Väth V58k – Unimog Sport Deluxe

Für manche ist es nur ein sportlicher Unimog, für andere der Power-Geländewagen überhaupt: Das Mercedes-Benz G-Modell von AMG. Aus Hösbach nahe Aschaffenburg kommt nun die Steigerung mit dem Väth V58k. Hier reißen 840 Newtonmeter die Asphaltdecke auf, während 680 PS das Monster fortschleifen. Der Fahrer kann sich derweil in einer Luxuslandschaft aus Carbon und Alcantara wohlfühlen, während er 265 km/h schnell fährt.

Väth V58k

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Ein G55 AMG Kompressor ist nicht wirklich das meistverkaufte Modell der Affalterbacher, dennoch ist es eine durchaus faszinierende Variante des über 30 Jahre alten Geländewagen-Konzeptes.

In Hösbach wird diesem raren Stück nun eine Leistungssteigerung spendiert. Mittels einer Hubraumsteigerung, eines Fächerkrümmers, einer komplett neuen Auspuffanlage, neuer Kühler und der von Väth patentierten Kraftstoffkühlung erreicht der Wagen 500 kW/680 PS. Das Asphaltband erzittert unter 840 Newtonmetern, die von vier 295/35er Reifen auf 22 Zoll Felgen übertragen werden. Maximal sind nun 265 km/h möglich. Um auch negativ ordentlich beschleunigen zu können, sind 390 Millimeter große Bremsscheiben rundum verbaut.

An der Front finden sich LED-Tagfahrleuchten in einer neuen Frontschürze mit großen Lufteinlässen. Darüber schließt sich eine Motorhaube mit Lufthutze an. Zusammen mit der neuen Heckschürze und einem Dachspoiler, sowie der Folienbeklebung im „Race Edition“-Look wird der optische Eindruck abgerundet. Zusätzlich wurde das Fahrzeug um 35 Millimeter abgesenkt.

Der Fahrer kann sich während der Fahrt auf bequemen Ledersitzen räkeln, dem Sound der Multimedia-Anlage lauschen und seinen Blick über ein Alcantara-Lenkrad und Carbon-Applikationen bis hin zum 330 km/h-Tacho schweifen lassen.

Quelle: Väth Automobiltechnik

Autor: Matthias Kierse

7. April 2010|Categories: Magazin|Tags: |

4 Comments

  1. FutureBreeze 7. April 2010 at 10:25

    Ein Unimog schaut aber anders aus 😉

  2. double-p 7. April 2010 at 13:23

    Der Look hat was von Maecces-Parkplatztuning 😕

  3. F 40 7. April 2010 at 17:11

    Dass der G immer so verunglimpft wird:(

    Wäre doch mal schöner wenn das Tuning Richtung Off-Road ginge. Klar bei der Technik ist nicht mehr viel zu verbessern aber Schnorchel, Schutzapplikationen etc…:-))!

  4. Atombender 8. April 2010 at 17:41

    Vielleicht einfach den G in Ruhe lassen und sich beim Tuning auf Halbstarke wie GLK und ML konzentrieren, die sehen eh nie Matsch. Wobei Mercedes selber vielleicht gut daran täte, den bulligen 450er CDI in das Modell zu verpflanzen.