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Reggie

Welcher Supersportler zeigt der Corvette C7 Z06 die Grenzen auf?

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planktom VIP   
planktom

Fachgebiet rote Sportwagen südeuropäischer Herkunft X-):-(((°

neben dem besten was FIAT zu bieten hat jage ich auch gerne "schwäbische VW"

in den meisten fällen liegts aber nicht am material O:-)

ich hab null rennstreckenerfahrung und kann,zumindest nicht legal,

nichtmal an die grenzen meines eigenen autos gehen O:-)

deswegen habe ich ja geschrieben : "gib mir beide autos" O:-)O:-)

ich amüsiere mich nun schon seit jahren über solche videos..

früher wars mal der "ghostrider" der sich als fahrergott verkauft hat,

heute ists dann ken block & co. die sich mit ihren videos mächtig promoten..

wenn man aber genauer hinschaut ists alles garnicht mehr so dolle...

hier fallen ja schon unterschiedliche startpunkte im video auf

und wie andere gepostet haben wohl auch die bedingungen für

diesen "test"....

einfach abwarten !

chevrolet hat schon ende der 80er angefangen der corvette neben der

kraft auch endlich das laufen beizubringen..es wäre traurig wenn sies heute

immernoch nicht auf die reihe bekämen in der angepeilten liga auch mitzureden.

nette anekdote: ich hab in den 80ern in ner grosen werkstatt mit

angeschlossenem adac notdienst gearbeitet.....damals hatten die in der gegend stationierten ami und canadier immer die neuesten modelle,

die meisten konnten aber echt nicht autofahren weswegen wir die

regelmässig aus irgendwelchen äckern gezogen haben.

die erste ZR1 haben wir mit ein paar hundert meilen

auf dem tacho damals von ner wiese geholt.der war aus der kurve,50m über

die wiese und hat den einzigen baum weit und breit getroffen.der kollege

welcher die geborgen hat kam auch gleich in die werkstatt und meinte zum rest

"hey...das müsst ihr euch ansehen".....da standen dann mal eben ein dutzend

mechaniker unterm kran und haben sich das polierte alufahrwerk angesehen...der unfallschaden hat keinen gejuckt!

schon damals war klar dass chevrolet es langsam erst meint !

...hat ja auch nur 30 jahre gebraucht :-(((°

vorher wars doch schlicht :

:P:p:p

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SManuel CO   
SManuel

Wenn wir mal die Zeit etwas zurück setzen, wo Ferrari mit seinen Rennfahrzeugen durch viel Tuning die 200 Km/h Schafte, wo die Corvette auch gerade so die 200 Km/h Schafte war ein Hersteller schon bei 270 Km/h.

Das war Carroll Shelby in den 60er Jahren die den Ferrari GTO sogar geschlagen haben. Sprich in der Zeit waren schon 2 Hersteller im Vormarsch, bis Heute ist da staunen angesagt. Soviel zum Thema welcher Supersportler zeigt der Corvette die grenzen.

Erst seit den 4 letzten Jahren kommt verstärkt die Corvette in den Vordergrund. Auch in diesem Jahrhundert ist die Corvette nicht das Auto. Da gibt's noch ganz andere. ( Meine Meinung ).

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michi0536 CO   
michi0536
Wenn wir mal die Zeit etwas zurück setzen, wo Ferrari mit seinen Rennfahrzeugen durch viel Tuning die 200 Km/h Schafte, wo die Corvette auch gerade so die 200 Km/h Schafte war ein Hersteller schon bei 270 Km/h.

Das war Carroll Shelby in den 60er Jahren die den Ferrari GTO sogar geschlagen haben. Sprich in der Zeit waren schon 2 Hersteller im Vormarsch, bis Heute ist da staunen angesagt. Soviel zum Thema welcher Supersportler zeigt der Corvette die grenzen.

Erst seit den 4 letzten Jahren kommt verstärkt die Corvette in den Vordergrund. Auch in diesem Jahrhundert ist die Corvette nicht das Auto. Da gibt's noch ganz andere. ( Meine Meinung ).

