Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY
SManuel

Fahrzeugmarkt Aston Martin

Empfohlene Beiträge

SManuel
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Aston Martin ist ein schöner Wagen jedoch ist über Aston Martin sehr ruhig und nicht nur seit 2018, grundsätzlich ist über Aston Martin nicht viel zu hören.

 

Auch auf YouTube wird nicht viel gepostet wie z.B. über Lambo, Ferrari, Porsche usw. Ist Aston Martin so unbeliebt ?? Selbst die Sonderanfertigung wie Prodrive Carbon und andere Fahrzeuge stehen extrem lange rum. Auch der Aston Martin V12 Vantage S Coupé Manual Gearbox Sport+, sind doch alles schöne Fahrzeuge.

 

Das Interesse an den Fahrzeugen scheint aber nicht beliebt zu sein.  Was fehlt den Fahrzeugen ??

 

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
aprilliahubert
Geschrieben

...... ein Käufer nach der Leasing Zeit

AC/DC_Gallardo
Geschrieben

Oder es ist das Klientel, welches nicht über alles mit dem Handy ein Video macht...

 

Sind halt dezente und unauffällige Sportwagen, selbst die sportlichsten Derivate (vielleicht mal abgesehen vom 2018 Vantage) sind sehr elegant.

 

Der Schweizer Aston Martin Owners Club ist übrigens sehr aktiv, von Frühling bis Herbst gibt es jeden Monat Events, Ausfahrten und Rennstreckenbesuche inkl. Trainings mit dem eigenen Auto.

 

 

Roman

bertl
Geschrieben
Am 19.3.2018 um 08:33 schrieb SManuel:

Aston Martin ist ein schöner Wagen jedoch ist über Aston Martin sehr ruhig und nicht nur seit 2018, grundsätzlich ist über Aston Martin nicht viel zu hören.

 

Auch auf YouTube wird nicht viel gepostet wie z.B. über Lambo, Ferrari, Porsche usw. Ist Aston Martin so unbeliebt ?? Selbst die Sonderanfertigung wie Prodrive Carbon und andere Fahrzeuge stehen extrem lange rum. Auch der Aston Martin V12 Vantage S Coupé Manual Gearbox Sport+, sind doch alles schöne Fahrzeuge.

 

Das Interesse an den Fahrzeugen scheint aber nicht beliebt zu sein.  Was fehlt den Fahrzeugen ??

Ich würde sagen eher nicht so Bekannt. Auch nicht so schreiend im Auftritt wie ein Ferrari oder Lambo.

Weiteres fehlt auch ein Konzern im Hintergrund der die Marke mehr puschen würde und jede Menge Geld in Entwicklung und Werbung stecken kann.

Aber letztes Jahr haben sie um gut 30% mehr verkauft als Lamborghini.

Sind jetzt optisch in der F1 mit Red Bull unterwegs.

Bauen gerade einen weiteres Hypercar nach dem Vulkan die Valkyrie gemeinsam mit Red Bull.

Und bauen mit Sicherheit die schönsten GT Fahrzeuge mit sehr viel Handarbeit!

Was Ihnen gefehlt hat ist ein Auftritt wie jetzt vielleicht mit dem neuen Vantage, mit einem Motor von AMG und neuer Elektronik.

Die Produktion für 2018 ist bereits ausverkauft.

Kurzer vergleich noch vom Gebrauchtwagenmarkt: Von Ferrari stehen ca. 3100 von Aston Martin ca. 900

Ferrari verkauft mehr als 7000 pro Jahr 

Aston Martin hatte in den letzten Jahren ca. 3 bis max. 4000 pro Jahr verkauft.

Für mich noch eines der letzten "Fahrer Autos" Einsteigen fahren, genießen ohne 15 Knöpfe drücken zu müssen um Emotionen erzeugen zu müssen.

Need 4 Speed
Geschrieben

Es fehlt ein realistischer Verkaufspreis. Das ist aber auch bei anderen Marken so. Seit einiger Zeit versuchen viele, ihr Altmetall zu einem unrealistischen Preis loszuwerden. Dieser Prozess wird dadurch genährt, dass in diesem Forum und auch anderswo immer mal wieder einer einen kennt, der für seinen exrtrem gut erhaltenen Ferrari, Lamborghini oder was auch immer, sehr gutes Geld beim Verkauf erzielt hat, und das so postet. Der breite Markt reibt sich unterdessen verwundert die Augen und kauft auf diesem Niveau einfach nicht.

