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Wiesi

Tipps für die Winterpause?

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Wiesi
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Noch 4 Wochen und das Wieselchen muss in den Zwangswinterschlaf (sorry, ich weiss das das nicht artgerecht ist)... Ich werde ihn auch regelmässig besuchen :cry:

1. Hat jemand Erfahrung mit Reifenwiegen? Ich möchte mehr tun als nur den Luftdruck erhöhen. Was ist empfehlenswert?

2. Ölwechsel. Besser vor oder nach dem Winter?

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LittlePorker-Fan
Geschrieben

Alles eine Glaubenssache.

Einige Leute legen Styropor-Platten unter, andere bocken den Wagen auf (dabei hätte ich persönlich ein extrem schlechtes Gefühl).

Ich jage den Luftdruck auf knapp 3 bar und schiebe meine Wagen alle ein, zwei Wochen ein paar Meter vor und zurück.

Inklusive Betätigung der Kupplung und der Bremsen - Motor bleibt natürlich aus und Handbremse ist bei mir über den Winter draußen.

Ich hatte eigentlich noch nie Reifenprobleme bzw. Probleme mit Standplatten.

Ich wechsle das Öl vor dem einmotten. Das ist auch eine Glaubenssache, aber mir gefällt die Vorstellung besser, dass der Motor mit frischen Öl überwintert als mit der alten "Brühe" von der vergangenen Saison.

Aber beides sind Glaubenssachen. Der eine meint so ist es besser, der andere so. Insgesamt muss ich noch anmerken, dass moderne Hochleistungs-Marken-Reifen und moderne PKW´s einiges ab können. Ich glaube da braucht man sich nicht so wahnsinnig den Kopf zerbrechen, bis jetzt kam zumindest bei mir noch alles gut über die Winterpause.

IronMichl
Geschrieben (bearbeitet)

MEINE:

- Ab zur Tanke

- volltanken (nicht notwendig aber wenn ich schon wegen Luft an der Tanke bin ..... und billiger wird´s im Frühjahr wohl kaum sein)

- Reifen 4 bar (damit entfällt die Reifenwiege)

!!!!!!! Uffbass !!!!! Fährt sich wie auf Schmierseife !!!!!

- Fahrt zum Winternest und dort mit gut warmen Bremsen ankommen (damit die Bremse auch ja keine Feuchtigkeit hat)

- AUS. Das war´s bis in Frühjahr 2011

Nun geht´s im Nest weiter:

- Verdeck entriegeln (dann bleibt/ist es wieder/immer noch schön straff)

- 2 schöne Weinkorken unter die Wischerarme stellen (so, dass die Wischergummis entlastet sind)

- im Innenraum geknülltes Zeitungspapier oder Schale Reis (zieht die evtl. vorhandene Feuchtigkeit) und, weil es so gut riecht, mit etwas Kaffeepulver dabei.

- Handbremse offen (ich leg zur Gewissensberuhigung einen Handfeger als Keil vor´s Hinterrad)

- kein Gang drin

- Batteriewächter anklemmen

- verabschieden

- natürlich ist der Lack auch etwas gepflegt worden (dann kann´s im Frühjahr gleich rausgehen)

- Verdeck gereinigt? (Heckscheibe nicht vergessen!!!!)

- Leder gepflegt?

-

-

Na dann ma los.

Michl

der noch wartet (und jetzt am WE viel fahren wird)

O:-)

bearbeitet von IronMichl
Dreckfuhler drinnen gwesen
806
Geschrieben

Winterpause? Nix da! Solange mir nicht die Stirn-/Kiefer- und sonstigen Nebenhöhlen zufrieren, wird gefahren.:-))!

Stellte ich die 806 weg, bekäme sie auch vorher frisches Ölchen. Einfache Überlegung dazu: Über den Fahrbetrieb ist das Öl nicht nur optisch "erdunkelt" durch Verbrennungsrückstände, sondern auch chemisch gealtert. Aggressive Säuren sind hoffentlich von den entsprechenden Additiven gebunden, sollten aber dennoch zur Materialschonung aus dem Motor verschwinden.

Unbedingt vor dem Wegstellen wie IronMichl schon schrieb warm-, besser noch heißfahren - sonst steht das Kondenswasser der Kurzstrecke in Auspuff und Motor (na gut, Edelstahl kann so was ab).

Denkt nur beim Wiederstart an die Konsequenz langer Standzeiten: Das Öl läuft zurück in die Ölwanne, wo es nur kann. "Die dünnen Öle sind beim Start schnell an den Schmierstellen, aber auch schnell wieder weg!" Also im Frühjahr nicht gleich losfahren, sondern erst mal sichere Rundumschmierung abwarten.

Markus

MP-Power
Geschrieben

wo hat der Wiesel denn Scheibenwischer:???: was ist das??

Michl hilfeeeeeeeee:-(((°:-(((°:-(((°

Gast
Geschrieben
MEINE:

- Ab zur Tanke

- volltanken (nicht notwendig aber wenn ich schon wegen Luft an der Tanke bin ..... und billiger wird´s im Frühjahr wohl kaum sein)

- Reifen 4 bar (damit entfällt die Reifenwiege)

!!!!!!! Uffbass !!!!! Fährt sich wie auf Schmierseife !!!!!

- Fahrt zum Winternest und dort mit gut warmen Bremsen ankommen (damit die Bremse auch ja keine Feuchtigkeit hat)

- AUS. Das war´s bis in Frühjahr 2011

Nun geht´s im Nest weiter:

- Verdeck entriegeln (dann bleibt/ist es wieder/immer noch schön straff)

- 2 schöne Weinkorken unter die Wischerarme stellen (so, dass die Wischergummis entlastet sind)

- im Innenraum geknülltes Zeitungspapier oder Schale Reis (zieht die evtl. vorhandene Feuchtigkeit) und, weil es so gut riecht, mit etwas Kaffeepulver dabei.

