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580 PS für 14 Tage: Audi RS6 Blog


MarioRoman

Empfohlene Beiträge

06.05.09

bald...

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Bald ist es soweit. Dann steht er in meiner Garage, der Audi RS6. Im Grunde genommen eine schicke Limousine für den Alltag. Nur hat diese Limo 580 Pferde unter der Haube und kreischt aus 10 Zylindern die Linksspurblocker von der Bahn. Bei der Präsentation durfte ich dem RS6 nachts schon ein wenig auf den Zahn fühlen. Jetzt wird er für 2 Wochen in meiner Garage platz nehmen. Meine Shell Tanke wird es bestimmt freuen. Schließlich guckt die momentan in die Röhre wenn ich mit dem Lexus IS220d an ihm vorbeidiesel. Nur noch ein paar Tage….

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11.05.09

Wer den Taler nicht ehrt… ;-)

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Es gibt so Tage, da freu ich mich einfach mal. Darf ich vorstellen! In der rechten, Testwagen Nummer Eins. Der Lexus IS 220d mit 177 PS und 400 Nm Drehmoment. Nett. In der linken Ecke, frisch eingeflogen der AUDI RS6 mit schlappen 580 Pferden und lässigen 580 Nm Druckbelastung. Jetzt ratet doch mal, wer von den beiden einen dezenten Vorsprung in Sachen Fahrspaß bekommen wird?

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Richtüüüsch. Der RS6 wird jetzt zwei Wochen lang mein treuer Weggefährte sein. Genauer gesagt, solange bis mein Konto geleert ist. 80 Liter Super Plus wollen erstmal bezahlt werden. Allerdings darf ich mir dadurch sicher sein, dass ich meinen VIP Status bei Shell wohl behalten werde.

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Kaum angekommen, hieß es auch schon gleich die Alltagsfähigkeit des übermotorisierten RS6 auszutesten. Mein schöner Ikea Schreibtisch hat leider Gottes nicht zu viel Standfestigkeit bewiesen, deswegen musste ein neuer her. Also ab nach Henstedt-Ulzburg zu einem Möbelhaus.

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Vor Ort, ging es erstmal ans Feilschen um einen schicken Eckschreibtisch. Nach einem satten Rabatt an der Kasse, gab es dann auch das begehrte Stück in Einzelteilen. Interessant wurde dann der Blick des Verkäufers, als er den „Transporter“ erblickte. Ungläubig darüber, dass dies wohl nicht klappen würde, schüttelte er nur amüsiert den Kopf.

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Doch zwei Handgriffe später, erweiterten sich das Kofferraum-Ladevolumen um ein Vielfaches, so dass alle drei Elemente bequem in der Länge reinpassten. Ohne Weiteres hätte hier noch das passende Regal, mitsamt Türen und Zubehör Platz gefunden. Und was lernen wir daraus? Tja, wer den Taler nicht ehrt ist des RS6 nicht wert. Der ersten 30 Stadtkilometer wurden übrigens mit 14 Litern Durchschnittsverbrauch beziffert. Das kann ja heiter werden. So und nun bau ich mal meinen Schreibtisch auf.

Euer MarioRoman

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12.05.09

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292!!! Genau bei dieser Zahl bekommt der RS6 das Würgehalsband zu spüren. Denn schneller darf der Potenz A6 nicht fahren. Gestern durfte mein neuster Liebling das erste Mal ausfahren. Nach einem kleinen Videodreh eines Kollegen mit einem Q5 ging, es dann mit Sack und Pack Richtung Quickborn, um das Equipment wegzubringen.

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Kaum dort angekommen, springt auch schon der Ton-Mann ins Auto. „Der ist ja so geil, wie ist denn die Soundanlage?“. Die Frage wird dem ungeduldigen Jungen beantwortet, denn just ein paar Minuten zuvor gab es erst mal ordentlich Black Music Kost, mittels SD auf die Festplatten Juke Box. Zu meinem Bedauern, fehlt der Multimedia Anschluss für mein Iphone. Caaaallifornia Loooove: Dr. Dre und 2Pac im Duett. Die BOSE Anlage wummert uns die Ohren zu. Danach gönnen wir uns noch ein wenig den TV Modus. Kurze Zeit später, setze ich Ihn vor seiner Haustür ab. Ein trauriges Ciao entrinnt seinen Lippen und ich bin mir relativ sicher, es galt nicht mir. Den Rest der Strecke feuere ich auf der Autobahn ab, bis das Würgehalsband kommt. Verbrauch bei Ankunft: dezente 18 Liter. Den Verbrauch auf der Autobahn enthalte ich Euch mal lieber vor. ;-)

