Porsche 991 RSR – Testfahrten in Sebring

22. Februar 2013 | 1 Kommentar

Als Vorbereitung auf die neue WEC-Saison absolvierte Porsche mit dem neuen 991 RSR Testfahrten auf der Rennstrecke von Sebring in Florida. Das neue Rennfahrzeug wird von der Werksmannschaft Porsche AG Team Manthey eingesetzt und mit Fahrern aus dem Werkskader besetzt. Auf dem Programm steht dabei unter anderem das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans, aber auch Läufe in Silverstone und Spa-Francorchamps.

Porsche 991 RSR

Porsche 991 RSR
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Auf der Rennstrecke von Sebring in Florida drehte der neue Porsche 991 RSR Testfahrten zur Vorbereitung auf die kommende WEC-Saison.

Porsches neues Einsatzgerät für die World Endurance Championship (WEC), der Sportwagen Weltmeisterschaft, steht in den Startlöchern und wurde in dieser Woche in Sebring/Florida einem letzten Härtetest unterzogen. Auf der Rennstrecke, die in Europa besonders für das alljährliche 12-Stunden-Rennen bekannt ist, drehten die Zuffenhausener mit ihrem neuen Dienstwagen, dem 991 RSR in GTE-Spezifikation, finale Testrunden und bereiteten den Wagen damit auch auf den Saisonhöhepunkt, das 24-Stunden-Rennen in Le Mans vor. Die Rennpremiere des Porsche 991 RSR findet am 14. April in Silverstone beim WEC-Saisonauftakt statt.

Den Einsatz des neuen 991 RSR übernimmt die Werksmannschaft, die unter dem Namen Porsche AG Team Manthey firmiert. Die Truppe rund um Olaf Manthey ist bei vielen Fans eher mit Einsätzen im Rahmen der VLN auf der Nürburgring Nordschleife bekannt, orientiert sich nun jedoch deutlich internationaler. In der WEC werden zwei Fahrzeuge mit den Startnummern 91 und 92 eingesetzt, die von den Porsche-Werksfahrern Patrick Pilet und Jörg Bergmeister (#91), sowie Richard Lietz und Marc Lieb (#92) gesteuert werden. Für die ersten beiden Läufe in Silverstone und Spa-Francorchamps, sowie für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans ergänzen Timo Bernhard (#91) und Romain Dumas (#92) den Fahrerkader. Alle sechs werden den Renner vor dem Saisonstart noch bei einigen Testfahrten auf diversen Rennstrecken abstimmen, um gut gerüstet in die Saison zu starten.

Die GTE-Klasse der WEC ist sehr stark besetzt und so ist es ein hohes Entwicklungsziel der Porsche-Ingenieure, möglichst direkt mit einem siegfähigen Auto an den Start zu rollen. Die ersten veröffentlichten Bilder zeigen bereits die seitlich tief ausgeformte Frontschürze mit integrierten zusätzlichen Scheinwerfern für Nachtfahrten und der mittig angeordneten Kühlluftöffnung. Am Heck findet sich ein riesiger, einstellbarer Flügel, der den RSR je nach Strecke mehr oder weniger auf den Asphalt drückt. Wofür genau die am Prototypen noch abgeklebten Luftöffnungen vor den hinteren Kotflügeln sein werden, gab Porsche nicht bekannt. Möglicherweise geben sie auch schon einen ersten optischen Eindruck auf den kommenden 991 Turbo ab.

Quelle: Porsche

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

Kommentare (1)

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  1. Andy962 sagt:

    Die GTE Fahrzeuge erinnern immer mehr an die extremen Gruppe 5 der 1970er Jahre, gefällt mir sehr gut. Gerade der 991 RSR mit den Scheinwerfern unten kommt dem 935 doch recht nahe.

    Die Ludtöffnungen hatte auch schon der 997 RSR der Saison 2012, damals wurde das Modell stark überarbeitet und erstmals wurden diese Öffnungen verbaut.
    Das das etwas mit dem turbo zu tun hat vermute ich eher nicht und wenn dann nur ungewollt.

    Danke für den Bericht!

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