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WuerttRene

Auf der Suche nach der ELWMS - sieben Jahre später

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Svitato
Geschrieben

Spannende Geschichte ??? Danke. Und bei wem hast du die Autos versichert?? ?? LOL... 

 

Viel Spass damit?

Klassikmike
Geschrieben

Klasse Beitrag

 

PoxiPower
Geschrieben

Und damit ist auch geklärt, mit welchem Auto der Renè bei der 2020er Niederbayernausfahrt mitfährt ?

 

Wobei ich nicht weiß, ob die 150 km Reichweite des Fiat da reichen ;)

WuerttRene
Geschrieben

Wenigstens ists ein Italiener :D

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Masteryoda
Geschrieben

Nicht der Fahrer sucht sich sein Auto, nein, das Auto sucht sich seinen Fahrer...

 

Viel Spaß mit dem neuen Spielzeug und immer ne Handvoll Asphalt unter den Rädern Du haben sollst!

herbstblues
Geschrieben

guten morgen aus dem hinterland von DA,

 

packende "story" möchte hoffen das es andere WurttRene gleichtun und ebenfalls ihre geschichte hier bei CD zum besten geben!

 

allen frohe weihnachten und einen guten rutsch.

 

gruss

Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo René, willkommen bei den Rentnern. ? 

Ein schönes Auto und für das was Du suchst (alltagstauglich, Leistung, usw.) sicher eine gute Entscheidung.

Bist Du den 12C mal gefahren? 

bearbeitet von Thorsten0815
Jamarico
Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Thorsten0815:

Bist Du den 12C mal gefahren? 

...wohl kaum, sonst wäre die Entscheidung sicherlich anders ausgefallen ??

WuerttRene
Geschrieben

Nein, ich bin den nicht gefahren und genau aus dem von Marco genannten Grund habe ich den 12C recht schnell verworfen :D

AC/DC_Gallardo
Geschrieben

Schöne Geschichte und schön geschrieben René :danke:

 

Wir freuen uns aufs WWF und deinen Rentnerofen :schleimer:

 

Auch wenn ich als Mercedes Fan nicht grad den SL in mein Herz geschlossen hab, der Motor ist genial (kenn ich aus anderen Fahrzeugen) und unterm Strich halt ein sehr alltagstauglicher Sportwagen.

 

Geniess dies jetzt noch, denn spätestens nach der doch ausstehenden Probefahrt mit unserem Grauen wirst du den "Sport" beim SL vermissen :vollgas:

 

 

Gruss

 

 

Roman

Dany430
Geschrieben (bearbeitet)

Der SL 63 passt ganz wunderbar zu Dir wenn man deine Zeile liest. Ein super Alltagsflitzer welcher auch wunderbar für sportliche Ausfahrten geeignet ist.... 

 

Klasse am SL - egal welche Baureihe ab V8 ist, er entschleunigt, man genießt die Umgebung und den geilen Sound je nach Abgasanlage schon bei 1.500 Umdrehungen. Ich fahre unheimlich gerne mit meinem. 

 

Ich wünsche eine allseits knitterfreie Fahrt und achte bisl auf das Drehmoment. 

Grüsse Dany 

 

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Screenshot_20191224_135631.jpg

bearbeitet von Dany430
WuerttRene
Geschrieben

Danke Euch ?
 

Roman, da bin ich schon sehr gespannt! :D

 

Dany genau so ist es. Gemütlich untertourig durch die Gegend blubbern bringt einen unglaublich schnell runter. Den vorsichtigen Gasfuß lernt man mit dem Gerät recht schnell...

:sensationell:

tomp
Geschrieben

Rene,

nochmals auf diesem Wege meinen "Glückwunsch" !!!

 

Viel Glück mit deinem neuen Silberpfeil... nach dem Artikel bin ich sicher, dass du Spaß damit hast!

