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SLS

Abgasvorschrift ab 1.9.2018

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SLS
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Ab 01.09.2018 können nur noch PKW nach den neuen Abgasvorschriften zugelassen werden. Ich lese überall, dass diese

Vorschrift wohl nur mit einem Partikelfilter realsiert werden kann.

 

Was macht Ferrari? Mein 488 wird voraussichtlich im 4. Quartal geliefert.  Gibt es für Ferrari - als Kleinserienhersteller - eine

Ausnahmeregelung?

 

LG Hartmut

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JoeFerrari
Geschrieben

Du meinst die EURO 6d-TEMP-EVAP?

 

Diese ändert zunächst aber nur die Meßvorschriften, nicht die Grenzwerte als solche.

 

Ausnahmen für Klein- und Kleinstserien gibt es in anderem Kontext schon. (Ferrari würde ggf. unter die 10.000er Grenze für Kleinserien fallen). Ich finde aber keinen Hinweise dass die EURO 6d-TEMP-EVAP davon Gebrauch macht.

 

 

SLS
Geschrieben

Aber anscheinend muss Ferrari das ja geklärt haben - frage mich nur: wie?

Laut Händler wird es keinen Partikelfilter geben.

 

Bei der Corvette sieht es - so lese ich es im Forum - anders aus. Einen Zulassung von Neufahrzeugen könnte

nach dem 1.9.2018 nicht mehr stattfinden. Fahrzeuge im Bestand sollen noch vor diesem Datum eine "Tageszulassung"

bekommen. Wie gesagt - alles noch "Gerüchte" und keine verifizierten Informationen.

Markus Berzborn
Geschrieben (bearbeitet)

Alles ein unglaublicher Schwachsinn.

Euro 3 reichte schon völlig aus.

Wir sollten aus diesem Nonsensverein austreten.

 

Gruß

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn
Gast
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Markus Berzborn:

Alles ein unglaublicher Schwachsinn.

Euro 3 reichte schon völlig aus.

Bei Saugrohreinspritzern ist das wohl richtig .....

JazP
Geschrieben (bearbeitet)

Die Euro 3 Abgasnorm ist inzwischen 18 Jahre alt. Du findest wirklich, dass die Grenzwerte auf dem Stand bleiben sollten? Hast Du das jetzt "einfach mal so rausgehauen" oder gibt es auch einen Grund?

 

Aber bitte einen vernünftigen und kein Totschlagsargument wie "die betrügen eh".

 

P.s.: Die Abgasgrenzwerte werden nicht von "Vereinen" vorgegeben.

bearbeitet von JazP
Gast
Geschrieben
Gerade eben schrieb JazP:

Die Euro 3 Abgasnorm ist inzwischen 18 Jahre alt. Du findest wirklich, dass die Grenzwerte auf dem Stand bleiben sollten? Hast Du das jetzt "einfach mal so rausgehauen" oder gibt es auch einen Grund?

Ja völlig ausreichend, weil die CO, NOx, und KW Werte beim Abgas unter jenen der Umgebungsluft liegen (hat mir ein TÜV-Mensch mal anhand meines 550 eindrucksvoll demonstriert). Bei den modernen Direkteinspritzern (Benziner) kommen allerdings Feinstpartikel dazu, welche von Saugrohreinspritzern nicht gebildet werden. Diesbezüglich machen "neue" Grenzwerte dann schon in der Tat Sinn.

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Ansonsten mal etwas zum Nachdenken aus einem anderen Bereich.

 

Für Trinkwasser liegt der Grenzwert für Glyphosat bei 0,1 µg/l (bzw.  je kg). Beim "Bierskandal" hatte das am höchsten belastete Bier 5 µg/l.

 

Nun für die Müsli-Esser, die ja so gesund leben. Wie liegt wohl der Grenzwert für Getreide, bei welchem Sikkation vor der Ernte betrieben wurde? Na? Bei 10 mg/kg. Also dem 100.000-fachen des Wassergrenzwertes. Um auf die Aufnahme des Wertes des am höchsten belasteten Biers (ein Liter) zu kommen, reicht also der Genuß von 0,5 gramm (!) Körnerkram. Alles nachzulesen bei dem BfR, also sozusagen amtlich.

 

Die ganze Grenzwerteritis kann man schon mal hinterfragen ...

 

Hat jemand vielleicht mal den MAK-Wert für NOx parat und mag den mit dem Abgasgrenzwert vergleichen?

bearbeitet von Gast
JazP
Geschrieben

Bleiben wir mal den Abgaswerten.

 

 

 

vor 11 Minuten schrieb Jarama:

Ja völlig ausreichend, weil die CO, NOx, und KW Werte beim Abgas unter jenen der Umgebungsluft liegen

Das ist eine ziemliche Nullaussage!