...und es ist auch so, wie AC/DC_Gallardo schreibt: Es ist ein anderer Kundenstamm als der der italienischen Sportwagenhersteller. Letztere möchten tendenziell in der Öffentlichkeit einfach mehr wahrgenommen werden, ist halt in der Breite ein deutlich lauteres Klientel. Bei Aston Martin läuft alles etwas leiser ab.

evan99
Geschrieben

Ich finde den Vantage, Vanquish und Co. sind sehr schöne Autos. GTs in Perfektion. Dezent und sportlich aber keine Sportskanonen. 

Mit den neuen Modellen kann ich weniger anfangen. Ich denke deshalb die Vorgänger-Modelle könnten sich mittelfristig noch gut im Gebrauchtmarkt entwickeln. 

 

bertl
Geschrieben

Es stellt sich halt immer die Frage wo eine Sportskanone beginnt?

Ist es der Wert 0-100 unter 3sec?

Die Rundenzeit auf der Nordschleife unter 7min?

Denke das hier die wenigsten einen Vantage V12S oder Vanquish   gefahren sind um das beurteilen zu können.

 

Fahrzeuge mit 570 und 600PS,  V12 Sauger!

 

Wer nur den Ampelstart von einer Eisdiele zur nächsten sieht hat die Definition Sportwagen in dieser Klasse sowieso nicht verstanden.

Der meiste zuwachs an Vantage Fahrern kommt sogar aus dem Porsche Lager!

hugoservatius
Geschrieben
Am 19. März 2018 um 08:33 schrieb SManuel:

Das Interesse an den Fahrzeugen scheint aber nicht beliebt zu sein.  Was fehlt den Fahrzeugen ??

 

Vielleicht sollten wir dazu einen lieben, alten Freund von mir, den Mitforisten Kauder, befragen, der erst jüngst einen solchen wunderbaren Wgen erworben hat?

 

Interessierte Grüße, Hugo.

  • Gefällt mir 2
  • Traurig 1
erictrav
Geschrieben

Ein ordentliches Lenkrad fehlt ihnen, diese eierförmigen find ich echt schlimm.

Sechskommadrei
Geschrieben

Den Fahrzeugen "fehlt" nichts.

 

Sie wollen genauso sein, wie sie sind, nämlich zeitlos ("timeless" - zu Recht das aktuelle codewort für gebrauchte Aston) elegant, hochwertig, dezent, edel. Nicht auf der Jagd nach dem letzten Quäntchen Aufmerksamkeit, weder optisch noch akustisch.

 

Man muss sich auch nur einmal die Farbpalette(n) im Vergleich zu den übrigen Herstellern von Supersportwagen ansehen. Es ist gewollt, nicht um jeden Preis aufzufallen. Deshalb kann man einen Aston auch problemlos im Business-Alltag bewegen, ohne z.B. Neid auszulösen. Und von der Performance her sind sie trotzdem über jeden Zweifel erhaben - auch insofern mag es andere geben, die hier und da eine Zehntel schneller ums Eck oder ein paar km/h auf der Geraden sind, but who cares? Wenn ich auf das Auto zugehe und es "schön" finde, ich mich hineinsetze und mich wohlfühle, am liebsten volltanken und auf zum nächsten roadtrip, interessieren mich weder Zehntel noch Endgeschwindigkeit noch Wiederverkaufswert ...

 

Eine kleine Anekdote von einer nächtlichen Polizeikontrolle, in die ich vor ein paar Jahren mit meinem (damaligen) V8 Roadster geraten bin: die mich kontrollierende Polizistin (ihr Kollege sicherte auf der Beifahrerseite) kommentierte mein "Geständnis", dass ich weder Führerschein noch Fahrzeugpapiere dabei hätte, mit den mehrfach wiederholten Worten: " ... so so ... aber ein sehr schönes Auto haben Sie da ... hmm ... sehr schönes Auto, wirklich ...". Und gegen das Versprechen, die Papiere beim nächsten Mal mitzuführen, ließ sie mich fahren, keine online-Überprüfung, kein Alcotest, kein Strafzettel, nichts. Habe selten innerlich so gegrinst wie damals. Herrn Bez habe ich innerlich dafür gedankt, dass er diese Skulptur auf die Straße gelassen und meiner Firma hab ich dafür gedankt, dass sie ihn mir als Firmenwagen erlaubt hat ...

