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Keine Verbrennungsmotoren mehr in Berliner Innenstadt


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chip

... sehr schöne sachliche Diskussion bis hier hin. 😀 Ich reflektiere  das Problem des Autoverkehrs in den Städten am Beispiel meiner Heimatstadt Düsseldorf.   Einwohner im Jahr 2000 circa 54

Andreas.

An der Infaltion von Ge- & Verboten im Allgemeinen - Entzug der Eigenverantwortung durch Einschränkung der persönlichen Freiheitsrechte.

Thorsten0815

Das schliesst viele "verkehrsberuhigenden Massnahmen" mit ein. Zum Beispiel der Wegfall der "grüne Welle", das Verschieben der Bushaltestellen auf die Strasse, und damit das Blockieren der Strasse. Um

Bonhomme Richard

Wie genau liegt das Problem? 

Selbst in Berlin werden meines Wissens Regierung und Parlament von den Bürgern gewählt.

Kurt_Kroemer

Gegenfrage:

Macht das Autofahren in der Stadt denn überhaupt noch Spass?

Bei dem heutigen Verkehrsaufkommen ärgere ich mich doch nur noch.

Da entziehe ich mich doch lieber freiwillig dem drohenden Ärger (Stau).

Und das war zumindest bei mir auch schon vor mehreren Jahren so.

Leider gibt unsere Infrastruktur in den Städten nicht mehr her,

schnell noch eine weitere Spur dazubauen scheitert halt am benötigten Platz.

Welche Lösungen hättet Ihr denn für das immer massiver werdende Verkehrsproblem der Innenstädte?

Würde mich echt mal interessieren.

KEIN Vorschlag wäre: Tempoerhöhung und kreuzungsfreie Highways.

 

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Das ist das grundsätzliche Problem in Deutschland du sollst am besten alle zwei Jahre ein neues Auto kaufen um Umsatzsteuer zu generieren zweimal die Woche volltanken damit der Staat schön Steuern für Mineralöl und Umsatz kassiert aber bloß keinen Kilometer fahren.  

 

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vor 48 Minuten schrieb Bonhomme Richard:

Wie genau liegt das Problem? 

Selbst in Berlin werden meines Wissens Regierung und Parlament von den Bürgern gewählt.

Glaub mir, das Problem sind die Bürger und die subtile Politik tut ihr Übriges!

Wenn die Politik jedoch wieder mit der ihr eigenen Kompetenz agiert, sehe ich da in den nächsten 10 Jahren kein Problem. Am Besten gleich die Leute übernehmen die den Flughafen so grandios in den Sand gesetzt haben.

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Andreas.
vor 2 Stunden schrieb Bonhomme Richard:

Wie genau liegt das Problem? 

An der Infaltion von Ge- & Verboten im Allgemeinen - Entzug der Eigenverantwortung durch Einschränkung der persönlichen Freiheitsrechte.

  • Gefällt mir 11
fridolin_pt
vor 2 Stunden schrieb BWQ:

Am Besten gleich die Leute übernehmen die den Flughafen so grandios in den Sand gesetzt haben.

Keine Sorge, die sind ja noch da.

ausserdem gilt:

Jedes Volk kriegt die Regierung die es verdient.

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Andreas.
vor 53 Minuten schrieb fridolin_pt:

Jedes Volk kriegt die Regierung die es verdient.

Dann tauschen wir das Volk halt aus :D 

  • Haha 1

Wo bitte schön ist das Problem? Hier hinken wir gegenüber einer Reihe anderer Metropolen doch weit hinterher. Und wenn man den Text genau liest, sind dort keine verbindlichen Fristen gesetzt, sondern der Zielkorridor liegt irgendwo in den 30ern.

