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Die teuersten Häuser der Welt!


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Geschrieben
Ich kann dir da nur zustimmen. Ich denke, es wird eine Mischung aus allen deinen Argumenten sein.

Wie ich weiter oben schon geschrieben hab, sind die Bauvorschriften - gerade in Bayern - teilweise eine Katastrophe.

Und wenn der "Durchschnittshausbauer" in den Fertighauspark geht, sieht er halt zu 95% nur die typischen, langweiligen Häuser....

Volle Zustimmung !!

Individualität ist in Oberbayern nicht gerne gesehen. Ergo ist man gezwungen, sein "Einheitshaus" (fast so schlimm wie bei den Briten, aber dort will es ja jeder so!) genau so zu bauen, daß es den Baugrenzen, der Dachneigung (zum Teil +/-1°!), der Drempelhöhe bei zweigeschossigen Bauten, der Erkerausbildung, dem Dachüberstand ...usw. ganz genau entspricht.

Was rauskommt, ist eine Raumhöhe von (unzumutbaren 2,44m!), unbenutzbarer Erker (2 waren nicht erlaubt) etc. Und für jede geringste Abweichung müssen Gemeinderat und Bauamt zustimmen.:evil:

Fährt man ein paar Kilometer weiter nach Österreich, sieht man dort die interessantesten Häuser, jedes anders, individuell und trotzdem auf seine Weise schlüssig. Und dann wundert man sich, daß die Fertighausbauer nur noch "Einheitsbrei" fabrizieren. Abgesehen von der Hausqualität...Bin Massivhausfan und mag es nicht sehr, wenn sich die Wände wie Karton anfühlen und man jedes Geräusch von überall im Haus hört, aber sowas ist Ansichtssache.

Max

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Geschrieben
Dem muß ich leider voll und ganz zustimmen!

Nur, woran liegt das?

Scheuen sich die Architekten den Kunden Entwürfe aus einem Guß, möglicherweise abseits des Mainstream, zu präsentieren? Können sie es nicht, fehlt den Kunden einfach das Geld oder gar der Geschmack?

Ich denke, es ist eine Mischung aus vielen Aspekten.

Einersits haben sehr sehr wenige Leute Geschmack, gerade in Hinsicht auf Architektur und Kunst.

Wie ich oben schon etwas polemisch geschrieben habe, kaufen sie zwar Prade, Ralph Lauren und Gucci, fahren schwarze Sportwagen und tragen teure Uhren, aber bei diesen Produkten ist es ja auch nicht so schwer, nicht das Falsche zu kaufen, da kann man sich ja dem Mainstream anpassen.

Für ein Verständnis von Architektur bedarf es aber vor allem Bildung, genauso wie für ein Verständnis von Musik oder bildender Kunst.

Es heißt zwar immer, daß man über Geschmack nicht streiten kann, ich sehe das aber anders, man kann darüber ebenso streiten wie über Musik, Kunst oder Politik.

Andererseits ist vielen Leuten das eigene Haus bzw. die eigene Wohnung nicht so wichtig, entsprechende Klamotten oder Uhren oder Autos sind ein sehr viel besser einzusetzendes Statussymbol, nach Hause laden sowieso nicht so sehr viele Leute ein.

Und dann muß man einfach sagen, daß das Marketing der sogenannten Häuserhersteller sehr gut funktioniert, sie suggerieren eine "Produktion" und eine vermeintliche Festpreisgarantie (wehe, wenn man statt blauer grüne Fliesen haben will...) und eine vermeintliche "Schlüsselfertigkeit", die Realität sieht meistens völlig anders aus, aber der Konsument fällt darauf herein.

Teurer wird ein konventionell von einem Architekten geplantes, ausgeschriebenes und gebautes Haus eigentlich nie, nur (oft) besser.

Und dann gibt es natürlich noch die Architekten. Ein (teilweise) trauriges Thema. Weil sie einen schwarzen Saab turbo fahren, einen schwarzen Leinenanzug und ein schwarzes Prada-Hemd tragen, glauben sie, sie hätten den guten Geschmack gepachtet und sind teilweise von ziemlicher Arroganz.