Euer

Mario Roman

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13.05.09

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Hundert. Das ist dieses Mal die Zahl des Tages. Hundert Kilometer und ein Viertel Tank weniger, um mal ein wenig genauer zu sein. Der Verbrauch geht langsam bedrohlich in Richtung der 20 Liter Marke, je mehr wir beide uns kennen lernen. Bisher wurde der Kleine aber mehr als Alltagsbitch denn als imposante Familienschleuder genutzt. Heute ging es nämlich zu OBI, um meine eher minderwertigen Handwerkskenntnisse auf den neusten Stand zu bringen.

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Erfreulicherweise wird ein Platz direkt vor der Tür und somit auch vor der Imbissbude frei. Dort treibt sich die Elite der Wannabe Handwerker, zum fröhlichen Bratwurststopfen, herum. Im Grunde ein männlicher Klatschtreff. Kaum ausgestiegen, vernehmen meine Ohren schon einige kleine Kommentare. „Fettes Teil“ … „Proletenkarre“… „der versägt aber nen Porsche“. Und wie es sich für so eine Lästergruppe gehört, verstummt sie beim vorbeigehen und fängt erst hinterm Rücken an zu sticheln. “ ist doch bestimmt Papas Auto“ vernehme ich noch leise. Ich kann mir kaum noch das Grinsen verkneifen.

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Wobei man sagen muss, dass solche Kommentare wirklich eine extrem deutsche Macke sind. In keinem anderen Land wird so offensichtlich, der Hass auf anderer Leute Spielzeug preisgeben. Gerade in den südlichen Ländern, streckt man lieber den Daumen in die Höhe und erfreut sich an so seltener Automobilpracht. Who cares? ;-)

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Nach zwei, drei kleinen Einkäufen, geht es wieder auf die Straße. Irgendwie beschämend. Seitdem ich mit dem RS6 herumkurve, erblicke ich nur „Opfer“. Irgendwie ein erhabenes Gefühl, an das ich mich durchaus gewöhnen könnte. Auf einmal quetscht sich ein Audi in meinen Rückspiegel. Ehe ich es raffe, rauscht der S6 einer älteren Generation schon an mir vorbei. So ein Mist, da verpass ich doch glatt meinen ersten „Gegner“…

Euer MarioRoman

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18.05.09

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Es ist Unfair und leider immer das gleiche. Mit zunehmendem Spaßfaktor, sinkt die Kreditwürdigkeit meines Bankkontos. Der Audi RS6 befindet sich in der Halbzeit und er nimmt mich aus, wie eine Weihnachtsgans. Zwei Tankladungen á 80 Liter, bekam der Kleine schon zu schlucken. Die erste Tankladung ging nach knapp 300 km flöten, die zweite hielt immerhin 370 km durch. Irgendwie hat diese Art der Kommerzialisierung eine weibliche Note.

Denn sowohl Frauen nehmen erstmal, bevor sie geben. Es wäre eine durchaus interessante Studie, zu erfahren, was auf Dauer günstiger kommt. Dauerkonsum mit Handtaschen, Schmuck und Schuhen oder Dauerbesäufnis eines Audi RS6. Immerhin tu ich hier was für die Umwelt. Denn je schneller ich den kostbaren Sprit in die Luft jage, desto weniger gibt es zu fördern. Das spornt die Autohersteller noch mehr an, ein 3 Liter Auto zu bauen. ;-) Dennoch hatten wir wieder ein paar schöne Tage zusammen.

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Donnerstag wurde der Audi erstmal betrogen. Aber er nahm es mir nicht allzu übel, denn es war nur für ein kurzes Fotoshooting und im Grunde genommen, ein ebenbürtiger Verwandter, nämlich der Bentley Continental GTC. Erstaunlich, wie langsam einem dieses 560 PS Geschoss einem vorkommt, wenn man ein paar Tage mit dem nur 20 PS stärkeren RS6 unterwegs war.

