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e-mobile Grundsatzdiskussion


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@coolbeans,

 

die Geschmäcker sind verschieden und das ist auch okay.

Naja, beim sparen reden wir hier davon knapp die Häflte der Fahrzeugkosten im besten Fall einzusparen. Das neh
me ich tatsächlich gerne mit. Da das Haus sich nicht selbst gekauft hat und wir auch mehrmals jährlich in Urlaub wollen.

Was ich für mich persönlich als fast noch wichtiger als die deutlich niedrigeren Kosten empfinde, ist das Fahrgefühl.
Wenn man einen 500, 800 oder 1.000 PS eAntrieb erfahren hat, dann ist jeder Verbrenner bis ~250.000,- Euro dagegen eine Wanderdüne. Es muss kein Ladedruck aufgebaut werden, keine Autmatik muss zurückschalten, kein Drehzahlgejaule, nein, ist wie Licht anschalten, drauf drücken und es geht los.
Dieses Fahrgefühl, in Kombination mit dem guten Gefühl auch noch vernünftigt, da kosteneffizient, gekauft zu haben, gefällt mir außerordentlich gut.
Es muss einem ja nicht gefallen. Es gibt ja auch Leute die fahren gerne Fahrzeuge die besonders viel Lärm machen ohne dafür extra schnell zu werden oder es zu können. Kann man machen, muss ich jetzt nicht zwingend haben.

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kkswiss

Ich finde es spannend,  wie Ihr euch die Argumente um die Ohren hat, und warum wer, was für einen Standpunkt einnimmt.   Ich bin sicher hier im fortgeschrittenen Alter, und bin mit benzinget

Eno

Wann kommt dann der Thread: "Vom gesparten Geld einen Pista gekauft?"   Werd das mal den Freunden erzählen, die sich mit nem 20 Jahre alten Clio von Monat zu Monat kämpfen - in der Hoffnung,

PoxiPower

Vielleicht mal einfach weniger hämisch lachende Smileys verteilen, schon gibt es weniger Nebenkriegsschauplätze.   Dann müsste ich bei Dir auch nicht immer an den hier denken:  

Andreas.
vor 55 Minuten schrieb mASTER_T:

knapp die Häflte der Fahrzeugkosten im besten Fall einzusparen

Hätte ich gerne mal exemplarisch von dir berechnet, ich komme nicht auf solche Zahlen. Ausser hier wird ein Panamera Turbo mit einem Tesla S verglichen, dann mag das stimmen.

vor 57 Minuten schrieb mASTER_T:

drauf drücken und es geht los

Passion durch Chauffeur-Feeling? Wo bleibt da das Auto "fahren"? Ich kann damit nichts anfangen - als Level5 mag das toll sein, sich fahren lassen.

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vor 52 Minuten schrieb mASTER_T:

Wenn man einen 500, 800 oder 1.000 PS eAntrieb erfahren hat, dann ist jeder Verbrenner bis ~250.000,- Euro dagegen eine Wanderdüne.

Euer eGolf in Deiner/Eurer Garage hat jetzt genau wieviel Leistung und welche VMax?
Und was passiert in dem Stammtischparolen 500+ Tesla PS ab 150km/h, wenn der Vertreterdiesel von hinten drängelt? Oder anders gefragt, was steht da als "Dauerleistung" im Schein?

 

Die Spitzenleistungsangaben erinnern mich immer an die 2000W RMS Boxen im Taschenformat aus dem Lebensmitteldiscounter.

 

Du mischt hier ziemlich viel Zeugs durcheinander, die standard E-Autos sind doch dann eher vom Schlag eines ECorsa, EGolf oder ESmart. Und da ist jeder halbwegs aktuelle Diesel im Vergleich ein unvergleichlicher Quell der Fahrfreude.

  • Gefällt mir 5
Am 3.6.2021 um 19:57 schrieb Eno:

Eine Plastiktüte mehrmals verwendet schlägt aus ökologischer Sicht so ziemlich alles andere, was man so zum Transportieren verwenden kann. Insofern machst du seit 2001 in dieser Hinsicht das Falsche.

Das ist mal echt ne peinliche Aussage:

An Plastiktüten verenden täglich abertausende Tiere.

An meinen Eikaufskörben oder Jutetaschen nicht ein einziges.

Wenn sie mal hinüber sind, enden sie als kompost oder als Grillanzüder.

Manche auch als Nistmaterial für meine Gartenvögel.

Erst Gehirn einschalten, und dann schreiben, kann helfen!:crazy:

 

In diesem Sinne ............. Jürgen

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Chris King
vor 11 Stunden schrieb 26452Leu:

An Plastiktüten verenden täglich abertausende Tiere.

Das hatte @Eno auch nicht angezweifelt. 
 

Seine Aussage bezog sich auf die Energie und Ressourcen, die bei anderen Verpackungsmaterialien verbraucht werden, da sie häufig nicht wiederverwendbar sind. 
 

Beispiel Plastiktüte vs. Papiertüte. Die Plastiktüte kann man problemlos 10 mal oder öfter benutzen. Die Papiertüte/-tragetasche wenn es gut läuft 3 mal. 
 

Wenn man eine Plastiktüte nach ihrer Lebensdauer dann noch dem Recycling zuführt, kann daraus wieder eine neue entstehen. 
 

