Jaguar F-Type – Britischer Sport-Roadster

Mit dem Jaguar F-Type steht auf dem Pariser Automobilsalon erstmalig nach vielen Jahrzehnten wieder ein zweisitziger Roadster mit der Wildkatze auf der Haube. Seit dem legendären E-Type mussten Fans auf ein solches Fahrzeug warten. Drei Motorisierungen zwischen 340 und 495 PS stehen zur Auswahl und sorgen für sportliche Fahrleistungen, die durch ein ausgefeiltes Fahrwerk und eine leichte Alukarosserie noch verstärkt werden.

Jaguar F-Type

Jaguar F-Type
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Bislang ist nur dieses eine Bild vom neuen Jaguar F-Type veröffentlicht worden. Es zeigt die drei erhältlichen Varianten mit 340, 380 und 495 PS (von links nach rechts).

Jaguar – diese Marke wird bis heute von vielen Fans für ihre Sporterfolge geliebt, obwohl diese bereits Jahrzehte zurückliegen. Beispielsweise der legendäre Vierfachsieg in Le Mans mit dem D-Type im Jahr 1957. Als Ableitungen der erfolgreichen Rennfahrzeuge gab es stets auch sportliche Fahrzeuge für die Straße. Diese Reihe wurde jedoch nach XK120, XK140, XK150, C-Type, D-Type, XK-SS und E-Type unterbrochen, was für viele Liebhaber der Marke ein unverständlicher Schritt war. Der XJ-S war zwar immer noch ein schnelles Auto, jedoch eher komfortabel als sportlich. Diese Ausrichtung weg vom Sportwagen und hin zum GT zieht sich bis zum XK der heutigen Zeit. Mit dem neuen F-Type, der in Paris kommende Woche seine Weltpremiere feiern wird, orientiert sich Jaguar nun zurück.

Dabei wird nicht nur das klassische Konzept des sportlichen, zweisitzigen Roadsters neu belebt, auch beim Design sind Zitate der glorreichen Vergangenheit zu erkennen. Diese ergänzen sich jedoch mit der aktuellen Jaguar-Linienführung derartig hervorragend, dass der neue F-Type durchaus als kommender Klassiker einzustufen ist. Eine lange Motorhaube schließt sich an einen großen Kühlerschlund an, der ein wenig an den E-Type erinnert. Mandelförmige Scheinwerfer sorgen nachts für eine gute Ausleuchtung der Straße. Die beiden Passagiere sitzen fast auf der Hinterachse und sorgen damit für eine gute Gewichtsverteilung. Zur Optik der Heckpartie lässt sich zu diesem Zeitpunkt mangels Bildmaterials noch nicht viel sagen.

Unter der Haube arbeiten wahlweise drei Motoren. Im F-Type handelt es sich dabei um ein neu entwickeltes V6-Kompressor-Aggregat mit 3 Litern Hubraum, der 250 kW/340 PS leistet. Das gleiche Triebwerk sorgt auch im F-Type S für den Antrieb, bringt es hier jedoch auf 280 kW/380 PS. Als Topmotorisierung kommt ein neuer Ableger des bereits bekannten V8-Kompressor-Motors zum Einsatz, dessen 364 kW/495 PS aus dem F-Type V8 S einen wahren Sportwagen machen dürften. Jaguar selbst verspricht auf jeden Fall hervorragende Fahrleistungen. Dank intensiver Feinarbeit an Lenkung, Fahrwerk und Bremsen, sowie einer leichten Aluminium-Karosserie dürfte dieser Aussage wenige entgegenstehen.

Quelle: Jaguar

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

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