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Thorsten0815
Geschrieben
Am 2.3.2020 um 18:54 schrieb E12:

Ich würde "Atommüll" durch "lagernde Rohstoffe" ersetzen. Ich bin mir sicher dass die Technik zur fast vollständigen Nutzung der Brennstäbe erforscht wird

Meintes Du so etwas?

 

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BWQ
Geschrieben

Taubstummen kann man nichts flüstern...

E12
Geschrieben

@Thorsten0815

 

Ich meinte keine bestimmte Technik, geforscht wird in Kerntechnik jedoch weiterhin. Der Gedanke der "lagernden Brennstäbe als Rohstoffe" ist dahingehend: Wenn diese lediglich zu ca. 5% genutzt werden, stehen, zumindest theoretisch, noch ca. 95% des Energiegehalts zur Verfügung.

 

Und eine Nutzung, zumindest eines Großteils der restlichen 95%, wäre ein enormer Zugewinn an Energie.

Andreas.
Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb E12:

Und eine Nutzung, zumindest eines Großteils der restlichen 95%, wäre ein enormer Zugewinn an Energie.

Und - es wird „Zeit gekauft“ für die Weiterentwicklung/Forschung anderer technischer Lösungen. 

Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)

Da nutzen wir die Zeit bis dahin, um die Materialien zu entwickeln, die mit der hohen Neutronenstrahlung für ca. 60 Jahre ununterbrochene Betriebsdauer eines solche Reaktor zurechtkommen. Danach haben wir aus ca. 100% Atommüll mit einer Halbwertszeit von hundert Jahren, ca 20% Rest mit einer Halbwertszeit von tausenden von Jahren gemacht. 

 

Das wäre für mich nur die letzte Option wenn nichts anderes zur Energieerzeugung mehr möglich wäre. Aber vielleicht kommt da ja noch ein schlauer Kopf auf andere Ideen. Ich finde es immer noch attraktiver Atomkerne zu verschmelzen, als sie zu zerreissen. Das soll ja in ungefähr dreissig Jahren funktionieren. So heisst es zumindest alle paar Jahre wieder. 😁

bearbeitet von Thorsten0815
Andreas.
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Thorsten0815:

Das soll ja in ungefähr dreissig Jahren funktionieren.

Fusionsreaktoren können nach erfolgreichem Langzeitbetrieb der Gen.4 Reaktoren evaluiert werden ;) 

BWQ
Geschrieben

Eigentlich ein alter Hut aber mal wieder verpennt und das ist noch nett formuliert.

Thorsten0815
Geschrieben

Wer hat den Job Tankstellen (e, also Ladesäule) zu bauen?

 

Thorsten0815
Geschrieben

Es war zwar klar absehbar das eine Förderung der e-Mobilität vorangetrieben wird, aber so halte ich es doch für nicht zielführend für die in der Kriese betroffene Käufergruppe. Nun den:

Zitat

Konjunkturpaket: Kaufprämie für Elektroautos wird verdoppelt

  https://www.heise.de/news/130-Milliarden-Konjunkturpaket-Keine-Kaufpraemie-fuer-Autos-mit-Verbrennermotor-4773678.html?wt_mc=nl.red.ho.ho-nl-daily.2020-06-04.link.link

Ulf.M
Geschrieben

Moin,

hmmm, habe mal gerechnet, für mich würde von der Kilometerleistung her ein E- FZ vollkommen ausreichen, 25 km zur Arbeit, zurück, bisschen Einkaufen, könnte dann über Nacht zu Hause aufladen, reicht also. Kann aber als Normalverdiener nicht "mal eben" 20 oder 25000 Euro für ein E-FZ (Prämie schon abgerechnet) ausgeben. Dafür tue ich viel mehr für die Umwelt, da ich ältere Fzge fahre, dadurch Einsparung von Herstelungskosten etc., werde aber, obwohl ich durch langes Fahren der alten Fzge die Umwelt am meisten schone, durch höhere Steuern bestraft.

Irgendwie sind die Änderungen immer nur für "Besserverdiener" von Vorteil....

MfG Ulf.

Eno
Geschrieben

Das ist es, was ich ebenfalls nicht verstehe.
Wegwerfen und komplett neu kaufen (am besten alle 3 Jahre) wird unterstützt - altes weiter benutzen und instand halten wird hingegen bestraft. Und das Ganze nennt sich dann "Nachhaltigkeit".

BWQ
Geschrieben

Nee, Umsatz...

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Kurt_Kroemer
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Ulf.M:

Moin,

hmmm, habe mal gerechnet, für mich würde von der Kilometerleistung her ein E- FZ vollkommen ausreichen, 25 km zur Arbeit, zurück, bisschen Einkaufen, könnte dann über Nacht zu Hause aufladen, reicht also. Kann aber als Normalverdiener nicht "mal eben" 20 oder 25000 Euro für ein E-FZ (Prämie schon abgerechnet) ausgeben. Dafür tue ich viel mehr für die Umwelt, da ich ältere Fzge fahre, dadurch Einsparung von Herstelungskosten etc., werde aber, obwohl ich durch langes Fahren der alten Fzge die Umwelt am meisten schone, durch höhere Steuern bestraft.