Die Art vieler meiner Fachkollegen schreckt sicher viele Bauherren ab, viele Architekten verstehen sich eher als Künstler denn als Dienstleister.

Dabei ist ein guter Architekt zu 95 % Handwerker bzw. Organisator und Rechnungsprüfer und zu höchstens 5 % Künstler.

Und an den 5 % Kreativität scheitern dann auch noch recht viele Architekten bzw. verschrecken die potentiellen Bauherren mit ihrem sehr häufig ungerechtfertigten Dünkel.

Und das Ergebnis sind unsere Einfamilienhaussiedlungen...

Beste Grüße, hs.

Geschrieben

Na ja, da will ich doch mal eine Lanze für unsere Baugesetzgebung brechen.

Offensichtlich ist es heute so, dass jede Investition an der Investition anderer gemessen wird.

Beim Bauen ist das nicht anders. Da will jeder den nächsten übertreffen. "Individualität" ist angesagt :-))!.

Da stehen reetgedeckte, rot verklinkerte Häuser, welche traditionell wohl eher in friesischen Küstengefilden zu Hause sind, neben Lärchenholz-Stulpschalungen aus dem Schwarzwald.

Gleich dahinter streitet sich ein Chalet, welches direkt aus der Schweiz zu kommen scheint, um die wenigen Sonnenstrahlen, die ihm ein Herrenhaus eines toskanischen Weingutes streitig machen will.

Das alles auf Parzellen, die nur noch 400 bis 600 m² klein sind.

Der Bauherr will seine Träume ausleben und vergisst darüber die Tradition des Bauens.

Bauen heisst zuerst, eine Schutzbehausung schaffen. Natürlich will und soll man sich in seiner Behausung wohl fühlen.

Man muss aber auch bedenken, dass ein Gebäude oftmals nicht nur Wohnzwecken dient

Man sollte auch daran denken, das eine Behausung gepflegt werden muss. Unterhalt in Form von Instandhaltung kann sehr kostenintensiv werden.

Die landestypische Bautradition hat hat genau in diesen Ansätzen ihre Wurzeln.

Materialien wurden seit jeher nur in der Region gewonnen, da Transporte teuer waren.

Reet in Norddeutschland ist ein typisches Beispiel. Schiefer in der Eifel. man fahre durch das Siegerland..... ebenfalls Schiefer.

In waldreichen Regionen seit jeher Holz.

Es wurde z.B. passiver Wetterschutz in Form von großen Dachüberständen betrieben.

Landschaft, Tradition und Baustil bilden im Idealfall eine Einheit.

Und unsere Bebauungspläne wollen zumindest ein wenig in diese Richtung lenken.

Nun haben wir uns aber innerhalb nur einer oder zwei Generationen in eine Zeit katapultiert, in der der Transport von Baumaterialien kein Problem mehr ist.

Durch Reisen bekommen wir Eindrücke in fremde Baustile, deren "Exotik" wir gerne in unseren Alltag hinüber retten wollen.

Neue und auch günstige Baumaterialien ersparen uns scheinbar das Nachdenken über die Instandhaltung.

Wir verlieren auch offensichtlich die Fähigkeit, mit den uns gegebenen Ressourcen behutsam umzugehen.

Tagtäglich wird uns vorgelebt, dass man aktiv sein muss, um etwas zu erreichen. Das man seine Ellenbogen gebrauchen muss.

Wie soll da nun das Gefühl für die Integration des Einzelnen in ein Gesamtes entstehen?

Wer denkt noch "Landestypisch"? Es möchte ja jeder weltmännisch angesehen werden. Wir sind alle soooo wichtig.

Jeder Klempner ist heute ja Kosmopolit, mit Internet und "Handy" mit der großen Welt verbunden.

Wenn ich in der Vergangenheit einen Hilfsarbeiter (Entschuldigung für diese verunglimpfende Berufsbezeichnung), neudeutsch "Bauhelfer",

mit Hacke und Schippe UND Mobiltelefon am Gürtel im Graben habe Buddeln sehen, konnte ich mir ein Grinsen manchmal nicht verkneifen.

Wir träumen wohl alle von der Individualität, und stülpen uns beim Häuslebau pseudo-einzigartige Behausungen über, welche uns unser Umfeld als kurzfristig erstrebenswert suggeriert.