Halt, halt, halt, bloss keine Häresie verbreiten :-) :

Ferrari hatte schon Anfang der 50er Sportwagen mit den Eigenschaften:

300km/h

DeDion Hinterachsen

Transaxle

Fünfganggetriebe

Literleistung 100ps/l

......

Ich kenne keinen anderen Hersteller, der das damals geboten hat( naja, ausser vielleicht die damaligen Erzfeinde von Maserati), um mal die rote Brille aufzusetzen :-)

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amc VIP   
amc
Wenn wir mal die Zeit etwas zurück setzen, wo Ferrari mit seinen Rennfahrzeugen durch viel Tuning die 200 Km/h Schafte, wo die Corvette auch gerade so die 200 Km/h Schafte war ein Hersteller schon bei 270 Km/h.

Ketzer! Drehe er die Lautsprecher auf, knie nieder und sündige nie wieder:

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Limited466   
Limited466
Halt, halt, halt, bloss keine Häresie verbreiten :-) :

Ferrari hatte schon Anfang der 50er Sportwagen mit den Eigenschaften:

300km/h

DeDion Hinterachsen

Transaxle

Fünfganggetriebe

Literleistung 100ps/l

......

Ich kenne keinen anderen Hersteller, der das damals geboten hat( naja, ausser vielleicht die damaligen Erzfeinde von Maserati), um mal die rote Brille aufzusetzen :-)

Vielen Dank für diese Beitrag !!

Hinzu kommt... Ferrari war noch mehr als heute eine sehr kleine Manufaktur.. und hat es den grossen werken general motors und Ford gezeigt. Ford musste den GT40 mit enormen finaziellen mitteln entwickeln um ferrari zu schlagen. PS: Der GT 40 wurde von Ford england entwickelt.. und nicht US.

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SManuel CO   
SManuel

Da habe ich mal einen Interessanten Bericht.

http://www.zwischengas.com/de/SZ/zubehoer/The-Snake-and-the-Stallion-Filmbesprechung-Carroll-Shelby-gegen-Enzo-Ferrari.html?from=Topic

Kopiert:

Mit Hilfe von Pete Brock erbauten sie ein komplett neues Rennfahrzeug: das Cobra Daytona Coupe, die grosse Hoffnung, um das GTO-Biest endlich schlagen.

5 Stunden vor Schluss steigt die Öltemperatur in gefährliche Höhen, eine Reparatur ist ausgeschlossen, da die nötigen Teile fehlen. Mit dem Risiko, dass der Motor überhitzen und in Flammen aufgehen könnte, fuhren sie trotzdem weiter, drei Ferrari 250 GTO im Nacken... und so fuhren sie das Rennen fertig und gewannen den Klassensieg!

Die Erfolge hielten an, 1965 gewannen sie die Sportwagen-Weltmeisterschaft in der GT Klasse!

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Limited466   
Limited466

drei Ferrari 250 GTO im Nacken... und so fuhren sie das Rennen fertig und gewannen den Klassensieg!

Die Erfolge hielten an, 1965 gewannen sie die Sportwagen-Weltmeisterschaft in der GT Klasse!

Soweit alles richtig, mit den kleinen detail das der GTO und die Cobra nicht in der gleichen Kategorie fuhren. Der Ferrari hatte 3.000 ccm und die cobra 4.700 ccm. Beide wahren Klassensieger :-)

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hugoservatius   
hugoservatius

Ich bin ja nun wirklich kein Freund der aktuellen Ferraris, aber Ihr wollt doch nicht ernsthaft einen Chevrolet mit einem Ferrari oder einem Porsche, noch dazu einem 918, vergleichen, oder???

Und ich glaub' ja auch, daß die ganz arg schnell sind, aber das ist dieses Nissan-Monster wohl auch. Möchte den deshalb jemand haben?

Und möchte jemand einen Ferrari - vom 348 vielleicht 'mal abgesehen - oder einen Porsche 911 gegen einen Chevrolet tauschen?

Na also!!!

Ungläubige Grüße, Hugo.

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Reggie   
Reggie

So, zur Abwechslung wieder mal zum Thema...