 

Nach wie vor überzeugte Grüße

6,3

san remo
Geschrieben

Was hätten die mit uns beiden nur im 348er angestellt:D

 

Immer noch am DB 9 interessierte Grüße

S.R.

Sechskommadrei
Geschrieben

Hm,

 

das ist natürlich schwer zu sagen ... aber es hätte möglicherweise eine Notsituation heraufbeschwört, aus der ich uns nur durch einen deal retten konnte: Die Preisgabe Deiner wahren Identität gegen die Handynr. der Polizistin ... :P

 

6,3

der gerade den Aus-Knopf für das Kopfkino sucht, einen DB9 aber auch sehr begehrenswert findet ...

SManuel
Geschrieben

Der Aston Martin ist ein Interessanter Wagen mit seinem Charme.

Finde es nur schade das dieser Wagen nicht so beachtet wird.

 

Unter was fährt eigentlich Aston Martin, in der Luxusklasse ( Oberklassewagen ) wie der Bentley ??

erictrav
Geschrieben

Welcher ist denn der Aston Martin?

Segmente sind F (Oberklasse) und S (Sportwagen).

 

SManuel
Geschrieben (bearbeitet)

Der V12 Vantage ( Normale ) und der S zählt als Sportwagen was Aston Martin auch sagt. Bei allen anderen Fahrzeugen hält sich die Firma zurück darum fragte ich unter was die überhaupt laufen. Womöglich als Oberklassewagen, das könnte der Grund sein warum das Interesse von den Fahrzeugen so wenig ist.

bearbeitet von SManuel
AC/DC_Gallardo
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb SManuel:

Womöglich als Oberklassewagen, das könnte der Grund sein warum das Interesse von den Fahrzeugen so wenig ist.

Wer sagt denn, ausser dir, dass das Interesse so unglaublich gering ist?

 

 

Roman

Gast
Geschrieben

Wenn ich einen Aston will schau ich doch vorher nicht nach ob das jetzt „offiziell“ als Oberklasse, Sportwagen oder was auch immer eingeteilt wird... was für ein Unfug! 

erictrav
Geschrieben

Entscheidend sind darüber hinaus natürlich noch die Anzahl aktueller youtube Videos.

und natürlich uffr.

SManuel
Geschrieben

Wer das sagt, ich weil mir das so auf fehlt wenn man sich so umschaut. Grundsätzlich ist das Fahrzeug nicht so pressent wie andere Fahrzeuge wie z.B. der Mini Cooper selbst der Ford Mustang ist gefragter als der Aston Martin. Klar sind alles Tolle Fahrzeuge aber etwas ist anders, nur was ist es ??

 

erictrav
Geschrieben

Sie sind halt zurückhaltender und seltener. 

Die kannst du nicht mit Massenprodukten von Mini oder Ford vergleichen. 

stelli
Geschrieben
vor 39 Minuten schrieb SManuel:

Klar sind alles Tolle Fahrzeuge aber etwas ist anders, nur was ist es ??

Fahr mal einen! Ab zum Händler!

 

Das ist wie beim Geschlechtsverkehr....der wird auch nicht besser, wenn man andere ausfragt! Musst du halt viele unterschiedliche Modelle "ausprobieren"!

  • Gefällt mir 2
  • Haha 8
  • Wow 4
Muhviehstar
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb stelli:

Das ist wie beim Geschlechtsverkehr....der wird auch nicht besser, wenn man andere ausfragt! Musst du halt viele unterschiedliche Modelle "ausprobieren"!