 

Dann bis 2020 auf "Niederbayerns Straßen "

 

Grüße

Tom

 

WuerttRene
Geschrieben

Heute das schöne Wetter ausgekostet und eine Bewegungsfahrt gemacht :D 

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Ich konnte bisher nur vermuten, wie es sich anfühlt, wenn man ein Fahrzeug hat, bei dem man die nächste Fahrt nicht erwarten kann. Nun weiß ich es und kann den Saisonbeginn und die ersten Ausfahrten gar nicht mehr erwarten... 

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BWQ
Geschrieben

Wenn die verdammte Versicherung bloß nicht so teuer wäre ??? 

Viel Spaß mit Deinem neuen Spielzeug ?

WuerttRene
Geschrieben

???

 

Danke Dir Wolfgang ?

kkswiss
Geschrieben

Ich finde die Vorstellung megaschön, da man sich jetzt hinter dem Namen „Rene“ eine Passion vorstellen kann, und nicht nur ein Business-Projekt.

Und für mich ist es sehr wichtig, dass das Business-Projekt aufgeht. Rene kann wirklich hier sehr viele beraten/unterstützen und verdient damit auch noch genug, dass er sich unsere Passion Sportwagen leisten kann. Bravo.

Rene schafft hier den Spagat zwischen fairen Preisen, top Beratung, aktiver Community und, dass er auch unsere Passion leben kann.

 

Sorry, musste ich mal loswerden,  da ich Rene noch aus einem andern Forum kenne, wo er exakt gleich neutral ist.

@WuerttRene

Ich hoffe du bist noch lange unter uns, hier bei bei CP.?

WuerttRene
Geschrieben

Vielen, vielen Dank Kai!

Caremotion
Geschrieben

Sehr schöne Geschichte. Und endlich mal geht es nicht immer um die selben Fahrzeuge. 

Thrawn
Geschrieben

Hallo René,

 

herzlichen Glückwunsch!

Ich finde dieser/ Dein Silberpfeil hat überhaupt nichts "rentnerhaftes". Wünsche Dir allzeit gute Fahrt! :-))!

Luimex
Geschrieben
Am 26.12.2019 um 18:17 schrieb WuerttRene:

Nun weiß ich es und kann den Saisonbeginn und die ersten Ausfahrten gar nicht mehr erwarten... 

 

Rene, herzlichen Glückwunsch zu deiner ELWMS..... ich musste echt lange überlegen was ELWMS wohl bedeuten soll.... ?

 

Ich hoffe du zeigst uns deinen Neuerwerb beim nächsten WWF..... :-))!

WuerttRene
Geschrieben

Danke für die Glückwünsche ?

 

@Luimex Aber sicher komme ich da :-))!

planktom
Geschrieben
Am 27.12.2019 um 23:35 schrieb Luimex:

ich musste echt lange überlegen was ELWMS wohl bedeuten soll.... ?

ich weiss es !

EinLuimexWernerMitSeifenkiste.thumb.jpg.b4498db58fb9cb4af7424859324f9275.jpg

roflroflrofl

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Dany430
Geschrieben

@WuerttRene heute bestes Cabriowetter bei 0.5 Grad, herrlich. 

 

 

