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Infos über Corvette C6 oder Z06?

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jo.e
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Hallo zusammen,

Ich habe mir einige Threads hier durchgelesen und die Corvette scheint ein wahres Spaßmobil zu sein, dass sich im Anschaffungspreis und in den Wartungskosten im Rahmen hält. Versicherungsangebot habe ich auf dem Tisch und das ist völlig in Ordnung. Garage wäre auch schon geregelt und Steuer ist sowieso klar. Jedoch würde ich gerne von den Experten hier noch einige Infos zusammengefasst haben:

  1. Wie sind die Wartungsintervalle bei diesen Fahrzeugen?
  2. Was sind die Schwachstellen bei dem Fahrzeug, also auf was ist beim Kauf zu achten?
  3. Wie robust ist das Fahrzeug?
  4. Wie sieht es mit den Getrieben und mit der Kupplung aus? Z06 finde ich nur als Schalter und gibt es wohl nur als Schalter. Aber was würdet Ihr in eine Vermietung nehmen? Automatik oder Schalter? Was ist robuster?
  5. Wie sieht es mit Verschleißteilen wie Reifen und Bremsen aus? Dimension und Kosten?

Wie ihr seht einige Fragen. Ich persönlich finde die C6 bzw. noch eher die Z06 einfach super. Preis/Leistungsverhältnis, Sound, Dampf und scheinbar auch die Robustheit - alles in allem kann er wohl im Konzert der Großen mithalten. :-))!

Nun hoffe ich, dass Ihr mir weiterhelfen könnt. Vielen Dank im Voraus!

Viele Grüße

Jochen

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Andy962
Geschrieben

Hallo jo.e

Deine Fragen können die Corvette Besitzer sicher besser beantworten, aber einen kleinen Hinweis hätte ich.

Eine gute Alternative wäre für euch eventuell die Corvette "Grand Sport".

Ist sowohl als Schalter und Automatik wählbar, 430 PS, Bremsen von der Z06 und breitere Optik als die C6 (Z06-Look).

Wäre für die Vermietung mein Vorschlag, besonders als Cabrio!:-))!

Gruss, Andreas

jo.e
Geschrieben (bearbeitet)

@Andy962: Danke für den Tipp. Wenn nicht nur ich sondern auch andere Personen fahren ist es eben die Frage ob Schalter oder Automatik? Ich persönlich würde den Schalter wohl bevorzugen, aber das ist ja nicht ausschlaggeben da es nur mein Geschmack ist. Die Grand Sport müsste sich laut mobile.de auf ungefähr dem selben Preisniveau einpendeln wie die Z06 oder? Finde gute Grand Sport oder Z06 ab ca. 44.000 € netto. C6 natürlich schon ab 33.000 € netto, aber die Frage ist eben auch immer was besser ankommt. :-(((°

bearbeitet von jo.e
Andy962
Geschrieben

Die Grand Sport gibt es auch erst seit dem Modelljahr 2010.

Von der Optik macht es schon einiges aus, und zum Vermieten würde ich wie gesagt, eher zum Cabrio tendieren.

Ob Schalter oder Automatik? Keine Ahnung was die Kundschaft da bevorzugt.

Vom Verschleiß her würde ich aber eher die Automatik nehmen.

Gruss, Andreas

jo.e
Geschrieben (bearbeitet)

Mmhh. Cabrio scheint immer recht interessant zu sein, auch ich bin davon angetan. ABER was wenn es Herbst, Frühling oder gar Winter ist und es mal richtig kalt ist bzw. die Witterung mit Regen und Kälte nicht optimal ist? Wie ist die Qualität vom Stoffdach? Gibt das dann keine Probleme? Nicht falsch verstehen - bei Schnee und Eisregen kommt die mir nicht auf die Straße, aber besser man weis vorher Bescheid. :D

Z06 hat fast keiner ind er Vermietung und würde bestimmt auch ziehen, bei einem etwas niedrigeren Preis... auf jeden Fall wird die Entscheidung schwer..

Nun fehlen von den Insidern nur noch die Infos über Kosten und Technik etc. :-))!

p.s. Warum Automatik aus Deiner Sicht? Weil die Leute nicht kuppeln können oder aufgrund der Haltbarkeit generell?

bearbeitet von jo.e
wasgehtab
Geschrieben

Würde auch die Grand Sport als cabrio empfehlen sieht echt gut aus.

Nimm lieber Automatik, denke Leute die mal so ein Auto mieten wollen, wollen auch viel Fahrspaß haben und da denke ich ist es für einen ungeübtem Fahrer eine Automatik besser.