Irgendwie sind die Änderungen immer nur für "Besserverdiener" von Vorteil....

MfG Ulf.

Der Teufel 💩 immer auf den dicksten Haufen, so ist das leider.

Du kannst jedem - der wenig hat - 6000 € in die Hand drücken.

Da kauft sich doch keiner einen Neuwagen; es fehlen ja immer noch viele Tsd. €.

Wenn es der Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie dienen soll,

dann sehe ich auch keinen anderen Weg.

Thorsten0815
Geschrieben

Eine nette, etwas "nerdige" Diskussion zum Thema:

 

Andreas.
Geschrieben

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/deutsche-forscher-erreichen-meilenstein-der-wasserstoff-forschung-c/

Zitat

Während sich Tesla, VW, BYD und Co. im Wettstreit um den Markt der Elektromobilität befinden und die Bundesregierung die Verkäufe der Stromer mit Prämien und Steuervorteilen anfeuern will, setzen andere Unternehmen auf Wasserstoff als Antriebsform.

 

Ein Problem: Wasserstoff ist recht flüchtig und lässt sich nicht gut transportieren, weshalb es in Methanol umgewandelt werden muss. Um dann von den entsprechenden Fahrzeugen wieder als Wasserstoff-Kraftstoff verwendet werden zu können, muss das Methanol in Wasserstoff zurückverwandelt werden. Die gängige Praxis dieser Rückumwandlung ist jedoch recht aufwendig, braucht großen Druck und hohe Temperaturen – das kostet Energie.

 

Kaskaden-Verfahren ermöglicht schnelle Rückumwandlung des Wasserstoffs

Forschern des Leibniz-Institutes für Katalyse (Likat) ist nun ein Durchbruch in ebendieser Rückumwandlung gelungen, der Wasserstoff als Energiequelle deutlich effizienter gestalten könnte. Denn die Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt und getestet, in der Methanol schon bei Temperaturen von unter 100 Grad Celsius in Wasserstoff umgewandelt werden kann.

 

Ein sogenanntes Kaskaden-Verfahren macht das ganze möglich und wurde bereits im Jahr 2013 als Möglichkeit der effizienten Rückumwandlung erforscht – ebenfalls von Likat-Wissenschaftlern, wie das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) schreibt. Wann das Verfahren die Labore verlässt, ist bislang unklar. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ist jedoch optimistisch und investierte bislang rund 1,8 Millionen Euro in die Forschungsarbeit.

Könnte noch bis Ende 2023 klappen mit den ersten serienreifen Prototypen :)

 

Thorsten0815
Geschrieben

Wasserstoff zum Speichern überschüssiger Energie aus Wind, Wasser, Sonne, dass kann ich mir sinnvoll vorstellen.

 

Auch im Flugzeug, Zug, LKW/Bus mag es trotz der schwierigen Effizienz der Umwandlung von Strom in Wasserstoff - Transport - Umwandlung von Wasserstoff in Strom,  Anwendungen geben, aber doch bitte nicht mit dem Stand der Technik von heute im Individualverkehr auf breiter Front. Und das noch mit den Umweg über das Methan, oder gleich aus Erdgas......... 

Kurt_Kroemer
Geschrieben

Ich sehe momentan einen Megaflop hinsichtlich aller angepeilten Zieltermine; und das bei allen alternativen Antrieben.

Sämtliche Verantwortlichen aus der Politik und auch aus den Konzernen versichern sich aktuell gegenseitig,

dass sie das formulierte Ziel erreichen werden.

Und am Tax X stehen besagte Damen und Herren wieder einmal im kurzen Hemd hinterm Mikrofon,

und versuchen wortreich die Verantwortung auf bis dahin Unbeteiligte abzuwälzen.

Das schlimme daran ist, dass es für politisches Totalversagen keine Sanktionen gibt.

Unser Verkehrsminister ist das klassische Beispiel. Anstelle im Knast zu sitzen -da gehört er nämlich hin-

darf er ungestraft lügen, bis sich die Balken biegen.

Und so einen Typen haben wir noch im Bundestag und auf der Besoldungsliste.

 

I mog nimmer.....

 

Andreas.
Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Thorsten0815:

im Individualverkehr auf breiter Front

Ob es diesen überhaupt noch geben wird im Land der emissionsbereinigten Transporte? Mal schauen, wo der Weg hingeht, wenn es unbedingt schon "klimaneutral" sein soll mit den ganzen Menschen und Ihrem Drang zur Freizügigkeit, ohne gleich den Planeten zu wechseln, bin ich neugieriger Beobachter ;) 

Andreas.
Geschrieben

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/opel-bringt-autos-mit-brennstoffzellen-auf-die-strasse-17014409.html

Zitat

Im Gespräch mit der F.A.Z. kündigte Lohschellerfür das nächste Jahr erste Tests auf der Straße dazu an. Demnach will die Marke mit dem Blitz eine Anzahl von kleinen Familien-Vans des Typs Zafira mit Brennstoffzellen ausstatten. Opel forscht in einem seiner sogenannten Kompetenzzentren am Stammsitz auch zu dieser Antriebsart, bei der Wasserstoff eingesetzt wird. Brennstoffzellen sind allerdings wegen des Einsatzes von Edelmetallen bisher sehr teuer, was Lohscheller unumwunden sagt.