Screenshot_20191229_162909.jpg

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      Kurz zu mir:
      Seit Sept. diesen Jahres bin ich stolzer Besitzer eines Ferrari F430 Spider. Auch wenn dieses Fahrzeug für einen Teil der Mitglieder als "Einstiegsferrari" bezeichnet wird, stellt er für mich die Erfüllung eines Traumes und (hoffentlich!) den Beginn von sehr schönen sowie emotionalen Zeiten und Momenten dar. Ich bin weder aus der Szene, noch würde ich mich als Kenner von Ferrari bezeichnen. Mir gefällt dieses Auto einfach nur phantastisch gut und ich freue mich sogar an ihm, auch wenn ich nicht damit fahre.
      Ich gehöre nicht zu dem Personenkreis, der sich so ein Auto einfach mal kurz kauft, wenn es hierzu eine entsprechende Gehirnsynapse gibt. Nein, ich muss dafür richtig sparen. Das sehe ich jetzt aber überhaupt nicht negativ, weil ich glaube, dass vor diesem Hintergrund die Freude ggf. noch größer und das Schätzen eines solchen Autos noch intensiver ist, als wenn Geld keine Rolle spielen würde. Gleichzeitig - und diese Erwähnung ist mir wichtig - erkenne ich es vollkommen neidlos an, wenn Menschen viel in Ihrem Leben erreicht haben und sich deshalb so einen Traum aus der Portokasse erfüllen können. Denn Die- oder Derjenige hat für diesen Erfolg hart arbeiten müssen und ganz sicher nichts geschenkt bekommen. Und meist ist es ohnehin die Mischung aus beiden "Liquiditätsschichten" die den Ausstausch untereinander so spannend macht.
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      Ich freue mich aber ebenso auf eine schöne Zeit mit Euch im Board, und wer weiß, mit etwas Glück auch darüber hinaus.
      Beste Grüße
      Euer
      Karl












    • Liebe CP'ler, ich habe es endlich getan. Ich habe mir einen Jaguar F-Type V6 Roadster gekauft.
       
      Es war, bis zuletzt, eine ziemlich lange Odyssee, über die ich im Folgenden ganz offen erzählen möchte, weil ich denke, dass meine Geschichte an einigen Stellen lehrreich sein könnte, für Sportwagenbegeisterte, die ebenfalls noch auf der Suche sind. Wer sich für diesen Seelen-Striptease nicht interessiert, kann gerne weiter scrollen, am Ende gibt es ein paar Bilder.
       
      Der Anfang
       
      Unsere Geschichte beginnt im Sommer 2013... ein junger Mann, Ende 20, hatte sich ein wenig Geld beiseitegelegt, um sich seinen ersten "Sportwagen-Exoten" zu kaufen. Das Objekt der Begierde war ein gebrauchter Jaguar XK (Coupé ab 2006). Die Marke, mit ihrer Geschichte, mit ihren wunderschönen Fahrzeugen, hatte mich schon immer fasziniert. Das Design des XK gefällt mir bis heute sehr gut und der damals verbaute Motor, der 4,2 L V8 Sauger, ist ein wahrer Klassiker, welcher in etlichen Modellen von Jaguar und Aston Martin verwendet worden ist. Nach einiger Recherche vereinbarte ich einen Besichtigungstermin bei einem Markenhändler in München. Wie es der Zufall wollte, hatte dieser Händler just am Vorabend eine Präsentation des neuen F-Types für seine Kunden. Tja, da stand nun ein F-Type Cabrio, in Weiß, direkt im Eingangsbereich. Als regelmäßiger Leser diverser Autozeitschriften, hatte ich von dem Wagen zwar schon gehört, aber 1. hatte Jaguar schon zu oft davon gesprochen den "Nachfolger" des E-Types zu bauen (sie haben praktisch seit den 80ern jedes ihrer Modelle so vorgestellt  ) und 2. wirkten die ersten Fotos reichlich unspektakulär. Kaum vorstellbar, wenn man das Auto heute betrachtet. Jedenfalls gab man mir direkt die Schlüssel für eine Probefahrt mit dem F-Type und ich lernte schnell den Unterschied zwischen einem straffen Sportwagen und den auf Komfort ausgelegten XK, welcher "nur" ein GT ist, kennen. Mein Gott, hat der F-Type Spaß gemacht! Es hat einfach alles gepasst, die Sitzposition, das Lenkgefühl, das komplette Fahrgefühl. Und dann der Sound! Dieses voluminöse röhren, dass sich einem die Härchen aufrichten, gewürzt mit Fehlzündungen bei der Gaswegnahme... es war Liebe auf den ersten Blick. Jedenfalls hatte sich das Thema "gebrauchter XK" sofort erledigt. (Das Bessere ist des Guten Feind.) Ich wollte einen F-Type. Konfigurierte gleich einen für knapp unter 100.000. Ups.
       