In 5,1 Sekunden, spurtet der Briten VW von 0 auf 100 und trotzdem mach sich die fast 300 Kilogramm Mehrgewicht deutlich bemerkbar. Der GTC ist mehr Cruiser als Sportler, das wird schon bei der wesentlich softeren Lenkung deutlich spürbar. Allerdings wurde dem Bentley kein Würgehalsband umgelegt. Der soundstarke Zwölfzylinder marschiert bis Tempo 312 ordentlich voran, erst dann ist Schluß mit dem Tempowahn. Wer also mal ganz entspannt 200.000 Euro loswerden will: Voila.

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Freitag war dann Tank Tag bzw. Zahl Tag. Die gierigen Blicke der Männer, sind immer wieder interessant zu deuten. Eine Mischung aus Neid und Faszination. Hier und da traut sich auch mal einer bis zum Auto und fängt das Fragen an. Standard Dialog Nummer 1. Ist das der S6? Nein der RS6. Ist das Deiner? (Die Antwort hängt von der jeweiligen Sympathie ab.) Wie viel PS hat der denn? 580! Waaas? Jaaa! Und was schluckt der so? Viel zu viel! Danke und ab dafür.

Samstag ging es dann zum ersten Mal richtig auf die Autobahn, zur Hannoveraner Modelnacht. Während Partykönig Michael Ammer beim Mexikaner ordentlich am Vorglühen war, brachten wir lieber den Zehnzylinder zum spurten. Neben ein paar 120er Abschnitten, ging es konsequent mit Tacho 300 voran. Und hier kommen wir zum gefährlichen Part des RS6.

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Auch in diesen Geschwindigkeitsregionen, lässt sich der Ingolstädter so lässig brav in der Spur halten, dass man leicht Übermut bekommen könnte. Anders als bei Sportwagen wie dem Porsche Turbo, sind die 300 (280 in echt) kaum zu vernehmen. Gefühlt geht es mit 220 voran, erst wenn andere Autos die dritte Bahn blockieren, merkt man am Bremsvorgang, wie fix der Fahrer hier wirklich unterwegs ist. Gefährlich, aber auch spaßig.

Nach einem netten Abend, ging es genauso hurtig wieder nach Hause, dem Sonnenaufgang entgegen. Entgegen meiner Vermutungen, kam der RS6 dieses Mal trotz der schnellen Passagen, mit weniger Sprit als im Stadtverkehr zurecht. Der Verbrauch sank auf 19 Liter gegenüber den 21 Liter Stadtverbrauch und erst nach 370 km, leuchtete die hässliche Tankleuchte auf.

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Sonntag war tagsüber erstmal faulenzen angesagt. Erst gegen Abend ging es wieder auf die Straße zum shooten. Allerdings nicht ohne eine kleine Verschönerung der Front. Durch das konsequente Durchtreten des Gaspedals, mutierte der Audi nämlich zum Massenmörder. Die gesamte Front beherbergte Dutzende von kleinen Insektenleichen, die einen größer, die anderen kleiner, die einen grün, die anderen irgendwie breiig.

Also ab in die Waschanlage, aber nicht ohne vorher noch ein Stoßgebet in Richtung Himmel zu entsenden. Denn die wuchtigen, dunklen Felgen sind zwar schick, aber auch äußerst kratzanfällig. Doch zum Glück ging alles gut. Der RS6 ist zwar breit geschultert, aber es reicht noch für ein paar mm auf jeder Seite. Dafür hat es sich aber gelohnt. Ach ja, einen Namen hab ich jetzt auch endlich für den Kleinen gefunden: Krypto. Was es damit auf sich hat, das werdet ihr im Fahrbericht erfahren.

Euer MarioRoman

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Was für eine Woche! Die blaue Kanonenkugel musste sich dieses Mal voll und ganz in seiner Reisetauglichkeit beweisen. Knapp 1400 km in 5 Tagen. Mal mit Passagieren mal mit Vollgas auf der Autobahn oder auch im wuseligen Stadtverkehr, der RS6 wurde nicht geschont. Allerdings mir schon ein schauriger Angstschweiß über den Rücken, bedachte ich das diese Tour so einiges an Sprit verschlingen wird. Egal, der Wagen ist da um Ihn zu testen also testen wir ihn auch richtig.