 

Erstens: Worauf hat er das bezogen? Pro Kilometer? Dein Wegstreckenzähler ist sicherlich 6-stellig und Dein Auto hat garantiert mehr Schadstoffe ausgestossen.

 

Zweitens: Bei Euro 3 wird, soweit ich weiß, das Abgas bei der HU per Sonde gemessen. Das entspricht aber nicht den Grenzwerten der Abgasnorm. Die werden nämlich im Fahrzyklus ermittelt. Wenn er also beim Abgastest sagt, dass die Werte unter denen der Atemluft liegen, ist das völlig unerheblich, weil das nichts mit dem Grenzwert der Norm zu tun hat.

Markus Berzborn
Geschrieben (bearbeitet)
vor 17 Minuten schrieb JazP:

P.s.: Die Abgasgrenzwerte werden nicht von "Vereinen" vorgegeben.

Das ist meine Bezeichnung für die sogenannte "EU".

 

Du findest wirklich, dass die Grenzwerte auf dem Stand bleiben sollten?

 

Ich bin gegen jegliche Grenzwerte.

 

Gruß

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn
Gast
Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Minuten schrieb JazP:

Bleiben wir mal den Abgaswerten.

 

 

 

Das ist eine ziemliche Nullaussage!

Es geht um Konzentrationen, also Mengen der gemessenen Stoffe pro Volumeneinheit Gas. Daher keine "Nullaussage" :P.

 

Auch wenn es "Ökos" nicht in den Kram passt, aber ein Liter Abgas eines 550 enthält weniger Schadstoffe als 1 Liter Umgebungsluft. Noch schlimmer, das Laufenlassen des Motors reinigt sogar die angesaugte und belastete Umgebungsluft. Wenn wir mal CO2 außen vor lassen sowie den nicht mehr enthaltenen Sauerstoff. Ein angesaugter Liter Luft kommt, bezogen auf die gemessenen Schadstoffe, sauberer aus dem Auspuff heraus (bei einem intakten Euro 3 Saugrohreinspritzer)  :P

bearbeitet von Gast
Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Die Studie zu den Toten durch NOx leidet auch an diversen systematischen Fehlern. So wurden Erkrankungen verglichen zwischen Städtern (hohes NOx) und Landbevölkerung (niedriges NOx). Und festgestellt, dass diverse Erkrankungen bei den Städtern häufiger vorkommen. Und gefolgert: "6000 Tote jährlich durch NOx". Allerdings kann die bessere Gesundheit der Landbevölkerung ja auch daran liegen: mehr Bewegung, weniger Übergewicht, weniger Stress, andere Ernährung (Kartoffeln statt Kartoffelchips) etc.

 

Komisch, in der Schweiz sind die NOx Grenzwerte erheblich höher als bei uns. Trotzdem leben die Schweizer rund 2 Jahre länger. "Logischerweise" könnte man jetzt auch fordern, dass die Städte bei uns Berge bauen, um die Gesundheitsschädlichkeit von NOx zu reduzieren. Oder Steuern senken. Oder Käsefondue zur Kantinenpflicht machen .... :D

 

Kurz: diese Studie weist erheblich Mängel dahingehend auf, dass eine Kausalität nicht belegt wurde. Statistische Korrelationen begründen jedoch allein nie auch eine Kausalität.

bearbeitet von Gast
erictrav
Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Markus Berzborn:

Ich bin gegen jegliche Grenzwerte.

Dann mal Attacke.....

image-744989-galleryV9-ixjr-744989.jpg

JazP
Geschrieben

Die Abgasnorm misst aber nicht die Konzentration, sondern den Schadstoffausstoss pro Kilometer. Da ich oben aber schlecht formuliert habe: Punkt für Dich.

Ich formuliere um: Dein Auto stößt über seine Lebensdauer eine erhebliche Menge Schadstoffe aus. Und die sind nicht irrelevant, zumal Dein Auto nicht das einzige im Straßenverkehr ist.

 

Aber offen gesagt komme ich mir gerade etwas seltsam vor. Wir müssen doch hoffentlich nicht darüber diskutieren, ob Autoabgase umweltschädlich sind, oder? Von daher stellt sich die Frage, ob man sie reduzieren sollte, auch gar nicht..

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Doch da muss teilweise schon diskutiert werden. Bei CO und KW kein Zweifel. Ebenso wenig bei Feinstpartikeln. Weil es dafür wissenschaftliche Belege gibt, wie diese Substanzen auf einen Organismus wirken. Bei NOx dagegen schon, weil es schlichtweg bislang nicht eine einzige Studie gibt, welche Kausalität (nicht Korrelation) zwischen erhöhten NOx Werten und Erkrankungen belegt.