Das Bauen unterliegt nicht mehr den Überlegungen zum nachhaltigen Investieren in die Zukunft, sondern gleicht in gewisser Weise schon dem Konsumterror der Elektronik-Branche.

Und in all diesem Chaos steht der Architekt und soll den Bauherrn zuvorderst davon überzeugen, das sich dieser mit seinen Gedanken auf der aktuell falschen Bahn befindet.

Architekten gibt es zuhauf. Sie sind, da oftmals als "Formularausfüller" betrachtet, beliebig austauschbar.

Was macht der gute Mann, der quasi ein Kunststudium mit techn. Background absolviert hat?

Er kuscht, denn er braucht Geld, Umsatz. Also Aufträge.

Er müsste eigentlich zuvorderst dem Bauherren ein privates "Crash-Studium in Architektur" vermitteln. Aber das will dieser ja nicht hören.

Und so werden Tag für Tag immer neue Greueltaten mit der Methode 6B (weicher Bleistift) am Reißbrett begangen.

Vielleicht wäre das alles nicht so schlimm, wenn der Zeitraum, in dem dieser Wandel statt findet, nicht so kurz wäre.

Wir hätten vielleicht die Gelegenheit, behutsamer von "traditionellen" Baustilen auf neue, welche den sich nun bietenden Möglichkeiten Rechnung tragen, hinüber zu gleiten.

Es bestünde die Möglichkeit, nicht neue (nicht gewachsene) künstlich erzeugte "Stile" in die Landschaft zu pflastern, sondern Neues aus Altem Wachsen zu lassen.

Damit würden wir uns selbst noch am meisten beschenken.

Weniger und langsamer ist manchmal mehr. Auch, oder ganz besonders in unserer schnelllebigen Zeit.

Grüße vom Schreibtisch

Wolfgang

Geschrieben
...Für ein Verständnis von Architektur bedarf es aber vor allem Bildung, genauso wie für ein Verständnis von Musik oder bildender Kunst...

Ich würde es Erfahrung in Verbindung mit Lust nennen. Für die technischen Feinheiten (z.B. Statik in der Architektur oder Achtelnoten in der Musik) soll sich der Spezialist kümmern, wichtig ist, dass das Ergebnis stimmt!

Geschrieben

Die Art vieler meiner Fachkollegen schreckt sicher viele Bauherren ab, viele Architekten verstehen sich eher als Künstler denn als Dienstleister.

Dabei ist ein guter Architekt zu 95 % Handwerker bzw. Organisator und Rechnungsprüfer und zu höchstens 5 % Künstler.

Wir haben uns letztes Jahr ein Haus am Chiemsee gekauft und dafür in der Umgebung gut 20 und mehr Immobilien besichtigt, darunter auch das Haus eines Architekten was der gute Mann eigens für sich gebaut hatte.

Um auf den Punkt zu kommen, das Haus sah zwar schick aus, war aber von der Wohnsituation her für uns quasi unbrauchbar! X-)

Der Typ erzählte schon stolz von seinem nächsten Vorhaben, er wolle ein Erdhügelhaus bauen, ist klar. :???:

Geschrieben
.......für uns quasi unbrauchbar! X-)

Na ja, das sagt ja weder etwas über das Haus, noch über den Entwurfsverfasser aus.

Der Typ erzählte schon stolz von seinem nächsten Vorhaben, er wolle ein Erdhügelhaus bauen, ist klar. :???:

Kann doch ohne weiteres seinen Reiz haben.

Wärmedämmung opimal. Klimatisierung optimal. Belichtungskonzepte gibt es auch viele.

Und es passt sich optimal in die Landschaft ein, so lange es einzeln gebaut wurde.

Innerhalb einer Reihenhaussiedlung wird das wohl auch eher deplaziert sein. :wink:

Geschrieben

Was ich damit sagen wollte und auch in Bezug zum Posting von hugoservatius, der Typ hat sich als "Künstler" selbst verwirklichen wollen, mit handwerklichen Leistungen und Organisationstalent hatte der Bau eher wenig zu tun. :wink:

Geschrieben

Teurer wird ein konventionell von einem Architekten geplantes, ausgeschriebenes und gebautes Haus eigentlich nie, nur (oft) besser.

