waren.

Seit längerer Zeit haben die kaum noch Fremdmarken auf dem Hof, wie kommt das? Geben die Leute weniger Inzahlung oder geben die Händler die gleich wieder ab?

crazyblack
Geschrieben

Was mich wundert, früher gab es bei Tamsen und anderen immer eine Menge Fremdfahrzeuge aus Inzahlungnahmen. Ich dachte immer, da liegt immer ein kleiner Topf Gold drin, da die Angebote bei Inzahlungnahme eher Mau waren.

Zum Thema Gebrauchtwagen mal ein Auszug aus der Bilanz zum 31. Dezember 2012 eines Ferrari/Maserati Hauses:

Im Gebrauchtwagenhandel war der entsprechende Deckungsbeitrag unter Berücksichtigung notwendiger Wertkorrekturen des Fahrzeugbestandes mit -105 TEUR (- 2 %) negativ. Im Vorjahr betrugen die Vergleichswerte -147 TEUR bzw. - 2,2 %).

Der Deckungsbeitrag der Marke „Maserati“ betrug dabei -17 % (-61 TEUR). Die Marke „Ferrari“ verzeichnete dabei einen Deckungsbeitrag von -25 TEUR bzw. -0,6 % und konnte somit ein im Wesentlichen ausgeglichenen Deckungsbeitrag erreichen.

Der Handel mit sonstigen Automarken weist einen Deckungsbeitrag von -19 TEUR (-2,8 %) aus.

Ist aber auch verständlich:

Der eigene Wagen wird oberhalb des mobile.de Angebots gesehen, da keiner so top-gepflegt etc. ist, wie die Angebotenen. Das gebrauchte Auto, für welches man sich interessiert, ist dann aber viel zu teuer, da ja der Günstigste in mobile.de angebotene erheblich unter dem aufgerufenen Preis liegt.

Klassisches Verhalten!

erictrav
Geschrieben

Da staune ich ja.

Ich hatte mich vor rund 10 Jahren mal im Autohandel verdingt, und hatte dort mit den Gebrauchten deutlich mehr verdient als mit den Neuen.

Damals hatte ich hauptsächlich LandCruiser und Lexus verkauft, bei den Inzahlungnahmen hatte ich Roherträge von rund 10%, bei den Neuwagen maximal 8%. Ohne Gemeinkosten, rein auf Einkaufs- Verkaufspreis inkl. Aufbereitung, Instandsetzung gesehen. Das war auch die Basis der Provi.

So ändern sich die Zeiten.

Luxusburg
Geschrieben

Die Ferrarihändler verdienen heute immernoch am meisten an den gebrauchten Ferraris, vorallem an den klassischen bei denen es mehr Käufer als Fahrzeuge gibt.

F400_MUC
Geschrieben

Der Wertverfall der Luxusautos hat in 2008 und ff viele über die Wupper gekippt. Der Gebrauchtwagenmarkt ist recht schwierig in den Griff zu bekommen, gerade bei der Kapitalbindung.

WiWa
Geschrieben (bearbeitet)

Mal kurz eine Beispielrechnung:

Ein deutscher Ferrari-Vertragshändler bekäme auf den Nettolistenpreis des Fahrzeuges mit der Eingangsrechnung 12,00% und könnte sich weitere maximale 3,00% am Jahresende dazuverdienen, je nach Kundenzufriedenheit, Marketingmaßnahmen etc. - das wären am Jahresende also 15,00%.

Bei einem FZ mit 200.000,- EUR Nettolistenpreis bedeutete dies vorerst einen maximalen Betrag (vor allen weiteren Kosten, Zugaben/Geschenke und Zugeständnissen an den Kunden) i.H.v. 24.000,- EUR plus einem leicht ungewissen maximalen Jahresbonus i.H.v. 6.000,- EUR (Summe maximal 30.000,- EUR).

Wenn die Verkaufsgespräche bei 9-10% Nachlaßwunsch des Kunden begönnen, blieben 2,00% unverhandelt übrig. Selbst bei Erreichung der Jahresboni würden wir bei 3,00% landen, reduziert ggf. durch ein Auslieferungsgeschenk von Tassen, Caps, Aufkleber und Getränk über 100% Tankfüllung, einer Folierung bis hin zu Fahrertrainings, F1-Tickets und Koffersets (oder Winterradsatz oder -reifen vergünstigt/kostenlos). Dies könnte Kosten von 500,- EUR bis hin zu 10.000,- EUR verursachen.