Vor wenigen Stunden hat SportAuto einen ersten Tracktest mit Fahrer Christian Gebhardt auf dem Spring Mountain Race Resort, Pahrump, Nevada, USA absolviert.

Der Bericht kommt in die SA 2/2015.

Hier schon mal das Video.

hab noch keine Vergleichszeiten gefunden... bin dran... :-))!

late

bearbeitet von Reggie

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C6-Baby CO   
C6-Baby

Und möchte jemand einen Ferrari - vom 348 vielleicht 'mal abgesehen - oder einen Porsche 911 gegen einen Chevrolet tauschen?

Ich würde das tun :DO:-)

Hier ein paar kurze Videos von der Abholung unserer Z06en - dafür lass ich jeden Ferrari stehen (fast :P)

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
Ich würde das tun :DO:-)

Hier ein paar kurze Videos von der Abholung unserer Z06en - dafür lass ich jeden Ferrari stehen (fast :P)

So von hinterm beim Fahren betrachtet ein wenig "pummelig"......hm ist mir auf den Bildern so nicht aufgefallen, da dachte ich noch es liegt am Spoiler....... oder meine nur ich das?

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gynny.m CO   
gynny.m

Das ist nicht pummelig, das issn gei|er Ar$ch, da kenn ich mich aus.... :-))!

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
Das ist nicht pummelig, das issn gei|er Ar$ch, da kenn ich mich aus.... :-))!

Du bist ja vorbelastet O:-) aber ja, manchmal liege ich im Geschmack daneben. Also neben der Mehrheit. :D

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amc VIP   
amc

Bereits Brian May wusste ja einiges über "Fat Bottomed Girls" zu sagen. Nur, ist die Corvette wirklich ein "Girl", obwohl es klar "die" Corvette" ist? Schwierig.

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Philippr   
Philippr

Was für ein Geschwür... Eine Corvette mit einem Ferrari zu vergleichen ist fast so anmassend wie ein Vergleich von Colani und Charles Edouard Jeanneret. :wink:

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amc VIP   
amc

Gestaltung ist ein Aspekt von Sportwagen. Aber nur einer.

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Caremotion   
Caremotion

Das Ding ist "günstig", schnell und hat in Sachen Qualität zugelegt.

Nur die Rundenzeiten zu vergleichen ist wohl sicher nicht der richtige Weg. Da es zu viele Variablen gibt.

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Reggie   
Reggie

... Nur die Rundenzeiten zu vergleichen ist wohl sicher nicht der richtige Weg. Da es zu viele Variablen gibt.

Hm.... Rundenzeiten von Supersportlern zu vergleichen... was für ein Unsinn...

Vielmehr sollte man die Alltagstauglichkeit, wie Kofferaumvolumen, Anhängelast, Fahrtauglichkeit auf verschneiter Strasse, usw. in den Vordergrund stellen.... :???:

Verschiedene Variablen hat es schon immer gegeben und das wird auch so bleiben... bei jeder gefahrenen Runde.

late

bearbeitet von Reggie

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Reggie   
Reggie

Hier eine erste Gegenüberstellung mit dem 2014er 911 GT3...

post-62348-14435450812805_thumb.jpg

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Caremotion   
Caremotion

Ist eigentlich noch ne schwere Entscheidung, wenn man mal den Preis und Image und die verbauten Materialien aussen vor lässt.

Ich würde zwar lieber den GT3 fahren, allerdings mit dem Sound der Vette :D

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ilTridente   
ilTridente

was für ein Image hat die Corvette deiner Ansicht nach denn ?

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Reggie   
Reggie

Für die, die's noch nicht wissen...

Die Z untermauert die Hammerzeit von Willow Springs mit der Bestzeit im AB Tracktest auf dem Sachenring.

