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Fahrbericht BMW Z3 1,8

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Hallo liebe CP User,

seit nun 3000km begleitet mich mein Z3. Im Allgemeinen bin ich sehr zufrieden mit ihm, er lässt sich ohne Probleme im Alltag bewegen und nutzen, deshalb führe ich eine kleine Liste von Pro und Contras auf.

Pro:

-sportlich, schick und elegant, selbst noch nach 14 Jahren

-günstige Ersatzteile in Sachen Fahrwerk, Bremse, Motor etc.

-sicheres, neutrales Fahrverhalten, selbst bei feuchter Fahrbahn und ungeschicktem Fahrer

-angenehmes cruisen ist möglich

-selbst bei höheren Geschw. relativ windstill

-große Bremsanlage ab Werk, da er die gleiche hat wie der 1,9L

-leicht schaltbar

-relativ konstanter Verbrauch, unabhänigig von der Fahrweise (7-7,8L) nur die Runde Nordschleife hat er mit 11L/100km geschluckt

-schöner 4 Zylindersound zwischen 3.000 und 4.000 U/min, aber nur zu

-viele Verstaumöglichkeiten

Contra:

-mit 115PS sind keine Beschleunigungswunder zu erwarten, man kann leicht von einem Golf Diesel bei einem Ampelstart überholt werden

-Das Verdeck :evil:, es ist nicht zu 100% dicht, deswegen wird er auch ab und zu nass

-schlechtes Licht

-Stand der Bremsflüssigkeit nur schlecht abzulesen

-sehr kleiner Tank, nur 51L

-keine Reserveleuchte

-schwankende Tankanzeiger (Dif. von 30-40% möglich)

-Motor ist zäh ab ca. 5.000 U/min

-wenig Seitenhalt in den Seriensitzen, gerade der Beifahrer

-dem Lenkrad fehlt es an Grip

-ein 6ter Gang wäre schön

-ab Tempo 150-160 wird es selbst zu recht laut, sodass man sich nur noch schreiend unterhalten kann

-Differenz in der Übersetzung zwischen 2. und 3. Gang ist zu groß, ein 6-Gang Getriebe wäre hier angenehmer

So und nun kommt mein ganz persönlicher Bericht von 2 Runden Nordschleife in meinem Z3.

Meine ersten Nordschleifenrunden:

Seit 3 Jahren habe ich den Wunsch gehegt 1 oder 2 Runden auf der Nordschleife zu fahren, zu Anfang war es nicht möglich, also kaufte ich mir erste einmal die entsprechenden Rennespiele um den Ring wenigstens virtuell kennen zu lernen bzw. zu “bezwingen”. Ab und zu hoffte ich auch von jemandem mitgenommen zu werden, es passierte jedoch nie. Nun nach dem ich seit ca. einem Jahr meinen Führerschein habe, habe ich mich dazu überwunden, alleine 1-2 Runden auf dem Ring zu fahren. Meinen Basis hier für war ein sportliches Alltagsfahrzeug, meine BMW Z3 1,8i. Nach ca. 4000km mit ihm bin ich doch recht vertraut mit ihm, ich wusste w ungefähr seine Grenzen waren, quer- wie längsdynamisch. Also nutzte ich meinen vorletzten Ferientag in dem ich mich morgens um 8Uhr Richtung Nürburgring aufbrach. Am Ring angekommen musste ich die Zeit bis 17.15 hinter mich bringen. Um 16 Uhr tankte ich brav Super Plus und begab mich auf die Döttinger Höhe, die 75€ für vier Runden investierte ich. Als dann um 17.25 sich die Schranken öffneten, brach die Verkehrsführung endgültig zusammen. Also Motor schon einmal laufen lassen, damit das Öl auf Temperatur kommt und sich schön im Motor verteilt. Das Schnurren des Reihen 4-Zylinders geht unter, in dem Brüllen des straßenzugelassene Porsche 996 GT3 Cup, der neben mir Parkt, mit seiner Standdrehzahl von 3000U/min unterhält er den ganzen Parkplatz. Ich öffne das Verdeck und bereite mich auf die Runde vor, alles wird noch einmal schön festgemacht. Dann ziehe ich Sturmhaube und BW-Pilotenhelm auf. Nach kurzer Zeit stehe ich an der Schranke, die ich schon immer einmal durchfahren wollte, sie öffnet sich und gibt die berühmtesten 20,8 km Asphalt der Welt preis. Los geht es, schon nach den ersten Metern werde ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt, ein Porsche Sport Classic zieht ohne Mühe an mir vorbei, nach Antoniusbuche kommt der Schreck, Was? So eine Senke ist das, der Z3 hat mit seinen 115PS Mühe im 4. Gang im Hohenrain vorwärts zu kommen, sanft in die Eisen und schnell noch den Porsche vorbei lassen. Im Bereich ehm. Einfahrt Hatzenbach wird mir klar auf was ich mich eingelassen habe, und dass das, was ich vorher so oft in Videos und Spielen gesehen haben, gar nichts war gegen das was hier ist. Im Hatzenbach komme ich nicht über 120, es ist immer wieder Verkehr, wenn mal nicht alle 5 sec. in den Spiegel schaue, kann das eine böse Überraschung geben. Hier in Hatzenbach macht sich mein Pilotenhelm bezahlt, die Sonne steht tief und blendet leicht, als Brillenträger kann man halt nicht so einfach die Brille wechseln, also klappt das Sonnenvisier runter, und man kann wieder mit offenen Augen fahren. Ausgang Hoheneiche wird mir wieder einmal klar dass die Realität total anders ist. Durch den andauernden Verkehr ist hier nicht mehr als 130 drin, sonst müsste ich die Familienkutsche vor mir überholen, und das war nicht möglich. Die Kompression vor der Quiddelbacher Höhe, man sieht sie nicht, aber dann ist sie da. Im weiteren Verlauf bis Schwedenkreuz ist wieder nicht mehr als 140 drin. Schwedenkreuz schockt mich echt. Virtuell sieht es recht breit aus, aber in echt, mir hängen noch die Worte des Manhart BMW Fahrers im Ohr, “Kurz vor Schwedenkreuz habe ich knapp 290 laut Tacho”, ich verstehe die Welt nicht mehr. Diese Kurve mit mehr als 180 zu nehmen erscheint mir selbstmörderisch. Nach Aremberg kommt der nächste Schock, “WAS? Hier geht es SO bergab!” Der Kick kommt erst zum Schluss, wenn man die Kompression in der Fuchsröhre spürt, mein Gott, sowas kannte ich bisher nur vom Segelfliegen. Im Adenauer Forst stehen wieder viele Zuschauer, sie hoffen das etwas passiert, aber es passiert (zum Glück) nichts. Weiter geht es, im ganzen Bereich abwärts nach Adenau ist jede Menge Verkehr. Im Abschnitt Exmühle trifft mich der nächste Schlag, “WAS? Hier geht es SO hoch!”, zurück in den 2. Gang sonst ist die Puste beim 1,8 Motor weg. Der Van vor mir vermasselt es und steht mir nach Ex-Mühle im Weg, hinten ist frei also wird er überholt. Wie vorhergesehen erreicht der Z3 bei 130 im 3 Gang im Kesselchen und Klosterbach seinen Topspeed, mehr ist nicht drin. Mit lautem Getöse kommt von hinten der eben erwähnte Manhart an und überholt mich mit knapp 200, der Fahrer grüßt, :) wie vorausgesagt hat er mich im Kesselchen eingeholt. Der nächste interessante Abschnitt war das Karussell , hier schön innen reingetaucht, im 2 Gang, ca. 50-60 km/h, am Ende des Karussell der Umschwung nach rechts, echt spannend wenn man spürt wie das Fahrwerk arbeitet. Im weiteren Verlauf verwundert mich immer wieder wie steil es hier ist. Dann kommt mein persönlicher Lieblingsabschnitt, Brünchen. Hier habe ich schon so oft gestanden, nun fahre ich selber hier. Im weiteren Verlauf kommt eine Baustelle, zwischen Pflanzgarten und Schwalbenschwanz wurde im Absatz die Leitplanke erneuert. Hier traf mich dann der Schock, was die Strecke hier für einen Absatz macht, Wahnsinn, die wenigsten normalen Straßen machen das. Der weitere Verlauf war nicht sehr spannend, nur jede Menge Verkehr.