Dazu müssten die Menschen die Plastiktüte aber auch dementsprechend nutzen! Und das Ergebnis sieht man ja im Müll oder Straßenseiten und an Stränden.

 

  • Gefällt mir 4
vor 15 Stunden schrieb Andreas.:

Hätte ich gerne mal exemplarisch von dir berechnet, ich komme nicht auf solche Zahlen. Ausser hier wird ein Panamera Turbo mit einem Tesla S verglichen, dann mag das stimmen.

Passion durch Chauffeur-Feeling? Wo bleibt da das Auto "fahren"? Ich kann damit nichts anfangen - als Level5 mag das toll sein, sich fahren lassen.

 

Das rechnet sich ganz einfach. Beispiel eGolf vs. Golf. Kaufpreis bei vergleichbarer Ausstattung gleich - 9.570,- Euro Subvention.

KFZ Steuer 0,- Euro bis 2030

Versicherung -32% da eAuto

Treibstoff 4,- Euro Strom vs. 10,- Euro Benzin auf 100km (wobei wir sogar gelegentlich den Strom geschenkt bekommen, Benzin noch nie)

Wartung ca. 50% weniger, beim Ölwechsel sogar 100% weniger.

 

Übrigens meinte ich mit "drauf drücken" nicht den Knopf für Assistenzsysteme, sondern das Gaspedal :D .

 

vor 14 Stunden schrieb Eno:

Euer eGolf in Deiner/Eurer Garage hat jetzt genau wieviel Leistung und welche VMax?
Und was passiert in dem Stammtischparolen 500+ Tesla PS ab 150km/h, wenn der Vertreterdiesel von hinten drängelt? Oder anders gefragt, was steht da als "Dauerleistung" im Schein?

 

Die Spitzenleistungsangaben erinnern mich immer an die 2000W RMS Boxen im Taschenformat aus dem Lebensmitteldiscounter.

 

Du mischt hier ziemlich viel Zeugs durcheinander, die standard E-Autos sind doch dann eher vom Schlag eines ECorsa, EGolf oder ESmart. Und da ist jeder halbwegs aktuelle Diesel im Vergleich ein unvergleichlicher Quell der Fahrfreude.

Der eGolf meiner Frau hat 136 PS und eine abgeregelte VMax von 150 km/h.

Dieses Fahrzeug ersetzte bei niedrigeren Betriebskosten einen 8 Jahre alte Fiat, der über 7 Liter auf 100km benötigte und nur 90 PS hatte. Daher erfreut sich meine Frau an ihrem "Gölfchen" sehr.

 

Beim 513 PS Tesla passiert nichts ungewöhnliches wenn der typische Vertreterdiesel mit irgendwas um die 150 PS ankommt. Natürlich liegen oben rum nur noch ca. 300 PS an, da man ja immer im "1.Gang fährt". Bei entsprechender Drehzahl und nach oben sinkendem Drehmoment ergibt das natürlich eine abbauende Leistung. Anosnten falls die Puibertät im Kopf noch nciht ganz abgeschlossen ist, kann man ja schauen wie gut der Diesel von 200 bis 260 km/h geht. Spätestens dann ist alles klar :) .

Für mich persönlich eher weniger schlimm, da ich auch mit meinem Verbrenner (kein Dienstwagen) eher selten deutlich schneller als 150 km/h fahre. Auch wenn dessen VMax bei 239 km/h liegt.

 

Dein Boxen Vergleich ist natürlich sehr unpassend. Vergleich doch mal die 0-100 km/h Werte und wieviel "Verbrenner PS" du benötigst für selbiges.

Im übrigen erinnert mich dein Vergleich sehr an Saugmotoren. In den Papieren stehen sehr viele Pferdchen aber real gibt es diese nur bei einer Drehzahl die in 99,9% der Zeit nicht anliegt. In meinen Augen sind das die wahren Blender.

 

Eins der meist verkauften eAutos in Deutschland und weltweit ist das Model 3. Was absolut nachvollziehbar ist. Da z.B. ein ID3 (Golf Klasse) mit 204 PS und 77 kWh Batterie ca. 50.000,- Euro abzgl. Förderung kostet. EIn 325 PS Tesla (Mittelklasse) kostet 39.990,- abzgl. Förderung. Die Tendenz wird sich noch weiter verstärken, je stärker der Kostenvorteil des eAutos an die Kunden weitergegeben wird und umso weniger Vorurteile in den Köpfen der Käufer sind.
Nichts hat meine Meinung mehr geändert beim Thema eAuto, als eine Reihe von Probefahrten. Ähnlich war es bei meiner Frau.. Zuerst wollte sie nichts davon wissen, nach der Probefahrt, wollte sie das Ding haben. Nun möchte sie nie wieder einen Verbrenner haben. Was für mich absolut nachvollziehbar ist.

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Leasingrate mit 6.000 Anzahlung (Förderung) 36 Monate 10.000 / Jahr 414 € im Monat.

Reichweite 448 km angegeben. Also max 350 in der Realität,  dann noch 30 % abziehen (20 % Restfüllung zum Laden, 10 % weil man ja max 90 % laden soll) ergibt 245 km und das ist noch mid case.

 

Da würde ich für die 414 € lieber einen A6 oder 5er fahren. Zumal die auch als Kombi erhältlich sind.

Andreas.