- Handbremse offen (ich leg zur Gewissensberuhigung einen Handfeger als Keil vor´s Hinterrad)

- kein Gang drin

- Batteriewächter anklemmen

- verabschieden

- natürlich ist der Lack auch etwas gepflegt worden (dann kann´s im Frühjahr gleich rausgehen)

- Verdeck gereinigt? (Heckscheibe nicht vergessen!!!!)

- Leder gepflegt?

-

-

Na dann ma los.

Michl

der noch wartet (und jetzt am WE viel fahren wird)

O:-)

Also ich kenn den Michl ja ein bißchen. Wenn man ein Auto nach seinen Vorgaben winterfest macht, sollte man damit aus Zeitgründen spätestens Ende July anfangen. Und mit der Warmfahranleitung von Markus kann man Sylvester den Motor schon mal anmachenX-)

seifertp
Geschrieben

Hallo Wiesi,

ja ich habe (gute) Erfahrungen mit Reifenwiegen. Ich habe die "Tire Shoes", sind zwar nicht billig, aber dafür kann ich mir den erhöhten Reifendruck sparen und der Wagen steht ohne Handbremse super stabil und kann nicht wegrollen.

Die o.a. Styroporplatten würden es wohl genauso tun, aber als Wiesifahrer gönnt man sich sonst ja wenig Luxus und dann darf's eben die 4 Luxusgummiteile für unter die Reifen sein.

Ich verwende die Teile jetzt seit vier Jahren und habe keine Probleme mit Standplatten o.ä.

Schöne Grüße

Peter

1. Hat jemand Erfahrung mit Reifenwiegen? Ich möchte mehr tun als nur den Luftdruck erhöhen. Was ist empfehlenswert?

ts-bonn
Geschrieben

Was mich ja schon verrückt machen würde........

Wann fängt den für Euch die "Winterpause" an? :???:

Ich schau gerade raus und es ist wunderschön draußen! Quasi Wieselwetter!

Das kann hier auch im Januar oder Februar so sein.... . :-))!

Also ich hab beschlossen, hier gibt's keine Winterpause. Es sei den, es liegt Schnee auf den Straßen.

M. Raines
Geschrieben
Ich habe die "Tire Shoes", sind zwar nicht billig, aber dafür kann ich mir den erhöhten Reifendruck sparen und der Wagen steht ohne Handbremse super stabil und kann nicht wegrollen.

Die o.a. Styroporplatten würden es wohl genauso tun, aber als Wiesifahrer gönnt man sich sonst ja wenig Luxus und dann darf's eben die 4 Luxusgummiteile für unter die Reifen sein.

Eine Alternative hierzu kommt aus der schönen Schweiz: http://www.reifenkissen.ch/

Vorteil gegenüber den Tireshoes ist die maximale Reifenbreite von 500mm im Vergleich zu 285mm beim UK-Produkt.

Der Nachteil liegt im Preis von knapp 600CHF. Aber wie Du ja sagst, man gönnt sich ja sonst nichts. 8)

MP-Power
Geschrieben

nix einmotten, ich fahr gleich noch ne Runde durch die Sonne jabadabadoooooo:-))!

seifertp
Geschrieben

Hallo TS,

bei mir geht die Winterpause vom 01.11 bis zum 31.03 (zumindest der Wiesi schläft in der Zeit). Natürlich gibt es auch in den Wintermonaten tolle Tage zum Wiesifahren. Aber durch die lange Pause ist es für mich dann auch wieder was ganz besonderes im Frühjahr den Wagen laufen zu lassen und ich freue mich wie ein Flitzebogen. Manchmal ist ein bisserl weniger eben mehr :-)

#020

Was mich ja schon verrückt machen würde........

Wann fängt den für Euch die "Winterpause" an? :???:

Ich schau gerade raus und es ist wunderschön draußen! Quasi Wieselwetter!

Das kann hier auch im Januar oder Februar so sein.... . :-))!

Also ich hab beschlossen, hier gibt's keine Winterpause. Es sei den, es liegt Schnee auf den Straßen.

ts-bonn
Geschrieben

Also schon irgendwie ein bißchen sm mäßig, finde ich. ok. Jeder so wie er mag. :wink:

Ich für mein Teil fahre z. B. nur gaaaaanz selten bei Dunkelheit. Das find ich auch schon ziemlich tapfer von mir. Überleg mal bitte wieviel Stunden es im Winter dunkel! :-o:-(((° 8)

AronCanario
Geschrieben

ich habe eure beiträge hier alle aufgesogen und MUSS euch die traurige wahrheit über das einwintern übermitteln:

das einwintern ist grundsätzlich eine harte, brutale vorgehensweise unserer geliebten fahrzeuge und darf keinesfalls auf die leichte schulter genommen werden!

1) ich las hier was von "tires-shoes" und styroporplatten, was auch immer das sein mag, vergesst es, diese firmen wollen euch nur die kohle aus der tasche ziehen.

ganz anders bei mir: ich habe heute für euch ein "reifenüberwinterungsset" erfunden das folgende teile beinhaltet: hydraulischer wagenheber (wir wollen uns ja nicht anstrengen), reifenspritzschablone mit farbspray (bei bestellung bitte eure wunschfarbe bekanntgeben, die schablone wird auf den reifen gehalten und mit dem spray werden 12 striche im abstand von 30 grad wie auf einer uhrskala aufgesprüht) ihr müßt nur jede stunde in die garage und den reifen um 30 grad, einen teilstrich weiterdrehen. dieses set kann ich euch für einen sonderpreis von nur 999,- euronen anbieten. für die bequemen eurer sorte oder denen die keine lust haben stündlich in die garage zu gehen habe ich die luxusausführung, die beinhaltet set1 plus küchenzeitschaltuhr und elektromotor der diese arbeit für euch übernimmt, preis set1 plus 699,- euronen. da es vorteilhaft sein wird 4 luxussets zu kaufen räume ich euch für diese variante 10% rabatt ein.