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Dienstag (0-340 km, 1 Tankstop) :

Der erste Stopp ging nach Bielefeld, zu einem befreundeten Luxusautohändler. Um einigermaßen Reichweite zu bekommen, beließ ich es bei einer gemäßigten Fahrweise. Zudem sind wilde Beschleunigungsarien zu so einer Tageszeit eher frustrierend als spaßfördernd. Es wird also Zeit, die schönen kleinen Extraspielereien des vollgestopften Testwagens zu probieren. Mit Tempomat und Distance Control, übernimmt der Ingolstädter die volle Kontrolle über Gas und Bremse, und wahrt immer den korrekten Abstand. Faszinierende kleine Spielerei, doch hier und da muss dann doch mal wieder volle Latte ins Gaspedal getreten werden. Allerdings schaltet sich dieses System bei einem Stau leider ab und der Fahrer muss manuell weitermachen. Schade, denn genau hier wäre das System perfekt zu gebrauchen.

In Bielefeld angekommen, geht es zu einem befreundeten Luxusautohändler. Voller Stolz präsentiere ich ihm meine blaue Versuchung und gebe mich selbstbewusst, ein ganz dolles Auto am Start zu haben. Doch auch er hat noch ein As im Ärmel. Sekunden später, präsentiert er mir den neuen Maserati Quattroporte S. Kaum den Motor angelassen, möchte sich der ebenfalls nicht gerade wortkarge Audi RS6 am liebsten wimmernd verstecken. Was dem Achtzylinder für ein brachial geiler Sound hinten entweicht, ist jenseits von gut und böse. Daumen hoch dafür nach Italien.

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Nach diesem doch recht beeindruckenden Schwanzvergleich auf hohem Niveau, gibt es dann aber auch Lob für den Power A6. Interieur und Haptik wissen zu gefallen. Auch die 580 PS lassen respektvoll seinen Kopf nicken. Doch irgendwie scheint es dennoch nicht so ganz sein Metier zu sein. Kaum wieder ausgestiegen, geht er schon zu seinem weißen Maserati GT- ein Traum auf vier Rädern- belächelt ihn und verabschiedet sich. Italiener sind zwar nicht bekannt für Langlaufleistung, aber Emotion….. die haben sie zu Hauf. Blöde Idee, dagegen mit einem Audi anstänkern zu wollen.

Anschließend geht es zum Übernachten nach Minden – meine alte Heimat. Viel zu früh angekommen, nutze ich die Gelegenheit und baller ein wenig über das Wesergebirge. Hier macht sich dann doch das hohe Gewicht bemerkbar. Die 2,1 Tonnen fordern dem quattro Antrieb alles ab, was geht. Der RS6 lässt sich zwar erstaunlich flott um die Kurven bugsieren, aber nichts desto trotz gibt es hierfür prädestiniertere Fahrzeuge, mit denen das Kurvenräubern erst richtig Spaß macht. Dennoch, allein das Zwischengasgeräusch beim Zurückschalten mit den Schaltwippen, bringt wieder ein herzliches Lachen auf meine Lippen. Und den soll ich wieder hergeben? Niemals!!!

Euer MarioRoman

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Wieder ein sehr angenehm zu lesender Bericht.

Und die Fotos sind zum Teil einsame Spitze. Bei dem Blau läuft einem wirklich das Wasser im Munde zusammen.

Ich bin begeistert. :-))!

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Hallo!

schöner, emotionaler Bericht! Und wunderschöne Fotos!

Ich hatte letztens auch das Vergnügen, den RS6 Avant von Freunden der Familie fahren zu dürfen.

Schon beeindruckend wie das Teil aus dem Stand losschiebt, ohne Gripverlust, Allrad sei dank. Für so einen schweren Bomber echt stark.

Das mit den Fliegen kann ich bestätigen, nach einer 1100km Fahrt sah die Front aus wie ein Fliegennest, also ab zur Waschanlage. An der Zufahrt war der Kassierer ("Ist das ein echter RS6? Wow! Tolles Auto!") auch sichtlich begeistert.

Wieder in der Tiefgarage angekommen parkte ich das Auto direkt neben einem normalen 3.0 TDI Avant, in der gleichen Farbe, mit S-Line Paket usw. Erst dann sieht man richtig den Unterschied zwischen normal A6 und RS6, vor allem aus der Entfernung so 10-15 Meter wirkt der RS6 um Welten bulliger und brutaler. Im normalen Verkehr ist er ja doch recht dezent.