Angebote von Händlern also mit 15% Nachlaß sind mittelfristig nicht gesund und über 18% weit entfernt von "Leben-Und-Leben-Lassen".

Zum Thema Gebrauchtwagen etwas konkreter:

Definitiv seit August 2008 ein wichtiges Geschäft und gleichzeitig nicht einfacher geworden.

Wenn bei mobile.de von 10 angebotenen Ferrari Modell xyz vier bei 100.000,- EUR stehen (die vier mit dem höchsten Verkaufspreis), dann möchte grundsätzlich jeder Kunde seinen für 100.000,- EUR (brutto / Differenzbesteuert §25a) beim Händler angeben. Wie soll das funktionieren?

Der Händler ist Geschäftsmann und muss eine positive Differenz zwischen VK und EK haben (Grundsätze eines ernsthaften Geschäftsbetriebes). Bei Ferrari sollte jeder GW mit einer Ferrari GW-Garantie verkauft werden - ca. 3.000,- EUR netto im Schnitt. Bei GWs sind IMMER irgendwelche Arbeiten nötig: mal eine Durchsicht und Beulendoktor, mal eine Inspektion oder größere Ausbesserungen.

Nehmen wir mal mickrige 1.000,- EUR netto Aufbereitungskosten zusätzlich zur Garantie - Verkaufsfertig. Nennt der Händler einen Preis i.H.v. 95.000,- sind dies nach Abzug der Umsatzsteuer eine Marge von 4.201,68 EUR. Davon gehen die Garantie und sonstige Kosten ab und es verbleiben 201,68 EUR netto. Davon gehen noch die Verkäuferprovisionen ab und die Allgemein- und Betriebskosten. Und einige Goodies für den nächsten Käufer. Jetzt kommt noch die gesetzliche Gewährleistung hinzu, die ein Kaufmann noch einpreisen muss. Dafür gibt es aber keine Luft mehr. Also liegt der Hereinnahmepreis bei ca. 90.000 EUR damit beim besten Falle des maximalen Verkaufspreises i.H.v. 100.000 EUR nach Abzug der wichtigsten Kosten (Garantie und Aufbereitung) 4.403,36 EUR übrig bleiben - ohne Rückstellungen von Gewährleistung/Provisionen und Nacharbeiten (Kulanz).

Ich hoffe dies gibt einen kleinen/groben Einblick in die Autowelt.

bearbeitet von WiWa
Berechnungsfehler
crazyblack
Geschrieben

@WiWa

Perfekt beschrieben. Nach meinen etwas älteren Unterlagen gibt es für den California sogar nur 12% Grundmarge.

Toni_F355
Geschrieben

Danke @WiWa, endlich mal ein fundierter Post in diesem Fred.

Rethorische Frage:

Was bleibt denn von diesen 14 TEUR (=DB1) NACH Abzug aller Kosten tatsächlich als Gewinn übrig? Kommt ja auch noch die böse Steuer! :???:

WiWa, sag ne Zahl!

Und wehe es fällt dem Hersteller ein, der vor 3 Jahren neu verlegte Fußboden für zigtausend € ist schlagartig nicht mehr zeitgemäß und muss nach neuer CI geändert werden. Daher lieber Händler: neuer Fußboden auf deine Rechnung....! (= Beispiel)

Oder man stelle sich vor, Schwacke korrigiert die Restwerte der GW nach unten und die Bank rechnet deinen Bestand neu aus...! Ooops.

Jeder der immer noch behauptet das ein Vertragshändler sich im Verkauf dumm und dusselig verdient, hat m.M.n. schlicht keine Ahnung.

Ein Blick über den Tellerrand zu anderen Hersteller im sog. "Premium" Segment:

Im Neuwagenverkauf werden seit Jahren Verluste eingefahren, die nur mit einem guten After Sales und dazu einem funktionierenden GW-Geschäft kompensiert werden können. Mit viel Glück steht am Jahresende eine schwarze 0.

erictrav
Geschrieben

Was allein die Probefahrten kosten......

Roaddog
Geschrieben
Nehmen wir die 12% + 3% Jahresbonus, also max 15%.

Dann muss - zurückkommend auf den Anfang - jeder Händler Entscheiden, ob dass für ihn interessant ist.

Was ein Händler an Rabatt gibt, ist seine Entscheidung und muss in seine Politik passen und der Käufer muss auch ja sagen (es wird keiner von den Händlern gezwungen einen best. Rabatt zu geben oder einen Gebrauchten zu einem best. Preis anzukaufen).