Und dann gibt es natürlich noch die Architekten. Ein (teilweise) trauriges Thema. Weil sie einen schwarzen Saab turbo fahren, einen schwarzen Leinenanzug und ein schwarzes Prada-Hemd tragen, glauben sie, sie hätten den guten Geschmack gepachtet und sind teilweise von ziemlicher Arroganz.

Die Art vieler meiner Fachkollegen schreckt sicher viele Bauherren ab, viele Architekten verstehen sich eher als Künstler denn als Dienstleister.

Dabei ist ein guter Architekt zu 95 % Handwerker bzw. Organisator und Rechnungsprüfer und zu höchstens 5 % Künstler.

Und an den 5 % Kreativität scheitern dann auch noch recht viele Architekten bzw. verschrecken die potentiellen Bauherren mit ihrem sehr häufig ungerechtfertigten Dünkel.

Und das Ergebnis sind unsere Einfamilienhaussiedlungen...

Beste Grüße, hs.

Sehr gute Analyse ! :-))!

Treffender kann man das (mal mehr, mal weniger) kreative Zusammenwirken Bauherr-Architekt-manchmal Fertighaushersteller kaum beschreiben. Es ist zum Teil genau so wie hier (selbst)kritisch aufgezeigt!

Als Produzent wesentlicher baulicher Bestandteile kommen wir nur in speziellen Fällen, in denen Bauherrenwunsch oder Architektenentwurf mit baulichen Gegebenheiten oder statischer Realisierbarkeit kollidieren, mit Architekten in Berührung und das auch wesentlich öfter in Italien, England oder auch Österreich als in Deutschland, wo jedes Detail der Normung unterliegt und ohne bau-aufsichtliche Zulassung Individualität nur dort zum Tragen kommen kann, wo der Bauherr bereit ist, zum Teil erhebliche Zusatzkosten in Kauf zu nehmen.

Architekten unterscheiden sich nach meiner persönlichen Erfahrung in der Tat stark voneinander:

Hier anwesende Architekten mögen mich eines Besseren belehren.:oops:

1) Die Selbstverwirklicher, die um jeden Preis ihre Vorstellung verwirklichen wollen („Nicht der Bauherr sagt, was in dieses Haus passt, sondern ich“)

2) Die Pfenning-Fuchser (neudeutsch vermutlich Cent-Fuchser:wink:), die um jeden Preis das Günstigste wollen. ohne die qualitative Ausführung und professionelle Abwicklung in die Auswahl miteinzubeziehen. Geiz ist..

3) Die Haarspalter, manchmal auch Angestellte von 5), die jedes kleinste Detail präzise planen und ausschreiben, obwohl sie über keinerlei Detailwissen über das ausgeschriebene Gewerk verfügen, Ausschreibungstexte wild zusammenkombinieren ohne deren Realisierbarkeit zu prüfen.

4) Die Pragmatiker:-))!

, oftmals mit Zweitberuf aus dem Baugewerbe, meist mit den am Bau verwendeten Werkstoffen und deren Eigenschaften vertraut, verwenden nur selten „Siemens-Lufthaken“, angenehm und lösungsorientiert.

5) Die Souveränen:-))!

, vielfach Senior-Chefs in großen Architekturbüros, die oft Vorstandsvillen oder Denkmalschutzobjekte persönlich betreuen, meist offen, flexibel im Denken und mit visionären Ideen, die umzusetzen es Freude macht. Hier entstehen meist funktionelle Designerstücke.

Wirklich neue interessante architektonische Ideen sind aber oft im Rahmen der Bauordnung nicht umsetzbar und noch ein wesentlicher Aspekt sind in manchen Gegenden die Grundstückspreise, die selbst für gehobene Normalverdiener maximal Freiräume für ein Doppelhaus lassen.:cry:

Denn das „Bauen“ an sich ist ja gar nicht teurer geworden:), viele Gewerke kosten heute dank Automation und neuer Herstellungsverfahren deutlich weniger als vor 15 Jahren.

Ob wir traditionellen Deutschen uns in punkto Architektur weiterentwickeln, wage ich zumindest kurzfristig zu bezweifeln.