Ich komme auf den Parkplatz, parke, Leerlauf rein, Motorhaube auf, und den Motor nachlaufen lassen. Ist gesünder. Der Van, den ich im Abschnitt Ex-Mühle überholt habe, parkt neben mir, ich schaue rein, voller Asiaten, kein Wunder. Sie schauen mich entsetzt und verwundert zu gleich an, da ich immer noch Sturmhaube (schwarz) und Helm (schwarz), mit herunter gelassenem Sonnenvisier anhabe (auch schwarz). Sofort kommen die 3 Herren aus dem Van auf mich zu und reden mit mir, sie freuen sich tierisch, das sie die ganze Zeit an mir dran bleiben konnten. Nach einiger Zeit kommt auch eine der weiblichen Passagiere, und redet mit mir, sie ist sprachlos, nach dem sie erfahren hat, das ich erst 18 bin, der Z3 mein Auto ist, und dass dies gerade meine erste Runde überhaupt war. :). Ich denke sie hat das Auto einfach nur viel zu teuer eingeschätzt :D .

Nach längere Unterhaltung (natürlich in Englisch), merke ich worauf sie zielt, sie will mitfahren, also frage ich sie direkt, ob sie den mitfahren will :) . Sie freut sich riesig als ich ihr dass Angebot unterbreite. Denn ihre Mitreisenden waren für einen weitere Runden bereits verschwunden. Wieder auf der Strecke stelle ich fest das viel weniger Verkehr ist, fast komplett Hatzenbach kann ich Ideallinie fahren (also das was ich aus den zahlreichen Videos und Spielen als Ideallinie kenne). Anfahrt auf Flugplatz geht dieses Mal Vollgas mit 140, auf der Kuppe merkt man, wie sich der Z3 aus den Federn hebt, meine Mitfahrerin kann sich vor Freude nicht beherrschen, und macht wild Fotos von sich im mit mir im Auto :). Sie ist die ganze Zeit am jubeln, den sie ist noch nie Cabrio gefahren (OK sie kommt aus Taiwan, aber ich glaube da gibt es auch Cabrios :D ). Durch die Fuchsröhre wird Ideallinie gefahren, es ist ja nichts los, dieses Mal 4. Gang 150 Vollgas ab durch die Kompression, man spürt im weiteren Verlauf nach Adenau hinunter das Mehrgewicht (ca. 50kg), die Reifen arbeiten mehr, ab und zu kommen sie auf die Grenzen der Haftreibung, allerdings bleibt der Z3 immer schön neutral, er neigt selbst bei starkem anbremsen in die Kurve nicht ins Untersteuern (was ich hasse wie die Pest). Im Abschnitt Bergwerk (direkt am Anfang in der Rechtskurve) zieht ein GT3RS heran, ich lasse ihn extra vor, doch anscheinend reicht das dem Fahrer nicht und er schnippelt mich, 20cm haben gefehlt, er zieht mit lautem Boxersound Bergwerk hoch. Tina (meine Beifahrerin) ist total fasziniert. Karussell wird wieder innen abgefahren, die Stöße spürt man nicht, das Fahrwerk ist schlicht zu weich. Tina ist auch hier wieder entzückt :) Im weitern Verlauf gab es nicht Besonderes. Als wir dann wieder von der Strecke runter kamen, fuhr ich direkt wieder auf den Parkplatz, gleiche Prozedur wie vorher her, Motor nachlaufen lassen etc. Tinas männliche Mitreisende kommen an, und kriegen den Mund nicht mehr zu :D :D, Tina bedankt sich herzlich, wir tauschen E-Mail Adresse aus und reden noch, dann noch ein Erinnerungsfoto . Die Mitreisenden sind immer noch beeindruckt, und kriegen nicht den Mund vor erstaunen zu, als Tina ihnen irgendetwas auf taiwanesisch erzählt. Jetzt hat sie wenigstens etwas daheim zu erzählen.