Das stimmt natuerlich , aber es ist auch klar, dass wenn die Zahlen am Ende des Monats / Quartals ausbleiben der Gegenwind aus der Zentrale um ein paar Windstaerken ansteigt.

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      Ich verstand nicht ganz den Sinn dieser Aktion mit so einem Auto, aber das nachfolgende Bild habe ich heute noch im Kopf: Ein Traktor kam direkt auf uns zu, der zudem auch keine Anstalten machte, Platz zu machen. Wir mussten rückwärts fahren.
       
      Wenn man in einem Ferrari zum ersten Mal Platz genommen hat und ein Trecker vor einem auftaucht, holla, da hatte ich ein komisches Bauchgefühl. Das ist ungefähr so, als wenn man als Mensch in der Steinzeit einem Brontosaurus gegenübersteht. Ich war heilfroh, als wir endlich wieder auf einer normalen Straße waren. Ich kam mir in dem Auto irgendwie vor wie ein Filmstar und hatte nur den Wunsch, meine Eltern würden mich darin sehen können um zu begreifen dass ich den richtigen Weg einschlage und das mein Wunsch ernst gemeint war...
       
      Ich fand ich es viel aufregender in so einer Sardinenschale unterwegs zu sein als im 911 . Allerdings war ich damals der felsenfesten Überzeugung, dass so etwas eben nur Superreichen oder Filmstars vorbehalten war. Damit war das Thema Ferrari für die nächsten 10 Jahre wieder passe….
      Kurze Zeit später habe ich den Führerschein gemacht und daraufhin durfte ich bei einem Bekannten in einem 911 Targa mitfahren. Dieses war auch gut (ich werde es nie vergessen, es roch immer nach Vanille im Auto, da er Pfeifenraucher war) und es hatte mich überzeugt, dass ein offenes Auto die bessere Wahl war, egal ob als Wunsch oder in der Wirklichkeit. Also hatte ich mir 911 Carrera Targa als Fernziel ausgesucht, auch weil es für einen deutschen Schüler mit 50 Mark Taschengeld schon ohnehin hirnrissig war, bei einem arbeitslosen Vater und gerade vollzogener Trennung der Eltern an so etwas wie einen Ferrari zu denken…. !
       
      Es kam der Schulabschluss, dann die Bundeswehr und sofort darauf war ich Azubi. Ich verdiente mein erstes Geld, es war so ca. 480 Mark im Monat.
      Im zweiten Ausbildungsjahr gründete ich bereits eine GbR und das ersparte Geld wurde in das kleine Geschäft gesteckt. Fahrrad fahren war angesagt, das gesparte Geld war wieder investiert, ein Auto im allgemeinen und ein Sportwagen im besonderen war in weite Ferne gerückt.
       
      Zu der Zeit war mein erstes Auto vom Vater, das ich am Wochenende ausführen durfte. Ein silberner Kadett D 1,2 S mit 60 PS, der mich zuverlässig von A nach B brachte. Von 18 bis 25 Jahre hatte ich kein eigenes Auto, steckte alles Geld lieber aufs Sparbuch.
       
      Ich knüpfte also viel Kontakt zu Porschefahrern und habe viele Bilder gemacht. Das war damals ein nich ganz billiges Vergnügen, jeder Abzug kostete Geld……
       
      Eine Abends war ich mit meiner Freundin unterwegs und an einer Disco stand ein Porsche Turbo mit Doppelflügel (dp 935, 345 er Reifen). Dem habe ich einen Zettel unter die Windschutzscheibe geklemmt mit der Aufschrfit „Porsche Fan grüßt Porsche Fahrer“ und meine Telefonnummer. Abends klingelte tatsächlich unser Telefon und so habe ich einen freien Autohändler kennengelernt welcher privat Porsche Turbo fuhr. Für ihn habe ich jeden Samstag kostenlos die Autos gewaschen damit ich irgendwann eine Probefahrt mitmachen konnte. Diese kam dann auch, nach endlosen Monaten war das Auto technisch strassenfertig, rollout finally, Platz nehmen in Recaros, einer Pioneer Stereoanlage, der letzte Schrei der 80er (wie bei den B&B Autos), Samstags mittags, auf einer einsamen Landstrasse, ich sass auf dem Beifahrersutz, dann: anfahren im ersten Gang bis 80 – das war eine Ansage….was ein krasser Unterschied zum braven 60 PS Kadett ……es war klar so ein Ding, doch, ja, klar, einmal im Leben, möchte ich sowas haben, dann würd ich lieber auf etwas anderes dafür verzichten. Das ist bis heute die Lebensmaxime.
       