Die Corvette ist sehr robust, in 4 Jahren kein Schaden am Fahrzeug gewesen.

jo.e
Geschrieben
Würde auch die Grand Sport als cabrio empfehlen sieht echt gut aus.

Nimm lieber Automatik, denke Leute die mal so ein Auto mieten wollen, wollen auch viel Fahrspaß haben und da denke ich ist es für einen ungeübtem Fahrer eine Automatik besser.

Die Corvette ist sehr robust, in 4 Jahren kein Schaden am Fahrzeug gewesen.

Also keine Probleme mit dem Dach in Verbindung mit Kälte und kein Verschleiß bei der Automatik wie man es oft z.B. von einem Ferrari 355 oder 360 hört? Oder kann man diese Systeme sowieso nicht miteinadern vergleichen?

wasgehtab
Geschrieben

Zum Cabrio kann ich dir nichts sagen, haben ein Coupe.

Aber mit der Automatik nach 40.000 km keine Probleme. Schaltet wie am ersten Tag, aber die Corvette hat nicht wie die Ferraris ein automatisiert Schaltgetriebe sondern einen Wandler..

F40org
Geschrieben

Wir haben ein C6 Cabrio in der Familie - mit Automatik. Ich glaube um die 70.000 km - null Probleme damit. Die Unterhaltskosten sind fast ein Witz, so günstig sind die - der Verbrauch ist im Verhältnis zu den Fahrleistungen auch eher am unteren Ende zu finden.

Hier im Forum sind einige Z06-Fahrer. RolandT - der ist allerdings komplett befeuert mit Kompressoren etc, dann fzsz, Norbert Z06, ROCK 63. Die können Dir detailliert Auskunft geben.

Die Z06 schiebt mit ihren 7 Liter schon mächtig an. Könnte ich mir als gutes Auto in der Vermietung vorstellen - Nachteil: Weder als Cabrio noch als GTS lieferbar. Die gibt es nur als komplett geschlossenes Coupe. Ferner glaube ich, dass es die Z06 ausschließlich als SChlater gibt - da kann Dir aber sicher ein Kenner ausreichend Auskunft geben.

Geiger hat diverse Corvettes in der Vermietung - aber zu relativ hohen Preisen.

wasgehtab
Geschrieben

Z06 gibt es nur als Schalter !

jo.e
Geschrieben

Also bisher habe ich wirklich keinen Post gelesen, der in technischer Hinsicht schlecht über die Vette geredet hat. Scheint wirklich fast unkaputtbar zu sein. :-))!

Würde für Euch in der Vermietung auf jeden Fall ein Schalter ausscheiden? Dann würde ohnehin "nur" die C6 oder Grand Sport in Frage kommen.

Cabrio wäre toll, ist aber nicht Pflicht. Was hat denn die Corvette für Reifendimensionen montiert? Hinterreifern dürften des öfteren wohl ersetzt werden müssen oder?

wasgehtab
Geschrieben

Die normale C6 245 vorne und 285 hinten und die Z06 und sowie die Grand Sport 275 vorne und 325 hinten !

  • Gefällt mir 1
jo.e
Geschrieben
Die normale C6 245 vorne und 285 hinten und die Z06 und sowie die Grand Sport 275 vorne und 325 hinten !

Habe oft gelesen man sollte aus Performance-Sicht die originalen Reifen kaufen. Was ist da drauf, trifft das zu und welche Kosten kommen auf einen zu bei diesen Dimensionen für die Hinterreifen?

wasgehtab
Geschrieben

Ich würde gerade nicht die orginalen Reifen kaufen da es harte Run-Flat Reifen sind !

Roland T
Geschrieben

Hallo,

meine Serienreifen haben Vorne ca. 20.000 Km und Hinten ca.10.000 Km gehalten !

Kosten : V 300,- und H 500,-€ !

Gruß Roland

jo.e
Geschrieben

Danke schon einmal für die Infos! Über weitere Infos wäre ich sehr erfreut!

@RolandT: Deine Vette habe ich ja schon live erleben dürfen vor glaube ich 2 Jahren beim Fred. Einfach beeindruckend :-))!

jo.e
Geschrieben
Ich würde gerade nicht die orginalen Reifen kaufen da es harte Run-Flat Reifen sind !

Bitte um Aufklärung :???: Warum? Wieso? Weshalb?

notti
Geschrieben

Also ich habe meine Bedenken, wenn eine Z06 zur Vermietung angeboten wird.

Es braucht schon einen geübten Fahrer um "das Biest" im Griff zu haben. Im falschen

Moment mit dem rechten Fuss zu heftig drücken und der Abflug ist programmiert.:-o

Also wenn schon würde ich eher auf eine C6 mit kleinerem Motor und Automat tendieren.