Natürlich bin ich als Bayer für landschaftsgebundenes Bauen und würde niemals einen „gläserenen Bauklotz“ in ein oberbayrisches Dorf setzen, aber unsinnige Reglements sind fest verhaftet und lassen keinen Freiraum für (oft nur etwas funktionellere) Architektur.

Wos zvui is, is zvui...:evil:(etza hod a ma gschtunga)

Max

Sorry für OT, aber die Vorlage von hs war gut.

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Geschrieben

Nett, sein Grundstück ist größer, als die ganze Gated Community davor :D (Sieh zumindest aus wie eine)

Geschrieben

Das Haus gefällt mir ja sehr gut. Wirkt ziemlich Naturverbunden und überwiegend runde Formen kaum eckiges.

Aber ob es sich darin schön wohnt, ist wieder eine andere Sache.

Das eine Haus aus dem Film Twilight ist auch sehr schön anzusehen, habe leider keine weiteren Informationen darüber außer einige Bilder von Google.

Habe gelesen es steht offenbar zum verkauf.

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo janimaxx,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Luxus & Lifestyle (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Boah! Was kann ich denn dafür, wie der Architekt heisst? :D

... ja, ja, wir Architekten haben es nicht leicht!

Arthur Ericsson ist schon ziemlich gut, aber wenn Dich diese Art der Architektur anspricht, googel 'mal Richard Neutra und Craig Ellwood, von Neutra gibt es sogar mehrere Häuser bzw. Siedlungen in Deutschland, in Quickborn bei Hamburg und in der Nähe von Frankfurt.

In den fünfziger und sechziger Jahren sind besonders in Californien ganz phantastische Bungalows gebaut worden, natürlich sehr stark beeinflußt durch die europäische bzw. deutsche Moderne, deren Protagonisten zu großen Teilen in die USA ins Exil gegangen waren, nachdem sie bei den Nazis nicht akzeptiert wurden oder weil sie jüdischen Glaubens waren.

Beste Grüße, hs.

Geschrieben
... ja, ja, wir Architekten haben es nicht leicht!

Arthur Ericsson ist schon ziemlich gut, aber wenn Dich diese Art der Architektur anspricht, googel 'mal Richard Neutra und Craig Ellwood, von Neutra gibt es sogar mehrere Häuser bzw. Siedlungen in Deutschland, in Quickborn bei Hamburg und in der Nähe von Frankfurt.

In den fünfziger und sechziger Jahren sind besonders in Californien ganz phantastische Bungalows gebaut worden, natürlich sehr stark beeinflußt durch die europäische bzw. deutsche Moderne, deren Protagonisten zu großen Teilen in die USA ins Exil gegangen waren, nachdem sie bei den Nazis nicht akzeptiert wurden oder weil sie jüdischen Glaubens waren.

Beste Grüße, hs.

Ich gebe zu, bin ein Unwissender, aber Interessierter auf dem Gebiet. Aber lerne ja gern was dazu, hat mir zumindest noch nie was geschadet.

Habe grad kurz meine Verlobte auf deinen Post angesprochen, welche mal wieder die passende Literatur herbei gezaubert hat. Schau dir an wie grad mein Schreibtisch ausschaut...kann ja mal wieder ne lange Nacht werden :wink: Ich freu mich schon drauf!

Beschäftigte Grüße,

Felix

post-1642-14435335602574_thumb.jpg

Geschrieben

Hallo Felix,

schaut gut aus, was die junge Dame Dir da so 'rausgesucht hat, von mir noch ein kleiner Literaturtip, ist allerdings wahrscheinlich nicht mehr ganz einfach zu bekommen:

Kenneth Frampton: Villen in Amerika. Meisterwerke der Moderne, Kohlhammer Verlag 1995.

Das Buch ist ein excellenter Überblick über die Villenarchitektur der Moderne in Nordamerika. Und solltest Du zur Vertiefung Deiner Studien noch weitere Literaturhinweise benötigen, melde Dich gerne bei mir.

Beste Grüße, hs.

Geschrieben
Rodemarc schrieb:
Ein Haus für die eher bescheidenen Kunden. Wer voll auf Understatement steht kommt hier auf seine Kosten. :D

1.jpg

Wohnst Du noch, oder regierst Du schon? :D

Geschrieben
Wohnst Du noch, oder regierst Du schon? :D

Kleinen Moment, ich geh kurz brechen :D

Grässlich sowas... schade um die Wohlage.