Okay - ich bin ja froh, wenn ich die eAuto-Leidenschaft durch meine Steuerlast kompensieren darf, jedes Monat immer wieder ;) Schade nur, dass ich nichts gegen diese Subventionen unternehmen kann. Dann viel Spaß in der schönen heilen Welt & geniesst eure Förderungen - läuft!

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vor 38 Minuten schrieb mASTER_T:

Das rechnet sich ganz einfach. Beispiel eGolf vs. Golf

Und das ist genau der Punkt den ich meinte. Für Otto-Normalbürger stellt sich diese Frage überhaupt nicht. Der denkt nichtmal dran sich einen Neuwagen zu kaufen, weil schlichtweg das Geld dafür nicht da ist. Lediglich durch die Förderung kommt ein eGolf überhaupt in Frage. Aber dann wird er nicht gegen einen neuen Verbrenner-Golf gesetzt, sondern gegen einen Jahreswagen oder einen jungen Gebrauchten und dann sieht die Rechnung wieder ganz anders aus. Es mag nicht so sinnvoll sein einen Gebrauchtwagen gegen einen Verbrenner abzuwägen, aber das ist doch die Realität in Deutschland.

 

Und ich bin den eGolf ca. 4 Wochen als Werkstatt-Ersatzwagen gefahren. Mein Fazit: Der schlechteste Golf, den man für Geld kaufen kann. Es bleibt ein Verbrenner, auf den ein Elektromotor appliziert wurde. Das hat für mich nichts mit Elektroauto zu tun. Ein Elektroauto kann nur dann echte Vorteile ausspielen, wenn es von Grund auf dafür konzipiert wurde - inkl. Software. Aber wenn mir so ein eGolf dann vorschlägt, dass ich doch in 10.000km zum Ölwechsel sollte... joa dann weiß ich auch nicht. Auch die Leistung hat mich alles andere als überzeugt. Klar ist der Antritt enorm (gerade, wenn das Gehirn denkt "ist ja nur ein Golf"), aber danach kommt dann auch absolut gar nichts mehr. Selbst mein Z3 mit 140PS ist subjektiv dagegen eine Rakete.

 

Und wenn man am Ende alles nur am Geld entscheidet und deswegen einen eGolf aussucht, dann bin ich raus aus der Diskussion, weil dann ist das für mich keine "Passion". Und es ist natürlich einfach zu reden, dass man einfach ein kleines E-Auto kauft, wenn man daneben noch einen leistungsstarken Sportwagen stehen hat. Auch hier muss man die Realität sehen. Die meisten in Deutschland haben nur ein Auto und das muss alles können.

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@master_p,

 

wen interessiert sich was der "Otto Normalbürger" kann und was nicht? Dann dürfte man nie irgendetwas verändern, wenn nicht ab der ersten Sekunde es für jeden Niedriglöhner und Sozialfall verfügbar ist.
Der Gebrauchtwagenkäufer mit kleiner Geldbörse kommt dann zum Zuge, wenn der entsprechende Markt im laufe der Jahre entstanden ist. Als die Massenproduktion von Verbrennern los ging, war es auch nicht direkt ein Produkt, dass sich jeder mal so gekauft hat. Autos waren so teuer wie Häuser.

Im übrigen dürfte es nach deiner Logik überhaupt keine Neuwagen geben, da Gebrauchte ja grundsätzlich billiger sind. Blöderweise stellt kein Hersteller neue Gebrauchtwagen her.

Für uns kam sowas nicht in Frage, ich kaufe seit 1998 nur Neuwagen (bis auf eine Ausnahme) und meine Frau hätte alternativ einen neuen Verbrenner bekommen. Insofern war es noch nie zielführend neu vs gebraucht zu vergleichen. Ist nämlich nicht vergleichbar (Stichwort Verschleißteile, Konfiguration, nicht den alten Dreck von fremden Menschen auftragen, ...).
 

Ich finde ebenfalls das der eGolf zu stark mit dem Golf verwandt ist. Das Problem war, dass man 2019 keinen ID.3 bestellen konnte und die Entscheidung aus der "Not" geboren wurde. Dieses Model würde ich auch kein 2. Mal bestellen. Da es heute bessere Alternativen gibt.

 

Der eGolf ist das Fahrzeug meiner Frau. Wenn man mich fragt was ich kaufen würde, dann sicherlich keinen elektrischen VW. Um Erfahrungen zu sammeln, wie das Handling im Alltag ist, dafür ist er okay.

Und zur "passion". Meine Frau fuhr zuvor einen 8 Jahre alten FIAT. Das Ding war das Allerletzte. Null Ausstattung, katastrophales Fahrgefühl und 7 Liter gingen da ganz locker durch. Von den ewigen Reparaturen ganz zu schweigen. Dagegen ist der eGolf Leidenschaft pur.

Momentan überlege ich was wir beide als nächstes holen. Momentan schwanke ich zwichen 2 Model 3 (LR + Performance) oder 2 Q4 eTron. Das sind Fahrzeuge die mich persönlich deutlich mehr interessieren als irgendein Golf, unabhängig von der Motorisierung.

vor 49 Minuten schrieb erictrav:

Leasingrate mit 6.000 Anzahlung (Förderung) 36 Monate 10.000 / Jahr 414 € im Monat.

Reichweite 448 km angegeben. Also max 350 in der Realität,  dann noch 30 % abziehen (20 % Restfüllung zum Laden, 10 % weil man ja max 90 % laden soll) ergibt 245 km und das ist noch mid case.