Der richtige Schock trifft mich erst als ich ca. 40min später losfahre. Am Kreisel will meine Bremse nicht mehr richtig bremsen, erst im letzten 1/3 ist überhaupt Bremskraft da. Auf dem Weg zur Tanke wird es etwas besser. Aber die Bremse fängt an so komisch zu quietschen. Nach dem Tanken steht der Verbrauch fest, 11 L/100km habe ich auf den 2 Runden gebraucht. Dann geht es ab heim, selbst nach ca. 120km hat die Bremse immer noch nicht ihre alte Leistung wieder. Ich probiere kurz vor daheim noch einmal eine Vollbremsung mit ABS Einsatz aus 70km/h, ich weis wie sie sich normaler Weise anfüllt, das hier war vielleicht die Hälfte von dem was normaler Weise da ist. Zum Glück ist die Bremse nach 2 Tagen abkühlen wieder normal. Die mangelnde Bremsleistung führe ich auf die alte Bremsflüssigkeit zurück, die ich schleunigst wechseln lasse.

Mein Fazit: Die Nordschleife macht bei wenig Verkehr verdammt viel Spaß, und man kann auch man schnell durch Kurven fahren, ohne seinen Führerschein zu gefährden :). Mein Fazit über das Auto und die Reifen. Der Z3 ist zu jedem Zeitpunkt einfach beherrschbar gewesen, er neigte nie zu Unter- oder Übersteuern. Die 255er Hankook S1 EVOs auf der Hinterachse haben hervorragenden Grip geliefert auch wenn sie auf der Gerade unwahrscheinlich viel Motorleistung bei mir fressen (und im normalen Betrieb ca. 1L mehr schlucken als die 205er Winterreifen). Leider hatten die Runden auch einen Nachteil, ich bin mit dem Nürburgring-Virus infiziert. :)

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TobiBMWFan
Geschrieben

Toller Bericht, vielen Dank! :-))! Macht richtig Lust auf den Mythos Nordschleife!

benelliargo
Geschrieben
Tina (meine Beifahrerin) ist total fasziniert. Karussell wird wieder innen abgefahren, die Stöße spürt man nicht, das Fahrwerk ist schlicht zu weich. Tina ist auch hier wieder entzückt :)

Nein, ich lasse das gänzlich unkommentiert!:D

Gast
Geschrieben

Wie entzückt wäre sie erst gewesen wenn sie Stöße gespürt hätte? :DX-)

Gratulation zu den ersten Runden!

Meine stehen nächstes Jahr an. Wer im Z4 aber auch nicht auf Zeitenjagd gehen sondern die Kiste erstmal heil wieder heimbringen wollen (sonst wäre der Besitzer auch arg sauer... )

double-p
Geschrieben

Contra:

-mit 115PS sind keine Beschleunigungswunder zu erwarten, man kann leicht von einem Golf Diesel bei einem Ampelstart überholt werden

Aber fuer Elfer am Berg reichts? O:-)

-schwankende Tankanzeiger (Dif. von 30-40% möglich)

Bei Kurvenfahrt - oder wie? Sonst unvorstellbar.

-wenig Seitenhalt in den Seriensitzen, gerade der Beifahrer

Das Lenkrad ist zum Lenken da - nicht zum festhalten :-o

für war ein sportliches Alltagsfahrzeug, meine BMW Z3 1,8i. Nach ca. 4000km mit ihm bin ich doch recht vertraut mit ihm, ich wusste w ungefähr

3000? 4000? Naja, so lange Du 300.000 und 400.000 nicht durcheinander

bringst... :D

seine Grenzen waren, quer- wie längsdynamisch.

Du wirst noch mehr Grenzen finden

“Kurz vor Schwedenkreuz habe ich knapp 290 laut Tacho”, ich verstehe die Welt nicht mehr. Diese Kurve mit mehr als 180 zu nehmen erscheint mir selbstmörderisch. Nach Aremberg kommt der nächste Schock, “WAS? Hier geht es SO bergab!”

Ich fuehle mit Dir :lol: An meinem ersten WE an der Schleife war abends

noch ein Korso und in Aremberg war "zu Fuss mal gucken" angesagt. Eine

Freundin meinte so von hinten "da wuerd ich nichtmal runter LAUFEN" :D

Leider hatten die Runden auch einen Nachteil, ich bin mit dem Nürburgring-Virus infiziert. :)

Hauptsache das, runter von "blingbling" :D:D

Thanks for sharing. Kamen ein paar Erinnerungen bei hoch 8)

bayernmax
Geschrieben

Sehr schöner Bericht, Jan.

Hat Spaß gemacht zu lesen.:-))!

Und Deiner neuer Bekanntschaft Tina hat´s wohl auch Spaß gemacht, also ein gelungener Tag.:D

gruss

Max

Muhviehstar
Geschrieben

51l Tankinhalt würde ich in die Pro-Liste verschieben. Was erwartest du in einem Roadster? Ich habe gerade mal 32l zur Verfügung!

Glückwunsch zu den ersten Runden! Werden garantiert nicht die letzten :wink:

Achim_F355
Geschrieben
:???:...zieht ein GT3RS heran, ich lasse ihn extra vor... - hattest du eine andere Wahl? :D
Hessenspotter
Geschrieben

Allgemein erst einmal danke.

@double-p: Je nach Gefälle wo der Z3 bei halb vollem bzw 3/4 vollem Tank abgestellt wird, pendelt die Nadel stark, oder z.B. Elzer Berg hoch, ich hatte längere Zeit nicht auf die Tankanzeige geschaut, bin mit voll daheim weg, und hatte nach 40km nur noch auf einmal 3/4 im Tank.

mangelnder Seitenhalt ist selbst im M ein Thema, da fliegt man auch hin und her, solange man sich nicht mit dem Fuß festdrückt.