      1992:
      Ich wurde 25 und verdiente; kaufte mir mein erstes eigenes Auto, einen VW Scirocco 16V in anthrazit. Toller Motor, tolle Sitze, tolle Optik.
      Von dem Auto bin ich heute noch begeistert. Geringer Verbrauch und viel Fahrspass. Lange Fahrten ohne Rückenschmerzen dank Sportsitzen möglich. Damit hatte ich mein erstes „flaches“ Auto. Ein Jahr später, 1993, kam richtig gutes Geld rein, der Betrag war vorhanden für „meinen 911er“, ich wollte unbedingt endlich den 911 und habe den 16V dann leider verkauft – ich Blödmann. Zu der Zeit war ich 26 Jahre alt. Ich hab geheult als der Scirocco abgeholt wurde. Das war wohl schon eine Vorahnung.
       
      Dann kam die Suche nach einem offenen 911, es gab 1993 noch kein Internet. Ich fuhr nach Düsseldorf zu Auto Becker wo man mich von oben herab behandelte. Ich fragte ob neben Ferrari auch Porsche 911 da wäre und die lapidare Antwort war „da oben steht einer“. Das war die erste und einzige Begegnung mit dem Händler…
       
      Ich betrachtete natürlich auch die Ferrari welche ebenerdig in einem Showroom rechts von einer Einfahrt standen. Wenn ich mich recht erinnere, 308 oder 328, Testarossa, F40. Autos, die ich nur von Postern oder Zeitschriften kannte.
       
      Aber da ja alle Bekannten Porsche fuhren und ich nicht das Geld für den Unterhalt hatte (jedesmal nach Düsseldorf tausende DM in dem versnobten Laden lassenm dachte ich, nee kein Bock) schied Ferrari aus, der 308 war zu klein, ich wollte ein Cabrio und der Mondial war nicht unbedingt mein Ding, auch damals eine andere Preisklasse. Den Mondial kannte ich aus dem Madonna Video „Material Girl“. Heute finde ich den Mondi viel viel besser als damals….
       
      Ich wollte einen 911 Turbo 3,3, für mich der Inbegriff von Porsche, angefixt durch die Probefahrt. Der Turbofahrer hat mir mehrmals strikt abgeraten, „nein nein Michael“, sagte er, „mit dem Auto fährst Du dich tot (!), wenn Du noch nie einen Heckmotorwagen hattest, keinen Turbo.“ Ich aber wollte unbedingt den schwarzen Turbo von Sigi, einem Mechaniker. Sigi habe ich dann angerufen. „Verkaufst Du Deinen Turbo? Aber auch er hat nein gesagt, nee verkauf ich nicht. Nun denn. Außerdem wollte ich ja auch lieber offen, also ein Carrera Targa stand auf dem Wunschzettel.
       
      Nach 2 Monaten Suche bei PZ und Zeitungsannoncen (wie gesagt, es gab 1993 kein Internet) fand ich einen 911 durch eine Anzeige in der Rheinischen Post. Er stand in Mülheim a.d.Ruhr. Hingefahren, mit 50000 DM in bar versteckt am Körper und den Kadett natürlich zwei Strassen weiter geparkt – es war mir zu peinlich :-). Nach einer Probefahrt habe ich das Auto gekauft. Dach runter, Julisonne, auf die Autobahn, schmunzeln, stolz sein. Ich hab Porsche, ich hab fertig, am Ziel der Wünsche, dachte ich. Fast zuhause angekommen, in den spiegelnden Scheiben des Möbelhauses nebenan sah ich mich im Porsche sitzen. In meinem Porsche, mit 26 Jahren. Ziel erreicht !
       
      Auf der Fahrt nach Hause herrschte eine Mischung aus Stolz und Desillusion: Endlich ein offenes Auto aber der Unterschied zum Scirocco 16V war nicht so viel wie ich es mir vorgestellt habe. Dafür waren meine Eltern ziemlich stolz. Mein Vater sagte zu meiner Mutter (als er das Auto hörte):“ Da kommt der Porsche!“ und war stolz wie Oskar. Ich fragte ihn "Weisst Du noch wie Du damals sagtest, Porsche sei nur was für Fabrikanten?"
       