Zum Verbrauch, ja der ist nicht ganz ohne, man kann ihn aber auf der Autobahn mit zusammengekniffenen Pobacken auch mit rel. humanem Verbrauch fahren. Ein Kostverächter ist der RS6 naturgemäß nicht...

Wie sagte der Eigentümer des Fahrzeugs so schön zu mir: "Auf langen Strecken bist du mit einem 320d schneller am Ziel, wegen der Tankpausen.......aber du hast nur halb so viel Spaß!" :D

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Super Bilder hast du. Ich finde die Bilder in den total leeren Parkhäusern super.

Du warst in Minden und ich habe den RS6 nicht gesehen.:( Komme aus Bückeburg. Hast du auch Bilder in Minden oder im Weserbergland gemacht?

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Oh sorry hätte ich das gewusst hätte ich dir Bescheid gegeben. Hatte sogar überlegt in Bückeburg Fotos zu machen aber leider hatte ich keine Zeit dafür. Will aber unbedingt mal am Kaiser Wilhelm Fotos machen und am Drachenfliegerstartplatz.

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Herrlicher Bericht.

Als ich neulich aus Richtung Felnsburg kam, hatte ich auch auf der BAB eine Zeit lang einen RS6 Avant in der Nähe aufgrund recht voller BAB. Der Sound des Wagen ist schon herrlich bei Kickdown.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm, oder war es der lusterfüllte Mario Roman erweckt den Zehnzylinder zum Leben? Wie auch immer. Halbwegs erwacht und frisch gestärkt geht es wieder auf die Reise. Vorher wird unser Nimmersatt noch genährt. Insgesamt 55Liter V Power pumpen jetzt wieder durch die benzindurchbluteten Adern des RS6.

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Und nun gibt es kein Halten mehr. Es geht vorbei am Kaiser Wilhelm Denkmal, durch Porta Westalica bis die geheiligte geschwindigkeitsfreie Autobahn uns erwartet. Wunderbar denn hier darf gleich Vollgas gegeben werden. Ich schalte auf S und trete das Gaspedal bis in den Keller durch. „Guuuuuuuuuten Moooooorgen“ schreit mich der Audi an. Ja, nun bin ich endgültig wach.

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Bevor der nächste größere Halt in Köln angesagt ist, mache ich noch einen kleinen Zwischenstopp für einen Fotoshoot in der Nähe von Dortmund. Der Kleine muss ja auch endlich mal in Szene gesetzt werden. Leider spielt das Wetter nicht ganz so mit wie ich das möchte, so dass ich nach zwei Stunden genervt die Kamerausrüstung wieder einpacke und weiter nach Köln düse.

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Und hier kommen auch schon wieder Erinnerungen auf. Denn das erste Mal durfte ich den RS6 auf der Präsentation in Düsseldorf bewegen. Es folgte eine nächtliche Tour von Düsseldorf bis nach Bonn und auch der Kölner Dom musste als schmückendes Beiwerk für den roten RS6 herhalten. Der Innenraum des roten Giganten kam um einiges sportlicher daher. Alcantara soweit das Auge reichte und schnittige Sportsitze, ebenfalls mit Alcantara bestückt sollten eine Art Rennflair aufkommen lassen. Wer darauf steht… Ich bevorzuge eher die schicken und überaus langstreckentauglichen Ledersitze mit RS6-Prägung. Der RS6 ist nun mal kein Sportwagen, sondern ein verdammt schneller Reisewagen mit sportlichen Ambitionen.

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In Köln geht es dann erst einmal ins Maritim Hotel am Rhein. Eine Mütze Schlaf holen, ehe es abends zur Kölner Modelnacht im Club Diamonds geht. Mit im Gepäck: vier sexy Ladies, die der Party freudig beiwohnen wollen. Druckbelastung für die Bose-Anlage, denn jetzt geht die Party erst richtig los. Auf geht’s ab geht’s drei Tage Bass……

Euer MarioRoman

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Der dritte Tag ist leider ein sehr kurzer für uns beide. Direkt nach der Party geht es zum Flughafen. Denn heute ist Proletentreffen am Wörthersee angesagt. Als nicht eingefleischter GTI-Fan kann man es kaum nachvollziehen, sich den Trip zum Wörthersee anzutun nur um Runde für Runde seinen persönlich „individualisierten“ VW (hier und da traute sich auch ein BMW darunter) der Öffentlichkeit zu präsentieren. Interessant anzuschauen ist es allemal. Doch dazu mehr im separaten Blog.