2) da kondenswasser im motor gift für euren geliebten wiesel ist gibt es für euch keine andere möglichkeit wie öleinfüllstutzen zu entfernen anfüllen bis zum überlaufen, aber auch alle zündkerzen sind zu entfernen und die brennräume bis zum stehkragen mit öl zu füllen.

3) in sogenannten "tante-emma-shops) gibt es noch ohrenwärmer, diese mittig trennen und dem kleinen über die spiegel ziehen, er wird es euch danken. in ländlichen gegenden solltet ihr fündig werden.

4) die garage ordentlich heizen, sparen sollte hier nicht angesagt sein, kauft keine billige baumarktware die nur 2-3 kw vom netz ziehen, eine wohlfühltemperatur von 25 grad sollte schon erreicht werden.

5) garagenbeleuchtung keinesfalls ausschalten, der kleine könnte irreparable depressionen davontragen.

6) 4 stück babyphone in der sensibelsten einstellung so in den garagenecken platzieren das bei geringsten anzeichen eines unwohlfühlens des kleinen sofortige hilfe gewährleistet ist.

JUNGS !!!

WAS IST LOS MIT EUCH?

es reicht völlig aus den luftdruck um ein bar zu erhöhen, er steht ja keine jahre, die 2 bis 3 monate machen nichts aus bei qualitätsreifen, volltanken auch nicht notwendig, dem alutank ist es scheißegal ob voll oder leer, der rostet nicht.

und was ist mit dem motor? die bayrischen motoreningeneure wissen das es manchmal zu kaltstarts kommt und haben das konstruktionsbedingt mit eingebaut. man mag es kaum glauben aber das kolbenspiel ist dazu da um unterschiedliches ausdehnen von kolben und zylinder auszugleichen. der hier gefürchtete kaltstart ist eigentlich nur bei den ersten sekunden, danach "schwimmt" schon die kurbelwelle in den gleitlagern und es kommt zu keinem materialkontakt mehr auch bei noch zähflüssigem motoröl. natürlich ist sorgfältiges warmfahren ratsam, aber mann muss es nicht zur wissenschaft treiben............

Wiesi
Geschrieben
ich habe eure beiträge hier alle aufgesogen und MUSS euch die traurige wahrheit über das einwintern übermitteln:

das einwintern ist grundsätzlich eine harte, brutale vorgehensweise unserer geliebten fahrzeuge und darf keinesfalls auf die leichte schulter genommen werden!

.....

Aron, Du hast technisch gesehen sicher recht ! :dafuer:

Aber findest Du das nicht etwas :-(((°:-(((°:-(((° HERZLOS :-(((°:-(((°:-(((° ???? :dagegen:

Ich halte es da lieber mit Michl und LittlePorker-Fan. :-))!

806
Geschrieben
kolbenspiel ist dazu da um unterschiedliches ausdehnen von kolben und zylinder auszugleichen

Das meinst Du aber nicht wirklich ernst, oder?

Markus

IronMichl
Geschrieben (bearbeitet)
Also ich kenn den Michl ja ein bißchen. Wenn man ein Auto nach seinen Vorgaben winterfest macht, sollte man damit aus Zeitgründen spätestens Ende July anfangen. Und mit der Warmfahranleitung von Markus kann man Sylvester den Motor schon mal anmachenX-)

nananaaaaaa Uli,

soooo langsam bist nu auch wieder nich.

Zur Tanke kommst eh so ab und an mal.

Und für den Rest brauch ich ma grad so ca. 10 Minuten da MEIN Lack meist scho aweng in Ordnung ist.

So wie das Leder halt auch.

;-)))))

Bleibt also lediglich

Korken, Knüllpapier und Batteriewächter.

Dann noch den Pyjama drüber und Licht aus.

;-)))))))))))

Sunny, Scheibenwischer sind die Dinger die man mal braucht wenn man aweng länger und weiter unterwegs ist und dabei dann der Wetterfrosch vorher Lügen verbreitet hat.

;-)))))))

Michl

der aber (sogar hier im Süden) noch fährt bzw fahren muss da der Neuwagen (Alltagswagen) noch auf sich warten läßt

bearbeitet von IronMichl
verschreibselt
Wiesi
Geschrieben

Hallo Michl,

ich brauche von Dir den ultimativen Insidertip. Wie pflege ich das Leder (hellbraun mit hellbraunen Ziernähten)? Noch sieht es aus wie neu...

Ich habe noch eine ältere Porsche Lederpflege, fürchte aber dass die Nähte speckig werden. Ist halt nicht schwarz-schwarz. Was meinst Du?

Gruß

Wiesi

IronMichl
Geschrieben

Das ist aber nu scho aweng Off topic aber ........... ich machs kurz und schmerzvoll.

Jede Lederpflege ist besser als garkeine.

Lexol Lederpflege 236ml ca. 8,30€ macht sogar auch a bisserle sauber und pflegt schön. (nimmst ein weisses Frottee-Handtuch dafür)

Swizöl hat auch was Nettes.

Oder mal bei Lederzentrum.de schaun / anrufen.

Oder .. oder .

Fragst 10 Leute kriegst 11 verschiedene ultimative absolut beste Tipps.

Michl

btt nau :wink:

ts-bonn
Geschrieben

Keine Panik!