      Schnell ein Radio eingebaut, denn ich hatte abends noch ein Date mit einer Dame, bin dann mit dem 911 hingefahren, Reaktion von ihr war “ist das Ding so etwas besonderes?“ Na gut, sagte ich, hole ich mein anderes Auto. Wir dann zu mir, Autos getauscht, mit dem Kadett dann zur Düsseldorfer Kirmes, die Dame war dann recht enttäuscht, wie ich sie so beim Wort nehmen konnte. Ich habe Sie nie wiedergesehen. Man kann durch einfache Dinge auch Menschen kennenlernen.
       
      In einem 12000 Seelen „Kaff“ wie dem unseren mit 26 einen 911 fahren, ergab Neid von einigen Menschen die dachten, ich sei abgehoben oder würde irre verdienen. War mir aber reacht egal.
       
      Das ich, seitdem ich 18 war, 7 Jahre nur ein Fahrrad hatte, nie in Urlaub fuhr, nicht rauchte, nicht trinkte und sparsam lebte, interessierte niemanden außer ein paar Freunde, welche sich mit mir freuten. Ich war zunächst zufrieden, aber der Porsche Motor (217 PS) war nicht so drehfreudig, was also tun?
       
      Zwei Wochen später war ich bei der Firma RUF Automobile in Süddeutschland um etwas mehr Dampf zu haben. Es wurde für 2000 DM etwas lauter und etwas besser von der Gasannahme, aber immer noch nicht gut. Es beschlich mich das Gefühl „never meet your heroes“. Wie mich ein Vector enttäuscht hätte, ich will es lieber nicht wissen.
       
      Es vergingen die Jahre…Porsche fahren hat auch Nachteile, z. B. einer Freundin hatte ich 4000 DM geliehen, nachdem wir Schluss gemacht hatten meinte Sie „warum soll ich das zurückzahlen, Du fährst doch einen Porsche..“…es waren viele interessante Erlebnisse die man rund um ein Auto haben kann, da man immer in eine Schublade gesteckt wird. Nach und nach verschwand der Porsche in der Garage, ich fuhr lieber brave VW’s.
       
      Die Jahre vergingen, wechselnde Einkünfte, und automobil immer noch nicht zufrieden. Eines Tages, so 1998/99 schliesslich hat ein Bekannter einen Ferrari Testarossa leihweise gehabt und mich nach Bitten und Betteln mitgenommen auf eine Probefahrt. Ich wollte mit, ich musste mit ! Nicht etwa wegen Miami Vice, oder so nein, ich wollte einfach wissen, „ist es das?, „wie ist so ein 12 Zylinder?“
       
      Was soll ich sagen, ja ich war begeistert, der Sound, das Leder, die Optik, heftig. Eine Gewalt, egal bei welcher Drehzahl, immer gierig am Gas, neverending atmosphere….ein Druck, ein Gebrüll. Seitdem ist ein Ferrari 12 Zylinder für mich das ultimativ begehrenswerteste das ich mir motorenmässig vorstellen kann. Ergo wäre der F50 mein Kandidat (mhm, obwohl hab ja noch 20 Jahre Zeit ).
       
      Als ich nach der Fahrt wieder in meinem 911er sass, kam ich mir vor wie ein Spiesser in einem Käfer, der zwei Zylinder mehr hat. Ich wurde immer unzufriedener und wusste, der 11er muss weg, er macht mir kein Spass und kostet nur Geld.
       
      Weitere 5-6 Jahre später, trotz Clubtreffen und wohlwollender Worte aus dem Freundes und Bekanntenkreis etc., hab ich ihn dann verkauft und war froh als er weg war. Alle Bekannten und Eltern waren enttäuscht „wieso verkaufst Du das schöne Auto?“ Ich habe es gemacht da ich wusste dass eine finanzielle Durststrecke kam und ich es nicht mehr brauchte. 2005-2006 war zum Abhaken.
       
      Aber einer der kleinen Highlights im Leben kam: Ich durfte mal in einem Vector W 8 sitzen. Das dürfte ein recht exklusives Vergnügen gewesen sein, ich kam mir vor wie der König von Saudi Arabien als ich drinsaß.
       
      2007, 2008, ging es bergauf, kämpfen, nicht aufgeben. Kurz vor knapp riß ich mich zusammen und erinnerte mich an das Motto des ehemaligen Chrysler Chef Lee Iacocca der da sagte "Ein erfolgreicher Mensch hat die Gabe sich selbst zu motivieren".
       