"Ein bisschen Bi schaden nie", oder wie darf man das verstehen?! :P:P

stelli
Geschrieben
Gerade eben schrieb Muhviehstar:

"Ein bisschen Bi schaden nie", oder wie darf man das verstehen?! :P:P

Jeder wie er mag! #nohomo :P

 

Wobei....so ein biturbo ist schon geil..... :-o

michi0536
Geschrieben

Gut, dass ich durch diesen thread dazugelernt habe:

Aston Martin baut also keine Sportwagen und keiner will diese Krücken.

 

komisch nur:

image.thumb.jpeg.2d64f4eaeb3d6b8c41910e24c82b36b9.jpeg

dieser Aston Martin wurde neulich für 22Mio Dollar verkauft.......

 

wahrscheinlich die grosse Ausnahme, sozusagen der "schwarze uffr 348" unter den Astons......

 

  • Gefällt mir 3
  • Haha 13

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später anmelden. Wenn du bereits einen Account hast, kannst du dich hier anmelden, um einen Beitrag zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Ähnliche Themen

    • Hallo Community

      Ich habe mich einwenig erkundigt über den California und den 458 Italia.

      Leider konnte ich mich bisher noch nicht entscheiden zwischen diesen beiden, da beide ihre Vor- und Nachteile haben.

      So zu meiner Frage:
      Eigentlich wollte ich mein Auto Bar kaufen, wobei dann ein paar Bekannte zu mir kamen und mir erklärten das es eine attraktivere Möglichkeit mit dem Restwertleasing gibt.

      Dabei könnte ich zb. auf 3 Jahre einen Vertrag abschliessen und den Restwert relativ hoch ansetzen. Um nach 3 Jahren zu entscheiden will ich den jetzt wirklich, dann einfach den Restwert ausgleichen oder das neuere Modell einfach noch mal weiter leasen?

      Die frage stellt sich auch, was wären den die Monatlichen Leasing kosten zu welchem Restwert?

      Ist da das Ferrari Leasing von Ferrari selber die bessere Wahl aus von einer Bank?

      Das finanzielle ist mir eigentlich weniger wichtig aber da ich relativ launisch bin könnte ich mir vorstellen das ich nach 3 Jahren ein neueres Modell will und dabei möchte ich auch nicht zu viel Geld in Asche verwandeln..

      Danke für eure kompetenten Antworten
    • Der war einfach unter dem Weihnachtsbaum. Mein neues Spielzeug. 1964 Ferrari 330 GT 2+2 Serie 1
      https://fahrzeuge.dorotheum.com/de/l/6001794/
       
       













    • Liebe CP'ler, ich habe es endlich getan. Ich habe mir einen Jaguar F-Type V6 Roadster gekauft.
       
      Es war, bis zuletzt, eine ziemlich lange Odyssee, über die ich im Folgenden ganz offen erzählen möchte, weil ich denke, dass meine Geschichte an einigen Stellen lehrreich sein könnte, für Sportwagenbegeisterte, die ebenfalls noch auf der Suche sind. Wer sich für diesen Seelen-Striptease nicht interessiert, kann gerne weiter scrollen, am Ende gibt es ein paar Bilder.
       