 

Da würde ich für die 414 € lieber einen A6 oder 5er fahren. Zumal die auch als Kombi erhältlich sind.

Okay versuchen wir mal das auf echte Zahlen zu stellen. 6.000,- Euro Innovationsprämie + die 570,- Euro Steuer von der Herstellerförderung ergeben 6.570,- Euro brutto Förderung. Macht beim Tesla Model 3 eine Monatsrate bei 36 Monaten von 397,- Euro.

Dein Reichweitenrechnungen sind zwar sehr lustig. Aber decken sich nicht mal im Ansatz mit meiner Erfahrung. Zum Vergleich unser eGolf ist mit 231 km WLTP bzw. 300km nach NEFZ angegeben. Bei der ersten Probefahrt probierten wir aus, wie weit wir mit dem Ding kommen. Nach 280km kam die Schildkröte ( ;) ). Ähnlich sah es bei der Probefahrt mit dem Tesla Model 3 Performance aus. Angegeben ist er nach WLTP mit 567 km. Ich kam 500 km weit. Natürlich geht die Reichweite unter nicht idealen Bedingungen runter. Ist aber bei allen Verbrennerfahrzeugen seit je her auch so gewesen. Mein Verbrenner ist mit 5,9l/ 100km angegeben, was zu einer Reichweite von fast 1.200km führen müsste. Tatsächlich schafft er aber unter guten Bedingungen nur etwa 1.000km. Da der Verbrauch entsprechend höher ist.

Warum man die letzten 20% der Batterie nie nutzen sollte, wird vermutlich für immer dein Rätsel bleiben. Die Hersteller machen sogar Angaben über die Ladezeit von 5% auf 80%. Was natrülich extrem sinnvoll ist, wenn man die Fahrzeuge nie leerer als 20% fahren soll :D .

Ich habe leider nicht soviel theoriesiert wie du. Ich kann nur reale Erfahungen bieten. Und bei der Nutzung als nicht Dienstwagen oder Handelsvertreter, funktioniert das Excellent. Wer natürlich das 5 fache oder 10 fache der Bundesdurchschnitts fährt. Für den wäre so ein Fahrzeug bestimmt nicht ideal. Ich liege beim Doppelten, da ist es eine deutliche Verbesserung zum Handling mit einem Verbrenner. Kein tanken, immer ein volles Auto in der Garage und eine nicht unerhebliche Kostenersparnis.

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Was für 570 €? Bei Tesla gibt es die wohl nur versteckt. 

 

Ich bin den Tesla 3 Performance bei Vergleichsfahrten gefahren und nie über 350km gekommen. Insgesamt ca 1000 km. Den E-Golf 280 km weit, ja klar. Bergab mit Rückenwind. 

Das Ding ist selbst intern als absolute Gurke verschrien, genau wie der ID 3. 

 

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vor 1 Stunde schrieb mASTER_T:

Im übrigen dürfte es nach deiner Logik überhaupt keine Neuwagen geben, da Gebrauchte ja grundsätzlich billiger sind. Blöderweise stellt kein Hersteller neue Gebrauchtwagen her.

 

Du lebst scheinbar in einer Welt, die weit weg ist vom durchschnittlichen Deutschen Haushalt - kein Angriff, lediglich eine Feststellung und ich gönne es jedem! Aber der Neuwagen-Markt in Deutschland wird zu einem übergroßen Maß von Firmenwagen-Käufern abgedeckt. Dann gibt es noch einen großen Markt an Autohaus-Käufen, die dann über Tageszulassungen rabattiert in den Markt gehen. Der Großteil der Deutschen kauft genau eben keinen Neuwagen ab Werk, sondern einen der in den Markt fließenden Gebrauchten.

 

vor 1 Stunde schrieb mASTER_T:

Der Gebrauchtwagenkäufer mit kleiner Geldbörse kommt dann zum Zuge, wenn der entsprechende Markt im laufe der Jahre entstanden ist. Als die Massenproduktion von Verbrennern los ging, war es auch nicht direkt ein Produkt, dass sich jeder mal so gekauft hat.

Da bin ich total bei Dir. Gerade am Anfang war das E-Auto ein absolutes early-adopter-Thema. Aber ich habe Deine Argumentation in diesem Thread immer so aufgefasst, dass das E-Auto für jeden das Pferd sein sollte, auf das gesetzt wird. Und genau da bleibe ich dabei, dass das E-Auto auf lange Zeit lediglich für Privilegierte eine Alternative sein wird. Mindestens solange das Thema Lade-Infrastruktur nicht für die Masse geklärt ist. Mein Vorschlag wäre hierbei z.B. das jede Tankstelle mit mindestens 4 Säulen verpflichtend mindestens die Hälfte an Ladesäulen bereitstellen muss.

 

vor 1 Stunde schrieb mASTER_T:

Der eGolf ist das Fahrzeug meiner Frau.

Und auch das ist genau mein Punkt in der Diskussion. Es ist ebenfalls extrem privilegiert überhaupt auf ein zweites Fahrzeug zugreifen zu können.

 

PS: Der Thread heißt eben "Grundsatzdiskussion" und nicht "Meine Erfahrung", deshalb bin ich hier so störrisch mit meiner Meinung. 

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Hermann F
vor 20 Stunden schrieb mASTER_T:

@coolbeans,

 

die Geschmäcker sind verschieden und das ist auch okay.