      2009 war wieder Spielraum da und es wurde überlegt. Die Karten wurden neu gemischt. Erst dachte in an Lotus, dann aber war wieder klar, ist zu klein, Ergonomie fehlt usw. Lieber warten und weiter sparen.
       
      Es begann im September 2009; der Gedanke, sich selber zu belohnen, stand im Vordergrund.
      Was aber kann man machen wenn man wenig Zeit hat – was macht Spass, Sinn und behält seinen Wert? Meinen Porsche 911 hatte ich zum selben Kurs verkauft wie ich ihn gekauft hatte – 11 Jahre später.. und ein Auto – mhm gar keine schlechte Idee, einen 1-Tages Urlaub das wäre was…
      Gemäß meiner finanziellen Mittel wurde die Auswahl langsam größer. Anfangs dachte ich an irgendetwas wert beständiges und gleichzeitig bezahlbares. Man landet zwangsläufig bei Porsche. Ok, ein 944 Turbo S könnte es werden. Es kam ein S2 auf den Parkplatz gefahren, welcher einem Bekannten gehörte. „Darf ich mich mal reinsetzen“? fragte ich höflich. Einmal Platz genommen, stieg ich direkt wieder aus. Kein Raumgefühl, kein Flair. Ich ging um den Wagen rum. Von vorne gut, von hinten hat er mir nie gefallen. Ich verspürte null Begeisterung für ein anerkanntes gutes Auto. Der Porsche 944 Turbo, er sprach mich einfach nicht an.
       
      Da ich elf Jahre einen 911 3,2 Carrera gehabt hatte, wollte ich den nie wieder haben. Er strahlte für mich keine Faszination oder Freude mehr aus. Laut und doch nicht souverän klingend, optisch wenig aufregend, nein, nicht mehr in diesem Leben. Aber was war mit 964? Der hat mir früher nie gefallen, schaute bei seiner Präsentation aus wie ein gedoptes 911 G Modell, in letzter Zeit allerdings gefällt er mir immer besser. Die Preise für gute Exemplare sind doppelt so hoch wie bei 944 Turbos, aber wollte ich wieder 911? Ja, der 964 RS, mein Lieblingsporsche, den hätte ich haben wollen, aber der war leider zum Spekulationsobjekt geworden. Was war mit 928S4/GT? Den fand ich reisemäßig erste Sahne, aber das Auto ist so gross – und so alt bin ich nicht. In Holland durfte ich in einem 928GTS Platz nehmen, ich fühlte mich in dem Auto sofort wohl, Raumgrösse, Ergonomie, toll. Aber - Der 928, den ich immer noch mag, fiel schließlich aus dem Raster – ich hatte beschlossen trotz Deutschem Wetter wieder ein offenes Auto zu kaufen.
       
      Das 993 Cabrio – den Gedanken verwarf ich sofort wieder. Ich finde den 993 sehr gelungen, erinnere mich noch an dessen Präsentation im PZ Willich, aber das Cabrio hat diesen komischen Buckel mit dem Verdeckkasten hinten, sah wieder zu sehr nach Beetle aus. Nein, kein 993.
      Wenn Spassauto, dann fährt man es sowieso nur bei schönem Wetter.
       
      Samstags drauf stand ich in Dinslaken bei einem sehr freundlichen Autohändler. Ein blauer Esprit Turbo V8, der einem bekannten Fussballspieler gehörte. Das war für mich sekundär – Fussball war mir egal. Ich bin Leichtathletikfan. Wenn Sport, dann selber machen.
       
      Also Lotus Esprit in Kurzform: Reingesetzt, gestaunt, ausgestiegen. Was war das denn? Ein Patchworkauto? Die Karosserie sah italienisch aus, das Interieur zusammengewürfelt, die Sitzposition für 1,84m ungeeignet, „Sitz“ trifft es nicht, „Auflage“ schon. Ich saß eher auf einer Schaumstoff-Auflage als in einem Sitz. Der rechte Arm ruht angewinkelt auf der Mittelkonsole, man ist fast bemüht zu sagen „ins Auto reingepresst“, mit Spass hatte das nichts zu tun. Es war enttäuschend.
       
      Das Wurzelholzlenkrad fand ich völlig deplaziert. Sorry Lotus, das Auto passt einem Durchschnittseuropäer nicht. Es machte auch keinen hochwertigen Eindruck auf mich.
       