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      Nur hat das Leben manchmal seine eigenen Pläne. In den folgenden Jahren wiederholte sich ein ziemlich unerfreuliches Schema: ich riss mir die ganze Zeit über den ***** auf, nur damit dann unerwartete und unverschuldete „Sonderausgaben“ auf mich einprasselten und ich am Ende des Jahres genauso weit war, wie zuvor.
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      Jedenfalls fühlte es sich für mich immer sehr beruhigend, häuslich und vertraut an, wenn ich mich an so einen Sonntag für ein paar Minuten in einen ausgestellten F-Type gesetzt habe. Als würde man nach Hause kommen und sich in seinen vertrauten und bequemen Sessel vor dem Fernseher fallen lassen. Mein Frust verflog und ich konnte mich schlagartig wieder daran erinnern, weshalb ich mich so abrackerte. Mit frischer Kraft und einem klaren Ziel vor Augen konnte es weitergehen.
      So schwer diese Zeit auch war, im Nachhinein bin ich froh, dass ich anfangs nicht der Versuchung erlegen bin und mich gegen eine auf Gedeih und Verderb forcierten Finanzierung entschieden habe. (Etwas wovor mich auch immer wieder Mitglieder dieses Forums gewarnt hatten). Ja, ich erlitt unerwartete finanzielle Rückschläge, aber ich konnte sie wegstecken / zeitnah ausgleichen und weiter machen. Zusätzlich mit einer knapp kalkulierten Finanzierung für einen Sportwagen im Nacken, wäre mir dies nicht gelungen. (bzw. ich hätte mit hohen Verlusten aus dem Vertrag aussteigen müssen.) Ich kann nur jedem, der sich sein Traumauto kaufen möchte raten: trefft eine finanziell ehrliche und verantwortungsvolle Entscheidung! Macht euer Leben nicht von einem Auto abhängig, so sehr ihr euch auch danach sehnt!
       
      Das Ziel zum Greifen nah… oder doch nicht?
       
      Dann kam das Jahr 2018; endlich mal lief alles nach Plan. Ende Oktober wusste ich, jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Voller Freude schaute ich in der Gebrauchtwagenabteilung meines Händlers vorbei, diktierte ihm meine Suchkriterien und meine knallharten Preisvorstellungen gleich mit dazu. Denn in all dieser Zeit hatte er sein Übriges getan, um mich bei der Stange zu halten, mich zu Veranstaltungen eingeladen, mir immer neue F-Type Varianten zur Probefahrt überlassen, etc. Zusammen mit den längeren Fahrten, die ich zusätzlich / zufällig mit dem F-Type machen konnte (Promo-Touren: Bad Kissing, Monaco, Gumball 3000), habe ich sicherlich an die 5.000 km mit dem Wagen zurückgelegt. Ich kannte das Fahrzeug also wirklich gut, wusste welche Ausstattungsoptionen ich haben wollte und da ich eh seit Jahren die Preisentwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt verfolgte, war ich absolut sicher, dass ich ein top Fahrzeug zu einem top Preis, im Handumdrehen würde bekommen können. Oh, was war ich doch für ein naiver Trottel! 
       