 

"Vor allem aus Gründen des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung strebt der Senat "mittelfristig" eine Zero-Emissionszone an. Zunächst in der Innenstadt, später in ganz Berlin sollen dann gar keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr erlaubt sein. Günther hatte ursprünglich dafür gekämpft, diese Ziele bis 2030 beziehungsweise 2035 zu erreichen. Im neuen Stadtentwicklungsplan sind aber keine Daten mehr erwähnt, nachdem es innerhalb der rot-rot-grünen Koalition bei diesem Thema geknirscht hatte."

 

Da wird es eh keine neuzugelassenen Verbrenner mehr geben und für Autos mit "H-Kennzeichen" gibts sicher Ausnahmen.

 

 

fridolin_pt
vor 3 Stunden schrieb JoeFerrari:

für Autos mit "H-Kennzeichen" gibts sicher Ausnahmen.

Eine mutige Annahme. In Paris ist das heute schon nicht mehr der Fall.

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fridolin_pt
vor 4 Stunden schrieb Andreas.:

Dann tauschen wir das Volk halt aus :D 

Wurde schon versucht. Ein gewisser Herr Pol Pot wurde in Kambodscha aber daran gehindert, das erfolgreich zu Ende zu führen.

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Bonhomme Richard
vor 8 Stunden schrieb Andreas.:

An der Infaltion von Ge- & Verboten im Allgemeinen - Entzug der Eigenverantwortung durch Einschränkung der persönlichen Freiheitsrechte.

Nicht nur in Berlin sondern in ganz Deutschland werden Parlamente und Regierung (letztere allerdings teilweise indirekt) vom Volk gewählt. Wenn euch die politische Situation nicht passt, gewählt wählen. Oder noch besser: übernehmt selber ein politisches Amt. Oder haltet die Füsse still.

 

Ich für meinen Teil habe mich für letzteres entschieden und habe meine Zelte in der Schweiz aufgeschlagen. Da gibt es zwar auch zahlreiche politische Themen, die nicht nach meinem Gusto sind, aber sie sind wesentlich "preiswerter" - sprich: Die Steuerlast ist auf einem akzeptablen Niveau und besser Verdienende werden nicht permanent an den Pranger gestellt, wenn auch in der CH dieser Trend eher zu- als abnimmt. Bin zwar nicht stimmberechtigt, aber das Konzept, dass Steuererhöhungen (oder -senkungen, was durchaus vorkommt) grundsätzlich vom Volk bewilligt werden müssen und die Steuern jeweils separat von Gemeinde, Kanton (Bundesland) und Bund sowohl festgelegt und eingezogen werden, hilft dem Demokratieverständnis ungemein. In Deutschland kontrolliert der Staat den Bürger, da er ihm grundsätzlich misstraut und als unreif betrachtet. In der CH ist es genau umgekehrt: Hier kontrolliert der Bürger den Staat (und so sollte es in einer Demokratie sein). Leider aber sind auch hier Tendenzen erkennbar, die in die falsche Richtung gehen.

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Thorsten0815

Was so ein bisschen direkte Demokratie schon für einen Unterschied macht..... :D 

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Thorsten0815
vor einer Stunde schrieb Bonhomme Richard:

Wenn euch die politische Situation nicht passt, gewählt wählen. Oder noch besser: übernehmt selber ein politisches Amt. Oder haltet die Füsse still

Ohne direkte Demokratie bringt das nur bedingt etwas, da Wahlversprechen nicht verbindlich sind und in den vier Jahre gemacht wird was man selbst, die Partei, oder die Lobbyisten wollen. Auch die Kontrolle durch Medien funktioniert nur noch eingeschränkt. Warum soll man dann die Füsse stillhalten, oder gar noch versuchen nach den Regeln mit zu spielen? 

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Andreas.
vor 8 Stunden schrieb Bonhomme Richard:

Leider aber sind auch hier Tendenzen erkennbar, die in die falsche Richtung gehen.