Naja, beim sparen reden wir hier davon knapp die Häflte der Fahrzeugkosten im besten Fall einzusparen. Das neh
me ich tatsächlich gerne mit. Da das Haus sich nicht selbst gekauft hat und wir auch mehrmals jährlich in Urlaub wollen.

Was ich für mich persönlich als fast noch wichtiger als die deutlich niedrigeren Kosten empfinde, ist das Fahrgefühl.
Wenn man einen 500, 800 oder 1.000 PS eAntrieb erfahren hat, dann ist jeder Verbrenner bis ~250.000,- Euro dagegen eine Wanderdüne. Es muss kein Ladedruck aufgebaut werden, keine Autmatik muss zurückschalten, kein Drehzahlgejaule, nein, ist wie Licht anschalten, drauf drücken und es geht los.
Dieses Fahrgefühl, in Kombination mit dem guten Gefühl auch noch vernünftigt, da kosteneffizient, gekauft zu haben, gefällt mir außerordentlich gut.
Es muss einem ja nicht gefallen. Es gibt ja auch Leute die fahren gerne Fahrzeuge die besonders viel Lärm machen ohne dafür extra schnell zu werden oder es zu können. Kann man machen, muss ich jetzt nicht zwingend haben.

 

Wenn ich schon so eine gequirlte k.... lese wie Drehzahlgejaule usw, unglaublich was mache Leute von sich geben.

Wer einen Sportwagen fahren möchte denkt bestimmt nicht über so ein min 2Tonnen schweren Elektrohaufen nach.

Ausser einem Poserstart aus dem Stand bis 100 km/h können diese E-Autos nichts, aber auch gar nichts besser als ein Verbrenner.

Das mag sich vielleicht irgensdwann einmal ändern, aber im Moment und für die nächsten Jahre ganz bestimmt nicht.

 

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vor einer Stunde schrieb Hermann F:

Ausser einem Poserstart aus dem Stand bis 100 km/h können diese E-Autos nichts, aber auch gar nichts besser als ein Verbrenner.

Doch sie schon einiges besser, als ein Verbrenner. Aber das bringt eben nur demjenigen etwas, der diese Vorteile auch nutzt/braucht. Wenn mein Anspruch ans Auto "Emotionen über Sound" ist, dann ist ein E-Auto nichts für einen, das stimmt. Wenn ich nur Kurzstrecke in der Innenstadt bei stop-n-go fahre und mich über eine sehr leise "Reise" ohne hektische Start-Stopp-Automatik freue, dann ist ein E-Auto super. Und auch, wenn ich eh nicht mehr als 100km fahre und zu Hause laden kann, freue ich mich, dass das Auto jeden Morgen voll ist und ich nicht 1x die Woche zur Tankstelle fahre.

 

Aber jeder hat eben andere Prioritäten, Wünsche und Vorgaben für sein Auto. Ein Grund, warum es unterschiedliche Fahrzeugformen und auch unterschiedliche Antriebsarten gibt. Batterieelektrisch ist für mich auch nur eine weitere Antriebsart. Und diese passt eben für einige schon und für andere nicht.

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vor 4 Stunden schrieb erictrav:

Was für 570 €? Bei Tesla gibt es die wohl nur versteckt. 

 

Ich bin den Tesla 3 Performance bei Vergleichsfahrten gefahren und nie über 350km gekommen. Insgesamt ca 1000 km. Den E-Golf 280 km weit, ja klar. Bergab mit Rückenwind. 

Das Ding ist selbst intern als absolute Gurke verschrien, genau wie der ID 3. 

 

 

So hat es mir der Tesla Verkäufer vorgerechnet. Eben mit 6.570,- Euro.

Du merkst vermutlich deinen Fehler nichtmal. Es gibt Betriebszustände die total gut für eAutos sind und Betriebszustände die total blöd für eAutos sind.
Der Arbeitsweg meiner Frau beinhaltet 0 km AB, ca. 12km innerorts und etwa 40km Landstraße. Dies ist super für dieses Antriebskonzept. Mein Streckenprofil ist ähnlich + vielleicht 20% BAB.
BAB ist Teufelszeug für eAutos, da man dort kaum rekuperriert und über lange Zeit einen hohen Leistungsbedarf hat. Auf der Landstraße und in der Stadt ist es genau umgekehrt. ALs goodie oben drauf kommt, dass z.B. kurze Zwiwschensprints sich im Verbrauch kaum bemerkbar machen. Das heißt wer einigermassen regelkonform fährt aber mal gerne überholt wir an der Steckdose belohnt.

 

Daher sind natürlich auch die Reichweitenangaben immer mit Vorsicht zu genießen. Wer vierl VMax auf der BAB fährt, wird vermutlich weniger glücklich damit sein, als wer dieses Fahrzeug mit einem eher nicht gewerblichen Profil nutzt.
 

vor 2 Stunden schrieb master_p:

Du lebst scheinbar in einer Welt, die weit weg ist vom durchschnittlichen Deutschen Haushalt - kein Angriff, lediglich eine Feststellung und ich gönne es jedem! Aber der Neuwagen-Markt in Deutschland wird zu einem übergroßen Maß von Firmenwagen-Käufern abgedeckt. Dann gibt es noch einen großen Markt an Autohaus-Käufen, die dann über Tageszulassungen rabattiert in den Markt gehen. Der Großteil der Deutschen kauft genau eben keinen Neuwagen ab Werk, sondern einen der in den Markt fließenden Gebrauchten.

