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Christian158

Move it Bremse für Wiesmann

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Christian158
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Ich weiss, dass Wiesmann in seinen letzten Tagen mal mit Move it Bremsen experimentiert hat ( an dem schwarzen MF 5 GT, dem letzten Vorführwagen). Das Ergebnis war wohl recht ansprechend. Hat schon mal jemand in der Community sein Wiesel umrüsten lassen? Laut einem älteren Eintrag in einem BMW Forum gab es zumindest dort sehr divergente Erfahrungen mit Move it - zumindest mit der Bremsbalance. Konsens im BMW Forum war, dass alle BMW mit Serienbremsen beim Rundstreckeneinsatz zum Flattern der Bremsscheiben neigen.

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AronCanario
Geschrieben

Ich habe meinen MF3 auf

MOV´IT - Bremsanlage umgebaut,

bin zufrieden, jedoch wünsche ich mir mehr Bremse auf der Hinterachse,

ansonsten sehr stabile und belastbare Bremsanlage.

(Ist aber eigentlich klar - da Porsche-Bremse - Brembo)

Gast Wiesel348
Geschrieben

Mein GT MF5 Biturbo hatte ebenfalls die Keramikbremsen von Movit. Wesentlich besser als die Brembos am Ferrari.

Meines Wissens hat docecclestone Movit an seinem MF3.

806
Geschrieben

@Aron: Hinterachse ist ja geradezu überdimensioniert. Du kannst Dir ja selber helfen, experimentier' mal mit anderen Belägen. Meine Werkstatt (rennfeder) hat das auch getan und Erfolg damit. Scheiben sind nn blank und "hinten tut sich was". Auf der Rechnung steht leider nicht, welche Beläge verwendet werden ("Porsche 993" - das sagt alleine ja noch nix).

Markus

Christian158
Geschrieben

Würde wohl nicht nur mich interessieren:

Vorne und hinten umgebaut? Wer hat's gemacht? Kosten?

docecclestone
Geschrieben

Dazu gibt's doch einen wunderbaren Fred von Markus:

http://www.carpassion.com/wiesmann/46616-nur-optik-verbessert-movit-halten.html

Hat mich seinerzeit dazu bewogen, Kontakt zu Guido Frensemeyer in BAD aufzunehmen. Er hat meinem Wiesel dann die Billet-Anlage verpasst. Bin nach wie vor hochzufrieden!

609
Geschrieben

Moin, Umbau bei MF3 Preis incl. TÜV 7.659€ (Angebot Oktober 2014)

VA mit Bremssattel 4s5 Bremsscheibe 342x34

HA mit Bremssattel 4s6 Bremsscheibe 342x28

AronCanario
Geschrieben
VA mit Bremssattel 4s5 Bremsscheibe 342x34

HA mit Bremssattel 4s6 Bremsscheibe 342x28

Genau diese Anlage habe ich auch verbaut

AronCanario
Geschrieben
@Aron: Hinterachse ist ja geradezu überdimensioniert. Du kannst Dir ja selber helfen, experimentier' mal mit anderen Belägen.

Markus

Ich habe gehört das im ABS-Block eine Reduktionsbohrung ist damit weniger Druck an der Hinterachse ankommt.

Da ich (noch) keine Lust habe in diesem herumzubohren (und mir auch die nötige Erfahrung fehlt) werde ich wohl auch mit verschiedenen Reibpartnern Bremsscheibe/Bremsbelägen experimentieren.

Trotzdem werde ich mal mit Hrn. Barchfeld von rennfeder.de telefonieren, vielleicht hat er einen Tip für mich.....

Gast OAL - M 6
Geschrieben

Habe zwar keine Bremsanlage von MoveIt, dafür von Schmid Motorsport.

Vorne 400 x 36 mm mit 6 - Kolben - Monoblocksportbremszange:

15q7eeip8lnc.jpg]15q7eeip8lnc.jpg

Hinten 380 x 28 mm mit 4 - Kolben - Monoblocksportbremszange:

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Bremst ganz gut, die Anlage.

AronCanario
Geschrieben
Habe zwar keine Bremsanlage von MoveIt, dafür von Schmid Motorsport.

Vorne 400 x 36 mm mit 6 - Kolben - Monoblocksportbremszange:

Hinten 380 x 28 mm mit 4 - Kolben - Monoblocksportbremszange

Deine ist aber schon eine Monster-Anlage,

vor MOV´IT verbaute Wiesmann Brembo und da hatten die Scheiben vorne 360mm,

das war auch schon sehr groß für den MF3.

IronMichl
Geschrieben

Bremst ganz gut, die Anlage.

Der Fahrer übrigens auch.

wiesmen
Geschrieben

Ich hatte bei der 901 die Sportbremse von Movit mit bestellt. Ist schon absolut eine andere Welt gegüber der MF3 Standardbremse. Habe allerdings nach 4000 Km eine Unwucht in die vorderen Scheiben bekommen ( bei normaler Fahrweise, keine Rennstrecke) . Im Insolvenzverfahren gab es unbürokratische Hilfe von Movit direkt.

Habe kostenlos 2 neue Scheiben erhalten. Umbauzeit ca. ne Stunde. Seit dem alles wieder bene.post-84843-14435443921475_thumb.jpg[ATTACH=CONFIG]71399

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Slowfeet71
Geschrieben

Servus,

habe vor 6 Wochen mov´it vorne einbauen lassen, hinten Serienbremsen gelassen.

Mir wurde von einem Umbau hinten abgeraten, solange ich nicht zwingend auf eine Rennstrecke möchte. Hier könnte bei zu starkenvorderen Bremsen das Heck rumkommen.