 

Zum Thema Statistiken und Korrelationen. Wenn man Daten des statistischen Bundesamtes hernimmt, dann korreliert der Anstieg der Anzahl der McDonalds Standorte mit dem Anstieg der Anzahl von Patienten in Krankenhäusern mit einem Korrelationskoeefizienten von sagenhaften 0,9954 (das ist nahe bei absoluter Sicherheit).  https://scheinkorrelation.jimdo.com/ Was folgern wir daraus? Nichts! Weil es an Evidenz für Kausalität fehlt (die zwar nicht auszuschließen ist, aber eben nicht untersucht wurde).

 

bearbeitet von Gast
JazP
Geschrieben

Schade, dass das mit den Affen nicht geklappt hat. Dann wäre es endlich raus :D

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Ja, das war ein Versuch die Kausalität zu untersuchen. Allerdings höchst fragwürdig. Biochemische bzw. zellphysiologische in vitro Versuche wären da erheblich sinnvoller gewesen, allein schon weil eine Schädlichkeit ja auch nicht von vorneherein auszuschließen ist. Aber das wäre halt teuer und langwierig.

bearbeitet von Gast
Thorsten0815
Geschrieben

Trotzdem, auch über die CO2 (Grenz-)Werte und die kommerzielle Vermarktung dieser kann man auch mal nachdenken.....

 

Markus Berzborn
Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb JazP:

Wir müssen doch hoffentlich nicht darüber diskutieren, ob Autoabgase umweltschädlich sind, oder? Von daher stellt sich die Frage, ob man sie reduzieren sollte, auch gar nicht..

Diese Aussage impliziert, dass die Hersteller ohne den Staat danach streben würden, möglichst abgasintensive Fahrzeuge zu produzieren.

 

Gruß

Markus

Gast
Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb JazP:

Ich formuliere um: Dein Auto stößt über seine Lebensdauer eine erhebliche Menge Schadstoffe aus. Und die sind nicht irrelevant,

Aber auch dann, mein Auto stößt über seine Lebensdauer weniger Schadstoffe (CO, NOx, KW) aus, als es ansaugt .......

Markus Berzborn
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Thorsten0815:

Trotzdem, auch über die CO2 (Grenz-)Werte und die kommerzielle Vermarktung dieser kann man auch mal nachdenken.....

 

Die CO2- und Klima-Ersatzreligion ist der größte Betrug der Neuzeit.

 

Gruß

Markus

Gast
Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Minuten schrieb Markus Berzborn:

Die CO2- und Klima-Ersatzreligion ist der größte Betrug der Neuzeit.

Das kann jedenfalls ich ebenso wenig beurteilen, die die Behauptung des Gegenteils. Weil mir der Einblick in die betreffenden wissenschaftlichen Untersuchungen fehlt bzw. ich nicht die Zeit und/oder Kompetenz dazu habe (im Gegensatz zu beispielsweise Fragen der heterogenen Katalyse oder statistischen Analyse)

bearbeitet von Gast
Gast amc
Geschrieben
Gerade eben schrieb Markus Berzborn:

Diese Aussage impliziert, dass die Hersteller ohne den Staat danach streben würden, möglichst abgasintensive Fahrzeuge zu produzieren.

Nein - sie impliziert nur daß Hersteller ohne staatliche Beschränkungen jegliche Kosten oder Verschlechterung anderer Produkteigenschaften vermeiden würden die durch Maßnahmen zur Reduzierung von schädlichen Abgasen entstehen. Was der Wahrheit wohl ziemlich nahe kommt. 

 

 

 

991
Geschrieben

Schaut doch mal auf Flightradar wieviele Flugzeuge gleichzeitig in der Luft sind. Jedes hat ca. Dreissigtausend Liter Kerosin an Bord. Daraus ergibt sich eine riesige Menge Treibstoff welche tagtäglich aus unserem Planeten gewonnen und verbrannt wird. Ich möchte nicht Moralapostel spielen, aber kurz innehalten und still versuchen zu begreifen was wir hier veranstalten. 

Den Flightradar habe ich nur genannt weil mit dieser App das Desaster sehr gut visualisiert wird.

Nachdenkliche Grüsse FC 

Jones16v
Geschrieben

Damit nicht jeder googeln muss, was 991 gemeint hat, hier ein kleiner Ausschnitt des deutschen Luftraumr, 09.05.2018, UTC 11:34 Uhr:

image.thumb.png.0985c0a5f635228d1fcc8a65100d482c.png

 

Quelle: flightradar24.com

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