 

Da bin ich total bei Dir. Gerade am Anfang war das E-Auto ein absolutes early-adopter-Thema. Aber ich habe Deine Argumentation in diesem Thread immer so aufgefasst, dass das E-Auto für jeden das Pferd sein sollte, auf das gesetzt wird. Und genau da bleibe ich dabei, dass das E-Auto auf lange Zeit lediglich für Privilegierte eine Alternative sein wird. Mindestens solange das Thema Lade-Infrastruktur nicht für die Masse geklärt ist. Mein Vorschlag wäre hierbei z.B. das jede Tankstelle mit mindestens 4 Säulen verpflichtend mindestens die Hälfte an Ladesäulen bereitstellen muss.

 

Und auch das ist genau mein Punkt in der Diskussion. Es ist ebenfalls extrem privilegiert überhaupt auf ein zweites Fahrzeug zugreifen zu können.

 

PS: Der Thread heißt eben "Grundsatzdiskussion" und nicht "Meine Erfahrung", deshalb bin ich hier so störrisch mit meiner Meinung. 

Der deutsche Durchschnittsautofahrer fährt z.B. nichtmal 13.000 km pro Jahr. Bei eAuto Diskussion liegt dieser Durchschnitt wohl bei 350.000km pro Jahr + 3,5to Anhänger.
Das Thema eAuto ist derzeit gezwungener Maßen ein Neuwagen Thema, da es kaum Gebrauchte gibt. Wer sich nicht für Neuwagen interessiert, ist definitiv im falschen Thema.
Der Großteil der Menschheit fährt auch kein Auto. Soll man deshalb nicht über Autos sprechen?
Ich verstehe auch nicht inwiefern es für irgend etwas relevant ist, wie sich andere Leute verhalten. Soll ich dann nur noch abgetragene Klamotten anderer Leute kaufen, weil es viele machen? Wieso sollte ich?
Auch wenn es nicht direkt zum Thema paßt aber ich persönlich kann mit Gebrauchtwagen überhaupt nichts anfangen. Okay als Fahranfänger fuhr ich selbst sowas. Aber irgendwann ist man vielleicht im Leben angekommen, da kauft man ein neues Sofa, eine neue Küche und ein neues Auto. Zumindest in meiner Welt :).

Deine Meinung darfst du ebenso kommunizieren wie jeder andere. Aber ich verstehe die Erwartungshaltung nicht. Deutschland hatte nicht von jetzt auf gleich 17.000 Tankstellen und 47.000.000 PKWs. Wieso sollte das bei eAutos anders sein? Es ist ein Markt der wächst. Von Jahr zu Jahr schneller. Wer jetzt schnon mitmacht, kann nicht nur ein neues Fahrgefühl erleben, sondern womöglich auch eine andere Kostenstruktur. Niemand nimmt einem sein altes Auto weg. Wenn du Spaß an "brumm brumm" hast, dann fahr ihn doch einfach weiter?!
Als ich hier in diesem Forum angefangen habe, fuhr ich einen BMW 7er als V8. Die beste Eigenschaft für mich an dem Fahrzeug war die Ruhe. Durch eAutos gibt es nun ruhige Autos für alle. Finde ich nicht schlecht.

vor 1 Stunde schrieb Hermann F:

 

Wenn ich schon so eine gequirlte k.... lese wie Drehzahlgejaule usw, unglaublich was mache Leute von sich geben.

Wer einen Sportwagen fahren möchte denkt bestimmt nicht über so ein min 2Tonnen schweren Elektrohaufen nach.

Ausser einem Poserstart aus dem Stand bis 100 km/h können diese E-Autos nichts, aber auch gar nichts besser als ein Verbrenner.

Das mag sich vielleicht irgensdwann einmal ändern, aber im Moment und für die nächsten Jahre ganz bestimmt nicht.

 

Ich persönlich mag es nicht das ein Auto laut statt schnell wird, umgekehrt finde ich es schöner.
Okay. Vielleicht hast du recht. Wir kommen mit der Energiemenge von 1,5 Liter Benzin 100km weit. Da eAutos laut dir gar nichts besser können. Können wir ja gerne eine Vergleichsfahrt machen. Wenn du recht hast verlieren wir. Wir können auch gerne eine Wette daraus machen ;) .

Wenn in den nächsten Monaten z.B. das Model S Plaid im deutschen Handel ist, können wir ja mal schauen ob du auch in 9.247s die 1/4 Meile schaffst. Ich weiß es ist nich tleicht zu verstehen. Aber wenn man es doch mal versucht dann realisiert man vielleicht doch, dass wenn man ein Fahrzeug ohne ein Mehrstufiges Getriebe baut, die Leistungscharakteristik nach oben abbaut. Was im Alltag kein Problem ist, sondern eher Vorteile mit sich bringt.

Du darfst mögen was du willst. Aber ich persönlich bevorzuge dann doch Ruhe vor Lärm. Da finde ich z.B. das Konzept von Ford nicht schlecht, dass sie bei Sportmodellen den Krach in den Innenraum leiten und nicht anderen Leuten zumuten. Es ist ja okay geistig in der Pubertät hängen zu bleiben aber ich fände es schöner wenn das jeder für sich privat auslebt und nicht wie die "Hauptschule auf Klassenfahrt" Krawall macht.

