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Eine Preisstaffelung nach max. Ladeleitung an den Stationen gibts ja heute schon sehr oft (AC/DC/HPC...).

Die Ladesäulenbetreiber versuchen damit den deutlich höheren Invest wieder reinzubekommen.

 

Ich denke, aber dass sich im Ladepreisgefüge in den kommenden 2-3 Jahren noch sehr viel tun wird. Es gibt da aktuell soviele unterschiedliche Kräfte, die in die ein oder andere Richtung ziehen und obendrauf mischt dann die Politik noch kräftig mit (heute grad mal wieder eine mehr oder minder qualifizierte Aussage unseres Noch-Verkehrsministers...).

 

Allerdings ist die Preiselastizität auch nicht unbegrenzt. Wer nicht gerade einen Dienstwagen fährt, wird sich überlegen ob er unbedingt superschnell für 70 und mehr Cent/kWh laden will und wenn ja wieviel um wieder nach Hause zur Wallbox oder günstigeren AC-Säule zu kommen.

 

New Motion folgt aber damit nur dem Trend und sie sind ja auch Anfang des Jahres abgemahnt worden wegen Ihrer variablen Preisgestaltung, die gerade dann nicht klar war, wenn man zuvor nicht in die App geschaut hat.

 

Im Schnitt bewegen sich die AC Preise fürs öff. Laden aber aktuell zwischen 30 und 40 ct brutto und für DC zahlt man meist ca. 10 ct mehr...Ionity spielt da den Ausreisser nach oben. Aber auf der anderen Seite kommen auch die Ladeflatpakete wieder, nur nicht mehr so günstig für 10-20 EUR, die heute nur noch wenige Stadtwerke aufrufen. Aber für 100 EUR flat laden können im Monat, so what...da tanken die meisten hier gerade einmal ihren V6/V8 für voll und kommen auch nur ein paar hundert Kilometer weit damit.

 

 

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kkswiss

Ich finde es spannend,  wie Ihr euch die Argumente um die Ohren hat, und warum wer, was für einen Standpunkt einnimmt.   Ich bin sicher hier im fortgeschrittenen Alter, und bin mit benzinget

Eno

Wann kommt dann der Thread: "Vom gesparten Geld einen Pista gekauft?"   Werd das mal den Freunden erzählen, die sich mit nem 20 Jahre alten Clio von Monat zu Monat kämpfen - in der Hoffnung,

PoxiPower

Vielleicht mal einfach weniger hämisch lachende Smileys verteilen, schon gibt es weniger Nebenkriegsschauplätze.   Dann müsste ich bei Dir auch nicht immer an den hier denken:  

vor 13 Stunden schrieb Eno:


So etwas wie "ich nehme CO2 neutralen Strom" gibt es nicht. (mit wenigen Ausnahmen falls der direkt vom eigenen Dach kommt, und da ignorieren wir auch den Herstellungsaufwand für Solarzellen... und ist eh nicht global verallgemeinerbar)

Eine Analogie:
....

...Du merkst, worauf das hinausläuft?

Der CO2 Ausstoß von Verbrauchern lässt sich aus dem Gesamtstrommix sehr gut berechnen und muss wenn man mit C02 argumentiert auch berechnet werden, zumindest der direkte Zusammenhang umgewandelter Strom - CO2. (Herstellkosten für Batterien, Solarzellen und Windräder gehören da nicht dazu)

 

Wie Du Dir da penetrant selbst ein bzw. schön redest, dass ein Elektroauto "0" Co2 Ausstoß zur Folge hat, ist wirklich nicht nachvollziehbar.

 

Du merkst deinen Fehler vermutlich nichtmal. Die Angabe bei PKWs bzgl. des CO2 Ausstoßes bezieht sich NICHT auf die Herstellung des Energieträgers, diese wird bei Brennstoffen für die Förderung, Verarbeitung und Verteilung mit 0 angenommen. Sondern auf den Ausstoß beim Verbrauch/ Verbrennen.
Wenn wir das bei Strom EXAKT GENAUSO machen, also wie es jetzt ist und bei Verbrennern seit über 100 Jahren ist, dann ist die Erzeugung "egal", zumindestens war sie es bis vor dem Massenstart von eAutos. Und die Emission lässt sich sowohl errechenen als auch messen.
Sei so lieb und sag mir wo an unserem eAuto du die Emissionen durch die Nutzung messen möchtest.