Die Twilight-Häuser find ich super... gefällt.

Geschrieben

50 Cents Haus

50centhouse.jpg

Das vom Golfer Greg Norman

GregNorman.jpg

Das von John Travolta

JohnTravolta.jpg

Geschrieben

Echt lustig zu sehen wenn man als Kind MJ-fan war und noch immer ist. Wenn man sich an den Film Space Jam erinnert in welchem Haus er da gewohnt hat. In einem normalen Familienhaus in einer normaler Häusersiedlung mit Nachbarn. :D

Geschrieben
Da war der gute John wohl nicht zu hause. :D

Auf dem Flugfeld an dem das Haus liegt ist ja auch der tragische M5 Unfall passiert wenn ich mich recht entsinne.

Richtig. Ist schon schrecklich sowas :(

Ich stelle mir das aber auch sehr doof vor, wenn ich morgens meinen Kaffe trinken will und Herr Travolta nebenan schon mal die Boeing warm laufen lässt.

  • Gefällt mir 1
Geschrieben

Also ich finde es gelungen!

Wie viel wird für das Häuschen verlangt?

Geschrieben
Ich sehe das jetzt auch nicht so kritisch. Den Zaun kann man ja wieder weg machen, wenn die Vegetation entsprechend gewachsen ist. Könnte aber auch der Zaun des Nachbar sein.

Das Thema der beiden Häuser (Tschechien u. Wildenbruch) ist relativ ähnlich. Während es in Wildenbruch auf den ersten Blick nahezu perfekt umgesetzt worden ist, fallen mir bei Haus in Tschechien eben diese "Fehler" auf.

Beide Häuser wurden von Architekten geplant und gebaut und ich würde auch sagen, die Baukosten nehmen sich nichts, nur die Lohnsumme wird erfahrungsgemäß in Tschechien weniger sein.

Mit ein wenig Geschick lässt sich das tschechische Haus auf einen Standard bringen, dass es auch hier im Thread einen ehrenvollen Platz bekommt.

Ich kenne viele Häuser, die wunderschön gebaut und verarbeitet sind, aber letztendlich im Gesamtpaket zurückfallen, weil sich die Eigentümer eben nicht um solche Dinge wie deplatzierte Schilfrohrzäune etc. kümmern.

Kritik hin oder her, das Haus in Tschechien sieht gut aus, aber die von mir genannten "Mängel" lassen es weit zurückfallen.

Geschrieben

Es muß übrigens Waldenbuch und nicht Wildenbruch heißen.

Hab zuviel Ritter Sport gegessen 8)

  • Gefällt mir 1
Geschrieben

Mag ja alles sein daß der Schilfzaun im Falle eines Verkaufs sehr deplaziert ist,aber wenn ich ein solches Haus habe würde ich auch immer darauf achten daß der auf den ersten Blick sichtbare Bereich des Entrés etwas dezent ungepflegt bis angegammelt wirkt-hält einem viele Probleme mit Neidern etc.vom Leib und wie es dann dahinter ausschaut geht niemanden was an!

Geschrieben

hier sind ja echt einige schöne Häuser dabei. Vorallem die modernen, cubistisch und minimalistisch gehaltenen Bauten von "Von Bock" sagen mir doch sehr zu.

Aber mal eine vielleicht etwas blöde Frage, aber ich kenne mich da nicht aus:

Wie genau baut man eigentlich ein Haus? Ich meine jetzt nicht "stein für stein" etc.

Wenn man ein Grundstück findet (schätze bei der Gemeinde erfragen), geht man dann zu einem Architekten und lässt sich Entwürfe zeichnen?

Wie findet man einen Bauleiter, einen guten Architekten, ein gutes Bauunternehmen... ...

Oder wendet man sich gleich an ein Unternehmen, das alles in allem anbietet ála "Domus Vivendi" etc.???

Kenne mich mit meinen zarten Jahre auf dem Gebiet nicht aus. Vielleicht kann mir jemand das mal kurz erklären, wäre sehr nett.

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