@ Achim-F355: Wenn ich beklopt gewesen wäre, ja :D, dann hätte ich die Kurve dicht gemacht. Aber ich bin doch ein anständiger Mensch ;)

@ Muhviehstar: 51L, also die Reserve beträgt ca 3-4 L ich empfehle sie nicht zu nutzen, bei einem aktuellen Verbrauch von ca 8,5L auf 100km ist also 500km nachtanken angesagt. Im Suboptimalen Fall kann ich volltanken fahre zum Ring, dort 1-2 Runden, und wieder heim, und kann dann wieder volltanken.

Schrauberlein
Geschrieben

Wenn ich deinen Bericht so lese, bekomme ich richtig Bock auf die Nordschleife. Das hatte mich bisher eigentlich nicht so sehr interessiert, aber es scheint ja doch sehr viel Passion dahinter zu stecken. Klasse Sache also.

Hessenspotter
Geschrieben

Ja NOS macht Bock,

Zwischenfazit nach 8000km

Die Bremse ist für die NOS zum :-(((° , deswegen wird sie etwas... aufgebessert, EBC Beläge, EBC Flüssigkeit, Belüftung, neue ATE Powerdisc

Der Verbrauch..... ähm.... 8,3 durchschnitllich auf 8000km. Ja, es liegt wohl an meiner Fahrweise.

Neulich bin ich unseren M gefahren (ist schon 2 Monate her) aber danach war mein 1,8er echt übelst langsam :)

Fahrtraining war super, bis ich dann gemerkt habe, das meine Reifen zu viel Grip aufbauen fürs driften :???: , und wenn er kam, dann zu schnell.

Traktionsprobleme hab ich ab und zu, beim engen abbiegen, da grüste ab und zu mal da Kruveninnere Rad. Da hätte ich gerne ne Sperre.

Ja, läuft bis jetzt 1A.

S.Schnuse
Geschrieben

Du kannst die Bremse des E46 330i verbauen, dann hast Du 300mm innenbelüftet. Das bringt mehr, als das was Du da vorhast.

master_p
Geschrieben
J[...]Fahrtraining war super, bis ich dann gemerkt habe, das meine Reifen zu viel Grip aufbauen fürs driften :???: , und wenn er kam, dann zu schnell.[...]

Also so eine Ausrede hab ich auch noch nicht gehört :D Ich schätze mal eher, dass der Motor ein bisschen zu wenig Drehmoment hat für einen - einfachen - kontrollierten Drift. Je kleiner das Fenster ist, desto besser muss der Fahrer sein. Aber so oder so sind die Non-M-Modelle ohne Sperre sicherlich eher für den kleinen Show-Drift vor'm Eiscafé gut, als für einen sauberen Drift durch eine langgezogene Kurve.

Hessenspotter
Geschrieben

Also ich hab den Instruktor gefragt (Wolfgang Kaufmann, LMP Pilot), der meinte auch, als er sich die Reifen angeschaut hatte, dass sie einfach zu gut sind. Sind super BF Goodrich und sie waren im optimalen Fenster, 2,6C°. Das es mit den Sommerreifen geht, das weis ich, da brauch ich keine Handbremse für, einlenken, vom Gas gehen und wieder volle Lotte drauf (im 2ten) und dann geht da was. Aber nur auf Schotter. Sperre hatte auch das 3L QP :) das was es im Z4 3,0L nicht mehr gab

tap333
Geschrieben
Du kannst die Bremse des E46 330i verbauen, dann hast Du 300mm innenbelüftet. Das bringt mehr, als das was Du da vorhast.

Der 330i hat 325x25 Scheiben.

Naja 255er Reifen auf nem 115PS Auto. Leicht überdimensioniert.

Und ja es gibt auch Non M Modelle mit 25% Sperrdiff.

bmwracer
Geschrieben
brauch ich keine Handbremse für, einlenken, vom Gas gehen und wieder volle Lotte drauf (im 2ten) und dann geht da was. Aber nur auf Schotter.

Na da tut mir Dein Auto aber leid!

Versuche es doch einfach im Winter im Schnee,... ist am effektivsten um zu lernen wie sich das Fahrzeug im instabilen Zustand verhält. Naja und das da auf trockener Fahrbahn was geht zweifle ich leider an, bei unserem Zetti ging das leichte Heck zwar auch weg, aber mit dem Gas konnte man da wenig anrichten.

kkswiss
Geschrieben
Also ich hab den Instruktor gefragt (Wolfgang Kaufmann, LMP Pilot), der meinte auch, als er sich die Reifen angeschaut hatte, dass sie einfach zu gut sind. Sind super BF Goodrich und sie waren im optimalen Fenster, 2,6C°. Das es mit den Sommerreifen geht, das weis ich, da brauch ich keine Handbremse für, einlenken, vom Gas gehen und wieder volle Lotte drauf (im 2ten) und dann geht da was. Aber nur auf Schotter. Sperre hatte auch das 3L QP :) das was es im Z4 3,0L nicht mehr gab

Egal ob LMP, Formel oder sonstige Fahrer mit Rundstreckenerfahrung. Wenn ich so etwas lese ist das klar inkompetenz (vom Instruktor wohlgemerkt).

So wie ich bis jetzt gelesen habe bist Du noch Fahranfänger, von dem man als Instruktor nicht viel verlagen kann.

Ich weiss nicht wie Du eingewiesen wurdest, jedoch vermute ich das es schlecht war.

Für Fahrer die neu in den Drift wollen muss man langsam anfangen. Deine Aussage "einlenken, vom Gas gehen und wieder volle Lotte drauf (im 2ten) und dann geht da was." ist etwas für erfahrene Fahrer, und da noch schwer umzusetzen.