 

Vielleicht ist dieser Artikel im Gesamtkontext interessant:
https://www.carmart.ch/elektro/unmengen-an-energie-fuer-die-diesel-und-benzinproduktion/

 

vor 12 Stunden schrieb Eno:

@JoeFerrari:

Und weil die Nachfrage nach Benzin dann sehr klein ist, wird das verschenkt.
Ich freue mich schon! ;)

Diese Annahme hat leider einen großen Fehler, Benzin und Diesel sind in der Herstellung nur so billig, weil die Mengen so absurd hoch sind. Angenommen man würde den Maßstab auf ein Zehntel reduzieren, dann würde es vermutlich wieder Sinn machen Benzin und Diesel in kleinen Gebinden in Apotheken zu verkaufen :D .

Also ohenirgendwelche Hoffnungen zerstören zu wollen. Ich nehem an das Benzin und Diesel nie wieder so billig wird, wie es zu unseren Lebzeiten war.

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coolbeans
vor 9 Minuten schrieb mASTER_T:

Also ohenirgendwelche Hoffnungen zerstören zu wollen. Ich nehem an das Benzin und Diesel nie wieder so billig wird, wie es zu unseren Lebzeiten war.

Aus politischen/steuerlichen Gründen sicher richtig. Die Förderung und der Preis des Rohöls vermutlich schon. Einfach deshalb weil es mit sinkenden Verbrauch ausreichend sein dürfte die bestehenden (keine Explorationskosten) Ölquellen zu nutzen - und hier auch nur noch die Quellen wo die Förderung des Rohöls kostengünstig ist.

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Thorsten0815

Ja, das ist immer der Punkt mit dem "wo kommt die Energie her", welche beim Auto in Bewegung umgesetzt wird.

 

Beim Verbrenner liegt diese "kostenlos" im Boden. Wenn man mal davon absieht, das der Herr unser Öl ausgerechnet bei den Muslimen verbuddeln musste und den Folgen daraus. Also z.B. Kriege darum. 

 

Aber prinzipiell habe ich hier Kosten zur Erschliessung, Förderung, Veredelung, Transport und bei allem Aufgelistetem noch Umweltschäden und selbst Energieverbrauch und CO2 Ausstoss.

 

Dazu kommt der CO2 Ausstoss der am Auto selbst entsteht und gemessen wird.  

 

Beim eAuto beginnt nun die Frage nach der Quelle der Stromerzeugung. Nehmen wir hier auch mal Wind, Wasser, Sonne, Geothermie, usw. welche analog zum Erdöl "kostenlose" entnommen werden kann. Auch hier brauche ich Erschliessung, Betrieb der Windräder, Solarzellen, usw. und den Transport über Leitungen. Auch hier gibt es, wenn auch nicht so drastische Umweltschäden. 

 

Beim eAuto entsteht jetzt aber kein weitere CO2 Ausstoss. 

 

Also sind bei einem Vergleich der gesamten Kette von der Erzeugung bis Umsetzung in Bewegung die Vorbedingungen zur "Produktion und Bereitstellung" mit ein zu rechnen. Dabei sind bei Öl und Gas die Optionen recht beschränkt, während man beim Strom ein wesentlich breitere Palette hat. Kernkraft, Kohle, Gas, Wasser, Wind, Solar, Bio, usw. 

Das macht den Vergleich schwieriger. Was ist teurer, Gas/Öl-Pipeline, Bohrinsel und Tiefenbohrung, usw. oder oben aufgezähltes? Was ist nachhaltiger? Was besser für die Umwelt oder Gesellschaft? Was macht uns als Menschen freier und unabhängiger? 

 

Nun mache ich es mir aber einfach und blende das aus, weil ich jetzt mal im Kopf nur mit fossilen Primärenergiequellen rechne.

Ich behaupte mal einfach, dass wenn ich das in allen einzelnen Autos verbrannte Benzin, Diesel und Gas zentral zur Stromerzeugung verbrenne und dann mit Verlusten durch Umspannung, Leitung und Ladeverlusten den eAutos zur Verfügung stelle, dann fahren diese in Summe deutlich weiter damit, als wenn jeder seinen eigenen Sprit zum Fahren genommen hätte. 