      Zunächst hatte ich die saisonalen Preisschwankungen bei Cabrios unterschätzt. Das sind schon mal locker 10 – 15 %. Dann musste ich feststellen, dass das viel zitierte Süd -> Nord Preisgefälle in Deutschland tatsächlich real ist, vergleichbare Fahrzeuge sind im Norden (durchschnittlich) 10% günstiger. Hinzu kam die Erkenntnis – nachdem ich die ersten Fahrzeuge inspiziert hatte – das nichts, wirklich gar nichts, eine persönliche Besichtigung ersetzen kann. Den Zustand des Lacks, der Bremsen, der Reifen, des Innenraums, - all das kann man, selbst auf den besten Fotos, nicht aus der Ferne beurteilen. Nur wenn ich mit meiner eigenen Hand über das Leder streiche und die Oberflächenstruktur spüre, kann ich den Zustand wirklich beurteilen. Nur wenn ich selbst den Innenraum rieche, weiß ich, ob der Vorbesitzer ein Raucher war, oder seinen Hund hat mitfahren lassen, oder seine Energydrinks verschüttet hat, etc. Und schließlich kann man nur bei einer persönlichen Besichtigung überprüfen (bzw. versuchen), ob es sich um ein „sauberes“ Fahrzeug handelt. Durch das Internet kann man heutzutage Angebote blitzschnell vergleichen, daher ist der Konkurrenzdruck auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr hoch und niemand hat etwas zu verschenken. Leider verführt diese Situation viele Verkäufer zum tricksen, verschleiern, verschweigen. Es gab fast nichts, was ich nicht erlebt hätte! Reparierter Unfallschaden in der Anzeige nicht angegeben (offizieller Jaguar Händler), oder Ex-Mietwagen aus dem EU-Ausland – Wartungsintervalle überschritten, wieso auch nicht, oder laut Anzeige lückenlos Scheckheftgepflegt bei Jaguar – Fahrgestellnummer über einen Kontakt checken lassen, seit 3 Jahren hat keine Jaguar Werkstatt dieses Fahrzeug zu Gesicht bekommen… und für all das bin ich zig Tage und insgesamt sicher tausende Kilometer durch die Bundesrepublik getourt.
       
      Die Zeit verging - wir sind inzwischen im Frühjahr 2019 angelangt - und ich habe mich selbst immer weiter unter Druck gesetzt. Hatte schon Ausfahrten, Veranstaltungen, ganze Urlaubswochen geplant, wohin ich überall mit dem Wagen fahren würde… ich hatte sogar schon im März einen Mietvertrag für einen zusätzlichen Tiefgaragenstellplatz unterschrieben!
      (auch keine leichte Aufgabe, einen ausreichend breiten TG Platz in München, zu einem akzeptablen Preis, - und idealerweise auch noch in fußläufiger Nähe, zu finden!)
      Ihr könnt meinen steigenden Frustlevel sicherlich nachempfinden; da freut man sich auf die kommende Saison, hat alles vorbereitet / geplant – und findet einfach kein passendes Auto.
      Aus lauter Frust und Torschlusspanik, fing ich irgendwann an, über den Tellerrand zu blicken und mögliche Alternativen zu sondieren: Audi R8, Aston Martin V8 Vantage, Maserati GrandTurismo und schließlich immer wildere, haarsträubende Angebote zu checken: Aston Martin DB9 (pre-facelift), Ferrari 355 F1, Dubai Import Gallardo LP500 und was sonst nicht alles.
      Mal abgesehen davon, dass diese Autos nicht ohne Grund mit einem günstigen Kaufpreis lockten, dass auch hier gute Exemplare gutes Geld kosten, konnte ich zu diesen Autos, während der Probefahrt, einfach keine emotionale Bindung aufbauen. Jedenfalls nicht so, wie zu einem F-Type. (interessanter Weise auch nicht zu neueren, deutlich schnelleren, teureren Fahrzeugen, die ich in der Zwischenzeit mal fahren konnte.)
       
      Im Juni 2019 habe ich es schließlich eingesehen und mich mit der Tatsache abgefunden, dass die Suche länger dauern wird. Statt jeden Tag, schaute ich nur einmal im Monat auf die Gebrauchtwagenbörsen. Dabei habe ich eine weitere Lektion gelernt: Zeit fließt nur in eine Richtung. Es wird immer neue Angebote geben. Es kommen immer mehr Fahrzeuge auf den Gebrauchtwagenmarkt. Man darf sich nicht ärgern, wenn man mal ein vermeintliches Super-Angebot verpasst hat, denn irgendwann wird es ein besseres geben. Immer.
      Man sollte aber auch keine unrealistischen Erwartungen haben, im Sinne von „ach, der hat für X inseriert, aber ich mache den Deal des Jahrhunderts und werde ihn runterhandeln auf X-35%!“. Die Preisangaben im Internet ergeben einen Preiskorridor, den man immer besser einschätzen kann, je länger man den Markt beobachtet und je mehr Fahrzeuge man tatsächlich besichtigt hat. Man kennt aber nie die genauen Hintergründe des Verkäufers. Manche haben einen großen Verhandlungsspielraum, manche weniger. Manche habe großen Druck ein Fahrzeug zu verkaufen, manche eben nicht.
       