Der leichteste Einstieg ist das "Sägen". Hier fährst Du eine gerade Strecke und beschleunigst langsam, während Du um gedachte Pylonen einen Slalom fährst. Wenn das Fahrzeug hinten auf einer Seite leicht wird leitest Du den Drift zur gegenüberliegenden Seite ein.

Die zweite Stufe ist das heftige Aufschaukeln (z. B. mit einem Lenkeinschlag nach links), dadurch entlastet das Kurveninnere Rad (links) und hat weniger Haftung. Jetzt schnell nach Rechts und gefühlvoll aufs Gas. Dann kommt das Heck wunderbar und bleibt beherrschbar.

Wenn ein Anfänger schon nicht mit Variante eins zurecht kommt, muss der Luftdruck im Pneu erhöht werden. Dadurch verringert sich die Haftgrenze.

Einen Drift legt man mit einem schwach motorisierten Fahrzeug, ohne Sperre mit Sliks hin, wer es drauf anlegt und kann.

Hessenspotter
Geschrieben

Also deine Drifttipps werde ich demnächst mal umsetzten, also bessere Gesagt versuchen um zu setzten.

Das zweite Manöver ist doch der "scandinavien Flic Flac"? Noch nie versucht.

Die Methode auf den Schotterplätzen immer für schöne Kontrollierte Halbkreise mit nem Radius von ca. 9m gehführt (für den Kreis reicht der Platz nicht, da meistens irgendwelche Löcher da waren)

Der Instruktor hat mich über Funk angewiesen, am Kruvenausgang des U Turn Vollgas zu geben, dabei hat er nur über die Vorderachse geschoben, beim letzten Mal habe ich dann Mal kurz die Kupplung getretten und dann fliegen lassen, das war dann zu heftig ( und ungesund für die Kupplung)

Der Umbau auf Innenbelüftet lohnt sich bei nicht (noch nicht). Mit der Verbesserung sollte es reichen. Ich möchte nur 2-3 Mal im Jahr DSK auf der NOS Fahren und dann noch vielleicht ein wenig Touris.

Sveni
Geschrieben

Also zum Üben kann ich dir am besten Schnee empfehlen. Da ich selber ein E36 Compact mit 1,9L Motor fahre, weiß ich, dass es schon entsprechend schwierig ist bei trockenen Verhältnissen. Jedoch gerade zur jetzigen Zeit einfach am Kurvenausgang ein bisschen Gas geben (natürlich ASC+T) deaktiviert. Geht wunderbar, aber bitte nicht auf öffentlichen Straßen :wink:

Hessenspotter
Geschrieben

Also DSC hat der schon mal nicht ;).

Ich habs mit den Winterreifen einmal probiert, die sind zu grobstollig und haben zuviel Haftung. Mit den Sommereifen geht es einfach, sie sind wesentlich geschlossener.

Im Schnee bin ich ihn kein einziges Mal gefahren, wieso? 5cm Eis lagen auf ihm :D

benelliargo
Geschrieben

Mensch Hesse wo warste denn so lange??

Dich hab´ ich schon vermisst! :-))!

Felix
Geschrieben

Mangels Schnee-Fahrt, also auf nasser Straße hat dein Flitzer zu viel Haftung wegen den groben Stollen? Klingt spannend! :wink:

Hessenspotter
Geschrieben

Nein, also auf Schotter hat er zuviel Haftung mit den gröberen Reifen. :) deswegen fährt der Rally 997GT3 ja auch auf groben Winterreifen O:-)

Also auf einer normalen nassen Straße probiere ich das nicht aus, schon allein deswegen weil es andere gefährden könnte. Große nasse geteerte Plätze mag ich nicht, die fressen Reifen ;).

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      Jedenfalls hatte ich die Schlurre die letzte Woche schon Mal ein paar Tage und Fahrbericht folgt.
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      Grundsätzlich: sowohl auf den ersten Bilder wie auch dann bei der Präsentation live letzten Herbst konnte ich mich für dessen Form noch nicht ganz so begeistern. Ich finde das Auto zwar nicht unattraktiv, allerdings auch nicht „zum Niederknien schön“, wie beispielsweise den Vanquish (oder in meinem Fall den Rapide). Das Auto wirkt für Aston Martin Verhältnisse plötzlich recht futuristisch; im Showroom zwischen den anderen aktuellen Modellen eindeutig moderner, die anderen Modelle lässt der DB11 schon fast klassisch wirken.
       
      Dieser Eindruck setzt sich dann auch im Innenraum fort: hier hat dank Mercedes-Benz ganz klar die Moderne Einzug erhalten. Thema Mercedes-Benz: Ich fuhr letzten Herbst eine Zeit lang den AMG GT-S im Alltag, ein tolles Auto. Obwohl der DB11 preislich und leistungsmässig über dem GT-S steht, zog ich bis dato ungewollt immer wieder Vergleiche zwischen beiden Autos. Nach meiner gestrigen Testfahrt mit dem DB11 muss ich feststellen, dass dieser an sich ungewollte Vergleich nicht ganz zu Unrecht erfolgte. Die beiden Autos fühlen sich nämlich recht ähnlich an, nebst dem verwandten Bedienkonzept fühlte ich mich auch gleich auf Anhieb sehr wohl und vertraut mit dem DB11.
      Dieser optische und gedachte Vergleich zwischen den beiden setzte sich dann auch im Fahrgefühl fort, wo sicher auch der neue V12-Turbomotor des Aston dazu beiträgt. Es liegt daran, dass moderne Turbomotoren allgemein Schwachpunkte (oder Charakter?) verloren haben und eigentlich alles „richtig“ machen, beim AMG wie auch beim DB11. Fahrleistungen (608ps) sind erwartungsgemäss gewaltig, von Turboloch überhaupt keine Spur, man nimmt die Zwangsbeatmung nicht mal akustisch wahr. Im Vergleich zu meinem 6-Liter-Sauger klingt der neue 5,2-Liter-Turbo nicht mehr ganz so inbrünstig, sorgt im Sport+ - Modus (Hallo AMG!) aber immer noch für ausreichend Begeisterung – natürlich primär beim Fahrer, wie aber auch bei einzelnen Passanten, Stichwort quiet start mode.
       