Soll jetzt nicht rassistisch oder ähnlich ideologisch klingen - aber je "bunter" ein Volk wird, desto breiter ist der Toleranzraum. Hat man einen schmalen Korridor in der Sicht- & Denkweise des Volkes, ist es klarer strukturiert und man hat ein Leitbild und zugehöriges Staatspersonal. Wird dieser Korridor jedoch (zu) breit, werden plötzlicher Mainstream zur Randgruppe und Minderheiten zu einem Schutzbedürftigen unter Aufsicht des Staates bzw. vertreten durch politische Parteien. Die meisten Regierungen haben dann ein Problem mit 2x Ausprägungen:

- zu viele Parteien schaffen keine regierungsfähige Mehrheit und jede politische Entscheidung endet im (faulen) Kompromiss für alle

- wenige, aber extrem unterschiedliche Parteien, die sich niemals einigen können und jeder Wechsel der "führenden" Partei führt zu einem gesellschaftlichen Umschwung. 

 

Die Schweiz scheint sich in den letzten 15 Jahren langsam von einer stabilen "Gesinnung" zu einem "bunten Haufen" zu entwickeln, in Deutschland ging diese Entwicklung rascher. Die Probleme werden immer unterschiedlicher und die Lösungsansätze der Politik kommen aber nicht im selben Tempo mit > Stagnation in den Entscheidungen und temporäre Kompromisslösungen werden zum neuen Maßstab 😕

 

Deutschland hat dieses Problem mit den GroKo der letzten Perioden umschifft - steht jetzt allerdings am Ende einer Zielgeraden, die eigentlich eine Sackgasse ist.

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vor 15 Stunden schrieb JoeFerrari:

Wo bitte schön ist das Problem? Hier hinken wir gegenüber einer Reihe anderer Metropolen doch weit hinterher. Und wenn man den Text genau liest, sind dort keine verbindlichen Fristen gesetzt, sondern der Zielkorridor liegt irgendwo in den 30ern.

 

"Vor allem aus Gründen des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung strebt der Senat "mittelfristig" eine Zero-Emissionszone an.

 

Wo das Problem ist kann ich dir genau sagen: zum einen werden ja die Vorschriften von wegen grüne Plakette Umweltzone Euro sechs oder Euro sieben Norm immer härter und die Autos haben mittlerweile extrem geringe Emissionen wenn man das noch vergleicht. Warum führt man solche Regeln ein wenn man dann doch die Autos in der Stadt verbietet ? 

 

Zum anderen mangelt es seit Jahren an intelligenten Verkehrskonzepten, man will einerseits dass die Innenstädte nicht aussterben oder mit 1 Euro Shops veröden  aber man will andererseits keine Autos mehr haben, Das ist ein nicht zu lösender Zielkonflikt weil gerade Kaufkräftige Kundschaft auch aus dem Umland gerne mal mit dem Auto in die Stadt kommt und nicht unbedingt so einfach auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen kann oder will.

 

Zu guter Letzt liegt für mich aber ein extremes Ungleichgewicht vor. Wenn ich mit meinem Auto einmal im Jahr in die Stadt fahre mich dann noch mit einer extrem günstigen Schadstoffklasse hervorhebe dann werde ich verteufelt, der Hausbesitzer vor dessen Haus ich ggf. da dann im der City parke und der eine  15 Jahren alte Ölheizung hat, die im Jahr circa 15.000 l Heizöl verballert,  der muss sein Haus da vor Ort aber auch nicht abreißen oder zwangsweise die Heizung umstellen. Hier herrscht meiner Meinung nach ein extremes Ungleichgewicht und alle möglichen umweltpolitischen Regelungen gehen immer contra Auto beziehungsweise contra Verbrennungsmotor und das kann man einfach im Rahmen der Gleichbehandlung nicht so stehen lassen.

 

 

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racer3000m

Wie oft denke ich mir wie schön es doch wär, dieser Welt den Rücken zu kehren, in den Wald zu ziehen und in einem Baumhaus zu hausen, mich selbst zu versorgen mit eigen gepflanzten Lebensmitteln und ein paar Hühnern, die Uhr von der Wand zu nehmen und ein Sorgenfreies Leben zu leben........