      Der Anfang
       
      Unsere Geschichte beginnt im Sommer 2013... ein junger Mann, Ende 20, hatte sich ein wenig Geld beiseitegelegt, um sich seinen ersten "Sportwagen-Exoten" zu kaufen. Das Objekt der Begierde war ein gebrauchter Jaguar XK (Coupé ab 2006). Die Marke, mit ihrer Geschichte, mit ihren wunderschönen Fahrzeugen, hatte mich schon immer fasziniert. Das Design des XK gefällt mir bis heute sehr gut und der damals verbaute Motor, der 4,2 L V8 Sauger, ist ein wahrer Klassiker, welcher in etlichen Modellen von Jaguar und Aston Martin verwendet worden ist. Nach einiger Recherche vereinbarte ich einen Besichtigungstermin bei einem Markenhändler in München. Wie es der Zufall wollte, hatte dieser Händler just am Vorabend eine Präsentation des neuen F-Types für seine Kunden. Tja, da stand nun ein F-Type Cabrio, in Weiß, direkt im Eingangsbereich. Als regelmäßiger Leser diverser Autozeitschriften, hatte ich von dem Wagen zwar schon gehört, aber 1. hatte Jaguar schon zu oft davon gesprochen den "Nachfolger" des E-Types zu bauen (sie haben praktisch seit den 80ern jedes ihrer Modelle so vorgestellt  ) und 2. wirkten die ersten Fotos reichlich unspektakulär. Kaum vorstellbar, wenn man das Auto heute betrachtet. Jedenfalls gab man mir direkt die Schlüssel für eine Probefahrt mit dem F-Type und ich lernte schnell den Unterschied zwischen einem straffen Sportwagen und den auf Komfort ausgelegten XK, welcher "nur" ein GT ist, kennen. Mein Gott, hat der F-Type Spaß gemacht! Es hat einfach alles gepasst, die Sitzposition, das Lenkgefühl, das komplette Fahrgefühl. Und dann der Sound! Dieses voluminöse röhren, dass sich einem die Härchen aufrichten, gewürzt mit Fehlzündungen bei der Gaswegnahme... es war Liebe auf den ersten Blick. Jedenfalls hatte sich das Thema "gebrauchter XK" sofort erledigt. (Das Bessere ist des Guten Feind.) Ich wollte einen F-Type. Konfigurierte gleich einen für knapp unter 100.000. Ups.
       
      Ein langer Weg
       
      100.000 Euro lagen weit über meinen finanziellen Möglichkeiten. Was also tun? Mir trotzdem den gebrauchten XK - als Trostpflaster - kaufen und vom F-Type weiter Träumen? Oder die Waaaaaaahnsinns Leasing- und Finanzierungsangebote des Händlers annehmen? Ich hätte meine gesamten Ersparnisse als Anzahlung abdrücken müssen... für einen 3-Jahres-Vertrag mit Kilometer-Leasing (privat) oder eine 5-Jahre Ballonfinanzierung, deren Schlussrate immer noch unbezahlbar hoch gewesen wäre. Kurz gesagt: nach ein paar Jahren wären Auto UND Geld weg gewesen. Also fasste ich den Entschluss, den Kauf um ein paar Jahre zu verschieben. Der Plan sah vor, die nächsten 3-4 Jahre (mehr) Geld zu verdienen, mehr auf die Seite zu legen und das vorhandene Kapital zu vermehren, um dann einen gebrauchten F-Type zu einem hoffentlich guten Preis zu ergattern.
       
      Nur hat das Leben manchmal seine eigenen Pläne. In den folgenden Jahren wiederholte sich ein ziemlich unerfreuliches Schema: ich riss mir die ganze Zeit über den ***** auf, nur damit dann unerwartete und unverschuldete „Sonderausgaben“ auf mich einprasselten und ich am Ende des Jahres genauso weit war, wie zuvor.
      Ein Wassereinbruch im Studio, ein daraus folgender Rechtsstreit mit dem Vermieter, ein Stromausfall, welcher die Steuerungseinheit der Heizung (im Winter) in unserem Haus ausknockt und Schäden im 5-stelligen Bereich verursacht, ein Hackerangriff mit Ransomware auf meine Firma… nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Im ersten Jahr ärgert man sich, im zweiten noch mehr, ab dem dritten ist man nur noch wütend und frustriert. Man müht sich ab und kommt seinem Ziel nicht näher. Nicht etwa weil man selbst irgendwelche Fehler gemacht hat – dann hätte ich mir wenigstens selbst die Schuld geben können: „ja mei‘ dieses verlängerte Wochenende in Vegas mit dem ganzen Koks und den Nutten hätte ich mir sparen können.“ Nein, es passiert einfach so, man hat darauf keinen Einfluss. Zum Glück fand ich eine überraschend wirkungsvolle Therapie: den Schausonntag meines Jaguar Händlers. Bis vor kurzem praktizierten noch einige Händler diese ehrwürdige Tradition. D.h.: das Autohaus öffnet an einem Sonntag seinen Showroom für ein paar Stunden und man kann in aller Ruhe – ohne das übliche Treiben im Hintergrund, ohne lästige Verkäufer – sein Wunschfahrzeug aus der Nähe studieren, anfassen, sich reinsetzen, diverse Ausstattungsoptionen live erleben (statt nur im Konfigurator). Eine wunderbare und recht kostengünstige Werbung. (Weiß jemand zufällig warum dies fast kein Händler mehr macht?)
       