      Der letzte, extrem folgenschwere Satz des Lotus-Verkäufers war
      „der ist getunt, der hängt jeden Ferrari ab“.
      Da hat es klick gemacht: Ferrari ?
       
      Das war immer meine optische Präferenz, die schönsten Autos der Welt, aber doch so teuer-oder?
       
      Ferrari? Was für ein Irrsinn! Was für Superreiche, für Filmstars, horrende Unterhaltskosten! Service für zigtausende Euros?? Das war doch Quatsch, oder? Ich bin doch sonst bescheiden, sparsam, eher introvertiert. Aber das Interesse war entbrannt, und wie. FERRARI FEERRRRAARRRRIII !!! Die bekannteste Sportwagenmarke der Welt!
       
      Also erst einmal in Foren gestöbert, Ferrari Werkstätten abgeklappert, Kontakte geknüpft, Erfahrungen von Besitzern gesammelt. Versicherungsangebote eingeholt, alle möglichen Youtube Videos, US-Webpages, Onlineshops, etc etc abgeklappert um zu umreissen was es bedeutet, kostet und wie aufwendig es ist einen Exoten zu unterhalten.
       
      Da ich in den 308 oder 328 sowieso nicht passe dachte ich an einen 355. Ferrari, ja das hat Stil, das hat Sound, das passt. Ich meldete mich im Carpassion Forum an.
      Seit Oktober 2009 war ich auf der Suche nach einem 348 oder 355.
      Was als Idee begann, war nun denkbar, sowohl finanziell als auch im sozialen Umfeld.
       
      Warum der 348 ? Nun es war ein "Zuhause sein" Gefühl als ich im 348 Platz genommen habe ich wusste, egal was wie und wann der 348 der ist so schön Oldschool wie ich (Bj 1966).
       
      Diese F40 Spiegel, diese Front, dieses Cockpit und vor allem: Die Türen.
      Bei Mobile habe ich dann den Suchbegriff Ferrari / Cabrio eingegeben.
      Da war doch der 355, der kostet ab 50k. Halt stopp was ist das denn, der 348 der sieht ja noch cooler aus und ist etwas preisgünstiger. Kann das was sein? So’n altes Auto? Boah, der hat ja die Testarossa-Türen, Hammer. Was für ein wunderschönes Auto. Den gibt es auch als Cabrio und Targa – geil. Früher hatte ich mich zwischen 308 und 911 für den Porsche entschieden, diesmal waren die Karten neu gemischt. Keine Kompromisse – ich lebe nur einmal.
       
      Bei Youtube fand ich das folgenschwere Video mit einem Test des 348 von Top Gear mit Jeremy Clarkson namens „Old Top Gear Ferrari 348“. In diesem fragt er bei 0:38 Minuten einige Passanten: „If i would give you unlimited amount of money, which car would you buy?“
       
      Die Antwort werde ich nie vergessen:
      -“FERRARI, no doubt about it”
       
      Ich war elektrisiert in dem Moment als ich das Video sah. Die Leute hatten ja Recht.
      Am besten bilde ich mir mal eine eigene Meinung über die Autos. Also frisch drauflos, wir suchen einen 348 oder 355 – wenn es geht offen.
      Fleissig mitlesen bei Carpassion, auf englischen Seiten, Testberichte und und und…..
       
      Alleine bei Carpassion ist man beim Thema 348 Technik ja abendfüllend…
      Worauf muss man achten, womit muss man leben?
       
      Die Welt des Internets ist gross...
      Viele Kontakte wurden nun geknüpft, zu Ferrari Werkstätten, Foren, Ferrarifahrern. Worauf zu achten ist, viel gelesen zb. AStrauß Lobeshymne an den 348 hier bei Carpassion.
      Ein Jahr lang dauerte die Suche, 11 Autos angeschaut. Tausende km gefahren. Eines Tages kam ich durch einen Tip zu einem 348 der in einem Forum inseriert war.
       
      Meinen Freund, auch Mechaniker, angerufen : Ich habe einen 348 in Wesel, den möchte ich mir angucken, hast am Mittwoch Abend Zeit? Er hatte. Zu zweit fühlte ich mich sicherer. Es passte beängstigend perfekt zusammen. Ich musste mich entscheiden; wenn der Wagen gut war, wovon auszugehen war, wollte ich tatsächlich einen Ferrari kaufen?
       