Auch im Winter wird es bestimmt ein paar sonnige Tage für den artgerechten Auslauf geben! :-))!

In 14 Tagen bringe ich die #66 zum Aufbereiter und lasse meinen Nanonanokeramiklack konservieren. Gleichzeitig wird das Leder komplett aufbereitet und strahlt dann wieder wie neu. :-))! Irgendwie sieht man an der ein oder anderen Stelle den Zahn der Zeit nach fast 13 Jahren.... . :wink: Liegt bestimmt an der extrem schlechten Lederqualität bei Wiesmann... . X-)

Danach gehts wieder ab in die Garage und wenn ich losfahren will, muss ich nur noch kurz mit meinem Staubprügel (Car-Duster SC 1099180) von Swizöl über den Lack wedeln. So einfach kann das Leben sein. Und schwupp geht's los...... X-):-))!X-)

PS

Übrigens scheint im Moment gaaaaaanz doll die Sonne hier! O:-)

sy-bonn
Geschrieben

Also ich finde Winterpausen werden völlig überbewertet :wink:

Thomas und ich halten es so, wie einige andere auch: ist es trocken und sonnig und wir werden nicht beim raustreten aus dem Haus schockgefrostet, dann wird auch gefahren! :-))!

Hält doch keiner durch, einen ganzen Winter ohne herumwieseln, das ist nicht artgerecht und für die Seele ist es auch ganz schlecht :abgelehnt:dagegen:

Und während einer Ausfahrt in kalter, klarer Luft irgendwo anhalten, in der Sonne sitzen und einen heissen Tee schlürfen, dabei den Anblick des Wiesels zu geniessen.... :-))!

wer´s noch nie ausprobiert hat, sollte das mal machen. Es hat was ganz besonderes.

IronMichl
Geschrieben

Naja.

Ich denke das ist ja scho so a bisserle ortsabhängig.

Bonn ist nicht Allgäu.

;-)))))

Michl

der am Dienstag den Ferdi in die Winterpause schicken wird.:oops:

ts-bonn
Geschrieben

So, der Kurze ist Winterfertig! Wir sind heute nachmittag vom Bodensee zurück gekommen (haben unserem Dicken mal was artgerechten Auslauf gegönnt X-)) und haben zufällig noch einen Abstecher zu unserem Aufbereiter gemacht um den Kurzen abzuholen. :wink:

Was soll ich sagen, der arme kleine Schatz stand, von bösen Schauern gebeutelt, benäßt auf dem Vorplatz. Nach dem wir uns duch die gaffende Menschenmenge durchgekämpft hatten, konnten auch wir ihn bewundern. :-))! PERFEKT!!!

Das Leder sieht aus wie neu, trotz der altersbedingten "Furchen" im Leder. Die Färbung ist wieder wie neu! Alle Gebrauchsspuren sind weg. Absolut klasse Arbeit!!! :-))!

Und der Lack.......mmmmmmmmmmh. Es war der krönende Urlaubsabschluss, diese süüüüüße Wasserperlchen bewundern zu dürfen.Leider hat's nicht geregnet und der Wagen sah nach 10 KM Heimfahrt wieder wie puliert aus! :-))! Was doch so ein bißchen Fahrtwind so ausmachen kann........! :-))!O:-):-))!

Also diese Winteraktion bekommt von mir das Prädikat "Absolut empfehlenswert!" :-))!

So, jetzt müssen wir erst mal auspacken, weil morgen gibt's neh Menge zum einzupacken. 8)

Herzliche Grüsse

Thomas

S.Schnuse
Geschrieben

Das Auto sollte nicht nach einer Fahrt auf nasser Straße abgestellt werden. Meinen 323i motte ich immer im März ein, da ist es meist nass auf der Straße und im November brauche ich erstmal 1.000 km, bis die Bremsscheiben wieder rostfrei sind.

Mein Luftdruck beim Einmotten ist 4,5 bar - ich bewege das Auto keinen cm innerhalb der 6 Monate und habe keine Standplatten.

806
Geschrieben

Du hast es ja gut mit Deinem Nanunanoklavierlackschwarzen! Auf meiner weißen 806 kommen "in Fahrt" immer große, bedrohlich-dunkle Dreckwasserblasen über die Motorhaube auf mich zu; Gottseidank bin ich inzwischen unerschrocken genug, diesem Übel ins Auge zu sehen. Auf schwarz ist das nicht soo schlimm (wohl aber nach der Fahrt beim Waschen genauso lästig).X-)X-)

Markus

ts-bonn
Geschrieben

Wer bitte wäscht den heute noch sein Auto? :wink:

Ich wünschte ich dürfte.... O:-)

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      Die Abdichtgummis entlang des Schwellers überstehen unbeholfene Ein- und Ausstiegsmanöver dauerhaft nicht gut. Sie lassen sich zwar wieder in die Führung drücken, aber das Gezerre längt sie und sie werden immer leichter herausgerissen.

      Die Vorwerk-Teppichausstattung ist bestens in Form, selbst die arg strapazierte Fahrerfußmatte hat nur im Fersenbereich unterm Gasfuß an Profil ihrer Gummiauflage verloren. Halten locker nochmal 100.000 km. Kofferraum? Dasselbe - tadellos in Schuß. Dazu kommt, daß der Flor sich wunderbar saugen läßt. Wer einmal mit Nadelfilz rang, weiß das zu schätzen!