 

Das entkoppelt die Schwierigkeiten der Art der Energie-/Treibstoff Bereitstellung in einer vergleichenden Diskussion doch sofort erheblich. Nun bleibt nur noch der wirklich Schafstoffausstoss beim Betrieb und der Produktion von Verbrennern und eAutos über den gesamten Lebenszyklus zu vergleichen. Dabei nun bitte nicht den eAuto-Akku als max. 80'000km haltbar und generell als nicht recyclingfähig definieren, sondern mit realistischen Angaben vergleichen. 

 

 

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coolbeans
vor 46 Minuten schrieb Thorsten0815:

dann fahren diese in Summe deutlich weiter damit, als wenn jeder seinen eigenen Sprit zum Fahren genommen hätte. 

Da hast du durchaus recht, einfach schon deshalb weil der Wirkungsgrad eines Kraftwerks (selbst inklusive Leitungsverlusten und den Wirkungsgrad des E-Autos einberechnet) deutlich besser ausfällt als der eines Verbrennungsmotors im Auto bei Teillast (Lasst uns Vollgas fahren 😂)

 

ABER ... der Mensch strebt nun mal nicht immer die wirtschaftlichste oder ökologischste Lösung an! Sonst müsstest du auch den Futtermais selber fressen statt ihn vorher "durch die Kuh zu lassen". Aber auf das Steak wollen die wenigsten verzichten, obwohl die Fleischproduktion einer der größten Umweltsünder ist. (Lassen wir Themen wir Tierwohl sogar mal außen vor) 

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Andreas.
vor 3 Stunden schrieb Thorsten0815:

Beim eAuto beginnt nun die Frage nach der Quelle der Stromerzeugung.

Ich dachte, wir wollten diese Diskussion nicht führen? :D Strom aus der Steckdose hatte auch schon gewisse Erzeugungsverluste, nur tauchen die halt beim e-Auto direkt nicht auf - bei eFuels/Brennstoffzellen aber werden diese in der Diskussion aufgeführt. Klingt etwas einseitig in der Betrachtung des "Wirkungsgrades".

Gibt da ja so Statistiken von der Quelle bis zur nutzbaren Leistung am Rad - auch interessant im Zusammenhang.

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Thorsten0815

Deswegen......

 

vor 3 Stunden schrieb Thorsten0815:

Nun mache ich es mir aber einfach und blende das aus, weil ich jetzt mal im Kopf nur mit fossilen Primärenergiequellen rechne.

Ich behaupte mal einfach, dass wenn ich das in allen einzelnen Autos verbrannte Benzin, Diesel und Gas zentral zur Stromerzeugung verbrenne und dann mit Verlusten durch Umspannung, Leitung und Ladeverlusten den eAutos zur Verfügung stelle, dann fahren diese in Summe deutlich weiter damit, als wenn jeder seinen eigenen Sprit zum Fahren genommen hätte. 

 

Das entkoppelt die Schwierigkeiten der Art der Energie-/Treibstoff Bereitstellung in einer vergleichenden Diskussion doch sofort erheblich. Nun bleibt nur noch der wirklich Schafstoffausstoss beim Betrieb und der Produktion von Verbrennern und eAutos über den gesamten Lebenszyklus zu vergleichen. Dabei nun bitte nicht den eAuto-Akku als max. 80'000km haltbar und generell als nicht recyclingfähig definieren, sondern mit realistischen Angaben vergleichen. 

 

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Andreas.
vor 6 Minuten schrieb Thorsten0815:

Deswegen......

war auch nicht ernst gemeint - deswegen der Smiley 😕

 

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Andreas.
vor 4 Stunden schrieb Thorsten0815:

Ich behaupte mal einfach, dass wenn ich das in allen einzelnen Autos verbrannte Benzin, Diesel und Gas zentral zur Stromerzeugung verbrenne und dann mit Verlusten durch Umspannung, Leitung und Ladeverlusten den eAutos zur Verfügung stelle, dann fahren diese in Summe deutlich weiter damit, als wenn jeder seinen eigenen Sprit zum Fahren genommen hätte. 

Vergleiche das damit https://www.mobile.de/magazin/artikel/well-to-wheel-so-sauber-sind-autos-wirklich-33618 mal, ergibt ein anderes Bild in meinen Augen. Aber nein, ich will diese Diskussion nicht führen, wenn du es nicht willst :P 

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Thorsten0815

Ich weiss, Du findest eFuel super, aber ich frage mich, unabhängig vom Sinn und Datenbasis im Artikel geschriebenen Zahlen, wo das eFuel zu welchem Preis in welcher Quantität dem Markt bereitgestellt werden kann?