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Andreas.
vor 4 Minuten schrieb racer3000m:

........

Ohne leistungsstarke Spielzeuge und Bunnies anflirten aus dem Protzomobil heraus? Nö :D

 

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Thorsten0815
vor 2 Stunden schrieb chip:

Hier herrscht meiner Meinung nach ein extremes Ungleichgewicht und alle möglichen umweltpolitischen Regelungen gehen immer contra Auto beziehungsweise contra Verbrennungsmotor und das kann man einfach im Rahmen der Gleichbehandlung nicht so stehen lassen.

Nun ja, es geht wie immer gegen den unorganisierten, kleinen Mann, ohne Lobbyisten, Gewerkschaften, Branchenverbänden. Gegen die Gruppe die sich nicht wehrt.  

Thorsten0815
vor 1 Stunde schrieb racer3000m:

Wie oft denke ich mir wie schön es doch wär, dieser Welt den Rücken zu kehren, in den Wald zu ziehen und in einem Baumhaus zu hausen, mich selbst zu versorgen mit eigen gepflanzten Lebensmitteln und ein paar Hühnern, die Uhr von der Wand zu nehmen und ein Sorgenfreies Leben zu leben........

Das wäre ein Traum! Also in einem warmen Land mit guter Infrastruktur (Strassen, Krankhäuser, Wasser,..), wenig Not und Leiden (Rechtssicherheit, Sozialsystem, usw.). Also wie der Sommer in der Schweiz, aber das ganze Jahr. Weil das nicht geht sind wir im Winter in Thailand. Also vor Corona war das noch so. Jetzt muss ich dieses Mistwetter im Haus ertragen und auch noch arbeiten! :D 

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Maadalfa

Das Problem mit Baumhäusern: Meistens hat es darunter keinen geeigneten Standplatz für den Ferrari - und die Hühner scheissen Dir auf den Lack!

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vor 2 Stunden schrieb racer3000m:

Wie oft denke ich mir wie schön es doch wär, dieser Welt den Rücken zu kehren, in den Wald zu ziehen und in einem Baumhaus zu hausen, mich selbst zu versorgen mit eigen gepflanzten Lebensmitteln und ein paar Hühnern, die Uhr von der Wand zu nehmen und ein Sorgenfreies Leben zu leben........

Da fehlt aber noch der Rotwein 😆

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Kurt_Kroemer
vor 3 Stunden schrieb chip:

Wo das Problem ist kann ich dir genau sagen: zum einen werden ja die Vorschriften von wegen grüne Plakette Umweltzone Euro sechs oder Euro sieben Norm immer härter und die Autos haben mittlerweile extrem geringe Emissionen wenn man das noch vergleicht. Warum führt man solche Regeln ein wenn man dann doch die Autos in der Stadt verbietet ? 

Das eine ist die zum Verkehrsinfarkt führende Überbelatung der urbanen Infrastruktur.

Da wird es mittelfristig zu einem Wandel kommen müssen.

Wir haben ja schon heute das Problem der Überbelastung.

Allerdings wird hinsichtlich alternativer Konzepte und deren Umsetzung noch viel zu wenig getan.

In Düsseldorf wurden Umweltspuren eingesetzt, ohne jedoch den öffentlichen Verkehr entsprechend 

anzupassen. Die Folge sind Rückstaus auf die Autobahn, ohne die Möglichkeit, mit dem Fahrzeug 

auf einen park&ride-Platz zu fahren, um die Öffis zu nutzen.

Das andere ist die allgemeine Luftverschmutzung, welche bekanntermaßen  keine Stadt-oder Ländergrenzen kennt.

Aber auch hier wird zu kurz gedacht, da nahezu alle hier nicht mehr einsetzbaren Vehikel in Drittländern fröhlich weiter stinken dürfen.

Da wäre es gescheiter, diese hier bis zum Auto-Lebensende fahren zu dürfen, und dann zu verschrotten.

In Afrika werden sie wohl noch bis 2050 stinkern; hier noch bis 2030.