Nach einem schicken Feuerwerk geht es ab in die Heia, denn es soll schon relativ früh wieder zum Flughafen gehen. Kaum dort angekommen freue ich mich „meinen“ RS6 auf dem Parkplatz zu erblicken. Wie tut das gut. Endlich wieder ein richtiges Auto, nicht so eine Proletenschüssel. Ich lade das Gepäck in den Kofferraum, drücke den Startknopf, schalte auf S und trete das Pedal in Grund und Boden. Der Motor brüllt, ich lächle und die Passanten zeigen mir einen Vogel. Herrlich, wenn man wieder so ein normales Auto fährt.

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Bevor es weiter nach Frankfurt geht muss natürlich wieder der Tank gefüllt werden. Es ist recht interessant zu sehen, wie schnell die Shell-Tankwarte immer bei diesen dicken Autos ankommen. Habe ich einen Fiat 500 oder ähnliches als Testwagen darf der Tankrüssel meist selbst gezückt werden. Hat halt doch so seine Vorteile. Nachdem der freundliche Tankwart sich erstmal ausgiebig über die Fahrleistungen des Audi erkundigt hat, geht es zurück zum Maritim Hotel um noch zwei Passagiere abzuholen.

Neben dem allseits berüchtigten Veranstalter und Partykönig Michael Ammer gibt es noch eine nette weibliche Begleitung dazu, die mir den Blick in den Rückspiegel permanent versüßt. Und wieder zeigt sich der RS6 von seiner besten Seite. Neben meinem ganzen Gepäck, nimmt der Kofferraum auch gelassen zwei weitere Koffer ohne Probleme in seinen Schlund auf. Schon klasse, welch tollen Spagat zwischen Sport- und Reisetauglichkeit Audi hier geschaffen hat.

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Auf der Autobahn Richtung Frankfurt gibt es dann wieder ordentlich Druckbeschallung mit einem Mix von Ammers Resident DJ Marcimo. Wer Lust hat sich ein wenig netten House anzuhören kann ihn sich HIER runterladen.

Bei Montabau gibt es nach gefühlten 500 Baustellen endlich mal die Möglichkeit Stoff zu geben. Ammer gibt sich wie immer cool und gelassen, schielt aber doch immer wieder durch seine Sonnenbrille in Richtung des Tachos. Und dann kommt es: „Ist schon recht geschmeidig mit knapp 300 hier lang zu düsen.“ Das aber mit so einer Coolness, dass man die Klimaanlage hätte getrost weglassen können.

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Kurz darauf geschieht es dann endlich: Ein Gegner. Im Rückspiegel baut sich nach und nach ein schwarzer bulliger Chrysler 300c SRT-8 auf, bereit dem RS6 Paroli zu bieten. Was macht Romi also? Gas geben. Dennoch hält sich der 300c erstaunlich tapfer im Rückspiegel und will mitspielen. Kurz darauf geht es in eine 120 Zone. Knirschenden Hauptes lasse ich den 300c an mir vorbeiziehen.

Einige Stunden später geht es zur Frankfurter Modelnacht, auf der Ammer mitsamt weiblicher Begleitung und goldenem Anzug voll in seinem Element ist. Ein durchaus amüsanter Abend.

Euer MarioRoman

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Heute ist ein schöner Tag. Warme Sonnenstrahlen erhaschen mein Gesicht. Ich höre Kindergelächter irgendwo in der Ferne. Heute ist es soweit. Der Tag der Wahrheit. Ich will es endgültig wissen, da gibt es kein Halten mehr. Sind die 500 km mit einem Tank zu knacken? Heute, ja heute gibt es keine Ausrede mehr. Noch einmal den Tank gefüllt und finalen Zielpunkt eingegeben. Mit einem kleinen Zwischenstopp über Hannover sind knapp 520 km zu bewältigen.