      Nicht alles Textile übersteht die Zeit so gut. Das Verdeck leidet. Stark und sichtbar. Mit weiter nachgebendem Gestänge läßt es sich immer „dichter“ zusammenlegen und das tut ihm nicht gut. Schabestellen und durchgedrücktes Material sind die Folge. Auch die vorderen Dichtgummis als Abschluß am Scheibenrahmen sind nicht dauerhaft, da ist nach zehn Jahren erkennbar aus optischen Gründen Ersatz gefordert. Dicht ist es bis heute. Der einfachen ungepolsterten Ausführung wegen nicht teuer ausnahmsweise, mein Sattler des Vertrauens schätzte ca. 1.500 €. Die Reißverschlüsse der Heckscheibe funktionieren nach wie vor und sind dicht.
       
       

       
       

       


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      Die Instrumente tun ihren Dienst. Nicht immer genau, aber immerhin! Kühlmitteltemperatur wird ungeschickt am Zylinderkopfausgang statt Kühlereingang  gemessen, der Wert ist also etwas zu hoch im Vergleich zu üblichen Verfahren. 100° hat er selbst am Stilfser Joch nicht überschritten. Motoröl liegt jetzt auch bei schneller Fahrt nicht über 110°, da wirkt die von mir entworfene Unterbodenverkleidung zusammen mit dem größeren Ölkühler Wunder.
       
      Der unsäglichen Tachovoreilung (240 waren etwa 217 „echt“, jetzt sind’s laut Navi 232) habe ich abgeholfen durch richtige Übersetzung der Hinterachse (dazu komme ich noch) und die Wahl von größtmöglichen Rädern.  Nicht in der Breite (alles über 255 mm liegt nicht auf der Straße auf und ist nur fürs optische Beeindrucken gut, dafür rubbelt sich dann der Reifen innen viel schneller ab als außen), sondern im Durchmesser. 255/35 R 19 sind hinten drauf und 225/40 R 19 vorne. Again what learned: Die Hinterradgrößen von 275/30 R 19 oder gar 285/25 R 20 sind selten wie eine Blaue Mauritius und im falschen Moment einer Reifenpanne im Ausland tagelang nicht lieferbar. Die jetzigen Größen sind für die stark motorisierten BMW 3er/Audi A4/Mercedes C flott beschaffbar und bieten auch eine größere Auswahl an Marken.

      Mir gefallen die Dunlop SP Sport Maxx RT2 sehr gut, die Michelin Pilot SuperSport sind bei kühlerer Witterung sehr schnell sehr kalt im leichten Wiesmann und dann wird mir sehr schnell sehr warm, wenn sie nicht gut haften. Ist für Sommer-Gelegenheitsfahrer wurscht, aber wer weite und weiteste Touren in Europa fährt, sollte das bedenken. Auch naß sind sie nicht so der Hit, da sind die weniger spitz auf trockene sportliche Fahrt entwickelten Dunlops universeller und sicherer.

      Apropos: Die Reifen halten vorne quasi ewig, hinten je nach Schwere des Gasfußes. Ich erreiche hinten etwa 20.000 km, vorne wechsle ich nach der zweiten verschlissenen Hinterreifengarnitur. Sonst spinnt das ESP, weil die Abrollumfänge nicht mehr im Toleranzbereich liegen. Gefahren wird im Alltag mit einmal gedrückter Sport-Taste, sonst regelt das System schon bei einfachen Rechtskurven und greift ein. Der Sensor vorne rechts ist ungeschickt plaziert und schuld dran. Auch ohne ESP ist der MF3 verständig gefahren sehr gut beherrschbar (nach den Fahrwerksänderungen), paßaufwärts ist das meine bevorzugte Stellung. Natürlich ist er im Grenzbereich zickig: leicht, kurzer Radstand und wegen der Basis BMW E36/Z3 (!!) eigentlich vorsintlflutlich und veraltet, da "geht was", wenn was geht!

      Nur kurz gestreift: Die 806 ist ein 5-Gang-Handschalter. Das Differential habe ich gegen eine Drexler-Sperre getauscht, ich hatte nur die Serienausstattung mit 25 % Sperrwert anfangs und das ist bei forciertem Fahren nicht genug. Auch die werkseitig falsch übersetzte Hinterachse (eingebaut 3,46:1 - warum auch immer, in der Konfiguration nicht gewünscht und nicht enthalten) hat nun die passende längstmögliche Übersetzung von 3,23:1. Getriebe und Kupplung erfreuen sich bester Gesundheit, das Bedienen ist nach wie vor ein besonderer Quell der Freude. „Save the manuals!“

      Damit ist ja das nächste Thema berührt: Der Motor. Ein Trumm, sauschwer wegen Graugußblocks (selbst der Zwölfzylinder im 750i war leichter!). Ein Langhuber, der dennoch dreht wie verrückt für seine Zeit. Von Wiesmann künstlich gekappt, weil alle MF3 mit Ausnahme der CSLs nur das Mapping vom alten BMW Z3 M aufgespielt erhielten und deshalb zuverlässig um die 321-323 PS auf den Motorenprüfständen ablieferten. Jetzt nach Änderungen ein Dampfhammer, der ab 2000/min loslegt, ab 2500/min hart hinfaßt und in seiner jetzigen Abstimmung dennoch schon bei knapp 7000/min 350 PS liefert. Höher drehe ich eigentlich nie, dafür genieße ich die wunderbare Leistungsentfaltung, die keine Müdigkeit erkennen läßt. Pleuellager kamen neu nach 90.000 km vorsichtshalber (und unnötigerweise), die waren nicht angegriffen, die Tragschicht noch vollständig intakt.

      Mit der nachgerüsteten Airbox und optimiertem Mapping erreichte Markus Schmickler in der Spitze 365 PS bei 8080/min und ein Drehmoment von 366 Nm bei 4495/min. Das Drehmoment lag gleichmäßig über 320 Nm ab 2500 und bis 8000/min an statt vorher von 3500 bis 6500/min. Mit der hohen Maximaldrehzahl und der damit möglichen Verschleißerhöhung war ich noch nicht ganz zufrieden, die Leistungsentfaltung war schon unglaublich viel besser und die Fahrbarkeit durch das sattere Drehmoment deutlich verbessert.
       