      Jedenfalls fühlte es sich für mich immer sehr beruhigend, häuslich und vertraut an, wenn ich mich an so einen Sonntag für ein paar Minuten in einen ausgestellten F-Type gesetzt habe. Als würde man nach Hause kommen und sich in seinen vertrauten und bequemen Sessel vor dem Fernseher fallen lassen. Mein Frust verflog und ich konnte mich schlagartig wieder daran erinnern, weshalb ich mich so abrackerte. Mit frischer Kraft und einem klaren Ziel vor Augen konnte es weitergehen.
      So schwer diese Zeit auch war, im Nachhinein bin ich froh, dass ich anfangs nicht der Versuchung erlegen bin und mich gegen eine auf Gedeih und Verderb forcierten Finanzierung entschieden habe. (Etwas wovor mich auch immer wieder Mitglieder dieses Forums gewarnt hatten). Ja, ich erlitt unerwartete finanzielle Rückschläge, aber ich konnte sie wegstecken / zeitnah ausgleichen und weiter machen. Zusätzlich mit einer knapp kalkulierten Finanzierung für einen Sportwagen im Nacken, wäre mir dies nicht gelungen. (bzw. ich hätte mit hohen Verlusten aus dem Vertrag aussteigen müssen.) Ich kann nur jedem, der sich sein Traumauto kaufen möchte raten: trefft eine finanziell ehrliche und verantwortungsvolle Entscheidung! Macht euer Leben nicht von einem Auto abhängig, so sehr ihr euch auch danach sehnt!
       
      Das Ziel zum Greifen nah… oder doch nicht?
       
      Dann kam das Jahr 2018; endlich mal lief alles nach Plan. Ende Oktober wusste ich, jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Voller Freude schaute ich in der Gebrauchtwagenabteilung meines Händlers vorbei, diktierte ihm meine Suchkriterien und meine knallharten Preisvorstellungen gleich mit dazu. Denn in all dieser Zeit hatte er sein Übriges getan, um mich bei der Stange zu halten, mich zu Veranstaltungen eingeladen, mir immer neue F-Type Varianten zur Probefahrt überlassen, etc. Zusammen mit den längeren Fahrten, die ich zusätzlich / zufällig mit dem F-Type machen konnte (Promo-Touren: Bad Kissing, Monaco, Gumball 3000), habe ich sicherlich an die 5.000 km mit dem Wagen zurückgelegt. Ich kannte das Fahrzeug also wirklich gut, wusste welche Ausstattungsoptionen ich haben wollte und da ich eh seit Jahren die Preisentwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt verfolgte, war ich absolut sicher, dass ich ein top Fahrzeug zu einem top Preis, im Handumdrehen würde bekommen können. Oh, was war ich doch für ein naiver Trottel! 
       
      Zunächst hatte ich die saisonalen Preisschwankungen bei Cabrios unterschätzt. Das sind schon mal locker 10 – 15 %. Dann musste ich feststellen, dass das viel zitierte Süd -> Nord Preisgefälle in Deutschland tatsächlich real ist, vergleichbare Fahrzeuge sind im Norden (durchschnittlich) 10% günstiger. Hinzu kam die Erkenntnis – nachdem ich die ersten Fahrzeuge inspiziert hatte – das nichts, wirklich gar nichts, eine persönliche Besichtigung ersetzen kann. Den Zustand des Lacks, der Bremsen, der Reifen, des Innenraums, - all das kann man, selbst auf den besten Fotos, nicht aus der Ferne beurteilen. Nur wenn ich mit meiner eigenen Hand über das Leder streiche und die Oberflächenstruktur spüre, kann ich den Zustand wirklich beurteilen. Nur wenn ich selbst den Innenraum rieche, weiß ich, ob der Vorbesitzer ein Raucher war, oder seinen Hund hat mitfahren lassen, oder seine Energydrinks verschüttet hat, etc. Und schließlich kann man nur bei einer persönlichen Besichtigung überprüfen (bzw. versuchen), ob es sich um ein „sauberes“ Fahrzeug handelt. Durch das Internet kann man heutzutage Angebote blitzschnell vergleichen, daher ist der Konkurrenzdruck auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr hoch und niemand hat etwas zu verschenken. Leider verführt diese Situation viele Verkäufer zum tricksen, verschleiern, verschweigen. Es gab fast nichts, was ich nicht erlebt hätte! Reparierter Unfallschaden in der Anzeige nicht angegeben (offizieller Jaguar Händler), oder Ex-Mietwagen aus dem EU-Ausland – Wartungsintervalle überschritten, wieso auch nicht, oder laut Anzeige lückenlos Scheckheftgepflegt bei Jaguar – Fahrgestellnummer über einen Kontakt checken lassen, seit 3 Jahren hat keine Jaguar Werkstatt dieses Fahrzeug zu Gesicht bekommen… und für all das bin ich zig Tage und insgesamt sicher tausende Kilometer durch die Bundesrepublik getourt.
       