Zitat

Stößt ein E-Auto derzeit im Schnitt 169 g CO2 äq/km aus, sollen es 2030 nur 123 g/km und 2050 nur 68 g/km sein. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren können diesen Wert nur erreichen, wenn sie künftig synthetisch hergestellte Kraftstoffe tanken, sogenannte E-Fuels. 

 

Am 4.6.2021 um 09:42 schrieb Andreas.:

Ich tanke, zahle, fahre weiter. Wie bisher auch. Wie das Politik & Industrie lösen, ist mir als Konsument dann eigentlich egal. 

Das eFuel kommt aus der Zapfsäule und der Strom aus der Steckdose! :D 

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Andreas.
vor 7 Minuten schrieb Thorsten0815:

Du findest eFuel super

Nein, ich finde lange Pausenzeiten zum nachtanken doof - und ich finde eine Wallbox zuhause als einzige Alternative zum 30mins+ nachladen doof. Und synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff als Alternative dazu finde ich dazu super! Anhalten - tanken, weiterfahren. Deshalb fahre ich auch kein LPG oder Erdgas-Auto, weil MIR das Tankstellennetz zu dünn ist & ich keine Lust darauf habe, bestimmte Orte zu finden, nur um zu tanken ;) 

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Thorsten0815

Ja, das geht mir genauso. Ich bleibe halt beim Benzin und sehe in naher Zukunft mich nicht auf eFuel umsteigen, da ich die Herstellung nicht sinnvoll im Vergleich zum Benzin sehe. Beim Auto. Beim Flugverkehr in kleinen, wenn verfügbare Mengen da sind z.B. schon. 

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PoxiPower

Wobei ich persönlich heilfroh bin, dass es hoffentlich sowas wie eFuel überhaupt in nennenswerten Mengen und für alle Verbrenner geben könnte. Da ich meine alten Karren behalten werde, bis ich den Löffel abgebe - was diese in meinen Augen im Gegensatz zu den Wegwerf-E-Autos wirklich halbwegs nachhaltig werden lässt - , ist das wenigstens ein Hoffnungsschimmer in Hinblick auf ein Szenario eines politisch verordneten völligen Stillstands und Wertlosigkeit der Schüttel-Huber. Und was der Liter dann kosten wird, interessiert mich bei den bescheidenen Strecken, die ich dann noch zurücklegen werde (zurücklegen darf?) nur rudimentär.  

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sowas (im weitesten Sinne) vergleichbares wie eFuels gabs doch eigentlich schon... 

2003 hatte ich meinen damaligen Dayli, einen Audi A2 (3 Liter Variante) mit PÖL getankt.

Im Ort gabs an der Tanke mit ner Pflanzenöl-Zapfsäule.

Übrigens war der Ökowagen damals auch schon steuerbefreit. :-))!

Einige Jahre später, mit Einführung der Feinstaubzonen, wurde die Umweltsau dann mit Fahrverbot belegt. 

....zeigt gut wie volatil der Ökogedanke ist :rolleyes:

 

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PoxiPower
vor 10 Minuten schrieb matflix:

...zeigt gut wie volatil der Ökogedanke ist :rolleyes:

Deswegen habe ich sicherheitshalber unseren A2 - auch wenn dieser mittlerweile durch den i3 ersetzt wurde - nur abgemeldet und ins Eck gestellt. Vielleicht ist der Audi in ein paar Jahren dann ja wieder DER Öko-Held B)

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vor 15 Minuten schrieb matflix:

sowas (im weitesten Sinne) vergleichbares wie eFuels gabs doch eigentlich schon... 

2003 hatte ich meinen damaligen Dayli, einen Audi A2 (3 Liter Variante) mit PÖL getankt.

Im Ort gabs an der Tanke mit ner Pflanzenöl-Zapfsäule.

eFuels haben mit Kraftstoffen, die direkt aus Pflanzen gewonnen werden, nichts zu tun. Im Gegenteil, gerade den Konflikt "Kraftstoffe aus Pflanzen" gilt es zu vermeiden.