 

GT 40 101
Geschrieben

E-Autos sind für mich ein Irrweg mit irrsinnigen Folgen bzgl. Ausbeutung, unabsehbaren Folgen für die Umwelt und....ihr wisst schon.

Hatte neulich ein längeres Gespräch mit einem Landtagsabgeordneten der Grünen den ich gut kenne.

Wortlaut, nichtmal mit vorgehaltener Hand: unter Einbeziehung aller aktuellen und künftigen Kriterien ist ein aktueller 6d Diesel die vernünftigste Lösung, auch wenn ich es nicht sagen darf.

 

Grüße

Thomas

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hema
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb GT 40 101:

unter Einbeziehung aller aktuellen und künftigen Kriterien ist ein aktueller 6d Diesel die vernünftigste Lösung, auch wenn ich es nicht sagen darf

👍

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kurzschluss-im-gruenen-Autostecker-article22118719.html

 

mantaray
Geschrieben
Am 4.6.2020 um 17:11 schrieb Ulf.M:

Dafür tue ich viel mehr für die Umwelt, da ich ältere Fzge fahre, dadurch Einsparung von Herstelungskosten etc., werde aber, obwohl ich durch langes Fahren der alten Fzge die Umwelt am meisten schone, durch höhere Steuern bestraft.

Irgendwie sind die Änderungen immer nur für "Besserverdiener" von Vorteil....

Davon alte, reparierbare Dinge wegzuwerfen und gegen etwas Neues zu ersetzen, von dem medial praktisch ausschließlich von den Sonnenseiten berichtet wird, halte ich persönlich auch gar nichts. Dass generell die Schere zwischen "arm" und "reich" immer weiter auf geht, ist ja leider ein Phänomen, was global gesehen zu beobachten ist. Gleichzeitig wird in den Medien auf eine Art und Weise berichtet, dass ganz klar ist, wer die "Guten" und wer die "Bösen" sind. Selbst wenn man Dinge wie E-Mobilität nur differenzierter betrachtet, anstatt sie ausschließlich in den Himmel zu loben, kann man schon nicht mehr bei den "Guten" sein. 

 

Am 23.10.2020 um 10:23 schrieb Andreas.:

Ob es diesen überhaupt noch geben wird im Land der emissionsbereinigten Transporte? Mal schauen, wo der Weg hingeht, wenn es unbedingt schon "klimaneutral" sein soll mit den ganzen Menschen und Ihrem Drang zur Freizügigkeit, ohne gleich den Planeten zu wechseln, bin ich neugieriger Beobachter ;) 

Ach, mal schauen. Prioritäten verändern sich laufend. Glaube, durch das, was sich diverse westliche Länder die Corona-Krise kosten haben und kosten lassen, hätte man vermutlich auch den Klimawandel abwenden oder zumindest stark bremsen können. Das Fähnchen dreht sich ja doch im Wind und wir sind auf keiner glasklar vorgezeichneten Einbahnstraße. 

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mASTER_T
Geschrieben (bearbeitet)
Am 25.10.2020 um 23:15 schrieb GT 40 101:

E-Autos sind für mich ein Irrweg mit irrsinnigen Folgen bzgl. Ausbeutung, unabsehbaren Folgen für die Umwelt und....ihr wisst schon.

Hatte neulich ein längeres Gespräch mit einem Landtagsabgeordneten der Grünen den ich gut kenne.

Wortlaut, nichtmal mit vorgehaltener Hand: unter Einbeziehung aller aktuellen und künftigen Kriterien ist ein aktueller 6d Diesel die vernünftigste Lösung, auch wenn ich es nicht sagen darf.

 

 

Weißt du was für ein Schaden jeder Liter gefördertes und verbranntes Erdöl verursacht? Und da soll die Nutzung von Erdöl die "sauberste" Lösung sein? Klingt wenig überzeugend.
Derzeit werden 0% jedes verbrannten Liters Diesel oder Benzin recycled aber 96% der Akkus werden wiederverwertet. Klingt also für mich so als hätte das deutlich mehr Perspektive. Von allen anderen Vorteilen ganz zu schweigen.
Wer einmal mit einem 800+ PS Tesla unterwegs war, tut sich echt schwer an einem teuren und nervigen Verbrenner noch einmal Freude zu finden.
Egal was die Zukunft bringt, entscheidend dürfte sein so wenig wie irgend möglich Erdöl zu verwenden, da dies eine katastrophale Sauerei ist.

bearbeitet von mASTER_T

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