Ansonsten bin ich super zufrieden, würde es jedesmal wiederholen, da mir die Serienbremsen im Vergleich zu weich waren. Das Einzige was stört, daß der Dicke beim Bremsen an der Ampel fast senkrecht steh t8-)

Hier noch die Daten:

MOV´IT Performance Stahl 342x34 mm (ab 18” Felgen) 3.295,- € inkl. MwSt.

mit 4 Kolben BILLET Bremssattel

Vorderachsbremssystem

einbaufertig, bestehend aus:

- 2x Bremssattel links/rechts

- 2x Bremsscheibe links/rechts inkl.

Bremstopf

- 2x Bremssatteladapter links/rechts

- 1x Satz Bremsbeläge

- 1x Satz teflonummantelte Stahlflexleitung

für die Vorder- und Hinterachse

- 1x Einbauanleitung und Einfahrhinweise

inklusive Montagematerial

Einbau hat € 300,00 gekostet. + 160,00 neue Querlenker.

Komplikationen:

- Querlenker des MF3 mussten gegen neue M3 gewechselt werden (Kosten € 160,00).

- Ankerblech musste gekürzt werden, beim Kurvenfahren leichte Kratzgeräusche.

Schönen Abend und noch ein paar frostfreie Tage aus Karlsruhe

Eike

Christian158
Geschrieben

Hört sich ja so an, als ob außer Marcel und Juergen nur 3er umgerüstet wurden - wobei die 3er wohl serienmäßig wirklich eine unterdimensionierte Bremsanlage zu haben scheinen.

Ich habe bei der 4er Anlage ( mit gelochten Scheiben) auch bei engagierter Fahrweise auf Alpenpaessen und auf der Autobahn bisher keinen Grund zur Klage gehabt - nur Rennstrecke ist to much.

Keine Ahnung, ob ich da nochmal fahre. Deshalb werde ich wahrscheinlich erstmal nur neue Scheiben ( spezielle, die mir Rennfeder.de besorgt ) mit Belaegen von Ferodo einbauen lassen. Ich berichte dann im Fruehjahr.

Mani Mammut
Geschrieben

Hatte an meinem MF4 GT Brembo 380mm 6 Kolben vorne, 380mm 4 Kolben hinten nachgerüstet. Exakt 8000 € brutto incl. Einbau. Einbau unproblematisch, da damals auch als Option von Wiesmann angeboten. Allerdings 2010!

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    • hhjw1
      Da ich heute nach dem Tanken versehentlich den Impulswert verstellt habe und der Tacho nun nicht mehr funktioniert  an dieser Stelle die Frage: kennt jemand den Impulswert, der eingestellt werden muss? (MF3, 20 Zoll RS-GT)
    • MarioHB
      Hallo zusammen,
       
      ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob ich dieses Fahrrad hier reinsetzen darf, bin mir jedoch sicher, dass es hier Interessenten für ein nicht ganz alltägliches Fahrrad gibt. Entweder für einen selber oder als Geschenk für den Sohn/Tocher oder Enkel.
      Von diesem Full Suspension (Fully) MTB sind damals 22 Stück hergestellt worden. Der handgefertigte 4-gelenkige Nicolai Rahmen der für Wiesmann dezent individualisiert wurde müsste Baugleich mit dem Nicolai Bass FR Hauptrahmen sein, der Hinterbau vom Helios CC. Der Rahmen an sich ist super sauber geschweißt.
      Das MTB hat mir immer viel Spass bereitet und mich nie im Stich gelassen. Leider stand es die letzten Jahre berufsbedingt auf dem Dachboden. Das Rad  hat natürlich Gebrauchsspuren, ist aber noch echt schick. Folgende Ausstattung ist verbaut:  
      - Marzocci Bomber Federgabel
      - Magura Louise FR Scheibenbremsen (vorne ca. 180 mm, hinten ca. 170 mm, die Scheibenstärke ist minimal stärker als aktuelle Bremsscheiben)
      - Shimano XTR-Komplettgruppe (27 Gänge, 3x9)
      - Rock Shox SID XC Luftfederelement,
      - DT Swiss Naben
      - Genuine Gel Ledersattel
      - Ritchey: Sattelstütze, Lenker, A-Head,
      - Mavic X223 Disc Felgen
      - Schwalbe Fat Albert Reifen
      -Hybridpedal von Shimano mit einseitigem SPD-System, die andere Seite ist mit einem normalen Pedalkäfig ausgestattet
      - Gewicht 13,4 kg so wie es da steht.
        Neuppreis war 6.000,- €. Ehemals hatte der Rahmen 10 Jahre! Garantie. Da das Fahrrad 2002 hergestellt worden ist, ist diese natürlich erloschen. Fahrer zwischen 160 und 180 cm Größe sollten mit diesem wendigen Rad super zurecht kommen.
      Probefahrt möglich in 28201 Bremen oder nach Absprache in 48683 Ahaus. Meine Preisvorstellung liegt bei 1650 €.
       
      Grüße. Mario
       







    • ts-bonn
      So Freunde,
       
      das Jahr 2017 liegt in den letzten Zügen.... .  
       
      Ich wünsche Euch schöne und besinnliche Weihnachtstage, einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und dass, was wir alle so oft als all zu selbstverständlich ansehen und annehmen. Nämlich Gesundheit!
      Alles andere zum glücklich und zufrieden sein ist ja durch die Wiesels im Überfluss vorhanden.
       
      Alles Gute Euch allen!
       
      Thomas
    • 806
      
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       
    • Mendle
      TRIEBWERK  LIEFERUNG FÜR DIE NEUE WIESEL GENERATION  BRAVO

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