      Die Zeit verging - wir sind inzwischen im Frühjahr 2019 angelangt - und ich habe mich selbst immer weiter unter Druck gesetzt. Hatte schon Ausfahrten, Veranstaltungen, ganze Urlaubswochen geplant, wohin ich überall mit dem Wagen fahren würde… ich hatte sogar schon im März einen Mietvertrag für einen zusätzlichen Tiefgaragenstellplatz unterschrieben!
      (auch keine leichte Aufgabe, einen ausreichend breiten TG Platz in München, zu einem akzeptablen Preis, - und idealerweise auch noch in fußläufiger Nähe, zu finden!)
      Ihr könnt meinen steigenden Frustlevel sicherlich nachempfinden; da freut man sich auf die kommende Saison, hat alles vorbereitet / geplant – und findet einfach kein passendes Auto.
      Aus lauter Frust und Torschlusspanik, fing ich irgendwann an, über den Tellerrand zu blicken und mögliche Alternativen zu sondieren: Audi R8, Aston Martin V8 Vantage, Maserati GrandTurismo und schließlich immer wildere, haarsträubende Angebote zu checken: Aston Martin DB9 (pre-facelift), Ferrari 355 F1, Dubai Import Gallardo LP500 und was sonst nicht alles.
      Mal abgesehen davon, dass diese Autos nicht ohne Grund mit einem günstigen Kaufpreis lockten, dass auch hier gute Exemplare gutes Geld kosten, konnte ich zu diesen Autos, während der Probefahrt, einfach keine emotionale Bindung aufbauen. Jedenfalls nicht so, wie zu einem F-Type. (interessanter Weise auch nicht zu neueren, deutlich schnelleren, teureren Fahrzeugen, die ich in der Zwischenzeit mal fahren konnte.)
       
      Im Juni 2019 habe ich es schließlich eingesehen und mich mit der Tatsache abgefunden, dass die Suche länger dauern wird. Statt jeden Tag, schaute ich nur einmal im Monat auf die Gebrauchtwagenbörsen. Dabei habe ich eine weitere Lektion gelernt: Zeit fließt nur in eine Richtung. Es wird immer neue Angebote geben. Es kommen immer mehr Fahrzeuge auf den Gebrauchtwagenmarkt. Man darf sich nicht ärgern, wenn man mal ein vermeintliches Super-Angebot verpasst hat, denn irgendwann wird es ein besseres geben. Immer.
      Man sollte aber auch keine unrealistischen Erwartungen haben, im Sinne von „ach, der hat für X inseriert, aber ich mache den Deal des Jahrhunderts und werde ihn runterhandeln auf X-35%!“. Die Preisangaben im Internet ergeben einen Preiskorridor, den man immer besser einschätzen kann, je länger man den Markt beobachtet und je mehr Fahrzeuge man tatsächlich besichtigt hat. Man kennt aber nie die genauen Hintergründe des Verkäufers. Manche haben einen großen Verhandlungsspielraum, manche weniger. Manche habe großen Druck ein Fahrzeug zu verkaufen, manche eben nicht.
       