       

       

      Bei der Firma Henni ließ ich weitere Optimierungen programmieren mit dem Ziel einer weiteren Verbesserung des Drehmoments bei Schonung im Spitzenbereich. Die Höchstleistung beträgt nun 359 PS bei 7700/min, das höchste Drehmoment aber 374 Nm bei 4600/min. Damit ist die Gesamtkurve wieder etwas gemäßigter und die Spitzenbelastungen bei Ausreizen der Verstellmöglichkeiten im VANOS sind gemindert. Das Ansprechverhalten ist beim Fahren gleich, nur ab etwa 7000/min fällt das Drehmoment nun stärker ab, so daß bei „Weiterorgeln“ über 7000/min keine wirklichen Leistungszuwächse mehr kommen. Diese Höchstdrehzahlen sind auch Höchststreß für alle drehenden Teile, von einer Absenkung auf sinnvoll zu fahrende 7000/min ergibt sich eine erhebliche Verringerung der mechanischen Beanspruchung.
       
       

       

      Warmfahren und Kaltfahren hilft der armen Zylinderkopfdichtung, die die unterschiedliche Ausdehnung von Graugußblock und Aluminiumkopf sonst nur unter Aufopferung ihrer selbst kompensieren kann. Sie hat bei sehr geringem Zylinderabstand nur ganz wenig Steg und wird dort deshalb besonders beansprucht. Durchs Zündkerzenloch endoskopiert: alles bene.

      Ölverbrauch? Zwischen den Wechseln keiner meßbar. Sprit? Zwischen 8,5 und 20 L/100 km ist alles drin. Normalerweise sind’s um die 10,5 bis 11 L/100 km. Stadt ist Gift, da fängt er das Saufen an. Dafür nehme ich ihn aber nicht, der Stadtanteil beträgt sicher weniger als 5 % der Gesamtlaufstrecke.

      Dem funzeligen Licht der kleinen Serienscheinwerfer versuchte ich, mit LED-Leuchtmitteln aufzuhelfen. Hell wird’s damit. Überall. Da der Reflektor nicht mehr zum Abstrahlverhalten der Leuchtmittel paßt - unkontrolliert und für Vorherfahrende mehr als störend. Bei Ausfahrten durfte ich mir ganz schön was anhören deswegen! Nicht umsonst ohne Zulassung. Wie alle Vielfahrer der MF3 es tun Abhilfe also durch H4-Leuchtmittel mit besserem Wirkungsgrad und mehr Lichtausbeute. Bosch und Philipps sind da gute Adressen und der Effekt ist schon deutlich merkbar. Die Rückleuchten sind mit LEDs erstarkt. Im heutzutage üblichen Lichtermeer an modernen Heckansichten mit Laufblinkern und sonstigem Unsinn geht man im kleinen MF3 sonst förmlich unter!

      Die Umbauten an der Karosserie mit Änderung der Stromversorgung auf LiFePO-Leichtbau-Batterien, die gescheiterten Versuche einer Klebefolierung (stattdessen jetzt satt sitzend und nahtfrei in originalem Farbton sprühfoliert), die Verkleidung des Motorraums und des Heckbereichs von unten, die dem BMW-Standard passend zum Motor entsprechende Aufrüstung der Kühlung sowohl für Wasser (mit stufenweise gesteuertem Elektrolüfter) wie Motoröl (mit fast viermal so großem Ölkühler statt des ab werk verbauten vom 286 PS-M3 ...) sowie die umfangreichen Modifizierungen des Fahrwerks bis zu komplett neuen Federbeinen vorne und die preiswerte Nachrüstung eines Tempomaten habe ich hier im Forum ja schon geschildert. Alles über zig-tausende Kilometer praxisbewährt, alles gut. Und die wesentlichen Schwächen des Autos sind gemindert oder abgestellt.

      Die sehr harte Fahrwerksabstimmung fordert bei flotterem Fahren auf nicht immer glattem Geläuf ihren Tribut: Die Fahrwerksteile verschleißen relativ schnell. Die Vorderachsträger (diese bananenförmigen großen Träger) sind Original-BMW-Teile und sehr günstig bei Lemförder zu beziehen. Bevor man sich an einem Traggelenk und dessen Ausbau lange versucht: Gleich ganz neu!

      An der Hinterachse ist die Erreichbarkeit mancher Verschraubungen unterirdisch. Durch das Gewirr an Lenkern und Streben erreicht man z.B. die Domlagerschrauben schier nicht und wenn, lassen sich die Schrauben nur mir Achtelumdrehungen lösen. Geduld und Spucke sind nötig!

      Die beteiligten Werkstätten kann ich hier auch zusammen auflisten:

      Fahrwerk/Bremsen: www.Rennfeder.de aus Helsa bei Kassel
      Motormapping: Markus Schmickler, Bad Neuenahr und www.henni-performance.de in Wernau
      Auspuffanlage: Stüber Auspufftechnik, Overath
      Sprühfolierung: www.cardip.de in Heilbronn
      Pleuellagerwechsel: Ralf Mork www.mw-perfomance.com in Rockenhausen (Pfalz)
      alles andere: mein Oldieschrauber des langjährigen Vertrauens aus Mutterstadt - im Vergleich zu "Fachwerkstätten" mit unbezahlbarem Wissen um Auto, Motor und Sport ...