      Ebenso dem AMG GT-S ähnlich ist dessen Agilität, was mich allgemein am meisten beeindruckt am DB11. Der Wagen fühlt sich sehr wendig und leichtfüssig an, die elektronische Lenkung bietet gutes Feedback und ist angenehm direkt, zudem ist die Traktion (trotz Winterreifen und kaltem Strassenbelag) ausgezeichnet. Am AMG GT-S störte mich fast etwas die übertriebe Agilität, dieser fand ich für den Strassengebrauch fast schon etwas zu nervös. Der Aston Martin macht dies besser, dieser ist auch komfortabler als der AMG. Wie heute bei Sportwagen üblich, kann man zudem Komfort und Charakteristik mit den verschiedenen Fahrmodi stark beeinflussen; zwischen GT-Modus und Sport+ Modus herrscht ein erfreulich grosser Unterschied, in allen Belangen.
       
      Als Gran-Turismo betrachtet ist daher der DB11 der bessere Kompromiss zwischen Sportlichkeit, Komfort und Alltagstauglichkeit. Da staune ich, Aston Martin hat dies richtig gut hingekriegt, ebenso macht das 8-Stufen-Automatikgetriebe einen tadellosen Job; ein Unterschied zu einem DSG-Getriebe ist schon fast nicht mehr feststellbar. Einzig die Abstufung zwischen dem zweiten und dritten Gang ist etwas lang gewählt, spürbar ist dies vor allem beim runterschalten bei flotter Gangart. Übrigens ist dies bei meinem Rapide S genau so, daher vermute ich, dass es sich um die selbe ZF-Automatik handelt, wenn die des DB11 auch etwas flotter und geschliffener die Gänge wechselt; eben DSG-like.
       
      Modellpolitisch verstehe ich den Gedanken hinter dem DB11 allerdings nicht so ganz. Wo liegt nun die angepeilte Konkurrenz? Der GT-S ist wie erwähnt preiswerter und etwas schwächer, ein Ferrari F12 wiederum teurer und deutlich stärker. Vermutlich eher im Bereich eines 911 Turbo. Oder: in der eigenen Familie, nämlich beim Vanquish S. Dieser ist zwar teurer, weist aber sehr ähnliche Leistungswerte auf (604ps) und entspricht dem selben Konzept (sportlicher GT mit Frontmotor und Heckantrieb).
      Ich habe vorhin oft den DB11 mit dem AMG GT-S verglichen. Nun habe ich gerade vernommen, dass der Nachfolger des V8 Vantage wohl über den selben Motor (4-Liter-V8-Biturbo) verfügen wird wie der AMG GT-S. Mit anderen Worten: Der DB11 wird dann in der eigenen Marke erneut in Bedrängnis geraten! Es ist demnach fast schon zu erwarten, dass wohl schon bald eine stärkere Vantage-Version des DB11 kommen muss, um Distanz zum zukünftigen V8 verschaffen zu können.
       
      So oder so – der DB11 ist ein toller Gran-Turismo. Schnell, fahraktiv, komfortabel und mit zeitgemässen Infotainment ausgestattet. Optisch gefällt er mir mittlerweile, ehrlich gesagt erst seit gestern, nun recht gut. An die futuristische Form habe ich mich gewohnt, vorallem die Front gefällt mir sehr gut. Bezogen auf die gerade aktuelle Wahl zum Sportwagen des Jahres 2016 von Carpassion eigentlich fast schon mein Anwärter auf definitiv einen Podestplatz.
    • Ich habe vor ca. 1h meinen 992 Testwagen (S Cabrio) zurückgegeben, dem ich dieses Wochenende ca. 400 km die Sporen gegeben habe und habe eben meinen 991 wieder zu Hause geparkt.
       
      Was soll man sagen: Porsche hat es wieder mal geschafft - der 992 ist schneller, moderner, liegt satter auf der Straße, ist verwindungssteifer und das neue Navi ist eine Wonne. Aber der Reihe nach. Erstmal ein paar Minuten Rätseln: Ein Schlüsselloch gibt`s nicht mehr - wie startet der 992 bloß? Aah, links vom Lenkrad ist ein Drehschalter, der zum Start nach rechts gedreht werden will. Qualitätsanmutung im Innenraum: Hoch. Leder, ein gut aussehendes und sich gut anfühlendes, perforiertes Material das ich nicht einordnen und - billiges Plastik. Auch noch direkt auf dem Lenkrad. Gegen sows bin ich ja in einem Auto dieser Preiskategorie allergisch. Das Navi auf dem neuen Riesenbildschirm (Hallo Portofino!) lässt sich super einfach dirigieren, passt. Was ich noch nicht verstehe: Was ist der Unterschied zwischen der Sport-Einstellung im Bordmenü und der Sport-Taste? Machen die dasselbe? Jedenfalls wurde das Tastenmeer des 991 in der Mittelkonsole entschlackt. Ein Plus an Übersichtlichkeit. Geschätzt habe ich bestimmt die Hälfte der Tasten im 991 auch noch nie benutzt. Etwas Eingewöhnung braucht der neue Fahrmodi-Hebel, der nach oben und unten in 2 Stufen bewegt werden kann. Ich weiß bis jetzt nicht, warum das Auto manchmal den manuelen Modus beibehält und dann wieder auf Automatik steht, wenn man vorher den Rückwärtsgang betätigt hat.
       