Rang,Modell,Rundenzeit,Jahrgang,PS / Gewicht

1. Chevrolet Corvette Stingray Z06 1:30.47 146 '15 634 / 1598

2. Porsche 911 Turbo S (991) 1:32.51 143 '13 560 / 1605

3. Ferrari 458 Speciale 1:32.76 142 '13 605 / 1290

4. Lamborghini Huracan LP 610-4 1:32.84 142 '14 610 / 1422

5. Porsche 911 Turbo (991) 1:32.92 142 '13 520 / 1595

6. Porsche 911 GT3 1:32.97 142 '13 476 / 1425

7. McLaren 650 S 1:33.15 142 '14 650 / 1428

8. Porsche 911 Turbo S Cabriolet (991) 1:33.23 142 '13 560 / 1675

9. Mercedes SLS AMG Black Series 1:33.38 142 '13 631 / 1550

10. Porsche 911 GT2 RS 1:33.51 141 '10 620 / 1370

:vollgas:

Sie macht es den Kritikern wirklich nicht einfach... :D

late

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Joogie CO   
Joogie

habe in meinem leben schon 3 vetten gehabt

1984 eine 1979ger die hat damals alles verbrettert was kam - ja stimmt gerade aus halt

und dabei zwischen 16 und 18 liter verbraucht

(der 450 slc vom meinem vater musste immer vor mir tanken und hat bei recht zügiger gangart locker 27 liter verbraten)

1992 eine c4 cabrio die ging schon heftig und auch besser um die ecken - im winter ging bei bodenwellen immmer die verriegelung des verdecks hinten auf - schlagartig nix mehr mit 22 grad plus im auto! verbrauch max um die 13 liter bei 100 kmh 7 liter

2000 dann ein c5 coupe automatik die lief laut tacho über 300 ging gut um die ecken

mit winterreifen auch im dicksten schnee keinerlei probleme wenn der motor warm war (standgasanhebung im kaltstart einfach schon zuviel drehmoment bei 800 u/min normales standgas warm war 450 u/min) durchschnitt 10 liter

bremsscheiben vorne schnell an der leistungsgrenze auf 80.000 km 2 mal getauscht - garantie immer kosten null

und bei der konnte man schon sagen liegt gut ...

z06 probefahrt - aber hoppla die kiste geht klebt und bremst genauso wie es sein soll ...

hier noch ein link zu offiziellen rundenzeiten der nordschleife - mehr gibt es nicht zu sagen

 

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_N%C3%BCrburgring_Nordschleife_lap_times

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Braai   
Braai

Bergab geht sie ganz gut ;-)

Mal ernsthaft, da hat Chevrolet viel geleistet seit der 5.0 California Version C3 (170 PS?), oder der C4 mit TPI Motor...

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Chief-Master CO   
Chief-Master

Da muss ich dir Recht geben. Corvette hat sich wirklich zu einer absoluten Fahrmaschine gemausert. Top Leistungen und das auch noch zu einem top Preis. :-))!

 

Fährst Du selber eine, Braai?

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    • xx.flash
      Von xx.flash
      Hallo Gemeinde,
      nachfolgend, auf besonderen Wunsch, eine „kleine“ Bildergeschichte zu meiner Vette.
      Alles begann im Jahr 2008. Nach vielen Jahren des hin und her Überlegens und natürlich auch des Sparens, hatte ich endlich den Entschluss gefasst mir das Traumauto meiner Kindheit zuzulegen.
       
      Ich ging also auf mobile.de und habe mir einfach mal „meine Wunschkonfiguration“ zusammen geklickt. Ganz so, als wäre es keine Suche nach einem Oldtimer, sondern der Kauf eines Neuwagens bei einem ortsansässigen Händler. Als ich endlich alles eingegeben hatte, also Corvette C3, Farbe Silber, Small Block wegen der besseren Gewichtsverteilung (und weil ich vorher ein Buch gelesen habe in dem Zora Arkus-Duntov, der „Vater der Corvette“, den aufgeblasenen SB als Heilsbringer für den Motorsport beschwor), natürlich 4 Gang Muncie Handschaltung, Interieur in schwarz, als Extra eine verstellbare Lenksäule. Einziges Zugeständnis – bei „Umkreis“ habe ich nicht eingegrenzt. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen wie überrascht ich war, als bei „Treffer anzeigen“ eine „1“ stand.
       