      Eine teure Erfahrung: Winterfahrten sind wunderbar mit offenem Dach bei Schnee. Es ist eine Illusion, daß da nichts passieren könne von wegen „GFK-Karosse auf feuerverzinktem Rahmen“. Dieses Tun kostet ein korrodiertes Fahrwerk und eine ruinierte Bremsanlage! Diese Teile sind nach wie vor aus Stahl. Wie lernte man in Chemie? „Das Unedle opfert sich für das Edle.“ Stahl ist unedel, feuerverzinkt ist edel. Tolle Wurst! Achsträger, Wasserabweisbleche, Führungshülsen der Radbremszylinder - alles verrostet. Alles neu. Dabei flog die eigentlich sehr überzeugende MovIt-Anlage auch wieder raus. Lohnt nicht, weil’s fast denselben Effekt der besseren Reaktion und Dosierbarkeit durch viel billigere (und ich meine VIEL billiger) Maßnahmen erreicht wird: Zimmermann Rennbremsen, Seriensättel und Ferodo DS-Beläge bei Stahlflex-Bremsleitungen, dazu ATE-Rennflüssigkeit und alles ist gut. Sind sogar preiswerter zu haben als Ersatz der Serienteile. Verschleiß ist wegen des geringen Wagengewichts übrigens unglaublich gering auch bei flotterem Fahrprofil. Scheiben vorne können gut und gerne 100.000 km halten, Beläge ebenso.

      Ach ja - zu guter Letzt die Wartung.
       
      Ein sehr leidiges Kapitel, da sind manche Sünden unterwegs. Was da für teures Geld in „Fach“Werkstätten des In- und Auslands nicht oder falsch oder zu spät gemacht wird, ist teilweise ein Graus. Pannen bei "top-Werkstatt-scheckheft-gepflegten" Wagen wegen gravierendster Wartungsmängel sind erschütternd. Ich hielt mich an „wer gut schmiert, der gut fährt“ und veränderte die Arbeiten mit folgendem Schema:

      Motoröl neu alle 7.500 km oder jährlich, 5W40 Motul 300V jetzt, vorher Mobil 1 0W40, davor Mobil 1 5W50, das unsägliche alte Gebräu (Rezept aus den frühen 90igern ist sicher nicht mehr zeitgemäß) „Castrol 10 W 60“ nur anfangs. Ölfilter spätestens bei 15.000 km neu. IMMER den BMW-Originalfilter nehmen, kein Nachbau von Mann oder Hengst! Nur der Originalfilter hat eine Manschette ums Filterpapier, die Auseinanderdrücken der Lamellen verhindert und den Filtereinsatz damit druckfester macht.

      Getriebeöl alle 60.000 km neu (keine besonderen Anforderungen), Differentialöl alle 30.000 km. Das Differential wird sauheiß, da es nicht gut im Kühlluftstrom hängt und auch noch vom Auspuff gegrillt wird; deshalb das beste erhältliche von Castrol (heißt heute Syntrax) 75W140. Je öfter schnelle und lange Autobahnetappen anstehen, desto häufiger wechseln!

      Zündkerzen alle 40.000 km neu - NGK oder Bosch. Sind bei BMW sauteuer, im freien Handel für weniger als 40 € für den Satz (statt 120 € bei BMW) zu haben. Dabei gleich die Einzelzündspulen auf Korrosionsspuren an der Kontaktfläche prüfen - sonst funkt's trotz neuer Kerze nicht richtig!

      Kühlmittel und Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre neu. Dabei auch Luftfiltereinsätze reinigen (Plattenfilter von K&N in der Airbox).

      Einriemen mit Riemenspanner und Umlenkrollen alle 50.000 km neu, die Spannrollen leiden immer und „sicher ist sicher“. Kostet nicht die Welt, beruhigt aber.

      Servolenkungsöl und Kupplungsflüssigkeit alle sieben oder acht Jahre neu. Ölist neu rot, nicht schwarz! Kostet um die 50 € mit Arbeit - die Servopumpe kommt auf 600 € plus Arbeit! Kupplungsflüssigkeit ist wie Bremsflüssigkeit, nur verträgt sie längere Betriebszeiten. Wasser ist Quell des Rostes und kostet Kupplungszylinder auf die Dauer.

      Ventilspiel ließ ich anfangs nach der Einlaufzeit kontrollieren und dann bei 50.000 und beim Pleuellagerwechsel nach 90.000 km. Unverändert. Ein Zeichen, daß Fahrweise und Wartung trotz allem materialschonend sind - ich vermeide aber auch das nach der Umprogrammierung unnötige volle Ausdrehen bis 8000/min. Maximal sind’s selten 7000/min, normal maximal 6000/min. Spitzenbelastung bringt nicht so viel mehr wie sie schädigt.

      Fahrwerksvermessung immer beim TÜV-Termin. Kostet nicht viel, dafür ist dann der Geradeauslauf immer untadelig und der Reifenverschleiß gleichmäßig. Wer’s beim Reifendienst machen lassen will: Die Werte entsprechen dem meist gespeicherten „BMW Z3 tief“. 100 € maximal.

      Was ging  kaputt?

      Eigentlich ehrlich gesagt fast nichts. Die Frontscheibe wegen Steinschlags. Kann das Auto grundsätzlich ja nix dafür. Der Auspuff war nach 50.000 km leergebrannt und fing an unerträglich zu dröhnen. Bei 3000/min fielen einem unterm geschlossenen Verdeck die Ohren ab. Durch neue Endrohre mit Schalldämpfern (individuell nach meinen Anforderungen gebaut) ersetzt, bei Konstantfahrt durch Totschallkammern etwas leiser als Serie und die Körper etwas verkleinert, so daß sie nicht mehr so oft aufsetzen.
       