      Ende Herbst, Anfang Winter ist, meiner Erfahrung nach, die beste Zeit sich einen Sportwagen / ein Cabrio zu kaufen. Diesmal habe ich mich nicht stressen lassen. Ab September 2019 wieder intensiv gesucht, aber ein wenig vorausgeplant. Zum Beispiel wusste ich, dass jeder offizielle Händler zu dieser Zeit irgendwelche Aktionswochen hat, um übrig gebliebene Autos noch vor Ende des Jahres los zu werden. Die Aktionswochen von Jaguar Land Rover kamen und gingen, aber ich ließ mir Zeit. Klammerte mich nicht mehr so fanatisch an alle meine Suchkriterien (z.B.: ist eine Lenkradheizung zwar nett, sollte bei einem Sportwagen vielleicht aber nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium sein  ) und hatte am Ende drei Finalisten. Nach weiteren Gesprächen mit den jeweiligen Verkäufern (und natürlich einer ausführlichen Diskussion mit mir selbst  ) entschied ich mich dann für das teuerste – jedoch beste Fahrzeug. Es war das jüngste, hatte die geringste Laufleistung und die besten Garantien. Wenn man, so wie ich, plant das Fahrzeug länger als 1-2 Jahre zu behalten, sollte das einem einen geringen Aufpreis Wert sein. Man wird länger Freude damit haben und irgendwann beim Wiederverkauf den Unterschied auch merken. Schlussendlich kamen dann noch einige – für mich günstige -  Faktoren zeitgleich zusammen:
       
      - das Fahrzeug stand schon etwa 1 Jahr beim Händler
      - die Farbkombi war nicht unbedingt Massengeschmack tauglich
      - die Wahrscheinlichkeit, dass der Händler das Fahrzeug in den kommenden Monaten würde verkaufen können war sehr gering
      - das dazugehörige Inspektionspaket lief in 4 Monaten aus
      - die Präsentation des Nachfolgers (großes Facelift) stand unmittelbar(2 Wochen) bevor
       
      Der Händler kam mir also noch einmal preislich entgegen, sodass meine Geduld letztendlich belohnt wurde. Ich kaufte das beste Auto – und es war noch nicht mal das teuerste.
      Am Freitag vor einer Woche habe ich meine Raubkatze abgeholt und bin (inkl. Rückfahrt) seither schon 1.000 km mit einem breiten Dauergrinsen gefahren.
       
      Es handelt sich um einen V6 Roadster in Ultimate Black Metallic mit 340 PS. EZ 03/2017, 18.600. km gelaufen, inkl. Inspektion bis 03/2020 und "Jaguar Approved" Garantie bis 03/2022.
      Ich gehe später noch auf die Details ein, - und was für Änderungen noch geplant sind... 
       
      Zunächst möchte ich aber Danke sagen. Dieses Forum war mir wirklich eine große Hilfe. Ich wurde freundlich in die Community aufgenommen und wirklich viele Mitglieder - Menschen die mich zuvor kaum oder gar nicht kannten - gaben mir bereitwillig wertvolle Tipps, Ratschläge und Kontakte; - zu allen möglichen Themen. Vielen Dank also an: @CaptainCRC @C6-Baby @F40org @F430Matze @IronMichl @Luimex @RobertRS @Ultimatum @WuerttRene 
       
      Das ist Carpassion at its best!








    • Ja, nun ist es so weit… Nachdem Leo und ich sehr zufrieden mit unserem Kindertaxi 1.0 waren, muss jetzt für K2 (Fachjargon für Kind 2) ein Gefährt her, bei dem es – wenn alle mal im fahrfähigen Alter sind – kein Neid und Mißgunst unter den Kids gibt (wenn beide mal mitsollen und nur einer könnte, bei zwei Sitzen).