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      Irgendwann hatte ich die Nase dann von der Sucherei voll und schrieb den Schweizer wieder an. Der schrieb prompt zurück, dass er das Angebot bei mobile noch nicht gelöscht hätte, aber dass er das Auto vor wenigen Tagen an einen deutschen Sammler verkauft hätte. Mist, ich ärgerte mich grün und blau. Das Auto war verloren.
       
      Jetzt gab ich Vollgas bei der Suche und akquirierte sogar einen Scout der nach meiner Wunschvette suchen sollte. Ein paar Wochen später rief mich dieser Scout an und sendete mir per Mail einige Fotos einer Vette die er im tiefsten Baden Württemberg aufgetrieben hatte. Die Vette entsprach zu 100% meiner Wunschkonfiguration, hatte eine H-Zulassung, neuen TÜV und ein Oldtimergutachten mit Zustand 2 minus. Ich war überrascht, denn ich war der Meinung alle angebotenen C3en in D zu kennen. Und ich kannte tatsächlich auch dieses Fahrzeug. Es war die Vette des Schweizers. Er hatte sie nämlich nicht wie er annahm an einen Sammler, sondern an einen Händler verkauft. Dieser Händler bot sie jetzt zu einem Preis an der unterhalb des damaligen Preises des Schweizers war und das mit deutschen Papieren! Ich bat den Scout sofort eine Anzahlung auf den Wagen zu machen, bin hingefahren, habe mir die Vette kurz angesehen und sofort der Vertrag unterschrieben.
       
      Unglaublich, die Vette war doch noch mein Eigentum geworden!
       
      Zuhause angekommen kam die Vette zuerst einmal auf die Hebebühne. Das Ergebnis der ersten Sichtprüfung war sehr ernüchternd. Der TÜV Prüfer musste Tomaten auf den Augen gehabt haben, als er dem Wagen vor wenigen Tagen eine 2 minus im Oldtimergutachten gab. Ich hätte ihr damals nicht einmal den TÜV ohne Mängel zugestanden.
       
      An dieser Stelle hätten wohl die meisten den Kauf rückgängig gemacht, ich hingegen war so verliebt in dieses Auto, dass ich ihr unbedingt wieder Leben einhauchen wollte. Somit blieb nur eines – eine Frame-Off Restauration. Die folgenden beiden Jahre sollten ins Land ziehen, bevor ich damit wenigstens teilweise fertig werden würde. Meine gesamte Freizeit war damit verplant. Gut, dass ich das damals, so wie vieles andere, noch nicht wusste. Auf die vielen hundert Rückschläge möchte ich nicht mehr eingehen, fast nur Positives soll nachfolgend Erwähnung finden.
      Zuerst suchte ich mir eine Werkstatt und damit eine Hebebühne. Dort wurden dann Karosse und Rahmen voneinander getrennt.
       
      Dann der komplette Rahmen gestrippt, sandgestrahlt, neu lackiert, hohlraumversiegelt und wieder komplettiert. Bei dieser (hoffentlich) einmaligen Gelegenheit wurden natürlich auch gleich sämtliche Aufhängungen und Gelenke neu gebuchst und gelagert. Nachfolgend „die Spitze“ des Einzelteilebergs.
       
      Und hier das ganze wieder an den angestammten Plätzen.
       
      Das Birdcage ist aus GFK und kann daher ja nicht rosten – ein schwerer Irrtum. In das GFK sind an vielen, meist unzugänglichen Stellen, Eisenteile einlaminiert. Nach 40 ungeschützten Jahren auf den salzbestreuten Schweizer Straßen waren sie alle extrem in Mitleidenschaft gezogen. Jedes einzelne Eisenteil wurde entrostet und grundiert, danach mit dem Rahmenlack für die Ewigkeit versiegelt.
       
      Alle Chromteile wurden aufpoliert und auf der Innenseite vom Rost befreit. Zinkspray schützt hier zukünftig die wertvollen Teile vor der braunen Pest.
       