 

Das grundsätzliche Verfahren zur Herstellung heutiger eFuels basiert auf der Fischer-Tropsch Synthese, die bereits in den 1920er Jahren patentiert wurde. Und in den 1930er Jahren von den damaligen Machthabern in Deutschland zum großtechnischen Verfahren weiterentwicklet wurde. Die Leuna-Werke im Zentrum Deutschlands, d.h. weit abseits der Kriegslinien, zeugen noch heute davon. Den Nazis ging es seinerzeit darum, im Rahmen der Kriegsvorbereitungen vom zu importierenden Rohöl weg zu kommen, also eine autarke Kraftstoffversorgung aufzubauen.

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ich weiß - die eFuels werden ja synthetisch hergestellt. Mir tut es auch etwas leid den Raps vom Teller verfahren zu haben. ;)

Zeigt aber trotzdem was (Biokraftstoffe, 3Liter Auto) damals hip, äh Öko war, sieht man heute kritisch.

Einfach als Einwurf vom Rand in die Diskussion heute....

    

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Andreas.
vor einer Stunde schrieb matflix:

sieht man heute kritisch

so hatte ich es auch verstanden - volatile Öko-Politik fand ich als Ausdruck super :D 

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Thorsten0815
vor einer Stunde schrieb matelko:

Den Nazis ging es seinerzeit darum, im Rahmen der Kriegsvorbereitungen vom zu importierenden Rohöl weg zu kommen, also eine autarke Kraftstoffversorgung aufzubauen.

Genau, irgendjemand hat ihnen den Kraftstoff für den Krieg "gegeben", denn in Deutschland wurde nicht genug Öl für den Krieg gefördert. Dieser Wunsch nach Unabhängigkeit von dem was man nicht hat, aber braucht, mündete in der resultierenden Forschung und deren Ergebnisse. 

 

vor 2 Minuten schrieb Thorsten0815:

Genau, irgendjemand hat ihnen den Kraftstoff für den Krieg "gegeben", denn in Deutschland wurde nicht genug Öl für den Krieg gefördert. Dieser Wunsch nach Unabhängigkeit von dem was man nicht hat, aber braucht, mündete in der resultierenden Forschung und deren Ergebnisse. 

An dem Wunsch nach Unabhängigkeit hat sich doch im Grunde bis heute nichts geändert.
Oder ist hier irgendjemand besonders scharf darauf, sich die Preise für elementare Grundbedürfnisse (Mobilität, Wärme, ...) vom "Scheich oder Russen" diktieren zu lassen?
Wäre doch schön Energieautark zu sein.

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Thorsten0815

Oder durch die USA. Egal, ja, wenn wir unabhängig zum Öl werden, dann kommt danach z.B. die Abhängigkeit zum Lithium....

vor 1 Minute schrieb Thorsten0815:

Oder durch die USA. Egal, ja, wenn wir unabhängig zum Öl werden, dann kommt danach z.B. die Abhängigkeit zum Lithium....

Da sind aber zwei elementare Unterschiede.
Zum einen wird das Lithium in den Batterien nicht verbrannt, kann also beliebig oft recycled werden, wie z.B. bei Metallen auch und zum anderen kann man Batterien nicht nur aus Lithium bauen, z.B. kannst du heute in Deutschland schon Autos mit EIsenphosphat Batterie bestellen, wie das Tesla Model 3 SR+.
Bei Öl gilt mindestens in 74% der Fälle (bezogen auf die Quantität und den primär Zweck) verbrannt ist verbrannt.

Thorsten0815

Verbrannt ist verbrannt. Richtig, aber die notwendigen Rohstoffe für Stromspeicher in dieser Dimension, wenn wir nicht über Fusion sprechen, wird das nachfolgende Thema sein. Deswegen "z.B.". 

 

Das ist nur meine Meinung zum Stand den ich heute kenne. Also Grundlagenforschung ausgenommen (damit auch die Fusion :D ).

Thorsten0815

 

Und für das Recycling braucht es nun mal schnell und möglichst günstig, damit es gekauft wird, einen soliden Grundbestand.

Warum werden Akkus von eAutos aktuell sonst nicht wirklich wiederverwertet? Von Sandardfall 

Chris King
vor 25 Minuten schrieb mASTER_T:

z.B. kannst du heute in Deutschland schon Autos mit EIsenphosphat Batterie bestellen, wie das Tesla Model 3 SR+.

Aber dabei handelt es sich ebenfalls um eine Lithium Batterie. 

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