Der "Biss" ist dann nicht so schmerzhaft.

Mit der Originalbereifung habe ich eigentlich nie Probleme gehabt. Selbst auf dem Track

mit entsprechender Luft bei ca. 1.8 kalt ist der Grip doch noch OK.

Im Alltag ist m.E. die Originalbereifung sehr gut, ausser ich wechsle of 19/20" und montiere

die Originalbereifung der ZR1

jo.e
Geschrieben

Ja von der Z06 habe ich Abstand genommen. Soll jetzt eine C6 oder Grand Sport werden mit Automatik. Die Frage ist eigentlich nur: 10.000 € mehr zahlen und die frischere Grand Sport kaufen oder eine C6 und auf Grand Sport umbauen.. dürfte um einiges günstiger werden oder? Allerdings ist die Grand Sport außer dem Motor fast eine Z06, was auch von der Optik einfach Hammer aussieht... z.B. Motorhaube.. das ist es eigentlich mit einer Z06 Frontlippe für die C6 nicht getan... außer sie hat schon die große Bremse... dann schon eher... schwere Entscheidung

Roland T
Geschrieben
Also ich habe meine Bedenken, wenn eine Z06 zur Vermietung angeboten wird.

Im Alltag ist m.E. die Originalbereifung sehr gut, ausser ich wechsle of 19/20" und montiere

die Originalbereifung der ZR1

Genau das hab ich jetzt auch gemacht !

Funktioniert super:-))!:-))!

Roland T
Geschrieben

Hallo Jochen ,

und was für eine ist es jetzt geworden ?

Gruß Roland

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      Aber ich habe viel schlechtes gelesen über ihn - nicht auf emotionaler Ebene natürlich - aber bzgl. der laufenden Kosten, im speziellen durch leider auch für Sportwagen überdurchschnittlichen Verschleiß.

      Ich müsste den Gallardo als mein einzigen Wagen nehmen und dann gelegentlich mal mit ÖPNV oder Fahrrad oder dem Auto der Freundin in die Stadt fahren Bin eh kein Stadtmensch. Die Einparkproblematik auch und vorallem bzgl. der Kupplung juckt daher wenig.

      Aber wenn ich mich recht durchgelesen habe, kann man bei 15Mm/Jahr durchaus von 1000€/Monat lfd.Kosten, also 12k€/Jahr ausgehen, richtig? Hier gehen die Vorstellungen ja teilweise etwas auseinander. Eine detaillierte Gallardo-Datenbank wäre natürlich aufschlussreich. Zumal insbesondere der Kupplungsverschleiß ja je nach Modell stark variiert. Korrigiert mich wenn ich bei irgendetwas falsch liege.

      Ich bin selten festgefahren, wobei mein Hauptaugenmerk tatsächlich auf dem Gallardo liegt, und bin gern offen für andere Vorschläge.

      Ich sollte wohl oder übel (bei 15Mm/Jahr) vorsichtshalber aber schon damit rechnen, dass - zumindest ein Gallardo - mich pro Jahr seine 15k€ kosten würde. Oder?

      Ich würde mir sogar einen Kredit für ein Auto aufnehmen, selbst wenn ich mit viel Pech riskiere einen Kredit abzubezahlen, für ein Auto, dass ich längst verschrotten müsste. Das wäre schade, aber wann sonst soll ich mir wieder so ein Auto leisten können? Und hier im speziellen nicht schimpfen, Sportwagenfahrer sind niemals vernünftig! Auch du/Sie nicht

      Der Wertverlust hielte sich bei einem bis dato 10 Jahre alten Auto wohl in Grenzen, und ein Verkauf steht rein rechnerisch außer Frage. In diese Rechnung fließt schlicht und ergreifend die folgende "Familienplanung", soweit man das planen kann, und die Tatsache dass dieser Lambo auf Dauer ein sündhaft teures Auto wird.

      Also der Plan - Wie stell ich mir das vor?

      Mal angenommen ich würde mir einen Kredit für 70k€ über eine Laufzeit von 36 Monaten holen mit einem realistischen Zinssatz von ~6% pro Jahr. Ich würde es am liebsten so handhaben, dass ich monatlich 1250€ zahle und am Ende eine "Schlusszahlung", statt Anzahlung, von ~34000€, dann käme ich durch den Kredit auf 79k€ für den 70k€ Gallardo nach drei Jahren. (Vorausgesetzt eine Bank lässt sich auf den Deal ein. Sonst wären es bei 1250€ ~66 Monate und damit ~ 82k€ in Summe)

      Vielleicht wäre es klüger das überschüssige Geld woanders anzulegen, statt es nach 3 Jahren auf einmal zu zahlen. Das spräche gegen eine sofortige Abzahlung nach ersten Raten im dritten Jahr. Vorallem wäre ich dann flexibler beim Verkaufszeitpunkt des Lambos und nicht auf jedes Angebot angewiesen. Aber ich nehme einfach mal das günstigere dieser beiden Finanzierungsszenarien als Grundlage meiner groben Kalkulation.