      Dann war der Motor an der Reihe. Im ausgebautem Zustand machte er einen noch deutlich erbärmlicheren Eindruck als vorher an seinem Platz unter der Motorhaube.
       
      Sämtliche Lager und Dichtungen wurden getauscht, die Laufbuchsen vermessen, neue Kolben eingesetzt, die Ventile neu eingeschliffen, die Steuerkette samt Ritzel ersetzt, der alte Vergaser durch einen neuen ersetzt, die Ansaugspinne getauscht usw. usw. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
       
      Dann endlich konnten Motor und Chassis wieder verheiratet werden.
       
      Und das überarbeitete Birdcage wieder auf seinen Platz.
       
      Endlich. Ich hatte wieder ein Auto!
      Nachdem auch das Interieur komplettiert war…
       
      …stand einer ersten Probefahrt nichts mehr im Wege.
       
      Die Probefahrt verlief eigentlich noch ganz gut. Vieles an der Vette funktionierte zwar noch nicht richtig, aber die Freude überwog. Endlich fuhr die Vette – ein wirklich sehr erhebendes Gefühl. Leider nicht allzu lange.
       
      Mein Motorenbauer war leider eine richtige Pfeife. Nach etwas mehr als 2.000 Kilometer hatte ich immer das Gefühl die Zündung wäre verstellt. Fehlzündungen, Klingeln und Rasseln, Beschleunigungslöcher, es war einfach dramatisch. Der Wagen war so nicht mehr fahrbar. Da es während der vorangegangenen Frame-Off schon immer wieder harte Diskussionen bezüglich der Qualität gab, die ich erwartete und auch selbst zu leisten bereit war und derjenigen die werkstattseitig ohne meine ständige Aufsicht an den Tag gelegt wurde, suchte ich mir mit meinem Motorenproblem jetzt endgültig eine neue Heimat. Bei dieser Gelegenheit bin ich dann auch gleich all die anderen Nervtötereien angegangen. Diesmal das volle Programm.
       
      Der Motor wurde erneut ausgebaut und der Grund für die schlechte Performance war schnell gefunden – ovale Laufbuchsen am dritten und sechsten Zylinder. Resultat – Kolbenkipper. Maßnahme: Der Block wurde gehont. Diesmal von einem echten Profi, nämlich von Peter Schöfer Racing – dem Dragster FIA Europameister von 2002 und 2008. Mit der Entscheidung den Peter mit ins Boot zu holen war dann auch gleich die zukünftige Art und Weise der Leistungsentfaltung festgezurrt. Leistung satt, gewaltiges Drehmoment und Drehzahlen bis 7.500 U/min – dragstermäßig eben. Dass damit ein großer Teil des gemütlichen V8-Blubberns ebenfalls Geschichte war und dem Fauchen einer Raubkatze mit großem Subwoofer wich, wurde mir erst viel später wirklich bewusst, als ich zum ersten Mal das Gas voll durchtrat und dieser Oldtimer mich plötzlich förmlich anschrie. Es presste mich dabei in den Fahrersitz als gäbe es kein morgen mehr. Jenseits der 215 km/h aber bei lediglich 6.000 U/min, presste mich die Vette noch immer in den Sitz, mir stellte es sämtliche Haare am Körper auf, eine Gänsehaut nach der anderen lief mir den Rücken hinunter und meine Augen vibrierten so dermaßen in den Augenhöhlen, dass kein klares Bild mehr zu bekommen war, bin ich dann langsam vom Gas, für ein mehr als 40 Jahre altes Auto ganz passabel wie ich finde.
       
      Aber zurück zum Motor. Nach dem Honen wurde er mit allem bestückt was gut und teuer ist. Feingewuchtete Kurbelwelle und Pleuel, Rennkolben, scharfe Nockenwelle, 10 Liter Moroso Ölwanne, Ölkühler, Aluminiumköpfe mit großen Ventilen, Rollenkipphebel und entsprechende Stößel, doppelte Steuerkette, feingewuchteter Balancer, extra hohe Ansaugspinne, 650er Holley-Vergaser, eine Kraftstoffpumpe mit richtig Power, vollelektronische Zündung mit Steuerbox, bandagierte Fächerkrümmer, Magnaflow Abgasanlage mit vernünftigem Durchsatz, und, und, und…
       
      Das Prachtstück komplett.
       