      Sei`s drum: Los geht`s, erste Kilometer in der Stadt: Die Trambahnschienen, bei denen es mich im 991 jedes Mal gefühlt aushebt, schluckt der 992 als wären sie gar nicht da  Die Schaltpaddles drehen wieder mit - schade. Das Dach öffnet sich schneller aber auch viel abgehackter, ruckliger und rabiater als im 991. Ob das so auf lange Sicht hält? Egal, jetzt geht`s erstmal auf die BAB: Vorne frei also mal auf die Tube drücken: Die Turbos pfeifen - fast mühelos sprintet der 992 auf 270 Sachen und liegt dabei stets wie ein Brett auf dem Asphalt, wo im 991 doch die ein oder andere Bewegung der Karrosserie zu spüren ist.  Die kolportierten 3,7s auf 100 würde ich dennoch mit zumindest einem Fragezeichen versehen. Der 992 ist schnell, aber so schnell? Auch 450 PS können nicht hexen.
       
      Auf der Landstraße angekommen, erfeut weiterhin die unfassbar satte Straßenlage. Mühelos dirigiere ich den offenen 992er auch bis zu 200 km/h durch den Taunus und es ist kein unpassendes Karrosserie-Geräusch im Innenraum zu vernehmen.  Der 992 klebt auf der Straße wie Pattex und lässt sich durch bösartige Bodenwellen überhaupt nicht aus dem Konzept bringen. Die Lenkung ist so direkt, da kann man fast schon von Perfektion sprechen, toll!
       
      Kommen wir nun aber zum großen Manko: Dem Sound. OK, ja Turbo. Aber ich hätte dennoch nicht erwartet, dass man dem 992 so alles aberzieht was im 991 (dem Sauger natürlich) stets ein breites Grinsen auslöst. Die Performance wird schon fast mit McLaren-hafter Nüchternheit dargeboten. Bis 50 km/h tut sich da noch am meisten, aber dann: Kein Backfire wie im 991, keine Boxer-Drehorgie. Am deutlichsten merkt man es im Tunnel. Derselbe Tunnel mit 992 und 991 durchfahren - ein Unterschied wie Tag und Nacht. Der 991 macht da schon fast Spektakel wie der Ferrari 458 (nein, natürlich nicht, das ist nochmal eine andere Liga!). Ja und der 992 ist halt einfach schnell.
       
      Jeder kann das natürlich für sich bewerten aber für mich wiegt das Thema Sound so schwer, das es alles was der 992 sonst besser macht als der 991 (und das ist ja im Endeffekt fast alles) konterkariert. Ich würde Stand jetzt nicht wechseln.
       
       

    • Hallo an alle,
       
      möchte nur mal kurz anfragen, welche Öle ihr in euren MF 3  312 PS Motoren fahrt? (10W -60, 10W-50?)
      Ich möchte bei  meinem Z3 M-Roadster Bj 1997 321 PS ca 200.000 km einen Ölwechsel machen und bin mir unsicher, welches Öl ich nehmen soll.
       Aufgrund der hohen Laufleistung möchte ich kein vollsynthetisches Öl verwenden , da mit Undichtigkeiten  diverser Dichtungen zu rechnen ist.
       Danke für eure Antwort .
       Liebe Grüße
       Michael
    • Hallo 
       
      Nachdem ich mit meinem ATS-V knappe 10 tkm glücklich und ohne wirkliche Zwischenfälle (einmal Bremsscheibentausch vorne auf Garantie, da krumm geworden am Track) abgespult hatte, habe ich irgendwann gemerkt, dass der V6 Biturbo doch keinen V8 ersetzen kann. Also bin ich, da vom C63S auch noch etwas AMG verseucht, den aktuellen E63S probe gefahren, war allerdings bis auf die beeindruckende Launch Controll, die einen, Allrad sei Dank, in 3,4 sek auf 100 schießt, ziemlich enttäuscht. Ein ziemlich langweiliges Auto ohne Emotionen, also zurück zu Cadillac. Ich hatte mich beim ATS-V nicht nur in das Auto verliebt, sondern auch in die Farbe "Vector Blue". Beim ATS-V ist das kein Problem, beim CTS-V jedoch schon, offiziell war bzw ist diese Farbe nur beim US-Modell bestellbar, für den EU-Markt wird diese nicht angeboten. Als ich den ATS-V abholte, stand bei Herrn Steppe jedoch ein blauer CTS-V im Verkaufsraum, damals habe ich schon etwas geliebäugelt, wunderschönes Auto, war allerdings schon verkauft, da es Herr Steppe für einen Kunden besorgt hatte.

      Durch Zufall erfuhr ich, dass GM nochmals 2 Stück 2018er als EU Modell als Lagerfahrzeug gebaut hatte und diese noch verfügbar waren und wurde mir mit Herrn Steppe handelseinig, dass er mir den ATS-V in Zahlung nimmt und mir den CTS-V ab Lager abruft. Meiner Info nach gibt es in Europa nur 3 Stück CTS-V in dieser Farbe. Wenn ihr also einen seht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich es bin. Bitte dann freundlich winken. 
       
      Knapp 4 Wochen oder auch 4 gefühlte Ewigkeiten stand er dann Anfang Dezember beim Händler und ich konnte diesen abholen. Das erste Foto ist von diesem Tag, links der neue CTS-V, rechts der alte ATS-V. Zulassung war Mittels erteilter Ausnahmegenehmigung möglich, da die CTS-V nur Euro 6 haben.

      Wunderschönes Auto, auf den ersten Blick verliebt. Super verarbeitet, tolle Haptik bei den Materialien... Schlüsselübergabe und Autotausch vollzogen und es sollte nach Hause gehen. Leider dann doch etwas gefunden, der Beifahrersitz ist fehlerhaft verarbeitet und hat eine Beule in der Rückenheizungsmatte, hier kommt nächste Woche auf Garantie ein neuer Bezug rein. Es ist schade, das hatte ich beim ATS-V auch beim Beifahrersitz, allerdings auf der Sitzmatte, auch hier wurde sie direkt nach Auslieferung erneuert und danach war alles gut. Da die Sitze vom Zulieferer Recaro sind, kann hier Cadillac eigentlich nichts für, hatte allerdings schon in vielen Autos Recaros drin und nie solche Probleme, sei's drum, vielleicht haben die nur bei Sitzen für europäische Autos richtig Lust, gute Arbeit abzuliefern.
       