Überdies ist jedes NICHT überflüssigerweise gebaute Auto Umweltschutz pur.

Aber in diesem Fall ist wohl die Automobil-Lobby zu potent.

vor 3 Stunden schrieb chip:

Zum anderen mangelt es seit Jahren an intelligenten Verkehrskonzepten, man will einerseits dass die Innenstädte nicht aussterben oder mit 1 Euro Shops veröden  aber man will andererseits keine Autos mehr haben, Das ist ein nicht zu lösender Zielkonflikt weil gerade Kaufkräftige Kundschaft auch aus dem Umland gerne mal mit dem Auto in die Stadt kommt und nicht unbedingt so einfach auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen kann oder will.

Zum Teil habe ich schon im vorhergehenden Absatz geantwortet.

Das Problem mit den aussterbenden Innenstädten haben wir aber schon seit locker 20 Jahren.

Wir (die Verbraucher) wollten doch bequem einkaufen; wr wollten alles zentral an einem Fleck.

Wir wollten schön dicht am Ort des Einkaufen parken: das ging in praktisch keiner Stadt.

Somit wurden die Einkaufszentren auf der grünen Wiese geschaffen.

Und diese sind der Sargnagel der Geschäfte in der Innenstadt gewesen.

Das war kein Verkehrsverbot; das waren fehlende Parkplätze.

Das aktuelle Handeln der Verkehrspolitik ist daran zumindest nur zu einem kleinen Teil Schuld.

vor 4 Stunden schrieb chip:

Zu guter Letzt liegt für mich aber ein extremes Ungleichgewicht vor. Wenn ich mit meinem Auto einmal im Jahr in die Stadt fahre mich dann noch mit einer extrem günstigen Schadstoffklasse hervorhebe dann werde ich verteufelt, der Hausbesitzer vor dessen Haus ich ggf. da dann im der City parke und der eine  15 Jahren alte Ölheizung hat, die im Jahr circa 15.000 l Heizöl verballert,  der muss sein Haus da vor Ort aber auch nicht abreißen oder zwangsweise die Heizung umstellen. Hier herrscht meiner Meinung nach ein extremes Ungleichgewicht und alle möglichen umweltpolitischen Regelungen gehen immer contra Auto beziehungsweise contra Verbrennungsmotor und das kann man einfach im Rahmen der Gleichbehandlung nicht so stehen lassen.

Grundsätzlich bin ich da bei Dir; jedoch mit einem "aber".

Der Autofahrer hat generell noch die Wahl, ober das Fahrzeug austauscht, oder die Öffis nutzt.

Dass das auch eine Nötigung ist, sei einmal dahingestellt; Fakt ist: Er hat die Wahl.

Beim Hausbesitzer schaut das ein wenig anders aus. Da ist es schon extrem schwierig, auf eine andere Immobilie auszuweichen.

Zum einen gibt es diese auf dem Markt nicht, zum anderen ist der Löwenanteil der Immobilien ererbt.

Die Erben hätten sich das Gebäude, entsprechend dem heutigen Marktpreis, vielfach mangels Solvenz gar nicht leisten können.

Eine energetische Sanierung macht nur für die Heizung auch keinen rechten Sinn.

Hier muss ein Gesamtkonzept durchgezogen werden, welches schon bei einem Haus aus den 70ern sechsstelligen werden kann. Also scheitert auch das häufig am Kapital.

 

Allerdings hätten wir nahezu unendliche Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken.

Verzicht auf Kreuzfahrten, auf Städtereisen, Kurztrips sonstwohin, auf Kryptos, aufs Internet, Heizpilze, Alufelgen und was weiss ich noch alles.

Aber ALLES betrifft uns selbst; wir würden Verzicht üben sollen/müssen.

Und da es schon den Aufschrei bei der Reduzierung des Verjehrs in den Innenstädten gibt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir den Gürtel freiwillig enger schnallen.

Und wenn doch, dann den des Nachbarn.

 

 

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