      Da die Lady an der Nase unter schwerer Blasenkrankheit litt – ein weit verbreiteter Virus bei den Corvettes dieser Generation – und da das Powertriebwerk mit 350 PS sowieso nicht mehr unter die originale Haube passte, musste der Lackierer ran. Die neue Haube ist von einem L88 und somit das höchste was auf dem Markt zu bekommen ist. Mit dem damals noch zusätzlich verbauten Super-Sucker blieben mir trotzdem nur 1,5cm Luft.
       
      Die Lady frisch gepimpt.
       
      Bei dieser Gelegenheit bin ich dann auch gleich nochmal über das Interieur hergefallen. Die Sitze bekamen neue Schaumkerne und wurden neu bezogen. Die alten Türverkleidungen wurden gegen neue getauscht, die Mittelkonsole ebenso. Ein Öltemperaturanzeige wurde in das Dash integriert.
       
      Dann ging es auch noch der Lenkung an den Kragen. Ein Wagen mit einer derartigen Leistungsentfaltung braucht auch unbedingt eine äußerst präzise Lenkung auf die man sich verlassen kann. Mit der originalen Schnecke war das Lenkverhalten immer sehr schwammig, also raus mit dem Gelumpe und rein mit einer Rack&Pinion von Steeroids. Diese Lenkung basiert auf einer originalen GM Lenkung und ist absolut präzise.
       
      Zum Abschluss dann noch eine ganz besondere Freude. Seit 2008 habe ich immer nach einem Satz Western Wheels Alufelgen für die Vette gesucht, aber da diese Teile seit über 20 Jahren nicht mehr produziert wurden hatte ich nie eine Chance. Ich wollte maximal 15 Speichen und auf der Hinterachse 8,5 Zoll. Irgendwann hatte ich dann aber doch noch Glück und ein Freund fand einen total verranzten Satz Felgen bei eBay. Ich habe sie erstanden und aufbereiten lassen. Jetzt erstrahlt die Vette endlich in dem Glanz in dem ich sie bereits beim Kauf durch meine dicke rosarote Brille vor mir gesehen habe.
      Ende gut, alles gut!
      Danke für Euer Interesse.
      Viele Grüße
      Thomas
    • F40org
      Von F40org
      Gestern wurde die neue Corvette C7 offiziell vorgestellt.
      Wir starten auch gleich ein Bilderbuch dazu. Wie immer ohne viele Worte und ohne Signatur.
    • F40org
      Von F40org
      VORANKÜNDIGUNG!!!
       
      Nachdem wir 2016 pausierten, findet dieses Jahr wieder das große internationale Sommerfest des Corvette Club Bayern e.V. statt.
       
      Das komplette Gelände der MOTORWORLD München, sowie KOHLEBUNKER und evtl. noch das KESSELHAUS wird genutzt.
       
      Neben allen Corvette-Baureihen und klassischen Fahrzeugen amerikanischer Herkunft, gibt es neben der beliebten Exoten-Ecke (Ferrari, Maserati, Isdera, etc. usw) auch eine Vintage-Ecke.
       
      Details folgen im Laufe des Jahres.
       
      Termin unbedingt vormerken!!!!
       
      Adresse:
      MOTORWORLD München
      Lilienthalallee 29
      80939 München
       
       
      ALLE INFOS
       
       

    • Ferrari Liebhaber
      Von Ferrari Liebhaber
      Hallo Freunde des guten Geschmacks,

      Mich würde eure Meinung / Erfahrung interessieren bezüglich des Unterhalts dieses Fahrzeuge. Wieviel die sich nehmen? Ich denke mal die Steuern sind relativ gleich und auch egal, da sie nur jährlich sind.

      Ford Mustang V6 2006 oder 20010
      Nissan 370Z
      Corvette C6; die erste C6

      Ich bin gespannt auf eure Meinung / Erfahrung und Ratschläge )

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