      Die Suche war lang und nervig: Was hab‘ ich mir nicht alles überlegt und wochen-, monate- oder gar jahrelang das gängige Autoforum durchforstet – ich wusste ja, dass das irgendwann mal ansteht.
       
      Mein Kernproblem ist, dass ich notorisch geizig bin, was man schon am Fahren eines R8 erkennt. Den haben wir jetzt dreieinhalb Jahre gefahren und gekostet hat es fast nix an Wertverlust.
       
      Also könnte man wieder in die Gebraucht-Schachtel greifen und ein M6 Cabrio kaufen – da können zwei Kids prima drin rumkrümeln und es kost‘ auch nix. Nur erträgt man irgendwann die alte Technik nicht mehr – nach zwei Jahren will man dann doch was Neues und dann muss man wieder verkaufen, dann verliert man doppelt.
       
      Dann kam mal der Portofino auf den Markt, ich wurde zur Probefahrt eingeladen – kam mit dem R8 und hab mir nach 20 Minuten den R8 wieder hergewünscht. 150 TEUR Aufpreis für ein Auto, das sehr schön ist – sich aber langweilig dagegen fährt. Da der 458 nicht rasend schneller ist als der R8 können das sicher viele nachvollziehen – 458 vs. Portofino, da bleibt man beim 458. Außerdem gibt man 220k aus und regt sich über Krümel und Cola auf den Sitzen auf, beim R8 ist man entspannt.
       
      Die Verträge für einen Cali T hatte ich schon unterschriftsreif bei mir auf dem Tisch liegen, aber dann habe ich mir gedacht, dass es zwar mir egal ist, was „die Leute“ so sagen (im Kindergarten bin ich bei den Öko-Mamas nicht der Favorit, komisch) – aber das Risiko, dass die Kids dann gehänselt werden, das will ich nicht riskieren. Ferrari bei uns muss nicht sein: Da wäre ich dran Schuld und das darf nicht sein, soo heiß und innig ist meine Autoliebe dann doch nicht, es auf dem Rücken der Kids auszulassen.
       
      Dann war mal kurzzeitig der 992 Turbo S Cabrio in meinem Kopf, aber als alter Sparfuchs wusste ich schon, dass man bei Porsche mit Rabatt nicht weit kommt und Werner steckte mir noch, dass die Dinger Geldvernichtungsmaschinen sind. Ich bin auch nicht 100% Porsche-an, 60 Jahre altes Design neu aufgewärmt, Technik aber gut.
       
      Dann kam dieser doofe M8 raus. Ich habe mir mal meine alten Thread-Beiträge durchgelesen: Da war ich schon zu Recht negativ dem Auto gegenüber: Zu wenig PS, zu teuer, zu schwer… stimmt alles. Mein Frust kam natürlich daher, dass ich im Unterbewusstsein schon wusste, dass ich das Ding mal kaufen muss mangels Alternativen.
      So kam es denn auch. Ich hatte zwei vermeintlich großzügige Angebote und fuhr zum einen – der bezog seinen Rabattsatz (ich alter Sparfuchs!) aber auf den 850i. Mit Frau bin ich da nach 2 Minuten dann ohne peinlich berührt zu sein wieder raus und zum nunmehr Verkäufer meiner Wahl für die nächsten Jahre. Frau wollte Nackenheizung, Lenkradheizung und Tür-Zuzieh-Automatik, dafür darf sie nicht mehr motzen die nächsten Jahre.
       
      Als das Ding dann ankam, schmierte Michls Kollege die übliche Pampe erst mal drauf, der Michls selbst war nach einem Autounfall temporär lädiert. Sah dann so aus:
       



       
      Jedenfalls hatte ich die Schlurre die letzte Woche schon Mal ein paar Tage und Fahrbericht folgt.
    • War der Roma mal die Alfieri-Studie?

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