      Danach habe ich auf den Mittwoch gewartet. Bei Youtube war ich, wie so oft abends, 348 Videos schauen. Da fällt mir „mein“ Auto bei youtube über die Füße. Das Kennzeichen, das kenne ich doch – das glaube ich jetzt nicht ! ! Da fährt mein evtl. zukünftiges Auto durchs Bild, ich sehe den Fahrer und seine Frau auf meinem Bildschirm bevor ich das Auto zwecks Probefahrt sehe. Das gibt es doch nicht !!! Das kann jetzt nicht sein? Deja vu?
      Es stellte sich heraus das der Besitzer mitbekommen hatte, das ein ferraribegeisterter Radfahrer sein Auto filmte als er mit seiner Frau Essen fuhr. Das Video sah er dann zum ersten Mal, als wir nach der Probefahrt bei Ihm im Büro saßen...
       
      Wir fuhren hin, das Auto stand auch real wirklich gut da, zudem in einer trockenen Halle, es sprang sofort an, die anschließende Probefahrt war der Hammer. Leistung-top. Gasannahme-sehr gut. Kupplung-sehr gut. Bremse-gut bis sehr gut. Schaltung: der beste 348 den ich gefahren habe. Lenkung: super, die beste Lenkung die ich an einem 348 gesehen habe. Ich hatte ein Kribbeln in den Fingern, ich wusste, die Entscheidung die ich in 25 Jahren nie treffen musste, sie stand bevor.
       
      Mein Mechaniker durfte auch fahren; auch er meinte „wirklich gut, wenig Spielraum zum Verhandeln.“
      Der Gedanke schoss mir durchs Gehirn:
      *Michael, wenn Du den nicht nimmst, brauchst Du nie mehr nach einem 348 zu suchen*.
       
      Will ich mir wirklich einen Ferrari kaufen? Ich habe mir dann alle Unterlagen angesehen, es war so wie man es sich wünscht. Ich bat mir 24h Bedenkzeit aus. Ich schlief lediglich 3 Stunden. Ich war völlig durcheinander und aufgedreht. Ich wusste nicht, was ich machen sollte.
      Ich habe zig Freunde angerufen, habe gefragt, was meint ihr?
       
      Alle, auch die Frau meines Ex Chefs meinten…….:“ wenn Du Spass dran hast und Dir es leisten kannst, kauf ihn.“
      Schliesslich habe ich den Verkäufer spät abends angerufen (wörtlich zitiert!):
      „Hallo Herr B., ich hatte ja versprochen, das ich mich heute bei Ihnen melde. Ich hab‘s mir überlegt, das Auto ist völliger Schwachsinn, man kann damit nichts machen, so was braucht niemand, ……..aber ich möchte ihn trotzdem haben 🙂.“
       
      Wir haben uns dann geeinigt und ich bekam den Wagen dann gebracht, geputzt und vollgetankt.
      Das Auto wurde natürlich bar bezahlt.
      Nachdem der Ferrari am 30. September 2010 in der Garage stand, habe ich erstmal ein paar Tage gebraucht mich zu freuen, zu neu war das Gefühl, das ist jetzt deiner !! Unfassbar. Nach 3 Wochen war zunächst das gute Wetter vorbei und dieses Jahr ist nun die erste richtige Saison für mich. Nun ist er eigentlich nicht mehr wegzudenken aus meinem Leben, der 348. Ich hab endlich Spass mit einem Auto. Ich brauch ihn nicht mal zu fahren, kann mich an dem Design nicht sattsehen. Putzen, gucken, reinsetzen, riechen. Ich frage mich warum nicht mehr Menschen einen kaufen, er ist auf jeden Fall mein Antidepressiva :-).
       
      Wenn das noch Jahre so weiter geht, kauf ich noch einen oder zwei oder drei.
      Ich kann mir eins nicht vorstellen: Das ich nochmal eine andere Marke finde die mir optisch und akustisch so gefällt, wie Ferrari.
      Auch wenn ich 25 Jahre gebraucht hab - Ich hab (m)einen Ferrari.
       
      Ich bin zwar erst 1000km mit ihm gefahren, aber die Begeisterung ist schon da wenn ich dran denke, das ich einen hab – bescheuert aber egal.
      Am liebsten fahre ich übrigens Fahrrad. Das war schon immer so. Das habe ich beim schönen Wetter heute wieder gemacht.
      Autos gibt es viele. Schöne, schnelle, gute, teure, exclusive. Aber es gibt nur eine Marke die passt. Es gibt für mich keinen schöneren Sound und kein ästhetischeres Auto.
       
      Danke, Enzo Ferrari.

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