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Doch es soll keine komplett einschläfernde Spritspartour werden. Vollgastouren sind tabu aber auch im Windschatten diverser LKW hinterherzufahren. Stattdessen gilt es einfach mit dem Rest mit zu schwimmen. Das verlangt meinem Gasfuß zwar sämtliche Disziplin ab, aber das soll es mir wert sein.

Und siehe da, es klappt. Der Durchschnittsverbrauch sinkt rapide von 18 Liter auf 13 herab. Die meiste Zeit bewege ich mich mit Tempo 150 voran. Umso erstaunlicher zu sehen, dass andere Kollegen, die um einiges schneller an mir vorbeipreschen, immer wieder von mir eingeholt werden und diese auch deutlich abgenervter wirken. Tagsüber ist mit dieser Gangart kaum was gut zu machen.

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Doch ein Mal, ein einziges Mal ging es nicht anders. Während ich mich gemütlich auf der mittleren Spur fortbewege rauscht ein weißer Audi A4 Avant mit zwei feschen Typen auf Höhe meines Fenster heran. Durch kurzes Hupen und wilde Gestik wird mir zu verstehen gegeben, ich solle doch bitte mal dem kleinen Zucker geben.

Damit kann geholfen werden. Ich hau das Gaspedal durch und ziehe mit Vollgas an ihnen vorbei. Kaum kommen sie von hinten wieder an, gebe ich wieder Gas und wiederhole das Ganze noch einmal. Das hat mich zwar bestimmt gute 20-30 km gekostet – jedoch bekommt man selten zwei erwachsene Männer in einem Auto zu sehen, die sich bei mir ehrfurchtsvoll mit einem Diener für diese Vorführung bedanken.

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Auch sonst ist der „Gaffer“-Faktor auf der Autobahn doch recht groß. Immer wieder stoppen Autos auf Höhe des RS6. Einige Jüngere schwenken erstmal hinten ein und zücken die Handycam. Andere versuchen ihrem Schatz zu erklären wie toll das Ding doch ist.

Nach einem fotografischen Zwischenstopp in Hannover geht es weiter nach Norderstedt. Ich bin noch am Zweifeln ob ich diese Tour wirklich schaffe ohne nachtanken zu müssen. Innerlich ärgere ich mich über meinen kurzen Vollgasausflug. Egal, volles Risiko, weiter geht’s. Mit knapp 40 km Restreichweite und der Tanknadel weit im roten Bereich erreiche ich den Hamburger Freihafen, durchquere den Elbtunnel und bin immer noch am Zittern.

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Bloß kein Gas geben, bloß nicht provozieren lassen. Ganz chillig. Mit einer Restreichweite von 20 km erreiche ich meine heimische Shell Tanke in Norderstedt. Es ist geschafft. Knapp 520 km mit einer Tankfüllung. Ich bin erstaunt über meinen Willen dies durchzuhalten und atme erst einmal kräftig durch. Vielleicht wäre auch mehr drin gewesen, aber ob das Durchschnittstempo knapp über 100 gewesen wäre bleibt zu bezweifeln.

Gegen Abend gibt es noch einige Fahraufnahmen mit der blauen Kanonenkugel. Ein Freund darf den Wagen in der Zeit bewegen und ist sichtlich begeistert undkaum wieder aus dem Auto herauszubekommen. Danach zocken wir noch ne Runde Burnout Paradise auf der Playstation 3, denn da kostet es uns keinen Sprit Vollgas zu geben.

Euer MarioRoman

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Nochmals :-))! :-))! für den klasse Bericht und vor allem die tollen Fotos. Vor allem die aus #13 vor der "Industriebrache" gefallen mir sehr gut. Die sind für mich kalender- bzw. posterverdächtig!

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Ich kann mich an dieser Stelle nur nochmals meinen Vorrednern anschließen und den Hut ziehen bei diesem interessant zu lesenden Bericht, der gepaart ist mit netten Photos.

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Bin kein Audi-Groupie, aber das Teil sieht nach Höchstleistung aus, respekt!

Allerdings bitte nicht mehr den Ammer erwähnen...sonst schaffe ich es nur Hälfte der Berichte zu lesen....:-))!

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och ich lade dich gerne mal auf ne party ein. ;-)

du, wir beide haben schon miteinander gefeiert...weisst du vielleicht garnicht.8)

...2005 zu deiner anfangszeit im pacha in HH. :-))!

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