      Die zweite Wasserpumpe ist immer noch spielfrei (sie muß nach meinem Umbau ja keinen am S54-Motor von BMW nicht vorgesehenen Viscolüfter zusätzlich bewegen, sondern einfach nur Wasser pumpen), Kupplung mit immer gleichem Druckpunkt, Getriebe leise und nach wie vor sehr fein zu schalten. Bremse spricht gut an, Verzögerung sehr gleichmäßig bei gleichmäßig steigender Pedalkraft. Abbremsung 55 %! Korrosion bin ich selber schuld, sie betraf die Fahrwerksträger vorne, die Verschraubungen hinten, die Verkabelung an der Batterie, die Bremsanlage und die Leitungen zum Lenkungskühler.

      Die Sitzheizung quittierte spektakulär ihren Dienst. Sie schaltete sich selber ein - natürlich sommers und bei großer per se herrschender Wärme. Sicherung gezogen und „Thema erledigt“ gedacht. Bis Markus Schmickler mich verzweifelt anruft und mitteilt, daß die 806 schier nicht sinnvoll abzustimmen sei auf dem Prüfstand, weil sie immer wieder völlig unplausible Werte zeige. Ob ich was an der Elektrik geändert hätte?? „Ich bin schon froh, wenn ich was mit Strom fehlerfrei schreibe!“ wollte ich antworten. Bis mir die Sitzheizung wieder einfiel. Lösung: Die ach so tolle selbstgefertigte Verkabelung der Manufaktur ist nicht so der Hit. Sie ist nicht sauber ausgeführt, teilweise werden nicht zulässige Lüsterklemmen (!!) verwendet. Direkt neben leistungsführenden Kabeln der Sitzheizung liegen haarfeinste Drähtchen für die Signale der Motorsteuerung. Als die Sitzheizung ihren Elektrogremlin entwickelte, indem sie einfach sanft anschmorte, ist der Kabelsatz der Steuerung angegriffen worden. In der Werkstatt fachgerecht korrigiert - Fehler weg. Sitzheizungen auch. Brauchen eh nur Weicheier.

      Zum Kapitel schlechte Ausführung der Kabel gehört auch, daß ich mich anfangs von der Motorkontrolle foppen ließ. Etwa alle 10.000 km reklamiert sie, daß ein Fehler vorliege. Manchmal auch öfter. Ausgelesen über OBD: „Fehler Heizung Lambda-Sonde Bank 2“. Immer. Immer wieder. Abhilfe 1: Sonde ersetzen. Teurer Spaß, habe ich zweimal gemacht. Nützt nur nichts. Fehler taucht wieder auf! Abhilfe 2: ignorieren. Schadet nichts, Motor startet und läuft wie immer.

      Erfahrung dazu: Scheint ein Fehler der Verkabelung zu sein. wenn’s feucht ist (oder ich den Krümmer ansprühe), ist der Fehler weg. Wundersame Heilung? Nein - die Autodoktoren bei Vox würden wieder sagen „Glaubste dat? DREI Lambdasonden für nix , dabei war et nur ein Fehler im Kabel!“ Leider ist die Verlegung auch nicht leicht zu erreichen, also lebe ich damit. Der TÜV mißt ja eh im Endrohr und da kommt nur Gutes heraus. Selbst jetzt  noch erreicht der Katalysator im Leerlauf ein CO von 0,2 % bei zulässigen 0,9. Lohnt sich, daß der teure M-Metallkat verbaut ist.

      In den letzten zehn Jahren und 100.000 km hat der MF3 an Reiz nichts verloren. Man ist vertraut, „anziehen wie einen Handschuh“ und los geht’s - auch auf weiteste Touren. Die konstruktiven Mängel habe ich für mich bestmöglich mit sinnvollem Aufwand abgestellt, sonst ist er im Allgemeinen grundsolide und erstaunlich haltbar. Das sorgt dann für Betriebskosten, die kein anderer Sportwagen dieser Leistungsklasse liefern kann.

      Wertverlust denken manche, komplett durch Wertgewinn ersetzen zu können - zu Mondpreisen kauft nur keiner einen MF3. Neupreis 120 k€ und nach acht Jahren 150 k€ verlangen - das ist Illusion. Dennoch ist für die Wagenklasse der Verlust sehr gering - was kein Wunder ist, denn er ist in der äußerst kompakten Form einzigartig und wie belegt haltbar, gebrauchstauglich selbst für Fernreisen und belastbar.

      So eine Wiesmann-Kappe mit bestimmt 70.000 "offen gefahrenen Kilometern" muß man sich erdienen!

       

       
       
       
      Markus
    • albertbert
      Bugatti Veyron: Video zeigt Ölwechsel für 21.000 Dollar
       
       
    • Tong
      Liebe Freunde, mir ist bekannt, dass beim F355 ein jährlicher Ölwechsel gemacht werden sollte laut offizieller Empfehlung von Ferrari. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 1500km frage ich mich ob nicht auch ein zweijähriger Rhythmus ausreichend ist. Beim luftgekühlten 911er reicht es schließlich auch (lt. Porsche).
      Wie sind Eure Erfahrungen / Empfehlungen:
      Vielen Dank
      tong
    • hhjw1
      Da ich heute nach dem Tanken versehentlich den Impulswert verstellt habe und der Tacho nun nicht mehr funktioniert  an dieser Stelle die Frage: kennt jemand den Impulswert, der eingestellt werden muss? (MF3, 20 Zoll RS-GT)
    • 13tigg12
      Hallo!
      Welchen Ölfilter/ÖL (Agip Sint 2000 SAE 10W50) verwendets ihr beim Wechsel des Motoröls.
      Die vom Werk vorgeschriebenen UFI 41.23.162.20, SAVARA 9,28.239 oder etwas anderes?
      grüße
      Thomas

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