      Ansonsten ist die Verarbeitung über alle Zweifel erhaben und steinigt mich, aber mein 488 ist im Innenraum von der Passgenauigkeit nicht annähernd gleich gut verarbeitet. Gegen die serienmäßige BOSE Anlage mit 16 Lautsprechern sieht die Serienanlage im Ferrari auch alt aus - wunderbarer, satter Klang ohne Rauschen oder Knistern, wo der Ferrari schon ziemlich schnell vom Bass her an seine Grenzen kommt und "flattert".

      Nachdem ich vor meiner Ferrari Zeit regelrecht Corvette infiziert war und immer noch eine C4 habe, sowie regelmäßig den Corvette Stammtisch besuche, kam mir der CTS-V gerade recht. Der Antriebsstrang, also Motor und Getriebe, kommen aus der Corvette C7 Z06, das weckt immer noch ordentlich Emotionen für das Auto bei mir.
       
      Eckdaten des ATS-V:
      6,2 Liter V8 Kompressor mit 649 PS / 855 Nm
      8 Gang Automatik aus der C7 Z06
      0 - 100 km/h in 3,7 sek (allerdings Werksangabe, wg. Heckantrieb nicht im Alltag erreichbar)
      > 320 km/h Spitze
      5,05 Meter lang (mit dem Aero Paket), 1980 kg schwer
       
      Vom Verbrauch bin ich positiv überrascht, ich fahre das Auto zwischen 14 und 16 Liter, das sind 2 - 4 Liter weniger, als mein RS4 / C63S gebraucht haben. Dies ist natürlich der langen amerikanischen Übersetzung geschuldet, bei 130 km/h kann man mit weit unter 2500 Umdrehungen dahinblubbern.

      Das Auto fährt sich für seine Größe sensationell, Motor und Getriebe harmonieren erste Sahne... erst neben dem 488 sieht man die Schiere Größe von dem Auto, im Alltag fühlt es sich deutlich handlicher an. Der Motor, der dank Kompressoraufladung ohne merkliche Verzögerung anspricht und dabei ein Mischung aus Turbinensound und V8 Blubbern von sich lässt, harmoniert sich sehr gut mit der Wandlerautomatik, deutlich besser als der V6 Biturbo. In diesem Auto vermisse ich das Doppelkupplungsgetriebe nicht, die Wandlerautomatik passt perfekt zur Dampfhammercharakteristik.
       
      Wie beim ATS-V ist die Motorhaube, wie auch das komplette Aeropaket, serienmäßig aus Carbon, was für eine in dieser Fahrzeug klasse tolle Gewichtsverteilung von 53 % VA zu 47 % HA sorgt.
       
      Viel zu optimieren oder zu verbessern gibt es meiner Meinung nach bei dem Auto nicht, obwohl ich dies liebend gerne mache. Einziger Umbauplan, der derzeit läuft, ist an der Vorderachse der Stahlbremse goodbye zu sagen, nachdem mir diese in kleinerer Form schon beim ATS-V krumm wurde. Hier sollen statt der 390 x 36 mm Stahlscheiben vom Ferrari 458 Keramikscheiben in 398 x 36 mm mit GTC-4 Lusso Bremsbelägen Platz finden... von meinen Berechnungen her, geht das alles mit dem Serienbremssattel, der zu 90 % baugleich zu den Keramiksätteln auf der C7 Z06 ist und von den Abmessungen identische Bremsbeläge fährt wie der GTC-4 Lusso. Bin gespannt, ob alles so klappt, wie berechnet. Da beides Brembo ist, müssten sich die mehrteiligen Stahlscheiben auch perfekt umtopfen lassen, sodass ich den original Cadillac Topf auf der Ferrari Keramik montieren kann... bis alles verbaut ist und die Machbarkeit bewiesen ist, werden aber noch ein paar Wochen vergehen. 

      Ich mache gerne solche Umbauten, habe allerdings noch nie den original Stahlsattel beibelassen... aufgrund der fast baugleichen Art und Größe, werde ich dies hier versuchen, am wichtigsten ist es dabei, die Beläge für die Stahlscheiben gegen Beläge für die Keramikscheiben zu tauschen. Was am Ende fehlt, ist halt die Trockenbremsfunktion bei Nässe, darauf kann man sich jedoch einstellen, der erste RS4 B7 von mir hatte diese auch nicht und es war nie gefährlich. Angenehmer Nebeneffekt ist die Reduzierung der rotierenden Masse an der Vorderachse. Die Stahlscheibe wiegt gute 14 kg jeweils, die Keramikscheibe wiegt nur 6 kg. Ich spare mir also 16 kg rotierende Masse an der Vorderachse was nicht schlecht ist. 
       
      Werde berichten, wenn die Bremse drauf ist. 
       
      Die ersten 1800 km sind bereits abgespult, am Do stehen weitere schöne, schnelle und entspannte 800 km am Stück an, ich freue mich drauf. Im Sommer werde ich den Kleinen auch mal auf den Track lassen - ich traue es ihm zu.
       
      Und nochmals, das Auto macht sooooo unfassbar viel Spaß. Fahrt mal einen Probe, wenn ihr euch für E63S, RS7,  M5 interessiert und das Markenimage nicht braucht und mit einem dünneren Händlernetz leben könnt., vielleicht geht es euch so wie mir. Cadillac hat sogar immer wieder Aktionen in Großstädten, dass sie euch eurer Wunschauto für die Probefahrt bis zur Haustüre bringen, ihr dann selber mit einem Instruktor fahrt und anschließend wieder zu Hause oder an einem Wunschort abgesetzt werdet - coole Sache. Wie auch beim ATS-V gibt es 3 Jahre Garantie ab Erstzulassung obendrauf und ein Design, das sich von den Deutschen Autos abhebt und man nicht an jeder Straßenecke sieht.
       
       
       



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