Andreas.
vor 3 Stunden schrieb master_p:

Und diese passt eben für einige schon und für andere nicht.

Exakt. Mir kommen die e-Auto-Fans (auch hier im Forum) aber damit - "e-Auto über Alles", gewürzt mit dem Zusatz "Ist doch eh alles vom Saat gesponsert". Leichtes Kamm-schwillen bei mir ;) Ich bin kein Fan davon, kann mich damit nicht anfreunden, wenn es wirtschaftlich aber keine Alternative mehr gibt - muss ich wechseln. Wie ich vom 120TEUR AMG auch zum 40TEUR Geschäftswagen wechselte, weil der Staat es so will, nicht weil ich Bock drauf habe & eben keinen Bock habe, noch mehr Geld sinnlos in den Staat einzuzahlen - u.a. an die e-Auto-Fans, welche "meinen Verbrenner" verteufeln.

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meiner Meinung nach liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Fahre selbst aus Passion 6 Verbrenner (2 Oldis mit Wechselkennzeichen & 1 Lastesel & 2 Sportwägen & 1 ÖKowagen A5 gTron)

 

Seit 16 Monaten fahre ich auch eGolf. Erst geleast, nach einem Monat schon direkt einen bestellt so begeistert war von dem.

Als daily fahr ich ca. 10km entspannt pro Jahr. Das ist halt was komplett anderes und man fährt relaxed damit.

Die derzeitige Förderung empfinde ich als zu hoch und verzerrt den Markt. Ich hatte meinem Kaufvertrag auf exakt 20.000.-€ als Normali im VW Autohaus im März ´20 unterschrieben (Liste mit Überführung 36.300. Nachträglich, da vor Auslieferung wurde die Prämie 3k aufgestockt und die Mwst gesenkt Warmer Regen, aber nicht im Sinne des Erfinders!?

 

Ökologisch denke ich ist die eGolf Liga mit den kleinen Batterien durchaus möglich was zu wuppen: Via PV-Überschussladen lade ich ca. 70% übers Jahr vom eigenen Strom (19,6 kWp - ja, Module Made in Germany)

 

Zum Oktober hab ich einen Taycan (Basis 2WD, große Batterie) als Leasing bestellt (Der eGolf verbleibt). Dort, machen wir uns nichts vor, sieht eine Umweltbilanz ganz anders aus. 

 

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Hermann F

Wenn ich für meine tägliche Pflichtfahrten mit einem E-Auto auskomme passt das ja und schont die Innenstädte.

Deshalb wäre es auch besser man würde erst einmal die kompletten städtischen Fahrzeuge auf E umstellen anstatt die Steuergelder für allgemeine Subventionen von E-Autos auszugeben, die dann die meiste Zeit irgendwo herumstehen.

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vor 15 Stunden schrieb Andreas.:

Exakt. Mir kommen die e-Auto-Fans (auch hier im Forum) aber damit - "e-Auto über Alles", gewürzt mit dem Zusatz "Ist doch eh alles vom Saat gesponsert". Leichtes Kamm-schwillen bei mir ;) Ich bin kein Fan davon, kann mich damit nicht anfreunden, wenn es wirtschaftlich aber keine Alternative mehr gibt - muss ich wechseln. Wie ich vom 120TEUR AMG auch zum 40TEUR Geschäftswagen wechselte, weil der Staat es so will, nicht weil ich Bock drauf habe & eben keinen Bock habe, noch mehr Geld sinnlos in den Staat einzuzahlen - u.a. an die e-Auto-Fans, welche "meinen Verbrenner" verteufeln.

Ich habe den Eindruck, dass persönlicher Geschmack gerne mit hingebogenen Fakten belegt werden soll. Das war aber noch nie zielführend. Jeder kann mögen was er möchte aber technische Eigenschaften sind nun mal Fakten.

Mit der Subvention ist es so eine Sache. Die Dieselsubvention, welche es bis heute gibt, wird weniger oft angeprangert als die eAuto Subvention. Obwohl die Kosten und das Schadenpotential derart weit ausseinander liegen, dass sie eigentlich nicht mehr vergleichbar sind.

Niemand verteufelt Verbrenner. Ich persönlich hatte 18 Verbrenner Fahrzeuge, aller Wahrscheinlickeit nach wird kein 19. dazu komen. Merkwürdig ist nur, dass man nicht einfach aufgrund von Eigenschaften und Kosten vergleichen "darf". Wenn ich schnell und günstig möchte, dann bekomme ich in Elektrisch einfach mehr geboten. Muss man nicht mögen, ist aber so.
 

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vor 20 Minuten schrieb mASTER_T:

Ich habe den Eindruck, dass persönlicher Geschmack gerne mit hingebogenen Fakten belegt werden soll.

This!
Selbsterkenntnis ist ein erster Schritt.

Zu erkennen dass der eigene Standpunkt nicht verallgemeinerbar ist, ist der wichtigste Punkt dabei.
Es muss soviel zusätzlich passen, wenn man das Abenteuer Elektroauto mitspielen will. Infrastruktur, Lademöglichkeit, Anwendungsbereich. Das kann momentan noch ein Verbrenner deutlich flexibler.