      Kommen wir zum Verkauf des Gallardo nach 3 Jahren. Ich sag einfach mal dass ein 70k€ Gallardo dann eventuell, mit 40Mm mehr auf dem Tacho, dann noch hoffentlich für 55k€ weg geht?

      Dann würden mich drei Jahre Gallardo doch
      1.) den Wertverlust von 15k€
      2.) ~10k€ zusätzlich für Kreditzinsen
      3.) 3 x Jahreskosten des Gallardo von 3 x 15k€ = 45k€
      insgesamt 70k€ kosten.

      Gell?

      Also müsste ich für einen Durchschnittsgallardo bei 15Mm im Jahr mit ~23k€/Jahr an Ausgaben insgesamt rechnen.

      Das ist ein Haufen Zaster, keine Frage, und gerade bei Einstiegsgehältern zunächst nicht so leicht zu finanzieren, aber möglich. Zwei/Drei Jahre weiterhin meinen schäbigen Studentenwagen durch die Gegend kutschieren, etwas Geld anhäufen und dann in die Unvernunft


      Jetzt meine Frage: Ist meine Schätzung der Kosten eines Gallardo etwas blauäugig oder durchaus realistisch?

      Ich wünschte es hieße nachher "Viel zu abwegig, die Kosten sind viel geringer!", aber damit rechne ich am wenigsten.


      gruß rubbel
    • AppleiPhone
      Hi,

      wie ich gesehen habe, bekommt man einen Porsche 911 Turbo (S) Cabriolet mit 55.000 Km bereits ab 65.000€ (450PS).
      Was würde dieser Porsche als Zweitwagen im Unterhalt kosten?
      Vollkaskoversicherung + Haftpflicht,...
    • netburner
      Es gibt Rechnungen, teure Rechnungen und "verdammt, ist das teuer"-Rechnungen - und dann gibt es die jährlichen Kosten eines Bugatti Veyron.
      Das englische Magazin Autocar hat mal aufgeschlüsselt, was da so zusammenkommt. Natürlich erheben die Zahlen keinen Anspruch auf absolute Korrektheit.
      Man muss dabei ja auch sehen, dass die Kosten von Land zu Land unterschiedlich sind. So kostet ein Satz der speziell für den Veyron gefertigten Michelin-Pneus in den USA ziemlich genau 30.000,- US$, in Großbritannien liegt der selbe Satz Reifen allerdings bei umgerechnet 38.216 US$. Da Bugatti ein Wechselintervall von 4.000 km vorgibt, hängt es natürlich davon ab, wieviel man seinen Bugatti bewegt. Übrigens empfiehlt das Werk, alle 16.000 km die Felgen ebenfalls zu wechseln, womit dieser Wert natürlich noch um ein vielfaches nach oben geht.
      Die große jährliche Inspektion pendelt sich bei rund 20.000,- US$ ein, die kleineren Inspektionen zwischendrin entsprechend etwas "günstiger".
      Versicherung? Ja, braucht man auch. Wie kürzlich erst gesehen, sollten speziell Amis auch eine gegen Pelikane und Wasserschäden abschließen. Ohne diese beiden Policen liegt die Summe jedoch je nach Wohngegend bereits bei rund 10.000,- US$, halbjährlich und mit gedecktem Konto bitte. Wie das hier in Deutschland aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis, viel weniger dürfte es aber vermutlich nicht sein, zumindest wenn man den Veyron nicht nur als "Stehzeug" ins Wohnzimmer stellt.
      Autocar geht von jährlichen Kosten in Höhe von rund 300.000,- US$ aus, inklusive Sprit, Versicherung, Reifen, etc. Wie bereits oben geschrieben, können diese Kosten bei uns natürlich ein wenig anders aussehen und es kommt darauf an, wieviel Kilometer im Jahr man mit dem Wagen wirklich zurücklegt. Aber mal ehrlich: Ein Veyron ist nicht wirklich zum hinstellen und anstarren gebaut worden, oder?
      Laut Autocar gibt es wohl einen Veyron-Besitzer, der aufgrund der hohen laufenden Kosten sein Auto zu den Straßen, die er gerne damit abfahren möchte, hinbringen lässt und mit dem Privatjet nachreist.

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