      Ende Herbst, Anfang Winter ist, meiner Erfahrung nach, die beste Zeit sich einen Sportwagen / ein Cabrio zu kaufen. Diesmal habe ich mich nicht stressen lassen. Ab September 2019 wieder intensiv gesucht, aber ein wenig vorausgeplant. Zum Beispiel wusste ich, dass jeder offizielle Händler zu dieser Zeit irgendwelche Aktionswochen hat, um übrig gebliebene Autos noch vor Ende des Jahres los zu werden. Die Aktionswochen von Jaguar Land Rover kamen und gingen, aber ich ließ mir Zeit. Klammerte mich nicht mehr so fanatisch an alle meine Suchkriterien (z.B.: ist eine Lenkradheizung zwar nett, sollte bei einem Sportwagen vielleicht aber nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium sein  ) und hatte am Ende drei Finalisten. Nach weiteren Gesprächen mit den jeweiligen Verkäufern (und natürlich einer ausführlichen Diskussion mit mir selbst  ) entschied ich mich dann für das teuerste – jedoch beste Fahrzeug. Es war das jüngste, hatte die geringste Laufleistung und die besten Garantien. Wenn man, so wie ich, plant das Fahrzeug länger als 1-2 Jahre zu behalten, sollte das einem einen geringen Aufpreis Wert sein. Man wird länger Freude damit haben und irgendwann beim Wiederverkauf den Unterschied auch merken. Schlussendlich kamen dann noch einige – für mich günstige -  Faktoren zeitgleich zusammen:
       
      - das Fahrzeug stand schon etwa 1 Jahr beim Händler
      - die Farbkombi war nicht unbedingt Massengeschmack tauglich
      - die Wahrscheinlichkeit, dass der Händler das Fahrzeug in den kommenden Monaten würde verkaufen können war sehr gering
      - das dazugehörige Inspektionspaket lief in 4 Monaten aus
      - die Präsentation des Nachfolgers (großes Facelift) stand unmittelbar(2 Wochen) bevor
       
      Der Händler kam mir also noch einmal preislich entgegen, sodass meine Geduld letztendlich belohnt wurde. Ich kaufte das beste Auto – und es war noch nicht mal das teuerste.
      Am Freitag vor einer Woche habe ich meine Raubkatze abgeholt und bin (inkl. Rückfahrt) seither schon 1.000 km mit einem breiten Dauergrinsen gefahren.
       
      Es handelt sich um einen V6 Roadster in Ultimate Black Metallic mit 340 PS. EZ 03/2017, 18.600. km gelaufen, inkl. Inspektion bis 03/2020 und "Jaguar Approved" Garantie bis 03/2022.
      Ich gehe später noch auf die Details ein, - und was für Änderungen noch geplant sind... 
       
      Zunächst möchte ich aber Danke sagen. Dieses Forum war mir wirklich eine große Hilfe. Ich wurde freundlich in die Community aufgenommen und wirklich viele Mitglieder - Menschen die mich zuvor kaum oder gar nicht kannten - gaben mir bereitwillig wertvolle Tipps, Ratschläge und Kontakte; - zu allen möglichen Themen. Vielen Dank also an: @CaptainCRC @C6-Baby @F40org @F430Matze @IronMichl @Luimex @RobertRS @Ultimatum @WuerttRene 
       
      Das ist Carpassion at its best!








    • Hallo liebe Wiesmann Fans,
       
      nach einiger Suche und Besichtigungen habe ich mich für einen Wiesmann MF4 GT in Mitternachtsblau No. 242 entschieden.
       
      Werde die Flunder höchstwahrscheinlich nächstes Wochenende aus dem Schwarzwald abholen. Nach den bisherigen Überlegungen würde ich das gerne auf einem Autotransportanhänger vornehmen. Der ein oder andere wird das wahrscheinlich schon mal gemacht haben. Den Wagen dabei abdecken oder nicht, ist die Frage? Ungern würde ich den Lack verkratzen, allerdings ihn auch nicht gern mit Salz versauen. Gibt es Erfahrungswerte hierzu?
       



    • Sympathie zu Oldtimern lässt nach. Oldtimer erleiden wohl Imageverlust.
       
      http://www.spiegel.de/auto/aktuell/oldtimer-erleiden-laut-einer-studie-imageverlust-a-1199894.html

×
×
  • Neu erstellen...