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coolbeans
vor 47 Minuten schrieb mASTER_T:

Merkwürdig ist nur, dass man nicht einfach aufgrund von Eigenschaften und Kosten vergleichen "darf"

Du vergleichst aber Äpfel mit Birnen - schön wenn du akzeptierst dass so ein Tesla obenrum halt nichts kann weil das technisch "eben so ist" - ist es eben nicht, wenn du ein Elektroauto mit einem Sportwagen kostentechnisch vergleichen willst musst du eben auch eine E-Schlurre nehmen bei der das eben NICHT so ist. Exemplarisch nenne ich hier den Taycan welcher eben 2 Gänge hat.

Aber da du primär auf den Kosten herumreitest - da magst du grundsätzlich schon recht haben. Sei mal dahingestellt ob du sparen musst oder willst, aber mit Passion hat dies halt nichts zu tun. Ist halt eine Vernunftsentscheidung deinerseits. 

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vor 39 Minuten schrieb Eno:

This!
Selbsterkenntnis ist ein erster Schritt.

Zu erkennen dass der eigene Standpunkt nicht verallgemeinerbar ist, ist der wichtigste Punkt dabei.
Es muss soviel zusätzlich passen, wenn man das Abenteuer Elektroauto mitspielen will. Infrastruktur, Lademöglichkeit, Anwendungsbereich. Das kann momentan noch ein Verbrenner deutlich flexibler.

Humor ist leider nicht deine "besondere Fähigkeit".
 

Bei der Diskussion um Technologien ist das halt immer ein wenig schwierig.

Viele verwenden ihre persönlichen Hindernisse um eine ganze Technologie abzuwerten. Dies ist inhaltlich wenig sinnvoll.
Man kann sagen, dass jetzt schon ca. 50 bis 90% aller Mobilitätsbedürfnisse elektrisch gelöst werden können. Warum sollten diese Millionen Autofahrer darauf warten, dass es eine Lösung für den letzten Mensch mit prekärem Einkommen und Wohnsituation gibt? Wem soll das nützen?

es gibt 12.000.000 Garagen in Deutschland. Wie wäre es z.B. diese mit Lademöglichkeit auszustatten und diese mit entsprechenden Fahrzeugen zu bestücken? Diers würde sicherlich 5 bis 10 Jahre dauern. Bis dahin gibt es sowohl einen Gebrauchtfahrzeugmarkt, als auch eine öffentliche Infrastruktur.
Ich sehe hier udn in wietern eAuto Diskussionen, dass es Leute gibt, welche primär nach Problemen suchen und wenig an Lösungen interessiert sind. Ich verstehe nicht wozu das gut sein soll.
Wenn du sagst, dir ist ein lautes, teures Auto mit hohen Unterhaltskosten lieber - dann kauf das doch. Es gibt ja keinen Zwang zur Wirtschaftlichkeit.

Die Flexibilität ist oftmals eher fiktiv. Beispiel unser eGolf. Ja man kann mit diesem Auto nicht sinnvoll Strecken von mehr als 200km am Stück fahren. Stimmt. Aber dieser eGolf ersetzte einen FIAT der max. 50km täglich genutzt wurde. Was hat sich also konkret verschlechtert? Ich weiß es nicht. Verbessert hat sich die Zuverlässigkeit, Ausstattung, Komfort und die Betriebskosten. Dafür wird dieses Fahrzeug nie lange Strecken fahren, was der Vorgänger zwar konnte aber nie machte. Mit einem solchen Fahrprofil gibt es weit über 10.000.000 Fahrzeuge in Deutschland. Wem soll es also nützen, wenn diese immer wieder durch neue Verbrenner ersetzt werden?

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@coolbeans,

 

nein. Ich vergleiche Fahrzeuge gleichen Preises, da ich meine Autos tsypischerweise bezahlen muss.
Und ein 50.000,- Euro Tesla kann nun mal mehr als die meisten Verbrenner gleichen Preissegments.
Jetzt kannst du sagen, dass ein 510 PS BMW M3 oben rum besser geht. Das stimmt. Nur ist er so teuer wie ein 1.020 PS Tesla. Der widerum viel mehr kann als der ebenso teure BMW.
Wenn man mal ehrlich ist, ist der Preis ein elementarer Punkt. Andernfalls hätten wir womöglich alle Bugattis als Alltagswagen.
 

Selbst der ach so tolle Taycan mit Ruckelgetriebe hat 61 km/h weniger VMax, da vermutlich auch Poprsche zum Entwicklungszeitpunkt das Potential des eMotors nicht 100%ig verstanden hat. Schlechte Motoren benörtigen mehrstufige Getriebe. Motoren mit hoehm Spitzenleistungspotential nicht. Das snekt die Kosten und verbessert den Fahrkomfort. Daher nehme ich an, dass auch Porsche das weiß udn in zukünftigen Modellen auf diese Bastelllage verzichten wird.
 

Schau dir mal an wieviele Threads es hier über Diesel Fahrzeuge gibt. Und sind wir auch in diesem Punkt mal ehrlich, da geht es NUR ums Geld sparen. Andernfalls würde sich niemand so eine Rappelkiste antun.

Mich nervt es ja auch immer auf den Preis hinweisen zu müssen. Aber andernfalls kommen Vergleiche auf die tatsächlich nur noch Äpfel gegen Birnen sind. Ein 100% ehrllicher Vergleich wäre, die TCO als Kostenmaßstab zu verwenden. Dann könnte man genau sagen wo man mehr fürs Bare bekommt.

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